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rkopka hat geschrieben:Eine Abschaltung wegen Zellendrift hatte ich bisher nur sehr selten und dann meist bei Zellen, denen schon vorher (Absturz, Aufblähung) anzusehen war, daß da was nicht stimmt.
OscRa hat geschrieben:Eine Aussage die mir weiter hilft.
Allerdings sind meine Erfahrungen bisher nur mit Modellbau Zellen, wo die Kapazitäten doch wesentlich kleiner sind, der Typ etwas anders (LiPo) und der Ladevorgang wesentlich stärker überwacht ist.
LiPo ist nicht gleich LiPo, ist mir schon klar. Bestimmte Charakteristiken dürften aber nicht groß abweichen.
Acki am 29 Mär 2015 16:21:52
Oskar
Die Frage ist doch hier, wie sonst auch im Leben: Wie viel will man versichern? - Leben, Auto, Haus, Pferd, oder halt Lithiumzellen! Bei einer neuen Zelle ist die Gefahr eines Drifts sicher nicht sehr gross - ausser sie kommt faul aus der Produktion! Der erfahrene Anwender kann dies wohl erkennen - DU sicher nicht! Mit dem Alter werden sich die Zellen anders verhalten - hier gibt es unter den Wohnmobilisten halt noch niemanden, der 10 und mehr Jahre Erfahrung hat. Bei den E-Auto Fahrern keinen mit der gleichen Technologie.
Will man nun eine Versicherung abschliessen für den Kollisionsfall beim Auto, obschon man denkt, dass man nie irgendwo reinbumst? Will man nun die Kosten in der Höhe der Kosten einer Zelle ausgeben, um 4 Zellen vor einer Kollision zu schützen, obwohl man denkt ... Muss doch jeder selbst entscheiden, oder? Oben wurde zur Genüge erklärt, wie es zu einer entsprechenden Kollision kommen kann! Wie hoch das Risiko ist, kann wohl keiner beantworten! Ob er es versichern will, kann nur jeder für sich beantworten!
Wir haben Dir nur versucht zu zeigen, dass Deine Versicherung eigentlich keine ist ...
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OscRa am 29 Mär 2015 16:47:01
Acki hat geschrieben:Die Frage ist doch hier, wie sonst auch im Leben: Wie viel will man versichern?
Hallo Acki Genau meine Meinung. Um es abschätzen zu können, benötigt man Fakten und genau die sammle ich jetzt. Ein Bild mit einer aus der Reihe tanzenden Zelle ist so ein Fakt, nützt aber ohne Zusatzinfos nicht viel.
Acki hat geschrieben:Bei einer neuen Zelle ist die Gefahr eines Drifts sicher nicht sehr gross - ausser sie kommt faul aus der Produktion! Der erfahrene Anwender kann dies wohl erkennen - DU sicher nicht!
Würde der erfahrene Benutzer die Infos an denen er dieses erkennt mitteilen, würde auch so ein Depp wie ich es können, bin mir ganz sicher.
Acki hat geschrieben:Wir haben Dir nur versucht zu zeigen, dass Deine Versicherung eigentlich keine ist ...
Warum? weil ich nicht die teuren SSR´s einsetze sondern um Faktoren günstigere MOSFET´s? Habe die übrigens mehrfach getestet (glaub es selbst nicht), aber die funktionieren und belasten das System nur mit einem mickerigem 1mA Strom. Irgend wie will mir nicht in den Kopf das Bauteile die millionenfach überall eingesetzt werden, ob Industrie oder Weltall, mit mal keine Versicherung sind.
, Oskar
lisunenergy am 29 Mär 2015 17:09:25
Hast Du mal einen Link wo ein Mosfet mit Anschlüsse M 8 und Ansteuerung zu kaufen gibt der 250 A schalten kann.?
OscRa am 29 Mär 2015 17:25:00
Nein habe ich nicht. Meine habe ich selbst zusammen gebaut. Mit M8-Anschlüßen aus VA mit Messingmuttern. Auch eine LED ist drauf die unter 1mA Strom verbraucht. Gesamt 1,9mA.
e_boettcher am 29 Mär 2015 17:44:00
Oskar,
Auf wieviel kA hast Du denn die Kühlkörper ausgelegt? Da wird Dir Acki sicher ein hohes Mass an "Versicherungs-Bewusstsein" attestieren!? Ansonsten gute Lösung, gefällt mir!
Edgar
lisunenergy am 29 Mär 2015 17:53:32
Das sind die Bastellösungen von den ich gesprochen habe. Hast Du mal die 190 A für eine halbe Stunde gezogen? Wie heiß werden die Kühlkörper?
OscRa am 29 Mär 2015 18:12:11
Hallo Edgar, ganz ehrlich, diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Habe versucht den Kühlkörper zu berechnen, ohne Erfolg, habe in der Schule nicht aufgepasst. Ich weis, ich schieße mir jetzt gleich wieder ins eigene Knie, aber das ist bei meinem Status hier mittlererweile so was von Egal. Habe mir einen Versuchsaufbau gemacht mit einem Kühlkörper der rumlag und meine alte Bleibatterie als Versuchskaninchen benutzt. Dann habe ich 6 Stück 5 Ohm-Widerstände parallel geschaltet, Leistung steht nicht drauf aber sind Brummer von 18x90 mm, Keramik. Damit habe ich den Aufbau über einige Stunden gequällt und ständig die Temperatur des Kühlkörpers und des MOSFET´s gemessen. War mir etwas zu hoch, 80°C am Kühlkörper ist zu viel, der IC innen muß dann über 100°C liegen, auch wenn er es abkann. Habe dann ein anderen MOSFET und einen größeren Kühlkörper genommen. Noch mal das Spiel und sehe da, die Temperatur ist wesentlich kleiner. Beim Zuschalten aller Verbraucher im WoMo, auch der Antenne, kommen keine 10A zusammen. Dabei wird der IC nicht mal Handwarm, 1-2°C über der Umgebungstemperatur. Also war ich auf dem richtigen Weg. Übrigens vielen Dank für deinen Tip mit den Dioden. Habe es ausprobiert und es funktioniert, so das meine LVP-Überwachung erst gar nicht zum tragen kommt. War viel Sucherei nach der Senseleitung weil die Unterlagen (ein einfacher Anschlußplan) nicht mit der verbauten Version überein stimmten, Aber jetzt hab ich auch das hinter mir. Was nicht funktioniert hat, ist die Abschaltung der Heizung. Bin jetzt am Aufbauen der Umschaltung auf die Starterbatterie und kontrolliertes Runterfahren der Heizung. Und der Test mit der LiMa steht noch aus. Dann ist es so weit.
Viele , Oskar
OscRa am 29 Mär 2015 18:21:48
sonnentau3 hat geschrieben:Das sind die Bastellösungen von den ich gesprochen habe. Hast Du mal die 190 A für eine halbe Stunde gezogen? Wie heiß werden die Kühlkörper?
Hallo sonnentau, schau dir meine Antwort an Edgar an, da steht es. Wozu brauche ich 190A, habe dir meinen Verbrauch auch schon mitgeteilt gehabt. Ich verstehe diese Diskussion immer weniger (oder doch sehr gut?). Wo ist der Zweck? Und warum ist meine Lösung eine Bastellösung? Was glaubst du steckt in so einem SSR drin? Auch nur ein MOSFET, es sei den es ist mechanisch. So gesehen sind sämtliche Systeme die hier vorgestellt werden auch NUR Bastellösungen, oder gib es das fertig zu kaufen?
,Oskar
lisunenergy am 29 Mär 2015 18:39:29
Jetzt muss ich aber mal Einspruch einlegen. Die Bastellösungen sind überhaupt nicht falsch. Ich hatte ja geschrieben das es 3 Varianten gibt zu einem System zu kommen. Mein Ansatz ist mit fertigen Komponenten einen Nachbau zu ermöglichen. Deine Hauptausage ist, das eine Überwachung nicht notwendig ist. Jetzt fehlt noch der Langzeittest.
e_boettcher am 29 Mär 2015 18:43:40
Hallo Oskar,
lass Dich mal nicht verrückt machen. Kannst ja mal den Herrn Eisenbichler fragen, ob er Dir ein schickes Gehäuse um Deine Konstruktion ( in China?) bauen lässt, mit einem professionellen Aufkleber drauf und es dann für gute 50,-€ ins Programm nimmt!
Damedos hatte noch einen interessanten Hinweis: Durch Parallelschaltung (bei MOSSFET einfach möglich!) lassen sich die Strombelastungen der Anschlüsse halbieren und die Verlustleistung auf 1/4 reduzieren, falls es notwendig ist. Bei den Centbeträgen für die MOSFET sicher kein Thema. Aber bei Deinen (und meinen) Strömen sicher übertrieben - es sei denn, wir nehmen demnächst einen Rasenmäher mit!
Edgar
rkopka am 29 Mär 2015 18:46:52
OscRa hat geschrieben:Habe versucht den Kühlkörper zu berechnen, ohne Erfolg, habe in der Schule nicht aufgepasst.
Bei MOSFETs ist der Widerstand im eingeschalteten Zustand das interessanteste. Den kann man aus dem Datenblatt ablesen. Er ist hauptsächlich abhängig von Strom, Gatespannung und Temperatur. Zusammen mit dem Strom kommt man dann auf die Verlustleistung. P = I^2 x R
Der MOSFET hat meist eine erlaubte Sperrschichttemperatur von bis zu 175°C. Besser mit weniger rechnen. Das Gehäuse des MOSFETs hat einen thermischen Übergangswiderstand. Dazu rechnet man dann den thermischen Übergangswiderstand des Kühlkörpers. Der wird in K/W angegeben. Diesen Wert mit der Leistung multiplizieren und man hat die Temperaturerhöhung gegenüber der Außentemperatur, die man (Sommer) am besten mit etwa 35°C rechnen sollte.
Hier mal für einen BUZ100L, der schon ganz gute Werte hat. Rdson Nenn:0,018Ohm , bei 100°C 30A Vgs 5V z.B. 0,02Ohm RthJC 0,6K/W (zum Gehäuse) Testaufbau: 15A -> 4,5W (Verlustleistunge am MOSFET) von 35°C zu 100°C(z.B.) sind es 65°C , bei 4,5W sind das 65K / 4,5W also 14,4K/W, bleiben 13,8K/W für den Kühlkörper, was kein besonders großes Teil ist. bei 100A sind es 200W und damit 65K/200W und 0,325K/W, was schon wegen des Übergangswiderstands nicht geht. Hier braucht man dann mehrere Transistoren und vielleicht noch aktive Kühlung.
alte Bleibatterie als Versuchskaninchen benutzt. Dann habe ich 6 Stück 5 Ohm-Widerstände parallel geschaltet, ...War mir etwas zu hoch, 80°C am Kühlkörper ist zu viel, der IC innen muß dann über 100°C liegen, auch wenn er es abkann.
12V / 0,83Ohm = 14,4A -> 172,8W Der Kühlkörper vom Bild hat etwa 2,5K/W, weniger als 80°C -> 50°C bei 20°C Umgebung -> 30 / (2,5+0,6) = 9,7W am MOSFET, bei 14,4A sind das etwa 0,045Ohm am MOSFET.
Dabei wird der IC nicht mal Handwarm, 1-2°C über der Umgebungstemperatur.
Mit IC meinst du vermutlich den MOSFET ?
RK
OscRa am 29 Mär 2015 19:02:48
rkopka hat geschrieben:Hier mal für einen BUZ100L, der schon ganz gute Werte hat. Rdson Nenn:0,018Ohm , bei 100°C 30A Vgs 5V z.B. 0,02Ohm RK
Danke für das Beispiel, kommt für diesen Fall etwas zu spät. Werde aber trotz dem noch mal das Ganze durchkauen weil noch einige andere Projekte anstehen.
Mit dem IC meinte ich das MOSFET, ich weis, ein IC ist was Anderes, nicht aufgepaßt, schreibfaul.
, Oskar
OscRa am 29 Mär 2015 19:23:31
sonnentau3 hat geschrieben:Jetzt muss ich aber mal Einspruch einlegen. Die Bastellösungen sind überhaupt nicht falsch.
Hab ich das behauptet? Bin selbst ein Bastler und glücklich das es so ist. Habe schon einen Berg Geld gespart weil ich nicht jede "professionelle" Lösung sofort gekauft habe. Die sind eh in erster Linie nur auf den maximalen Profit ausgelegt und sehr oft an der Sache völlig vorbei konstruiert.
sonnentau3 hat geschrieben:Ich hatte ja geschrieben das es 3 Varianten gibt zu einem System zu kommen. Mein Ansatz ist mit fertigen Komponenten einen Nachbau zu ermöglichen.
Habe diese Frage schon mal gestellt, warum gibt es nur diese drei Varianten? Ich kenne mittlerer weile einige mehr, alle hier und in einem ähnlichen Forum gefunden.
sonnentau3 hat geschrieben: Deine Hauptausage ist, das eine Überwachung nicht notwendig ist. Jetzt fehlt noch der Langzeittest.
Habe nie behauptet das eine Überwachung unnötig ist, lediglich angezweifelt und versucht Informationen dazu zu bekommen, ist ein Unterschied. Nicht notwendig sind die teuren LiPro´s, diese Meinung ist nach meinen Tests entstanden, das ist richtig. Aber auch das habe ich hier versucht zu begründen und zu erklären wie ich dazu komme. Fest steht das im zweiten Projekt die günstigsten LiPro´s Einsatz finden.
lisunenergy am 29 Mär 2015 19:36:43
3 Möglichkeiten Variante A: ich kaufe ein fertiges System und lass es mir einbauen. Variante B: ich habe von Technik Ahnung und baue Systeme wie Uwe sie hat. Variante C: ich möchte das System selber bauen benötige aber fertige Komponenten
An die Adresse e boettcher: warum bringst Du keine fertige Produkte auf den Markt. Ich kaufe Dir sofort welche ab !
OscRa am 29 Mär 2015 19:48:48
e_boettcher hat geschrieben:Hallo Oskar, Aber bei Deinen (und meinen) Strömen sicher übertrieben - es sei denn, wir nehmen demnächst einen Rasenmäher mit!
Edgar
Rasenmäher, genau das Teil hat mir schon öfter auf einem Campingplatz gefehlt. Die Idee kommt leider zu spät, habe keine Ressourcen mehr dafür. Habe aber eine kleine Sichel in der Garage für alle Fälle, braucht gar keinen Strom.
, Oskar
JackSchmidt am 29 Mär 2015 20:18:32
Acki hat geschrieben:Hier wieder mal eine (günstigere) Alternative für Balancing, Überwachung und Abschaltung bei getrennten Systemen für Laden und Entladen: --> Link Relais bis 120A!
Hallo Acki, hier die ersten Bilder. Bis jetzt sieht alles gut aus. Werde nächste Woche mit dem Einbau ins Womo beginnen.
Als Abdeckung verwende ich eine Plexiglasplatte. Der Balancer liegt also nicht auf den Akkus ;-)
macagi am 29 Mär 2015 20:21:29
Bei SSRs können auch IGBTs drin sein...je nach Spezifikation. Mosfets nimmt man eigentlich nur, wenn die Forwardspannung eine Rolle spielt.
OscRa am 29 Mär 2015 20:22:48
Stimmt.
Acki am 29 Mär 2015 20:24:36
Hallo Jack
:juggle: Erfreuliche Rückkehr zum Thema des Threads! :juggle:
Bin gespannt auf Deine weiteren Ausführungen! Laden und Entladen getrennt? Oder kaskadiert?
lisunenergy am 29 Mär 2015 20:37:47
Sehr gut umgesetzt!! Dürften auch meine Adapterschrauben sein ? Welche Abschaltung verwendest Du ?
Andi342 am 29 Mär 2015 21:16:47
Ich habe meinen Umbau auch endlich fertig und habe mich ebenfalls für die Lösung mit dem V3 als Balancer entschieden. Bisher läuft das System perfekt und die Verkabelung war auch für mich als Laie einfach zu erledigen. Hier sind ein paar Bilder vom Umbau zu finden --> Link
OscRa am 29 Mär 2015 21:27:32
Die Lösung (Fertiglösung) scheint mir bis lang am einfachsten und günstigsten zu sein. Würdest Du auch verraten wie viel es alles gekostet hat? Was genau und wie hast du alles abgesichert? Stand es in der Betriebsanleitung drin? fG.
JackSchmidt am 29 Mär 2015 21:44:30
Hallo Akki, ja alles getrennt, aber ganz anders gelöst. Will aber erst testen ob alles so geht wie gedacht. Dann werde ich ausführlich berichten.
Hallo Sonnentau, ja die Schrauben habe ich bei Dir abgeschaut, aber selbst angefertigt. Sorry ;-)
Hallo Oskar, mit Kabel und anderen Komponenten komme ich so auf knappe 300€. Nein in der Betriebsanleitung stand mein Lösung nicht.
Gebt mir noch etwas Zeit. Bin froh das ich heute den Test in der Werkstatt gut geschafft habe.
Mein schönes Womo sieht aus wie nach einem Einbruch mit anschließender Verwüstung.
lisunenergy am 29 Mär 2015 21:59:07
Die roten Akkus waren wohl nicht mehr gut. :mrgreen: Bin auch gespannt wie Du es gelöst hast.
JackSchmidt am 29 Mär 2015 22:07:30
Hallo Sonnentau, doch sie haben noch die gleiche Leistung wie vor einem Jahr :D
Hatte gleich einen Cetek verbaut.
2000w Heizlüfter für 9,5min. Danach ist Schluss. Deswegen jetzt 400A Lipo. (Habe ich nur zu Testzwecken laufen. Heize natürlich nicht mit Strom)
Dann kann ich auch noch den Rasen mähen :lol:
Ps. Habe jetzt zwei Banner die nur eine Session gelaufen sind zu verkaufen :ja:
lisunenergy am 29 Mär 2015 23:12:28
Geht denn die Abschaltung auch größer 120 A? Wenn ich Kaffee koche sind es immer so 150 -160 A. Ihr habt mich neugierig gemacht. Werde mal eins testen.
JackSchmidt am 30 Mär 2015 04:54:07
Ja, habe einen Wechselrichter mit 2000/4000W mit UVP angeschlossen.
JackSchmidt am 30 Mär 2015 05:42:07
Aber nich direkt an das 120A Relais....
lisunenergy am 30 Mär 2015 07:07:06
Über den Fernbedienungseingang geht natürlich auch.
Acki am 30 Mär 2015 07:24:28
JackSchmidt hat geschrieben:Ja, habe einen Wechselrichter mit 2000/4000W mit UVP angeschlossen.
Und auch schon einmal mit 2000W belastet? Beim Anschluss sollte ja noch nicht so viel passieren ... :wink:
Aber im Ernst: Ich finde das System bemerkenswert - hätte den Thread ja sonst nicht eröffnet! Nun stellt sich die Frage was passiert, wenn man hier UVP und OVP in Kaskade schaltet, wie es Andi gemacht hat, um Ladung und Entladung im bestehenden System nicht auftrennen zu müssen und es kommt dabei zu einem UVP!? Wie schaltet das UVP Relais wieder zurück? Wie kann man das System wieder Reanimieren und den Akku wieder Laden? Den "sonnentau-Trick" mit dem kleinen Ladegerät kann man ja nicht übernehmen, weil hier nicht beliebig OVP Ausgänge zur Verfügung stehen, wie beim SSR-Converter, um das zusätzliche BLG gegen OVP abzusichern ... :gruebel:
Frage 2: Die Stromstoss-Relais (Chinaware), die hier verwendet werden (--> Link ) gehen ja nur bis 120A. Kennt jemand entsprechende Stromstossrelais, die einen höheren Strom schalten können?
JackSchmidt am 30 Mär 2015 08:07:19
Hallo Akki, habe dafür eine Lösung mit Einbindung des EBL. Aber wie gesagt, lass mir noch Zeit bis nächstes Wochenende. Da werde ich die letzten Tests machen und dann hier alles veröffentlichen.
Natürlich mit ausreichend Bildern und Schaltplan.
Muss halt zwischendurch noch etwas arbeiten, un die Kohle für die neuen Spielsachen zu beschaffen.....
Andi342 am 30 Mär 2015 10:18:16
Stärkere Relais interessieren mich auch, in Zukunft sollte noch ein elektrischer Backofen ins Womo kommen, dafür sind die Relais leider 50 Ampere zu schwach, 180-200 wären für unseren Zweck genau richtig. Die Frage mit der UVP Rückschaltung habe ich bereits an Herrn Salbach weitergeleitet, sobald es eine Antwort gibt werde ich sie hier und im Nachbar Forum posten!
Hallo Andi , Du hattest auf deiner Seite geschrieben das du die Platine zurückschicken musstest. Neues Softwareupdate gleich am Anfang ? Die verwendeten Ssr sind bistabile ssr.
JackSchmidt am 30 Mär 2015 12:00:00
Ja, mussten alle zurück. Meiner auch....
Ja sind bistabil. Im Testlauf mit dem linken Taster kannst Du die OVP und UVP Abschaltung simulieren. Normal fließt Strom durch das Relais. Im Abschaltfall ist er unterbrochen.
Andi342 am 30 Mär 2015 12:47:26
Jupp, leider etwas voreilig rausgeschickt, war aber kein Problem, wurde aber schnell gelöst und 2 Tage später war das Teil wieder hier.
Danke für den Tipp mit dem Relais, mal schauen ob das auch klappt mit dem V3.
uwet am 30 Mär 2015 13:18:37
Hi, an die bistabilen Relais hatte ich auch schon mal gedacht. Leider geben die Hersteller der o.g. Relais --> Link und --> Link keine Werte für Gleichstrom an. D.h. die angegebenen Werte von 120A und 80A gelten für AC und sind keinesfalls mit den Werten für DC gleichzusetzten, da muss man dann niedriger rangehen. Die angegebenen Kontaktwiderstände von 1-2mOhm sind relativ groß, bei 100A Strom entstehen da schon mal 20W Wärme alleine am Kontakt. Soll das Relais unter Gleichstrom abschalten wird der Funke auch nicht mit dem nächsten Nulldurchgang gelöscht. Meine Erfahrungen dazu waren das monostabile Relais irgend wann kleben blieben obwohl die Strombelastbarkeit(AC) locker ausgereicht hätte, das wäre dann eventuell tödlich für den Akku. Ich schalte lieber den WR bei LVP und Unterspannung automatisch ab.
Uwe
OscRa am 30 Mär 2015 14:04:16
JackSchmidt hat geschrieben:Hallo Andi, ich hatte das hier gefunden. --> Link (3X80A)
In der Steuerungstechnk (Schaltschrankbau) werden zum Schalten von Gleichspannungs-Verbrauchern spezielle Gleichstrom-Schütze eingesetzt. Die sind fast doppelt so groß wie die vergleichbaren Wechselstrom-Schütze. Bei AC-Schützen brennen die Kontakte sehr schnell an, oder bleiben kleben was noch schlimmer ist. Also hat es schon einen Grund warum auf den Schützen/Relais AC oder DC steht.
lisunenergy am 30 Mär 2015 19:39:03
Mensch mir ist das ja gar nicht aufgefallen. Sind ja wirklich Ac Wechselspannungsrelais.
Andi342 am 30 Mär 2015 23:56:57
uwet hat geschrieben:D.h. die angegebenen Werte von 120A und 80A gelten für AC und sind keinesfalls mit den Werten für DC gleichzusetzten, da muss man dann niedriger rangehen.
Bedeutet also für mich mit wie viel Ampere sollte ich die 120A-AC Relais maximal belasten? Wollte eigentlich heute schon einen Probelauf mit größeren Verbrauchern testen, wurde mangels Zeit zum Glück nichts.
OscRa am 31 Mär 2015 00:05:53
Meines Erachtens, gar nicht. Den ein AC-Schütz ist nicht zum Schalten von DC-Lasten geeignet. Eine ganz vorsichtige Einschätzung, aber ohne jegliche Gewähr, die Hälfte oder weniger. Schließe aus der Größe der Schütze und der Größe der Kontakte. Ist aber völlig subjektiv.
Andi342 am 31 Mär 2015 00:18:51
Okay, na dann werde ich es wohl ausprobieren müssen wenn es sonst noch keiner gemacht hat. Ich hatte vorgestern jedenfalls mit gut 65 Ampere geladen, warm wurde da nichts was ich angefasst habe. Ich werde das morgen mal noch ein paar mehr Tests machen.
OscRa am 31 Mär 2015 00:26:07
Es geht nicht um Warmwerden, sondern um den Schaltvorgang. Dabei entstehen sehr hohe Ströme die dem Kontakten schaden. In einem Fall verbrennen diese, in dem anderem kleben sie fest. Ist das Schütz geschaltet, wird es unerheblich welche Spannung, sondern nur die Last maßgeblich. Wenn es um OVP/LVP geht, dann habe ich bei meinem System festgestellt, daß das Schalten gar nicht zustande kommt, weil die 14,4V nicht für ein OVP ausreichen und vor dem LVP die Bordelektronik automatisch abschaltet. Benutze allerdings MOSFET´s als Sicherheitsabschaltung und habe einen lächerlichen Verbrauch von max. 10A.