siemueller am 25 Nov 2014 13:03:16 Hallo, habe auf der Seite v. Herrn Klasani einen tollen Bericht über Wechselrichter gelesen. Interessiere mich nun dafür und habe auch schon die Sufu bemüht. Möchte jedoch gerne aktuelle Infos über die Wirkung und den Einbau (Wo?Kosten usw.) haben. Der Victronic 800 W mit Ladung der Aufbau- Akkus über 230 V sowie der Betrieb des Kühlschranks während der Fahrt mit 230 V klingen sehr interessant. Danke für eure Hinweise !
andwein am 25 Nov 2014 14:30:32 siemueller hat geschrieben:sowie der Betrieb des Kühlschranks während der Fahrt mit 230 V klingen sehr interessant.
Und wieso sollen die 12V der Lichtmaschine mit ca. 20% Verlust in 230V umgeformt werden um dann im Kühlschrank verheizt zu werden. Wenn es ein Kompressor-Kühli ist macht der aus den 230V in seinem Netzteil erst mal wieder 12V (wieder 20% Verlust) bevor er den Kompressor anschmeißt. Nur ne Frage, Andreas
felix52 am 25 Nov 2014 14:34:39 Ausserdem ist es wohl ein WR mit modifizierter Sinuswelle. Ob das der Kühli mit macht?
siemueller am 25 Nov 2014 15:22:47 Hallo, der Reisemobilist Klasani beschreibt dies recht ausführlich. Von Umtransformieren konnte ich da nichts lesen. Desweiteren wird während des Motorlaufs das Ladegerät mit 230 V gespeist und kann die Aufbaubatt. laden. Nur mal so´ne Antwort.
rkopka am 25 Nov 2014 16:49:26 siemueller hat geschrieben:Von Umtransformieren konnte ich da nichts lesen. Desweiteren wird während des Motorlaufs das Ladegerät mit 230 V gespeist und kann die Aufbaubatt. laden. Nur mal so´ne Antwort.
Du schreibst: "Wechselrichter und 230V" während des Motorlaufs. Damit werden die 12V von der Batterie/LM auf 230V gebracht (~transformiert). Das Ladegerät lädt mit der 230V Versorgung eine 12V Batterie, dafür werden die 230V wieder auf 12V heruntertransformiert. Auch wenn da jetzt Schaltnetzteile drin sind, damit die Trafos sehr klein sein können, sind das doch immer noch Spannungs Hoch- oder Runter-Wandlungen. Und jede Wandlung hat Verluste. Genau deswegen ist ja alles möglichst auf 12V ausgelegt. 230V macht nur Sinn, wenn man reine 230V Geräte hat (Nespresso...) oder wenn man sehr viel Leistung über eine größere Entfernung transportieren will, da bei 230V weniger Strom fließt. Nebenbei sind die Sicherheitsvorschriften bei 230V wesentlich umfangreicher, was in einer potentiell feuchten Umgebung (Womo, Motorraum) einen erheblichen Mehraufwand erfordert. RK
rkopka am 25 Nov 2014 17:09:54 Hab mal den Artikel überflogen. Der Betrieb von Ladegeräten während der Fahrt direkt von der LM erfordert aber genauso wie bei einem B2B Ladebooster eine starke LM, umgeht aber (genauso) schwache Kabel. D.h. der Ladebooster macht das gleiche, setzt die Spannung aber nur einmal um. Kühlschrank über 230V bringt beim üblichen Absorberkühlschrank nicht soviel mehr Leistung, weil die Patronen ähnlich in der Leistung sind. Bei 12V kann eine Verbesserung der Kabel bei Problemen ähnliche Effekte zeigen. Die Starterbatterie soll die Aufbaubatterie für kurze starke Belastungen (WR) ersetzen, dafür hat er eine umfangreiche Sicherheitsschaltung. Es stimmt, daß sie kurzzeitig viel Strom liefern kann, nur sind das beim Starten meist wenige Sekunden. Ob das bei einigen Minuten (Kaffee) immer noch so gut funktioniert ? Ist außerdem keine Dauerlösung, wenn man einige Tage steht. Dann muß man wieder Solar auf beide Batterien einspeisen. Es ist eine Lösung für einige Probleme. Nur kann man die meist auch einfacher und direkter lösen. RK
siemueller am 25 Nov 2014 17:15:41 Hallo, in dem Art. steht natürl. noch mehr drin, was Absicherung, Überwachung, Ein/Aus des WR usw. betrifft. WR soll 230 V an die Steckdosen liefern, damit man kurzzeitig diese zur Verfügung hat od. konstant wenn Motor läuft. Am besten den Art. mal selbst lesen. Klingt für mich als techn. Laien durchaus nachvollziehbar. Auch die weiteren "Downloads" klingen für mich sehr interessant. Danke und
Gast am 25 Nov 2014 17:20:10 Setz doch mal einen link.
Interessiert mich auch.
Alf
franz_99 am 25 Nov 2014 17:21:15 Dann bau das doch einfach und wennste Fragen hast, Klasani fragen :lach:
thomas56 am 25 Nov 2014 17:21:53 siemueller hat geschrieben: WR soll 230 V an die Steckdosen liefern, damit man kurzzeitig diese zur Verfügung hat od. konstant wenn Motor läuft.
Wenn der WR angestellt ist, liefert er immer 230V, ob mit oder ohne Motorlauf.
brainless am 25 Nov 2014 17:25:51 siemueller hat geschrieben: Klingt für mich als techn. Laien durchaus nachvollziehbar.
Klingt auch für mich durchaus nachvollziehbar, daß Du technischer Laie bist. rkopka und andwein haben Dir doch erschöpfend geantwortet, Volker :roll:
bennykater am 25 Nov 2014 17:46:29 brainless hat geschrieben:rkopka und andwein haben Dir doch erschöpfend geantwortet,
Ich geh davon aus, dass du diesen Artikel nicht gelesen hast, denn es steht u.a. drin, dass der Vorteil, die Aufbaubatterie während der Fahrt über ein 230V-Ladegerät zu laden u.a. darin liegt, dass es mit Kennlinie laden kann, was der Batterie zuträglicher ist. Klingt auch für mich durchaus nachvollziehbar, daß Du technischer Laie bist.
Da stimmt was mit deinem Ton nicht, auch und gerade wenn du eine technische Ausbildung hast. ätt alf: --> LinkMartin
rkopka am 25 Nov 2014 18:17:09 bennykater hat geschrieben:denn es steht u.a. drin, dass der Vorteil, die Aufbaubatterie während der Fahrt über ein 230V-Ladegerät zu laden u.a. darin liegt, dass es mit Kennlinie laden kann, was der Batterie zuträglicher ist.
Das kann doch aber auch ein Ladebooster !? RK
bennykater am 25 Nov 2014 19:10:16 Soweit ich den Verfasser verstanden habe ist es so, dass er das ohnehin in den meisten Wohnmobilen vorhandene Ladegerät nutzt, um während der Fahrt über Kennlinie zu laden; das würde den Ladebooster ersparen. Und das würde nicht nur Geld, sondern auch Gewicht sparen.
Schade dass man sich hier noch dafür schämen muss, wenn man gesteht, kein Kfz-Elektrik-Fachmann zu sein. Dennoch schreibe ich mal, dass mir die Abhandlung des Herrn Klasani sinnvoll erschien, wenngleich ich nur einen Teil davon umgesetzt habe.
siemueller am 25 Nov 2014 19:13:22 Hallo bennykater, danke für dein Verständnis. Der Kollege mit dem Verständnis für "techn. Laien" heisst ja treffend "brainless" (Vielleicht sollte das mal jemand für den sprachlichen Laien übersetzen)
viking92 am 25 Nov 2014 19:16:02 Der Artikel wurde 2008 erstellt, zu einer Zeit, als es nur den Sterling & die ATGAR Regler auf dem Markt gab. Es gab seinerzeit diverse Lösungen, u.a. auch die o.g., um die Batt. vernünftig zu laden. Bei den heutigen Basisfahrzeugen ist diese Lösung meist nicht mehr notwendig.
rolfblock am 25 Nov 2014 20:16:41 Die Aufbaubatterie während der Fahrt über den Wechselrichter und den EBL zu laden, geht nur sinnvoll, wenn das Trennrelais auch während der Fahrt trennt. Dann liefert ein EBL99 z.B. 15 A. (und nie mehr) Gleichzeitig läuft der (Absorber)Kühlschank thermostatgesteuert, was durchaus kein Nachteil ist. Parallel wewrden die Pedelec Akkus geladen. Kabelverluste auf 230 V Ebene können vernachlässigt werden, dafür gibts ein paar WR Verluste. Während der Fahrt; na und? Wenn es so passt, ist es billiger als der Ladebooster, den man ja zusätzlich braucht, während der WR sowieso zur notwendigen Basisausstattung des Freistehers gehört. Freunde der 12 V und 24 V Versorgung in LKW Aufbauten haben eh kein Trennrelais und werden es wohl immer so machen (müssen) Seit ich meinen Kühlschrank wieder auf 230 V an den Wechselrichter geklemmt hab, nutze ich die 12 V Kühlung nicht mehr. So sehe ich am Fahrersitz im WR Strom, ob der Thermostat gerade Strom zieht. Tut er es nicht, seh ich, dass der Kühli die Solltemperatur erreicht hat. In meinem nächsten Womo würde ich beim Absorber Kühlschrank auf die 12V Möglichkeit problemlos (bei gleichem Komfort) verzichten. Falls es ein Kompressor wird, überlege ich noch.
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