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Nabend, Weiß das es schwierig ist einen konkreter Plan zu verfolgen aber es geht um eure gemachten Erfahrungen. Ich schaue mir in den nächsten Tagen ein Womo an das mir sehr zusagt der Händler Preis ist 22 teur. Wie sollte man Vorgehen bei evtl preisverhandlungen ? Soll der Händler das erste Angebot sagen oder man selber und wenn womit soll man beginnen? Ist das erste Mal für mich und daher fehlt mir die Erfahrung ? Hoffe ihr habt Infos und Tipps? Danke und Marcel :nixweiss: --> Link So vielleicht? Nein, es gibt kein Rezept. Wenn du zeigst das du verliebt bist, dann wird Handel immer schwer. Der Trick eines jeden Verkäufers ist es, deine Vernunft auszublenden. Sind keine oder wenig Interessenten da, geht mehr als wenn sie Schlange stehen. Du kannst riskieren zu warten oder nimmst das Ding mit, wenn das Teil sein Geld wert ist. 22 sagst du? 18,5! biete ich, bin Halbwaise.... Hi, Schonmal danke für den Hinweis ! Vllt noch andere Erfahrungen Marcel Sehe es ähnlich wie Sven, Cool bleib :mrgreen: Gefällt mir recht gut. Ich gebe 18 Scheine kein normaler Händler wird bei einem vernünftig kalkuliertem Preis von 22 auf 18 runtergehen. Ich denke 21 wird machbar sein. Finde ich Fehler oder Schäden siehts anders aus wenn man gut argumentiert. Wenn am Preis dann nichts mehr geht noch was an Zubehör raushandeln. Gasflasche, Navi oder oder oder wer sagt das der Händler vernüftig kalkuliert hat? Die Preisgestaltung ist so vielfältig wie die Anzahl der Wohnmobile und Händler - ich z.B. habe mein Fahrzeug bei einem Bürstner Händler gekauft. Mein Fahrzeug (anderer Hersteller) wirkte dort wie ein Fremdkörper und der Händler konnte noch nicht einmal die Sonderausstattungen benennen da er nicht wußte was Serie und was Extra ist. Bei einigen Anrufen vor der Besichtigung traten wir auch vorab in Preisverhandlungen ein und ich handelte ihn am Telefon um 4.000 € runter. Bei der ausgiebigen Besichtigung wurden, da kein Neuwagen, natürlich noch einige "Mängel" festgestellt. Diese "erbrachten" dann beim Ausfüllen des Kaufvertrages noch ein paar Kleinigkeiten wie eine zweite Toilettencassette mit neuer Klobrille, eine 11kg Gasflasche, TÜV-Abnahme und Übernahme der Überführungskosten. Die Mängel wurden natürlich trotzdem kostenlos beseitigt. Den Kaufpreis hatten wir in bar dabei und konnten somit mit sofortiger Bezahlung "drohen". Dem Verkäufer zu zeigen das eine sofortige Bezahlung möglich ist dürfte nicht das schlechteste Argument sein. Die genaue Auflistung von Mängeln ist hilfreich. Zeige zwar Interesse aber gib auch zu verstehen das Du noch andere Angebote hast und nur bei entsprechendem Entgegenkommen zum Kauf gewillt bist. Wenn die Verhandlungen nun wirklich nicht in Deinem Sinne verlaufen stehe auf und gehe, es gibt genügend andere Angebote. Man kann immer noch 2-3 Tage später anrufen und fragen ob der Verkäufer vielleicht gesprächsbereiter ist. Denke daran das der Händler wahrscheinlich das Fahrzeug bis zum nächsten Frühjahr auf dem Hof stehen hat wenn ihr nicht zum Abschluß kommt. Auch andere Mütter haben hübsche Töchter. Bernd Ich sehe das auch so wie Bernd. Wichtig auch: Sich im Vorfeld schon über das entsprechenden Fahrzeug informieren und die Preise kennen, die für das Fahrzeug wo anders verlangt werden. Testergebnisse lesen und Erfahrungsberichte. Wissen beeindruckt nach meiner Erfahrung Verkäufer meist. Und man hat dann auch stichhaltige Argumente für evtl. Preisnachlässe. Denn einfach so wirst Du keine großartigen Prozente raushandeln. aus Franken Richy Ein Händler hat i.d.R. einen Mindestpreis unter dem er sich nicht bewegen wird. Ich denke bei 22.000€ dürften das 20.000€ sein. Darunter wird er nicht gehen. Allerdings sind viele Händler bereit beim Zubehör noch ordentlich draufzulegen. Gefundene Mängel erleichtern natürlich die Verhandlungsbasis :wink: Hallo, ich gehe in diesen Dingen immer folgendermaßen vor: Ich sehe mir das Objekt der Begierde genau an und bilde mir einen Preis den ich bezahlen möchte. Dann ziehe ich hiervon die Differenz zum Angebotspreis ab und beginne mit diesem Preis die Verhandlungen. Meist treffen wir uns dann genau in der Mitte, was den Preis bedeutet, den ich von Anfang an zu zahlen bereit war. Beispiel in Deinem Fall: Ich möchte 20000.- Euro bezahlen. Differenz zum Angebotspreis (2000.--€) abziehen. Also fange ich bei 18000.-- an zu feilschen. Wenn alles gut geht, trifft man sich dann in der Mitte, passt. :D Sorry wenn ich das so deutlich sage, aber glaubt ihr wirklich, ein seriöser Händler fällt auf solche ..........methoden herein? Ihr glaubt sicher auch, die Händler haben im Keller eine Geldscheinplantage. Sind wir auf dem türkischen Basar? :? Da hat einer das Auto noch gar nicht gesehen und erwartet Tipps um den Preis zu drücken :eek: Ich habe schon mehrere "Interessenten" vom Hof gejagt die meinten runterhandeln sei obligatorisch. Ein guter Gebrauchter wird sein Preis erzielen, bei einer runtergerittenen "Toilette" sieht das anders aus. :D
Hallo, ich kenne es nicht anders. Jeder Händler kennt doch den Markt und setzt den Preis höher an weil er weiß, dass sich der Kunde freut, wenn er ihn etwas drücken konnte. :ja: Kommt man nicht auf einen Nenner, gibt es eben keinen Vertrag. Das ist tägliches Brot im Handel. Wenn einer allerdings den Mund nicht aufmacht, muß er halt den Geldbeutel aufmachen (altes Sprichwort).
prima, seh ich auch so. und Wohnmobile stehen ja auch nicht an jeder Ecke bei einem Preis von 22000.- und der seriöse Händler wird das nicht beeindrucken wenn man mit Bargeld rumwedelt. Den das bekommt er immer wenn es zum Verkauf kommt, oder bezalt ihr mit Hosenknöpfen ? und dem TE ist so auch nicht geholfen sondern wird nur verunsichert mit Aussagen wie gleich mal 4000.- runter. lg Robert
Wenn ein überteuertes Fahrzeug endlos bei mobile dümpelt, wertvoller wird es da wohl kaum :D Aber wenn sich der jährliche Wertverlust nebst entgangenen Zinsen rechnet, why not? vg gerald
jetzt sind wir schon bei überteuert ohne irgendwelche Angaben zum Fahrzeug. naja, für mich ist hier bei diesem Thema vorerst mal Schluß. lg Robert Ein unmoralisches Angebot zu machen lohnt immer! Alles andere ist Humbug, denn wer weiss wie der Händler genau über dieses auf dem Hof stehende Fahrzeug denkt? Keiner! Wenn ein Fahrzeug jeden Tag einen Anrufer / Interessenten hat, so wird sich kaum ein Händler viel nach unten bewegen ausser er braucht Platz oder Bares weil er gerade viel eingekauft hat. Steht das Fahrzeug seit Wochen / Monaten und hat kaum Interessenten, so steigen die Chancen enorm, dass der Händler das Fahrzeug teils sogar fast zum Einkaufspreis (abzüglich Aufbereitung / Überführung) vom Hof schiebt. Das sind Fakten (Habe selbst ein paar Jahre PKW gehandelt und kenne genug Händler die genau so verfahren). Nichts schlimmer wie "Standuhren" die jede Woche geputzt werden müssen, Platz weg nehmen, somit totes Kapital. Und "Standuhren" müssen nicht zwangsweise schlechte Fahrzeuge sein, denn da habe ich schon Dinger erlebt die muss kein Mensch verstehen, da werden Fahrzeuge gekauft die wesentlich mehr verschlissen sind oder KM haben, dann aber wunderbar gepflegte mit sauberer Historie stehen Monate rum ohne jeglichen Grund. Im Handel gibt es eine Regel nämlich "Es gibt keine Regel" :) . Bis auf ein knirschen, blaffen oder motzen kann einem nichts passieren wenn man einen unmöglichen Preis in den Raum wirft. Aber man hat ja dann noch die Luft wieder freundlich nach oben zu gehen bis zu dem Punkt den man zahlen will / kann. Wer also meint es wäre unmoralisch bei 22k dem Händler 18k zu bieten ... der soll auch weiterhin immer schön zahlen ;) .... das freut das Händlerherz! Ein guter Kauf ist immer ein Kauf zu dem Preis mit dem BEIDE zufrieden sind. Wenn der Händler zu einem Preis, warum auch immer, verkaufen muss mit dem er ein schlechtes Geschäft gemacht hat, wird der Käufer später nie gut bedient werden. Ein guter Weg ist nach meinen Erfahrungen der, dem Händler einen Preis vorzuschlagen bei dem man merkt dass er erst mal schlucken muss. Dann hat man schon mal eine gute Ausgangsbasis und kann dann "großzügig" nachgeben und der Händler kann sein Gesicht waren. Bei Preisverhandlungen, wie generell bei allen Verhandlungen, spielt Psychologie eine große Rolle. Man muss wissen dass der Verkäufer sowas jeden Tag macht und deshalb mehr Erfahrung darin hat. ER hat aber den Nachteil dass er verkaufen will/muss was für dich ein Vorteil ist, wenn du ihm zu erkennen gibst dass du wohl Interesse hast, aber nur zu einem Preis der für dich akzeptabel ist. Emotionsloses sachliches Argumentieren ist ein Zeichen von Überlegenheit und zeigt dem Verkäufer dass er einen starken "Gegner" als Verhandlungspartner hat der Respekt verdient. Nimm dir viieeel ZEIT denn der Händler ist immer bestrebt die Geschichte möglichst schnell zu seinen Gunsten über die Bühne zu bringen. Hallo! Ein - nicht ganz ernst gemeinter - Tipp für den TE: schreib doch dem Verkäufer ein Mail: "Eh, kauffe Auto, was letzte Preis?" -> er antwortet Dir dann und dann weisst Du es! :D Pauschale Aussagen, können doch bei Verhandlungen gar nicht getroffen werden. Es ist Situationsbedingt. Wenn Dir ein Fahrzeug in einer Anzeige gefällt, mach Dir Gedanken zum vorhandenen Budget und wenn die Preisdifferenz nicht zu hoch ist schau es an bevor Du handelst. Jede Taktik zu handeln bevor Du das Fzg. genau gesehen hast ist in meinen Augen unprofessionell. Wir hatten unser letztes Fahrzeug auch inseriert und es kamen Anrufe die sich gleich mal nach einem Preisnachlass erkundigt haben. Da kann ich nur sagen, zuerst kucken und dann reden wir weiter. Was war das Ende vom Lied. Der Käufer hat das Fzg. gesehen, nochmal leise nachgefragt und dann den ursprünglich geforderten Preis bezahlt. Man muss dazu sagen, dass Womo war nicht überteuert eingestellt und ich hatte mittlerweile acht weitere Interssenten. , Christian
Thomas, wer so über Kunden spricht ist kein guter seriöser Verkäufer. Ein Basar wäre wirklich der richtige Ort für deine Art. Du hättest bei mir sehr schlechte Karten. :twisted:
Das sind für mich keine Kunden, sondern sehe die als dummdreist, die mir die Zeit stehlen. Wo hätte ich bei dir schlechte Karten, dir wird einfach nichts verkauft. :D ziehe meinen Hut und verbeuge mich bewundernd vor Verkäufern die die besondere Begabung / Unfehlbarkeit haben immer den richtigen (erzielbaren) Preis zu finden
Mit deiner Methode bist du ja inzwischen auch maximal erfolgreich beim Verkauf deines EC :D :D :D vg gerald Bei uns wurde der Preis des WoMo´s um 300€ nach oben aufgerundet. Dafür gab es für über 2000€ die gewünschten Extras.
Stimmt Gerald, bislang läuft alles zu 100% nach meinem Sinne! :ja: :D Also wenn mir ein Womo gefällt und der Preis ist für mich fair, dann kaufe ich das Fahrzeug. Auch ohne groß zu handeln. Was nützt es mir, das passende Womo evtl. nicht zu bekommen und ich muss weitersuchen... Wenn das Womo nicht passt, dann nützt mir der Preisnachlass auch wenig. Klar wenn etwas defekt ist oder ich einen Mangel finde, wird verhandelt. Die Preise sind doch heutzutage eh transparent. Wir haben damals neu gekauft und beiläufig gefragt ob man was am Preis machen kann, ohne zu feilschen. Sondern einfach gefragt und dabei vorher schon nett unterhalten. Ich denke hier kommt es auf gegenseitige Symphatie mehr an, als auf vermeintliches Verhandlungsgeschick. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Leute sich Womos anschauen die über ihrem Budget liegen und dies dann durch Verhandlung angleichen wollen. Das funktioniert selten, da dann die Verhandlungen oft zu verbissen geführt werden.
Deine Auslassungen über Kunden in einem öffentlichen Forum sind dumm und primitiv. Du wärst als Verkäufer sowieso unter meinem Niveau, wahrscheinlich würde ich deinen Laden nicht mal betreten wenn der von außen so aussieht wie deine Äußerungen hier vermuten lassen.
:top: :top: :top: Genauso sieht es nämlich in der Realität aus! Nur hier werden Strategien erörtert, wie man den Verkäufer "würgen" kann bei einem Auto welches man noch gar nicht kennt! Es gibt auch Fahrzeugangebote, wo der Preis viel zu niedrig angesetzt ist und selbst da wird versucht obligatorisch den Preis zu drücken und das ist für mich eben "Türkischer Basar"!
Wahrscheinlich würdest du schon am Türsteher hängen bleiben wenn du so bist wie deine Äusserungen vermuten lassen. :D In der Regel kann man auch ganz gut über das Thema Zubehör einen gewissen Nachlass einhandeln. Hier lässt man dem Händler auch ein paar Möglichkeiten, ohne gleich einen finanziellen Verlust einzufahren. Einen Inspektionsgutschein oder andere Werkstattleistungen als Gutschein sind auch eine gute Möglichkeit. Hier bindet der Händler dann auch gleich an seine Werkstatt. Nur über den Preis ist oft schwierig und wegen ein paar Euro streite ich mich bestimmt nicht mit dem Händler :-) Die Realität sieht oft so aus, bei halbwegs guten Angeboten gibt es meist nur noch Handeln im sehr sehr engen Grenzen, bei Händlern wie hier schon geschrieben lassen sich eher kleine Zugaben realisieren. Bei Ruinen ist natürlich mehr drin, die sind dann aber meist immer noch zu teuer, sind die Kisten die die "großen selbsternannten Preisdrücker" dann als sogenanntes Schnäppchen an der Backe haben, und sich dann auch hier im Forum im Nachhinein oft über die so schlechten Händler auslassen. Wer meint egal ob bei Händlern oder Privat den "letzter Preis" heraus hängen zu lassen, hat meist die Zeit und Kosten für seine Anreise in den Sand gesetzt. Leider passiert das auch seriösen Kunden sehr oft, die bei gedachten reellen Angeboten, dann vor Ort nur Ruinen vorfinden, was leider (auch bei "Händlern") immer häufiger vorkommt. Wer selber echte Ahnung von Fahrzeugen hat, kauft meist besser von privat, wer nicht ist in beiden Fällen auf Glück angewiesen. Wer meint das sich Händler von Kunden unter Druck setzen lassen träumt. Und klar, Ausnahmen gibt es wie überall auch immer mal wieder, die belaufen sich aber wohl eher im Promille Bereich. OW Das sind für mich keine Kunden, sondern sehe die als dummdreist, die mir die Zeit stehlen. Wo hätte ich bei dir schlechte Karten, dir wird einfach nichts verkauft. :D Das stammt jetzt aber nicht von Dir. Das hat bestimmt jemand schon mal in ähnlicher Form zu Dir gesagt. Otto Walke bringt es auf den Punkt. So funktioniert es. Wer andere Erfahrungen gemacht hat, sollte auch die Vorgeschichte und den Rattenschwanz erzählen. Albert
Ja ist er, weil er ihn nicht verkaufen muss/will, nur eben wenn der gewünschte Preis erzielt wird. Es gibt gerade in diesen Preissegment sehr viele die ihr Fahrzeug sofort auf kostenlose Portale stellen, auch wenn das die sogenannten Schnäppchenjäger ärgert. :ja: Wer bei mir mit Preis Drücken beginnt ohne das ich überhaupt einen VB gesetzt habe, der wird dann so richtig veralbert. Aus den hier genannten Beispielen mal ganz einfach aufgezeigt, Fahrzeug 22T€, Kunde bietet 18T€, mein nächstes Angebot dann 24T€ usw. bis der Spinner sich vom Hof trollt. Da gibt es dann auch keine 100€ Nachlass "Spritgeld" mehr, die ich Anfangs sogar als Gutwill bereit gewesen wäre einzuräumen, wegen Gesichtsverlustes des Käufers vor seiner Sippe, wie es gerade zuletzt eine türkische Großfamilie hier erlebt hat. C’est la vie Wenn ich das Objekt meiner Begierde gefunden habe (egal ob Auto oder WoMo) und es sich ungefähr in dem von mir bezahlbaren Rahmen liegt, sage ich einfach was ich maximal ausgeben kann/will. Es stellt sich dann schnell heraus, ob der Verkäufer willens ist mit mir zu verhandeln. So weiß jeder, wie er beim anderen dran ist. Bisher habe ich so immer ganz zufriedenstellende Geschäfte gemacht. Und vom Hof wurde ich noch nie gejagt. Allerdings wollte ich auch noch nie ein Hochpreisprodukt zum Dumpingpreis. Auch hier gilt ein zivilisiertes Miteinander. Das kann doch nicht so schwer sein. Die ganze Diskussion versteh ich eigentlich nicht. Richy Muss über diesen Thread schon schmunzeln .... Die hartnäckigen Vertreter von "Mein Preis ist mein Preis und ich muss nicht verkaufen" zu den "Alles nix Wert Schnäppchenjäger" .... Schwarz oder Weiss ... Kein Spielraum. Aus dem Nähkästchen geplaudert, versucht ein Gebrauchtwagenhändler bei PKW einen Reingewinn von 700-1500€ zu erzielen (Ausser neuwertige und hochpreisige Fahrzeuge!). Bei Wohnmobilen wird die Marge höher sein denke ich, alleine wegen der komplizierteren Einbauten und dem Thema Gewährleistung. Also nehme ich an dass der Reingewinn bei Gebrauchten WoMo irgendwo zwischen 1000 und 2500€ liegen wird den man erzielen will. Rechnet man nun noch Aufbereitung, kleine Reparaturen und Überführung (Von Verkäufer zum Händler) hinzu, muss also der Ankauf etwa 3000-4000€ unter öffentlichen Marktwert liegen (Mobile und Co) um das Fahrzeug mit gewünschter Marge zu veräußern. Bedeutet im Umkehrschluss dass aber meist 800-1500€ Handelsspielraum gegeben sind. An solche Fahrzeuge kommen Händler entweder über ahnungslose Privatverkäufer, Inzahlungnahmen oder Notverkäufe. Ebenso über Angebot und Nachfrage in der jeweiligen Region, da Privatkäufer denn doch sehr häufig die Regionalsuche einstellen bei Mobile und CO, was bei der Suche ein großer Fehler ist. Zur Thematik "keine Preisverhandlung am Telefon". Sorry, aber wenn ich ein Fahrzeug sehe, was effektiv etwas zu hochpreisig ist und eine Anfahrt von ein paar 100km habe, frage ich sehrwohl am Telefon direkt ob es ein Festpreis ist oder ob eben noch Spielraum besteht, dies aber fair und freundlich.. Etwa 90% der Verkäufer haben einen Preis im Kopf der so oder so geringer ist als der angegebene im Inserat, demnach wohl kein Beinbruch auch einem Interessenten eine Richtung zu geben damit sich der Weg zur Besichtigung dann auch lohnt, denn im Umkehrschluss findet man fast zu 100% immer noch etwas beschädigtes oder Mängel die nicht in der Anzeige stehen und ein würdiger Grund sind zu handeln. Ich würde einen Verkäufer dementsprechende Worte sagen, wenn ich 500km fahre, er zum Festpreis verkaufen will und ich aber weitere Mängel finde die jenen dann nicht interessieren.
Bei einem "effektiv zu hochpreisigem Womo" gebe ich Dir Recht, aber nicht bei einem im Range der anderen liegenden Fzg., bei dem noch etliche zusätzliche Extras im Anhang sind und massenweise aktuelle detaillierte Fotos. , Christian P.S.: Schwarze Schafe, die nur die besten Seiten in der Anzeige zeigen und nicht auf die Mängel Hinweisen gibt es natürlich auch. Aber selbst wenn man am Telefon handelt, kann einem das Ergebnis in Live nicht gefallen. Hallo, ich weiss das Händler 4000.- bis 5000.- Euro auf den Einkaufspreis draufschlagen, wegen der Garantie die sie geben müßen und Natürlich was Verdienen wollen. :D MfG Berni57 Es ist hier schon eimal gesagt worden, ein gutes Geschäft ist nur dann ein gutes Geschäft, wenn beide zufrieden sind. Kommt ein Kunde zu mir mit einem viel zu niedrigem Preis, dann jage ich den nicht vom Hof, sondern agumentiere sachlich und freundlich, warum ich auf diesen Preis nicht eingehen kann. NUR ICH als Händler kenne den Preis, zu dem ich das Objekt verkaufen kann. Jeder Euro mehr im seriösen Rahmen ist mein Mehrverdienst. An dem einen Artikel verdiene ich etwas mehr, an dem anderen etwas weniger. Ein vernünftiges Mittel zu finden ist die Kunst des Handels. Was aber ganz wichtig ist - der Kunde soll zufrieden sein mit seinem Einkauf und das Gefühl haben ordendliche Ware zu einem vernünftigen Preis erstanden zu haben. Das erzählt er bestimmt weiter und bringt weitere Kunden. Und ich als Kunde bin auch bereit mal ein paar Euro mehr auzugeben, wenn ich es unbedingt haben möchte. Das sollte der Verkäufer natürlich nicht merken :wink: Übrigens bin ich nicht selbstständig und verkaufe Motorsägen. freundliche Campergrüße Norbert Bravo Norbert, genau SO machen das Profis. :top: :top: Selbst seit über 20 Jahren im Verkauf bekomme ich immer so ein grummeln im Magen wenn der Kunde bereits am Telefon über den Preis verhandeln möchte, ohne das Objekt der Begierde vorher in Augenschein genommen zu haben. Meine verkaufte Ware fängt bei € 100.000 an und endet irgendwo nahe des Samstags-Jackpots. Da kann man keine 10% Nachlass geben. Wenn der der Kaufinteressent mit seinem "Verhandlungsgeschick" bereits am Telefon mit seinem gebrochenen Deutsch sein Pulver verschiesst, war das Pech auf seiner Seite. Es ist leider so selbstverständlich geworden, dass viele in Bauwagenjockelmanier einen Angebotspreis grundsätzlich in Frage stellen müssen. Ob marktgerecht oder überzogen. Ein erfahrener Einkäufer hat mir diese guten Tipps gegeben. • Vorher den tatsächlichen Marktwert ermitteln und mit dem Angebotswert vergleichen. • Verhandlungsziel vorher festlegen • Keine Emotionen zeigen • Mängel hervorheben, Gutes herunterspielen • Kompetenz zeigen und ausstrahlen, d.h. sich vorher informieren. • Kleine Schritte führen zum Ziel, nicht mit der Tür ins Haus fallen und z.B. 30% Rabatt fordern. • Es gibt auch noch andere Anbieter, Wettbewerb aufzeigen. • Alternativen anbieten • Man kann eine Verhandlung auch mal abbrechen oder unterbrechen, aber in der Regel ist es besser in einem Zug zu Verhandeln. • Auch mal Härte zeigen frei nach dem Sprichwort: „Zeig ihm den Tod dann ist er mit dem Schmerz zufrieden.“ Aus meiner persönlichen Erfahrung jammern Wohnmobilhändler auf hohem Niveau und gebrauchte Fahrzeuge sind oft überteuert.
Wie kann ein Verkäufer solch einen Schitt von sich gibt, da sind wahrscheinlich alle Autoeinkäufer vom Hof gejagte. Wenn ich ein WoMo verkaufen möchte, bekomme ich die unseriösten Angebote von sog. WoMo -Aufkäufern. Heimdall :daumen2:
Hy Norbert, :top: Wenn der Käufer jetzt mit ebenso sachlichen Argumenten kommt und man sich vor Ort einig wird.....dann sind Beide glücklich. "Interessenten", die das ungesehene Objekt der Begierde gleich am Tel. extremst runterhandeln wollen, bekommen von mir gleich das Besetztzeichen. Ja, da gebe ich dir recht. Aber man merkt ja schon am Telefon, mit wem man es zu tun hat. Da gibt es die schönen Anzeigen. VB. Xxx Euro. Bei solch einer Anonce drängt sich ja geradezu die Frage nach dem Verhandlungs Spielraum auf. Deshalb gäbe es bei meinem Angebot auch nur den Preis in Euro ohne Anhänge wie VB oder Festpreis. Über den Preis sprechen kann man immer, aber nicht am Telefon. Norbert |
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