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Südfrankreich Sommer 2015


gabilele am 28 Jan 2015 17:35:11

Liebe WoMo-Gemeinde!

Ich habe mich an den letzten Abenden durch Eure viiiielen Beiträge über Frankreich-Reisen geschmökert und ganz viele wichtige Tipps bekommen.
Daraus ist jetzt eine vorläufige Reiseplanung entstanden (Wir, 2 "Große" und ein 8jähriger) sind dann zum ersten Mal mit einem eigenen Kastenwagen unterwegs und freuen uns schon ein Loch in den Bauch.

Wir haben Folgendes vor - und ich wäre seeehr dankbar für Tipps, Warnungen, Ergänzungen und alles andere auch... ;)

München
Pause am Bodensee
Übernachtung(en?) am Genfer See
1. größere Station: Vallon-Pont-d’Arc: auf der Ardèche paddeln (Wie kommt man zurück zum Auto?!)
Orange
Avignon
Nîmes: Pont du Gard
Ste Marie de la mer: Camargue, Flamingos
Aigues Mortes
Montpellier
Agde
Valras-Plage
Narbonne?
Leucate
Perpignan
Argelès sur Mer
Spanien: Figueres?

Ach ja - wir werden ab Mitte August unterwegs sein - ganz leer ist es da natürlich noch nicht, aber mei: bayerische Schulferien. Und wir wollen zwei bis drei Wochen weg. Wenn's klappt. Vorreservieren wollen wir möglichst nicht, weil sonst, nach meinem Geschmack, der größte Vorteil des WoMo-Reisens, nämlich größtmögliche Spontaneität, wegfällt. Und ich bin des Französischen mächtig - falls das wichtig ist.

Ist das Programm zu viel? Könnte man ohne große Verluste etwas weglassen? (Wir waren mit einem gemieteten WoMo für zwei Wochen in der Haute Normandie - ein Traum! Bis auf den langen Rückweg.)

Viele liebe und herzlichen Dank schon einmal!!!

gabilele

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Aretousa am 28 Jan 2015 17:45:47

Herzlich willkommen Gabilele. Für die erste Reise habt ihr euch schöne Ziele ausgesucht, ob es euch zu viel werden wird könnt ihr ja unterwegs spontan entscheiden.
Nicht leer ist Mitte August allerdings stark untertrieben, es wird ziemlich voll sein, einige Orte in die ihr wollt sind sehr sehr touristisch und ziemlich überlaufen.
Und ich würde mich auf Südfrankreich beschränken, das reicht und Spanien erst mal auslassen.

gabilele am 28 Jan 2015 18:31:14

Wow - vielen Dank für die liebe und so schnelle Antwort!!!

Sie hat mich allerdings auch ein bisschen unsicher gemacht - was ja erwünscht war! ;) Meinst Du, es wäre gescheiter, Südfrankreich zu verschieben, bis man das mal in (irgendwann wieder) spät gelegenen Pfingstferien angehen kann? Oder ist es da schon genau so voll?

Frankreich hat ja sooo viele schöne Ecken, dass uns sicher auch etwas anderes einfallen würde für den kommenden Sommer... Ile de Ré oder... Es soll halt etwas sein, dass ein bisschen 'was für die Erwachsenen, aber auch Badefreuden für den Kurzen ermöglicht.

Viele liebe !

Gabilele

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nanniruffo am 28 Jan 2015 18:32:03

Wenn man nur die einzelnen Etappen zusammenzählt und voraussetzt, dass jedes Etappenziel mit einer Übernachtung verbunden ist, sind es schon 15 Tage bis nach Spanien. Nochmal vorausgesetzt Ihr benötigt dann 2 Fahrtage, um wieder nach München zu kommen, haben wir insges. 2,5 Wochen in denen Ihr jeden Tag eine gewisse Strecke fahren müsst, an denen Ihr an jedem Tag ein neues Nachtquartier finden müsst (braucht ja auch manchmal seine Zeit, bis man das richtige, nicht überfüllte gefunden hat). Tagsüber : Fahrstrecke - Sehenswürdigkeit oder Stadtrundgang - Fahrstrecke zum Übernachtungsplatz.

Der Routenplan wäre für uns eine Herausforderung und ich wäre mir nicht sicher, ob unser 8-Jähriger das so "kommentarlos" mitgemacht hätte.

Übrigens haben die Franzosen in der Regel bis Ende August Ihre Urlaubszeit, d.h. Ihr müsst Euch schon auf gefüllte Städte und CP´s etc. einrichten.


Tom

nanniruffo am 28 Jan 2015 18:36:58

Während ich schrieb, kam Eure schnelle Rückantwort.

Frankreich ist insgesamt ein ganz wunderbares Reiseland und m.E. ganz besonders für ein Womo. Der Nordwesten ist allerdings in der Sommerzeit deutlich entspannter als der Süden Frankreichs (Mittelmeer). Für uns kommt der Süden immer nur im Frühjahr (ggf. bis Pfingsten) und im Herbst (ab September in Frage, wogegen wir uns in den Westen und Nordwesten (Atlantik) auch in der Hauptsaison wagen.

Das Ganze ist aber sicher auch Geschmacksache.

Tom

P.S.: die Ill de Re ist übrigens ein absoluter Traum (ähnlich wie die beiden Nachbarn Ill de Oleron und Ill de Noirmoutier) aber leider im August auch verdammich voll. (Ill de Re ist für die Franzosen das, was für uns Sylt ist :-) )

gabilele am 28 Jan 2015 18:40:57

Ja, stimmt schon. Das würde vielleicht doch alles eher für ein anderes Ziel sprechen. - Die neu gewonnene Freiheit, einfach irgendwohin fahren zu können, überfordert mich noch ein wenig... ;) Es gäbe ja sooo viel zu sehen!

Ich habe hier im Forum gelesen, dass es an der Atlantikküste viel weniger voll ist. Ist das die bessere Idee? Und isses da schön?! Ja, ich weiß... ;)

LG!

Gabilele

gabilele am 28 Jan 2015 18:43:42

Hallo Tom!

Ich glaube, Du hast ganz recht: Solche, auch für die Franzosen selbst, interessanten Sommerziele sind im August vielleicht weniger erstrebenswert. Dann werden wir u.U. doch Südfrankreich und Ile de Ré auf Pfingsten in ein paar Jahren verschieben und im Sommer ein weniger volles Ziel anstreben.

Jetzt ist nur noch die Frage, welches... ;)

Danke auf alle Fälle! Es ist echt toll, hier so kompetente Tipps zu kriegen!

LG!

Gabilele

Gast am 28 Jan 2015 18:51:07

Wir waren genau in der Ecke, also zw der Carmague und Beziers, Narbone, um genau die Zeit, Mitte August bis 10. September ...einmal und nie wieder.

Es war schlicht und ergreifend VOLL. Vor lauter WoMo die die Küste entland standen sah man kein Meer mehr. es stank ewrbärmlich, das Land war knochentrocken udn alles verdorrt und gelb. Bis zum 1. September raste der Mopp. Freiluftdisco von links, andere dröhnten von rechts, man selber mittendrinn. Die Orte voll, überlaufen, die Restaurants teuer und das Personal hatte am ende der Sasion die Schnautze offenbar voll.
Ab 1. September auf einmal Ruhe, keine Discos mehr zu hören. Die dröhnten dann nur noch Freitag und Samstag. Die Hälfte der Geschäfte und Restaurants war zu. Irgendwie kamen wir uns auf einmal vor, als wären wir die Letzten und hätten den Bus verpasst.
Was noch da war, trieb das Durchschnittsalter der Touries bis jenseits der Rentengrenze. Die Küste war immer noch zugeparkt, es stank immernoch und es war immer noch knalleheiß. Wie gesagt, 1x und nie wieder, zumindest nicht in der Zeit.
Wir haben dann Touren in die Pyrenen gemacht. Dort ließ es sich aushalten.

Das ich dann am Strand neben dem CP plötzlich eine Spritzennadel in Zeh stecken hatte (zum Glück ohne Gesundheitliche Folgen), meine Frau beim Schwimmen plötzlich auf einem vorher nicht sichtbaren Betonklotz wo die (Fischer ihr Bott festbanden) hing und sich den ganzen Bauch aufschrabbte, machte den Urlaub auch nicht besser. Als das Wasser zurückging konnte man den Betonklotz !! Am BAdestrand !! dann in voller Größe bewundern.

Wie ich hörte soll die Küstenstrasse jetzt inzw. mit Parkverboten für WoMo belegt sein und das Meer wieder sichtbar.

Nach Südfrankreich werden wir nun testweise im Juni fahren. Unsere Hoffnung, dass dann das Land noch grün und blühend ist, das es noch vor Saisonbeginn ist, dass Personal noch freundlich und die Temperaturen für mich noch erträglich sind.
Aber den Fluchtweg Narbone, Toulouse, Tarbes nach Bayone, an meinem geliebten Atlantik, habe ich schon ausgetüftelt. Die Atlantikküste liegt mir eher, auch wenn ich bereits 10-12x dort war. Träum...Ile Oleron war geil, Cap Ferret ebenfalls, Nantes, Piriac auch, ebenso Perros Guirek...egal, die ganze Atlantikküste sollte man mal erfahren haben.

Frankreicht ist einfach DAS Campingland überhaupt....

Aretousa am 28 Jan 2015 18:56:27

Wir sind bis vorletztes Jahr auch fast ausschließlich in der Hauptsaison im Sommer, also so etwa zwischen dem 14. Juli und dem 1. September in Frankreich gewesen. Froh waren wir natürlich, wenn Hessen bei den ersten Ferienterminen schon im Juni war, dann konnten wir entspannter fahren. Und wir hatten etwa 20 Jahre lang Kinder bzw. ein Kind dabei.
Wir sind kreuz und quer durchs Land gefahren aber am liebsten natürlich auch ans Meer. Einen Platz zum Übernachten haben wir immer gefunden. Auf CPs waren wir eigentlich nur in den ersten Lebensjahren unseres jüngsten Sohnes der hatte einen enormen Bewegungsdrang, da waren wir froh, nen Platz mit Zaun drumrum zu haben. ;D
Was ihr eurem Sohn zumuten könnt, müsst ihr entscheiden. Schwierig wird es mit Kindern schon mal, wenn man jeden Tag oder alle 2 Tage weiterfährt, weil sie dann evtl. Freundschaften gechlossen haben und nicht begeistert sind, weiterzufahren.
Unser Sohn liebte das unstete Leben heute hier, morgen dort, das Angebot von uns, für längere Zeit auf einen Campingplatz zu gehen hat er abgelehnt.

gabilele am 28 Jan 2015 19:03:15

Ich glaube, Lena, unser Sohn ähnelt Eurem vielleicht ein wenig - er hat's auch gern unstet... ;) Aber was BigPit schreibt, gibt natürlich schon zu denken. Natürlich ist immer ein bisschen Glückssache dabei, aber mir hat der Nordwesten so wahnsinnig gut gefallen, dass ich mir, statt übervollem Süden, schon vorstellen kann, noch einmal in den - diesmal südlicheren - Westen zu fahren.

In der Normandie waren wir Ende August z.T. fast schon einsam unterwegs... Das hat uns so getaugt, dass ich mir Eng-an-eng-Tourismus gar nicht so recht vorstellen mag.

Hmm...

Meine Urlaubsplanung wankt gerade enorm! Egal, wenn man nichts buchen muss! Hihi!

LG!

Gabilele

Ganzalleinunterhalter am 28 Jan 2015 19:04:49

Hallo Gabilele,
es wird zu Eurerer Reisezeit zwar voll sein, aber nicht so voll dass ihr keine Plätze auf den CP's finden würdet.
Z.B. Ardeche - dort waren wir schon mehrmals im Hochsommer und hatten nie Probleme einen Platz zu finden- wenn es auf den zunächst angesteurerten nichts wird fährt man den nächsten an. Wegen Boootsfahrt > die Bootsvermieter bringen einen wieder zurück zum Ausgangsort.
Mein Tip: von der Ardeche dann weiter zur Gorge du Tarn, genau so spektakulär.
Beide Schluchten sind so schön, dass man dort auch jeweils länger als 1 Woche bleiben kann, ohne dass es langweilig wird.
Und wenn dann noch Lust auf Meer besteht, in die Carmargue an verschiedenen Orten hat es auch genügen Kapazität auf CP's

cerberus2004 am 28 Jan 2015 19:08:18

Hallo Gabilele,
da wir sehr gerne in Frankreich unterwegs sind (2-EW / 2-Kinder) und auch an fast allen aufgeführten Orten bereits waren, gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

Bis unser Grosser vor 3-Jahren auf die weiterführende (Deutsche) Schule gewechselt ist, waren unsere Kinder auf einer Britischen Schule. Dadurch waren wir immer in der glücklichen Lage, abweichend vom deutschen Ferienkalender zu reisen und somit immer relativ leere Campingplätze vorzufinden. Selbst im Sommer konnten wir durch 8-Ferienwochen meistens ein Zeitfenster finden, wo es nicht ganz so überfüllt war. Dadurch kamen wir mit der harten Urlauberrealität erst relativ spät in Berührung und vorher war uns gar nicht bewusst, wie überlaufen das alles ist.

Dummerweise kamen unsere Kinder im ersten Jahr des Schulwechsels auf die Idee nach Süd-Frankreich zu reisen und wir haben beinahe die gleichen Ziele ins Visier genommen wie Ihr. Angefangen mit einem grösseren Stop an der Ardeche, wo es bereits damit anfing, überhaupt einen Platz auf den zahlreichen CP zu finden. Nun mag das mit einem Kastenwagen etwas problemloser sein. Aber bei mörderischer Hitze und stehender Luft CP für CP abklappern und dann auch noch alle 2-Tage umziehen zu müssen, war weniger toll. Perfekt organisiert sind allerdings die Boot-Rückholangebote. Das klappt super. (War ja auch eine Frage von Dir)
Anschliessend haben wir uns über ein paar weitere Zwischenstops weiter in Richtung Camargue vorgearbeitet, wo uns auf dem grossen Stellplatz am Meer in Ste Marie schon ein Deutscher entgegenkam und warnte, dass es unerträglich mit den Mücken wäre. Das haben wir erst einmal als übertrieben abgetan, bis wir dann feststellten, dass ab dem späten Nachmittag niemand mehr vor dem Wohnmobil saß und alles hermetisch abgedichtet war. Wir waren am ersten Tag (incl. Hund) so extrem zerstochen, dass wir aussahen als wenn wir die Beulenpest hätten.
Nachdem wir dann noch ein paar Tage weiter in Richtung Spanien gefahren sind und auch an dem einen oder anderen Ort Deiner Liste gestoppt haben, hatten wir einfach keine Lust mehr bei sengender Hitze auf hoffnungslos überfüllten CP um einen Platz zu betteln und sind diagonal hoch an die franz. Atlantikküste (Aquitanien), wo es überraschenderweise deutlich leerer war. Natürlich auch gut besucht aber nicht wie auf dem Volksfest.

Mein Fazit: Natürlich ist es in den Sommerferien überall mehr oder weniger voll. Angenehm ist anders, aber es soll ja auch Leute geben, die sich in der Hauptsaison am Ballermann wohlfühlen und sich nichts anderes vorstellen können. Meins ist das nicht. Aber ich würde NIE MEHR in den Sommerferien in Richtung Mittelmehr fahren, vor allem dann nicht, wenn die Ferienzeit der Franzosen mit in diesen Zeitraum fällt, da es dann einfach zu voll ist.
Unsere besten Reiseerfahrungen für diese Region war und ist Osterferien / Herbstferien, wobei die Herbstferien den Vorteil bieten, dass das Meer meist noch warm ist. Ostern geht man eher nicht ins Wasser.

: Frank

nanniruffo am 28 Jan 2015 19:24:20

Wenn Ihr schon in der Normandie gewesen seid, dann wäre doch die Bretagne das geeignete Ziel. Meist auch im Hochsommer temperaturmäßig auszuhalten (wenn´s nicht aus Versehen mal regnet :-) ). Nord- und Südbretagne sind beide wunderschön. Viele Stell- und Campingplätze an jeder Ecke und das Gefühl der Überfüllung haben wir da auch in der akuten Hochsaison noch nie gehabt.

Tom

wolf2 am 28 Jan 2015 19:33:57

Hallo gabilele,
wir waren in den letzten beiden Jahren genau in der gleichen Gegend.
Allerdings fahren wir immer erst Anfang September, dann ist das Gros der Franzosen weg und man kann entspannt Urlaub machen bei meist noch gleich gutem Wetter.

CKgroupie am 28 Jan 2015 19:40:52

Wir müssen auch in der Hauptferienzeit reisen. Hier unser Reisebericht von der Provence in den Sommerferien 2011:
--> Link

War ein wunderschöner Urlaub, aber wir haben das Meer gemieden und sind hauptsächlich im Inland geblieben. Da hatten wir keine Probleme Campingplätze zu finden. Ich glaube im ganzen Urlaub hatten wir nur 2 Mal das Schild "complet".

gabilele am 29 Jan 2015 00:03:15

Ich finde es wirklich ausgesprochen nett, wie viel Zeit Ihr Euch alle für mein Anliegen nehmt! Danke noch einmal!

An die Bretagne habe ich heute auch schon gedacht, Tom. Wir sind bisher von Etretat bis zum Mont St Michel gekommen - wobei uns letzterer am wenigstens gefallen hat, weil's da eben so mega-touristisch war. Man könnte sich jetzt also weiter Richtung Süden aufmachen... Wo ist es denn da besonders schön?

Vielen Dank auch für den Link zum Reisebericht aus der Provence! Den hatte ich schon ganz gelesen, und er war einer der Gründe, warum meine Planung ursprünglich so ausgefallen war.

Aber ich denke, wir werden tatsächlich noch einmal an den Atlantik fahren und Südfrankreich auf den nächsten Frühling verschieben. Wir sind einfach nicht so die Trubel-Freunde.

Vielen herzlichen Dank also noch einmal, Ihr alle! Ich hoffe, ich kann mich mal revanchieren!

Gabilele

P.S.: Natürlich freue ich mich nach wie vor über Tipps, wo's - statt Südfrankreich ;) - besonders schön und nicht so überlaufen ist!

Rumbuddel am 29 Jan 2015 00:12:57

Geht alles, auch zur Hauptsaison. Start Ende Juli.
2011 ... 24 Tage ... 2 Töchter 10 und 11 + Hund:
Ruhrgebiet ... Gardasee ... Finale Ligure (Italien) ... Plage de Piemanson ... Saintes Maries de la Mer ... Aigues Mortes ... Gironde Mündung/Le Verdon sur mer
Und von da nach Pünderich/Mosel, dort nach 24 Tagen angekommen. Dort noch ein paar Tage geblieben.
Es war ein geiler Urlaub!

Rumbuddel am 29 Jan 2015 00:20:22

Für die südlichere Bretagne kann ich den CP Municipal in Locmariaquer wärmstens empfehlen. Ziemlich günstig, direkt hinterm Strand und es geht beschaulich da zu. Obwohl recht groß. Die beiden SP würde ich mir dort nicht an tun. Man kann von dort gut den Golf von Morbihan erkunden, Carnac ist nicht weit, man kann schön mit dem Fahrrad fahren und bis zum Südatlantik ist es auch nicht mehr weit.

Rumbuddel am 29 Jan 2015 00:31:58












gabilele am 29 Jan 2015 08:59:44

Wow! Die Fotos machen wirklich Lust auf mehr... Sie erinnern mich tatsächlich sehr an die Normandie (oh Wunder...), und ich würde am liebsten sofort wieder losfahren.
Locmariaquer kam mir sehr bekannt vor, ohne dass ich schon da gewesen wäre. Ich glaube, den Namen kenne ich von Kommissar Dupin... ;) Schon deswegen wäre es nett, sich die Gegend in realiter mal anzugucken.

Danke für die tollen Tipps!

LG,

Gabilele

Rumbuddel am 29 Jan 2015 09:29:37

Locmariaquer heißt der Präfekt ;)

Gast am 29 Jan 2015 09:45:56

Hallo,

wir fahren jedes Jahr mehrfach nach Frankreich. Auch den Sommer sparen wir nicht aus (geht aus beruflichen Gründen -noch- nicht). Natürlich ist es im Sommer recht voll, da die Franzosen gern im eigenen Land bleiben und durch die langen franz. Sommerferien erst die Eltern, dann oft die Urgroßeltern mit den Kids unterwegs sind.

Wir haben noch immer unsere Plätzchen gefunden und konnten es gut aushalten. Die Ile de Ré ist ein Traum, vor allem, wenn man gern mit dem Rad unterwegs ist = die ganze Insel ist mit Radwegen überzogen. Am Atlantik verläuft sich die Menge recht schnell, da dort die Strände unendlich lang sind. Allerdings ist das Schwimmen wegen der Brandung und dem Sog bei Ebbe nicht so ohne.

Wer nur allein sein will, sollte große Waldgebiete ohne Menschen suchen, evtl. dann in Nordeuropa.

Sonnige Zeiten
gerwulf

Ganzalleinunterhalter am 29 Jan 2015 10:40:57

Dann werfe ich meine Bretagnetour letzen Herbst nochmals in den Ring als Anregung --> Link

gabilele am 29 Jan 2015 22:46:59

Zitat: Wow! Das ist ja ein toller Reisebericht! Vielen Dank! Ich habe den Eindruck, wir werden sicher auf manchen Deiner Spuren wandeln...

LG!

Gabilele

Gast am 30 Jan 2015 00:24:42

Und dann von der Bretagne ins Loiretal,wunderschön,Natur pur.Und die Besichtigung der Schlösser kann man noch mit erledigen oder einfach nur die Füße hochlegen und genießen.In der Bretagne Austern und sonstiges Meeresgetier,im Loiretal
Andouilles,Buchweizenpfannkuchen mit verschiedenen Pilzfüllungen,das Loiretal ist die Hochburg der französischen Champignonzucht,halt leben wie " Gott in Frankreich ".


Arno

Drummond am 11 Okt 2015 21:33:19

Hallo,
Wir in BW haben zwar böderweise immer sehr spät Sommerferien dafür haben wir die Pfingstferien. Wir waren dieses Jahr in der Ecke und dienReisezeit kann ich sehr empfehlen - klar ist man nicht allein aber voll ist anders. Wir sind 2 Erwachsene und zwei Kinder 7 und 12. wir sind von Böblingen nach Annecy. Sehr schöner Platz etwa 5 - 6 km außerhalb der Stadt aber an einem tollen Radweg gelegenem Platz. Danach direkt nach Vallon d'Arc an der Ardeche. Top Platz direkt am Fluß - Camping Ardeche. Nach einigen Tagen dort dann an die Küste nach Cassis um ein Ausflug nach Marseille mit dem Zug zu unternehmen. Nach dem Kulturprogramm war wieder eine paar Tage Kinderspass und relaxen angesagt auf dem Camping Ramatuelle - ein Megaplatz der allerdings das gut kaschiert durch die verwinkelte Lage im Wald. Highlight isst die Wasserlandschaft und die Nähe zum Strand Escalet. Danach rüber nach Port Grimaud - ein guter Ausgangslage für Grimaud am Abend oder St. Tropez usw... Abschließen über Italien mit einer Übernachtung am Lago Maggiore wieder zurück nach Böblingen.

Alles in allem kann man die Tour gut in zwei Wochen machen,

Viele
Drummond

hansfranz am 13 Dez 2015 12:55:50

Hallo,
ich hänge mich mit meinen Fragen mal hier dran. Wir wollen im nächsten Jahr im Juni in die Provence und auch bis ans Mittelmeer.
Nun sind wir viele Jahre nach Spanien die Strecke durch das Ruhrgebiet und über Luxemburg - Lyon gefahren und wollen mal eine andere Route sehen. Gibt es eine Empfehlung durch die Schweiz? Also über Frankfurt, Basel usw?
Habe ich das richtig verstanden, dass man in der Schweiz die Schwerlastabgabe für 10 Tage kaufen kann und diese Tage beliebig entwerten?
Danke im Voraus.

blümchen am 13 Dez 2015 13:56:55

Hallo Hansfranz,
viele Wege führen in die Provence :)
Schön ist der Weg über Köln, Koblenz u. Ludwigshafen durchs Elsass. Westlich des Rheins, von der Grenze bei Lauterbourg ist die Autobahn bis Mulhouse kostenlos. Ihr könnt dann über Belfort und Besancon durchs Jura am Doubs vorbei (sehr schön!) bis Lyon und dann die altbekannte Strecke nehmen. Oder Ihr fahrt von Mulhouse durch die Schweiz über Annecy nach Grenoble. Von dort gibts 2 Strecken nach Sisteron: 1. die Route d'hivers (gefällt mir sehr gut) oder die Route Napoleon. Von Sisteron seid Ihr schnell in der Provence.
Durch die Schweiz ist es sehr schön - wir kennen auch nette Ü-Plätze. Über die Schwerlastabgabe kann ich leider nichts sagen.
Viele
Eva

mk9 am 13 Dez 2015 14:36:40

Natürlich geht es auch über Basel - Genf. Autobahnstrecken landschaftlich sehr schön. In Genf, südlich des Genfer Sees, Grenzübergang nach Frankreich.
Entweder in St. Julien und dann auf der Nationalstr. Richtung ANNECY. Vor Annecy auf der A 41 nach Annecy und weiter Richtung
Grenoble. Oder in Annemasse ( Grenzübergang nach Frankreich ) zunächst auf der A 40 und dann wechseln auf die A 41 Richtung Grenoble..

Vor Grenoble die Abfahrt Richtung Rocade Sud nehmen. Dürfte dann als N 87 ausgeschildert sein. Diese Strecke bis zur Auffahrt der A 480 nehmen. In le Pont-de-Claix muß man sich entscheiden, ob man Richtung GAP auf der NR 85 ( Route Napoléon ) fahren möchte, oder weiter auf der A 51 ( Teilstück )Richtung Monestier de Clermont, Von dort führt die N 75 - jetzt D 1075 - Richtung Sisteron.

Anmerkung:
die N 85 führt ebenfalls bis Sisteron. Von dort kann man entweder die A 51 bis AIX en Provence nehmen oder die D 1075, die ebenfalls parallel neben der A51 Richtung Süden führt.

Zur besseren Information meines Vorschlages von Genf in dem Vorschlag nach St. Julien: unter Street Vieuw kann man sich die Strecke Richtung Cruseilles
mal ansehen. Ob man in Grenoble die Route Napoléon nimmt oder die D 1075 ist Ermessenssache. Ich persönlich finde die Strecke auf der D 1075 nach Sisteron angenehmer und landschaftlich sehr schön. Aber, viele Wohnmobilisten wollen einfach mal sagen, dass sie die Route N. gefahren sind. Ich kenne beide Strecken. Die Strecke über GAP ( N 85 ), allerdings in den 80iger Jahren, mit dem PKW.

Aber wie gesagt, dass muß man für sich selbst entscheiden. Nichts ist schöner als selbst Erfahrungen zu sammeln. :)


Viel Spaß bei der Urlaubsfahrt in den Süden von Frankreich, wo auch immer es hingehen soll.

vom linken Niederrhein
Manfred

hansfranz am 13 Dez 2015 14:44:24

Super, danke an euch beide. Habe mir das gerade mal grob bei googleearth angesehen. Gefällt mir. Die Routen werde ich die Tage mal virtuell durchfahren.

Klaus

mk9 am 13 Dez 2015 20:17:53

Hallo Klaus,

ich habe mir unter Street View noch einmal die Strecke angesehen.

Um Maut zu sparen, kann man in St. Julien die D 1201 nehmen die bis Aix les Bains führt. Natürlich kostet das Zeit.
Sofern man dies hat, scheint mir die Strecke landschaftlich viel zu bieten. Sind 1982 und 1996 von Genf die damalige 201 ( jetzt D 1201 ) Richtung Aix gefahren.

Vor langer Zeit, ich glaube 1990, sind wie einmal die Strecke in nördlicher Richtung von AIX les Bains auf Nationalstraßen Richtung Bellegarde gefahren. War zeitaufwendig, wollte aber nicht die Autobahn benutzen um mal was anderes zu sehen.

Wie ich jetzt unter Street View gesehen habe, hat sich in den Jahren, was die Straßen betraf, viel geändert. Man muß schon aufpassen, dass man die richtige Strecke fährt. Es sei denn, dass man die ganze Tour auf der Autobahn bleibt.

Dies nur als kleine Anmerkung zu meinem vorigen Bericht.


Manfred

Manfredix am 13 Dez 2015 20:28:46

Hallo,

wir sind gerne an der Süd-Atlantik-Küste unterwegs. Zwischen Arcachon und Biarritz.
Da es hier etwas ruhiger (die CP sind weitläufiger) ist und nicht ganz so heiss, empfinden wir die Gegend erholsamer.
Ganz besonders zu empfehlen ist der Stellplatz in Vieux Boucaut/Port Albret, direkt an den Meeres-Dünen und am dahinter liegenden Badesee.Ruhiger wird es, wenn die Franzosen keine Ferien mehr haben, manchmal passt es .
Das Baden im Meer ist kaum irgendwo anders so aufregend und imposant wie in dieser Gegend. Günstige Municipal-Plätze sind auch zahlreich vorhanden.


Manfred

hansfranz am 14 Dez 2015 14:24:31

Hallo Manfred,

bis auf die "waagrechte" Küste am Mittelmeer haben wir F durch. An der südwestlichen Küste hat uns der SP in bzw. bei Capbreton sehr gut gefallen.
Aber bei der letzten Tour in Nordfrankreich war das Wasser immer "braun" und meist auch noch weg, wenn wir rein wollten :D . Deshalb im nächsten Jahr an eine tidefreie Küste.

mfG
Klaus

birgit60 am 27 Dez 2015 17:09:44

Ich bin neu hier und habe dieses Thema eben erst entdeckt.
Wir waren im Sommer 2015 von 5.-19. Juni in Frankreich und Spanien.
Leider weiß ich nicht, wie man hier Fotos einstellen kann, sonst würde ich dieses gerne tun.

Wir fuhren durch die Ardèche Vallon Pont d'Arc, Cascades du Sautadet und Pont du Gard über Gruissan (Mittelmeer) und Collioure die Küstenstraße entlang bis nach Sant Pere Pescador (Spanien). Dort blieben wir 5 Tage auf dem CP Aquarius und machten dort ein paar Ausflüge u.A. nach Figueres und Pals.
Die Rückreise führte und zu den Ockerfelsen in Rustrel und Roussillon, nach Fontaine de Vaucluse, der Quelle der Sorgue und zum Schluss an den Lac de Chalain und den Cascades du Hérisson im französischen Jura. Von dort aus sind wir durch das Elsass nachhause gefahren. Wir standen überwiegend auf CP und nur in Rustrel auf dem Parkplatz am Fuße der Ockerfelsen, wo das nächtigen erlaubt ist. In Fontaine de Vaucluse standen wir auf einem WOMOstellplatz auch sehr nett.

Bei Fragen zu den CP bitte PN

Nette Grüße

Birgit

Aretousa am 27 Dez 2015 17:15:05

Guck mal Birgit.
--> Link

Da wird es genau erklärt.
Auf deine Fotos freue ich mich.

Manfredix am 27 Dez 2015 20:37:07

Klaus:
Die Küste zwischen Arcachon un Biarritz befindet sich nicht im Norden (mit dem braunem Wasser), sondern im Süden des französichen Atlantik-Bereiches.
Das Wasser ist türkis und immer vorhanden. Bei guten Bedingungen (Tide und Wind) gibt es bis zu 6m hohe Wellen. Traumhaftes Baderevier. Die Strände sind unvergleichbar beeindruckend und die Pinien tragen zum Fair bei.
Also, noch mal neu recherieren...

Gruß
Manfred

birgit60 am 27 Dez 2015 22:04:21

Danke Lena für den Tipp :-) ich habe es verstanden. Mehr Bilder folgen in Kürze. Kann ich eigentlich an meinen eigenen Beiträgen etwas im Nachhinein ändern? Klappt das mit dem editieren?













martinwernerbingen am 29 Dez 2015 20:58:39

hallo Gabliele,
wir waren 1975 in Valras Plage und dann wieder letztes Jahr Ende August. 2 Bier am Strand 17,00 Euro. Nach 2 Tagen geflüchtet Richtung Ardeche, Rhone Alpes. Wenn Ihr von München startet, schlage ich vor Richtung Bodensee. Dann Richtung Lac von Annecy, oder Lac du Bourget. Nicht so weit, super Wasser. Wenn dann noch Zeit ist, Richtung Ardèche, oder Provence, Lac de Saint Croix, Grand Canyon du Verdon.
Oder aber ganz anders entlang der Loire Richtung Bretagne. Für einen Achtjährigen dürfte der Atlantik aber zum Baden zu wild sein. Mein persönlicher Favorit das Jura mit ordentlich vielen kleineren Seen. Allerdings ist das Wetter hier entscheidend.
Grüße Martin

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