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Batteriewahlschalter / Ladegerät Einbau VW T3


Grashoppa am 02 Mär 2015 18:58:21

Guten Tag,

ich benötigte Hilfe bei der Verkabelung meiner Verbraucherbatterien bzw. des richtigen Einbaus des Ladegeräts. Ich besitze eine Volkswagen T3 mit Polyroof ausbau von 1987. Im Innenraum sind derzeit zwei Verbraucherbatterien eingebaut, die mittels Batteriewahlschalter auf Batterie I, Batterie II oder beide (parallel) geschaltet werden können. Habe nun ein Fraron (2-Kanal) Ladegerät, welches ich mit je einem Kanal an eine Batterie zwecks Erhaltungsladung und Dauerladung im Campingbetrieb betreiben will. Des weiteren is eine Photovoltaik Anlage auf dem Dach (ebenfalls von 1987), welches mit in den Kreis eingebracht ist.

Dem Schaltplan könnt Ihr entnehmen, wie es derzeit verdrahtet ist (ALTE verdrahtung von 1987).
In Schalterstellung 1, hängt Batterie an am Ladegerät und Batterie 2 an der Photovoltaikanlage. Nur Batterie 1 versorgt hier die Verbraucher.
In Schalterstellung 2, versorgt eben Batterie 2 die Verbraucher. Der Rest bleibt gleich.
In Schalterstellung 1+2 soll Batterie 1 sowie Batterie 2 vom Ladegerät als auch von der Photovoltaikanlage geladen werden.

Ich würde nun gerne den 2 Kanal meines Ladegeräts ins Spiel bringen, um die Batterien schonen laden zu können. Und würde gerne wissen warum Pin 5 am Batteriewahlschalter auf Pluspol meiner Batterie geht?
Dies ist nur aus dem Originalschaltplan abgezeichnet! Ich habe es mehrmals überprüft :-)

Ich hoffe ihr könnt mir trotz schlechter Zeichnung irgendwie behilflich sein. Ich habe nämlich keine weitere sinnvolle Idee mehr.

Vorab vielen Dank für eure Hilfe!


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Gast am 02 Mär 2015 19:04:18

Ich sehe zwar keinen Schaltplan, frage mich aber wozu du dir mit der umschalterei der Batterien Gedanken machen willst. Ich gehe mal davon aus dass du das 30A Fraron gekauft hast? Da hast du sowieso 2 Ausgänge für gleiche Batterien. Die Solaranlage kannst du über Dioden draufschalten.

Liebe , Alf.

Grashoppa am 02 Mär 2015 19:05:26

Ich versuche gerade verzweifelt den Schaltplan hochzuladen....

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Gast am 02 Mär 2015 19:09:00

Ja, jetzt sichtbar.

Ich bin ein Freund einfacher Lösungen. Batterien parallel schalten und den ganzen unnötigen Krempel raus.

Liebe , Alf

Grashoppa am 02 Mär 2015 19:16:48

Ähm wo ist das Bild sichtbar? Ja parallel schalten ist so eine Sache. Das wäre ja im Prinzip Schalterstellung 1+2, wobei ich hier nur einen Kanal des Ladegerät nutze und Messbar ist die Spannung zum Zeitpunkt des Ladens nicht die gleiche. Batterie 2 liegt ständig unter der Erhaltungsladungsspannung

Gast am 02 Mär 2015 19:20:04

Das Bild ist jetzt oben im Text sichtbar.

Schreib mal systematisch welche Geräte du genau hast. Les mal zur Einstimmung meinen Thread zur Rapido unter Strom. Da ist vieles ausdiskutiert.

Hier:
--> Link

Grashoppa am 02 Mär 2015 19:30:53

Erstmal danke für die schnelle Hilfe!
Also:
1. IUoU Automatikladegerät 12 Volt 20 Ampere von Fraron
2. Siemens LR10-12 Laderegler incl Photovoltaikanlage (Wird man wenig finden), da von 1987 :-)





3. 2x 100Ah Solarbatterie WinnerSolar

Das war weitesgehend vorher schon so verbaut und ich will da nicht so viel verändern, sondern nur zu Schonung bzw. dem Erhalt der Batterien (Dauerhaft am Strom anschließen) das Ladegerät richtig einsetzen. Derzeit habe ich nur einen Ausgang im Betrieb und kann die Batterien parallel schalten, wobei sie laut beschreibung geladen werden sollten. Sie haben aber beim laden eine unterschiedliche Spannung ( Batterie 1 13,5 - 13,8V und Batterie 2 13,2V). Ich denke da passt was nicht.

krischan am 02 Mär 2015 21:19:22

Irgendwas stimmt da nicht, entweder am Schaltplan oder an der Verschaltung. Der L+-Ausgang des Solarreglers ist ein batteriespannungsüberwachter Ausgang und liefert nur Strom in der Größenordnung des Solarpanels. Hier ist es sinnvoll ausschließlich kleine Verbraucher anzuschließen. Eine Parallelschaltung zu Batterie I erscheint mir weniger sinnvoll(ST1+2). Die Batterie II wird ausschließlich vom Solarregler geladen und ist in keiner Schalterstellung parallel zur Batterie I geschaltet (es gibt keine Schalterstellung, bei der 5-6 und 7-8 gebrückt sind). Die beiden Batterien wurden nie gleich belastet. Vielleicht erklären sich daher die unterschiedlichen Batteriespannungen.
Dein neues Ladegerät ist für zwei !unabhängige! Batteriebänke konzipiert, nicht für zwei Batterien in einer Batteriebank. Es wäre zu prüfen ob sich die Ausgänge parallel schalten lassen.

Ich denke es ist sinnvoll, und wie Alf schon vorgeschlagen hat, die Batterien parallel zu schalten und auf den Umschalter zu verzichten. 200Ah sind allemal genug um ein paar Tage frei zu stehen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst entnimmst du den Strom nur in kleinen Dosen über den L+Ausgang des Solarreglers.


krischan

Grashoppa am 02 Mär 2015 22:05:34

Also ich habe diesen Ausschnitt aus dem Originalen Plan abegezeichnet und auch beim Ausbau des Schalters genau darauf geachtet, ob dieser gleich dem Schaltplan beschaltet war. Hier ist der originale Plan, der aber nur schwer zu "lesen" ist, da ALT :-)...
Unter dem Schaltplan steht halt noch die schlaue Bezeichnung. Das wurde damals ab Werk genau so von Polyroof verbaut. Ich habe änhliche Vermutung wie hatte halt bisher nur gedacht das Die Parallelschaltung über den L+ des Ladereglers gelöst ist. Ich verstehe auch nicht was der Anschluß Batterie 2 Pluspol auf Pin5 Batteriewahlschalter soll. Mit ergibt dieser wirklich NULL Sinn.

Drunter steht eben nur folgendes, falls nicht lesbar:
In Stellung I+II werden beide Zusatzbatterien miteinander verbunden. Tiefenentladung & Überladeschutz im Solarregler sind dann funktionslos. Batterie II wird dann auch vom Generator und dem Ladegerät geladen. Batterie I wird dann auch vom Solargenerator geladen.



Ich hatte halt vorher schon zwei neue Batterien bekommen und wollte nun einfach vom alten Ladegerät ein moderneres / effizienteres einbauen um etwas länger mit den Batterien glücklich zu werden. Nun weiß ich nicht mehr weiter.

krischan am 03 Mär 2015 00:15:58

Wenn in St 1+2 die Kontakte 5+6 geschlossen wären, könnte man die Sache ja verstehen.

Grashoppa am 03 Mär 2015 08:22:53

Was haltet Ihr denn von dieser Lösung:

1) Schalterstellung 0: alle Verbraucher, sowie Ladegerät und Laderegler (SOLAR) getrennt. Die Batterien (1 & 2) werden vom Generator permanent während der Fahrt von der Lichtmaschine geladen.
2) Schalterstellung 1: Kontakt 1 - 2 des Batteriewahlschalter Verbindet beide Batterien (parallel) mit den Verbrauchern. Kontakt 5 - 6 schaltet das Ladegerät (mit einem Ausgang) auf die Batterien, die dadurch geladen werden. Das wäre die Schalterstellung für Campingplatz, oder ständige Erhaltungsladung in der Garage.
3) Schalterstellung 2: Kontakt 3 - 4 verbindet die beiden Verbraucher mit den Batterien, mit der Änderung das nun nicht das Ladegerät über 5 - 6 die Batterien lädt, sondern die Solaranlage über 7 - 8. Das wäre eine Sinnvolle Schalterstellung, falls mal kein Strom zum laden vorhanden ist. So kann ich Verbraucher betreiben, aber trotzdem die Batterien ein wenig laden.
4) Schalterstellung 1+2: Hat zu Stellung 2 keine Änderung, wobei in dieser Schalterstellung 1 - 2 & 3 - 4 geschlossen ist. Kann mir da was passieren?


krischan am 03 Mär 2015 08:50:03

Der Salarregler sollte pernanent an den Batterien angeschlossen sein, damit er weiß, dass er auf 12V läuft (wenn es noch die Alternative mit 24V gibt). Das Ladegerät hat einen Ein/Ausschalter, also laß den Batterieumschalter einfach weg und schließe deine normalen Verbraucher an L+ des Solarreglers, wenn der Strom ausreicht.

krischan

andwein am 03 Mär 2015 10:30:57

Also ich habe die Beiträge jetzt zwei mal durchgelesen. Mir erschließt sich der Sinn eines "Batteriewahlschalters" für die zwei "Verbraucherbatterien" nicht. Entweder ist es eine Start- und eine Verbraucherbatterie, dann ist der Sinn zwar da, ich würde dies dann aber übewr ein Trennrelais und D+ Steuerung lösen. Oder es gibt in dem Fahrzeug drei Batterie (1x Start, 2x Verbraucher), dann fehlt die Startbatterie in den Ausführungen und der Gesamtbetrachtung. In dieser Konstellation würde dann auch ein 2-Kanal-Ladegerät Sinn machen.
Vielleicht stehe ich ja irgendwo auf dem Schlauch, aber mir erscheint hier noch einiges erklärungswürdig.
Andreas

gordan am 03 Mär 2015 11:04:24

Warum soll man einfach machen, wenn es auch kompliziert geht? :lach:
Dein einziger Problem ist dass du zwei ungleiche Bordbatterien hast!?
Bei Parallelschaltung zieht die schwächere Batterie die andere runter!?
Ich werde dass „normal“ verkabeln wie dass üblich ist. Starterbatterie
über D+ noch dazu schalten und Ende! Dann hast du alles, was nötig ist.
Vergiß den Batteriewahlschalter, denn braucht du gar nicht!


Gordan :roll:

Grashoppa am 03 Mär 2015 12:55:22

Meine Batterien sind nicht unterschiedlicher Größe. Sind vom gleichen Typ/ Bj und Kapazität... Die Starterbatterie ist über Trennrelais an D+!
Normal verschalten ist mir gerade nicht ersichtlich? Wie wäre es denn einfach?

Grashoppa am 03 Mär 2015 12:59:50

krischan wie schließe ich dann das Ladegerät an? Mit einem oder zwei Kanäle? Ich gehe davon aus, du meinst das Ladegerät direkt auf die Batterien, sowie auch den Solarregler. Was ist denn, wenn beides eingeschaltet ist? Macht mir das Probleme?

Gast am 03 Mär 2015 13:08:10

Du nimmst in deiner letzten Skizze anstelle der Schaltkontakte des Umschalters jeweils eine Flachsicherung. Also Ladegerät über Sicherung direkt an Batterie, Solaranlage über Sicherung direkt an Batterie.

Die Sicherungen in Batterienähe, am gemeinsamen Plus, diese dienen dem Kurzschlussschutz.

Sicherung machst du ca. 150% des Nennstroms.

Ladegerät 20 A - Sicherung gegen Kurzschlussstrom für Leitung 30A
Solar 10 A - Sicherung gegen Kurzschlussstrom für Leitung 15A

usw.

Die Verbraucher sicherst du ebenfalls nach Bedarf ab. Den Batterien würde ich ebenfalls je eine Sicherung z.B. 50 A (in Richtung gemeinsamer Plus) spendieren. Sogenannte CF8 oder "Würfelsicherungen" sind hierfür optimal.

Kann schon sein, dass die derzeitige ungleichmäßige Ladung der Batterien aufgrund hoher Kontaktwiderstände des Umschalters entstehen.

Liebe , Alf

Grashoppa am 03 Mär 2015 14:35:33

Alles klar, solangsam wird ein Schuh draus :-).
Ich bedanke mich für die freundliche Beratung und hoffe, dass ich irgendwann auch mal behilflich sein kann. Trotzdem noch eine Frage zu deiner beschriebenen Lösung.
Was passiert, wenn ich ausversehen Ladegerät und Solaranlage betreibe? dann liegen beide auf die Batterien. Kriege ich Probleme damit?

Lasse ich den L+ vom Solar Laderegler also einfach offen?

Gast am 03 Mär 2015 14:49:30

Nein, wozu, immer feste druff!

Das stört weder Solaranlage, noch Ladegerät noch Batterie.

xbmcg am 03 Mär 2015 14:51:16

Die teilen sich dann den Ladestrom, kann nichts passieren.

Grashoppa am 03 Mär 2015 15:55:16

Und der L+ Anschluß vom Solarregler für Verbraucher bleibt einfach frei?

Gast am 03 Mär 2015 16:08:51

Grashoppa hat geschrieben:Und der L+ Anschluß vom Solarregler für Verbraucher bleibt einfach frei?


klar, brauchst du nicht mehr.

alle Verbraucher hängen abgesichert an der gemeinsamen + der Batterien und der Ladegeräte. Wenn du geschickt bist, bleibt dir ne Menge Draht übrig. :lol:

Liebe , Alf

Grashoppa am 03 Mär 2015 19:21:47

Ja dann geht es umgehend ran an den Umbau. Wie bereits gesagt nochmals vielen Dank für die tolle Beratung!

Hoppa :-)

Grashoppa am 05 Mär 2015 21:52:35

Nochmal eine Frage warum soll ich eigentlich die Verbindung der Pluspole Batterie durch eine 50A Sicherung absichern? Was genau kann passieren?

Die Batterien hängen derzeit unter Fahrer/ Beifahrersitz (Kabellänge ca 70cm) wäre 35mm2 ok in hinsicht darauf, dass ich auch einen Wechselrichter mit 1500Watt dran habe?

Kann ich Kfz Masse trotzdem an den Batterien lassen, auch wenn ich eine seperate Leitung vom Minuspol zum Minuspol ziehe? Will die Anschlüsse nicht Ausbauen, da ich den Urzustand erhalten lassen will. (Oildtimerdenken :-) )

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