Wohnmobilpark
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Reisebericht: Weinreise mit dem Wohnmobil durch Galicien


bobergj am 12 Okt 2014 13:01:04

Reisebericht: Meer- und Weinreise mit dem Wohnmobil durch Nordspanien/ Galicien im Spätsommer 2014

Galicien - viel Schönes und Abwechslungsreiches auf kleiner Fläche (kleiner als Nordrhein-Westfalen!):

- es grünt und blüht von Januar bis Dezember
- Hügelland, Mittelgebirge und hohe Berge über 2.000 m Höhe
- Weinanbau auf extremen Steilhängen und an Atlantikstränden
- hohe Wellen an den Surferstränden
- flache Badestrände an den Rias
- hübsche Dörfer
- schöne Städte
- sakrale Kunst im Land des Jakobsweges (nicht nur in Santiago de Compostela)

Fotobericht mit Galicienkarte und Karte unserer Transitroute durch Frankreich:

--> Link

Für die Anreise wählen wir diesmal die ungewöhnliche Route durch die Schweiz da wir die Reise mit einem Besuch bei Wohnmobilfreunden am Thuner See verbinden.

Die Weiterreise erfolgt am Genfer See entlang über Clermont-Ferrand nach Westen, eine für uns bisher unbekannte Transitroute durch Frankreich. Dabei entdecken wir südlich von Limoges eine weitgehend mautfreie Route, auf der wir weiträumig Bordeaux und die seit 2013 mautpflichtige A 10 nördlich der Abfahrt Capbreton umfahren.



Das Baskenland, Kantabrien und Asturien durchqueren wir diesmal rasch, um genug Zeit für Galicien zu haben. Trotzdem entdecken wir in Kantabrien uns bisher unbekannte sehenswerte Plätze und Orte und übernachten sogar neben Elefanten und Antilopen.



Bei hervorragendem Wetter bleiben wir zunächst einige Tage in den Küstenregionen im Norden Galiciens. Zwischen den fjordähnlichen Rias/ Flussmündungen schieben sich bis zu 600 m hohe Hügelketten in den Atlantik und bieten phantastische Ausblicke auf Orte, Strände und Meer.





Ein Stadtrundgang durch die sehenswerte Altstadt von Betanzos steht auch auf dem Programm und bei der Gelegenheit begegnen wir zufällig dem Präsidenten von Panama. Nachdem wir uns gerade vorher über ein Wildschwein auf einem Kirchendach gewundert haben wundert uns hier garnichts mehr.



Der wildeste Zipfel in Spaniens Nordwesten zieht uns immer wieder an - karge ans nordnorwegische Fjell erinnernde Landschaft,Vegetation, Strände, Wellen, Fels-Skulpturen. Nur wenige Kilometer landeinwärts bestimmen winzige Dörfer mit kleinbäuerlicher Landwirtschaft mit grünen Wiesen, Feldern und Kühen das Bild.



Gleich geht es weiter!

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

bobergj am 12 Okt 2014 13:36:58






In der 2. Hälfte dieser Reise wollen wir uns vor allem in den Weinanbaugebieten Galiciens umsehen. Deshalb haben wir für diese Tour die Zeit der Weinlese gewählt wenn die reifen Weintrauben an den Weinstöcken hängen. Es gibt eine Region in Galicien, in der sich Meer und Wein "die Hand geben" - die Umgebung von Cambados. Hier ziehen sich die Weinberge bis an die Strände.



Unsere "Weinreise" durch Galicien führt uns jetzt im Süden im Grenzgebiet zu Portugal zunächst am Unterlauf des Rio Miño und seiner Seitentäler durch das Weinbaugebiet Ribeiro.





Nach einem Abstecher in die Stadt Allariz fahren wir weiter nach Verin, dem Zentrum der Weinbauregion Monterrei im Südosten Galiciens.



Von dort überqueren wir ein Gebirge und setzen unsere Reise fort in der Weinbauregion Valdeorras. Hier führt uns das Glück des Zufalls in eine "Weinhöhle" und als Dank für unsere Besichtigung bekommen wir auch noch zwei Flaschen Wein geschenkt.



Die Steilhanglagen der Weinbauregion Ribeira Sacra in den engen Tälern des Rio Sil und Rio Miño hatten wir als landschaftliche Höhepunkte an das Ende der Reise gelegt.





Besonders dramatisch sind die Blicke von den verschiedenen Aussichtspunkten in den Canyon des Sil. Als "Bonus" bietet das schöne Herbstwetter Frühnebel in den Tälern und wir genießen unsere wohnmobile Freiheit darüber.









An unseren letzten Tagen in Galicien genießen wir bei perfektem Urlaubswetter nochmal den Blick auf die Weinberge und natürlich auch den Wein in flüssiger Form am Rio Sil und Rio Mino.







Mit dem Rauschen der Atlantikwellen an den algarveartigen Felsstränden der Nordküste verabschiedet sich dieses wunderschöne Land von uns bis zum nächsten Besuch.







Wir gönnen uns eine Woche für die Rückreise und legen sogar zwei Ruhetage in Frankreich ein obwohl wir diesmal eine sehr kurze und fast völlig mautfreie Strecke von Spanien über Luxemburg nach Deutschland wählen.

Neugierig geworden?

Hier nochmal der Link zum Reisebericht auf unserer Homepage mit Detailinformationen zu Stellplätzen, Weinbauregionen und vielen weiteren Fotos

--> Link

Viele Spaß beim Lesen und Reisen

Jürgen

ottomar am 12 Okt 2014 14:38:13

Hallo Jürgen,

wieder ein toller Bericht, der sich nahtlos in die bisherigen auf Deiner HP einreiht.

Auch die Fotos werden von mal zu mal schöner! :)

Vielen Dank

Anzeige vom Forum


Gast am 12 Okt 2014 16:58:55

Sehr schön, Jürgen!

Das sieht sehr nach engen Strassen aus... Kastenwagenland! :D

Wieder was für die To-Do-Liste... :wink:

uschi-s am 12 Okt 2014 17:23:32

Tolle Fotos, das macht neugierig. Wie sind denn die Straßenverhältnisse? Ist es auch mit normalen WoMos zu bewältigen?

Gogolo am 12 Okt 2014 17:30:01

Vielen Dank für den schönen und informativen Bericht. Jetzt habe ich schon wieder eine neue Gegend auf meiner To-Do-Liste - und das ist gut so. Vielleicht treffe ich dann Thomas mit seinem KaWa...


Habe die Ehre

Gogolo

Julia10 am 12 Okt 2014 17:43:43

Gefällt mir, dieser Teil der Erde. Muss ich mir :idea: merken :!:

Schöner, aufschlussreicher Bericht :!:

Die Aussichten sind fantastisch :!:

Wie schaut es denn mit den Straßenverhältnisse aus für "Nichtkastenfahrer" :?:

Danke für`s Mitfahren.

Julia

Roman am 12 Okt 2014 18:06:16

Hallo Jürgen,

Galizien haben wir schon seit 15 !! Jahren auf unserer Liste. Aber irgendwie habe ich da ein Déjà Vu mit Wales. Da sind wir auch 3 mal auf dem Weg nach Irland durchgefahren, bis wir der Gegend mal einen ganzen Urlaub "opferten". Seit dem waren wir nicht mehr in Irland.... :D

So ist das auch mit Portugal und Galizien. Durchgefahren sind wir schon...

Ist halt einfach verdammt weit. Ich würde heute glaube ich den Urlaub an der spanischen Grenze "beginnen" lassen und dann gemütlich bis Galizien an der Küste vorbei gondeln...

Dein Reisebericht ist richtig gut. Ebenso die Fotos. Habe mir auch die weitergehenden Bilder auf Deiner Website angeschaut. Deine Route könnte man so 1:1 nachfahren.

Was ist nach Deiner bisherigen Erfahrung die beste Reisezeit für die Ecke. Wir fahren immer gerne im Mai/Juni oder im Sept./Okt. Könnte mir vorstellen, dass im Herbst das Wetter sogar beständiger ist als im Frühjahr ?


Roman

Spooky am 12 Okt 2014 18:08:48

Aua, aua, das tut so weh! Jetzt habe ich ganz schlimmes Fernweh!
Danke für den tollen Bericht und die 1a Bilder!
Spooky

bobergj am 13 Okt 2014 12:38:36

Hallo Roman,

bzgl. Reisezeit schau Dir mal unsere Überwinterungsberichte von 2011/2012 und vor allem 2012/2013 an sowie den Anhang vom März 2014 im aktuellen Bericht auf der Cambados-Seite (Weinberge am Strand).

Einen schönen Eindruck bekommt auch, wenn man über den "Wetterrückblick" auf --> Link galicische Städte wie A Coruna mit dem eigenen Wohnort vergleicht.

Generell gilt:

- Es kann zu jeder Jahreszeit regnen - sonst wäre es nicht im ganzen Jahr so schön grün.

- Der Südosten ist trockener (im Sommer wärmer, im Winter nachts kälter) als die Küstenregionen.

- Die Regenmenge liegt abgesehen von den Sommermonaten weit über der in den meisten Orten Deutschlands - die Sonnenstunden auch!

- Bei uns in Norddeutschland ist es in den Wintermonaten oft grau. Es gibt zwar keinen Niederschlag aber auch keine Sonne. In Galicien kann es schütten wie aus Kübeln und sobald die Wolken durch sind scheint die Sonne wieder.

- Hitzetage über 26 Grad sind an der Nord- und Nordwestküste im Sommer wesentlich seltener als bei uns im Kreis Lippe (Verhältnis Bad Salzuflen : A Coruna etwa 25 : 10) - die Sommermonate also wesentlich angenehmer als hier und im heißen Rest von Spanien. In den kältesten Wintermonaten Januar und Februar liegt die Tageshöchsttemperatur fast nie unter 10 Grad, meistens zwischen 12 und 16 Grad.

- Sowohl im Jahresverlauf als auch im Tagesverlauf sind die Temperaturunterschiede relativ gering (in den Küstenregionen)

Aber das Wetter ist eben das Wetter: Im Winter 2009/2010 sind Nordmarokko und Andalusien 3 Monate lang abgesoffen weil die Tiefdruckgebiete ihren Südkurs nicht verlassen wollten und in Nordwestspanien schien meistens die Sonne. Liegen die Tiefs auf einer nördlichen "Laufbahn" kann das in Galicien oder bei uns in D passieren.

Das schöne: Ist in Galicien keine Besserung in Sicht erreicht man über die Autobahn in einer bequemen Tagestour Südportugal, siehe auch dazu unsere oben genannten Berichte aber auch den vom Kurzurlaub 2007 auf unserer Homepage.

Viele

Jürgen

bobergj am 13 Okt 2014 12:56:13

Zu den Fragen bzw. Kastenwagen-/ Wohnmobileignung:

Die Straßen waren bei dieser Reise überall in gutem bis sehr gutem Zustand, keine Schlaglochpisten.

Fast alle von uns genannten Ziele kann man auch mit großen Wohnmobilen erreichen - sofern die fahrerischen Fähigkeiten vorhanden sind :-) - , gerade auch die Pisten an den Küsten und die Panoramastrecken in den "Wein-Tälern" und am Sil-Canyon. Natürlich sind kleine KaWas und kompakte Wohnmobile im Vorteil gegenüber Dickschiffen aber es gibt keinen Grund die tollen Wein-Täler mit den "Großen" zu meiden.

In den Detailberichten habe ich gerade an den schönsten Stellen auf die dort gesehenen Reisebusse hingewiesen und teilweise durch Fotos dokumentiert. Es gibt mehrere Fotos von den Straßen mit unserem Roten am Rand gerade damit sich die Leser einen Eindruck von der Straßenbreite verschaffen können. Da wo es wirklich eng und problematisch wird habe ich es detailliert beschrieben.

Ich empfehle Euch die entsprechenden Punkte in einer eigenen Google Maps - Karte zu markieren und diese unterwegs online oder offline verfügbar zu haben.

Vielleicht sehen wir uns im Januar oder März 2015 in Galicia - bei einem Bodega-Besuch mit lecker Wein wie hier am Ende der Seite in Wort und Bild beschrieben:

--> Link

Viele

Jürgen

Odilintintin am 04 Mai 2015 19:48:44

Hallo Jürgen,
vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht!!! Wir gehen in knapp 4 Wochen auf die Fähre und steuern dann Galizien an (wenn auch mit Zwischenstops... der Weg ist das Ziel :wink: ), zwar ist die Route noch nicht ganz fertig geplant, aber wir werden uns sicherlich an eurem Bericht orientieren!!!
Liebe ,
Diana

bobergj am 05 Mai 2015 14:43:59

Hallo Diana,

weitere Infos findest Du in unserem Überwinterungsbericht 2014/2015 , siehe hier im Forum

--> Link

und auf unserer Seite "Bilder aus Galicien":

--> Link

Bitte poste mal wie es Euch im Juni dort gefällt, viele Fotos erwünscht :-)

Viele

Jürgen

Gast am 05 Mai 2015 17:30:48

Mustergültig beschrieben.

Vielen Dank, Alf

Odilintintin am 09 Mai 2015 23:41:57

bobergj hat geschrieben:weitere Infos findest Du in unserem Überwinterungsbericht 2014/2015

Ja, auch diesen hatte ich mir durchgelesen und viel Nützliches daraus ziehen können.

bobergj hat geschrieben:Bitte poste mal wie es Euch im Juni dort gefällt, viele Fotos erwünscht :-)

Werde ich! Ob wir aber alles ansehen können, was wir grob planen, wage ich mal zu bezweifeln, mit einem sehr aktiven 15monatigen Kind ist man nie vor Überraschungen sicher. :lol:

AndreasS am 01 Jan 2016 02:24:56

wir waren wild 2014 und 2015 zu den NRW Schulferien dort. Ist, glaube ich, alternativlos.

woslomo am 01 Jan 2016 13:36:32

Hallo,
wir waren 2012 in Galizien unterwegs.
Die Strecke entlang des Sil ist unbedingt sehenswert. Man sollte sich aber nicht daruf verlassen, dass die Strassen immer für ein größeres Womo befahrbar sind. Als wir unterwegs waren kamen wir gleich an zwei Stellen mit unserem Smart gerade noch so durch die Baustellen hindurch. Mit dem Womo hätten wir umkehren müssen.
Wer derartige Strassen liebt, dem kann ich in Galizien noch die Küstenstrasse nach dem sehenswerten San Andres de Teixido empfehlen. Landschaftlich spektakulär. Allerdings sollte das Fahrzeug nicht zu lang und breit sein.
Wir sind dort mit unserem Gespann hineingeraten. Glücklicherweise war kaum Verkehr. Später wurde uns von Einheimischen erzählt, dass dort kein Jahr vergeht ohne dass man größere Gefährte auf dieser Strecke nur mit Hilfe von größeren Bergefahrzeugen wieder in Fahrt bringen kann, weil sie sich irgendwo verklemmt hatten. Die Strecke ist in N-S-Richtung etwas leichter zu befahren.
Wir haben einiges an Kupplungmaterial beim Rangieren auf dem recht abschüssigen Parkplatz in San Andres de Teixido gelassen.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Langzeitparken bei Málaga
Naturparks in Spanien
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt