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Hallo Ihr Bastler, seit einiger Zeit beschäfigt micht das Thema. Geht das, eine komplett ausgebaute Kabine auf ein Fahrzeug zu setzen? Oder kann so eine Leerkabine nur auf dem Fahrzeug ausgebaut werden? danke robeal klar geht das auch ausgebaut, es sollten halt vorher gewisse Details beachtet werden: radausschnitt, tanks, durchgang /durchreiche, wie und wo befestigen... früher gut - heute besser! hartmut
Hallo, es lassen sich nur selbsttragende Kabinen umsetzen, das sind i.d.R. holzfreie Sandwichkonstruktionen aus Alu oder GFK oder einem Mix daraus, ohne einen geschweißten Hilfsrahmen der die Verbindung von neuem Fahrzeug und Kabine bildet kommt man normalerweise auch nicht herum, wichtig bei der Suche ist auch das die Höhe des Alkoven der über die meist höheren Fahrerhäuser der moderneren Fahrzeuge passen muß, bei meiner Kabine musste ich den Hilfsrahmen 170mm hoch bauen damit das funktioniert und wie immer bei solchen Umbauten den Tüv immer an den Planungen beteiligen damit man das auch abgenommen bekommt. Auch deine Werkstatt sollte für derartige Maßnahmen ausgestattet sein wie einem Stapler oder Kran, so ein Teil wiegt schnell mal eine Tonne. d.h. der Hilfsrahmen muß unter die Kabine? Kran oder Stapler ist kein Problem. Meine Sorge ( habe mich aber noch nicht eingehend damit beschäftigt) ist, ob man die Kabine dann richtig befestigt bekommt? Mein Plan wäre, die Kabine in aller Ruhe auszubauen, so was wollte ich schon immer mal machen, aber aus Zeitgründen würde das bestimmt 1-2 Jahre gehen. Und wenn dann alles fertig ist das Fahrzeug dazu kaufen. robeal Dann bau dir einen Container aus. Liebe , Alf
Es hängt auch davon ab, was für einen Rahmen dein Chassis hat, Leiterrahmen, Flachbodenchassis und ob der Aufbau in voller Länge auf den Chassisrahmen passt oder übersteht?? Andreas Hallo robeal, hier findest du eine Beschreibung vom Umsetzen einer vorhandenen Kabine auf ein anderes Fahrzeug. --> Link Es gibt auch Forenmitglieder die sowas schon gemacht haben. Grundsätzlich ist das kein Problem, die Kabine gesondert zu beschaffen und selbst auszubauen. Was die Lagerung der Kabine auf dem Fahrgestell angeht, so solltest Du Dir gründlich Gedanken machen. Zu entscheiden wäre, ob die Kabine fest mit dem Fahrerhaus verbunden werden (wie bei dem hier gesposteten Link zum Amumot) oder ob Du beides trennen und die Kabine so lagern willst, dass sich das Fahrgestell verwinden kann. Letzteres wirkt sich sehr positiv auf die Fahreigenschaften aus. In letzterem Fall wäre zu entscheiden, ob 3- oder 4-Punktlagerung. Auch im Fall der festen Verbindung wird oft eine Tellerfederlagerung verbaut, um zu verhindern, dass die auch bei asphaltierten Straßen nicht vollends vermeidbaren Rahmenverwindungen die Kabinenkonstruktion belasten. Auch die erfordert gründliche Überlegungen. Wenn Du nicht vom Fach bist bzw. nicht über viel Erfahrungen verfügst, würde ich in der Lagerungsfrage Experten aus dem professionellen Individualausbau konsultieren. ok ich seh schon, könnte nicht so einfach werden. vielen dank für eure Ratschläge, muß ich vielleicht mal bei einem Ausbauer vorstellig werden. Auf alle Fälle müßte ich beim Leerkabinenkauf schon wissen was für ein Fahrzeug darunter kommt? Ich denke Sprinter oder Daily, so in der Klasse. Also kein richtiger LKW. robeal
Das wäre wohl besser. Zwar kommt zwischen Kabine und Fahrgestell noch der Zwischenrahmen (mit Traversen), auf dem die Kabine befestigt wird und der dann, entsprechend gelagert, mit dem Fahrgestell verbunden wird. Aber es wäre schon gut zu wissen, an welcher Stelle Versorgungsleitungen, für Gas z.B. wenn Du unterflur-Tanks haben möchtest, in die Kabine eintreten sollen und wo es Auslässe geben soll, etwa für ein Staukasten-Klimaanlage. Oder ob es Radausschnitte in der Kabine geben soll/muss oder solche für den Tankeinfüllstutzen. Ich würde erst eine genaue Planung machen und erst dann die Kabine ausbauen. Nicht, dass dann bei einem bestimmten Fahrgestell irgendetwas im Wege ist. :? Ich würde mich zuerst für ein Fahrgestell entscheiden, dann die Lagerungsfrage klären und schließlich eine Kabine machen lassen oder einen fertigen Koffer nehmen, Z.B. einen Armee-Shelter oder einen Kühlkoffer etc. Vom Fahrgestell hängt die maximale Kabinenlänge ab (und damit die Länge des zulässigen Überhangs) - die Aufbaurichtlinien des Herstellers sollten beachtet werden. Es wäre doch schade, Platz zu verschenken oder - noch schlimmer - zu riskieren, dass die Kabine zu lang ist fürs Fahrgestell.
Hallo, ich weiß jetzt nicht wie das beim Sprinter ist aber bei meinem Iveco ist die Chassisbreite von 1999 bis heute gleich geblieben (Außer 4x4) auch die Fahrerhaushöhe wurde nur geringfügig verändert, daher habe ich den Hilfsrahmen so gebaut das ich die Kabine innerhalb eines Tages auf ein neues Fahrzeug setzen kann.
Also wird der Hilfrahmen an der Kabine befestigt um ihn dann anschließend am Fahrzeuggestell zu schrauben? Quasi als Adapter. Dann wäre eine Kabine, die über den Rädern sitzt, ohne Alkoven eigentlich universell verwendbar? robeal
Achtung bei Kühlkoffer: Die maximale Breite (Aussenmaß) darf bei einem Koffer zum Transport von Tiefkühlware breiter sein als das maximale Breitenmaß bei Wohnmobilen!! Volker Hallo robeal, bei einem Sprinter brauchst du keinen Hilfsrahmen, so ist zumindest bei mir. Aber du musst im Voraus wissen, ob du einen Doppelboden integrieren willst und wo deine Möbel stehen, damit du die Kabine an den Halterungen vom Fahrgestell verschrauben kannst. Unsere Kabine liegt direkt auf dem Fahrgestell auf.
Ja, sofern die seitlichen Führungen des Hilfrahmens und die Aufnahmen für die Tellerfedern zu den Löchern am Fahrgestell passen. Schlimmstenfalls müsstest Du bei Fahrgestellwechsel neue Führungen und Aufnahmen am Zwischenrahmen anbringen, denn im Rahmen darf idR nicht gebohrt werden. Willst Du keine Entkopplung von Kabine und Fahrgestell - etwa weil der Rahmen ultrasteif ist oder sehr kurz, dann könnte man auch auf einen Zwischenrahmen verzichten. Ich hätte kein gutes Gefühl dabei - ein bißchen Verwindung ist immer und es zerbröselt Dir über kurz oder lang die Kabine. Es sei denn, Du fährst nur asphaltierte Straßen ohne Unebenheiten oder gar Schlaglöcher.
Richtig, das ist beim Daily wie ein Adapter, dann benötigst du auch keine Radhäuser, das macht aber nur Sinn wenn du das Teil mit dem Stapler immer auf abladen möchtest wie bei einer Wechselkabine, jedoch geht dir damit viel Platz verloren. Von den meisten Fahrgestellherstellern gibt es Aufbaurichtlinien. Die kann man dort bekommen in der Regel muß man sich registrieren. Dazu ist manchmal auch ein gewisser Briefverkehr notwendig und es dauer ein wenig. Oder man fragt in den großen Niederlassungen nach. Ob die hier helfen. In den Aufbaurichtlinien steht was man darf und nicht darf. Viele Wohnmobilhersteller scheinen die nicht zu lesen der zu verstehen. Die Art der Befestigung die Allradliebhaber hier vorschlägt ist die beste. Hilfsrahmen und Tellerfederpaket hinter der Kabine. Ein schönes Beispiel sind alte Clou Fahrzeuge hier waron oft Risse am Übergang Alkoven zur Kabine (die Verbindung was zu steif) In machen Wohnmobilzeitungen gibt es Firmen die so etwas professionell anbieten. Dort kann man dich auch beraten lassen. Vielleicht will ja der eine oder andere das machen lassen. Die Aufbaurichtlinien helfen auch beim TÜV. (Der TÜV hat aber im Zweifel das sagen). Es sind auch viele Lkw's auf der Straße dort sieht man die prinzipielle Befestigung. Diese Befestigungen entsprechen auch oft nicht den Aufbaurichtlinien (leider). Die Aufbaurichtlinien sind auch bei verschieden Herstellern unterschiedlich. Der Hilfsrahmen muß zu Fahrgestell passen oder auf das Fahrgestell angepaßt werden. Das ist auch ein schöner Zeitvertreib an der Ampel kann man sich wunderbar die Befestigung anschauen. Es hat auch hier schöne Berichte über Chassiserneuerungen gegeben, die mit minimalsten Mitteln sehr sauber durchgeführt wurden. Hab mal eben nochmal geschaut - Mercedes bietet seine Aufbau-RL noch immer kostenlos und für jedermann zugänglich an: --> Link Wie das bei den anderen Herstellern ist, weiß ich nicht.
Hallo, VW und Iveco stellen die Aufbaurichtlinien auch kostenlos zur Verfügung, besonders VW bietet hier sehr guten Service --> Link dort kann man sich die Fahrzeuge als CAD Datei runterladen, besser geht es nicht, sollten sich andere Hersteller mal ein Beispiel dran nehmen.
Entschuldigung ich hatte nicht gesehen, dass du schon auf die Aufbaurichtlinien hingewiesen hast. Wenn man registriert ist bekommt man Updates und Änderungen per email in unregelmäßigen Abständen. Das sind dann Dinge die man später übersehen hat. Solche mundgerechten Portionen merkt man sich besonders gut. Da so ein Projekt oft länger dauert kann es sich lohnen. Die Aufbaurichtlinien werden von den Kabinenherstellern schon mal gerne misachtet (eigentlich häufig). Auf jeden Fall sollte man Abweichungen dokumentieren und sich erklären lassen. Wenn man sich eine Kabine bauen läßt ist es ratsam die Einhaltung der Aufbaurichtlinie im Vertrag zu vereinbaren. Manche Schäden am Chassis oder der Kabine treten oft erst sehr spät auf.
Hier --> Link hat man sich auch zu einer Wechselkabine entschieden. :bindafür:
Fände ich super! Bei MB können sich leider nur Gewerbetreibende anmelden. Bin ja schon froh, dass man als Privatperson überhaupt an die RL herankommt.
Stimmt. Die wollen natürlich ihre ABH Protale für peoentielle Kunden frei haben. Machmal geht etwas über die NL. Oder vielleicht ließt der Teilnehmer pwglobe hier mit. Ich denke der hat einen ganz guten Draht zu MB. Ich würde es trotzdem mal mit einem Anschreiben probieren. Die email-Verteiler bzw. Benachrichtigung funktioniert auch ohne gültigen Zugang , Du mußt est nur in den Verteiler schaffen - oft sind die Firmen für so etwas offen. Hol den Thread mal wiede hoch. Ich bin auch gerade an der Planung unseres neuen Fahrzeuges. Es soll ein Allradfahrzeug unter 7,5t werden. In der näher n Auswahl stehen Mercedes sprinter 519, Iveco Daily oder Fuso Canter. Ich möchte die Kabine jetzt schon anschaffen und in Ruhe ausbauen. Immer wieder hört man dass die Kabinen bei fahrzeugwechsel einfach umgesetzt werden können. Aber es müssen doch die befestigungspunkte passen. Diese sind doch von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich. Die mode nen Gfk Kabinen sind zwar selbsttragend, aber es müssen bestimmt Verstärkungen im Boden sein. Wie soll das funktionieren wenn die Kabine direkt auf dem Rahmen befestigt wird? In der Regel wird ein Zwischenrahmen, der auch Adapterfunktion übernehmen kann, montiert. Bei Offroad-Mobilen sind solche Zwischenrahmen unerläßlich, Volker ;-) Bei offroadmobile ist das klar, da wo der Rahmen verschränkt. Aber wie werden der Boden aus Gfk sandwichplatten auf dem fahrzeugrahmen befestigt? Vor allem wenn die Kabine auf ein anderes Fahrzeug montiert werden soll. In den Platten hält doch keine Schraube, oder werden einfach durchgehende schlossschrauben verwendet? :roll: Grüße Wolfgang Erkundige dich doch am besten bei Ormocar oder Riepert oder Bocklet oder Stauber - die kennen die Problematik aus dem effeff, Volker ;-) Hallo Wolfgang, ich habe zwar keinen Allrader, aber unsere Kabine ist mit Schlossschrauben am Fahrgestell befestigt. Siehe Bild. ![]() Danke Sascha für das Bild, genau solche Infos suche ich. Aus welchem Material ist der Boden? Gibt es da ein Metall Rahmen? Wer ist der Hersteller der Kabine? Grüße Wolfgang
wasserdicht verleimte Multiplex-Sperrholzplatte (AW100), Aufbau von oben: Multiplex - PU-Hartschaum - 3 mm GFK (siehe Aufbaupreisliste von Ormocar)
Wo? Im Boden? Nein.
Ormocar |
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