wohnmobilbenutzer am 01 Nov 2014 21:02:20 a.miertsch hat geschrieben: .. und hänge zwischen Landstrom und Womo eines dieser billigen Energiekostenrechner. Es ist erstaunlich, dass zunächst die Wattzahl im hohen Bereich zwischen 50 und 15 Watt wechselt. Nach einiger Zeit geht das zurück und es werden nur noch 19 und<13 Watt benötigt und nach längerer Zeit sind <10 und Null Watt abzulesen. Albert
Hallo, dein Beitrag hat mich dazu animiert auch mal die verbratene Watt-Zahl zu messen. Bei meiner noch relativ neuen Hymer-B-Klasse mit dem Schaudt-EBL 29 bin ich jedoch nie auch nur kurzzeitig auf eine Abnahme von annähernd null Watt gekommen. Das Minimum lag bei etwa 23 Watt. Ich befürchte, dass das damit zusammenhängt, dass dieser EBL für die Starterbatterie nur eine offenbar ungeregelte Erhaltungsladung von etwa 2A zur Verfügung stellt. Das kann ja nicht im Sinne des Erfinders sein, dass die Starterbatterie permanent in dem Umfang nachgeladen wird. Soviel verbrauchen die Steuergeräte und der ganze Elektronikkram, der heute in den Basisfahrzeugen permanent in Betrieb ist, ja auch nicht.
Heimdall am 01 Nov 2014 21:54:47 kintzi hat geschrieben:Hallo, war Quatsch von mir, habe gepennt! Natürlich: die Hälfte der Gesamtkapazität = 100% der nutzbaren Kapazität. Lieber Heimdall,ich bitte um Entschuldigung. Gr. Richi
Hallo Richi, ich bitte dich, da gibts doch nichts zu entschuldigen, bin ja froh dass ich das richtig verstanden habe. Was sagst du zum Ergebnis meiner BANNER AGM's? Auch überrascht? Einen angenehmen Abend noch.
Gast am 01 Nov 2014 23:06:39 Heimdall hat geschrieben: Verrätst du uns dann bitte wie lange deine AGM mit der bordeigenen Ladetechnik gehalten haben? Bitte dann aber nicht über die AGM's lästern falls sie ihren Dienst frühzeitig aufgeben sollten. Das könnte ja u.U. mal sein. :wink: Danke
Wenn es denn dereinst so weit sein sollte, sage ich Dir gerne Bescheid :D Ansonsten hilft Dir vielleicht die Lektüre des EBL 101 weiter, denn so ein Ladegerät hat unser WOMO : --> LinkIch hatte und habe bisher keinen Grund über AGM zu lästern. :D Ich denke, die beiden FORD Batterien in unserem TEC auf Transit sind auch AGM und die haben diese Behandlung mit einem EBL 99 die letzten 8 Jahre bis heute ausgehalten. :D Ohne Cetec, ohne ausbauen etc. Den TEC haben wir im Frühjahr abgegeben.
OliAnd am 01 Nov 2014 23:35:08 Ich habe einen Stromkonverter im Womo der aus 12Volt 230 Volt macht. An den Konverter schließe ich das Cetec Batterieladegerät an. Und lade damit die Batterie. Funktioniert tadellos ! Mit der überschüssigen Energie speise ich eine UV Lampe die auf die Solarpaneele gerichtet ist. Den Stromüberschuss den ich hier erwirtschafte speise ich gewinnbringend ins öffentliche Netz ein. Vom erwirtschafteten Geld zahle ich Versicherung und Steuer und bilde eine Rücklage für Reparaturen und die Anschaffung des nächsten Wohnmobils. Das noch keiner von Euch auf die Idee gekommen ist wundert mich. :D 8)
Heimdall am 01 Nov 2014 23:44:38 Freetec 598 hat geschrieben:Ich denke, die beiden FORD Batterien in unserem TEC auf Transit sind auch AGM und die haben diese Behandlung mit einem EBL 99 die letzten 8 Jahre bis heute ausgehalten. :D
Bei dieser liebevollen Betreuung, noch dazu mit dest. Wasser, wundern mich die 8 Jahre überhaupt nicht. Oder doch, ein wenig schon wenn ich ehrlich bin. :mrgreen: :lach: Möge auch die neue Übung gelingen. :wink:
Heimdall am 01 Nov 2014 23:53:10 OliAnd...meine Gratulation. Es wurde auch Zeit, dass endlich jemand das Perpetuum mobile erfindet. Der nächste Nobelpreis für Physik ist dir sicher. Bekomme ich dann ein Autogramm von dir? 8)
kintzi am 01 Nov 2014 23:54:13 Zitat Heimdall: .......Was sagst du zum Ergebnis meiner BANNER AGM's? Auch überrascht?....
Hallo, ja ist recht gut, wenn man von diversen Totalausfällen (auch bei mir nach einem Jahr) hört. Übrigens: muß etwas berichtigen. 20h Entladen sind 5%, bei 100Ah 5A , bei 190 Ah 9,5A. Insofern ergeben sich aufgrund des Peukert-Faktors etwas weniger Kapazität, aber in diesem niedrigen Bereich nur gering weniger. Gr. Richi
magirus.w am 02 Nov 2014 00:58:46 Meine Banner AGM 580 01 Jg.2011 habe ich im Winter auch alle paar Wochen mit einem CBE 516 nachgeladen. Nach 2 Jahren war die Batterie am Ende, noch ca 10 A Kapazität, gemessen mit 12V Halogenlampe. Neue Gel gekauft läuft seit 3/4 Jahr einwandfrei.
Da ich die AGM im Frühling nicht gleich entsorgen konnte, habe ich in einer ruhigen Minute die Verschlusstopfen der Batterie geöffnet, alles staubtrocken.
Die Batterie mit destiliertem Wasser aufgefüllt und geladen mit Ctek. Da sich keine Verbesserung der Kapazität ergeben hat, habe ich die Batterie wieder zur Seite gestellt.
Jetzt im September wollte ich die Batterie entsorgen, vorher noch ein letzten Versuch mit einem einfachen W Lader, die Batterie geladen bis Sie richtig gekocht hat. Nachher wieder mit einer 55 Watt Halogen Autolampe getestet, nach 10 Std hatte die Batterie noch ca 12.6V . Nochmals voll geladen und in einen VW T4 Diesel eingebaut. Dort funktioniert die Batterie im Stadtverkehr seit 3 Wochen tadellos.
Laut Herstellerangabe dürfte die Batterie weder geöffnet noch mit destiliertem Wasser nachgefüllt werden.
Hat einer der Batteriespezialisten dafür eine Erklärung ?
Magirus
kintzi am 02 Nov 2014 03:17:03 Zitat magirus: .....Da ich die AGM im Frühling nicht gleich entsorgen konnte, habe ich in einer ruhigen Minute die Verschlusstopfen der Batterie geöffnet, alles staubtrocken....
"Staubtrocken" !! Verstehe ich nicht. Wenn Du später nur dest.Wasser nachgefüllt hast, muß doch noch Schwefelsäure in normaler Menge drin gewesen sein, denn sonst würde die Batt jetzt mit reinem Wasser laufen, was eine Bleibatt. nicht tut. Weiter: Warum fehlte Wasser? Ist wohl hydrolisiert worden : die Gase nichtmehr zu Wasser rekombiniert worden u. mit Überdruck über die Ventile entwichen sein. Dieses passiert aber nur bei Gasungsspannung, die bei AGM über 14,8V (20-25°C) liegt. Gab es solch ein Ereignis? Und in dieser Menge? Hier erscheint einiges unklar. Generell können AGM-Batts im Gegensatz zu Gel trocken geliefert u. v. Kunden wie nasse Batts aufgefüllt in Betrieb genommen werden. Danach sollten sie aber nicht mehr geöffnet werden. Grund sind Oxidationsprozesse an den "Innereien" über den Luftsauerstoff, die die Batt nicht gleich zerstören, aber ihre Leistung/Lebensdauer mindern. M.E. ist Dein Fall wie der einer "verdursteten" Naß-Batt zu betrachten, wobei die aktive Masse der oxidierten Platten anfänglich gering war, sich aber über die Zeit zu einem gewissen Grad reformatierte. Hinzu kommt noch, daß die Platten einer zyklenfesten massiv dicker sind als bei einer gewöhnlichen Starterbatt,sich bei jener leichter verwerfen ,brechen oder kurzschließen. Eine Gel-Batt hätte die Tortur nicht überstanden, zumal sich durch die "Trocknung" irreversible Strukturänderungen am Gel ergeben, was bei Glas-Matten = inertes Material nicht passiert. Habe unten seit 2 Jahren noch die unselige Banner AGM stehen, die anfänglich nach einem Jahr fertig war. Irgendwann habe ich sie wochenlang an einen übrig rumstehenden Automatik-Lader (Lidl 18€ 4A) gehängt u. siehe da, es regte sich wieder Leben in ihr. Allerdings ist's mit der Kapaz. (gemessen mit Ring RBA 600)nicht weit her, obwohl die Spannungen anfänglich recht erfolgversprechend waren. Werde sie mal aufschrauben. Wasser dürfte ihr nicht fehlen, da sie mit Garantie in ihrem Leben nie mehr als 14,7V Schlußspannung ausgesetzt war. Berichte dann wieder. Gr. Richi
andwein am 02 Nov 2014 13:26:30 wohnmobilbenutzer hat geschrieben: Das Minimum lag bei etwa 23 Watt. Ich befürchte, dass dieser EBL für die Starterbatterie nur eine offenbar ungeregelte Erhaltungsladung von etwa 2A zur Verfügung stellt. Soviel verbrauchen die Steuergeräte und der ganze Elektronikkram, der heute in den Basisfahrzeugen permanent in Betrieb ist, ja auch nicht.
Erhaltungsladung zieht auch die Selbstentladung einer Blei/Säure Batterie mit ein, die kann bei einer Nassbatterie schon mal 10% der Batt. Kapazität pro Monat sein. Der andere "Elektronikkram" braucht bei einem neueren Fahrzeug auch locker mal 0,8-1,2A, je nachdem welcher Radio eingebaut ist und ob der CAN-Bus alles zur Ruhe schicken kann. Messen hilft, Andreas
magirus.w am 02 Nov 2014 14:06:03 Hallo Richi
Besten Dank für deine Antwort. Staubtrocken war vielleicht etwas übertrieben, aber ca 1l destiliertes Wasser konnte ich nachfüllen bis die Platten wieder bedeckt waren. Leider war mein Säureheber defekt sonst hätte ich gemessen, werde mir einen neuen kaufen und die Messung nachholen. Die Batterie wurde mit einem CBE 516 geladen, Einstellung Gel Ladeschlussspannung 14.3 V, also eher unterladen als überladen. Eine Fehlermöglichkeit sehe ich allenfalls noch in der fehlenden Temperaturkompensation. Auch das zuammenschalten mit der Bordbatterie während längeren Fahrten von 700 km am Tag in heisser Umgebung ( 35 Grad ) könnte ein Grund für die fehlende Flüssigkeit ( Ueberladung ) sein. Interessant ist ja auch das einige Banner AGM problemlos funktionieren und ander nach 1-2 Jahren am Ende sind. Vielleicht ab Werk zuwenig Flüssigkeit ?
Magirus
wohnmobilbenutzer am 02 Nov 2014 14:23:48 andwein hat geschrieben: Der andere "Elektronikkram" braucht bei einem neueren Fahrzeug auch locker mal 0,8-1,2A, je nachdem welcher Radio eingebaut ist und ob der CAN-Bus alles zur Ruhe schicken kann. Messen hilft, Andreas
Hallo, heute morgen konnte ich aus unerfindlichen Gründen sogar einen Verbrauch von 32 Watt am Messgerät ablesen, obwohl das Mobil im Moment ja unbewohnt ist. Im Prinzip dürfte sich daraus sogar ein merklicher Strommehrverbrauch im Haushalt ergeben, da die Ladetechnik speziell bei der ungeregelten Ladung der Starterbatterie ja auch keinen hundertprozentigen Wirkungsgrad hat. Nachdem sich die Experten auch nicht einig sind, ob die Permanentladung günstig für die Akkus ist, habe ich für mich persönlich folgende Entscheidung getroffen: Ich lasse das WoMo normalerweise während der Standzeit am Stromnetz angeschlossen. Ich lege jedoch mehrmals im Jahr Pausen von jeweils 3-4 Wochen ein, in denen sich bei mir speziell die Starterbatterie etwa zur Hälfte entlädt. Da spare ich etwas Strom und die Batterien durchlaufen nochmals einen Zyklus. Mit dieser Kompromisslösung macht man glaube ich nichts falsch.
kintzi am 02 Nov 2014 15:18:22 Hallo Magirus, danke f. Bericht. Glaube nicht, daß im Werk zu wenig eingefüllt wurde, Batt hätte nicht solange gehalten. Die 14,3V Ladeschluss können es auch nicht sein, bei 10° C über 20-25° normal wären es 0,3 V bei e. Batt, die bei Normtemp. mit 14,7V geladen wird..., also Ladeschluss 14,4V. Vermute, daß Rekombination konstruktiv nicht funktioniert. Bleibatts ohne Calcium haben alle auch bei Sp.< 13,8V einen wenn auch geringen Wasserverbrauch, bei Spannungen > 14V gasen sie alle , was bei den verschlossenen Batts (Gel u. AGM) von der Rekombination kompensiert wird, (bei den nassen wird mehr oder minder nachgefüllt). Und da scheint Banners AGM Schwierigkeiten zu haben; bei Deinen erst nach einigen Jahren, bei manchen nach einemJahr. Wird wohl an der Legierung der Platte liegen. Oder an den Sauerst.-Rück-Diffusionskanälen im Vlies. Was auch immer, B.-AGM ist bei mir fertig. Übrigens zeigt Deine Erfahrung, daß nicht zwingend 14,7 V benötigt werden, hast ja seit '11 ganz gut mit ihnen gelebt.Gr. Richi
rkopka am 02 Nov 2014 22:13:45 wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Ich befürchte, dass das damit zusammenhängt, dass dieser EBL für die Starterbatterie nur eine offenbar ungeregelte Erhaltungsladung von etwa 2A zur Verfügung stellt. Das kann ja nicht im Sinne des Erfinders sein, dass die Starterbatterie permanent in dem Umfang nachgeladen wird.
Wie üblich ist das kein Konstantstrom sondern ein maximaler Strom. Was auch bedeutet, daß es ziemlich lang dauert eine leere Batterie damit vollzukriegen. Als "Stromregelung" sitzt da ein Kaltleiter(Widerstand) sin Reihe drin. D.h. wenn der Strom steigt, wird das Teil durch die Verlustwärme warm und sein Widerstand erhöht sich. Und damit sinkt die Spannung, die an der Starterbatterie ankommt. Erst wenn die fast voll ist, sinkt die Differenzspannung und damit der Ladestrom. Dann läßt der Widerstand mehr durch und die Batterie kommt mit wenig Strom auf die Ladeendspannung. Diese wiederum ist geringer als die der Aufbaubatterie, weil da noch eine Diode dazwischenhängt, an der 0,6-1V abfallen (mehr bei mehr Strom). Somit wird die Starterbatterie eher zu wenig geladen als zuviel. Es ist eben nur eine Erhaltungsladung. Wenn die Aufbaubatterie auf z.B. 14,8V kommt, dann wird die Starterbatterie kaum auf mehr als 13,8V geladen. RK
wohnmobilbenutzer am 02 Nov 2014 22:29:48 Hallo RK,
dann ist es ja wenigstens nicht so schädlich für die Starterbatterie wie ich dachte. Aber ich wundere mich schon, wenn ich sehe, dass so ein WoMo im Ruhemodus doch leicht mal 30 Watt über das Netzanschlusskabel aus der Steckdose zieht.
andwein am 03 Nov 2014 18:33:11 Ach du hast die Watt auf der Netzeingangsseite gemessen?? Dann kommt noch die Verlustleistung des EBLs dazu, 20% beim Betrieb und im Ruhezustand wahrscheinlich ca. 0,6A Ruhestrom fürs EBL Andreas
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