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Ich weiß, sicher wurde das hier schon mehrfach diskutiert. Die schnelle Suche sowohl hier als auch bei Onkel Google brachte jedoch nicht das Gewünschste. Iststand: Starterbatterie 90Ah und Versorgungsbatterie 90Ah mittels Trennrelais "normal" verkabelt. Zur Frage: Verkabelungsfrage zur folgenden Idee: Ich möchte eine weitere Versorgungsbatterie verauen. Sie wird in unmittelbarer Umgebung der Zweitbatterie verbaut. Ich würde diese gern so schalten, daß ich sie als Alternative zur ersten Versorgungsbatterie schalten kann. Ist die erste also geleert möchte ich umschalten können. Entsprechend wird die eine oder halt andere duch die Lima im Fahrbetrieb gefüllt. Laden werde ich beide mittels externem Ladegerät via Landstrom können. Ich bräuchte nur ein Verkabelungsvorschlag um von der einen zur zweiten Batterie schalten zu können. Manfred Wenn die Leistung ausreicht, dann kann so etwas als Umschalter eingesetzt werden. Die Ansteuerung kann über einen Wahlschalter (2 Stellungen rastend) realisiert werden. Amazon Link , Oskar Du kannst das so machen mit zwei Hochstromrelais die 60-80A können + einen Schalter..... ![]() oder damit Link zum eBay Artikel Der Batterieumschalter von Ebay...ist der "komplett"? Oder sind darüber hinaus noch weitere relais etc. nötig? Das wäre (wenn komplett) ja ne nette Sache, optisch auch halbwegs ansprechend. Manfred ...braucht man nur verkabeln... Der ist für hohe Lasten ausgelegt und kann die unterbrechen. Wenn du vom Fahrerplatz aus das bedienen möchtest würde ich die Relais Variante nehmen...da brauchst du nur einen Schalter am cockpit.
...die gibt es in verschiedenen Varianten und design, google mal Batterietrennschalter oder Umschalter Das ist doch mal eine klasse Sache. Habe geschaut, gibt es auch in ptisch anderer Ausführung. da kann ich mir das ganze wilde Verkabeln, hier ein Relais und noch ein Schalter usw. sparen. Ein Schalter und fertig. Der Kommt direkt irgendwo an die Dinette. Wenn ich Landstrom habe kommt dann ein Fraron Lader zum Einsatz der beide Batterien nachlädt. Das sollte dann für ein paar Tage reichen. Und 1x die Woche gibts im Urlaub auch sicher wieder Landstrom um die Klumpen nach dem freien Stehen wieder ausreichend nachzuladen. Manfred ich würde abraten die Batterien zu trennen. Zwei Batterien parallel teilen sich die Entnahmeströme und die Entladungstiefe. Das bekommt ihnen schon mal besser. Auch beim Laden nehmen sie zusammen höheren Strom auf als nacheinander. Eine Schaltung wie auch immer mit Relais oder Schalter verhält sich wie das Motorrad mit Beiwagen; letzteres vereint die Nachteile des Autos (breit) mit den Nachteilen des Motorrades (kein Dach überm Kopf). Trotzdem wird es gemacht. Auch du bist frei es so zu bauen, wie du magst. Auch wenn es etwas o.t. ist. Ich bin halt ein neugieriger Mensch! Mich würde der Beweggrund interessieren, warum jemand zwei Batterien nicht parallel verschalten will!? :gruebel: Die Frage hate ich mir auch gestellt. Entweder er kennt noch den "Dreiwegehahn" am Moped, oder hat ein Tauchgerät mit Doppelflasche. Bei beiden Anwedungen ist das Reservehahn Prinzip ohne gravierende Nachteile. Hier aber vermindert es entnehmbare Energie aufgrund der doppelten Entladeströme. Aber wie gesagt, man muss es mögen, dann machts wieder Sinn.
Die Gründe könnten in einem liegen das man verschieden artige oder unterschiedlich alte Batterien nicht unbedingt parallel betreiben sollte. Zum anderen Zum anderen ....eine immer in reserve zu wissen...das beruhigt den ein oder anderen. Mein Beweggrund war in der Tat, daß ich zwei unterschiedlich alte Batterien habe. Laut "Hörensagen" würden diese immer einen Potentialausgleich haben, sich also im Laufe der Zeit gegenseitig entladen. Das möchte ich umgehen. Sind die beiden Batterien getrennt habe ich quasi immer eine frische Batterie in Reserve. Fahre ich nach einer Woche eine Stromtanke an würden beide nachgeladen, sprich voll geladen werden- so der Plan. Manfred Hallo Manfred, dein Gedankengang absolut richtig. Ich hatte mal vor eine zweite Batterie parallel zu schalten obwohl die erste nur ein halbes Jahr alt war. Alle drei Zulieferer haben gleich gesagt, geht nicht weil die beiden sich gegenseitig killen werden (haben natürlich nicht dieses Wort benutzt). Und auch ein ehemaliger Arbeitskollege, der sehr, sehr viel von Elektronik versteht, hat mir gleich gesagt das es sehr ungünstig ist. Die neue Batterie wird in kürzester Zeit "altern" weil ständig sehr viele Zyklen statt finden. Deine Idee würde ich genau so umsetzen, auch wenn es einen manuellen Eingriff erfordert. , Oskar Gut zu lesen:-) Und das manuelle Umschalten ist ein Klacks. Manfred Hallo, beim Umschalten der beiden Verbraucher entsteht eine kurze Spannungsunterbrechung. Falls noch alte Truma (4000/6000er) und ein altes (elektr. auslösendes)Frostschutzventil drin,löst dieses aus u. das Wasser läuft aus. Die Aktuellen sind rein mech., denen ist's wurscht. Ansonsten: jedes billige Relais frißt Strom, je höher der Betriebsstrom, umso mehr. Bis 8A aber moderat. Gr. Richi Guter Hinweis... :idea: Man könnte dies mit einer kleinen Brücke umgehen...1-1,5mm² schaltbar mit kleinem Schalter. Wenns überhaupt nötig!
Machen kann man alles. Aber was ist, wenn er vergisst, den Schalter zu betätigen? :lach: Nee, Spaß! Aber mir erschließt sich der Sinn auch nicht so richtig. Das Argument: Man hat immer eine frische Batterie gilt ja auch nicht, denn eine ist ja angeblich älteren Datums. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das Gerede über unterschiedliche Batterien und deren Alter ist sicher kein Unsinn, aber für den Hausgebrauch im Wohnmobil überflüssig. Es sei denn, man betreibt einen derartigen Gerätepark, der ständig die Batterien an ihre Kapazitätsgrenze bringt. 70Ah Nass und 90Ah Gel vertragen sich bei mir seit vielen Jahren absolut, solange sie moderat belastet werden und ich weiß ja, was ich verbaut habe. Wer anderes behauptet, glaubt auch was die "B..D" jeden Tag schreibt. Albert Hast recht.... Irgendwie ist das "von hinten durch die Brust ins auge" Gibst bestimmt noch besseres...! Auf keinen Fall würde ich eine (mehr oder weniger aufwändige) Relaisschaltung bauen, wofür denn? Bei der Fahrt natürlich mit 2 Trennrelais' alle drei Batterien nachladen, beim Campen erst die eine, dann bei Bedarf die andere Bordbatterie benutzen. - Oder, wie hier auch schon geschrieben, beide Bordbatterien parallel schalten, was ich persönlich bevorzugen würde. Alle diese zusätzlichen Schalter und Verbindungen bieten gewisse Risiken. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dann nicht doch das Risiko in Kauf nehmen würde, zwei nicht mehr ganz gleiche Akkus parallel zu schalten. Insbesondere, nachdem schon öfters von Kollegen beschrieben wurde, dass hier Theorie und Praxis nicht unerheblich voneinander abweichen. Batterie-Physik ist möglicherweise auch nicht eine soo genaue Wissenschaft ... :nixweiss: Wenn ein "Batterie-Verkäufer " mir keine zweite, genau die gleiche Batterie wie die erste, die nur ein halbes Jahr alt und wenig gebraucht ist, verkaufen möchte, dann hat es schon einen Grund. Denke ich mir zumindest so, sonst würde er schon versuchen an mir zu verdienen. Tut er aber nicht. Entscheiden muß jeder selbst, aber auch die Konsequenzen ziehen wenn was schief geht. Meine Meinung. , Oskar
Die hier nicht erkennbaren Argumente des Verkäufers kenne ich nun nicht. Unser Camper fährt seit 23 Jahren mit zwei allermeist parallel geschalteten gleichartigen ~100Ah Starter- und Aufbaubatterien. Bis jetzt ist lediglich 3x während der Reise eine Batterie abgehimmelt. War aber weniger problematisch, da dann die Überlebende die Arbeit vorläufig übernehmen konnte.
Ich habe auch nicht über den Inhalt der Argumente gesprochen, sondern darüber das mir keiner eine Batterie verkaufen wollte, was mich überzeugte. Die Argumentation: Die ungleichen Batterien entladen sich gegenseitig weil der Innenwiderstand und die Lade-, Entlade-Kennlinien unterschiedlich sind. Somit wird das Altern beschleunigt. Du sprichst ja selbst von zwei gleichartigen Batterien. Und trotz dem wird eine gehimmelt, d.H. eine altert schneller als die andere. Für mich ein nächster Hinweis das es problematisch ist. , Oskar
Richtig, Oskar, da steckt man ja nicht drin. Und selbst, wenn ich zwei völlig gleiche aus derselben Produktions-charge nehme, ist auch hier nichts unmöglich, ... :eek: Das Sicherheitsventil der Truma ist ein guter Hinweis! Ich weiß noch wie verwundert ich war, als ich einmal meine Batterie abklemmte und plötzlich Wasser unterhalb des fahrzeuges plätscherte ;-) Was die Parallelschaltung betrifft bin ich noch immer unsicher, tendenziell dagegen. Theorie und Praxis weichen sicher voneinander ab...dennoch halte ich lieber an der Trennung fest. Wie könnte ich das Auslösen der Truma unterbinden? Manfred Abgesichertes Dauerplus-Hilfsltg. mit Diode von einer Batt zum Trumaventil, schau aber erst nach, ob Du das alte (spannungsabh.) oder das Neue (sp.-unabhängig) hast. Wenn altes melde Dich, damit ich Dir die Kabel-Nr/Farbe sagen, müßte erst nachsehen. Gr. Richi
Dem würde ich zustimmen. Man sollte alles nicht so eng sehen. Die Lichtmaschine lädt, aus Batteriesicht, ebenfalls weit weg von allen Empfehlungen und es funktioniert trotzdem. Die große Frage für mich ist immer: diskutiert man eine Theorie oder gibt man für seine Ansicht auch Geld aus! Andreas Hmmm,...da der Umschalter bereits bestellt wurde würde ich antworten, daß ich für meine "Empfehlung" auch Geld ausgebe. Werde also zunächst die Batterien trennen. Was das Sicherheitsventil betrifft- schaue gleich mal nach ob ich eine Bezeichnung finde. Manfred Wow, der Schalter wurde soeben geliefert...hätte mir vorher einmal die Größenangaben durchlesen sollen. Das Teil braucht eine eigene Wand :-) Die Seitenlänge liegt fast bei 15cm...dezent irgendwo anschrauben fällt schwer. Manfred Deshalb nehmen viele dafür ein Relais! Andreas |
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