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Ich plane, mir in absehbarer Zeit ein Wohnmobil (o.ä.) zuzulegen. Leider habe ich nur einen B-Führerschein (bis 3,5t), was die Suche natürlich einschränkt. Ich habe vor, damit mehrere Monate mit 2 Personen zu reisen. Toilette / Nasszelle, Kochzeile, Sitzgelegenheit und Betten für 2 Personen wären also erforderlich. Außerdem wäre es vorteilhaft, ein Bisschen Platz zu haben. Kaliber VW-Bus wäre also zu klein. Der Komfort spielt eine untergeordnete Rolle. Darf gerne spartanisch und funktional sein. z.B. ein selbst ausgebauter Sprinter. Wichtig wäre mir aber, dass noch ausreichend Stauraum und Zuladung für ein Motor-Schlauchboot, einen Motorschirm, Fahrräder und ein Motorrad (ggf. Heck-Träger) vorhanden ist (alles zusammen knapp 400kg). Außerdem ist mein Budget nicht allzu üppig. Ich suche also nach einem Modell, das trotz älterem Baujahr und höherer Laufleistung noch einigermaßen zuverlässig ist und bei dem ich noch von einer gewissen Lebenserwartung ausgehen kann. Nach was sollte ich grob Ausschau halten? Nach einem Kleintransporter (Modell? BJ? km?) und diesen selbst ausbauen, oder nach einem Alkoven (Modell? BJ? km?)? Oder nach ganz was anderem? Wo bekomme ich das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis? Gibt es beim "selbst ausbauen" irgendwelche Vorgaben, an die man sich halten muss (TÜV usw.) oder kann ich einfach nach Belieben los-schrauben? Wie baut man einen Transporter am besten aus, damit man bei Bedarf auch noch genug Fläche hat, um etwas zu transportieren? also das Womo soll primär zum drin wohnen sein, und sekundär wird es natürlich auch gelegentlich von einem Platz zum nächsten gefahren. Viel Wohnraum ist mir also wichtiger als Wendigkeit und Mobilität. Und da wiederum wirken die beiden "richtigen" Womos (link 1-2) so, als hätten sie davon mehr (warum eigentlich, bei den Zahlen finde ich nur minimale Unterschiede. Reicht das aus, oder ist der Platz darin einfach besser genutzt?). Außerdem verfügt der ausgebauter Transporter (link 3) über keine Nasszelle, was aber bei mehr-monatigen Reisen unumgänglich ist. Gibt es da auch welche mit? Sind denn die beiden "großen" Modelle trotz gehobenen Alters (Laufleistung ist leider teilweise gar nicht angegeben) noch einigermaßen zuverlässig. Mir fehlt da leider der Erfahrungswert. Bleibt noch das Problem der Zuladung und des Stauraums. Über die maximale Zuladung finde ich leider keine Angaben. Auch nicht ob und ein wie schwerer Heck-Träger für das Moped verwendet werden kann. Stauraum ist - so wie das aussieht genug da, und wenn es nur auf einem der unbenutzten Betten ist. Leider ist das ganze Womo nur über eine sehr enge Tür erreichbar. Keine Chance da Motorboot usw. durch zu bekommen. Gibt es denn auch solche Womos mit einer großen Tür oder Heckklappe? Hallo Karlid86, Deine Ausgangsfrage
zeigt überdeutlich, daß Du Dich bisher mit dem Thema noch garnicht beschäftigt hast. Gehe zu großen Wohnmobilhändlern, besuche Messen und Ausstellungen und werde Dir erstmal über das zu suchende Konzept klar. Danach können wir Dir gerne mit detaillierten Tipps helfen. Vielleicht ist es sinnvoll, den Lkw-Führerschein zu machen. Vielleicht wärst Du mit einem Wohnwagen besser bedient. Vielleicht solltest Du einen Seitenwagen an Dein Mopped schrauben und auf Campingplätzen wohnen. Viele "vielleicht", weil wir viel zu wenig wissen, was DU wirklich brauchst, Volker ;-) "o.ä." deswegen, weil ich mir tatsächlich noch nicht ganz sicher bin, ob für meine Anforderungen ein Kastenwagen, ein Alkoven oder ein integriertes Womo die beste Lösung ist. Deswegen ja hier die Frage. Ein Wohnwagen scheidet leider aus wegen kein Zugfahrzeug in ausreichender Größe und mangelnder Zuladung im Wohnwagen. LKW-Führerschein kann ich mir defnitiv nicht leisten. Die preislichen Dimensionen beim Händler und bei Messen auch nicht. Ich habe bis jetzt tatsächlich Camping-Urlaub mit dem Motorrad oder meinem Kleinwagen gemacht. Leider konnte ich auf diese Weise immer nur Motorrad oder Boot oder Motorschirm mitnehmen. Daraus ist die Idee geboren, mir einen Kastenwagen zuzulegen. Und jetzt frage ich mich, ob ich nicht noch ein Bisschen mehr investieren soll, damit ich mir das Zelt zukünfig auch sparen kann und etwas unabhängiger von Campingplätzen bin - und hoffe auf generelle Tipps. Das ist alles. Hallo Karlid86!Du sollst ja nicht auf der Messen oder beim Händler kaufen, wenn es Dein Budget nicht zulässt. Information ist das Stichwort. Wir haben 2,5Jahre gesucht, probe gesessen/gelegen/etc.um festzustellen, dass z. b. der favorisierte Kastenwagen z. Zeit keine Option ist. Du solltest evtl. mal ne Prioritätenliste erstellen, um festzulegen was wie für Dich wichtig ist. Schönen Tag weiterhin.Uwe Ich habe jetzt ein paar Tage recherchiert und bin tatsächlich auf ein Fahrzeug gestoßen, das alle meine Anforderungen erfüllt: Das Schwabenmobil Racing --> Link Toilette, Nasszelle, Kochzeile, Sitzgelegenheiten, Tisch und vor allem massig Wohn- bzw. Stauraum auf den hinteren 2 x 2 Metern dadurch, dass man das Doppelbett bei Nicht-Benutzung einfach an die Decke fahren kann. Einzig der Preis von 80 000,- ... :p Ich werde mich also nach einem Mercedes Sprinter, VW Crafter oder Iveco Daily der 7m-Variante in meinem Budget-Rahmen umsehen und früher oder später bestimmt wieder im Selbstausbauer-Bereich auftauchen. Danke euch :) Karlid86, Du könntest hier wohl mehr Infos bekommen, wenn Du max. Alter, Preis und Plakettenfarbe angeben würdest.
Genau so, ist das! :) Gordan :roll: Vielleicht planst du auch einfach den C1 ins Budget mit ein. Der kostet ca. 1500 Euro. Denn bei dem was du zuladen möchtest wirst du bei egal welcher Bauform Gewichtsprobleme bekommen. C1? Nicht dein Ernst? :cry: Beim Schwabenmobil Racing oder auch beim Knaus YAMC werben sie ja grade damit, dass man da 2 Bikes reinkriegt. Die haben beide eine Zuladung von ca. 700 kg. Warum denkst du dann, dass ich mit meinen 400 kg Zuladung für Freizeitgeräte (Bike, Boot, Moschi) Probleme bekomme? Auf das Alter habe ich mich noch nicht ganz festgelegt. Ich würde damit eben gerne ca. die nächsten 10 Jahre / 100 000 kg fahren, ohne dass es mir um die Ohren fliegt. Welche Laufleistung / welches Alter erreichen denn solche Kleintransporter üblicherweise? Nach diesen Informationen wird sich dann wohl auch mein Budget richten ;)
Den Gedanken hatte ich auch, als ich las Motorschlauchboot, Motorschirm, Fahrräder und Motorrad. 400 kg schreibst du. Hast du dir die technischen Daten des Schwabenmobils angeschaut? 2800 kg Leergewicht + 400 kg Spaßzubehör macht schon mal 3200 kg. 300 kg Rest hört sich viel an, aber da bist du schon an der Grenze wo man dann wieder über jeden Pups nachdenken muss, den man mitnehmen will. Sprit für Boot und Schirm, Trinkwasser, Dosenfutter usw. Ich habe keine Ahnung, was der Führerecshein für die nächste Gewichtsstufe kostet, sorry, aber bei einem der sich solche Hobbys wie du leistet und dann noch ein WoMo will, sollte doch das auch noch drin sein. Hast du dich schon mal über die laufenden Kosten eines WoMos schlau gemacht? Das mag auf dich vielleicht so wirken. Allerdings fahre ich ein 20 Jahre altes Motorrad, mein Boot ist ein 10 Jahre altes Gummiboot mit Klappboden und 25PS, und ein Motorschirm ist das preiswerteste Fluggerät, das es gibt. Kurz gesagt kosten all die Hobbys, die ich mir leiste vermutlich nur einen Bruchteil von deinem Wohnmobil. Das einzige was mir fehlt ist ein Fahrzeug, mit dem ich meine Hobbys transportieren kann. Ein leerer Transporter ist also in jedem Fall nötig. Nachdem gerade bei älteren Fahrzeugen der Unterschied zwischen ausgebaut und nicht ausgebaut gar nicht allzu hoch ist, tendiere ich eher ersterem. Aber ich suche absolut nach nichts modernem, luxuriösem oder großem. Eher die Minimalausstattung, die genannte Anforderungen erfüllt. Ich glaube, für den Führerschein C1 bis 7,5t sind 1500€ sehr optimistisch angesetzt, ich hab von 2000-3000€ gelesen. Abgesehen davon, dass die laufenden Kosten für Fahrzeuge über 3,5t auch höher sind. Deswegen habe ich diese Variante für mich bereits ausgeschlossen. Mit 300kg Zuladung für den ganzen Rest auszukommen sehe ich nicht sehr problematisch. Und selbst wenn ich das Fahrzeug versehentlich ein Bisschen überladen sollte, so sind die ersten 150kg im Toleranzbereich, und bis 349kg wird nur ein Verwarnungsgeld von 10€ verhängt. Ich müsste also ganz schön oft überladen fahren und jedes Mal kontrolliert werden, bis sich der LKW-Führerschein amortisiert hat. Welche Laufleistung / welches Alter erreichen denn Kleintransporter üblicherweise? Was ist das "kritische Alter"? Was ist eurer Erfahrung nach besser, Sprinter/Crafter oder Daily? Oder nimmt sich das nicht viel? Andere Kleintransporter in 7m Länge gibt es glaub ich nicht? Nach dem, was ich hier im Selbstausbauer-Bereich gelesen habe, bin ich nicht gerade scharf darauf, selbst zu schrauben. Jemand eine Idee, wo ich die besten Chancen habe, einen Exoten wie einen - nennen wir ihn mal gebrauchten, ausgebauten Kleintransporter mit Nasszelle und Heck-Garage - finden kann? Der hier --> Link wäre z. B. super gewesen, genau nach sowas suche ich. Ist aber leider schon verkauft. Und aktuell der einzige in dieser Richtung bei mobile.de, den ich gefunden habe. Der hier --> Link wäre ebenfalls eine Möglichkeit, aber gebraucht finde ich keinen Was wäre, wenn du dir ein Womo (gemütlich wohnen) und einen Anhänger für das Hobbyzubehör nimmst. Es gibt Andere, die haben auf dem Anhänger ihr Zweitfahrzeug (Smart). Wäre vielleicht ne Alternative. Ein Anhänger am Womo oder Kastenwagen ist wahrscheinlich die realistischste Lösung alles unter einen Hut zu bekommen. (Wohnen und Transport) Mit einem wohnlich ausgebauten 7m-Kastenwagen wird es mit Sicherheit Gewichtsprobleme bei 3,5t zGG geben, falls überhaupt genug Platz für die Ladung da ist. Der Link zu dem auf 3,5t abgelasteten Iveco Daily deutet genau in dieses Problem. Der Vorbesitzer ist vermutlich oft deutlich überladen gefahren. Im Ausland ist Überladung übrigens kritischer als in D. gerhardo
Oder ein gewöhnlicher Transporter und ein Wohnwagen. Der Sinn, hinter einem (insbesondere großen) Womo auf dem Hänger ein Auto hinterher zu ziehen, hat sich mir noch nie erschlossen.
Ähem, mir auch nicht. War auch nur ein Beispiel. Statt Smart könnte man auch Motorräder mitnehmen :lol: . der Tipp mit dem Renntransporter ist super, vielen Dank! War zwar bis jetzt noch nichts brauchbares dabei, aber geht genau in die richtige Richtung. Mit ein Bisschen Geduld... Womo mit Anhänger wäre sicher die kompfortabelste Lösung. Leider ist 99 irgend ein Genie auf die Idee gekommen, dass künftig mit einem Auto-Führerschein (B) Zugfahrzeug und Hänger zusammen nicht über 3,5t wiegen dürfen. Nachdem ich also "nur" mit Womo + Hobbyzubehör schon an die Gewichtsgrenze komme, wird das Gesamtgewicht sicher nicht kleiner, wenn ich noch das Leergewicht des Hängers dazurechne. Damit Zugfahrzeug + Hänger bis zu 7t wiegen dürfen bräuche ich einen extra Führerschein (BE), und der alleine kostet schon hab so viel wie der LWK-Schein (C1). Trotzdem danke für diesen Anstoß. Aber ich suche wohl weiterhin nach einem Renntransporter mit Wohnbereich. Klar muss ich dann ein Bisschen mit dem Gewicht aufpassen. Aber muss ja nicht gerade mit 2 vollen Wassertanks auf große Reise gehen, und das Boot lässt sich auch vor Ort betanken ;) Dass fast täglich solche Fahrzeuge angeboten werden, in denen der Vorbesitzer 2-3 Mopeds untergebracht hat zeigt mir, dass es schon irgendwie funktionieren muss. link geht nicht. sind 2 lt 35 bei mopile. gr chris
Du brauchst doch nicht gleich den Führerschein für Lkw. Wie wäre es denn mit dem "B 96"? Diese Erweiterung auf 4,25 t max. Zuggewicht ist prüfungsfrei und wird bei den Fahrschulen mit dem Abschluß "Fahrprobe" angeboten. Kostet nicht die Welt, kein TÜV-Prüfer im Auto und Du kannst anschließend einen "kleinen Zug" fahren - ganz ohne Benzingestank im Zugfahrzeug zu haben, Volker ;-)
Hallo, Du darfst aber einen Anhänger mit max. 750kg drannhängen. Das Gespann kann also bis zu 4,25t haben. Nur wenn der Anhänger mehr als 750kg hat ist das Gespanngewicht auf 3,5t beschränkt. DA müsste der B96 herhalten. Bin immer davon ausgegangen, das Klasse B bis 3,5to Zug-zGM ist. Und der B96 das auf 4,25to erweitert. Somit ist bei ein 3,5to WoMo mit 750kg Anhänger Klasse B96 erforderlich!? Der B96 wurde für "Wohnwagengespanne" gebracht. Da ein Wohnwagen meist mehr als 750kg hat, das Zugfahrzeug oft PKW oder kleinere SUV sind die ca. 2t. zGG. haben ergeben sich z. B Auto zGG. 2,5t , Wohnwagen zGG. 1,5t sind 4t. 750kg kannste immer hintenran hängen. Nur wenn bei B mehr als 750kg ZGG an der Anhängerkupplung sind ist das Zuggesamtgewicht auf 3,5t begrenzt. Auch wenn es komisch anmutet. :lach: Es gehen mit Deinem B: Zugfahrzeug max. 3,5t + Anhänger max. 750kg sind insgesamt 4,25t. Dann hat mir das der Fahrlehrer meines Vertrauens falsch erklärt :( Zu Klasse B hat er mir das geschickt: Kraftfahrzeuge - ausgenommen Krafträder der Klassen AM, A, A1 und A2 - mit einer zulässigen Gesamtmasse bis max. 3.500 kg und zur Beförderung mit nicht mehr als acht Sitzplätzen, außer dem Führersitz (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse bis. max. 750 kg oder mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination 3.500 kg nicht übersteigt). Und Klasse B96 Kombination der Klasse B Kraftfahrzeug mit Anhänger ( zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers mehr als 750 kg) mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 3.500 kg und 4.250 kg. Gut... Für mich bzw. meine liebste S hat sich das Theme Klasse B erstmal erledigt. Für das neue WoMo braucht Sie C1 bw. C1E :)
Das hat er richtig erklärt. Du hast es nicht ganz richtig verstanden :wink: Es ist das gleiche wie ich geschrieben habe nur halt "Amtsdeutsch" // auch mit Anhänger bis 750kg ODER Anhänger mit mehr als 750kg sofern die Kombination nicht über 3,5t geht. Das Oder macht den Unterschied. Sonst wäre es auch völlig unsinnig einmal bis max. 750kg aufzuführen und einmal mit mehr als 750kg wenn beides gleich behandelt würde. Aber egal, jetzt wird es wohl doch der C1 oder gleich CE ? |
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