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CTEK MXS 5.0 Empfehlung ! Batterie-Problem


Gast am 02 Jul 2015 20:19:03

Hallo zusammen.
Warum ich das schreibe? Weil ich hier viel mitlese, Probleme mit meinen Akkus hatte, die Suchfunktion bemüht habe, nicht fündig wurde und nun von meinem Erlebnissen berichten möchte.
Zur Vorgeschichte:
Wir fahren einen Chausson Welcome 98. EZ war Anfang 2011, gekauft haben wir ihn gebraucht 11/13. Wohl noch ca. 10/11 wurde eine 2te Aufbaubatterie (Säure/Nass 100 Ah) gleichen Herstellers/Typs nachgerüstet. Geladen wurden beide Batterien dabei über das installierte EBL (CBE 516). In 11/13 haben wir den Wagen übernommen und in 03/14 habe ich eine Solaranlage (200WP, Laderegler Votronic MPP 350) nachgerüstet. Als Saisonfahrzeug war das WM von Jan. bis Feb. dann jeweils stillgelegt, und dann über Landstrom angeschlossen .
Probleme mit der 12V-Stromversorgung hatten wir (bisher) nie. In 2014 kam dann noch der Einbau eines WR (1500/3000W) und im 10/14 der eines Votronic Solarcomputers dazu. In 05/15 habe ich das Ganze noch um einen Victron BMV 700 komplettiert.
Dann ging's Anfang 06/15 für geplante 3 Wochen nach Norden durch Dänemark nach Norwegen bei geplanter Rückfahrt über Schweden/Dänemark nach SH. Wir haben zwar kaum frei gestanden aber dank gutem Wetters nahezu immer auch auf "Landstrom" verzichtet, denn laut SC und BC waren bd. Batterien ja immer meist schon Mittags mit 100% voll, zumindest dachten bd. Geräte das. Nach 2 Wochen hatte ich dann erstmals morgens Unterspannungsalarm am Bordpanel und am BC: 10.7 V nach der Nacht.
Na klar, den Stand der "Säure" unserer Batterien hatte ich viel zu lange nicht kontrolliert. Auch nach Auffüllen des Defizits bd. Batterien immer das gleiche Problem: viel zu früh, einmal schon Abends vor 24:00 Uhr Unterspannungsalarm der Sat-Anlage (<11,5 V). Ab dann haben wir den Stromverbrauch limitiert, und sofern möglich Landstrom benutzt. Die Batterien wurden daher weiter bei optimiertem Säurestand lfd. per Lima, Solar, oder sogar Landstrom geladen.
Nach Hause gekommen habe ich bd. nacheinander ausgebaut und gemessen: bd. hatten nach Ladung und Nacht maximal 10,9 V. Ich habe dann versucht bd. mit einem CTEK MX 3600 (eines Bekannten) nochmals zu laden, ohne Erfolg, und mir dann eine "neueres" explizit das MXS 5.0 besorgt.
Ergebnis: die Original-Aufbaubatterie habe ich damit "retten" können, die später dazu gekaufte ist defekt (das CTEK meldete einen Fehler, das Kombi 10,7 V).
Meine Schlussfolgerung (Experten her die dies interpretieren (können)): der Anschluss bd. Batterien in Parallelschaltung war unterdimensioniert! Ich habe das (zu spät) von ca. 6 auf 50 qmm geändert. Durch WR-Belastung und unzureichende Ladegeräte wurde die parallel aber nicht "über Kreuz" verschaltete 2te Batterie nie richtig geladen, ging als 1te in die Knie und hat die 2te fast mit in den Tod gezogen.

Meine Quintessenz daraus:
- ich werde den Flüssigkeitsstand der Batterien häufiger kontrollieren.
- auf die Angaben von Solar- und Batteriecomputer werde ich mich nicht mehr verlassen (nette Schätzeisen/Männerspielzeug).
- das CTEK MXS 5.0 werde ich behalten und damit auch in den Wintermonaten die Erhaltungsladung durchführen lassen (CBE 516 ade).
- Meine bd. parallel angeschlossenen 12V Akkus werde ich anders als bisher nach Ersatz "über Kreuz" verbinden.
- weder das CBE 516, den Votronic MPP 350 noch den alten CTEK MX 3600 kann ich empfehlen, aber

- das CTEK MXS 5.0 bekommt von mir die Note 1 (so ja wohl auch im letzen Test als Testsieger)

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felix52 am 02 Jul 2015 20:36:48

detmobil hat geschrieben: Na klar, den Stand der "Säure" unserer Batterien hatte ich viel zu lange nicht kontrolliert.


6 qmm Kabel zwischen den beiden Batterien bei Einsatz eines WR.
Batteriezellen trocken fallen lassen.
4 Jahre Dauernutzung. (Viel länger halten die Nass-Säure auch bei optimalen Bedingungen nicht)


Du hast doch diese Fehler selbst schon erkannt. :wink:
Also neue Kabel, neue Batterien und alle 6 Monate mal den Batteriewasserstand kontrollieren.

Zu den "Schätzeisen" kann ich nix sagen.


Felix52 :)




-

kintzi am 02 Jul 2015 20:49:01

Entschuldigung, nicht Deine Technik hat Schuld, sondern Du.
Nasse Batts mit Flüssigkeitdefizit haben neben elektr. Macken verminderte mechan. Schwingungsresistenz, die Dämpfung durch die Flüssigkeit fehlt halt teilweise.
Das hat bei der einen zu Plattenbruch mit Schluß einer Zelle geführt, volle Batt. 12,6V
geteilt durch 6 =2,1V, die ausgefallen sind. Daher 12,7-2,1 =10,6V.
Bei der anderen ist noch nichts passiert, außer daß sie wahrscheinlich elektr. gelitten hat.
Eine Kapazitätseinschränkung ist anzunehmen.
Kauf Dir Gel, min 2x 80 Ah Gel, Exide 900 z. Zt. 165€/St.(günstig), u. Du bist Deine Sorgen f. 5 J. los, vor allem gibt es nichts mehr nachzufüllen. Einzige Forderung: Temp.-Kompensation solltest Du schon haben für solche Temperaturen wir zur Zeit. Gr. Richi

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Gast am 02 Jul 2015 20:57:26

felix52 hat geschrieben:
Du hast doch diese Fehler selbst schon erkannt. :wink:
Also neue Kabel, neue Batterien und alle 6 Monate mal den Batteriewasserstand kontrollieren.

Zu den "Schätzeisen" kann ich nix sagen.


Felix52 :)

-

Hallo.
Ich habe ja versucht meine Fehler nicht zu beschönigen und aus der Erinnerung versucht diese zu finden. Für die 6 qmm kann ich nichts, den Fehler habe ich erst beim Einbau des BC korrigiert. Aber dennoch: das mir bd. Geräte auch nicht annähernd eine Warnung geliefert haben finde ich für einen "interessierten Laien" schon erschreckend: dafür brauchte ich sie nicht. Auch der MPP 350 hat nach meiner Ansicht dabei versagt: der lädt ja wohl Alles was man ihm anschließt ohne Fehlermeldung und geht artig auf 100% und AES-Anzeige.
Über den Victron oder vergleichbare BC habe ich mich vorab ausreichend belesen, auch über den sog. "Peukert-Wert", aber was bitte soll man bei gebrauchten Akkus man da eingeben: ich hatte 1,30 gewählt.
Am Ende blieb für mich als Laien: das CTEK MXS 5.0 hat mir gezeigt welcher von bd. Akkus defekt, und welcher zu retten war, daher meine (persönliche) Empfehlung.

Jörg

felix52 am 02 Jul 2015 21:02:58

kintzi hat geschrieben: Einzige Forderung: Temp.-Kompensation solltest Du schon haben für solche Temperaturen wir zur Zeit. Gr. Richi


Und genau das meinte der Chef, Richi. :)

Bitte erläutere das doch ein wenig.


Felix52 :)

Gast am 02 Jul 2015 21:03:12

kintzi hat geschrieben:Kauf Dir Gel, ....


und dann mit dem CBE 516 laden oder mit WR belasten: hmm meinst du wirklich das wäre die optimale Kombination???

Gast am 02 Jul 2015 21:08:36

detmobil hat geschrieben:und dann mit dem CBE 516 laden oder mit WR belasten: hmm meinst du wirklich das wäre die optimale Kombination???

Ich hab's nicht gelesen, wie stark der WR belastet wurde. Aber der wird seinen Teil zum Batterietod beigetragen haben.

Liebe , Alf

Gast am 02 Jul 2015 21:15:36

KudlWackerl hat geschrieben:Ich hab's nicht gelesen, wie stark der WR belastet wurde. Aber der wird seinen Teil zum Batterietod beigetragen haben.

Liebe , Alf

Laut BC zog der WR bei Nutzung der Nespresso bis ca. 125 A, aber das während Urlaubs in 06/15 nur selten. Nach Einbau dessen hatten wir den aber vorher schon mit den geringerem Querschnitt von ca. 6 qmm zw. bd. Batterien mehrfach genutzt. Eigentlich würde ich ja daher erwarten das die Originalbatterie mehr belastet worden wäre, aber es war dann umgekehrt.
Mir ging's ja auch nicht primär in diesem Fred um die Fehler die vorab gemacht wurden, sondern darum was ich mit dem CTEK MXS 5.0 dann herausgefunden/erreicht habe, nämlich zu klären welche Batterie defekt, und welche noch lad-/brauchbar ist.

felix52 am 02 Jul 2015 21:21:48

KudlWackerl hat geschrieben: Ich hab's nicht gelesen, wie stark der WR belastet wurde. Aber der wird seinen Teil zum Batterietod beigetragen haben.
Liebe , Alf


:eek:

Gast am 02 Jul 2015 21:25:04

Das hättest du mit jedem 5 € Voltmeter raus finden können was los ist.

Merk dir einfach für die Zukunft, einmal je Jahr die Batterien auftrennen, einen Tag warten und dann die Spannung messen.


Das Cetek schadet naturgemäß nicht.

Liebe , Alf

Gast am 02 Jul 2015 22:40:51

KudlWackerl hat geschrieben:Das hättest du mit jedem 5 € Voltmeter raus finden können was los ist.

Ich habe jetzt drei Voltmeter, und zwei haben mir bei bd. Batterien 10,7 V angezeigt. Was hat mir das geholfen? Nichts!
Ich bleib dabei: "Mir" hat das MXS 5.0 geholfen.

kintzi am 03 Jul 2015 09:18:02

Man muß halt Anzeigen interpretieren können, s. Laborwerte etc. Einfacher ist natürlich die Anzeige: kaputt.
Gr. Richi

Gast am 03 Jul 2015 09:21:18

detmobil hat geschrieben:Ich habe jetzt drei Voltmeter, und zwei haben mir bei bd. Batterien 10,7 V angezeigt. Was hat mir das geholfen? Nichts!
Ich bleib dabei: "Mir" hat das MXS 5.0 geholfen.


Ja, mach nächstes mal so wie oben geschrieben:

die parallele Batterieverkabelung auftrennen, (wenn leer, einzeln volladen) einen Tag warten und dann einzeln die Spannung messen.

Solange die Batts verbunden sind misst du bei Plattenschluss nur Mist.

Liebe , Alf

basste315 am 03 Jul 2015 09:36:23

Temp.-Kompensation solltest Du schon haben für solche Temperaturen wir zur Zeit. Gr. Richi

Hallo detmobil:

Wenn schon eine Empfehlung, dann das MXS 10 mit Temperaturkompensation...

HartyH am 03 Jul 2015 09:39:25

Hallo Jörg,
du hast alles schon richtig analysiert.
Bedenke aber auch, daß die Voltmeter und der Victron MPP nicht daran Schuld sind, daß du diese Fehlinformationen bekommen hast. Beide Batterien waren und sind parallel geschaltet, werden auch gemeinsam geladen, aber: Ein Batt war defekt und diese hat dem System vorgegaukelt, daß alles i.O. ist. Leider hatte sich die noch intakte Batt verpflichtet gefüllt, der defekten Batt zu helfen. Und das geht halt nur, wenn kein Ladestrom anliegt.
Wenn aber beide Batt. getrennt geladen (wie du das auch mit dem MXS 5 gemacht hast) und auch entladen werden, dann erhälst du eindeutigere Signale und Infos.
Also die Voltmeter können nur das messen wo sie angeschlossen sind.


Hartmut

bernie8 am 03 Jul 2015 11:55:47

Hallo,

das CTEK misst ja auch nur die Spannung und vergleicht mit vorgegebenem Wert, dann Anzeige gut oder schlecht.
Man muss halt nicht selbst interpretieren.

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