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Liebes Forum, habe mich lange ruhig gehalten nach unserem Getriebedesaster. Wir haben jedenfalls beschlossen ein neues Fahrzeug zu kaufen. Wir hatten auch bestimmte Vorstellungen und suchten dann heute eine Firma in Nörvenich auf. Dort liefen wir gegen 17:50h auf, da wir unterwegs noch einen Stau fanden, der eben nicht zu den üblichen Staus zu zählen war und auch noch nicht im Verkehrsfunk erwähnt wurde. Ich begab ich in den sehr groß mit WILLKOMMEN gekennzeichneten Bürotrakt, wo mir ein Mitarbeiter wenig beflissen nicht einmal ein "Guten Tag" wünschen wollte. Nun gut, dachte ich, formulierte freundlich meine Bitte, mir kurz ein besstimmtes Fahrzeug ansehen zu dürfen, was ebenso mit einem arroganten Blick auf die Uhr und dem lakonischen Satz : Wir schließen gleich , begleitet von einem süffisanten Grinsen , abgetan wurde. Dankeschön ... Unser Fazit : Servicewüste Deutschland lebt... Offensichtlich boomt das Geschäft..und der Kunde stört nur. Nun ja... Die Mitarbeiter wollen halt auch mal nach Hause... So wie ich gehört habe, läuft es bei den Händlern im Moment so gut, dass die mit den Fahrzeugen gar nicht mehr nach kommen. Die Wirtschaft und das billige Geld macht es möglich... Viele haben jetzt schon alle Kapazitäten für 2015 ausverkauft... Markus Muß ich leider aus eigener Erfahrung so bestätigen. Bei uns war es zumindest angenehm, bis der Vertrag unterschrieben war. Als die ersten Probleme auftauchten mit dem niegelnagelneuen Reisemobil, waren wir nur noch lästige Bittsteller beim Händler..... Bei einem Besuch letzte Woche (Werksführung) bei einem großen Reisemobilhersteller wurde von einem leitenden Angestellten auch bittere Klage geführt über die "Qualitäten" nicht weniger Händler. Die verantwortlichen Leute im Werk tun alles, was in ihrer Macht steht die Servicequalität der Händler zu verbessern, allerdings sind sie auf die Händler angewiesen und die wissen es...... Es gibt einfach zu wenige Händler und vor allem offenbar zuviel wenig gute Händler. Händler, die nur den Verkauf im Auge haben, aber vergessen, daß nach dem Kauf vor dem Kauf ist. Ich würde bei diesem Händler nie mehr ein Reisemobil kaufen und erzähle es gerne jedem weiter, der es wissen will. :eek: Die Reisemobilhersteller müssen oftmals froh sein, überhaupt Händler zu finden, die in der Lage sind, Käufer, die oftmals bereit sind, 6stellige Beträge auf den Tisch des Händlers legen, eingermaßen zufrieden zu stellen. Ist so und wird sich so schnell auch nicht ändern. Seltsamerweise hört man von den Individualherstellern solche Klagen sehr selten. An was das wohl liegen mag ? :D Könige in Camping Branche gibt es scheinbar schon lange nicht mehr!? :( Vor dreissig Jahren war auch nicht viel anders. Nach einem Jahr Wartezeit, beim Auslieferung des Fahrzeugs gab`s ein kleiner festlicher Empfang und ein Flasche Sekt, aber das war schon alles! :-o Nach der zweiten Reklamation, wollte mich beim Händler keiner mehr sehen!? :( Ein Unterschied gab`s aber: damals, durfte ich mich direkt an die Hersteller wenden, (was heute leider nicht mehr möglich ist) und das war einfach Spitze! :) Die waren immer sehr freundlich und ausnahmslos hilfsbereit! :lol: Gordan :roll:
Das wäre vielleicht noch bei einem kleineren Laden anders, wo der Chef direkt betreut. Aber was erwartest du, wenn die um 18:00 schliessen und du 10min vorher da bist ? Vor allem da es ja nicht um eine Kleinigkeit geht. Allein schon den Schlüssel holen, zum Womo gehen, aufsperren und schon ist es mind. 18:00. Bis man sich halbwegs einen Eindruck gemacht hat, sind auch noch mal mind. 15min. Vergiß auch nicht, daß die Angestellten nicht nur auf ihre Freizeit warten, sondern auch von Sozialgesetzen geschützt werden. D.h. u.U. darf er gar nicht länger arbeiten. Oder er muß noch alles mögliche absperren, beenden. Oder er muß seinen Zug bekommen. Eine freundliche Ansprache OK, aber viel Entgegenkommen würde ich da sicher nicht erwarten. RK
Wunderbar ! Zum Thema "König Kunde" ein kurzer Schriftwechsel mit Lexus Deutschland, und dem Händler: Toyota Deutschland GmbH Lexus Deutschland Toyota-Allee 1 50858 Köln An die Geschäftsführer: Masaki Hosoe, Tom Fux, Takao Gonno, Andrew Stratton Pfeiffenberger, Karl Schlicht Sehr geehrte Herren, das Verhältnis "Kunde - Ware" ist ein höchst fragiles Gut. Oft sind Kunden über Kleinigkeiten verärgert, die einem anderen Kunden nichts bedeuten. Doch bevor es zu was auch immer für Reaktionen kommt, muß ein Verhältnis überhaupt erst einmal hergestellt werden. Ein weltweit unglaublicher Aufwand an Werbung versucht Menschen an ein Produkt zu bringen. Dabei sind es oft die Kleinigkeiten des alltäglichen Lebens, die entscheidend an solchem Beziehungsaufbau teilhaben; die es überhaupt erst ermöglichen, einem Kunden die Vorzüge eines Produkts näher zu bringen. Sehen wir von den Drückerkolonnen ab, die auf jeder Messe an den Ärmeln der Vorübergehenden zerren (wie z. B. die der ARAG), sondern betrachten wir den Menschen an sich: Der eine kauft eine bestimmte Automarke nicht, weil sein Vater schon darüber spottete. Der andere will eine Marke nicht, weil sein ungeliebter Nachbar sie fährt. Dann gibt es "Marken", die nur grausame Farben im Porteveuille haben (Phaeton). Dem Dritten gefällt die Website nicht, dem Vierten die App, der Fünfte liest Test- berichte, der Sechste .... und so weiter. Eines jedoch um sein Ziel zu erreichen, das man nie falsch machen kann, ist die Höflichkeit; und sei sie noch so amerikanisch übertrieben. Von Japanern sollten wir lernen, dachte ich ! Da fuhr ich also im letzten USA-Urlaub einen Toyota Avalon. Ein tolles Auto, hier bei uns leider nicht zu haben. Gestern betrat ich, in Deutschland erstmals, eine LEXUS-Vertretung. Ehrlich gesagt, ich befürchtete schon einen Überschwang an über mich hereinbrechende Aufmerksamkeit, der ich mich hätte kaum erwehren können. Sie sehen schon, wie die Erwartungshaltung eines Deutschen sein kann, er "befürchtet" Freundlichkeit ! Gott sei Dank, diese Befürchtungen zerstreuten sich binnen Sekunden. Niemand nahm mich wahr, niemandem entfleuchte ein beiläufiges "guten Tag", niemand ließ sich von seiner Arbeit abhalten. Alle sechs oder sieben anwesenden Mitarbeiter des relativ kleinen Showrooms in der Landsbergerstrasse in München konzentrier- ten sich brav auf ihre Arbeit. Sie ließen sich selbst von einem Kunden nicht stören. Ich schaute mir ausgiebig den 200er an, befand diesen als zu eng, nahm danach im 300er Platz, befand diesen ebenfalls als deutlich zu beengt, las trotzdem noch interessiert und ausführlich die technischen Daten, und verließ dann enttäuscht die Filiale. Also nicht wirklich enttäuscht, da sich niemand mit irgendwie gearteten Verkaufs- absichten auch mich stürzte, und ich niemandem erklären mußte, was mich an den probegesessenen Autos störte, und keiner mir Prospekte in die Hand drückte ... Tja, und so ging mein Lexus-Traum ... ![]() Es kamen genau zwei Antworten:
Das war im Februar dieses Jahres ... Allsquare Wir waren sehr zufrieden mit unserem Händler in Arnsberg. Klar merkt man da auch, dass bei Minuszinsen auf Staatsanleihen das Geld in Sachwerte geht und die Nachfrage nach Wohnmobilen z.Zt. boomt, aber obwohl die Leute dort sogar am Wochenende vor Ort sind, würde so etwas da sicherlich nicht passieren... Ich kann allerdings auch jeden Angestellten verstehen, der vielleicht auch mal pünktlich nach Hause gehen möchte um vielleicht mal seinen Kindern nicht nur gute Nacht zu sagen! Hallo, also ich selber würde mir kein Womo ansehen wollen, wenn ich nur noch 10 min Zeit hätte. Man hat ja gerne mehr Zeit und will vielleicht auch noch Dinge fragen. Fahrt doch mal 2 Stunden eher hin, könnte mir vorstellen, dass dann auch der MA entspannter ist. Etliche Kunden haben genau den Verkäufer, den sie verdienen ... :sorry: Unter den Voraussetzungen, kurz vor Ladenschluss, hätte ich den Besuch der Firma vorher schon abgebrochen und mir einen günstigeren Zeitpunkt vorgenommen. Selbst zwei Stunden wären mir vermutlich nicht genug. Ich war letztes Jahr in Bad Waldsee beim Kauf unseres Carado 337 weder überrascht noch enttäuscht. Einfach eine gute Atmosphäre für Verhandlungen. Man redet Klartext. Ich bin nicht der Papst und auch kein Trottel. So wie man in den Wald hineinschreit......... Es muss sich keiner vor mir auf die Knie fallen lassen und betteln dass ich ein Womo kaufen soll, und anderseits steht bei keinem Verkäufer auf der Stirn" ich brauche Geld". Die Verkäufer untereinander machen einen lockeren Eindruck ( nach aussen zumindest). Es wird gegrüßt und man wird beachtet. Muss ich wie ein König behandelt werden? Ich bin auch nur ein normal sterblicher. Es reicht schon auf der freundlichen menschlichen Schiene. Ich habe mich mit meinem Kaffee immer wohl gefühlt, nicht eingeengt und nicht vernachlässigt. Immer wenn ich Richtung Bodensee fahre, übernachte ich eine Nacht auf dem SP in Bad Waldsee und schlendere durch die Verkaufshalle und muss feststellen, es ist ok. Als Kunde in der gleichen Situation hätte ich mich zunächst für mein Verspäten entschuldigt und aufgrund der langen Anreise vorsichtig gefragt ob eine Besichtigung trotzdem noch möglich ist. Wenn nein hätte ich es keinesfalls krumm genommen und einen neuen Termin vereinbart. Für den Stau kann der Händler nichts. Bei mir im Betrieb sind alle fuchsteufelswild wenn jemand mal 10 Minuten vor der Mittagspause oder Feierabend noch etwas will. Ich selbst bin gerade bei guten Kunden da nicht so fies, kann es aber im Grunde auch nachvollziehen und bin froh wenn ich pünktlich fertig bin.
.... und das wird sich solange nicht ändern, bis Hersteller für ihren Handel Rahmenbedingungen schaffen, die dem Händler Luft zum Leben lassen. Fische stinken ja bekanntlich meist am Kopf zuerst. :wink: Dirk Hallo, meine Erfahrungen: Ich war Anfang des letzten Jahres auch auf "Kastensuche". Es standen zwei Modelle zur Auswahl: 1. einen Pössl mit einem großen Händler ca 6 km von mir entfernt. 2. Individualausbauer Bresler knapp unter 400 km entfernt. Unabhängig von den Unterschieden der beiden Kästen wäre es natürlich "einfacher" den Händler um die Ecke mit dem Kauf zu beauftragen, aber.... Es waren "Welten" zwischen der Beratung Bresler und dem Pösslhändler. Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Pösslhändler wirklich verkaufen will bzw muß. In ca 15 min war ich "durch" und den gewünschten genauen Kostenvoranschlag mit dem Zubehör einberechnet, habe ich nach 4 Wochen (VIER !!! Wochen) immer noch nicht gesehen (wiederholtes Anfragen per Mail meinerseits gab es natürlich) . Ganz zu Schweige, dass der Händler beim ersten Gespräch gleich vehement drauf bestanden hat mir mitzuteilen, dass es sicher keinen Preisnachlaß gibt. Ich weiß von Bekannten, dass man dort am besten gleich mit Bargeld ankommt, dann hat man eine Chance... Die Tagesausflüge zu Bresler waren zwar zeitintensiver aber man kann sich ja denken, dass die Beratung dann sehr ausführlich und freundlich war. Auch den ganzen Mailkontakt mit Anfragen von mir, wurde immer innenhalb einer Woche beantwortet. Auch jetzt, nachdem ich mein "Kästle bzw. Schätzle" habe, besteht noch ein lieber Kontakt zur Firma Bresler. Ich war übrigens bei beiden Kontaktaufnahmen (Pösslhändler und Bresler) die "gleiche" Person, d.h. es kann nicht nur daran liegen, "wie man in den Wald hineinruft, so...." Liebe von der glücklichen Bresler-Kasten-Fahrerin Sabine Wenn der TE wie ein König behandelt werden will, sollte er sich auch als ein Solcher benehmen. Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige!!! Gleichwohl ist auch in seinem Fall, so es denn so war, die barsche Tonart des Verkäufers absolut nicht zu tolerieren. Albert
Schön wäre es zu erwähnen welche Öffnungszeiten die Firma hat. Schließen die um 18 Uhr, dann frage ich mich was willst du bei einem Wohnmobil in 10 Minuten erklärt haben :(
Ich denke, die Rahmenbedingungen sind für alle Händler der jeweiligen Hersteller ziemlich gleich. Die Einen kommen damit prima zurecht und bieten auch heute und immer noch einen Service, wie man ihn auch schon früher als Kunde erleben durfte und die Anderen würden auch mit der doppelten Marge bleiben was sie sind, s.o.......... :eek: :roll: Es geht auch anders: So hat sich z.B. unser Fiat Händler als überaus freundlich, entgegenkommend, kompetent und preiswert gezeigt. Und wie ich in Gesprächen mit anderen Kunden dort und mit Usern hier aus dem Forum erfahren habe, ist das schon seit 40 Jahren so. ;D Moin, bei uns war es ähnlich: wir kamen gegen 17:45Uhr beim Händler an, hatten uns eigentlich schon mit Feierabend abgefunden. Wurden dann aber gefragt, wie sie uns helfen könnten. Ich fragte, ob es noch möglich wäre ein Wohnmobil anzuschauen, was mit einem "natürlich gerne" beantwortet wurde.... So kamen wir zu einem neuen Wohnmobil! Zum Abholungstermin am Freitag standen wir dann etwas länger im Stau, und wären lt. Navi erst gegen 19:00 Uhr beim Händler angekommen. Nach einem kurzen Telefonat mit dem Chef konnten wir uns dann Zeit lassen, er würde das Tor offen lassen und den Schlüssel auf den Vorderreifen legen. Wir könnten dann in Ruhe umräumen und die erste Nacht in der Nähe verbringen. Die Übergabe und den Papierkram haben wir dann am Samstag Vormittag erledigt. Wir waren sehr zufrieden! Marco Hallo Zusammen, mich würde mal wirklich interessieren wieviel von uns bereit wären kurz vor Feierabend freiwillig die Arbeitszeit zu verlängern. Indem man für einen Kunden nur mal zum Schauen seine Freizeit opfert. wenn der Kunde mir symtathisch berate ich auch an Feiertagen, wie jetzt Ostern auch. Wenn mir einer unsympathisch ist, kann er mich auch nicht während der regulären Arbeitszeit locken. Wie sagt man immer...ein Bock alleine stößt nicht..... Was will ich damit sagen. Nun wir sind derzeit in einer ähnlichen Situation. Wir stehen vor dem Neukauf. Da erwarte ich natürlich von einem Hersteller oder einem Händler ein gewisses Entgegenkommen, da man ja auch bereit ist u.U. nicht wenig Geld in seiner Kasse zu lassen. Andererseits versuche ich mich aber auch so zu organisieren, dass ich vom Händler nichts Unmögliches verlange. Das bedeutet für mich, dass ich bei ernsthaftem Interesse schon mal einen Tag einplane und mir bei dem Händler einen Termin hole. Um diesen einhalten zu können, fahre ich entweder mit ausreichendem Zeitpuffer los, oder bin bereits einen Tag vorher dort. Bei uns ist der Hersteller (übrigens auch Bresler, hallo Sabine.... :wink: ) 530km entfernt. Wir fahren demnächst zum 3. Mal hin für´s Feintuning. Mit Termin und Anreise am Tag vorher. Bei reinen Händlern steht man all zu oft natürlich vor dem Problem, dass der Verkäufer, wenn es dumm läuft null Interesse an dem Produkt hat und vielleicht lieber Pkw´s verkaufen würde..... Kleine Hersteller, die ihr Produkte auch noch selbst vermarkten, haben einen ganz anderen Bezug zum Proukt und ein viel höheres Interesse an zufriedenen Kunden. Daher staune ich über solche negativen Berichte zum Thema "König Kunde" immer etwas, da ich mich sowohl bei unserer Vorgängerfirma "CS-Reisemobile" , als auch bei der kleinen, aber feinen Manufaktur "Bresler Mobile" wie ein König fühlte. Ja auch sowas gibt es in Deutschland noch...... Roman Bei den Direktverhandlungen mit dem Leerkabinenhersteller ormocar im Jahr 2001 hatte ich mich wie ein König gefühlt. Auch bei einer Reparatur in 2014. (Ein anderes Wohnmobil hatte mir beim Rangieren meinen Fahrradträger ein wenig aus der Rückwand gerissen.) Einen Händler brauche ich als Selbstausbauer nicht. Das erspart eine Menge Ärger. Teileinkauf ist idR unproblematisch.
Ich habe unzählige WE und unzählige Abende und sogar div. Urlaube für meinen Arbeitgeber geopfert, weil ich an meinem gut bezahlten Arbeitsplatz hing. Ich hatte nie ein Problem damit, denn wenn es meinen Kunden gut ging, ging es uns auch gut. Meine Frau hat mich oftmal dabei begleitet, selbstverständlich gänzlich ohne Bezahlung. Hätte ich immer Dienst nach Vorschrift gemacht, wäre ich früher oder später, aber wohl früher gefragt worden, "ob ich noch im Boot bin". :wink: Hätte ich meinen Arbeitsplatz verlassen, verlassen müssen, standen mind. 10 junge dynamische Akademiker bereit, sofort meinen Job zu übernehmen, natürlich für weniger als die Hälfte von dem, was ich verdient habe.
Es gibt halt einige Kunden - und wie man hier im Forum sieht - auch unter uns, welche Arroganz, Überheblichkeit und pathologisches Anspruchsverhalten mit "König sein" verwechseln ...
.... Danke .... das ist der Grund weshalb ich vor langer Zeit das "Endkunden Geschäft" aufgegeben habe .... heute beschäftige ich mich nur noch mit B 2 B .... ist auch nicht leicht, aber die Ebene des miteinander um gehen ist eine andere. Ich staune immer wieder über Erwartungshaltungen die da von Endkunden an den Tag gelegt werden. Dirk Ich habe nicht den Anspruch das ich mich als König vorkommen muss,bloß weil ich was kaufen möchte.Wo ich aber drauf Wert lege ist Freundlichkeit und Respekt.Meine Erfahrungen bei meinen beiden Händler Radeberger in Dresden und KFZ Ehlers in Lamstedt sind vorbildlich. Schöne Helmut [quote="Allsquare"][/quote] was hast du auf solch einen brief erwartet ?
:ja: Ich weiss nicht wo Du in Nörvenich warst, aber ich kenne da einen Händler, wo wir unser erstes Womo gekauft haben und der war sehr service orientiert. Vielleicht arbeiten da noch 20 andere, die das auch sind und Du hast gerade den einen erwischt, der an dem Tag eh schlechte Laune hatte. Vielleicht wäre es auch hilfreich gewesen, vorher anzurufen. Natürlich ist das jetzt ärgerlich, aber irgendwie auch menschlich von dessen Seite aus. Weil er ja nicht von 10 Minuten ausging. Was das Thema an sich angeht: Wir haben mit beiden Händlern, die wir hatten gute Erfahrungen gemacht. Aber wir haben uns auch immer erinnert, dass unsere Gegenüber genauso Menschen sind, wie wir auch :D Servus, kann was das Thema Kundenorientierung nur dem Kollegen zustimmen was Radeberger Reisemobile in der Nähe von DD betrifft. Nicht verwandt, verschwägert und nicht bezahlt 8,50€ Mindestlohn ist eben zu wenig!
... schön, dass ich mit dieser Sichtweise nicht alleine bin. Es gibt leider Gottes viel zu viele Leute, die meinen, dass man für "kleines" auch noch eine erstklassige Dienstleistung bekommen kann. Das ist zwar ein wenig OT, aber meine Frau ist in einem Gewerbe unterwegs welches dafür bekannt ist, dass man es auch billig bekommen kann. Wir verzichten in unserem Laden auf Leute, die ihre Haare für nen 10 ner geschnitten bekommen wollen .... schön, dass wir es uns leisten können :wink: , aber der Stunden Verrechnungssatz liegt bei 65 € .... d.h. 3 Schnitte für Herren die Stunde , macht pro Schnitt gut € 22. Die Inspektion für`s Auto kostet auch mindestens das die Stunde .... in Hamburg bspw. ist es teurer. Der "schicke" Laden kostet Geld, die Altersversorgung kostet Geld und gegenüber Ballungsräumen sind wir billig :wink: Das Gezeter über die Preise und Öffnungszeiten ist zum Teil Abenteuerlich ... wir sagen den Leuten mittlerweile, dass sie sich den Friseur ja auch im Internet besorgen können und verzichten auf das Volk welches meint, dass eine ordentliche Dienstleistung nicht ordentlich entlohnt werden soll .... die Tage war einer da, der meiner Frau erklärte, dass es das ganze in Polen billiger gäbe .... das ganze während des Schnittes :!: . Irene hat sofort aufgehört und dem Typen gesagt, dass er sich gerne sofort auf den Weg nach Polen machen könne :roll: :wink: So ist das auch mit den Öffnungszeiten .... irgendwann ist die Bude halt zu .... und wenn dann einer wie hier den Lauten macht, weil er abgeblitzt ist .... ja mein Gott .... lass ihn laufen .... wir sind es leid überall den Bückling machen zu müssen. Dirk .... wir haben keinen Fachkräfte Mangel, wir müssen nur unsere Läden in der Woche wieder um 18 Uhr und am Samstag um 13 Uhr schließen ... dann haben wir auch entspannte Mitarbeiter, die während der Öffnungszeit einen tollen Service leisten können. In unserem Laden machen wir das so und es funktioniert:!: :wink: 8) Ich schreibe mal einfach Dirk. Nach 19 Jahren Unternehmer in der Fleischbranche habe ich festgestellt " immer mehr Arbeit bei immer weniger Gewinn " Danach, ich wurde angesprochen für einen neue Aufgabe im Aussendienst, immer noch Unternehmer mit Risiko, habe ich diese Aufgabe übernommen. Meinem Personal habe ich immer gesagt das der Kunde sie Entlohnt und nicht ich. Diese Einstellung habe ich immer noch. Die Mitarbeiter im Werk wurden von mir auch so Informiert. Quergelesen habe ich immer noch den Verdacht das einige Chefs und Angestellte den Knall noch nicht gehört haben. Ich drehe sofort auf dem berühmten Absatz um wenn ich mich in einem Betrieb mit vielen Verkäufern nach einem Produkt erst einmal fragen muss. schreibt Horst
... auch so ein verschärftes Gewerbe ... das Zeug muss billig sein ... dann rennen die Leute hin ... die Bedingungen unter denen das entsteht sind egal, Hauptsache Aldi hat lange offen und den geilsten Preis :!: :wink:
... das wissen wir und unsere beiden Damen :!: ... dementsprechend ist das Wohlfühlambiente und der Service ....aber das Volk, welches meint, mal eben kurz vor Toresschluss und das Volk welches diese Dienstleistung für kleines haben möchte lassen wir beiseite. Wie hat einer meiner Trainer aus dem Vertrieb bei Opel immer so schön gesagt " Unrat vorüber schwimmen lassen"... :wink: Dirk
ich kenn zumindest einen.... vor 3 Jahren sind wir auf der Durchreise Freitags nach 16 Uhr im Werk bei einem jungen Womo-Hersteller im Steigerwald aufgeschlagen. kein Mensch war mehr zu sehen, aber die Tür zu "Verwaltung" war noch offen, oben saß noch ein einsamer Herr am Schreibtisch. Wir schilderten ihm unser Anliegen, spontan ging er mit uns runter in die Werkshallen und gab uns bis kurz vor 18 Uhr eine individuelle Führung die Firma hieß Morelo und es war Herr Reimann, der Geschäftsführer, der damals freiwillig seine Arbeitszeit verlängert hat 4 Monate später haben wir dort den Vertrag unterschrieben, 8 Tage später war die Auftragsbestätigung auf meinem Schreibtisch, der dort genannte Liefertermin von 4 Monaten wurde um genau 6 Tage überschritten grüße klaus ach ja, eigentlich wollten wir einen Concorde, aber die geballte Inkompetenz und Arroganz die wir dort im Werk vorgefunden haben hat uns letztlich überzeugt daß es nicht gut wäre dies durch einen Kauf zu unterstützen, und wir haben es keinen Moment bereut Auch gut, dann fahren die Könige jetzt alle Morelo. Was bedeutet das für die Damen und Herren, die sich keinen MORELO leisten wollen oder können? Im Übrigen ist es für mich selbstverständlich, dass ein Geschäftsführer seine Arbeitszeit nicht nach der Stechuhr regelt. aus NI
...tja ... irgendwie muß das Zeug ja an den Mann, wenn zu den normalen Öffnungszeiten schon keiner kommt :wink: Hallo, zwei Anmerkungen zum Ausgangpost Jeder sollte sich selber fragen wie er das finden würde wenn noch ein Kunde mit einem nachweislich längeren Anliegen ohne Termin kurz vor Toreschluss kommt? Nicht jeder der mal eben schaut ist ein potenzieller Kunde und das Geschäft leidet dann wenn er nicht schauen kann! Nichts gegen dich aber aber alle deren Wunsch nicht köngsgerecht erfüllt wurde suggerieren uns Mitlesern das so, das nach Besichtigung auch sicher ein Kaufvertrag unterschrieben worden wäre! Marcel Ich will kein König Kunde sein (die Monarchie ist vorbei - mir reicht es, Partner zu sein. Ist der Kunde noch Kõnig, lautet die Ausgangsfrage? Ist damit der Kunde-König gemeint, der immer darüber nachdenkt, wieviel Liter Öl bei der Inspektion benötigt werden, damit er die ausreichende Menge Öl bei dem anstehenden Wartungstermin der Werkstatt, die die Arbeiten ausführt, zur Verfügung stellen kann? aus NI Liebes Forum, ich freue mich über die Intensität der Diskussion hier, damit hatte ich nicht gerechnet. Zur Klarstellung: Ich erwarte nicht, dass man den roten Teppich ausrollt , wenn ich erscheine. Eine freundliche Begegnung auf Augenhöhe und ein Grundverständnis menschlicher Kommunikation stelle ich mir vor. Übrigens .. wir waren zum Kauf entschlossen , und waren keine nur mal schauen-Kunden. Herzliche Vinschi Service und Kundenfreundlichkeit ist manchmal wirklich Glückssache. Nach langer Suche haben wir uns im letzten Jahr für ein handliches Modell aus dem Hause Bürstner entschieden, Nexxo T569 Bj 2013 aber als Erstbesitzer. Dieser Händler hatte als Einziger zu diesem Zeitpunkt das Fahrzeug in der von uns gewünschten Ausstattung vorrätig. Ein wenig Extras wollten wir aber noch eingebaut haben, z.B. Rückfahrkamera und absenkbarer Fahrradträger. Und jetzt kommt's :) Die Rückfahrkamera wurde neben das obere Bremslicht eingebaut, gut wenn kein Fahrradträger wie gewünscht verbaut wird. Der Fahrradträger wurde angebaut, dadurch gibt es zwei Probleme: Die Heckklappe kann nicht mehr voll geöffnet werden und die Sicht der Kamera ist eingeschränkt. Wir wurden im Vorwege nicht auf diese Problematik hingewiesen. Auf meine spätere Reklamation wurde nur gesagt: Alles wurde nach Vorschrift ausgeführt und man "macht keine Fehler!". Dieser Händler war schon sehr von sich eingenommen. :evil: Nie wieder würden wir hier ein Fahrzeug kaufen. :flop: Im Gegenzug zu diesem Händler wurde ich aber von der Freundlichkeit und Servicebereitschaft der Firma Bürstner in Kehl überrascht.:gut: Hier hatte ich wirklich das Gefühl, ich werde als Kunde ernst genommen und meine Probleme werden hinterfragt. Die Erledigung von Garantiearbeiten wurde superschnell übernommen und ausgeführt. :respekt: Auch Sonderwünsche von mir wurden geprüft und sofort ausgeführt. Fragen wurden schnell und sicher beantwortet.:gut: Hier ist der Kunde noch König :grinsevil: Als nächstes habe ich dann die Bürstner-Servicewerkstatt in meiner Nähe gesucht und wurde in Celle fündig. Hier wurde ich sehr freundlich und zuvorkommend empfangen. Heute bereue ich, dass wir unseren Nexxo T569 nicht dort gekauft haben. Wenn wir uns verändern wollen, dann ist Holiday Mobil in Celle meine erste Adresse. Liebes Forum "Unrat vorbei schwimmen lassen", das kann und wird sicher nicht die Auffassung des Hauses Opel sein und eher die private Meinung des "Verkaufstrainers. Mich macht es betroffen, wenn das die Essenz aus einem Trainingsprogramm sein sollte. Menschen als Unrat zu bezeichnen ist für mich untragbar und ich hoffe für viele andere hier auch. Deshalb muss ich hier energisch widersprechen. So , nochmals zum Thema: Ja es gibt eben solche und solche, hier mit dem nötigen Gespür zu arbeiten, das ist doch der Punkt. Und nochmals zur Klarstellung : Mir ging es nicht um die magischen 18:00, sondern um die Art und Weise , wie man mit mir umgegangen ist . Herzliche Vinschi Wobei , ehrlich geschrieben, diese Geschichte nur eine Randnotiz ist |
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