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Geschwindigkeitsanzeige im Navi


kaiuwe am 02 Dez 2014 10:33:38

Hallo zusammen,
auf meiner letzten Fahrt habe ich gesehen das der Unterschied zwischen dem "normalen" Tacho (Fiat 244) und der Anzeige des Navi´s doch erheblich voneinander abweichen. Das ein Tacho nie richtig ist war mir schon klar aber so. Bei gefahrenen 100 (Navi) zeigte mein Tacho fast 120 an, bei 80 auf dem Navi 95 auf dem Tacho. Wie genau ist denn eigentlich so ein Navi?

Viele
kaiuwe

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kitally am 02 Dez 2014 10:36:16

ist bei meinem auch und ich treff mich gedanklich immer in der Mitte der beiden
wenn ich denn mal aufs Tempo achte
Spätestens bei 120 auf dem Tacho werde ich durch ordinäres Piepsen gestört :mrgreen:

aber verstehen tu ich das auch nicht

wolfherm am 02 Dez 2014 10:38:51

Das Navigationsgerät zeigt die Geschwindigkeit schon sehr genau an. Der Tacho eilt in der Regel immer vor. Bei mir sind es zwischen 5 und 10 KM Unterschied.

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chrisc4 am 02 Dez 2014 10:57:41

Ich fahre nach der Geschwindigkeitsangabe vom Navi auch durch Blitzer etc. und hab noch nie Probleme gehabt. Mein Tacho zeigt bei Navi 100 Km/h ca.107 Km/h an. Probiere es bei der nächsten Radarkontrolle mal selbst aus, dann bist Du ganz sicher. :)

Fast 20 Km/h zuviel, das dürfte aber nicht sein, da stimmt etwas nicht. Vermutlich hast Du dich schon gewundert, dass die LKW aller über 100 fahren. :?


Hans

xbmcg am 02 Dez 2014 11:03:15

Tacho misst die Umdrehungen der Kardanwelle / Räder hinter dem Getriebeausgang.

Je nach Reifenumfang / Profiltiefe / Luftdruck werden mehr oder weniger Umdrehungen pro Kilometer gemacht.

Damit der Hersteller nicht mit Klagen überhäuft wird beim zu schnell Fahren der FAhrzeugführer, werden die Tachos
grundsätzlich auf die schlechteste Variante geeicht und die Anzeige liegt bei 5-10% über der tatsächlichen
Geschwindigkeit. Die GPS Geschwindigkeit des Navis ist in etwa die reale Geschwindigkeit, die gefahren wird.

Aber auch das GPS System ist bewußt fehlerbehaftet, es wird eine gewisse Ungenauigkeit für die private Nutzung von
ca. +/- 10m bei der Positionsbestimmung eingestreut, die das Gerät wieder über Mittelwertberechnung einigermaßen
kompensiert, für militärische Zwecke ist die Positionierung und damit die Geschwindigkeitsbestimmung wesentlich
präziser.

Außerdem freut sich der Besitzer über ein schnelles Fahrzeug und das zuverlässige Erreichen der Vmax nach Tacho... :lach:

Die Korrekturen kann man - ganau wie bei der Verbrauchsanzeige / Verbrauchsberechnung des Bordcomputers usw.
über den OBD2 Anschluss programmieren, wenn man will und das nötige Gerät hat.

thomas56 am 02 Dez 2014 11:31:51

bei mir sind es ca. 7% Abweichung. Das heisst aber auch, wenn ich das Auto mit einer Gesamtfahrleistung nach Tacho mit 107.000km verkaufe, ist er erst 100.000 km gerollt. Erklärt aber auch bei einigen den extrem niedrigen Spritverbrauch. :lach:

xbmcg am 02 Dez 2014 11:38:44

Ja, der Spritverbrauch weicht ja auch erheblich ab von dem, was der Bordcomputer anzeigt als Durchschnittsverbrauch
und dem, was man berechnet aus Fahrstrecke und Füllmenge beim Tanken. Aber auch die Zapfsäulen haben eine Toleranz,
die meist am unteren Ende zu Gunsten des Betreiber eingestellt ist (zulässig ist temperaturkompensiert +/- 0.5% in der EU).

Jedenfalls ist mein errechneter Verbrauch gemittelt über 10 mal Tanken in etwa knapp ein Liter höher als der BC anzeigt.

Inwieweit die angezeigte Wegstrecke zur tatsächlich gefahrenen abweicht, kann ich nicht sagen.

Die Tacho-Kalibrierung bezieht sich meiner Meinung nach auf die Anpassung des Zeigerausschlags der Anzeige im Verhältnis
zur Anzahl der Impulse.

kaiuwe am 02 Dez 2014 11:39:23

chrisc4 hat geschrieben:Fast 20 Km/h zuviel, das dürfte aber nicht sein, da stimmt etwas nicht. Vermutlich hast Du dich schon gewundert, dass die LKW aller über 100 fahren. :?


Hans


Nicht nur das sie alle über 100 fahren sondern das der eine oder andere, wenn ich 80 auf dem Tacho stehen habe, fast bei mir im Heckbett sitzt :lach:

Dabei fällt mir ein, ist "zu schnelles fahren" bei über 3,5t eigentlich teurer als beim PKW?


Kai-Uwe

Ganzalleinunterhalter am 02 Dez 2014 11:44:03

War mal gerade im Netz etwas fischen:
" Bei Fahrzeugen, die vor dem 1.1.1991 zugelassen wurden, darf die Abweichung in den oberen beiden Dritteln der Anzeigeskala – mindestens jedoch ab 50 km/h – bis zu sieben Prozent des Skalen-Endwertes betragen. Reicht der Tacho also bis 230 km/h, darf er bei einer Geschwindigkeit über 50 km/h also um 16,1 km/h vorauseilen. Tachos von Fahrzeugen, die nach dem 1.1.1991 zugelassen wurden, dürfen bei jeder Geschwindigkeit eine maximale Abweichung von zehn Prozent zuzüglich 4 km/h anzeigen. Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h dürfte die Abweichung demnach 17 km/h betragen."
Quelle: --> Link
--> Link

werkur46 am 02 Dez 2014 12:08:52

kitally hat geschrieben:ist bei meinem auch und ich treff mich gedanklich immer in der Mitte der beiden
wenn ich denn mal aufs Tempo achte
Spätestens bei 120 auf dem Tacho werde ich durch ordinäres Piepsen gestört :mrgreen:

aber verstehen tu ich das auch nicht

Hallo kitally
Das ordinäre Piepen bei 120 kannst du im Bordcomputer verändern oder auch ganz ausschalten. Sie mal in der Betriebsanleitung nach. :lol:

wfo47 am 02 Dez 2014 12:49:55

Ist bei mir auch so. Nur ist die Differenz zwischen Tacho und Navi nur mal gerade 3km/h :razz:

Ludo am 02 Dez 2014 13:15:57

GPS zeigt aber :

1. veraltete Informationen, nicht die aktuelle Geschwindigkeit, sondern die zuletzt ermittelte über einen "Zeitabschnitt"
2. bei Kurvenfahrt wird Weg/Zeit "Luftlinie" als Geschwindigkeit ausgegeben, die tatsächlich Gefahrene ist höher !

ciao

Ludo

rkopka am 02 Dez 2014 13:19:26

xbmcg hat geschrieben:Die GPS Geschwindigkeit des Navis ist in etwa die reale Geschwindigkeit, die gefahren wird.

Da es nicht so schnell hintereinander mißt und von geraden Linien ausgeht, kann es bei recht kurvigen Strecken schon mal Abweichungen geben. Außerdem hinkt es meist etwas hinterher.

Aber auch das GPS System ist bewußt fehlerbehaftet, es wird eine gewisse Ungenauigkeit für die private Nutzung von ca. +/- 10m bei der Positionsbestimmung eingestreut, die das Gerät wieder über Mittelwertberechnung einigermaßen kompensiert, für militärische Zwecke ist die Positionierung und damit die Geschwindigkeitsbestimmung wesentlich präziser.

Die gezielte Fehlereinstreuung sollte aber schon seit Jahren aufgehoben sein. Daher ist man auch besser als 10m. Mittelwertberechnung bringt aber nur etwas, wenn man steht, oder Differential GPS nutzt (Korrektursignale von fixen Punkten).
Das militärische System, das IMHO auch Vermesser nutzen, geht technisch bedingt wesentlich genauer. Viel stärker für uns ist der Einfluß, wenn die Satelliten ungünstig stehen (einige auf einer Linie) oder verdeckt werden (Gebirge, Stadt). Dann wird die Genauigkeit schon rein von der Berechnung her ungenauer.

RK

klink_bks am 02 Dez 2014 16:15:04

:D Also ich hatte da mal aus Interesse :D

getestet, bei meinem 250er Bei Navi 107 Tachoanzeige 120 km/h,
Abweichung deutlich ueber 10 %.

Der Wegstreckenzaehler geht seltsamerweise sehr genau, geprueft habe ich das mit etlichen Messungen ueber mehrere Kilometer mit den Autobahnleitposten.

Meines Erachtens wollen die Fahrzeughersteller mit den deutlich zu hohen Geschwindigkeitsangaben bewusst falsche Werte bezueglich der Geschwindigkeit und somit auch des Verbrauches bei dieser Geschwindigkeit vorgaukeln.


Achim.

xbmcg am 02 Dez 2014 16:23:39

Wurde weiter oben von Ganzalleinunterhalter sehr treffend beschrieben:

Abweichung 10% + 4km/h zulässig (107km/h davon 10% = ca.11 km/h + 4km/h = 15km/h zulässige Abweichung, also bis zu 122km/h alles im behördlich grünen Bereich) :ja:

Die Tachos sollen ja laut EU Beschluß zu viel anzeigen, sie dürfen in keinem Fall die tatsächliche Geschwindigkeit unterschreiten.

Gast am 02 Dez 2014 16:35:37

Es gibt 3 Geschwindigkeiten im System:

1. Mit GPS gemessene - sehr genau z.B. 100 km/h mit eingeschaltetem Tempomat und deshalb gleichmäßiger Fahrt
2. von Auto gemessene - immer schneller - 103 km/h ausgelesen aus ECU über OBDII - Diagnose - muss höher sein, da nur positive Fehler zulässig sind also wird generell 3% zu hoch kalibriert-
3. Am Tacho angezeigte - aus 2. - 106 bis 108 km/h - muss höher sein als 2. da nur positive Fehler zulässig sind also wird generell 3% zu hoch kalibriert.

Das kann jeder mit einem Handy mit OBDII-Diagnose z.B. Torque nachvollziehen.

Falls die Werte in der ECU weniger als die +3 bis +4 % abweichen stimmt etwas nicht, z.B. falsche Reifen montiert ohne Tachoangleichung. Sofort in die Werkstatt!
Falls der Tacho weniger anzeigt als in der ECU gemessen werden, ebenfalls sofort in die Werkstatt!

Liebe , Alf

dl3ro am 02 Dez 2014 18:33:06

Hallo,
also diese Diskusion über Nawi V und Tacho V ist ja schon sehr alt. Ob und wieviel ein Tacho anzeigen darf ist ja fest gelegt.
Ich habe schon immer mich über meinen Tacho informiert in dem ich einfach die Zeit über den Weg auf der Autobahn gemessen habe. Das gibt einen wenn mehrfach gemacht ziemlich genauen Wert was der Tacho anzeigt.
Das große Problem sehe ich darin wenn ich ein analoges Intrument wie die gedämdfte Tachonadel mit einer digitalen Anzeige vergleiche. Jeder digital gemessene Wert hat mindesten eine Ungenauigkeit von +-ein Digit. Das ablesen eines Zeigerinstrumentes ohne Spiegelskala ist immer eine Schätzung (deshalb auch die gesetzliche Voreilung).
Das Nawi hat eine digitale Geschwindigkeitsanzeige. Seine Aufagbe ist aber Wegführung und Positionsbestimmung alles andere wird DANACH errechen. Wenn ich bei meinen 2 Geräten (Nawi, Gps zum Wandern) die technischen Werte lese finde ich Toleranzen die immer +/- sind und wenn auch nur in Metern angegeben nicht unerheblich.
Also sind alle Geschwindigkeitswerte ggf. zu hoch oder zuniedrig aber sicher nur per Zufall genau. Wenn man also seine immer zu hohen Werte des Tachos vergleicht mit Werten aus eine "digitalen" Anzeige die ja auch nicht geeicht ist, was soll da für ein absoluter Wert heraus kommen???? Außer dass sie selten übereinstimmen.
Also ich habe keine gesicherten Werte den ich vertraue. Denn auch die mit der Uhr gemessen Werte sind sich nicht 100% verläßlich.
Sollte es sich um die exakte Geschwindigkeit für das Radar handeln dann kommt auch noch die Einstellung dazu ab wann dei Geschwindigkeit gelogt wird. 1km/h drüber 3km/h oder 10??
Eine Erfahrung habe ich auch noch bei einer Fahrt auf der Autobahn mit eine schnellen Benz und einem Passat waren knapp 200 auf dem Passat während der Benz schon nahe der 240 Marke war. Soweit Firmentaktik.
Also ich denke die Frage Nawi/Tacho bleibt eine unendliche;=)
Um einen Tacho einzuschätzen ob er "richtig" anzeigt denke ich ist der 1. Schritt mit dem Nawi machbar , aber eine 2. Messung z.B. weg/zeit sicher auch wichtig, um dann in der Werkstatt eine Überprüfung einzufordern. Aber wer genauer anzeigt das würde ich mich auf einen Tacho einlassen der auf der Rolle war und man sich die Abweichungen notiert hat als auf ei Nawi

Chypie am 02 Dez 2014 19:34:54

Ich hab noch ein Geeichten Tachographen im 5t Klein LKW , der zeigt exakt gleich an wie das Navi , Tacho geht etwas vor .
Bei Ortsdurchfahren und Beschränkungen fahr ich nach Navi und noch nie geblitzt worden , nur die PKW müssen immer angeschoben werden :lol:

Chypie

diralb am 02 Dez 2014 20:50:27

Hallo Kai Uwe,

lass dein Fahrzeug mal bezüglich eines Rückrufs beim Fiat Händler checken. Hatte 2009 bei meinem gebrauchten Hymer 244 von 2006 auch diesen extremen Tachvorlauf. Der Tacho wurde kostenlos ausgetauscht.

Weiter Info hier :

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, Dirk

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