hier mal etwas aus einer Fachzeitschrift zum Thema " muss atmen können"
ich zitiere,
Viele Hersteller setzen auch heute noch Holzböden bei Wohnmobilen ein. Resistenter gegen Feuchtigkeit und Steinschlag und deshalb auch haltbarer ist natürlich eine Unterbodenplatte aus GfK. Holzböden bestehen vielfach aus Sperrholzplatten und werden durch eine geeignete Imprägnierung vor Feuchtigkeit geschützt. Doch dieser Schutz hält nicht ewig, und es ist sinnvoll und nötig, ihn von Zeit zu Zeit aufzufrischen.
Über die Wahl der Mittel gibt es unterschiedliche Auffassungen. Immerhin ist nach einhelliger Expertenmeinung eine normale Holzschutzlasur ungeeignet, da diese andere Anforderungen erfüllen muss.
Wichtig ist ein feuchtigkeitsverdrängender (hydrophober) Schutzanstrich. Verschiedentlich wird darauf hingewiesen, dass der Anstrich offenporig sein solle, da das Holz atmen müsse. Feuchtigkeit, die bereits (ggf. sogar von oben durch den Wohnraum) in den Boden eingedrungen ist, könne durch eine offene Schicht zu einem gewissen Grad wieder entweichen. Nicht ohne Grund sind jedoch für Holzplanken von Booten wasser- und luftdichte Versiegelungen absolut üblich.
Eine offenporige Beschichtung lässt außerdem auch Feuchtigkeit an das Holz heran und ist kaum resistent gegen Spritzwasser und Steinschlag. Gegen solche Einflüsse schützt ein handelsüblicher
Unterbodenschutz auf Bitumen-, Kautschuk-, Wachs- oder Asphaltbasis (3M, Teroson). Mit Sprühdose oder Pinsel aufgetragen, bildet dieser eine mehr oder weniger dicke, wasserundurchdringliche Schicht. Einen ähnlichen Schutz gewährleistet eine wetterfeste, aber wasserdampfdurchlässige Dickschichtlasur (Sikkens).
Wichtig: Der Boden muss vor dem Streichen absolut trocken sein. Es ist daher zweckdienlich, den Wagen einige Zeit in einer gut belüfteten Halle stehen zu lassen.