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War das ein Betrüger ?


schnappi am 06 Okt 2014 17:47:03

Hallo,

wir sind zurück aus der Türkei. Oberhalb Izmir wurden wir von einem Herrn angesprochen, dass unser hinteres linkes Rad "eiern" würde,
er könne uns helfen, er sei Mechaniker, ob er mal nachschauen solle ? Wir sind nicht darauf eingegangen.

Ist das eine neue Masche in der Türkei, um Womo-Touristen abzuzocken ?

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wolfherm am 06 Okt 2014 17:51:18

Hat das Rad denn geeiert? Wenn nicht, wollte er sicherlich eine Leistung verkaufen, die nicht erforderlich war.......

groovy am 06 Okt 2014 17:53:28

Moin,
ich war vor 14 Tagen auch noch in der Türkei, auch "oberhalb Izmir" und wurden jedenfalls bezüglich unseres Wohnmobils nicht angesprochen.
Also für eine neue Masche halte ich das nicht, höchstens das jemand versucht hat ein paar Lira zu verdienen :)

Volker

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akdeniz am 06 Okt 2014 19:20:27

Vor 2 Jahren ist uns in dieser Gegend ähnliches passiert. Ein Pkw-Fahrer hupte beim überholen und zeigte das hintere Rad. Wir beide hielten an. Ich ging zu ihm. Er sagte, das hintere Rad hat einen Fehler. Ich bedankte mich bei ihm und sagte, dass ich es kontrollieren werde. Der Fahrer fuhr weiter. Es ist möglich, dass er gleich weiter fuhr, weil ich mit ihm türkisch gesprochen habe. Die hinteren Räder waren in Ordnung.

Stefan-Claudia am 06 Okt 2014 23:30:50

groovy hat geschrieben:Also für eine neue Masche halte ich das nicht, höchstens das jemand versucht hat ein paar Lira zu verdienen

Oder ihr lasst ihn an euer Fahrzeug und dann werden unter diesem Pakete voll Drogen gefunden.

In der Türkei werden Drogendelikte besonders hart bestraft (10 - 20 Jahre Gefängnis für Einfuhr, 6 - 12 Jahre Gefängnis für Ausfuhr)

volki am 07 Okt 2014 11:14:57

akdeniz hat geschrieben:Vor 2 Jahren ist uns in dieser Gegend ähnliches passiert. Ein Pkw-Fahrer hupte beim überholen und zeigte das hintere Rad. Wir beide hielten an. Ich ging zu ihm. Er sagte, das hintere Rad hat einen Fehler. .

Dieser "Trick" ist aus Süd-Frankreich wohl bekannt. Gleich wie bei dir, wird aufs Hinterrad gezeigt, bis du an hälst. Beide steigen aus, um den "Schaden" zu begutachten. Der "Warner" verwickelt dich in ein Gespräch und in der Zwischenzeit räumen am Strassenrand versteckte Mit-Ganoven das WoMo aus.

Es muss aber gar nicht so sein. Es kommt vor dass du hinter einem Auto herfährst, und siehst wie ein Rad "eiert". Aus diversen Gründen, zB, anbahnende Protektor-Ablösung oder sonst was.Das währe dann eine "richtige" Warnung gewesen

Hinter jedem und allem eine Gaunerei zu vermuten, muss auch nicht sein.

otone am 13 Okt 2014 21:36:06

volki hat geschrieben:Hinter jedem und allem eine Gaunerei zu vermuten, muss auch nicht sein.


:top: so isses! Trotzdem: gesunder Menschenverstand hat selten geschadet.

Otone

wolfherm am 13 Okt 2014 21:37:15

Und was hätte sein gesunder Menschenverstand in dem Fall geraten?

otone am 17 Okt 2014 20:20:25

wolfherm hat geschrieben:Und was hätte sein gesunder Menschenverstand in dem Fall geraten?


.. ch denke Schnappi hats richtig gemacht!

volki am 18 Okt 2014 16:32:27

wolfherm hat geschrieben:Und was hätte sein gesunder Menschenverstand in dem Fall geraten?

Weiterfahren und wenn niemand mehr in der Nähe ist, anhalten und eine Person steigt aus und kontrolliert. Es könnte ja sein

ZB. Vor ein paar Tagen in Griechenland:
Gefühl Reifen eiern ein wenig. Reifen im Stand kontrolliert. Nichts gesehen
Dann in einer Kurve, bei ganz langsamer Fahrt, bewegt sich das Lenkrad langsam auf und ab, angehalten und Vorderreifen :D von aussen kontrolliert. Nichts gesehen.
Dann auf Autobahn-Auffahrt und 10 KM später Reifen hinten rechts explodiert und ganze Profilschicht, noch mehr als 50% und erst 3 J. alt, hat sich gelöst. Bis ich anhalten konnte, hat die umsichschlagende Profilschicht, Schäden am Unterboden, verursacht.

Nachträglich würde ich meinen, dass der entstehende Schaden, Beule in Lauffläche?, von hinten beim Nach-Fahren hätte sichtbar sein können

PaulvanSand am 19 Okt 2014 03:47:42

In der Türkei, oberhalb von Izmir, wärst Du gewarnt worden :D

pegatu am 04 Aug 2015 14:52:21

hallo und guten Tag: schon vor 10 Jahren wurden wir im Bereich IZMIR zweimal auf diese Art angehalten, das Pärchen hat's halt probiert - der Versuch wars wert (einem schweizer Womo wurde auf diese Art die Steckachse ausgebaut, gereinigt und als neu wieder eingebaut!)

volki am 04 Aug 2015 15:25:41

pegatu hat geschrieben:hallo und guten Tag: schon vor 10 Jahren wurden wir im Bereich IZMIR zweimal auf diese Art angehalten, das Pärchen hat's halt probiert - der Versuch wars wert (einem schweizer Womo wurde auf diese Art die Steckachse ausgebaut, gereinigt und als neu wieder eingebaut!)


Lösung:
ganz einfach Izmir meiden
Daher kehren wir immer um, wenn wir in die "Nähe" kommen und bleiben im Norden :versteck:

Rudieins am 04 Aug 2015 16:01:58

Hallo,

wir waren in Nordfrankreich unterwegs, mit Auto und Dachzelt. Auf der Autobahn haben mehrere darauf hingewiesen, dass das Rad hinten nicht in Ordnung sei. Wir haben auf einem Parkplatz angehalten. Den Platten konnte man beim Fahren nicht bemerken.

Da wir für unsern Bordercollie einen extra Platz beim Packen freigelassen haben, konnten wir sogar das Rad ohne Luft mitnehmen. Das wird sonst schwierig, wenn das Auto voll ist. Wir sind dann mit dem Notrad zur nächsten Werkstatt und unsere Lizzy musste solange bei Frauchen vorne sitzen.

Rudi

ps. wir haben auch mal ein irisches Ehepaar in Südfrankreich getroffen, die wurden auf der Autobahn ausgeraubt.

4onTour am 01 Jul 2016 02:46:47

Hallo zusammen!
Ich bin ganz neu hier. Habe mich unter anderem auch hier angemeldet um evtl. Türkei Reisende zu warnen. Leider leider sind wir auf einen Betrüger reingefallen oberhalb von Izmir in Richtung Ayval?k. Der Betrüger, wies uns auch auf unseren rechten Hinterreifen hin, der wohl auch eiern soll. Vorher fuhr dieser ganz nah neben uns her und wir dachten schon er versucht uns rechts zu überholen (hier in der Türkei nicht unüblich, Fahrstil ist teilweise sehr gewöhnungsbedürftig). Er ließ sich aber ständig zurück fallen und wie wir später festellen mussten, macht er das um uns Öl an den Reifen zu spritzen. Dann überholte er uns doch noch links, winkte uns hektisch raus. Zeigte uns den Reifen und meinte, wir sollten schnell von der Hauptstraße runter an einen ruhigen Straßenrand. Bei uns sahs der Schock tief, immerhin sund wir mit einem Baby unterwegs und das Wohnmobil ist schon älter. Also ließen wir zu, dass dieser Mann uns eine ruhige Stelle zeigte, in dem er vor fuhr. An dem Platz angekommen, fing er sofort an, den Reifen abzumontieren. Meinen Mann ließ er nicht eine Sekunde dran. Er holte sein ganzes Werkzeug aus seinem Auto (wir waren da das erste Mal sehr erstaunt, was er alles dabei hat, er jedoch erklärte, dass er Mechaniker wäre und für uns klang es dann logisch)
Jedenfalls schraubte er rum und meinte das Radlager wäre total kaputt und wir könnten von Glück reden, dass nicht mehr passiert ist. Er stieg ins Auto um ein Ersatzteil zu holen. Meinen Mann wollte er nicht dabei haben. Da wurden wir wieder stutzig. Und im Nachhinein ärgern wir uns schwarz, dass wir uns so überrumpeln lassen haben. Er kam mit dem sogannten Ersatzteile zurück und meinte das würde 350 Dollar kosten. Er hätte in der Werkstatt das Geld für uns ausgelegt. So naiv wie wir leider waren, waren wir über diese Selbstverständlichkeit sehr überrascht und dankbar. Er baute das Teil ein und ich forschte in der Zeit im Internet nach, wie teuer so eine Radlagernabe kostet. Als er das Handy in meiner Hand sah, wurde er unruhig. Wir einigten uns dann, dass wir zusammen zum Bankautomaten fahren um ihm das Geld zu geben. Er vermied es, direkt vor uns zu fahren. Es war immer mindestens ein Auto vor uns, so dass wir das Nummernschild nicht aufschreiben konnten. Wir gaben ihm das Geld, erhielten aber weder Rechnung noch das ausgebaute Teil wieder, weil wir diese Mentalität hier in der Türkei gewohnt waren, machten wir uns nicht so einen Kopf darum. Wir waren nur unglaublich froh, dass uns nichts passiert ist. Erst hier auf einem Campingplatz in Burhaniye, erfuhren wir? Dass wir so richtig reingelegt worden sind, da eine Reisende ähnliche Erfahrung gemacht hat, letztes Jahr. Zur Polizei zu gehen, bringt leider nichts. Der Polizei liegen seit letztem Jahr Fotos von dem Betrüger vor. Wir haben ja gar keine Beweismaterialien. Ich möchte nur euch warnen. Seid nicht so gutgläubig (dumm) wie wir. Wir haben unser Lehrgeld bezahlt und leider einen fahlen Beigeschmack bezüglich der Türkei bekommen.

Liebe grüße
4onTour

Gast am 01 Jul 2016 19:27:29

wolfherm hat geschrieben:Und was hätte sein gesunder Menschenverstand in dem Fall geraten?


Weiterfahren :!:
Ein eierndes Hinterrad bringt das WoMo und jeden PKW zum Schlingern .

monana am 03 Jul 2016 07:51:42

Als ich den Beitrag von 4ontour las, hatte ich ein Deja-vus-Gefühl...
Wir waren letztes Jahr für 3 Monate in der Türkei auf Reisen. Ebenfalls in der Nähe von Izmir, hatten wir ein sehr ähnliches Erlebnis wie 4ontour. Wir fuhren am frühen Abend auf einer mehrspurigen Schnellstraße auf der rechten Seite als wir von einem hinter uns fahrenden PKW-Fahrer mehrfach aufmerksam gemacht wurden, dass mit unserem hinteren rechten Reifen angeblich etwas nicht stimmen sollte. Wir schalteten den Warnblinker an, hielten auf dem Seitenstreifen an und begutachteten unseren Reifen. Auf den ersten Blick, fiel uns nicht wirklich gleich was auf, was aber nichts zu sagen hatte. Der ältere Türke (in sauberer Anzughose und Hemd) hielt ebenfalls an, deutete immer wieder auf den Reifen und wies uns auf Ölspuren hin und dass der Reifen eiernde Bewegungen gemacht hätte. Ich sagte ihm, dass wir eine Werkstatt aufsuchen werden. Mit gebrochenem Deutsch, sowie meinen wenigen Türkischkenntnissen und Händen und Füßen bot er uns seine Hilfe an. Er sagte, er sei Automechaniker, hätte Feierabend und sei auf dem Weg nach Hause. Beunruhigt folgten wir ihm ca. 1 Km lang und bogen dann links hinter ihm ab auf eine verkehrsberuhigte Dorfstraße wo er sofort Werkzeug aus seinem Kofferraum holte und unseren Reifen demontierte. Von der angeblichen Hilfsbereitschaft angenehm überrascht und auch überrumpelt, schoben wir unsere zweifelnden und komischen Gefühle beiseite und waren zunächst dankbar ob der Hilfe. Als der Reifen demontiert war, zeigte er uns den ölverschmierten Bremssattel der irgendwie blockierte und sagte, dass wir ein neues Ersatzteil bräuchten. Zufälligerweise arbeite er in einer 3 km entfernten Werkstatt, die demnächst schließen werde, und er wolle mit unserem kaputten Bremssattel dahin fahren um zu schauen ob ein Ersatzteil vorrätig sei. Weg war er und wir standen mit hochgebocktem Womo und demontiertem Reifen am Straßenrand und harrten der Dinge. Nach ungefähr einer halben Stunde kam er strahlend zurück und präsentierte uns einen sauberen wie neu aussehenden Bremsattel, unseren alten hatte er nicht mehr dabei. Er montierte wieder alles zusammen, das Rad lief wieder gut und Erleichterung machte sich in uns breit. Er wollte 250€ für den Bremssattel plus 50€ Lohn, ohne Rechnung versteht sich. Uns erschien das im ersten Moment auch nicht als überzogen, aber sicher sind wir bis heute nicht, dass wir nicht doch einem Betrüger aufgesessen sind.
Falls uns derartiges noch mal passieren sollte, würden wir definitiv eine Werkstatt aufsuchen. Wir haben das unter Erfahrungen abgebucht und es hat unsere ansonsten tolle Zeit in der Türkei nicht maßgeblich beeinträchtigt.

akdeniz am 03 Jul 2016 14:52:37

Ich überlege einen formlosen Brief an die Polizei-Dienststelle in dieser Gegend zu schreiben und Vorkommnisse zu schildern. Hat jemand irgendwelche Hinweise, (wie Kennzeichen, Ort z.b.), so dass man diese Gauner identifizieren kann. Ich werde von Euch keinen Namen nennen. Zurzeit ist die Türkei froh um jeden Touristen. Deswegen mache ich mir Hoffnung, dass die Polizei die Sache ernst nehmen wird. Ich denke, dass der Brief für eine Verurteilung nicht reichen wird. Die Polizei wird ihn aber vernehmen und im Auge behalten.

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