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Hallo Zur Zeit fahren mein Frau und ich immer los. Da ich gerade 60 geworden bin, hoffe ich das es auch noch lange so bleibt. Ab und zu liest man hier über Leute die ,,Allein und glücklich,, durch die Lande ziehen. Wenn ich das jetzt auf meine Person mal umlege, weiß ich garnicht ob ich jemals allein los fahren würde. Kann man sowas lernen ? Bitte nur Antworten von alleiin Reisende :D LongJohn Ich kenne viele glückliche alleinreisende. Darf hier aber nicht antworten. J.J. Ich gehöre auch zu dieser Kathegorie Mensch :) :D :) Alleinreisend und nicht einsam. :) Ich sehe vermehr Alleinreisende, Männer wie Frauen. Mir gefällt es, alleine unterwegs zu sein. Ich kann für mich alleine entscheiden, was ich tun möchte, muss keine Rücksicht nehmen und habe mein Mobil gaaaanz für mich alleine :) :) :) Nette Gespräche, mit Nachbarn ein gemeinsames Bierchen oder ein Wein kommen häufig zu Stande. Julia Auch ich bin eine glückliche Alleinreisende. Das Reisen mit Wohnmobil war das gemeinsame Hobby meines Mannes und mir. Warum sollte ich es aufgeben, nachdem er verstorben war? Ich bin sofort wieder losgefahren. Es gibt zwei Foren für Alleinreisende, wo gemeinsame Touren, Treffen, Stammtische usw. angeboten werden. Ich muß nicht unbedingt alleine fahren. Es ist aber für mich die absolute Freiheit, tun und lassen können, was ich will. Ich genieße es. Aber das muß jeder für sich entscheiden. Steinni Das alleine fahren kann man lernen bzw. sich daran gewöhnen. Was will man machen, wenn der Partner gestorben ist und Camping bzw.mit dem Wohnmobil unterwegs sein, für einen die richtige Urlaubsform ist! Ich lerne auch alleine diese Urlaubsform zu geniessen. Da meine Frau noch werkend tätig ist, haben wir im Grunde nur die 4 Wochen Jahresurlaub miteinander. Ich bin dann noch insgesamt etwa 2-3 Monate im Jahr allein unterwegs. Das ist nicht dasselbe, hat aber auch seinen Reiz für mich. Ich genieße es, auch mal nur für mich selbst zu sein und nach ausschließlich eigenem Gusto zu fahren. Das Mobil für mich allein zu haben, ist auch mal schön. :) ob man das allein reisen lernen kann, kann ich nicht beurteilen, denn ich hab´s von anfang an gemacht. mein ex hatte kein interesse am womofahren und so bin ich allein los. ich weiß noch, dass ich anfangs versucht habe, freundinnen dazu zu bringen, mit zu fahren. bin ich im nachherein froh, dass niemand mit wollte! auch wenn ich in der letzten zeit nicht viel dazu gekommen bin, überhaupt weg zu fahren, so muss ich doch ein klares "ja" zum alleinfahren geben. man kann ziel und tempo selbst bestimmen, hat richtig viel platz allein im Womo und anschluss zu finden ist auch kein problem, wenn man offen für andere leute ist. Ich war jetzt zweimal alleine unterwegs. Mir hat es sehr gut gefallen. Anschluss findet man immer ,wenn man möchte. So ein Womo ist auch ganz schön groß, wenn man alleine ist. Seh ich auch so. Das mit dem "offen sein" ist allerdings wichtig. Wer nur alleine fährt, weil's nicht anders geht, und ständig nur traurig ist, weil xy fehlt, der hat wohl nicht so viel davon. Für mich ist Reisen Neugier auf die Welt, ich fahr nicht an irgendeinen Platz, um Anschluss zu finden - ich will die Welt entdecken. Das geht auch - oder sogar besonders gut - alleine. Man wird viel eher auch angesprochen, als wenn noch jemand dabei ist. Man spart sich eine Menge Diskussionen und kann jeden Blödsinn machen, den man will. Keiner meckert, wenn ich ins Legoland will - oder Karl Mays Haus in Radebeul besuche - oder ins National Theatre gehe, um "Look back in anger" zu sehen. Oder die Route einfach umstelle, weil jemand mir von irgendwas tollem erzählt. Komische Frage-kann man denn zu zweit fahren lernen?? Ich liebe es, allein zu fahren-war grad 2 Wochen in Italien und habe CPs für den Urlaub zu zweit in Augenschein genommen.Ist doch toll-man tut das dann wann man selbst will-und wenn was schief geht kann man nicht meckern.Das ist sehr erholsam.Eben anders.. Hallo, allein unterwegs zu sein wäre mir zu langweilig, ich hab das mal zwangsweise für ein langes Wochenende gemacht aber irgendwie fehlt mir da ein Gesprächspartner und wenn man via. Annonce Mitfahrer/rin sucht denkt doch jede/der nur an das Eine! :hoppel: Nicht jeder...aber dann fährt man ja wieder nicht allein-und damit ist das Thema verfehlt :) Ähnliche Situation wie bei Allradliebhaber - meine Frau noch mindestens 4 Jahre beruflich tätig, ich seit 3 Jahren in ATZ, davon die ersten beiden Jahre mit Pflege der Schwiegereltern verbracht. Letztes Jahr, nach unserem gemeinsamen Dänemarkurlaub --> Link anschließend nach vielem Zureden meiner GG dann erstmals allein auf Tour gewesen - 3 Wochen bei allerschönstem Wetter von Calais bis Finestere die Küste abgeklappert --> Link. War eine super schöne Zeit > viele super nette Begegnungen unterwegs gehabt, die sich teilweise mittlerweile zu Freundschaften entwickelt haben. Natürlich ist es etwas anderes, wenn man seine vertraute Partnerin dabei hat und mit ihr zusammen die Erlebnisse teilen und sich austauschen kann. Dieses Frühjahr waren wir wieder gemeinsam unterwegs > --> Link und vor 14 Tagen bin ich von einer 10 tägigen Solotour an die Côte Opale zurückgekommen. Jetzt steht wiederum der gemeinsame 3 wöchige Sommerurlaub an. Für mich war es auch noch nie ein Problem, wenn meine GG mit ihren Freundinnen Reisen unternimmt und ich in der Zeit das Haus behüte. Das Alleinreisen hat Vor - und Nachteile - man/frau muß immer alles alleine Entscheiden, was unternehme ich heute, bleibe ich noch länger oder fahre ich weiter, koche ich mir selbst oder gehe ich heute essen etc - kann in Stress ausarten. Obwohl ich bei meinen Solotouren immer tolle Erlebnisse hatte wiegen sie nicht die gemeinsamen Reisen mit meiner GG auf. Gehe davon aus, dass das alleine fahren lernen mit einem WOMO sich auf Menschen bezieht, die vorher mit einem Partner/in unterwegs waren. Ein Single aus Leidenschaft trägt das wohl in den Genen. Alleine fahren bedeutet meist auch alleine sein auch zuhause. Ja, ich bin seit 5 Jahren alleine zuhause und seit 2 Jahren im Ruhestand und deshalb auch alleine im WOMO unterwegs. Fahre hier und da Rad -Marathons in den Alpen, bin bis zu 2 Monaten am Stück dort unterwegs und genieße die Freiheit tun und lassen zu können wie es mir in den Sinn kommt. Das putzen, kochen, waschen war wohl das lernen als Mann die größte Lehre, obwohl man lernt immer noch dazu. Beim wandern, überall, ob flach oder im Gebirge alleine ist für mich schwierig. Die Motivation ist dann sehr niedrig und die Touren werden immer kürzer. Fotografieren auch ohne große Ausrüstung mache ich auch gerne. Seit November 2014 habe ich mir einen belgischen Schäferhund zugelegt, war gleich mit diesem den ganzen Dezember und Januar in Südfrankreich unterwegs. Meine Wanderungen können nun von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang gehen, es ist herrlich. Ja, ich habe großen Spaß auch alleine mit dem WOMO unterwegs zuein. Hätte nie gedacht, das es so toll sein kann. Eine Beziehung suche ich nicht, gehe solchen Dingen aus dem Weg, habe aber nicht die geringsten Berührungsängste, gehe auf fast alle Leute zu, liebe nette Gespräche und kann aber auch tagelang die völlige Einsamkeit genießen. Ein paar Etappen zwischendurch mal ganz zwanglos andere Mobilisten zu begleiten wäre kurzfristig akzeptabel, man kann ja jederzeit wieder seine eigene Wege gehen. Ich kann mir ein fahren nur noch alleine vorstellen, ich habe wahrscheinlich den Zenit des alleine seins schon erreicht und mir den Weg zu zweit zwangsweise abgeschnitten. Die selbe Zufriedenheit die ich Jahrzehnte zu zweit hatte, habe ich heute auch alleine wieder erreicht, nicht nur im fahren :mrgreen: Viele gute an alle Allein- Fahrer. Nun hast du ja den Hund. Ich fahre vielleicht 50% allein durch die Gegend. Dabei ist die Einsamkeit spürbar. :roll: Wenn ich zu zweit bin, Wünsche ich mir gelegentlich, allein zu reisen. :D Immer allein wollte ich nicht. Liebe , Alf LongJohn, bei Fragestellung, denkst du an dich selbst oder an deine Frau? :?: Laut Statistik, im Schnitt, Frauen leben etwas länger als die Männer! Deswegen macht dir keine Sorgen, sie wird schon zu Recht kommen! :) Gordan :roll:
Hallo Gordan Eigentlich bezog sich die Frage auf meine Wenigkeit. Bevor hier falsche Gedanken aufkommen, meine Frau ist Kerngesund. :D Ich glaube nicht das meine Frau allein los fahren würde. Sie hat auch noch nie eines unserer Wohnmobile gefahren. Aber wenn ich die Antworten hier auswerte, scheint das doch bei manchen zu funktionieren. Die Frage entstand mal auf einer unserer schönen, bisherige Touren bei mir im Kopf. :D LongJohn
Laut Statistik sind das 7-9 Jahre. Wenn Frauen damit zu Recht kommen, tuen das Männer nicht? Eine Wissenschaftliche Erklärung warum Frauen älter werden gibt es aber nicht. Männer tuen sich schwer damit, alleine zuein, warum? Plötzlich merkt man, welche Last die Frau jeden Tag getragen hat. Putzen, waschen, kochen, Einkäufe planen usw. Viele Männer schaffen das nicht mit zu übernehmen, damit der Haushalt ordentlich wie gewohnt weiter läuft. Also suchen manche Männer nicht nur einen Gesprächspartner, sonder auch eine Putze-,Koche- und Waschfrau. Im WOMO ist es das gleiche, hier stehen auch die gleichen arbeiten des täglichen Lebens an. Nix, mit dem Hund Gassi gehen und man setzt sich anschließend an den gemachten Frühstückstisch. Der Tisch ist nun leer und man muss alles selber machen. Ich habe es aber geschafft, außer bügeln, kann ich, mache ich aber nicht. Benutze fast nur Hemden die man nicht wirklich bügeln muss und hänge alles auch Hosen clever zum trocknen auf, das bügeln nicht notwendig wird. Sauberkeit ist weiterhin sehr wichtig. Es würde mich belasten wenn man auf Grund meines Single darein dies am Erscheinungsbild erkennen würde. Der Nachteil des alleine sein als Mann besteht hauptsächlich darin, man muss mehr Zeit in den Haushalt investieren wenn man ihn auf dem gleichem Level haben möchte. Eine neue Partnerschaft stelle ich mit meinen 64 Jahren mir sehr schwierig vor. Irgendwie arbeiten beide Teile ihre Lebensgeschichte ab, man bekommt eine ganze Familie und den Bekanntenkreis vom Partner dazu. Hier war ich schon, das ist nicht mein Ding, das mag ich, das nicht, also ein neue Partnerschaft braucht auch viel Toleranz und Pflege. Ich Füge mich des allein seins, denn es gibt auch viele Vorteile. Vielleicht sind dazu Ziele noch wichtiger als mit Partner. Meine Ziele: Die Gesundheit zu erhalten um möglichst keine Fremde Hilfe zu benötigen und um die Ziele auch leicht umzusetzen. Fahre gerne Rad, auch ein paarmal im Jahr Rad -Marathons mit dem Rennrad in den Alpen. Musik, Fotografieren, schwimmen, wandern auch Klettersteige, bin für allen Blödsinn zuhaben. Rauche nicht und trinke nur Alkoholfreies Bier, aber dafür viel zuviel Kaffee, war aber schon immer so. Der Vorteil: Entscheide alles nach meinem Geschmack, fahre hin und soweit ich es kann, kann dies in kleinen oder großen Etappen tuen. Gefällt mir was unterwegs, dann bleibe ich dort auch länger wie ein Tag. Mir fehlt im Prinzip nichts, habe tagsüber soviel nette Gespräche mit beiden Geschlechter, das ich zufrieden die spätere Ruhe alleine im WOMO genießen kann. Habe bewusst kein TV im WOMO, mit Musik und Nachrichten aus dem Radio bin ich voll ausgelastet. 99% der Tage freue ich mich über die kleinen Dinge des Lebens, ja, das Leben mach alleine auch viel Spaß. Meine Eltern hätten ihre Freude daran ihren Sohn zufrieden im letzten Lebensabschnitt zusehen. Ja, das ist auch ein Ziel von mir so etwas zurückzugeben. :) Viele an alle Freunde des Campen. Hallo, eure Beträge haben mich sehr nachdenklich gestimmt. Ich bin vor mehr als 30 Jahren alleine mit einem LKW durch die Welt gefahren und war sehr zufrieden, aber die wilden Jahre sind vorbei und ich bin dankbar meinen Mann an meiner Seite zu haben. Wie wir alle wissen kann es von heute auf morgen vorbei sein. Jetzt denken wir laut darüber nach ob wir, auch alleine diesem geliebten Hobby treu bleiben und alleine los fahren würden. Danke für diesen Denkanstoß, viele aus dem Weserbergland Aggi Hallo, die große Frage ist: Kommst Du alleine mit Dir selber zurecht? Alleine sein heißt auch: zeit zum Nachdenken zu haben, auch über sich, das Leben, die Wege, ... Und das halten nicht alle aus. Es heißt auch manchmal: Freude nicht teilen zu können: An einem wunderschönen Fleck zu stehen und zu niemandem sagen zu können: "Boahhh ... ist das schön!", an einem schönen Sonnenuntergang nur alleine zu sitzen und zu genießen. Aber es bringt auch viele Vorteile: Unabhängigkeit, niemandem Rechenschaft geben müssen, ... Aber auch: Alles alleine verantworten, neimand gibt Dir Anstöße für die Planung usw.. Alles Vor- und Nachteile. Klaus Ich muss sagen, hier sind einige sehr schöne Beiträge bei. Es wird sich wirklich schön, offen und auch nachdenklich mit dem Thema auseinander gesetzt. Zur Zeit reisen wir wann immer es geht gemeinsam. Es kommt aber vor, dass die Ziele und Vorhaben absolut nicht kompatibel sind. dann gehen wir auch mal eine Woche getrennt los. Zum Beispiel war es ein Lebenstraum meiner Frau einmal nach New York zu kommen. Das wiederum ist für mich als Städtehasser leider garnicht machbar. So flog meine (bedeutend) bessere Hälfte allein übern Teich und ich fröhnte meiner Camperfreiheit. Ok, ganz alleine war ich nicht. Unser Hund stand mir treu zur seite. Es geht, aber ich bin ehrlich, so dass Richtige ist es für mich nicht. Lustig gemeint: Weiber, man kann nicht gescheit MIT Euch leben, ohne Euch ist es aber noch schlimmer :-) Als früher mal gelernter Koch und Konditor habe ich mit der Selbstversorgung keine Probleme und da ich mein Geschäft von zu Hause aus betreibe und mein Weibi jeden Tag 160km Arbeitsweg hat, kann ich auch unterwegs meinen Job als Hausmann alleine erledigen. Übung hab ich da reichlich. Wenn ich allein reise, brauche ich ausser meinem Hund auch mal eine Zeit lang sonst niemand. Ich lese, faulenze, höre Radio und in Gespräche mit anderen Campern kommt man sowieso, wenn man möchte. Sollte ich mal in die bedauerliche Lage kommen durch Tod oder Trennung alleine reisen zu müssen, so werde ich das tun. Allerdings nicht mehr mit dem gemeinsamen FZG, sondern mit was kleinerem, aber allradgetriebenen und dann in Gegenden wo wir jetzt niemals hinführen. Ich finde, man sollte sein Leben nach eigenem Gusto leben. Ungeachtet vermeintlicher, gesellschaftlicher Zwänge oder Vorgaben. Ich bewundere jeden / jede Alleinreisende/n der/die das so lebt. Ich weiß jedoch, dass meine bessere Hälfte NICHT zu den Alleinreisenden Campern gehören wird. Camping macht SIe nur mir zu liebe. Alleine mit Sicherheit nicht. Ich hoffe jedoch, dass sie, jenn ich mal die "schwarzen Essensmarken nutze" sonstige Reisen unternimmt und noch was aus ihrem Leben macht. Mein Fazit : Es kommt halt auf die jeweilige innere Einstellung zum Leben, zum Reisen an. Man kann versuchen es zu lernen, aber ich denke, letztlich ist es die eigene Persönlchkeit die den Ausschlag gibt ob es auch dauerhaft zielführend ist. Mein Bericht ist der aktuelle Stand der Gegenwart. Wenn man einen Partner hat mit dem alles unternommen hat und dieser plötzlich wegbricht, dann kann man erst wirklich sehen wie es weiter geht. Ohne dieses Ereignis ist alles reine Theorie und beruht auf Vermutungen. Einen neuen Partner suchen oder alleine weiter machen. Die meisten suchen, sind aber alleine weil sie keinen geeigneten Partner finden oder immer wieder nach kurzer Zeit zerbrechen. Einen passenden Partner finden nur zum Reisen ist ebenfalls möglich, aber auch nicht einfach. Die Waage in der Mitte halten, sähen und ernten, geben und nehmen ist sicherlich im zunehmenden Alter schwieriger, weshalb der Weg alleine auch leichter sein kann. Es wäre im Moment für mich nicht sehr schwer eine Partnerin zu finden, aber es würde bedeuten die gewohnten Kompromisse oder sogar mehr einzubringen. Man wurde in den Kindergarten gebracht, Schulpflicht, Ausbildung, Wehrpflicht, Ehepflicht, Arbeitnehmerpflicht und jetzt Solist im Ruhestand dem letzten Lebensabschnitt fast ohne Pflichten. Nach 42 Ehejahren zunächst ein Loch. Nach 2 Jahren Lehrzeit ohne Ausbildungsvertrag ist es mir gelungen ein neues anderes leben zuführen. Allein sein ist keine Strafe, man kann es als ein Geschenk Gottes ansehen, der lebte auch allein.(Glaube nicht an Gott) Es ist doch sehr einfach, man braucht es nur versuchen. Wenn ich eine Frau wäre, ich würde keinen neuen Partner wollen, eine Putze, Wäsche und Koche würde ich mir nur noch selber sein. Mein an alle mit und ohne Anhang :top: Noch ein Gedanke.... die Frage war ja, ob man das alleine fahren lernen kann, nicht ob es möglich ist. Über die Voraussetzungen (Fähigkeiten und auch willentliche Entscheidungen) wurde schon geschrieben. Aber ich wollte trotzdem auch "Ungeübten" Mut machen, es zu probieren. Man lernt es (meiner Ansicht nach) mit dem Tun. Mein erster wirklicher Allein-Urlaub (also nicht Gruppe oder Fortbildung o.ä.) kam zustande, weil einfach niemand mit nach Großbritannien wollte. Ich bin trotzdem gefahren und habe es nicht bereut, im Gegenteil. Mangels Erfahrung habe ich damals nur die Fähre Dunkirchen-Ramsgate und das Hotel in Seaford für die erste Nacht gebucht, sonst nix. Ideen gab es natürlich und ich hatte massenweise Reiseführer etc dabei. Der Rest hat sich Schritt für Schritt ergeben. Ich habe eine Menge Gespräche geführt - zum Teil mit anderen Urlaubern aber noch viel mehr mit den Einheimischen. Ich hatte Zeit (Semesterferien), hab also noch nicht mal das Ende der Reise vorher definiert. Hab einfach geschaut, wann es "genug" war. Nach dreieinhalb Wochen war es soweit und ich bin wieder nach Hause. So unvorbereitet, dass ich zum ersten 3. Oktober, der Feiertag war, mitten im Stau gelandet bin. Nach dieser sehr positiven Erfahrung war es anschließend nicht mehr so schwer, mich wieder mal für eine Reise alleine zu entscheiden, wenn es passte. Hätte man mich vorher gefragt, wär ich nicht so sicher gewesen, ob ich das mehr als einmal mache. Soll heißen - gute Erfahrungen bringen einen vorwärts, machen Mut und bieten die Basis für weitere Reisen. Theoretisch kann man das glaub ich nicht entscheiden. Nach vielen Jahren immer wieder alleine unterwegs(aber auch mal andere Konstellationen) kann ich mich an keine wirklich schlechten Erfahrungen beim alleine reisen erinnern. Ok, es war mal schlecht Wetter oder irgendwas, wo ich hin wollte, war geschlossen - und natürlich hat jede zweite Sehenswürdigkeit, die ich besuchen will, Gerüste dran, das ist schon normal. All das passiert mir aber, egal, mit wieviel Leuten ich unterwegs bin. Und ein Abendessen allein zu verbringen (notfalls ein Buch zum Lesen daneben) oder nur eine Eintrittskarte fürs Theater zu kaufen, fällt auch nicht wirklich schwer. Is oft sogar einfacher, nur für eine Person nen Platz zu kriegen. Also - wenn es passt, mit positiver Einstellung ausprobieren - die Welt steht auch für Alleinreisende offen... Ich habe verschiedene Touren alleine gemacht,die letzten gut 10 Jahre aber mir einer festen Reisepartnerin.Wenn wir auch keine Lebensgemeinschaft waren so waren wir doch auf Reisen ein wirklich gutes Team.So hat mich der Krebstod meiner Reisepartnerin im Februar härter getroffen als ich es jemals geglaubt hätte.Erst durch diesen Verlust merkt man was man gehabt hat.Trotz dem fahre ich ende nächster Woche in Urlaub,mal sehen wie es sich tut. Arno Moinsen, wer schrieb das mit den Genen? Ich glaube nur bedingt, dass man das lernen kann, man ist so wie man ist. Manche Leute können keine Minute alleine sein. Einige würden nicht alleine fahren, weil sie nicht genügend offen für andere Menschen sind und dann alleine vereinsamen. Klappen kann das manchmal mit Hilfe von außen und die Menschen finden zu sich selbst, eine innere Kraft und sich über die neu gewonnene Entscheidungsfreiheit freuen. Ich bin gerne alleine, ganz für mich, zu entscheiden was ich im Moment gerne machen möchte. Ebenso gerne bin ich auch, vielleicht zu kommunikativ, unter Leute. Oft genug war ich auch alleine unterwegs. Allerdings muss ich sagen, am Liebsten bin ich mit meiner Liebsten unterwegs. Größere Exkursionen würde ich nie ohne sie machen. Das Schöne, wenn man sich versteht, die gemeinsamen Erlebnisse und Erinnerungen die eine ganz andere Bedeutung und auch Wert haben. War ich mal alleine unterwegs, haben all die Erinnerungen kaum Wert, da ich sie nicht teilen kann und für meine U. wertlos sind. Wäre ich, hoffentlich passiert das nicht, ohne meine U., dann wäre ich auch alleine unterwegs, auf jeden Fall. Es wäre dann nur nicht so schön... LG vom Mikesch Alleine Fahren muss man nicht lernen, das kann man(n) 8) Du wirst anfangs vielleicht nur ein wenig verunsichert sein, wie ruhig und stressfrei das Leben doch sein kann :lach: :lach: :lach: Ich genieße das ungezwungene Leben einfach und alleine fahren hat ganz sicher nichts mit alleine sein zu tun. Kontakte und lockere Gespräche mit anderen Mobilisten findet man immer, wenn man das denn möchte 8) Vor drei Stunden wurde ich noch einem ganz netten allein fahrenden Mobilisten auf einem Wanderparkplatz angesprochen (so einfach ist das :lach: ) und wenn ich morgen keine Termine hätte, wäre ich ganz sicher dort geblieben und hätte meine Weinvorräte geopfert :ja: , Klaus Ich hab auch mal einen sehr netten Tramper mitgenommen und sehr bereichernde Gespräche gehabt- hätt ich doch mit Beifahrer auch nicht machen können.Also wenn dann alle vorne sitzen... Also ganz ehrlich: Für mich wäre es ein Traum mal ein paar Touren alleine machen zu können. Nicht, dass ich meine Familie nicht liebe und nicht gerne dabei habe, aber zur Zeit müssen einfach sehr viele verschiedene Interessen unter einen Hut gebracht werden und meine eigenen stelle ich da gerne hintenan. Meine Kinder sind 13 und 11 und die möchten am liebsten an einem Platz bleiben, Freunde treffen, mit anderen Kindern spielen, quatschen Spaß haben. Mein Mann ist gehbehindert und auch sonst von Krankheit gezeichnet und für ihn muss daher vor allem die Infrastruktur stimmen. Es muss ein Campingplatz sein mit gutem, sauberen Sanitär und das muss möglichst nicht weiter als 20m fußläufig entfernt sein. Ein Ort sollte in der Nähe sein wo man mit dem Electromobil hinfahren kann. Möglichst flach, möglichst ein paar Cafés und Geschäfte usw. Ich selbst würde gerne Rundreisen machen und viel sehen. Nur einen Tag am selben Ort sein, jeden Tag etwas anderes, aktiv sein, wandern, radfahren etc. Ich würde gerne nach England, Irland, Schottland in die Toskana oder in Frankreich an den Atlantik, aber das ist zur Zeit einfach nicht möglich. Die Kinder könnte man ja noch zwingen, aber mein Mann schafft diese Reisen einfach nicht mehr, obwohl ER sie auch gerne machen würde. Das muss ich halt erst mal verschieben, aber irgendwann mache ich das und wenn es dann alleine ist, dann werde ich es genießen einfach nur das zu machen, was ICH möchte.
Das tut man einfach wenn man ohne Partner ist. Ich fahre nun schon zehneinhalb Jahre “allein und glücklich“, mit Partner könnte ich mir das gar nicht mehr vorstellen.
Ja, das sind die wenigen Momente wo ich bedaure alleine zu sein. Hallo zusammen, selten einen so interessanten und sensibel und gar nicht in die üblichen Abgründe gleitenden Thread gelesen. Mag sein, dass die Zusammensetzung der Poster hier eine ganz andere ist als sonst, wo es rasch kracht :) Wenn meine Liebst mal wieder ein Seminar hat oder sonst einen Termin, wo ich nicht dazugehöre, dann fahre ich gerne mit dem Womo. Das kann ich sehr genießen, das Womo ist doppelt so groß. Ich gehe aber in den paar Tagen täglich essen, kochen fange ich da gar nicht erst an. Spontanste Entscheidungen genieße ich bewusst. Könnte es mir gut vorstellen, auf Dauer auch alleine zu reisen, sogar für dauernd. Zumindest probieren würde ich es gerne. Haus mit Garten ist bewusst verkauft, nur noch ETW mit Hausmeistervollservice, bin also völlig frei. Morgen könnte es losgehn. Nicole :knuddel: Fahren muss man können und was sehen wollen............. was erleben wollen ...................... seinem Hobby, seiner Leidenschaft nachgehen wollen............ ob´s da was zu lernen gibt.................... Wie Klaus sagt, am wichtigsten und schwersten ist es mit sich selber klar zu kommen. Selber war ich ja 26 Jahre, bis auf die Kinder, die meiste Zeit alleine unterwegs, die letzten 10 Jahre fast immer, bis auf meine Tiere ganz allein. Für mich war´s normal, war´s schön, habe die Zeiten auch genossen, sehr viel gesehen, erlebt. Waren ü 500.000Km die ich mit meinen diversen Fahrzeugen abgespult habe. Mich hat der Virus eben ganz feste im Griff ;D Hatte es aber auch nötig. Mich nur auf mich zu konzentrieren. Waren nicht immer leichte Zeiten. Und erst seit 1,5 Jahren gibt´s jemanden an meiner Seite der mich akzeptiert wie ich bin und mich "sein" lässt wie ich bin, mich machen lässt und der auch Spaß am reisen hat, im Gegensatz zu seinen Vorgängern :D Für mich gibt´s trotz allem schönen das wir gemeinsam haben und erleben, doch ab und an Situationen in den ich uns ermögliche wieder "Sehnsucht aufeinander" zu verspüren :lol: indem ich alleine weg fahre :) muss einfach sein, die Zeiten und Umstände wurden "nur" anders, nur leicht "leichter" das mache ich dann am liebsten mit mir selber aus. Muss ich mich auf die Art wieder "einmitten" Kopf frei bekommen. Nachdenken, erspüren was los ist, was ich brauche, was ich will. Die Zeit muss sein, muss ich mir nehmen. Ja, eigentlich wollte ich wenn mein Sohn dann mal ganz alleine auf seinen Füßen steht auch "Dauerfahrerin" werden. Aber meistens kommt es anders als man denkt. Aber so ist es auch schön :) und wenn mich der rappel packt und ich wie letzten Winter ganz lange und ganz weit weg will/muss, dann kommt er halt mit dem Flieger hinterher und für die Zukunft müssen wir uns was überlegen. Mit genau>Lena, aus diesen Gründen einer Mietwohnung mit auch Hausmeister. Der Wunsch war vom Fragesteller: Bitte nur Antworten von allein Reisende :D Mit allein Reisenden Leute die einen festen Partner haben und dieser verhindert ist und man deshalb ab und zu mal alleine mit dem WOMO unterwegs ist sind vom Fragesteller nicht angesprochen worden. Auch nicht, ob sich jemand vorstellen kann immer alleine mit dem WOMO zureisen oder es eines Tages zumachen. Die Frage ging an Leute, die ab dem Tag X nur noch alleine auf Achse sind. Zu: Freude nicht teilen zu können: An einem wunderschönen Fleck zu stehen und zu niemandem sagen zu können: "Boahhh ... ist das schön!" Dieses Bedürfnis habe ich nach 6 Monaten verloren, die Gewohnheit schlief ein. Halte diese Eindrücke meist auf Bilder fest. Durch die digitale Fotografie schaue ich mir am Tagesende fast immer die Bilder auf dem Kamera-Monitor an und teile die Freude dann mit mir nochmals selber: "Boahhh... ist das schön!" Die Beratung, ob man an diesem schönen noch etwas länger bleibt oder nicht sind immer vorbildlich einstimmig. In den über 2 Jahren des allein reisens hat es noch nie eine Meinungsverschiedenheit gegeben, weder beim Reiseziel, Aufenthaltsdauer, Essen oder sonst was. Bin mit mir selber sehr zufrieden und bin fest davon überzeugt, da ich keinen bessern Partner/in finden kann. Warum also suchen, wenn man alles schon bestens hat. :mrgreen:
Was macht Dich da so sicher? Ich würde das nicht so eng sehen und bislang hat sich der TE nicht beschwert. :) Bislang lief dieses Thema doch sehr harmnisch, warum jetzt Eingrenzungen treffen, die nicht nötig sind :?: Julia Ich glaube man muss dazu geboren sein sich allein zu beschäftigen und dies auch zu geniessen. Klar fahre ich gerne mit der Family, aber ebensoschön ist es allein unterwegs zu sein und auf niemanden Rücksicht zu nehmen :D Wenn keine viertel oder halbe allein Fahrer antworten kommt das mehr auf dem Punkt. Es ist keine Beschwerde, sollte nur ein Hinweis sein ohne die bisher empfundene Harmonie zustören. Ja, man kann alleine fahren lernen, aber es geht nicht bei allen. Je nach Veranlagung fällt es dem einen leicht und einem anderen schwer. Man sagt, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Man muss schon eine gewisse Zeit dies üben um zu erfahren ob es geht. Es ist wie das Heimweh was bei jugendlichen oft bei der ersten Trennung vom Elternhaus zu beobachten ist. Nach einem individuellen Zeitraum schwindet der empfundene Schmerz bei den meisten spurlos. So ähnlich ist es hier auch. Eine Woche Ferienlager ist ein anders oder erzeugt bei einigen überhaupt kein Heimweh. Eine Trennung wohl wissend für immer ist was anderes und können auch nur welche beurteilen die es erfahren haben. Grüßle
Liebe Julia, um die Harmonie aufrechtzuerhalten könntest du auch selber etwas zum Thema beitragen. Was hat dich denn in diese Rubrik verschlagen, bist du auch immer alleine unterwegs? oder bahnt sich der Solo- Status bald an? Viele gute July123 Lies mal das 2. posting nach dem des TE. Es ging niemals um Singles, sondern ums Alleinfahren. Das schließt hier gar keinen aus!! Es ist doch keine Auszeichnung, sondern eine Reiseform, die durchaus selbstgewählt sein kann.
Verstehe aus den Postings vom TE, das hier nach gewohnten gemeinsamen WOMO Fahrten der Partner weg fällt, was viele Gründe haben kann. Ob nun es lernbar ist auch alleine weiter mit dem WOMO unterwegs zu sein. Ein Single ohne vorherige Reisepartner Erfahrung war nach Meinung nicht gefragt. Aber hier kann eh jeder etwas dazu schreiben wenn er sich angesprochen fühlt. Um einmal alleine was zumachen, das braucht man auch nicht lernen, die Frage wäre danach unnötig.
Hat ein Belgier geschrieben, könnte aber auch von einem Hessen stammen. :mrgreen: Viele Grüßle Moderation:Hälst du dich bitte mal ein wenig zurück? Bisher lief hier alles sehr harmonisch ab. Wenn du Beratungsbedarf hast, kannst du mich per KN kontaktieren. Wolfherm Nein, der Post ist von julia10 - denn sie hat sich sehr wohl in diesem Thread schon inhaltlich beteiligt. Was der Rest von uns sehr wohl (und gern) bemerkt hat. Können wir jetzt vielleicht wie vor diesem unsinnigen Geplänkel wieder zum Thema zurückkommen? es ist das 3. --> Link und das hat July123 wohl nicht gelesen nun aber zurück zum thema :) edit: hat sich überschnitten Ich denke, es kommt auch immer darauf an, wie wichtig einem eine Sache ist. Und wenn einem das Womofahren wichtig ist, wird man auch das Alleinfahren lernen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich habe mir nie vorstellen können alleine zu fahren. Durch den plötzlichen Tod meines Mannes vor 17 Jahren musste ich mir überlegen wie es weiter gehen soll. Und ich habe mich für das Alleinfahren entschieden, und das war gut so, allerdings eine schwere Schule. Anfangs ist meine Tochter noch mitgefahren, später bin ich dann ganz allein gefahren.Damals habe ich kaum alleinreisende Frauen getroffen, heute sehe ich häufig welche. Einsam habe ich mich nie gefühlt, im Gegenteil, ich habe in dieser Zeit sehr viele interessante Menschen und enorme Hilfsbereitschaft kennengelernt. Mein Gesprächspartner war aber auch häufig mein Tagebuch. Inzwischen fahre ich wieder zu zweit, und das ist doch um Welten besser! LGElfie
Stimmt, sorry, meine Alzheimer. :mrgreen: |
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