Mir wäre es lieber, möglichst wenig Schulden zu haben. Und wenn ich mal nachrechne...
20.000€ Finanziert - zu 4% Zinsen p.A. das sind rund 800€ Zinsen jährlich. Für die 20.000€ auf dem Tagesgeldkonto gibt es weniger als 1%, also weniger als 200€ im Jahr. Macht also Kosten von rund 600€ Jährlich für den Luxus Flexibilität. Für die Sondertilgung will die Bank dann rund 200€ haben - es hat sich also schon nach ein paar Monaten amortisiert.
Wo liegt da das Problem? Die bisherige monatliche Rate geht dann wieder auf ein Tagesgeldkonto und erhöht Monat für Monat wieder die Flexibilität. Und wenn es wirklich zu einem großen Schaden kommen sollte, kann man noch immer überlegen die Reparatur zu finanzieren (zu u.U. günstigeren Zinsen als die Farhrzeugfinanzierung), oder das
Wohnmobil stehen zu lassen, bis die Kohle für die Reparatur da ist. Es ist ja ein Hobby, und nicht das Auto mit dem man tagtäglich zur Arbeit fahren muss.
Ich bin sehr sehr froh, meine Schulden inzwischen fast komplett bezahlt zu haben (eine kleine Hypothek für mein Haus ist noch übrig), das hat mir viel Lebensqualität gegeben - auch wenn zeitweise nicht genug Geld für großere Dringlichkeiten da gewesen wäre.
Ich würde so viel wie möglich sondertilgen - frag nur vorher, wie oft Du jährlich sondertilgen kannst. Ansonsten ist ja eine mehrfache Sondertilgung in gewissen Abständen auch kein Thema.