Bei der tiefstehenden Wintersonne mag das eine größere Ausbeute sein, aber dann muß man ja seinen Standpunkt nach der Sonne und nicht nach dem
Stellplatz ausrichten....
Der Besitzer war leider nicht anwesend, um ihn zu fragen....
Achim

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Wozu befestigt man drei Solarzellen an der Rückwand? Bei der tiefstehenden Wintersonne mag das eine größere Ausbeute sein, aber dann muß man ja seinen Standpunkt nach der Sonne und nicht nach dem Stellplatz ausrichten.... Der Besitzer war leider nicht anwesend, um ihn zu fragen.... Achim ![]() Löcher in der Rückwand, die Teile hatte er über ! :D Hallo, auf diese Antwort bin ich aber auch gespannt. Ich hatte so etwas schon einmal als Abklappbar gesehen. Aber danach sieht es hier nicht aus. Bon Voyage Hast du mal nachgeschaut, ob die evtl. klappbar waren? Wenn nicht, machen sie wirklich wenig Sinn. Außer er blockiert die Überholspur mit 80kmh und ladet mit den Lichthupen der verärgerten Nachfolger. :mrgreen: Hallo, das Einzige was ich mir vorstellen könnte ist, dass das WoMo auf dem Abstellplatz zu Hause mit der Rückwand schräg zur Sonne ausgerichtet steht. Quasi rückwärts auf einem Hang mit den Zellen zur Sonne. :roll:
Diese Erklaerung kam mir auch sofort in den Sinn. Hallo, ein bisschen was werden die Zellen auf jeden Fall bringen, vielleicht dienen sie ja zusätzlich dazu etwas zu verstecken, Löcher oder Beulen. Ich habe letztens nicht schlecht gestaunt als ich in unserer Kreisstadt unterwegs war, da haben sie einen Kirchturm an mindestens zwei Seiten mit Solarzellen versehen....... :eek: Vielleicht ist es eine "Mobile" und er transportiert sie nur an der Rückwand. Kai Nicht dumm, der Mobilist. Ich gehe davon aus, daß die Panele aufklappbar sind. Warum hätte er sonst die beiden Querpanele mit Zwischenabstand anbringen sollen. Wenn jetzt das Aufklappen noch verstellbar erfolgt und er sich gut nach Norden ausrichtet, sollte es eine gute Lösung sein. Sein Womo ist kurz, hat wenig Dachfläche und z.B. bei zwei Hekis und ner ausgefahrenen Sat-Schüssel zu wenig Platz und zuviel Schlagschatten von der Schüssel. Oder da oben ist schon alles voll mit Panelen. :D
Ist zwar abweichend vom Thema, aber hier im Ort gibt es mehrere Einfamilienhäuser, die sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite ihres Daches PV-Anlagen montiert haben. Bei Gesprächen kam heraus, dass es sich um durchaus zufriedenstellende Erträge handelt, so quasi Früh bis Mittag auf der Ostseite Solarstrom ernten, am frühen Nachmittag bis zum Ende der Einstrahlung dannn auf der Westseite. Man muss also nicht unbedingt Geld veerbrennen wollen, wenn man so etwas macht.
Zur Info: 60 Grad Abweichung in Richtung West sind nur ca. 6% weniger Ertrag (bei 30 Grad Dachschräge) . Das wissen viele nicht, siehe Grafik : --> Link Ganz West oder Ost sind auch nur ~12% weniger Ertrag. Der Neigungswinkel ist wichtiger wie die exakte Südausrichtung. Und bei den heutigen Modulpreisen rechnet sich selbst solches.
Viel interessante Überlegungen, aber das erscheint mir am sinnvollsten. Die Verstrebungen sind mir noch garnicht aufgefallen, es könnte wirklich was zum Abstützen für ein Schrägstellen sein. Stimmt, das Ding war nicht sonderlich lang, könnte sein, das auf dem Dach wenig Platz ist, er aber viel Kapazität zum Freistehen benötigt..... OT: die Solarpanele sind an dem Turm , nicht auf dem Dach! @ raidy, zwei dieser Häuser stehen wie meines exakt nach Süden ausgerichtet. Meine PV-Anlage also auch :)
Dann hat man auf West und Ostdach bei 30% Dachneigung immerhin noch ca. 85% des Exakt-Süden Ertrags. Ist doch auch was.
Ja, und 2 x 85 % ertragsleistung sind immer noch mehr als 1 x 100 % - stimmt das oder nicht :?: Oder sie wollen aus optischen Gründen vorne keine PV-Anlage haben. Kann doch auch sein. Raiiiiiidyyyyyy, stimmt meine rechnung nun oder nicht, die frontansicht lasse ich unberücksichtigt :!: Du bist doch der experte :!:
Jein! Also wenn ich nur 10 Zellen habe und a) alle an die Südseite mache, oder b) 5 nach Ost und 5 nach West, gewinnt trotzdem die Südseite. Wenn ich allerdings auf dem Ostdach + Westdach zusammen über 15% mehr Platz habe wie auf dem Süddach und diese auch voll bestücke, dann hast du recht. Georg, meine frage hatte folgenden hintergrund: Bei uns im norden diskutieren die womohändler, um die kurve zum Womo wieder zu kriegen, mit den womoherstellern ob man nicht ein möglichst breites band mit solarzellen oder panelen senkrecht in die aufbauwand von womos mit einbauen, oder aufkleben könnte, da der optimale einfallwinkel der sonnenstrahlen bestimmt ab mitteleuropa und dann nördlicher bei senkrechter panelmontage doch optimaler und zeitlich länger zu erreichen ist als bei horizontaler dachmontage.
In die Wand einbauen ist aus meheren Gründen kritisch. 1) Verschlechtert die Isolationseigenschaften des WoMo. 2) Wenn man es dann noch gedämmt bekommt, verschlechtert sich die Wärmeableitung der Zellen, was stark auf den Wirkungsgrad geht. Das mit dem Fahrradträger hatte ich mir auch mal überlegt, wenn auch anders. Statt dem Radträger ein Träger für 2 Zellen a 230W, welche in der Verankerung des WoMo eingehängt werden. Diese frei einstellbar im Winkel und evtl. sogar schwenkbar. So könnte man die Zellen am Ziel ausrichten und richtig dazu gewinnen. Im Sommer nimmt man dann diese Halterung einfach ab und lebt mit der/den Zelle(n) auf dem Dach. Sogar eine selbständige Nachführung im bestimmten Umfang wäre technisch einfach machbar. Das wäre die Lösung für euch im Norden. Denn während der Fahrt braucht man ja keinen Ertrag. Kam das ohne Zeichnung verständlich rüber?
Hast du schon eine zeichnung zu deinen vorstellungen :?: Ich habe nämlich noch einen fahrradträger, der schon mal an unserem womo hinten dran war, jetzt aber im schuppen hängt, weil ich ihn abgebaut habe, denn durch die große heckklappe für die heckgarage am Frankia war trotz höhenverstellung für mich das hochwuchten und befestigen der fahrräder sehr schlecht möglich. Kannst auch per KN schicken wegen dem gebrauchsmusterschutz, denn du hast mich auf eine idee :idea: gebracht.
KN folgt in Kürze. Bei mir ist an der Frontseite beim Alkoven das Fenster undicht durch Steinschläge. Scheint wohl öfter vorzukommen-hab schon etliche gesehen, die das wohl raus gemacht und ne Aluplatte draufgemacht haben. Nun-ich hab noch ein altes Siemens SM55 im Lager rumliegen. Das passt da recht gut drauf und kostet nichts-liegt ja eh nur rum. Was das Teil jetzt Leistung bringt ist mir in dem Fall völlig egal. Es ist nachher dicht, diffuses Licht kommt nachher immer noch durch und es kostet nichts.passt :mrgreen: Im Winter (wenn ich nicht gerade nach Norden parke) vielleicht sogar ganz Vorteilhaft bei dem Neigungswinkel Vielleicht war es bei ihm ähnlich. Sind ja auch 2 verschiedene Module (eins davon scheint sogar ein amoprhes zu sein)... Vielleicht hat er die Dinger irgendwo spottbillig bekommen? Und wie ja schon angemerkt: Bringen tut das immer was-egal in welcher Richtung man steht Nun-ich könnte bei meiner "Schleuder" auch rundherum Module machen. Liegen ja genug rum. Allerdings würde das recht lustig aussehen-sind auch lauter verschiedene... :D Module auf dem WoMo nachzuführen-darüber hatte ich auch schon mal darüber nachgedacht. Hab sogar noch eine Halterung, die man in 2 Achsen bewegen kann im Lager rumliegen (glaub ich-muß mal mein Lagerfuzzi fragen, wo er das Ding hingeräumt hat oder ob es im Altmetall gelandet ist) Aber per Hand-wäre mir zu umständlich da bei jedem Halt daran rumzuspielen. Außerdem habe ich durch das flache Auflegen eine wesentlich höhere Leistungsausbeute als wenn ich das aufstellen könnte... Gibt doch sogar von einem Antennenhersteller eine Schüssel, bei der auf der Rückseite ein Modul angeschraubt ist. Aber für den Preis??? Da mach ich mir doch lieber 100 Wp flach drauf als 50 Wp nachgeführt! (Nachführen bringt ca. 30 % Mehrertrag) Der Einfallswinkel ist doch der gleiche. Oder funktionieren die Solarzellen nur in waagerechter Stellung? Ich müsste sie dann von meinem Satteldach abbauen und auf den Rasen legen :D . Klarer Fall von Nordlandfahrer sage ich mal. Heimwärts wird es beschwerlich, immerzu rückwärts fahren, nur damit der Backofen betrieben werden kann. :lach: :lach: Albert Im Norden, bzw. auch hier in den Monaten mit flachem Sonnenwinkel sind es weitaus mehr wie die oben genannten 30-40% Mehrgewinn. Betrachtet mal die erste Grafik auf dieser Seite: --> Link Die Grafik zeigt den Ertrag einer fest installierten Zelle und einer 2achsig nachgeführten. Gerade in den Abendstunden mit flacher Einstrahlung (was also auch Mittags in den Wintermonaten entspricht), ist der Mehrgewinn um Faktoren besser. Im Sommer ist der Unterschied nicht so gravierend. Aber im Sommer haben wir ja eh genug Strom vom Dach, während wir in den Übergangszeiten einen Kampf um jedes Ah führen. Ob sich allerdings der Aufwand lohnt, steht in einem anderen Buch. Denn im Winter kommt eh fast nichts mehr an. Ob ich dann statt 2Ah noch 5Ah raus kitzle, löst das Problem auch nicht. Zudem sind die Kosten einer 2achsigen Nachführung so beträchtlich, dass man gleich in Richtung Brennstoffzelle denken kann. Mit einer Modulleistung von 200W (konventionell angebracht und durchschnittlicher Stromverbrauch) kommt man niemals durch den ganzen Winter. Auch wenn dies schon welche hier behauptet haben. Die Physik lässt die einfach nicht zu. Im Winter hat eine PV-Anlage nur einen wirklichen Vorteil: Sie verhindert eine Tiefentladung der Batterien. Das ist doch auch schon was. :ja:
Ich hätte am liebsten, dass die Innenseite meiner 85er Oyster als Solarmodul ausgelegt wäre, das würde im Winter deutlich was bringen, zeigt ja sobald ich stehe immer schön Richtung Süden im guten Winkel zur flach stehenden Sonne. Schaut man gerade mal kein TV, kann man ja auch bei Lust und Laune 2-3 mal am Tag die Himmelsrichtung grob anpassen.
Wäre keine schlechte Idee. Möglich ist sowas-Einzelzellen kann man kaufen und auch per Hand löten. Versiegeln müsste man das alles dann mit hochtransparentem UV-beständigem Kunststoff. Nur ob sich das rentiert? Wieviel Leistung passt in eine 85er Schüssel? Mit Glück vielleicht 40 oder 50 Wp... Sicher-für jemanden der Zeit hat und eh gerne bastelt sicher ein schönes Projekt für lange Winterabende...
Naja-im Winter hast du da sicher Recht, daß man da evtl. mehr als 30 % rausholt. Mal unabhängig davon, auf einem WoMo eine 2-achsig nachgeführte PV-Anlage montieren zu können (wie du ja auch selber schon anmerkst) :D Na zu der Graphic in dem link sag ich jetzt mal nichts. Ist ein schöner Werbeprospekt :lach: --> Link --> Link Und das bestätigt auch meine Erfahrung mit diesen Anlagen. Ich rate jedem dazu ab, weil: Mechanik (Wartungsaufwand, Ausfälle) Preis (für das Geld für einen Tracker bekomme ich fast doppelt soviele Module! Somit müsste ein Tracker den doppelten Ertrag liefern um gerechtfertigt zu sein) Aber wir sind ja hier im WoMo-Forum. Also schöne Phantasie alles, aber doch Realitätsfern (leider) Hab da schon viel darüber nachgedacht :roll: Ronny Hallo Ronny, für dich gerne als neutrale, werbefreie Ausführung: --> Link :wink: Beachtenswert: Nachführung im Dezember Faktor 3 mehr Ertrag (Quelle Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie ee.V.) ) Das zeigt klar, dass Nachführung im Herbst/Winter und in nördlichen Ländern erhebliche Gewinnsteigerungen bringt. Im Sommer macht es nicht so viel aus. Ich habe diese Seite bewusst nicht rein, weil sie sich für Laien schwerer liest. Richtig ist aber auch, dass dies in keinem Verhältnis zu den Kosten steht. Deshalb habe ich in dieser Jahreszeit meinen Solarkoffer dabei und spiele "Nachführer", so lange ich beim WoMo bin. Wobei es völlig reicht, diese Nachführung so alle 2 Stunden zu korrigieren. Hallo, habe mir gerade auch zwei Solarmodeule montieren lassen; aus Platzgründen leider nur 2x 60W. Die Idee mit der Rückwand finde ich , gekoppelt mit mit einer Aufstelleinrichtung, genial. ich werde meinen durchschn. verbrauch über die nächsten Wintermonate erfassen und mir dann ggf. auch ein solches Systen montieren lassen. Wie wäre es mit einem Solarkoffer??
Hallo Rainer, damit Du mal so einen kleinen Überblick über das Angebot, von hier ansässigen Niedrigpreisanbieter einschließlich Solarkoffer mit Laderegler, erhälst, klicke hier und staune: Link zum eBay Artikel nicht weitersagen Fiatia
Hallo Raidy, naja-wie ich ja schon schrieb steht es da auch wieder: Bei 2-achsiger Nachführung lässt sich in Mitteleuropa ein Energiegewinn von 30 % erzielen. Bei 1-achsiger Nachführung liegt der Energiegewinn bei ca. 20 %. Das das im Winter einen erheblichen Mehrgewinn von bis zum 3-fachem hast Du absolut recht und ist in der Graphik auch ersichtlich. Nur eben "WoMo" und "Nachführung"-die 2 Wörter spießen sich leider... :( Klar-die "Handnachführung" mit so einem Solarkoffer wäre eine Idee. Aber welche "Standart-Camper" macht sowas? Wäre vielleicht auch eine Idee, tatsächlich hinten oder an der Seite Module zu montiern, die man ausstellen kann. Man muß sich nur dann immer im Winter den passenden ausgerichteten Stellplatz suchen. Für "Extrem-Winter-Autark-Allein-AntiBS und Moppel-Steher" wäre das vielleicht sogar eine Lösung :ja: Wer einen Zughaken für den "Klaufix" am Mobil hat, besitzt doch schon mal eine stabile Halterung. Radträger werden doch auch so befestigt. Nur mal so ein Gedanke. Ließe sich während der Fahrt alles in der Garage verstauen. Drehen und schwenken geht im Handumdrehen. Stromlauf über Dauerplus der Anhängersteckdose. Findet sich bestimmt ein findiger Kopf, der das Schaltungsmässig auf die Reihe bringt. Albert Bis zu welcher größe oder leistung gibt es einzelne solarpanele :?: Habe bisher nur 270 bzw.280 W gefunden.
Darüber werden es preislich Exoten. Einfach 2 nehmen und verschrauben oder "verscharnieren". Ich mach mir mal ein paar Gedanken über eine einfache automatische 1Achs-Nachführung. Elektronik und Verfahren schon im Gedanken erledigt, an der Mechanik hadere ich noch mit mir. Wobei das Sensorprinzip schon klar ist, das braucht man nicht neu erfinden.
Hallo raidy, meinst du 1-achsig in der Neigung oder in der Ausrichtung? Also wenn dann macht eh normalerweise nur Ausrichtung Sinn, weil die Neigung ändert sich ja kaum. Da würde eine Handverstellung ja reichen (weiß nicht ob du die Fa. Schletter kennst-der Apotheker unter den Gestellherstellern. Die haben für Freifläche sowas im Program. Recht simpel, aber leider natürlich fürs WoMo völliger Quatsch) Sensorprinzip rate ich ab-viel zu kompliziert und fehlerbehaftet. Wenn dann feste Tageshyperbel. Und beim WoMo entweder automatische Einstellung über GPS-Modul oder Koordinaten über Handeingabe. Hab sowas mal für einen alten Drehkranz von einem Kran gemacht. Da haben wir ne 12 kWp-Anlage draufgestellt :-) Ronny Hallo Ronny, ein Sensorprinzip geht dann, wenn ein µP die Plausabilität der Sensorik prüft und die Drehbewegung auch zeitlich korrigieren kann. Das ist besser wie eine Fixparabel. Aber das sprengt nun definitiv diesen Thread. Wenn ich mal Zeit habe, mache ich einen eigenen Thread dafür auf. Ansonsten ziehe ich mich jetzt hier etwas zurück. Georg
Hallo Georg, Klar-wie du meinst. Muß ja jeder seine Erfahrungen selber machen :ja: Aber viel Erfolg und wenn es da drüber was neues gibt, würde es mich freuen, darüber zu lesen! Aber stimmt-sprengt hier den Rahmen. Schönen Abend noch Ronny |
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