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Hallo, haben jetzt ein neues WoMo auf MB Sprinterbasis 5,3 to. hinten mit Zwillingsreifen und Luftfederung, mit Conti Vanco Four Season Ganzjahresreifen. Auf dem Reifen ist der Reifendruck von 70 psi cold (ca. 4,8 bar) angegeben. Mein Hersteller nannte mir einen Reifendruck für vorne von 3,8 bar und hinten von 4,0 bar. Schadet dieser niedrige Druck nicht den Reifen? Welchen Reifendruck fahrt ihr bei ähnlicher Konstellation? Danke im Voraus. Moin, die 4,8 bar sind der zulässige Maximaldruck. Der notwendige Reifendruck ist fahrzeugabhängig. Rolf Ich fahre den auf dem Reifen angegebenen Druck,was kümmert mich der Hersteller,was auf dem Reifen steht ist entscheidend. Arno Ich habe auch den Fourseason drauf, wenn ich den Luftdruck, den mir Citroen auf dem eingeklebten Schild vorgibt reinpumpe, kann ich gleich mit Vollgummirädern loslegen. Bei meinem Maxifahrgestell und dem gewogenen Gewicht auf Vorder- und Hinteachse fahre ich entsprechend den Conti Empfehlungen. Und so bin ich mit 3,8 bar vorne wie hinten unterwegs. Laufleistung beim letzten Satz 60.000 km und da waren noch fast 4 mm Profil zu sehen. , Gerd
Völlig falsch! Der Reifenluftdruck wird entsprechend der Achsbelastung nach Angaben des Reifenherstellers eingestellt. Der Hersteller hat dafür für seine Reifen entspr. Tabellen z.B. hier: --> Link Wenn der Reifen nicht aufgeführt ist (u.a. die Ganzjahresreifen) einfach Conti anschreiben oder anrufen. Frank Völlig falsch! Der Reifenluftdruck wird entsprechend der Achsbelastung nach Angaben des Reifenherstellers eingestellt. Der Hersteller hat dafür für seine Reifen entspr. Tabellen z.B. hier: --> Link Wenn der Reifen nicht aufgeführt ist (u.a. die Ganzjahresreifen) einfach Conti anschreiben oder anrufen. Frank[/quote] Richtig ! Der Reifendruck bestimmt im Rahmen des jeweiligen Reifens die Traglast. Und zuviel Druck eliminiert den Fahrcomfort erheblich. Sven
Ich fahre mit Conti auf Sprinter 4,6t mit Zwillingsräder ohne Luftfederung auf allen Rädern 4,5 at. Harald Fahre auch die Conti Fourseasons, auf Fiat Maxi-Alko chassis. 225/75 R16 Loadindex 121/120R. Habe nachdem wir den Wagen "normal" beladen und die maximal Tanks gefüllt hatten, gleich zum wiegen, gefahren. Gesamtgewicht 3900kg, vorne 1760kg, also hinten 2140kg, dann über die "Artus-Tabelle" den Reifendruck, mit etwas Reserve, nach oben, eingefüllt. Vorne 3,3 Atu, Hinten 4,3 Atu. Genügt völlig. Stabilität und Fahrverhalten finde Ich persönlich, hervorragend. Und weil das ganze auf das Gewicht abgestimmt isst, rollen wir auch nicht wie früher, als die Reifen vom Händler abgefüllt wurden (5,5 Atu!!) auf Holzreifen, jetzt roll er schön Komfortabel, der Reifen beteiligt sich aktiv, an die Federung. Wie es sein soll! Meine persönliche Empfehlung, lass die Fuhre Achsweise wiegen und richte, mit etwas Spielraum, dich nach die Tabbellen vom Hersteller oder Artus. M.fr. Gr. Daniël
Ich benutze auch diese Tabelle, weil da hat wirklich jemand das Thema Reifen zu einer Passion gemacht und war ja auch beruflich damit beschäftigt. Ahnlich wie R aidy der ehemalige Elektroguru :D Ich glaube aber das Artus hier gar nicht angemeldet ist, deswegen der kleine Hinweis, Du findest diese Tabelle in einem Forum wo Du halt speziell nach Ducato und Wohnmobilen gurgeln musst. :wink: Puh, habe auch diesen Reifen allerdings 235/65 R16 115R und fand ihn mit 5,5 Bar bei einem GG 3,5 T ziemlich hart. Also Anruf bei Conti : zu Ihrer Sicherheit und damit bei Seitenwind usw.soll ich diese 5,5 Bar beibehalten. Was nun meint Horst? Four seasons in 215/70/16 10PR auf 2-Achs 4 to (1,85t vo, 2,3t hi) Maxi244/Alko 5,2 bar/70 PSI rundum. Druck für uns gerade ausreichend, wobei lt. TireMoni bei Reifentemp. im Sommer bei Radtemp. 35- 50°C Druck bis über 6 bar ansteigt. Warne wegen Erhitzung vor zu geringem Druck aus Komfortgründen . Gr. Richi Hallo Kintzi, Man muss schon beachten welche Reifengrössen man hat. Bei 215/70 R16, isst die Belastbarkeit, naturlich weniger dann beim 225/75 R16, schau nach den loadindex. Meine Conti Fourseasons haben einen Loadindex von 121/120 das isst schon recht viel :) Ich brauch beim mehr belastbaren Reifen weniger Druck bei gleicher Belastung, mal so global gesagt. M.fr.Gr. Daniël Ist klar.Deshalb habe ich auch die 4to angegeben. Michelin fährt da mit 5,5 bar. LoadIndex bei 8PR 113/111 (min. vorgeschrieben mit Druckangabe) , habe immer 10PR 116/114 zur Sicherheit.. Könnte deshalb auch Druck etwas reduzieren, da aber der Komfort kaum leidet (Gewichtsauslastung), die Reifen nicht mittig stärker abgefahren sind, der Rollwiderstand vermindert ist u. die Reifen Flankenschaden-resistenter sind, bevorzuge ich den höheren Druck. Dagegen würde sprechen, wenn die Dämpfer zu schwach wären u. das Rad bei hohem Druck vermehrt springen würde. Dämpfer u. Reifendruck müssen angepaßt sein, deshalb bestimmt Fahrwerkshersteller im einzelnen die Drucke, bes. den max. Druck, natürlich gewichtsabhängig. Gr. Richi Auf unserem Wochner 5-Tonner hat sich 4,3 bar auf allen 6 Rädern bewährt. Alle Reifen fahren gleichmäßig ab. Bei 4,8 bar war an der Vorderachse ein unangenehmes Achspoltern zu hören und das Heck wirkte unruhiger. Ich habe bei mir festgestellt, dass 4,5 bar (60psi) am 4 Tonner Pflicht sind (normale FourSeason 185er/14 Reifen). Ich bin Anfangs mit weniger gefahren und musste im Jahr ein paar mal eine Straße fahren wo die LKW heftige Rillen eingefahren haben. Da der Radstand von meiner Zwillingsbereifung nicht so breit war kam das Womo ständig in Seenot hin und her, wie auf hoher See. Da bei zu geringem Reifendruck zu fahren ist tödlich für die Reifen, habs schmerzlich feststellen müssen. Und mit dem angegebenen Luftdruck klappts auch mit dem Spritverbrauch. Gepolter merke ich nicht, die Blattfedern gleichen alles aus, wenn ich hinten auf der Motorradbühne ein Feuerzeug liegen lasse, dann liegt es da auch noch nach 100km. Guten Tag in die Runde, zu der Thematik möchte ich mich bitte nicht als "Oberlehrer" verstanden wissen. Aus den Äußerungen habe ich herausgelesen: 1. Man hält sich strickt an die Angaben des Fzg.-herstellers 2. Man beachtet die Angaben des Reifenherstellers 3. Man verlässt sich auf eigene Erfahrung Liegen hier nicht div. Denkfehler vor??? Ich habe mir einmal die Datenblätter von drei Modellen eines Herstellers herausgesucht. Alle drei sind werkseitig mit der Reifengröße 225/75 R 16 ausgerüstet. Modell 1 zGG: 6700kg zulässige Vorderachslast: 2400kg zulässige Hinterachslast: 5000kg Modell 2 zGG: 5000kg zulässige Vorderachslast: 3370kg zulässige Hinterachslast: 2100kg Modell 3 zGG: 3500kg zulässige Vorderachslast: 1850kg zulässige Hinterachslast: 2000kg Der Hersteller gibt für jedes dieser Modelle einen anderen vorgeschriebenen Reifendruck an. Vor diesem Hintergrund sind für mich pers. die Herstellerangaben bindend. Gute Fahrt wünscht Uwe
Sorry, aber was ist das für ein Fahrzeug?
Mercedes Benz gibt für den Sprinter 5XX cdi auf allen 6 Rädern 4,0 bar an und das ist definitiv für das Wohnmobil, welches wir auf dem Basisfahrzeug haben, zu wenig. Hallo Ralf, das ist ein Sonderbau (nicht von mir) als Alkoven in massiver Bauweise auf dem alten MB 410D von 1990 (kein Sprinter). Die Pritschen wurden ja damals zu allem Möglichen umgebaut als Krankenwagen oder Abschleppwagen usw. Alle sagen mir dass der 5 Zylinder ein treuer Weggefährte ist und viel wegsteckt. Leider müssen die 98PS 3,8t voranbringen (Reisefertig mit Motorradbühne und Motorrad) was sich am Berg heftig auswirkt. Eingetragen ist er mit 4,6t. Am Einstieg steht auf dem Schild bei 4,6t vorn 4,5 bar und hinten 4,5 bar. Auf die Zwillingsreifen hinten drücken 2,8t, habe ich weigen lassen müssen beim Eintragen der Motorradbühne max.160kg Lothar Danke für die Info, Lothar. Ist ja wohl ein Exot. Hört sich aber spannend an. Ich war nur etwas verblüfft wegen der Rädergröße des Fahrzeugs. Jetzt ist es aber klar. [quote="handyman2"]Hallo Kintzi, Man muss schon beachten welche Reifengrössen man hat. Bei 215/70 R16, isst die Belastbarkeit, naturlich weniger dann beim 225/75 R16, schau nach den loadindex. Meine Conti Fourseasons haben einen Loadindex von 121/120 das isst schon recht viel :) Ich brauch beim mehr belastbaren Reifen weniger Druck bei gleicher Belastung, mal so global gesagt. M.fr.Gr. Daniël Tragfähigkeit Felge? Hallo Uwe, Auslieferung 215/70-R15 Dann müsste ich mit meinen Four Season 225/70-R15 5,5 Bar fahren was natürlich Quatsch ist weil sie nur bis 4,5 Bar zugelassen sind. Also gilt für mich der Reifenhersteller. Und daran denken das höhere Traglast wie bei mir nur funktioniert wenn die Felge dazu ausgelegt ist. Gleichzeitig hat sich für mich der Fahrkomfort um einiges verbessert. Benutze auch die Conti-Tabelle. , Ralph Ich denke, es gibt nur eine richtige Empfehlung - die des Reifenherstellers. Die Hersteller des Fzg. gehen auf Nr. Sicher und können die unterschiedlichen Reifengrößen, Fabrikate und deren Spezifikationen nicht kennen. Auch der spätere Einsatz der Basis ist für den Fahrzeughersteller nicht planbar. , Gerd Und einfach nur die Reifen beobachten wegen Abfahrverhalten. Beim ersten Satz zahlt man meistens Lehrgeld, so war es bei den Motorrädern und den ersten Autos wo noch richtig Sturz eingestellt war und man nicht beobachtet hat was passiert. Oder den Vorgänger fragen wie er am besten gefahren ist, wenn man ein Gebrauchtfahrzeug gekauft hat, oder gleich die erfahrenen User hier die das gleiche Fahrzeug fahren. Lehrgeld zahlen ist OK, das Leben wär so fade und man hätte nichts zu erzählen. :D Nochmal: Da Achse/Federung/Dämpfung mit den Reifen eine Einheit bilden u. die Reifengröße nach Höchstgew. amtl. vorgeschrieben ist, ist die Frage, wer istf. das ganze zuständig. Ich würde sagen der Fahrwerkshersteller, bei mir also Alko. Weiter ist es aber so, daß Alko bei mir 4 to (1,85/2,3to) 16" lieferte, nicht wissend, welchen Koffer mit welchem Überhang hinten draufkommt. Das führte bei mir dazu , daß bergauf die Antriebswellen zu kurz wurden u. in Kurven Krach machten. Das kannten die Fiatleute und unsere Foristen (2005),Fiat wechselte dann nach 2 Jahren kostenlos die Standardwellen gegen verlängerte aus. Also war nicht Alko f. das ges. Fahrgestell zuständig, sondern Fiat f. den Triebkopf mit Vorderachse (hätten ja sonst die Wellen nicht bezahlt), Alko f. das angeschraubte Tiefrahmenchassis u. Knaus f. den Überhang. Die Dämpfung war Fiat Einheitsfederbeine vorn, Alko hinten und die Michelin CP 10PR mit 5,5bar Einheitsdruck auf allen vieren. Die Dämpfung war natürlich hinten zu schwach bei dem Druck, was springen bedeutete. Erst mittels GS Lufe kam noch etwas Dämpfung dazu, was zu einigermaßen Ausgewogenheit führte. Die Conti 4 season waren bei 8 PR (113/111) an der Grenze, deshalb fahre ich nur 10 PR (116/114) mit 5,2bar rundum (Cont imax. Druck). Mit ein bischen Überladung ( knapp 200kg, > 5%) geht`s, u. ich bin durch die LuFe für die Torsionsfedern auf der sicheren Seite. Das nächste ist dann beim Federbeinwechsel (z.Zt 130Tkm, Dämpfer noch dicht, Funktion f.mich unauffällig) die 2 to Feder vorn, ein Aufwasch. Gr. Richi Die Produkthaftung liegt bei dem , der als Fahrzeughersteller für das Gesamtfahrzeug in den Fahrzeugpapiere eingetragen ist. Somit erklärt sich, wer Angaben zum Fahrzeug machen muss/kann. Die Angaben auf den Türschilder bezügl. Reifendruck beziehen sich immer auf den Auslieferungszustand und die max. mögliche Achslast. Sofern der Aufbauhersteller die Reifen-/Felgengröße nicht ändert, wird der Aufbauhersteller das Türschild des Fahrgestellherstellers drin lassen. Danke ! Bei mir unter Motordeckel 3 Schilder, Fiat/Alko/Knaus. Reifen Michelin 215/75 16 113/111 bei Auslieferung, Druck Angabe vo/hi 5,5bar, Conti 116/114 jetzt aber max. um 5,2bar? Gr. Richi |
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