aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Sprachprobleme mit schönem Ergebnis


fabi am 21 Aug 2014 22:45:31

Hallo zusammen,
wir waren im Burgund und dummerweise gestalltete sich der Kauf regionaler Weine, die unsere Bordkasse kostenmäßig nicht sprengen als sehr kompliziert.
Kurzum: wir dachten uns, fragen wir mal die beiden italienischen Ehepaare, die auf dem gleichen Parkplatz nächtigen wollten, ob und wenn wo sie Wein erworben hätten.
Aber die Sprache!!! Auf Italienisch können wir es gar nicht, von den Italienern konnte eine sehr wenig Englisch.......
Das Ergebnis: die netten italienischen Ehepaare denken wohl, wir hätten gar keinen Wein und der Abend für uns muss gerettet werden. Also bekommen wir aus dem einen Mobil eine Flasche Prosecco aus dem anderen eine Flasche italienischen Roten. Meine letzte Flasche Bier habe ich als Gegengeschenk gegeben.

Hattet ihr auch schon mal so was Nettes erlebt?

VG
Fabi

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

rena am 22 Aug 2014 08:44:08

Ja - wir.
Vor ein paar Jahren - in den Anfängen unserer Womo-Erfahrung - haben wir auf dem Weg nach Florenz kurz hinter Mailand die Autobahn verlassen und sind ein wenig durch die Dörfer gefahren auf Suche nach einem Platz zur Übernachtung.

In einer Wohnsiedlung, die uns einigermaßen ordentlich erschien, hielten wir am Straßenrand und wollten gerade etwas essen, als es an der Tür klopfte. Ich öffnete und der italienische Hausbesitzer, vor dessen Haus wir standen, schenkte uns einen Teller mit Antipasti und eine Flasche Wein. In gebrochenem Deutsch sagte er uns, er wolle damit seinen Dank ausdrücken, dass wir seinem Haus vertrauen würden und davor übernachten wollten. Er versicherte uns, dass wir beruhigt schlafen könnten - die Gegend sei sicher.

Wir fanden das eine sehr schöne Geste.

Ein weiteres Mal hatten wir solch ein Erlebnis auf einem italienischen Campingplatz. Nach 10 Tagen fuhr die italienische Großfamilie, die uns gegenüber stand ab und schenkte uns 2 Flaschen Wein mit dem Dank dafür, dass wir so nette und ruhige Nachbarn gewesen wären. (Da fragte ich mich aber auch insgeheim, welch schlechte Erfahrungen die mit Deutschen gehabt haben müssen.......)

radfalter22 am 22 Aug 2014 10:37:23

keine-
die hatten schlechte Erfahrung mit italienischen Landsleuten ......

Anzeige vom Forum


wichteline am 22 Aug 2014 10:41:55

Wir auch :-)
Wir standen nach einem Motorbrand in der Bretagne auf dem Hinterhof einer Werkstatt und warteten darauf dass es Montag wurde und unser Bulli repariert werden konnte.
Einige Zeit später fuhr der Abschlepper erneut los und brachte eine französische Familie samt Wohnmobil mit denen 50km nach ihrer Abreise der Kühlwasserschlauch gerissen ist. Deren Wohnmobil wurde kurzerhand wieder fahrfertig gemacht. Währenddessen "unterhielten" sie sich mit uns (motor brûlée sind zwei Worte die ich da gelernt habe :roll:) und schenkten uns regionale Waffelröllchen die sehr lecker waren.

Im Anschluss daran sind wir in den Ort gelaufen und haben uns ein Restaurant zum Abendessen gesucht. Da sind wir nochmal dem Feuerwehrmann begegnet der vorher bei dem Motorbrand anwesend war, er erkundigte sich ob es uns gut ginge.

Die Franzosen waren wirklich sehr nett. Der "Ersthelfer" konnte ein wenig Englisch sprechen. Von der Feuerwehrtruppe konnte einer Englisch und mit dem Werkstattmeister saßen wir am PC und haben mit Google Translate Sätze übersetzt.

Zu guter Letzt fuhr uns der Bulli aber wieder bis nach Hause :D

selbstschrauber am 22 Aug 2014 11:18:52

Ganz so schön war es nicht, bekamen auch nichts geschenkt, aber auch nett.

Auf unserer Türkeitour gab das 2-Massenschwungrad auf Grund der Hitze auf. Es äußerte sich in sonderbaren Geräuschen, wie von einem Trecker, beim Anfahren und wurde nach einiger Zeit immer schlimmer, vereinzelt blinkte sogar die
Motorkontrollleuchte auf.
Wie immer, wenn so etwas passiert, war es Freitag. Also waren wir in Antalya in einem typischen Autoglaspalast. Englisch sprach nur der Neuwagenverkäufer, der war sich aber eigentlich zu fein für den Monteur zu übersetzen. Nach ewiger Wartezeit und mehreren "deutlichen Anschüben" meinerseits hatten wir dann die Diagnose und die Mitteilung, dass unser Auto vor Dienstag nicht dran käme, wir dürften aber keinesfalls so lange bei der Werkstatt stehen.
Also weiter gefahren. Das Navi kannte noch andere Werkstätten, wir landeten in der Altstadt von Antalya bei einer Hinterhofwerke. Dort sprach man nur noch türkisch. Der Werkstattinhaber rief eine Verwandte an die lange in Deutschland gelebt hatte, die sollte am Telefon für uns übersetzen. Tat sie auch, nur leider hatte sie von der Technik eines Autos keine Ahnung und war daher nicht in der Lage das zu übersetzen. Mit einer Explosionszeichnung der Antiebseinheit auf meinem Laptop konnten wir das Problem klären. Beim Ersatzteillieferanten nutzten wir "Google-Translate" um das nächste Problem zu klären, es gab nämlich nur Einmassenschungräder und keine Zweimassenschungräder.
Abends um 20.00 Uhr war alles geklärt und repariert und wir froh die Straßenkreuzung wieder verlassen zu können, auf der unserer Auto während der Reparatur stand. (Werke war zu klein und Parkplätze gab es keine)

LG

Selbstschrauber

Aretousa am 22 Aug 2014 14:19:31

Unsre erste richtig große Womo-Tour ging 1988 in die Türkei. Für die erste Übernachtung hatte ich den Campingplatz bei Çanakkale ausgesucht. Er verfügte laut Campingführer über ein Restaurant und wir wollten abends dort essen gehen. Allerdings hatten wir uns mit der Anreise verschätzt. Die Fähre bei Eceabat nahm erst mal alle Lastwagen mit, bis wir bei der 4. oder 5. Abfahrt mitdurften. Jedenfalls war es schon dunkel als wir auf dem CP ankamen. Wir fragten am Tor den Nachtwächter, wo das Lokal sei und er erklärte uns mit Händen und Füßen, dass es zu sei.
Naja, ist ja kein Beinbruch, man hat ja immer was zu essen im Wohnmobil. Wir machten uns also Abendessen und legten uns bald hin, weil wir von der Fahrt ab Alexandroupolis ziemlich geschlaucht waren.
Plötzlich klopfte es an der Wohnmobiltür. Vor der Tür stand der Nachtwächter. Er hatte seinen Posten verlassen und war nach Hause gegangen, um für uns Brot und Käse zu holen.
Wir waren völlig sprachlos. Am nächsten Tag bedankten wir uns noch mal und nach dem er kein Geld annehmen wollte, boten wir ihm 2 Päckchen Zigaretten an, die er dann auch gerne nahm.
Das war der erste Eindruck unserer Wohnmoblreise in die Türkei und wir begegneten in den nächsten Tagen immer wieder ähnlich freundlichen Menschen.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Rote Plakette
Hallenstellplatz/ Unterstellmöglichkeit fürs WOMO gesucht
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt