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Holzboden von meinem Wohnmobil schützen


hansi42 am 13 Jul 2015 18:40:35

Hallo wer kann mir einen Tip geben wie ich den Unterboden von meinem Wohnmobil schützen kann gegen Feuchtigkeit.
Das Wohnmobil ist Baujahr 2011 und wird im Winter nicht gefahren aber mein Händler sagte mir ich sollte den Unterboden von dem Mobil irgend wann den Unterboden
neu versiegeln lassen mit Wachs.Kenn sich jemand aus ob man so etwas auch selber machen kann und welches Material braucht man dazu.
Das Mobil steht im Winterhalbjahr trocken in einer Halle.Wer kann mir raten wie man so etwas ausführt und welches Material das beste ist?
Ich bin für jeden Tip dankbar. Gr.igelmoni

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

wolfherm am 13 Jul 2015 18:44:39

Was ist das denn für ein Modell und wie ist der Unterboden aufgebaut? Was ist da jetzt drauf?

Spooky am 13 Jul 2015 18:49:22

Ich würde beim Hersteller nachfragen, was für Mittel der empfiehlt.
Nach vier Jahren sollte der Boden aber noch in Ordnung sein. Kann mir nicht vorstellen, dass das schon nötig wäre.
Hat der Händler Dir gleich ein Angebot für die Versiegelung gemacht?


Spooky

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klink_bks am 13 Jul 2015 19:25:35

:) Hallo igelmoni :)

Gehen wir mal von einem normalen Wohnmobil der Durchschnittsklasse aus, wuerde ich den Holzboden selber nur mit etwas schwarzer Farbe einspruehen, da der Boden atmen koennen muss.
Das Fahrzeug selbst, also die Metallteile, mit Unterbodenschutzwachs. Das ist dann schon eine gute Loesung. Kann man selber machen, wenn man auch eine Moeglichkeit hat, den Unterboden zu reinigen. Hohlraeume evtl. noch mit einer Konservierung.

von der schoenen Mittelmosel
Achim

hansi42 am 13 Jul 2015 19:49:55

wolfherm hat geschrieben:Was ist das denn für ein Modell und wie ist der Unterboden aufgebaut? Was ist da jetzt drauf?

Das Wohnmobil ist ein Chausson Flahs 06

Gast am 13 Jul 2015 19:57:04

hansi42 hat geschrieben:Das Wohnmobil ist ein Chausson Flahs 06


Mit Sicherheit ja dann ein "Flash" mit Holzboden(platte), oder (steht ja auch in der Überschrift)?

Schon mal einen Händler der diese Mobile führt zB --> Link gefragt was empfohlen wird?

Alternativ hilft die Suche hier im Forum! Einige empfehlen zB Produkte dieses Anbieters: --> Link

Gast am 13 Jul 2015 20:28:14

Wenn es kunstruktionsbedingt ein offener Boden ist an dem Feuchtigkeit/ Dampf ein und austreten kann sollte dieser nicht ohne genauester fachliche Hilfe versiegelt werden ... Am besten garnicht darüber nachdenken. Hier nur atmungsaktive Mittel verwenden für das Holz. Metalkannten können mit unterbodenwachs oder Schutz behandelt werden.

Ist es ein feuchtigkeitsversiegelter Boden diese genauestens auf Risse oder Fehler untersuchen und ausbessern oder erneuern!

Info gibt da sicher der Hersteller, bitte aber mit diesem Hintergrund hinterfragen und nicht mit irgendeinem döschen aus dem Regal weg schicken lassen... :ja:

palstek am 13 Jul 2015 21:02:48

Auf den diffusionsoffenen Holzboden meines Womos habe ich C-UBS --> Link dünn aufgesprüht. Vor allem einige Schnittkanten hatten es nach 6,5 Jahren nötig. Zusätzlich habe ich Spritzlappen an die Hinterräder anbringen lassen, die die Belastung des Bodens direkt hinter den Rädern bei Regenfahrten verringern.


Frank

Gast am 13 Jul 2015 21:30:39

Das mit den spritzlappen ist eine gute Idee, hab ich auch gemacht! Die sollten aber fast bis zum Boden reichen !

Eifelwolf am 07 Sep 2016 18:42:05

Ich habe den Thread, stellvertretend zu einigen anderen von mir durchgelesenen mit gleichem Thema, nochmals ausgegraben. Auf der CSD habe ich mir ein WoMo mit Holzboden bestellt. Am entsprechenden Messefahrzeug war die übliche schwarze Beschichtung erkennbar, aber auch (unbeschichtete und damit weniger geschützte?) Schnittkanten. Ich habe einmal versucht, diese auf den Fotos sichtbar zu machen:

Bild

Und im Detail:
Bild

Frage nun: Auch unter dem Aspekt, dass Holz „atmen“ muss, habt Ihr die Schnittkanten nachbehandelt oder gelassen, wie sie sind?

Mann am 07 Sep 2016 19:02:05

hier mal etwas aus einer Fachzeitschrift zum Thema " muss atmen können"

ich zitiere,

Viele Hersteller setzen auch heute noch Holzböden bei Wohnmobilen ein. Resistenter gegen Feuchtigkeit und Steinschlag und deshalb auch haltbarer ist natürlich eine Unterbodenplatte aus GfK. Holzböden bestehen vielfach aus Sperr­holzplatten und werden durch eine geeignete Imprägnierung vor Feuchtigkeit geschützt. Doch dieser Schutz hält nicht ewig, und es ist sinnvoll und nötig, ihn von Zeit zu Zeit aufzufrischen.
Über die Wahl der Mittel gibt es unterschiedliche Auffassungen. Immerhin ist nach einhelliger Expertenmeinung eine normale Holzschutzlasur ungeeignet, da diese andere Anforderungen erfüllen muss.

Wichtig ist ein feuchtigkeitsverdrängender (hydrophober) Schutzanstrich. Verschiedentlich wird darauf hingewiesen, dass der Anstrich offenporig sein solle, da das Holz atmen müsse. Feuchtigkeit, die bereits (ggf. sogar von oben durch den Wohnraum) in den Boden eingedrungen ist, könne durch eine offene Schicht zu einem gewissen Grad wieder entweichen. Nicht ohne Grund sind jedoch für Holzplanken von Booten wasser- und luftdichte Versiegelungen absolut üblich.
Eine offenporige Beschichtung lässt außerdem auch Feuchtigkeit an das Holz heran und ist kaum resistent gegen Spritzwasser und Steinschlag. Gegen solche Einflüsse schützt ein handelsüblicher Unterbodenschutz auf Bitumen-, Kautschuk-, Wachs- oder Asphaltba­sis (3M, Teroson). Mit Sprühdose oder Pinsel aufgetragen, bildet dieser eine mehr oder weniger dicke, wasserundurch­dringliche Schicht. Einen ähnlichen Schutz gewährleistet eine wetterfeste, aber wasserdampfdurchlässige Dickschicht­lasur (Sikkens).
Wichtig: Der Boden muss vor dem Streichen absolut trocken sein. Es ist daher zweckdienlich, den Wagen einige Zeit in einer gut belüfteten Hal­le stehen zu lassen.

Eifelwolf am 07 Sep 2016 19:17:49

Danke für Dein Statement :) !

Mir geht es allerdings weniger um den "flächigen" Holzschutz, der imho "atmend gestaltet werden sollte, als vielmehr um die auf den Fotos erkennbaren Schnittkanten des Bodens. Die sehen für mich nahezu unbehandelt aus. Vlt. ist dies sogar gewollt (leider habe ich auf der Messe diesbezüglich nicht nachgefragt, aber manche Fertigungstechniken sollen angeblich auch schöngeredet werden :mrgreen: ) oder da fehlt einfach produktionstechnisch die Beschichtung. Die könnte ich natürlich nachträglich aufbringen, möchte das aber ungern, wenn ich damit dem Holz eine wichtige Trocknungsmöglichleit nehme. Imho gibt es aber in der Siebdruckplatte keinen durchgängig geordneten Holzfaserverlauf mehr, die die ursprüngliche Kapillarfunktion des Holzes noch unterstützen würde - insoweit "fließt" da auch keine Feuchtigkeit mehr zu den Schnittkanten, allenfalls die Kanten selber werden getrocknet.

Vielleicht übersehe ich ja etwas...? :|

JoFoe am 07 Sep 2016 19:35:12

Hallo,
die offenen Schnittkanten und Stöße würde ich mit einem guten UBS versiegeln /verschließen. Die Siebdruck / Tischlerplatten sind nur an den Kanten anfällig solange die Fläche ohne Beschädigung Steinschlag usw.ist

mafrige am 07 Sep 2016 19:42:54

Eifelwolf hat geschrieben:...
Und im Detail:
Bild

Frage nun: Auch unter dem Aspekt, dass Holz „atmen“ muss, habt Ihr die Schnittkanten nachbehandelt oder gelassen, wie sie sind?


Für jeden Holzunterboden sollte man dieses hier nehmen: --> Link
Benutze ich jetzt schon über 10 Jahre und mein Holzboden sieht sehr gut aus!
Gleichzeitig kann Owatrol-Öl auch die Metallteile vor Rost schützen.
Einfach eine 1l Flasche oder Spraydose und die Holzkanten oder den ganzen Holzboden einstreichen (mit Pinsel bzw. sprayen). :lol:

Orje am 07 Sep 2016 21:35:37

Hallo,

meine 2 bisherigen Wohnmobile (Eura, Frankia) und jetzt - seit 17 Jahren - Hymer: Holzboden

Alle wurden mit stinknormalem Bitumen-Unterbodenschutz nachbehandelt. Man muss halt regelmäßig kontrollieren und ggf. nachbehandeln. Es gab nie Probleme mit Undichtigkeiten.

Atmungsaktives Material - selten so gelacht! :mrgreen: Ja ja und die so genannten Experten der Händler .....! Leider sind es ja meist keine Experten :(

mafrige am 07 Sep 2016 22:41:12

Orje hat geschrieben:Hallo,
... jetzt - seit 17 Jahren - Hymer: Holzboden

Alle wurden mit stinknormalem Bitumen-Unterbodenschutz nachbehandelt. Man muss halt regelmäßig kontrollieren und ggf. nachbehandeln...

Atmungsaktives Material - selten so gelacht! :mrgreen: Ja ja und die so genannten Experten der Händler .....! Leider sind es ja meist keine Experten :(


Hallo Orje,

warum so ein Ton: "... Leider sind es ja keine Experten ..."
Wir helfen uns und wenn du ein Experte bist, dann solltest du dein Wissen unbedingt hier einbringen.
Aber als faire Diskussion ohne Beleidigung ... :lol:


Hier meine Meinung zu Bitumen-Unterbodenschutz:

Genannt der "Schwarze Tot"
Dieser „schöne, gleichmäßig schwarze Unterbodenschutz“ schützt den Unterboden nicht, er beschleunigt die Unterrostung!
Das Problem ist, dass diese Bitumen-Unterbodenschutz im Zeitraffer aushärtet und rissig wird. Diese feinen Risse saugen das Wasser, wie eine Kapillare beim Löschblatt, auf.
Durch die Risse wird die Masse von Wasser und Salz unterwandert, das Blech darunter trocknet niemals und Rost blüht in dieser „Schutzatmosphäre“ deutlich schneller als sonst.
Das gleiche wird bei deinem Bitumenbeschichteten Holzboden geschehen, nennt man dann Verrottung. :ja:

felix52 am 07 Sep 2016 23:17:27

Jou Gerd.... :wink:

Holz muss atmen oder nach Ewigkeiten erneuert werden. :ja:

Orje am 07 Sep 2016 23:48:30

mafrige hat geschrieben:
Hallo Orje,

warum so ein Ton: "... Leider sind es ja keine Experten ..."
Wir helfen uns und wenn du ein Experte bist, dann solltest du dein Wissen unbedingt hier einbringen.
Aber als faire Diskussion ohne Beleidigung ... :lol:



"mafrige", ich bin kein Experte und beleidige hier auch niemanden. Bitte lies es richtig, ich schrieb: Experten der Händler! Da erzählt uns doch jeder etwas anderes. Und nicht nur zu diesem Thema.

bockpfeifscheisserl am 08 Sep 2016 06:52:05

Servus Orje
Allerdings erscheint mir die 'atmende' Version deutlich sinnvoller, die Warnung vor dem Bitumen'schutz' klingt schlüssig! ...ich lese hier aufmerksam mit, weil mein Unterboden auch wieder mal eine liebevolle Kur haben möchte.

mv4 am 08 Sep 2016 07:13:24

natürlich sollte eine hydrophobierung vom holz erfolgen.... ich weiß nicht was da lachhaft sein sollte. Und auch im Bootsbau wird das so gemacht. Nehmen kann man einige mittel... eine günstige Variante ist zb. Siloxsan oder von Nano Sys ( da aus der Schweiz nicht so günstig ;D )

palstek am 09 Sep 2016 15:24:37

Wie ich schon auf der ersten Seite schrieb: C-UBS --> Link

Grüße
Frank

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