Rocas am 25 Okt 2003 21:03:51 Hallo,
habe heute gegenüber Carthago, Concorde etc. die bankkontoschonende Alternative mit Alde-Warmwasserheizung gesehen und sowohl meine Frau, als auch ich finden das Fahrzeug recht gut.
Speziell interessieren wir uns für den I-690.
Das tolle daran ist, dass die Fahrzeughöhe mit 2,8 m sehr angenehm ist, trotz doppeltem Boden, und mit einer Länge von 6,9 m unsere untere Vorstellung erreicht wird, ohne auf viel verzichten zu müssen.
Nun wurde mir gesagt, dass der Aufbau von Frankia und Eura (potentielle Alternativen, allerdings nur mit Umluftheizung) gleich ist, ausser dass diese Fahrzeuge GFK-Aussenhaut statt wie Bürstner Alu verwenden. Vor und Nachteile hat beides. Der Rest soll angeblich identisch sein.
Eure Kommentare würden mich dazu natürlich sehr interessieren. Die von denen die sagen "der spinnt, so ein Auto" bis hin zu denen die solch einen fahren.
Für Unterstützung wäre ich wie gehabt sehr dankbar!
Helmut
womifreedom am 26 Okt 2003 20:13:16 Hallo,
also da hat man dir Müll erzählt. Da ist wenig vergleichbares. Billiger als Concorde und Carthago möge sie alle sein, aber auch nicht vergleichbar.
Sorry, nichts gegen Bürstner aber qualitativ höchszens auf Stufe Dethleffs.
Eura ist schon besser, auch Frankia.
Rocas am 26 Okt 2003 21:15:05 womifreedom hat geschrieben:also da hat man dir Müll erzählt. Da ist wenig vergleichbares. Billiger als Concorde und Carthago möge sie alle sein, aber auch nicht vergleichbar.
Sorry, nichts gegen Bürstner aber qualitativ höchszens auf Stufe Dethleffs. Eura ist schon besser, auch Frankia.
Hallo womifreedom,
kannst Du das auch konkret begründen oder ist das nur Verdacht?
Klar ist Concorde und Carthago wegen dem verwendeten Schaum schon besser, aber rechtfertigt das den Preisunterschied?
Und kannst Du mir sagen wo der Vorteil von Eura und Frankia liegt gegenüber Bürstner? Die GFK-Aussenhaut kann es ja nicht sein; denn zwischen GFK und ALU scheiden sich die Geister durchaus und die ALU-Aussenhaut hat sowohl Carthago als auch Concorde.
Helmut
womifreedom am 27 Okt 2003 14:10:23 Hallo,
ich fürchte darauf eine fundierte Antwort zu geben sprengt Raum und Zeit, da dies 100erte von Argumenten umfaßt. Wenn es nur die Aussenschale wäre, wäre der Preis nicht gerechtfertigt, völlig klar.
Aber bei einem Carthago z.B. ist fast jedes Detail stabiler, präsiser und langlebiger. Z.B Schlösser, Klappen, Scharniere, Dämmung, Aufbau, Dichtigkeitsvorsorge, Fenster, Rahmenaufbau, Materialien, Armaturen, Aufbau des Doppelbodens, Stabilität der Möbel, Furnier/Echtholzqualität, Funktionalität des Zubehörs, Aufbau der Technik, Erweiterungsmöglichkeit der Technik......
Aber nichts gegen Bürstner. Kostet ja auch weniger. Ich selbst habe mich für einen Dethleffs entschieden, der von der Raumaufteilung einem Carthago ähnlich ist. Er ist technisch sehr viel schlechter, aber ich fahre 10000 km im Jahr mit dem Womo und da ist mir der Carthago im Moment zu teuer. Falls ich mal in Reichtümern schwelge oder beschließe im Alter mehr zu fahren würde ich nach jetziger Erfahrung Carthago nehmen.
Ich habe in diesem Jahr einen Dethleffs bekommen und mein Bekannter einen Bürstner, und neben vielen Verarbeitungs- und Detailmängeln muß man die Teile eben zart anfassen und einiges Verbessern. Die Leute bei diesen Firmen fahren wohl kein Womo...
Aber: Sie sind eben billiger, und das allein reicht ja manchmal schon. Nachdem was ich mir auf den Messen so angesehen habe halte ich Frankia für etwas solider. Grundsätzlich sollte man auf Styropor und Holzlatten verzichten, wenn man es sich leisten kann.
Mehr will ich keinem zumuten, sonst müssen wir uns mal zu einem Bier treffen.
Rocas am 27 Okt 2003 16:01:50 Hallo womifreedom,
in erster Linie sehe ich doch die Nachteile im Aufbau. Bürstner verwendet Styropor und Holzgestell. Habe heute mit Bürstner telefoniert und mich schlau gemacht.
Sie haben zwar kein Problem damit, und solange die Aussenhaut nicht beschädigt wird, gibt es da von aussen auch kein Problem.
Feuchtigkeit von Innen ist da vermutlich noch gefährlicher.
Dafür ist der Preis unschlagbar, wenn ich dann doch weiter auf der Suche bleibe.
Helmut
dokabastler am 27 Okt 2003 18:41:13 Hallo Rocas,
Du bist derzeit auf dem gleichen Weg wie ich, oder vielleicht auch andere Womo-freaks.
Irgendwo rel. unwissend anfangen, überall neue Infos sammeln, das Gefühl haben, daß man nicht alles weiß; Neue Infos sammel, die sich wiedersprechen; dann irgendwann das Gefühl, daß man schon viel mehr weiß, aber daß man auch ständig Äpfel mit Birnen vergleicht, weil kein hersteller und kein Mobil ist direkt vergleichbar, und Gebrauchte schon gar nicht.
Ich z.B. habe so lange verglichen und hin- und her überlegt, daß ich schließlich gar keine neues Womo gekauft habe (hatte einen alten Dethleffs Pirat BJ 82 auf Ford):
Die guten Womos (Carthago etc.) konnte ich mir guten Gewissens (wegen Rente, Haus, frau, Kinder...) nicht leisten, die "schlechteren" (Dethleffs etc...) wollte ich dann aber eigentlich auch nicht mehrl, weil sie gegenüber erstgenannten viele Nachteile haben.
Dann hab ich ein neues Basisfahrzeug unter meine alte Alkovenkabine geschraubt weil ich einfach mal handeln mußte.
Fazit:
Ich glaube, das Optimalmobil gibt es nicht. Und wenn es beim Kauf doch eins gab, dann denkt man 2 Jahre später meist anders darüber.
Ich will aber keinen entmutigen...
Ich würde mir aber absolute KO-Kriterien schaffen.
Wenn Ihr z.B. WW.Heizung und Doppelboden unbedingt wollt - dann zieht das durch - aber dann schaut auch nicht nach links oder rechts zu solchen, die das nicht bieten...
Schöne
dokabastler
Rocas am 27 Okt 2003 18:56:45 Hallo dokabastler,
Dein Beitrag hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
Die die mir wirklich gefallen sind entweder zu groß, zu teuer oder beides.
Ich bin auch schon wieder am Rechnen wegen eines Nachfolgemobils, aber diesmal wieder ein James Cook, wie ich ihn gerade verkauft habe.
Der hat dann alle neuen Features die der Alte noch nicht hatte, mit dem komme ich gut zurecht und mit den Nachteilen habe ich so lange gut gelebt, warum soll das die nächsten Jahre dann anders sein.
Helmut
womifreedom am 27 Okt 2003 19:06:54 Hallo,
ich hab das ja jetzt hinter mir da neues Womo seit April in der Garage steht. Ich hatte auch meine Kriterien mit "muß" und "kann". Das war Doppelboden, Heckgarage, Alkoven, max 7 Meter, Heckbett mit 160 cm Breite, keine vorgehängten Fenster, Dinette, keine separate Dusche. Kann war Heckantrieb.
Das alles hat Carthago in wunderbarer Qualität perfekt mit Extras für 130000 Euro. Das konnte und wollte ich nicht, da ich es auch nicht ausnutze mit den paar Tagen Urlaub im Jahr. Dann brachte Dethleffs die neue Doppelbodenreihe, da komme ich mit allen Extras auf 60000 Euro (die vorgehängten Fenster haben sie mir ab Werk in Rahmenfenster getauscht). Dazwischen erfüllte nichts die Kriterien, und mit Bezug auf den Preis ist das Womo ok. Klar, es ist überall etwas schlechter als Carthago. Das kann ich dann aber gut verantworten, auch wenn ich bei manchen Details den Kopf schüttele.
arapongas am 31 Okt 2003 13:05:33 Hallo,
ich habe bis vor kurzem einen Bürstner I-578 gehabt.
Kann einige meiner Vorredner nur bestätigen, Qualität misserabel.
Auflisten der Mängel würde den Rahmen sprengen, man muss sich nur
alle Teile im Detail genauer ansehen, dann kommt man von selbst drauf daß das nicht lange halten kann. ganz schlimm wird es wenn man mal hinter die Verkleidungen guckt !! Man braucht die nichtmal abschrauben,
fallen gelegentlich von alleine ab. Alle Rahmenteile aus Metall die von Bürstner angebracht sind haben so gut wie keinen Rostschutz, sind lediglich mit billiger grauer Farbe über die bereits verrosteten Rohre
lackiert.
Ich denke es gibt bessere Womos (Speziell Integrierte ) als Bürstner.
Arapongas
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