bonjourelfie hat geschrieben:Inzwischen fahre ich wieder zu zweit, und das ist doch um Welten besser!
LGElfie
:ja:
:ja: [mod]Hälst du dich bitte mal ein wenig zurück? Bisher lief hier alles sehr harmonisch ab. Wenn du Beratungsbedarf hast, kannst du mich per KN kontaktieren. Wolfherm[/mod][/quote] Ist mit zurück halten schweigen gemeint? Komme gerne deiner Bitte nach. Finde das Angebot aber nach Beratungsbedarf provokant, unhöflich und völlig unnötig. Und nun vertragen wir uns büddebüdde alle wieder und machen im Thema weiter. Also unter "alleine Reisende" verstehe ich zumindest alle, die alleine unterwegs sind 8) Ich sehe da auch keinen Unterschied, ob jemand mit Partner, gerade ohne diesen einmal einige Tage / Wochen oder Monate alleine unterwegs ist oder ob man als Single ständig alleine unterwegs ist. Die täglichen "Herausforderungen" sind halt nur anders gelagert und doch bei allen alleine Reisenden ähnlich :ja: Wenn man das "Alleine Sein" nicht gewohnt ist, kann das sicher eine "Schranke" in der eigenen Vorstellung sein, die sich aber sehr schnell überwinden lässt 8) Wenn dir langweilig wird, mach doch einfach Städtetouren oder geh Wandern, schreib deine Erfahrungen für deine Freunde in einem Blog auf, lerne in der Natur glücklich zu sein oder genieße einfach nur die kleinen Dinge im Leben ;D Ich kann es z.B. genießen, wenn ich morgens in der "goldenen Stunde" einfach nur in der Natur sitze und meinen Kaffee trinke oder abends nur den Sonnenuntergang oder die Sterne betrachte. Dabei muss ich mich nicht unterhalten, ich genieße einfach den Augenblick und weiß doch, dass andere Leute dies niemals sehen oder gar verstehen werden 8) , Klaus Ich denke, man muss sich selbst mögen und sich beschäftigen können. Wer stehts auf einen Ansprechpartner angewiesen ist, hat es sicher nicht einfach. Julia
Nun auch noch ein persönliches sorry, habe von der Julia10 einen Thread überlesen weshalb es zu diesem Missverständnis kam. Sich selber mögen ist nicht einfach, ich selber arbeite immer hart daran. :) Wichtig ist auch eine gewisse Grundzufriedenheit die vieles im Leben einfacher macht und das man auch Ziele hat. Sich erfreuen können an den vielen kleinen Dingen des Lebens. Man traut es kaum öffentlich Kundzutun, wenn man z.B. sehr Gesund ist, sich bei Alpenmarathons mit dem Rennrad im Zieleinlauf im Rentenalter unter die ersten 10% einreihen kann. das erzeugt bei mir Zufriedenheit und gibt mir viel Kraft auch alleine mit dem WOMO auf Tour zugehen. Ich glaube auch, das meinem Anspruch Mitreisende oder Partner kaum gerecht werden können. Die Kompromissschwelle würde die Waagschale nicht ins Gleichgewicht bringen. Dies ist bestimmt der Hauptgrund das ich den Zuschlag nicht nur fürs alleine fahren favorisierte. Die übliche Aufteilung nach Geschlecht, putzen, waschen und kochen kann ich auch alleine. Wie du auch richtig schreibst, nur um einen Ansprechpartner zuhaben, ist mir auch zuwenig, weshalb mir eine Partnerpflege auf Kosten der Entscheidungsfreiheit nicht in den Sinn kommt. Grüßle Bei mir war eher die Frage: kann man mit Partner fahren lernen? Ich habe meine ausgedehnten Reisen in meinen Jugendjahren immer alleine gemacht, und während meiner Zeit als europaweit fahrender Transportunternehmer war ich natürlich auch immer alleine; das hat mir nie etwas ausgemacht, im Gegenteil; ich war immer am Liebsten alleine unterwegs. Als ich vor 23 Jahren meine Frau kennenlernte, war es eher schwierig für mich, NICHT mehr alleine zu fahren, zumal an Freistehen -bis dahin mein Liebstes- aus verschiedenen Gründen (Angst, Sanitäranlagen usw.) nicht mehr zu denken war... Ich denke, es ist eine Frage der Mentalität; ich könnte sofort wieder alleine fahren, wenn es sich so ergeben würde -was ich natürlich nicht hoffe!-, meine Frau würde niemals alleine reisen; sie kann einfach nicht alleine sein, und ich bin sicher, sie könnte es auch niemals lernen... Womit ich beim Ursprung dieses Threads wäre; ich denke, wirklich lernen kann man das alleine reisen nicht, wenn man auch sonst nicht alleine leben kann... Liebe Klaus Hallo LongJohn, also ich bin erst seit knapp 1 Jahr Besitzerin eines Wohnmobils und habe als Single-Mama meinen Söhnen den lange gehegten und großen Wunsch eines "mobilen Zuhauses" (uuuralter Fiat Ducato mit Francia Aufbau, aber für unsere Zwecke ausreichen) Daher weiß ich nicht, ob ich überhaupt "berechtigt bin" hier als "Alleinreisende" zu antworten. Da meine Kids aber noch so klein sind, fühle ich mich halbwegs angesprochen. Bei jedem unserer Trips wurden wir jedenfalls immer "seltsam gemustert" und auch jetzt jüngst in Italien wieder haben wir festgestellt, dass man oft befremdlich angeglotzt wird, wenn man als 40 jährige alleine reist. Man mustert uns jedes Mal merkwürdig und distanziert sich. Naja, ich kam bisher auch ohne Rangierhilfe beim Ankommen gut zurecht und learning by doing ist meine Devise, also habe ich alle Widrigkeiten bisher allein bewältigt und bin froh, auf niemand angewiesen zu sein. Es macht auch stolz, wenn man als Technikdepp und totaler Anfänger irgendwie dann doch alles ohne Hilfe hinbekommt. Ich würde mir jedenfalls definitiv mehr Offenheit wünschen von anderen Campern, unter all den ganzen Paare, Cliquen und klassischen Rama-Familien. Scheinbar gibt es mit meinem Baujahr zu wenig Alleinreisende :-)
Die Erfahrung habe ich auch gemacht, als Alleinreisende Ende 30 mit kleinem Kind wurde ich häufig von den Rama-Familien :lach: kritisch beäugt, vor allem von den Frauen... als hätte frau nichts Anderes zu tun als fremde Familienväter anzubaggern. :roll: Dabei hätte ich gegen ein netten Plausch gerade mit den Frauen nichts einzuwenden gehabt. Aber zum Thema des TE: Ich bin viele Jahre alleine gereist, da ich einen Partner hatte, der von der Welt nichts sehen wollte und Fremdem ängstlich gegenüberstand. Diese Reisen habe ich genossen, allerdings fehlte manchmal der, bereits weiter vorne genannte, Ansprechpartner für das "oh, wie schön, schau mal". Mit meinem Mann bin ich seit fast 20 Jahren 100% auf einer Reiselinie, das genieße ich sehr und wir versuchen unsere freie Zeit gemeinsam zu verbringen. Manchmal geht das nicht (s.o.), dann muss man sich arrangieren. Sollte das, aus welchen Gründen auch immer, mal nicht mehr so sein, ich würde wieder alleine reisen. LG Harriet Liebe Stadtmaus, wenn man die 20 Reisejahre mit deinem Mann von deinem Alter abzieht, dann sind deine Single Reise-Erfahrungen wohl weniger mit einem WOMO gemacht worden. Wer einen Single Haushalt führt und letztlich dabei die Zufriedenheit obwiegt, der tut sich auch leicht alleine auf Achse zu sein. Wer wie ich über 40 Jahre mit einem Traumpartner unterwegs war und davon überzeugt ist, das es keinen Ersatz auf dem Level gibt, der findet sich auch leicht mit der neuen Situation zurecht. Eine neue Partnerschaft scheidet aus, folglich werde ich alleine Leben und auch alleine fahren. Ich lerne täglich auch den Vorteil des alleine fahren erneut kennen, freie Entscheidung in allen Situationen hat auch seinen Reiz. Meist nur gutes in der ersten Lebenshälfte erlebt, war sehr schön, nun traue ich mich den Rest alleine auch gut zu Ende zubringen. Ich beneide die meisten Rama WOMOlisten nicht, denn besonders glücklich sehen die meisten nicht dabei aus. Komme gerade von meiner IT, AT und CH Solo-Tour zurück und habe wieder genügend negative Szenen des zusammenreisen erlebt :idea: Ach, alleine fahren kann man nur lernen wenn man es auch macht. Ich brauchte keine Lehrzeit dafür, bin vermutlich ein Naturtalent. :mrgreen: wer oder was sind Rama-Womolisten?
:lol: Nicht ganz. Es gab eine Phase "zwischendrin", da war ich tatsächlich auch alleine unterwegs, fast wie als Studentin. Allerdings eher mit Mietwagen, da hast Du schon Recht. LG Harriet, deren Leben schon die eine oder andere Wendung genommen hat... :oops: P.S.: Thomas, das sind die gut geföhnten, wohl gestylten Paare mit den braven glücklichen Kindern, die immer bei eitel Sonnenschein verreisen... :D
danke für die Erklärung! Davon habe ich allerdings noch nicht viele gesehen......zumindest fehlte immer mindestens ein Parameter. :D das Wetter? ;) Rama ... :lol:
Bei uns ist nur EIN Parameter erfüllt : wir sind ein Paar .. sonst leider .. paßt nix :D Ich denke schon das es möglich ist das alleine Reisen zu erlernen. Unser Alltag ist doch zumeist völlig durchgeplant und durch einen Vollzeitarbeit bleibt auch gar nicht viel Spielraum für neue Erfahrungen. Immer der gleiche Trott ohne nennenswerte Herausforderungen. Das Leben ist einfach aber auch in meinen Augen ziemlich langweilig. Warum bleiben denn so viele Menschen zu Hause in ihrer Wohlfühlzone? (abgesehen von ein paar All-Inklusiv-Urlauben) Sie haben Angst! Für viele ist es sehr beängstigend sich schon nur vorzustellen, alleine zu reisen. Gedanken wie „Was denken denn da die andern?“, „Das sieht ja aus, als hätte ich keine Freunde“ Wieso denn eigentlich? Es ist dein eigenes Leben, deine Träume und nicht die von jemand anderem. Sie haben angst vor anderen Menschen. Wenn du alleine mit dem Womo unterwegs bist, musst du deine Schüchternheit ablegen und auf andere Menschen zugehen. Wenn du dich verläufst, musst du nach dem Weg fragen... Alles kein Problem. Du wirst lernen auf andere zuzugehen, weil es das natürlichste der Welt ist. Menschen wollen kommunizieren, Menschen wollen Hilfe geben, Menschen wollen Freundlichkeit weiterschenken. Die Welt ist kein Ort, wo dir alle prinzipiell etwas Böses wollen. Learning by doing. Die Angst Verantwortung zu übernehmen. Ich trau mich nicht :cry: Unterwegs wirst du Entscheidungen treffen müssen. Die Konsequenzen dieser Entscheidungen wirst du ausbaden müssen, egal ob gut oder schlecht. Sie werden dich betreffen, und nur dich selber. Du wirst niemandem sonst die Schuld in die Schuhe schieben können. Du reist, du entscheidest und du lebst damit. Punkt. So einfach ist das. Was du daraus lernen kannst? Eben genau das: du musst mit deinen Entscheidungen leben lernen. Dadurch das du wirklich alles selber machen musst, entwickelst du zwangsläufig Vertrauen in dich selbst. Das Bauchgefühl kommt zurück. Und irgendwann auf deinen Reisen kommt der Punkt wo du merkst, dass dich nichts mehr so leicht aus der Fassung bringt. Du wirst locker. Ich meine damit, die innere Einstellung. Die innere Ruhe. Reise ist die wertvollste Lebensschule überhaupt. In dem Sinne: Überwinde deine Ängste, geh raus in die Welt, lebe und lerne. Angst vor dem Alleinsein hatte ich übrigens nie. Zu Hause war ich ja auch allein. Ich war bis zu meinem 35. Lebensjahr mehr oder weniger Singel. Bis dahin allerdings nicht mit dem Womo unterwegs, sondern eher mit Rucksack auf allen 5. Kontinenten. Ich denke aber das dies keine Rolle spielt. lernen? ja schon. Zum Teil. Techniken etc. kannst lernen. Das Gefühl alleine unterwegs zu sein, muss stimmen und gewollt sein. Das kann man nicht lernen. Ich war mit meiner Ex im 2011 3 Wochen in Deutschland unterwegs. Danach 9 Wochen quer durch die USA. Dann je 7 Tage mit einem VW und einem Mercedes Hochdach Bus. Seit ca. 2 Jahr bin ich alleine unterwegs. Zuerst mit Van und jetzt mit grossem Wohnmobil. Und ich will es weiter so haben. Kürzlich wollte jemand mit mir mitkommen. Habs der Person aber "ausgeredet". Bin lieber alleine. Die Nachteile sind vorallem beim rangieren zu suchen. Oder wenn mal was schief geht. Dann ist man auf sich gestellt. Niemand übernimmt mal eben. Man kann die Last nicht teilen. Ich habe das jetzt ein paar mal erlebt. Hatte ein paar Probleme/Pannen und musste mir immer selber zu helfen wissen. Da kommt man dann auch mal an Anschlag. Aber wenn's wieder gut ist, und ich all die Paare sehe, bin ich froh, alleine unterwegs zu sein. Ich fühle mich wohl so. Das hat aber damit zu tun, dass ich auch im richtigen Leben eher introvertiert bin und nicht die Massen suche.
Dann kommt die Botschaft: Du hast keine ausreichenden Rechte, um Themen in diesem Forum zu lesen. Nach ein paar Jahren und ab 1.000 Berichte entscheidet Frau Tipsel ob man auch würdig ist in den Club der Alleinfahrer aufgenommen zu werden. Das ist mehr als ein bisschen Werbung fürs Forum ;D Ich glaube aber auch, das es niemand in diesem Unterforum gibt, denn ich bin der einzige echte Alleinfahrer und nicht drin. :lol:
Mein Respekt, Rucksack und 5 Kontinente, das spielt schon eine Rolle und zwar in der Oberliga :top: In meinem nächsten Leben versuche ich das auch :) LG
Hätte die Frage von Thomas nicht so schön beantworten können, Danke. P.S.: an Thomas, aber es gibt auch welche die bevorzugen Butter, die schmiert auch gut wenn auch auf tierischer Basis. :mrgreen: LG an die Stadtmaus und ab jetzt nur gute Wendungungen :boot: Ein Hallo an alle! Direkt zur Frage: Es kommt darauf an, ein paar wenige können es einfach so, viele können (und müssen) es lernen, andere werden es wohl nie lernen! Ich habe es gelernt: Früher war es für mich nicht immer leicht den Urlaub alleine zu genießen. Im Laufe der Zeit habe ich es gelernt. Heute kann ich eine schöne Umgebung, Erlebnisse oder einfach ein gutes Gefühl genießen, ohne sofort darüber kommunizieren zu müssen. Alleine zu Reisen bringt mir jetzt genau die Freiheit, um vom stressigen Alltags- und Berufsleben auszuspannen. Nach belieben Handy, Skype und sonstige Kommunikationsmittel aus zu schalten ist für mich oft ein befreiendes Gefühl. Die Entschuldigung "ich war 3 Wochen in den Karpaten, da gab's kein Netz" brauche ich mittlerweile auch nicht mehr. Heute kann ich ehrlich sagen: "Ich war im Urlaub und wollte für mich sein, mit niemanden reden - sorry, auch nicht mit dir"! So ganz alleine bin ich allerdings nicht unterwegs, schließlich habe ich noch meinen Hund dabei. Als soziales Wesen bietet er zum Einen natürlich schon einen gewissen sozialen Kontakt, zum Anderen aber macht er es sehr leicht, mit Menschen in Kontakt zu treten! Meistens sind die Kontakte dann auch positiv belegt. Heute sehe ich es so: Bevor ich auf das "Allein Reisen" verzichten würde, müsste eine Reisebegleitung schon sehr sehr gut passen.
tut mir leid, aber den Zusammenhang zwischen gefönten Haaren, geordneter Kleidung und Butter zu Rama bekomme ich nicht hin. :gruebel: Thomas - such dir mal bei Youtube Rama-Werbung... an Konkretus: Mir gehts genauso. Ich habe schon x-mal versucht, in diesen "alleinreise" Forum zu gelangen, aber ich hab keine Ahnung, WAS IM HIMMEL man dafür tun muss. Ich jedenfalls habe noch immer keinen Zugang oder Zugriff. Diese ABteilung wird wirklich geschützt wie ein heiliger gral.....
DA ist Tipsel : --> Link Der schickst Du eine KN ... Schwierig .. :?
DA ist Tipsel : --> Link Der schickst Du eine KN ... Schwierig .. :?[/quote] Das haben haben schon viele so gemacht, ist einfach und nicht schwierig. Dann bekommst du auch eine Antwort. Da man diese Antwort hier nicht veröffentlichen darf, läuft unter Privat, steht im Forum Regelwerk drin, zieht es eine Sperre nach sich. Umschreibt man die Antwort etwas lustig ironisch im Forum, dann folgt prompt der Hinweis in einer privaten Mail, man habe jemand beledigt und sei frech. Ja, es ist Merkwürdig was es alles gibt :mrgreen: Lieben DAnk ,aber das habe ich ebenfalls schon gemacht, also eine Nachricht an Tipsel.... bei mir kam nichts zurück. Werde es gerne noch einmal, dann aber ein letztes Mal, probieren :-) sag mal, July123 - bist Du nur zum Jammern und Nörgeln hier? Wenn es Dir bei uns nicht gefällt, gibt es bestimmt andere Foren für Dich im Netz. Es kann natürlich sein, dass es da auch Regeln gibt, die Dir nicht gefallen - aber dann trollst Du zumindest uns nicht "die Ohren voll" ;) Ich habe Kritik geübt an der unbekannten Regel welche angewendet wird um Zugang in die Rubrik Alleinfahrer zubekommen und nicht gejammert. Mir gefällt es hier, ich brauche die Rubrik Alleinfahrer nicht. Ich trolle auch niemand die Ohren voll, meine Berichte sind auch nur geräuschlos. :mrgreen: Jedenfalls freue ich mich auf meine nächste Alleinfahrt zum Winterurlaub nach Portugal. LG an den Administrator Wolfgang Tut mir leid, ich verstehe das Problem nicht. In der Forenübersicht steht unter dem Link zum Alleinfahrer-Forum, dass man eine KN an "Tipsel"senden soll, um Zugang zu erhalten. Wenn man dann Christel anschreibt, erhält man von ihr eine Erklärung, dass die Mitglieder dieser Sparte auch persönliche Dinge dort besprechen und wir daher mit den Nutzern dieser Kategorie vereinbart haben, dass neue User nur aufgenommen werden, wenn man sich auf Grund ihrer bisherigen Mitgliedschaft im Forum schon ein Bild von ihnen machen kann. Das dauert halt seine Zeit. Ich finde den Aufwand, den wir uns damit machen, jedoch nicht übertrieben. Es gibt User, die haben ihren Partner verloren oder sind aus anderen Gründen unfreiwillige Alleinfahrer - und da möchte keiner, dass irgendwelche Trolle da mal die Themen "aufmischen" (damit meine ich jetzt nicht Dich, sondern beschreibe das ganz allgemein) Insofern löst das bei den Moderatoren verständlicherweise Kopfschütteln aus, wenn die sich die Mühe machen, den Usern in der Sparte ein möglichst vertrauliches und geschütztes Umfeld zu schaffen - und dann dafür mit Spott oder Anfeindung bedacht werden. Da auch mir der Zugriff zur Zeit versperrt bleibt eine PN zuschreiben, dann auf diesem Wege. Gut, dein Bericht ist mal eine Ansage und kann man auch akzeptieren, ich würde das nicht so Händeln. Meine Frau ist vor 2 Jahren nach fast 42 Ehejahren verstorben, aber ich verlange deshalb nirgends eine Sonderbehandlung, ist für mich nicht akzeptabel, weshalb ein Zugang in einen ausgesuchten Kreis von User für nicht in Frage kommt. Nehmen wir VinRetMir, seit Okt. 2014 im Forum mit 37 Beiträgen und hat kein Zugang. Hat Frau Tipsel angeschrieben wie er schreibt, was muss er noch alles tun? Aber vielleicht hat Wolfgang Recht, ich bin für dieses Forum nicht würdig. Viele gute Vom Wolfgang aus dem Schwarzwald ja ja........ das schreibt er - hat er aber nicht. Tipsel schrieb mir bereits, dass sie keine KN von VinRetMir erhalten hat. Ich habe daraufhin die Datenbank durchsucht - und kann mit Gewissheit sagen, dass VinRetMir noch nie in diesem Forum eine KN verschickt hat. Vielleicht hat er vergessen, die "Checkbox" vor dem Absenden anzuklicken :?: :?: :?: Tipsel (Christel) reagiert sehr schnell auf jegliche Anfragen. Kann mir daher nicht vorstellen, das sie nicht geantwortet hat. Wir freuen uns im Forum über jede/n Alleinreisende/n, wenn er denn Alleinreisender ist :) Julia Zurück zum Thema mit einer schönen Episode von meinem letzten Ausflug nach Dettelbach am Main. Ein schöner Platz! Ein älteres Mobil, an dem ein offensichtlich handwerklich bewanderter Besitzer versuchte, eine undichte Stelle an seinem Dach abzudichten. Wie sich herausstellte, mit großem Sachverstand. Ein Stück weiter, ein auf den ersten Blick "Großkupferter", mit einer Ausrüstung, mit der er unterwegs ohne Probleme ein Haus hätte bauen können. Es dauerte nicht lange und die Beiden hatten sich gefunden. Was der eine nicht konnte, hatte der Andere in seinem Anhänger. Es war eine Augenweide, wie die Beiden ihr Dasein genossen. Gemeinsam gefrühstückt, gegrillt, getrunken, geangelt. Schlichtweg ein Herz und eine Seele. Dabei waren sie eigentlich sehr verschieden. Der Handwerker a´Frank, freundlich aber ruhig, der "Großk". aus dem Ruhrpott, aber eine Frohnatur. Für mich war das ein Erlebnis, dieses zufällige Zusammentreffen beobachten zu dürfen. Es kommt offensichtlich zuallererst auf jeden selbst an, was er mit seiner "Alleinseinkeit" anfängt. Aufeinander zugehen und freundlich sein, heißt wohl das Zauberwort. Albert Jeder sollte einmal an einem Wochenende nur so zur Probe auf einem Stell-oder Campingplatz allein ein oder zwei Tage und Nächte verbringen..Da öffnet sich eine völlig neue Welt.Oder auch nicht 8) Hallo, auch ich möchte hier etwas beitragen. Ich bin nun zum Alleinfahrer geworden, da meine Lebensgefährtin verstorben ist. Während ihrer Krankheit bin ich im letzten Jahr im Oktober einmal alleine zur Weser gefahren. Habe allerdings dort Bekannte gehabt, die ich besucht habe. So ganz kann ich mir das alleinfahren noch nicht vorstellen. Den nächsten Versuch mache ich im September nach Bensersiel. Allerdings treffe ich hier wiederum Bekannte, die mich noch unterstützen wollen. Im Oktober werde ich dann versuchen, mal ganz alleine zu fahren, um dann im nächsten Jahr zu sehen wie es mir dabei geht. Eins weiß ich jetzt schon, meine Frau wird mir dabei fehlen. Aufgeben möchte ich das WOMO fahren aber nicht. Es war sehr lange Zeit unser Hobby und wir haben es immer genossen. Uli Auf einem Campingplatz ist man in der Saison meist nicht wirklich alleine. Wenn man nicht mehr Freistehen könnte, wäre ein Reisen mit WOMO für mich alleine nicht mehr interessant genug und ich würde es auch bleiben lassen. Bei Unternehmungen, Besichtigungen, Wanderungen, Radtouren überall habe ich oft Kontakte und meist sehr gute Gespräche. Manchmal eine Verkettung von Kontakten, das es einem auch leicht zuviel wird. Später wieder diese einmalige Ruhe mit sich selbst zuhaben, den Tag Revue passieren zulassen, Bilder ansehen und abspeichern und für den neuen Tag einen Plan haben oder auch nicht. TV lehne ich grundsätzlich im WOMO ab, gebe aber zu, ohne Radio hätte ich ein Problem. Die Konzertation auf die Musik ist alleine eine feine Sache, man kann Träumen alle möglichen Sachen und wird nicht abgelenkt. Und im Bett mit Panoramaaussicht kann man sich von einer Seite auf die andere Seite schmeißen ohne einen zu verletzen oder zuwecken. Hinter meinen getönten Scheiben gibt es keinen Vorhang oder Abdeckungen, ich möchte immer ungestörte Sicht. Im Dunkeln habe ich mit der Innenbeleuchtung keine Probleme, kann jeder sehen was ich mache, habe nichts zu verbergen, bin immer ordentlich angezogen und errege auch nicht die Öffentlichkeit. Um in den Schlafanzug zu schlüpfen macht man halt das Licht aus. Ja, ich möchte nur noch alleine fahren und Reisen, durch das Navi kann der Beifahrersitz leicht unbesetzt bleiben. LG von einem Nomaden Finde ich schön, dass die immer allein Reisenden uns auch mal im nicht gesperrten Teil des Forums teilhaben lassen. Liebe , Alf Da ich im Juli und im halben August unterwegs war, habe ich diesen Strang erst jetzt gesehen und möchte mich da auch noch einreihen... Nachdem mein Mann 2012 verstorben ist, habe ich im Sommer 2013 der erste Mal alleine eine Fahrt gemacht, nur zu einem bestimmten Termin in die Heimat. Bei dieser ersten Alleinfahrt ist mir erst der Knopf aufgegangen, dass ich nun ja fahren kann, wie ich will und keine Rücksicht mehr zu nehmen brauche. So kam es, dass ich im gleichen Sommer das erste Mal eine *richtige* Alleinreise gemacht habe. Damals habe ich alles so gemacht, wie ich es immer gewollt habe, aber ich habe festgestellt, jetzt ist es nicht mehr richtig für mich. Und seitdem bin ich am Austesten, was gut ist für mich. So bin ich im April diesen Jahres 3.200 Kilometer durch Frankreich gefahren. Bis Saint Jean Pied de Porte an der spanischen Grenze mit meiner Tochter als Begleitung und von da ab alleine über Lourdes Richtung Mittelmeer bis fast zur italienischen Grenze und dann über Lyon und Grenoble (da habe ich in den Siebzigern 4 Jahre mit meinem Mann gewohnt) in den Schwarzwald und dann nach Hause. Auch diese Fahrt hat mir gezeigt, dass ich die Reisen noch etwas anders angehen muss, noch kürzere Strecken und nicht mehr auf Stellplätze im Nirwana, wo man nichts, aber auch absolut nichts mehr unternehmen kann. Die Leute waren total nett und ich bin sogar mal mit Handschlag begrüßt worden auf einem Stellplatz, aber ich habe auch gemerkt, wenn man im Regen alleine im Womo ist, pro Tag über 400 Seiten gelesen hat, dann kann es doch recht langweilig werden, so im Nirwana. Von daher - ja, man kann das Alleinreisen lernen, wenn man will und wenn man bereit ist, sich selbst auch zu ändern, denn allein reisen ist einfach nicht vergleichbar mit den Reisen mit einem Partner. Mittlerweile bin ich durch weitere Todesfälle in der Familie leider wieder sehr viel mehr eingebunden (bei der Betreuung der Enkel) und kann nicht mehr so weg, wie ich das wollte und geplant habe, aber ich merke schon, im Kopf entsteht schon die nächste Fahrt. Und ich freu mich schon, weil ich es dann wieder ganz anders angehen werde. Ich lerne also immer noch :) Ich muß seit ich meine langjährige Reisepartnerin im Februar durch Krebs verloren habe jetzt auch alleine fahren.Es ist schon eine Umgewöhnung aber man findet auf CP oder SP meist schnell nette "Nachbarn",trotz dem kann es schon mal etwas einsam werden,dann hilft ein gutes Buch,der Läppi oder TV.Es muß weiter gehen,keiner wird gefragt,man kann nur versuchen das beste daraus zu machen auch wenn es so manches mal nicht einfach ist. Arno
So sehe ich es auch. Mein Leben lang wollte ich ein Womo, mein Mann nicht. Im November 2009 (da war er schon krank, aber wir wussten es noch nicht), schlug er auf einmal vor, ein Womo zu kaufen. Heute bin ich dankbar dafür, denn als er dann krank war, konnte ich ihn damit überall hin fahren, zu den Eltern, in die Klinik nach Heidelberg, nach Großhadern und dabei habe ich auch gelernt, mit der Kiste umzugehen. Und jetzt sage ich mir, ich habe ein Womo, ich wollte schon immer eines und nu fahr ich auch damit bis ich nimmer fahren kann. Das wird hoffentlich noch ein ganzes Weilchen sein. Mein Mann hätte es sicher nicht anders gewollt.
Schließe mich an ! :lol: Bin keine Teilnehmerin des gesperrten Forums. Als ich neu zu Euch kam, konnte ich nicht mal eine KN an Tippsel schreiben und nachher habe ich gar nicht mehr daran gedacht. Dabei ist es geblieben.
Liebe Sigrid, du warst bestimmt nicht gemeint, gehe mal ein paar Berichte zurück dann findest du jemand der sich in diesem kleinen Kreis outet. Habe mir erlaubt deinen Bericht zuvor als positiv zu bewerten. Ich mache es genauso wie du und sehe das auch alles so. Ich als Mann habe es etwas einfacher und mich von den Sklaverei der Kinder als Enkel- Betreuer befreit, habe das "Nein" sagen auch anwenden gelernt. Es muss schon brennen wenn der Opa "Ja" sagt. Haben aber alle gut verstanden. LG |
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