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Amperemeter-Anzeige gesucht unter Nutzung EBL99 Shunt


xbmcg am 04 Nov 2014 10:33:30

Hallo in die Runde,

das EBL99 von Schaudt hat einen 1mOhm Shunt mit entsprechenden Abgriffen für die Messung des Stroms,
am Panel ist natürlich außer 3 LED's für den Batteriezustand nichts davon verwertet (Spannungsmessung).

Ich würde gerne sowohl eine genaue Anzeige der Batteriespannungen auch ein Panel für den Strom der
Bordbatterie hinzufügen, möchte aber nicht noch einen Shunt in das System verbauen.

Kennt jemand ein LCD-Panel Amperemeter, dass zufällig die gleichen Werte für seinen Shunt hat, wie das EBL99,
so dass man es einfach an die beiden Kontakte anschließen und den mitgelieferten Shunt weglassen kann?

Für die Spannung habe ich dieses hier vorgesehen:

Amazon Link

Ich würde es einfach an den Batterieumschalter des Panels und Masse klemmen und so Bordbatterie / Startbatterie bei Bedarf zu messen.
Die Leitungen liegen ja alle bereits.

Freue mich auf Eure Vorschläge!

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rolfblock am 04 Nov 2014 11:03:28

In der Tat funktioniert der Shunt im EBL 99 gut. Ich hab ein analoges +- 50 µA Meter parallel geschaltet. Dazu war aber noch ein Poti in Serie nötig zum Abgleich. Der Vorteil des analogen Instrumentes ist, dass es keine Stromversorgung braucht.
Der EBL 99 verträgt 50 A; diese mal 1 mOhm gibt 50 mV. Du kannst demnach ein Digitalvoltmeter mit +- 199 mV nehmen. Dieses braucht aber eine separate Stromversorgung.
Achte auch beim Voltmeter darauf, ob es die Stromversorgung aus der zu messenden Spannung beziehen kann.

rkopka am 04 Nov 2014 11:05:52

Bei 1mOhm hast du 1mV/A. Damit würde ein 200mV DVM genau das richtige anzeigen (Dezimalpunkt), max. 199.9 . Du brauchst nur eines mit externer unabhängiger Versorgung. Die meisten sind für Batteriebetrieb bzw. für eine unabhängige Spannung (getrennte Versorgung, nicht direkt an der zu messenden Batterie) ausgelegt. Wenn du allerdings nur selten mißt, würde hier auch ein 9V Block lange halten.

Wenn du die Meßleitung einige Strecke durch das Womo zur Anzeige legen willst, dann kann das Störungen einfangen, da die Meßspannung sehr klein ist. Also sollte man zumindest ein abgeschirmtes Kabel verwenden.

RK

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xbmcg am 04 Nov 2014 12:01:45

Danke für die Tipps, das macht absolut Sinn mit der Abschirmung!

Ich denke ich werde mal 2 Adern von so einem verdrillten geschirmten flexiblen
CAT5e/CAT6 Patch Kabel nehmen, die Schirmung auf der einen Seite auf Masse legen
und die restlichen Adern weglassen oder vielleicht noch ein weiteres Aderpaar für die
Spannungsversorgung des LCD Panels hernehmen. Wenn es zu sehr stören sollte, führe
ich die Stromversorgung separat zu.

Weiß jemand, ob sich bei den 200mV Panelen die Kommastelle per Schalter verschieben läßt?

Das wäre genial, wenn das Teil 1 mV anzeigt statt nicht 0.001V, wäre direkt proportional zu A.

rkopka am 04 Nov 2014 12:14:49

xbmcg hat geschrieben:Weiß jemand, ob sich bei den 200mV Panelen die Kommastelle per Schalter verschieben läßt?

Bei manchen über eine Lötbrücke, teilweise auch mit kleinen Steckbrücken.

Das wäre genial, wenn das Teil 1 mV anzeigt statt nicht 0.001V, wäre direkt proportional zu A.

Nur brauchst du das ja nicht bei einem 200mV Gerät, da das sowieso 199.9mV ~A anzeigt. Eines mit 1V ~ 1.999V bringt ja nichts, weil du eine ganze Stelle verschenkst.

RK

uwet am 04 Nov 2014 12:35:48

Hallo xbmcg,

bei der Messung des Spannungsabfalls über dem Shunt im EBL ist zu beachten das dieser in die +Leitung zur Batterie geschaltet wurde. Ein digitales mV-Meter der von Dir angepeilten Preisklasse misst immer gegen Masse(-). Soll es also dem Spannungsabfall über diesen Shunt anzeigen muss dafür eine extra Energieversorgung z.B. eine Batterie für dieses Instrument her.

Uwe

rkopka am 04 Nov 2014 13:08:05

uwet hat geschrieben:Ein digitales mV-Meter der von Dir angepeilten Preisklasse misst immer gegen Masse(-).

Wobei das schon die besseren sind. Die billigen brauchen eine Versorgung, die weder mit Masse noch mit Plus der Messung eine Verbindung haben darf, weil sie potentialmäßig irgendwo dazwischen liegt und die Eingangsspannung in einem engen Bereich zur Versorgung liegen muß. Hier könnte man einen kleinen DC/DC Wandler dazwischenhängen. Bei dem geringem Stromverbrauch wäre der recht billig und klein und würde die Versorgung komplett trennen.

Allerdings, wie schon beim BM1 letztens besprochen, sollte die Versorgungsspannung, selbst wenn das DVM das kann, nicht über die Meßkabel laufen, weil es die Meßwerte verfälschen würde.

RK

xbmcg am 04 Nov 2014 13:26:51

Ich dachte da an so was hier:

--> Link

oder so was:

--> Link

Beide haben eine separate Versorgung und ein Messbereich von 0..200mV, das zweite hat auch noch ein Trimm-Poti für den Abgleich.

So wie ich das sehe, scheint die Mess-Spannung entkoppelt zu sein von der Stromversorgung (eigene Masseleitung).

uwet am 04 Nov 2014 14:02:45

xbmcg hat geschrieben:So wie ich das sehe, scheint die Mess-Spannung entkoppelt zu sein von der Stromversorgung (eigene Masseleitung).

Hi,
dann bleibt immer noch ein Problem. Die Spannung an den beiden Eingängen darf nicht kleiner/größer als die Betriebsspannung des mV-Messgerätes sein. Im allg. zwischen 0V und 5V. Das Potential des Shunts liegt aber auf > 12V.
Ein Gerät mit LCD statt LED könnte man mit einer Batterie speisen und potentialfrei anschließen.

Uwe

rkopka am 04 Nov 2014 14:04:21

xbmcg hat geschrieben:Beide haben eine separate Versorgung und ein Messbereich von 0..200mV, das zweite hat auch noch ein Trimm-Poti für den Abgleich.

So wie ich das sehe, scheint die Mess-Spannung entkoppelt zu sein von der Stromversorgung (eigene Masseleitung).

Zumindest beim zweiten wird eine entkoppelte Stromversorgung "gefordert". D.h. man muß sie zur Verfügung stellen. Nicht daß sie vorhanden ist. Beim ersten ist es nicht ersichtlich. Allerdings spricht der Preis eher dagegen. Das zweite braucht auch eine stabilisierte 5V Versorgung.

Interessant ist, ob es Einschränkungen gibt beim Potential der Eingangsleitungen in Bezug auf die Versorgung. Oft darf der Eingang nicht über z.B. +-3,5V um die Masse herum liegen. Was bei einer 12V Versorgung und einer Meßspannung nahe an 12V nicht geht.

So was z.B. --> Link kann eine unabhängige Versorgung bereitstellen. Die gibts auch billiger, aber dann oft mit 12V +-10% Eingangsspannung, was bei uns nicht reicht.

RK

xbmcg am 04 Nov 2014 14:19:28

Ja, die DCDC-Converter sind klasse, hab ich acuh schon verbaut.

--> Link

Hier wäre auch noch ein Kandidat, sogar blau beleuchtet und LCD / würde zum Voltmeter für die Batterien passen.

Angeblich braucht es AC oder DC als Versorgung zwischen 8 und 12V - hat eingebautes "Netzteil"
und mißt -199mV ... 199mV

Das hört sich doch gar nicht so schlecht an.

uwet am 04 Nov 2014 15:10:30

Die Lösung mit dem analogen Instrument ist sicher die beste, an 2. Stelle käme für mich eine Lösung LCD plus 9V-Batterie.
Alle anderen Möglichkeiten erfordern schnell einen Aufwand der schon in Nähe der Kosten eines Batteriecomputers kommt. Dieser würde dann aber eine Auflösung in 0,01A-Schritten bieten, während die 200mV-LCD-Anzeige eine Messungenauigkeit von +/- 0,5A hätte(0,5% +/-2Digit). Da steht der Aufwand in keinem guten Verhältnis zum Nutzen außer es geht ums Design.

Uwe

xbmcg am 04 Nov 2014 18:55:04

Analoges Instrument ist sicher super, aber ob das genauer ist als ein Digitales mit 3,5 Stellen bei einem Messbereich von +/-50A?
Ist doch bei dem Range eher ein Schätzeisen, 0.5A kann man da sicher auch nicht ablesen.

Und dann sind da ja auch noch die Erschütterungen, die für die empfindlichen Lager des Instrumentes bestimmt nicht gut sind.

Es geht natürlich nicht nur um das Design, dann könnte ich mir ja auch eins malen - der Batteriecomputer ist zwar super schick, aber
kostet auch gleich 15 mal mehr.

uwet am 04 Nov 2014 19:25:49

Mit den Erschütterungen hast Du recht, das kann gefährlich sein, wurde aber weiter vorn als funktionierend beschrieben.
Ein analoges Instrument kann man z.B. auf 10A Vollausschlag eichen, mehr fließt eh nicht über den EBL. Da lassen sich dann 0,1A noch gut ablesen. Bei Digitalanzeigen sollten die Zahlen mit dem Messwert übereinstimmen, eine 199,9-Darstellung nutzt dann die erste Stelle überhaupt nicht, plus dem Messfehler von +/-0,5 , plus extra Stromversorgung, dazu noch eine extra Batteriespannungsanzeige. Ich weiß nicht, ein BMV600 kostet 140 EUR das sind nicht 15mal so viel aber 50mal genauer.

Uwe

rkopka am 04 Nov 2014 19:49:22

uwet hat geschrieben:Ein analoges Instrument kann man z.B. auf 10A Vollausschlag eichen, mehr fließt eh nicht über den EBL.

Mein Womo hatte (inzwischen LED) standardmäßig 5 Halogen über der Küche, 2 im Bad, 2 oben und dann noch die Leselampen. Bei je 10W sind das schon über 10A. Dann noch Heizung und Wasserpumpe und du bist schnell höher. Von WR und Verbrauchern an den Steckdosen ganz zu schweigen.

Die BM sind allerdings tatsächlich nicht so teuer und bieten ganz andere Möglichkeiten. Da sollte man schon überlegen, ob man rumspielt. Vor allem, wenn die Hauptarbeit im Verlegen der Kabel und dem Einbau der Anzeige liegt (was identisch ist zum BM).

RK

rolfblock am 04 Nov 2014 21:36:18

Jetzt muss ich mich noch einmal melden. Analoges µA Meter +- 50 µA
Vorteile:
- Braucht keine Stromversorgung
- Potentialfrei; kann in Plus oer Minus Leitung messen
- Schnelle Anzeige; jede Stromänderung wird "analog" mit der mechanischen Trägheit angezeigt.
- Messbereich passt exakt zum EBL 99; +-50 A und die fließen auch!!
- Sehr einfache "Eichung" mit Poti als Vorwiderstand
- Scala mit Tippex leicht anzupassen; einfach das µ vom µA mit Tippex übermalen.
- Kabel zum Amperemeter brauchen keine Schirmung
- Kabel zum Amperemeter brauchen nur sehr geringen Strom, extrem dünne Kabel reichen aus.
- Braucht nur eine runde Bohrung; einfach einzubauen z.B. in eine Steckdosenleiste.

Nachteile:
- kleiner Strom im EBL 99 unter 1 A wird nur ungenau oder garnicht angezeigt.
- Genauigkeit wesentlich geringer als bei Digital Voltmeter mit 3,5 Stellen
- mechanisch empfindlich, kann Probleme machen

Fazit:
Beide Messgeräte haben ihre Vor- und Nachteile. Ich würde daher beide einbauen.Es soll ja Spaß machen.

fomo am 12 Apr 2016 13:27:28

Einige von euch haben den Shunt im EBL99 von Schaudt schon genutzt.
Kann mir einer der Nutzer dazu die Bestellbezeichnung und/oder eine Quelle für die im Stecker verbauten Kontakte nennen?
Ich möchte diesen Shunt auch zur Stromflussanzeige nutzen.
Vielen Dank im Voraus.

xbmcg am 12 Apr 2016 15:36:51

Das Thema ist bei mir eingeschlafen. Du brauchst ein mV Meter, jedes mV entspricht 1A.
Der Shunt hat 1 mOhm: Ohmsches Gesetzt: R=U/I oder umgestellt nach I: I=U/R ergibt
das der Spannungsabfall über den Schunt Pro 1A genau 0.001V, also 1 mV beträgt.

Ich hab die Sache aufgegeben kurz vor der Vollendung, weil ich mir ein BMS gegönnt habe,
das meine beiden Bordbatterien managed und die Anzeige aller Teilströme und aller Spannungen,
sowie den Ladezustand anzeigt. Ist zwar nicht ganz so informativ wie der Batteriecomputer
(Anzeige in Ah oder Wh), dafür trennt er die Akkus im Betrieb und verhindert so Ausgleichsströme.
Damit kann man unterschiedliche Batterien (alt / neu, verschiedene Kapazitäten und Technologien)
problemlos zusammen betreiben. (NDS iManager)

rolfblock am 12 Apr 2016 16:36:51

fomo hat geschrieben:Einige von euch haben den Shunt im EBL99 von Schaudt schon genutzt.
Kann mir einer der Nutzer dazu die Bestellbezeichnung und/oder eine Quelle für die im Stecker verbauten Kontakte nennen?
Ich möchte diesen Shunt auch zur Stromflussanzeige nutzen.
Vielen Dank im Voraus.

Ein Anruf bei Schaudt, ein nettes Gespräch mit einer freundlichen Dame dort, schon schicken die dir einen kleinen Brief, der die Steckkontakte enthält.
Als kleine Freundlichkeit von deiner Seite erwarten sie von dir eine Kleinigkeit. Aber das erklären sie dir. Alles easy.
Ich kann die Firma nur lobend erwähnen.

xbmcg am 12 Apr 2016 17:10:40




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