|
Große Wohnmobile vs. LKW wie ist es bei Schnee auf der Autobahn? Wer bleibt vermutlich zuerst hängen und wird damit zum Hinderniss? Hallo Leute! Letzten Winter war auf den Autobahnen ja nur selten Schnee. Dieses Jahr wird für mich also (vermutlich) der erste Schnee-Einsatz kommen. Da ich das WEoMo auch geschäftlich benutze, kann ich mir den Zeitpunkt für Fahrten nicht immer frei aussuchen. "Nächsten Stellplatz anfahren" ist dann leider kleine Lösung. FRAGE: Seid Ihr schon mal bei Schnee (und Eis) unterwegs gewesen - gerade auch auf Autobahnen? Wie war da das Fahrverhalten? Sind wir die ersten, die rutschen? Oder kommen wir besser als LKW voran? Sicher kann man das ja nicht verallgemeinern (weil von vielen Faktoren beeinflusst), aber so ein Trend wäre interessant. ==> Ducato Maxi, Vorderradantrieb ohne ESP/ARS, Tandemachse, 5 Tonnen, Agilis "Winterreifen" Zitat Baer: Ducato Maxi, Vorderradantrieb ohne ESP/ARS, Tandemachse, 5 Tonnen, Agilis "Winterreifen" Ist wohl die schlechteste Winterkombination, wo gibt! Zumal sowas bereits bei nasser Strasse u. nur mäßiger Steigung rutscht. Läuft aber stabil geradeaus: ein weiterer Nachteil, da Lenkkräfte größer u. damit Fhrzg. in Kurven leichter über die Vorderräder wegschiebt. Auch mein Fiat 2-Achser mit 4to ist Katastrophe. Therapie: Ketten . Nachteil: Auch Automatikketten im Stand schwer montierbar: 16 Zoll, Breite, enger Radkasten. Therapie: Viel leichter auf frei drehende Räder montierbar, deshalb Hydraulik/elektr. Stützen, die VA anheben. Nachteil: teuer. Ansonsten: Sand/Salz/Schaufel, Lochbleche. LKW: Hinterradantr., Zwillingsreifen, evtl. Schleuderketten optimal. Trotzdem AB-Steigungen meist durch liegengebliebene oder schleudernde LKW verstopft. Gr. Richi Hallo Richi, besser kann man nicht antworten!!! bussi Hallo Baer26, Fahrzeug Iveco 50C 17 mit 5,4 t. Noch nie Probleme, weder auf der Landstraße noch auf der BAB auch nicht auf dem SP oder CP. Brauchte bisher noch keine Ketten oder Sperre auf dem Differenzial. Höchste Schneehöhe auf der Straße: gemessene 20cm. Größte Schwierigkeit: Die Straßenbegrenzung finden. Hier hilft eine gelb getönte (Rad) - Sportbrille. Die erhöht den Kontrast. Heiinjoy um die Traktion zu verbessern, langt es das Gewicht auf der Antriebsachse zu erhöhen. Bei den Strich/8ern früher hatte ich im Winter immer Gehwegplatten im Kofferraum. Wie man das beim Fronttriebler löst, weiss ich nicht.....vielleicht langt ne feiste Beifahrerrin? wie wärs mit feistem Beifahrer :D aber das mit den Platten geht beim Frontler sicher im begrenztem Umfang auch. Sie sollten nur nicht auf dem Gaspedal liegen
Richi hat schon gut geantwortet und die Nachteile angezeigt. Ich als Winterfahrer hatte nie Probleme (Ganzjahresreifen) auch nicht im Gebirge -> da fur ich an manchen LKW und Fiat vorbei -> Hinterrad und Zwillingsbereifung ;D Spurstabil und Grip one Ende , auch wenn die LKW`s schon standen :!: Ich als Winterfahrer hatte nie Probleme (GANZJAHRESREIFEN) auch nicht im Gebirge -> da fur ich an manchen LKW und Fiat vorbei -> Hinterrad und Zwillingsbereifung ;D Spurstabil und Grip one Ende , auch wenn die LKW`s schon standen :!: Obwohl es die Fiat Fahrer nicht gerne Lesen, hatte ich bis jetzt mit dem Heckantrieb und Zwillingbereifung noch keine Problem, ob ich im Februar -März über das Zentral-massis,oder über Andorra nach Spanien fahre, obwohl ich die Tour auch schon mal mit dem Fiat gefahren bin, ich sage nur nie wieder. didje Ich hatte sowohl mit FIAT als auch mit MB bisher keine Probleme: Gute Reifen und vorausschauendes Fahren gepaart mit etwas Erfahrung haben mich immer über den Winter gebracht. Im Zweifel habe ich abgebrochen und den Rastplatz aufgesucht, bis die Schneeräumer vorbei waren. Wir waren zum Jahreswechsel in Österreich und der Schweiz zum ersten mal bei Schneefall unterwegs, festgefahrene Schneedecke keine Probleme, im Schneematsch ging schon mal die Antischlupfregelung an aber sonst kein Gerutsche, Heckantrieb mit Zwillingsbereifung. Wir "Zwillingsreifen-Mobil-mit Heckantrieb-Besitzer" sind gegenüber den "vorderachsentlasteten-Frontkratzern" natürlich bei weichen , feuchten oder gar rutschigen Untergründen klar im Vorteil. Im Winter ist ein frontgetriebenes Wohnmobil eine wirkliche Herausforderung an Geduld und fahrerisches Können. Diese Erkenntnisse und Wahrheiten helfen nur dem TE nicht weiter :D Jan Wir wohnen in einem hessischen Mittelgebirge und ich fahre mit dem frontgetriebenen Womo auch zum Langlauf, bis jetzt habe ich weder Ketten benötigt noch kam ich nicht vom Parkplatz. Auch auf der Anfahrt zum Gotthardt Sraßentunnel bei starkem Schneefall und sogar festgefahrener Schneedecke kurz vor dem Tunnel (LKW’s waren z. T. schon liegengeblieben) ohne Probleme. Ich musste bedingt durch die LKW sogar mehrfach anhalten und wieder anfahren. Wenn man längere Zeit auf einer festgefahrenen Schneedecke oder Eis steht sollte man zwischen Antriebsrad und Boden eine Unterlage legen, sonst sinkt der wärmere Reifen langsam ein.
Da sprichst Du einen ganz wichtigen Punkt an -> Meine Räder sanken mal 6-7 cm ein -> Da muß man auch schon mit Heckantrieb erfinderisch sein , wenn man ungünstig steht , denn die Reifen frieren auch wieder fest und man steht dann beim losfahren im Loch:!: Merkwürdig: bei PKWs ist es gerade umgekehrt: Vorderradler wie Golf III-V , Audi 200, Toyota Prius II lassen in meiner Erfahrung die Hinterradtriebler-PKW wie DB u. BMW von der Traktion u. Lenkung her alt aussehen. Mein Typ 126 300SE u.der BMW 7er waren ohne Steine im Kofferaum eine Katastrophe, ebenso die C-Klasse. Meine Frau sagt immer, die rutschen schon in der Garage aus, wenn sie hören, daß es am Brenner schneit. HA-Antr. halt zu leicht mit 2 Pers., vollbeladen etwas besser. Vorderradantr. hat halt den Motor vor der Achse u. dadurch Hebel u. das immer. Lenkung zieht auch immer in gewollte Richtung, selten wegschieben wie Hinterradantr. Wir betreiben im Winter meist den uralten (20J.)Audi Avant Quattro 2,6l , noch nie Ketten gebraucht, Gr. Richi
Nein, wenn du 3 "Feiste" auf die Rücksitzbank setzt, hast du auch keine Traktion mehr! War bei meinem Käfer kein Problem nicht :D :twisted:
logisch, Heckantrieb und die "leichten Mädchen" vorn! :D Beim.PKW hatte ich mit beiden Antriebsarten schon Probleme, aber angenehmer war und ist immer der Hecktriebler! Mit dem.WoMo fahre ich eh' nicht ins Gebirge - nin ohnehin nicht so der Schneefreund - da kann ich das verschmerzen, da kommen auch keine WR drauf. Warum kauft man so ein Fahrzeug wenn man weiß das es bei seiner Nutzung Probleme geben könnte, so was könnte man vorher wissen, oder sich kundig, machen nicht erst nach dem kauf sich die Gedanken machen. Meine größte Angst ist das so ein LKW hinter mir nicht rechtzeitig zum stehen kommt egal ob es auf Schnee oder sonst wie passiert. Hans-Jürgen Ihr geht es doch um Schwere WoMo und Lkw, aber wenn man nicht weiter weiß kommen die vergleiche mit den Pkws. Ich habe schon oft ihr die Frage gestellt wenn der Frontantrieb so gut ist, warum fahren den die Schweren LKWS mit Heckantrieb. Iss aber in der Natur des Menschen, man verteidigt das, was man selber besitzt, Gel ihr Frontantriebs- Fahrer didje
Ich auch... :lach: Physikalisch kann der für das Fahrverhalten gar nicht besser sein. Ist aber billiger, spart Gewicht... Ich habe oft Argumente gehört wie, der bricht nicht aus, wenn im Winter Räder durchdrehen, selbst wenn die Räder nicht gerade stehen, hi hi... Gedanken darüber, was da eigentlich passiert und welches Gefahrenpotential das birgt, macht sich scheinbar kaum jemand. Ich hab meinen KaWa im Winter immer stehen lassen, eine Tour, das hat mir gereicht... Ich freu mich auf den Neuen, Dank 4x4 traue ich mich dann auch im Winter raus :ja:
:thema: Danke Ok, ok... :) Die Sache mit dem Frontantrieb hat aber als Teilaspekt durchaus eine Berechtigung, da das Beispielmodell angeführt wurde. Noch ein anderer Aspekt ist das Gewicht des LKW. Ein 40 Tonner hat zwar einen erhöhten Anpressdruck und damit Reibung, aber ab einem bestimmten Moment reicht die nicht mehr aus. Die Antriebsfläche im Verhältnis zum Gewicht ist ja minimal. Wird eine gewisse Steigung überschritten und die Gravitation deutlich wirksam, ist Schluss. Ebenso, kommt ein LKW mal zum Stehen, da schafft ein 40 Tonner nicht einmal die minimalste Steigung von ein paar Grad, da die Massenträgheit i.V.m der wenn auch geringen Gravitation nicht überwunden wird. Ich denke, selbst das angeführte ungünstige Beispiel ist einem LKW hier immer noch überlegen. LG vom Mikesch Kollegen... ich wil ja wirklich nicht "kugscheissen". Aber als als Alpenrand & A8 Bewohner ist mri das Szenario AB + Schnee nicht grad fremd... Unterm Strich schauts halt so aus: a.) Es schneit... > Die rechte Spur ist sehr sehr lange "schwarz" und somit gut befahrbar b.) Es schneit "so richtig" > "Alles" fahrt 30-40 und rollt problemlos dahin c.) Steht am Irschenberg ein LKW...lags zu 99,99% daran dass 10 Autos vorher irgendein Held mit seinem PKW und Sommereifen unterwegs was und nicht meher weiter kommt und d.) Das tiefere/bessere Profli g´hört auf die Hinterachse beim Fronttriebler!!!
Ist glaub ich, nicht das Thema, sondern wer eher liegen bleibt, LKW oder fettes WoMo... Ist OT:
Oft gehört, aber kann mir das mal jemand erklären? Da Du die Behauptung aufstellst, kannst Du bestimmt erklären, warum das so sein soll. Weil das hier OT ist, am Besten in einem eigenen Fred, weil, sonst die MODs zuschlagen werden ;-) LG vom Mikesch neee glaub ich nicht. Lass ihn das hier erklären. Mich interessiert das auch Hab Dir Pe-ent.... Trotzdem bin ich der Meinung dass es gar keine Diskussion geben muss wer zuerst hängen bleibt..... Bleibt das "schwere" Womo hängen (mit passender Winterbereifung) dann sind die Verhältnisse so arg dass irgendein anderer ne 10/tel sekunde später auch hängen geblieben wäre... (Bleibt man allerdings wegen Sommereifen irgendwo hängen und blockiert dadurch 10 LKW Fahrer dann heissts "die schnellen Laufschuhe rausholen und ab durch die Mitte!!") --> Und inwieweit kann man die Diskussion dann noch f[hren ... Leichtes zwillingsbereiftes WOMO VS. rotes frontgetriebenes Carbrio 7.5To VS. 3er Golf 1.6Bz Hymer Doumobil mit Spikes VS. Dethleffs AlPa mit Ketten :wink:
Tja, didje, leider fahren heute die meisten Fernverkehrs-LKW auch mit "Frontantrieb". Sicherlich fahren über 90 % Sattelauflieger im Fernverkehr, und die treiben (nur) an der zweiten Achse an, dahinter laufen noch 3 (!!) nicht angetriebene Achsen des Aufliegers an. Grob überschlagen 8) treibt die mit 8 Tonnen belastete Achse an, Achsen mit 24 Tonnen belastet laufen nach! Die Erfahrung zeigt - und DigiMik hats auch angeschnitten - dass die Auflieger-LKWs mit die schlechtesten Wintereigenschaften haben!!! :!: Auch ein Aspekt, nie drüber nachgedacht :lol: Gr. Richi Naja, beim LKW drückt das Gewicht des Aufliegers direkt auf die Antriebsachse, also die hintere der Zugmaschine.. Man sieht´s ja jeden Winter wieder: an der geringsten Steigung stehen sie und kommen nicht mehr vom Fleck! Wenn die Räder erstmal durchdrehen war´s das! Auch mit einem PKW bis ich erst einmal "abgeflogen" im Winter, das war ein heckgetriebener Mercedes. Zum Glück ohne Folgen für mich oder das Auto, nur ein paar Baustellenschilder mussten dran glauben... Mit dem Womo auf Fiat hatten wir bisher auch im Winter keine Probleme, man muss, wie mit jedem anderen Fahrzeug auch, mit Gefühl fahren. Nun wohnen wir ja im Flachland, Steigungen gibt es aber auch bei uns, aber sooo häufig fahren wir nicht im Winter. Hatten aber auch schon Touren, wo es plötzlich von einem Tag auf den anderen viel Schnee und Glatteis gab, wie man mit sowas in bergigen Regionen klarkommt weiß ich nicht, aber Autobahnen sollten, wenn überhaupt, nur sehr kurze Zeit ein Problem darstellen, bis die Räumfahrzeuge durch sind...
Bei Aquaplaning und Bremsen helfen wohl vorne die besseren Reifen, bei Spurwechseln hinten. Egal wo der Antrieb ist. --> Link --> Link PKW im Winter sehe ich auch pro Vorderradantrieb. Mit dem Volvo mußten wir (in den Alpen wohnend) ständig Ketten montieren, weil wir nicht weiterkamen. Mit dem Vorderradantrieb ging es dann fast immer ohne. Irgendwann kam dann ein Allrad und keine Ketten mehr :-) Und LKW mit Vorderradantrieb ist ja auch ein technisches Problem. Schon bei den stärkeren PKW steigt der Wendekreis ziemlich an und die Antriebswellen/gelenke sind anfälliger. RK Warum die Reifen mit dem besseren Profil nach hinten gehören (zumindest beim PKW; ich übertrage das einfach mal auf das WoMo), hat nichts mit besserem Vortrieb zu tun. Hierbei geht es um Sicherheit. Hiermit soll erreicht werden, dass das Heck - insbesondere beim Bremsen - nicht ausbricht. Rein für den vortrieb wären die besseren Reifen natürlich auf der Antriebsachse sinnvoller. Ich fuhr bis vor kurzen ca. 60.000 km p.a. und habe auch immer das bessere Profil auf Did Hinteravhse gezogen (PKW hat aber auch Hinterradantrieb ;) ) Hm, hätte ich mal das Zhema vor meiner Anteort bis zum Ende gelesen. Dann hätte ich auch Dif Links zum ADAC gesehen. Das Problem ist also nicht das Bremsmanöver sondern der Spurwechsel. Es kommt nicht allein auf die angetriebene Achse an, sondern auch auf die Gewichtsverteilung, der Steigung und die Anzahl der Reifen auf der Antriebsachse. Praktisch alle modernen frontgetriebenen PKW tragen mehr als 50% ihres Gewichts auf der VA, typischerweise 60/40 oder noch frontlastiger. Deshalb fallen die Traktionseigenschaften der verschiedenen Modelle nicht so weit auseinander. Bei frontgetriebenen Wohnmobilen hingegen bewegt sich die Gewichtsverteilung von 60/40 bei sehr kurzen Modellen bis zu 35/65 bei langen Tandemachsern. Bei letzteren ist der Anpressdruck an der angetriebenen Achse im Verhaeltnis zum Gesamtgewicht sehr gering. Hinzu kommt, dass die Reifen eines Womos nicht breiter (mitunter schmaler) sind als die eines PKWs, bei doppeltem Gewicht. Bei nur 2 angetriebenen Reifen muss dann also dieselbe Reifenflaeche die doppelte Kraft uebertragen. Das ist nur auf wenigen Oberflaechen wie etwa frischem Tiefschnee gut. Hinzu kommt, dass die Reifen eines Womos nicht breiter (mitunter schmaler) sind als die eines PKWs, bei doppeltem Gewicht. Bei nur 2 angetriebenen Reifen muss dann also dieselbe Reifenflaeche die doppelte Kraft uebertragen. Das ist nur auf wenigen Oberflaechen wie etwa frischem Tiefschnee gut. Also zum Thema zurück zu kehren, kann man sagen das der Heckantrieb für Wohnmobile über 3,5 t und schwere Lkw die beste Antriebsart für den Winter ist.Natürlich nur mit guten Winterreifen didje |
Anzeige
|