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Ich möchte mal eine Diskussion anschieben, da immer wieder die verrücktesten Theorien erscheinen. Ich habe mal aus Spaß 3 verschiedene Hersteller von Solarladereglern untersucht. Fazit vorweg: man kann es sich fast raussuchen und Roulette spielen. Z.B. IVT Mpp mit lifepo4 Vollladung 45 min bei 14,6 volt Zwischenlandung 14,1 volt 90 min Erhaltung unendlich 13,8 volt Votronic mpp mit lifepo4 Da wird es ganz verrückt Vollladung 14,2 volt -14,8 volt 0,5-3 Stunden Erhaltung 13,5-13,7 Volt Sunware Fox 260 lifepo4 Vollladung über Zeit 14,6 Abschaltung und Neustart 13.6 volt Ladetemperatur einstellbar -25-0 Grad So jetzt können wir diskutieren wer Recht hat !!!! Du kannst auch spekulieren, wessen Batteriehersteller Datenblätter für die Programmierung der Kennlinie betrachtet wurden. Dein Alf Ja es zeigt aber das es in diesem Bereich Unklarheiten gibt. Ich hatte daher sehr angeraten,das der Balancer das letzte Wort hat(ovp-lvp) . Viele Erfahrungen werden von Li-Ionen-Zellen übernommen. Nimmt man z.B Handys, Laptop sieht man das der Akku bis zur Leistungsgrenze gefahren wird. Wir sind mit unseren Einstellungen weit weg davon. Dürfte alles ziemlich egal sein. Die LiFeXX Akkus haben nach meiner Einschätzung einen so niedrigen Innenwiderstand, daß beim Laden mit den Strömen die normalerweise aus einer Solaranlage zu erwarten sind keine große Spannungserhöhung der Zelle erreicht werden kann. Irgendwann ist das Ding dann voll, und dann geht die Spannung hoch und man muß abschalten. Dann über einen längeren Zeitraum noch hohe Spannungen bei kaum noch Ladestrom zu halten, dürfte allerdings nicht sinnvoll sein. Das belastet nur den Akku, bringt keinerlei positiven Nutzen (bei Bleiakkus macht man das ja aus diversen Gründen so), und auch keine nennenswerte Einlagerung mehr. Die OVP/LVP Abschaltung muss zwingend mindestens auf Zellebene geschehen - das ist völlig klar. Muss nicht durch einen Balancer sein - ein zentrales BMS mit Einzelzellüberwachung kann das gleich gut. Optimierungspotential wäre noch anstelle eines Balancers eine aktive Ladungsverteilung auf die einzelnen Zellen zu bauen. Lohnenswert ist das allerdings nicht - es gibt dadurch ja nix zu gewinnen. Auch bei Blei ist es sehr schädlich wenn die Spannung zu lange oben bleibt (Plusplattenkorosion). Da Freunde von mir ein aktives BMS gerade in der Erprobung haben und es ein sehr gutes Messgerät gibt werde ich mal die Kurven veröffentlichen. Da werden wir alle etwas schlauer. Wichtig ist überhaupt eine Sicherheit und ein Balancer. Egal ob als Platine oder zentrale Einheit !! Bis jetzt kann ich für Winston sagen,das der LiPro oder der Ev-Power in Verbindung mit alten Bleigeräten perfekt funktioniert. Ist Praxis und keine Theorie. Ja - nur im Gegensatz zu den Li Zellen brauchen sie (natürlich typabhängig) auch mal erhöhte Ladespannung.
Hallo Sonnentau, ich denke alle 3 Kennlinien sind eigentlich für Blei und nur als LiFePO4 deklariert worden. Außerdem fehlt der Spannungswert bei dem die Ladung wieder beginnt. 14,8V für Vollladung, wenn die erreicht sind Ladestrom sofort abschalten oder sofort in einen Bereich zur Erhaltungsladung bei 13,6V wechseln. Dieser Bereich wird erst wieder verlassen wenn die Batterie auf einen Wert von <12,8V über einen Zeitraum von 30min entladen wurde. Erst dann folgt wieder ein voller Zyklus bis 14,8V bei dem auch die Balancer arbeiten. Ständiges Spannungsniveau über 13,6V bzw. 3,4V je Zelle wirkt nach neuesten Erkenntnissen auch bei diesen Akkus Lebensdauer verkürzend. Im Modellbaubereich hatte man diese Erkenntnis schon viel früher. Ob nun 13,6V oder 13,4V für die Erhaltungsladung gut sind, darüber könnte man auch noch streiten. Uwe Aus dem Bauch raus würde ich eher die 13,4V nehmen. Je höher diese Spannung desto mehr Energie wird (lebensdauerverkürzend) in den Akku gepumpt. 13,4V reicht völlig um mit dem verfügbaren Ladestrom die Entnahme zu puffern. Das klassische Erhaltungsladen der Bleiakkus brauchen die LiFePO4 eh nicht, die Selbstentladung ist viel viel geringer. Die Ruhespannung der Zelle beträgt 3.34 V (irgendwo habe ich mal in einer wissenschaftlichen Abhandlung gelesen: 3.338 V !?) Dementsprechend dürfte bei 13.40 V noch ein ganz geringer Strom fliessen, aber die Zelle wird nicht gross gestresst. Habe mein Ladegerät auch auf Erhaltensspannung 13.4 V (und Ladeschlussspannung 14.4 V) programmiert. 12.8 V werden - ausser unter Last bei fast leerem Akku - wohl kaum erreicht. Als ich aus meinen 400Ah Akku mit 120A über 3 h belastet hatte und dabei 87.5% der Kapazität entnommen hatte, zeigte das Voltmeter direkt nach abschalten der Last sofort wieder 12.75 V Spannung an! Das mit der Lebensdauer ist noch nicht so richtig bewiesen ! Mein Akku hat ja ständig durch solar ein hohes Niveau. Wenn der Hersteller bis 4 volt angibt , dann kann ich mir nicht so richtig vorstellen das 3.4 volt als voll gilt. Es müsste bei meinem Akku schon was festzustellen sein. Kann aber noch kein Kapazitätsverlust feststellen.
Wenn Du ihn mit 4V ladest und ihn danach in Ruhe lässt, dann geht er zurück auf 3.4V Ruhespannung --> und ist damit voll! Das bedeutet aber auch, dass jede Spannung, die über 3.4V ist, die Zelle läd. Die Frage ist nur, wie lange es geht bis sie voll ist ... :wink: Und ... Langsames Laden könnte eventuell für den Akku sogar günstig sein, da erwiesen zu sein scheint, dass schnelles Laden - neben tiefen Temperaturen - das Phänomen des Lithium-Platings fördert ... :gruebel: Ich denke das Problem ist extrem komplex. Die meiste Zeit steht mein Fahrzeug rum, da muss ich den Akku nicht auf 100% halten wo er auch noch schneller altert. Ich habe mit 13,8V angefangen, dann 13,6V probiert und bin zur Zeit bei 13,4V. Das heißt das Niveau wird nur bei starker Entladung verlassen. Da muss man halt eine Zeitschleife einbauen weil die Spannung unter Last bei kleinerer Akkukapazität mit WR-Last stärker einbricht, d.h. schneller unter die 12,8V kommt, um nicht jedes mal eine Hauptladung auszulösen weil man z.B. den Toaster o.ä. benutzt hat. Also um es nicht so kompliziert zu machen würde ich sagen ,das alles unter 14 ,0 als Erhaltung ein guter Kompromiss ist. Nehmen wir mal Blei und schauen uns die verschiedenen Hersteller und ihre Ladekennlinien an. Jeder macht es anders und ich muss leider immer wieder feststellen,das der Akku bei meiner Inselanlage jetzt nach 7 Jahre in die Knie geht. Von den 460 Ah habe ich 600 kWh verbraucht.Die meisten Akkus sind nach 3 Jahren hin. Von daher bleibe ich erst einmal bei meinen Einstellungen. Kurze Zwischenfrage zu Euerer Leistung/Arbeit oder Energieberechnung: Sonnentau schreibt:"Von 460Ah habe ich 600kWh verbraucht". Eingedenk v. N x t = U x I x t muß ich U angeben, um umzurechnen. N ist glaube heute P(ower) auf Neudeutsch, habe noch bei der alten Generation (Physik d. 50/60er Jahre u. mit MKS/CGS/techn.M-System) gehört. Heißt das nun : Von 460 Ah Vollkapazität = 460 [Ah) x 12,8 [V] = 5888 Wh habe ich ??600kWh?? verbraucht ?? Kann doch nicht sein ! Oder über 460Ah Batt-Kapazizät sind nach u. nach 600 kWh Solarenergie geflossen? Dunkel ist mir der Rede Sinn, bitte um Aufklärung. Dank u. Gr. Richi 600kWh sind 600.000Wh oder 600.000VAh. Wenn Du das durch 12V teilst, entspricht das 50.000Ah Die 600kWh, wenn es denn stimmt, werden erst nach 125 volle Lade/Entladezyklen erreicht. Hallo xbmcg,vielen Dank, hat also mit Photovoltaik zu tun. Eingesetzt wird die Nennspannung, nicht die variable Betriebsspannung,obwohl bei LiFe rel. konstant. Die 460Ah ist die Kapazität des Sammlers, welche DoD wird f. d. 125 Zyklen angesetzt? Rein rechnerisch die Nennkapazität oder realistisch ein Prozentsatz davon? Dank u. Gr. Richi Ich habe es ja nur mal grob überschlagen... Die Angaben kamen nicht von mir. Die Angabe von Wh oder Ah ist im Grunde gleichwertig, im Haushalt / bei Elektrogeräten wird die Leistungsaufnahme in Watt angegeben, daher ist Wh eine gute Größe, um sich eine Vorstellung der Energiemenge / der geleisteten Arbeit machen zu können. Bei Batterien wird die Spannung oft herausgerechnet und in Ah angegeben, da die Zellen oder Blöcke unterschiedlich verschaltet werden können (Parallel / in Reihe) und bei den niedrigen Spannungen es eher auf die Ströme ankommt, als auf die erreichbare Leistung / Arbeit. Man könnte aber natürlich genau so gut eine Batterie-Kapazität durch ihre Nennleistung angeben, eine Batterie mit 12V / 100Ah wäre dann 1.2kWh. 2 solche Batterien, egal wie verschaltet, entsprechen logischerweise 2.4kWh. Wenn man die Batterien in Reihe schaltet hat man 24V / 100Ah, da die Strombelastbarkeit sich nicht ändert - aber die Spannung verdoppelt - bei einer Parallelschaltung der Batterien hat man weiter nur 12V, nun aber 200Ah. Da sich die Ströme addieren. Die Energiemenge ist die gleiche 24V * 100Ah = 12V * 200Ah = 2.400Wh. Nur ist in der 2. Schaltung (und bei der Ah Angabe) deutlich sichtbar, dass ich den Block mit höheren Strömen belasten kann... Ich habe noch das Calira EVS 36/18 DS/IU Ladergerät dran. Das lädt bis 14.4V. Habe deswegen bei Calira angerufen ob man es einstellen kann. Leider nein. Wenn ich nun am Netz hänge wird auf 14.4V geladen bis der Strom klein wird, dann geht es auf Erhaltung. Die Spannung sinkt dann langsam runter bis ca 13.4V mit kleinen Verbrauchern. Wenn ich aber nun die Wasserpumpe anstelle, ladet es wieder auf 14.4V das geht so 15min. dann wieder auf Erhaltung. Bei blei blieb es übrigens immer auf 14.4V da über 2A ständig in die 440AH Batterie flossen. Was denkt ihr kann man damit leben oder schadet das den Lifeypo4? Ich will dieses, wenn auf LifePo 200Ah umgebaut, manuell nach BC machen. Den 2 Ladern EVS Calira 30/20A + Ring 50A ,beide Erhaltung 13,8 V, wird das 230V Netz abgeschaltet, 12 V Netz davon unbeinflußt. Bei Bedarf u. Möglichkeit mit Netz u. 70A , ohne Möglichkeit mit Honda 70A , irgendwo, wo er nicht stört, 2h, aufgeladen, zu den 45 A, die der Büttner Booster bei Fahrt bringt (alles max.-Werte). Für Mikrowelle wäre 1500W-WR geschickt, f. die 5-10Min bemühe ich aber lieber den Honda. Bei Stillstand unter Carport mit Wochenzeitschaltuhr. Gr. Richi
Ich denke nicht, dass es dem LiFePo4 schadet, aber es zeigt meiner Meinung nach halt die Problematik auf LiFePo umzustellen und die alte Bordelektrik zu behalten. Die Ladekurven und Zeitschranken braucht es halt nimmer. Ein Konstandspannungsnetzgerät leistet vermutlich besser Ladungsdienste. Aber wie gesagt, nur meine Meinung, Andreas Es stimmt so nicht ! Ich habe bewiesen das sogar die Blei Einstellung ( säure ) seit 5 Jahren ohne Probleme und Einbußen funktioniert. Hier geht es nur darum wieder neue Ladetechnik zu verkaufen. Mit 13,4 ist es ein super Wert . Ich möchte nun doch ein Ladegerät mit ca. 20A Leistung installieren. Kennt jemand eins bei dem ich die Spannung zb. auf max. 13.4 V einstellen kann? Hallo Rene, bei den damals verbauten Calirageräten handelte es sich oft um Kombinationen aus Ladegerät und Trennrelais . Als ich damals den Waecolader verbaut habe kam kein Strom mehr von der Lichtmaschine im Aufbau an. Wir mussten dann ein separates Trennrelais verbauen. :-o . Wenn Du bei der "alten" Ladetechnik bleiben willst könnte ich Dir diese Teil ![]() für die Versandkosten zur Verfügung stellen . :)
Schau Dir einmal die "Sterling ProCharge Ultra" an: --> Link Da hast Du neben 11 festen Programmen eines, welches Du frei nach Deinen Wünschen programmieren kannst! Das Gerät habe ich seit einem Jahr im Einsatz (50 A) und bin voll zufrieden (übrigens mit einer der vorprogrammierten Einstellungen für Blei nass mit 14.6 / 13.5. Ich hatte meine alten Calira genau deswegen rausgeschmissen, weil sie dauernd auf 14.4 V gingen. Das stresst den Akku garantiert auf die Zeit: Der Ruhestrom einer LiFeYPo4 Zelle ist 3.38 V. Entsprechend ladet es immer, wenn mehr als 13.5 V anliegen. Laden bei vollem Akku bedeutet Stress für diesen, bzw. die Zellen. Daher gilt für mich "Erhaltungsspannung = 13.5 V"! Ich kann manchmal nicht schlafen, aber nicht wegen dem Ladegerät. Ich wil einfach das beste für meine Babys, dass ist alles. Acki 14.6V Vollladung ist mir zu viel. Ich bleibe da gleich wie mein Victron bei 14.2V Ist das so das deines nun im "Erhaltungsmodus" bleibt auch zb. beim Einschalten des Zerhackers oder der Membranpumpe?
DAs Calira lasse ich mal drin. Mal schauen ob es nach dem Verbinden des neuen Ladegerätes immer noch nach oben mit der Spannung springt. Ansonsten werde ich da einfach das Ladekabel durchtrennen. Denn bei mir hängen ja ncoh mehr wie das Trennrelais dran, auch noch ein paar Verbraucher, 230V Sicherung, Ganze Anzeige usw. Ja Die Spannung geht nich so weit runter, dass ein neuer Ladezyklus provoziert wird. Wenn Du 14.2 V willst, dann kannst Du dies auch so einstellen!
Frage: Was stimmt an dieser Aussage nicht? Die Ladekurven und Zeitschranken braucht es halt nimmer. Ein Konstandspannungsnetzgerät leistet vermutlich besser Ladungsdienste. OK, ich hätte noch hinzufügen können "braucht es aber nicht". Tatsache aber ist, dass es sehr viele Ladegeräte gibt, über deren Zeitsteuerung für die Hauptladephase (I) keine Unterlagen gibt, wie diese ablaufen bzw. in die nächte Phase (Nachladephase U) umschalten. Wenn die Hauptladung zeitgesteuert abläuft wird die größere Batterie halt nicht so schnell voll, was bei einer 200Ah Batterie in meinen Augen suboptimal ist. Gehen tut alles, aber warum viel Geld in die Batterie investieren wenn die Lademöglichkeiten nur bedingt passen? Für mich ist das halt eine rein technische Frage, wennschon dann auch dennschon! Andreas Die empfohlene Ladesteuerung ist cccv . Durch den Innenwiderstand läuft dies sehr schnell ab. Wie hier schon viele berichten verhält sich das Ladegerät völlig anders obwohl Blei eingestellt ist. Ich selbst kann ja nur meine Beobachtung bestätigen. Da hast du wohl recht. Aber es ist halt ein genereller LiFePo4 Threat bei dem viele User mit unterschiedlichsten Ladegeräten/Reglern mitlesen. Ich möchte eigentlich nur, dass die "so ist es bei mir, Ladequelle xyz" Sicht auch dargestellt wird und nicht der Eindruck erweckt wird, diese Aussage gälte für alle Ladequellen. Nur meine Meinung, Andreas
Mir geht es wie sonnentau und wage auch nicht wirklich die Aussage, was das Beste oder das Richtige ist. Um noch eine weitere Variante ins Spiel zu bringen: Ich habe mein Ladegerät (Mastervolt) auf "Forced Float" eingestellt, d.h. es gibt keine Ladekurve sondern immer die gleiche Spannung. Die habe ich auf 13.8V programmieren lassen, d.h. jede Einzelzelle wird auf 3.45 V geladen und danach dort gehalten - sofern das Fahrzeug überhaupt am Landstrom hängt. Gemäss BM liegt der SOC dann bei 99.2%. Bei längeren Standzeiten mit Anschluss am LS (so wie jetzt im "Winter") nutze ich eine Zeitschaltuhr, die zweimal in der Woche für 6 Stunden den Akku lädt und ansonsten die Batterie allein lässt mit den Verbrauchern im Aufbau. Bisher sehe ich keinerlei Veränderung am Verhalten des Akkus. Scheint also nach meiner Beobachtung auch ganz gut zu funktionieren... für eine wirklich belastbare Heuristik braucht es aber sicher noch eine längere Beobachtung. Frank Ich denke auch, wenn ich schon soviel Geld für diese neue Batterietechnik ausgegeben habe, so will ich auf dauer auch das gesündest für diese. Ich tendiere eher wie Wasserburger, nicht ganz voll zu laden und bei Netzbedrieb das Ladegerät die arbeit für die Verbraucher zu machen. Ich tendiere eher zu Victron Ladegerät, da ich den Solarregler auch von denen habe. Die Frage ist nur ob er in dem Erhaltungsmodus bleibt oder auch ständig wieder in den Volllademodus rüber geht. Leider kann man da keine Einstellungen selber vornehmen. Denn im Januar stehe ich sicher einen Monat am Netz, und da wil ich nicht das meine Accus zu viel gestresst werden durch einen ständigen wechsel in den Volllademodus. Ich habe jetzt das Victron Blue Power Batterieladegerät IP22 12V/30A bestellt. Kostet ca. 200.- Habe die anderen auch angeschaut. Der Mastervolt ist sicher gut, doch braucht es seperate Software um es Einstellen zu können. Mir zu konpliziert. Das von Acki gefählt mir da schon besser doch ist dieses teurer. Da das Victron im Erhaltungsmodus bleibt, bin ich Zufrieden mit dem Lifepo4 Modus. Wirkungsgrad ist da auch Sensationel. Man sollte halt möglichst bei einer Marke bleiben. Das Calira Netzladegerät habe ich bereits abgehängt, einfach die 230V Kabel entpfernt. Alle anderen Funktionen bleiben so erhalten. Jetzt muss man mir noch mal genau erklären wo zwischen dem calira 13.4 volt und dem Victron bei 13.35 volt der Unterschied ist.
Das Calira bleibt eben nicht bei 13.4V sondern geht dauernd bei grösseren Verbrauchern wie Pumpe und Zerhacker auf 14.4V und läd somit dauernd die Batterie wieder voll statt nur die Verbraucher zu bedienen. Laut Calira Anleitung ab 2A. Das ist der Unterschied. Da bin ich ja mal gespannt wie es mit dem Victron ist. Bei meinen Versuchen mit dem kleinen 7 A läd dies wieder von vorn wenn eine Last angeschlossen ist. Wo es eigentlich viel schlimmer ist sind die kleinen Ladegeräte für lifepo4 von GWL .Diese gehen bis 14,6 und bleiben da . Dies hat zur Folge , das die Blancer dauernd befeuert werden. Wie dem auch sei. Wer es so machen möchte gern. Es kurbelt die Wirtschaft an und der Berg von Elektronik Schrott wächst weiter. Wenn man z.B das Ladegerät von CBE CB-516 verwendet, wäre der Ladevorgang: Das System arbeitet in 4 Zyklen: 1. Aufladen der Batterie mit Strommaximum bis zum Erreichen der Ladeschlussspannung, 14,1 V. 2. Wenn die Ladeschlussspannung erreicht ist, lädt das Batterieladegerät 90 Minuten lang weiter 14,1 V (Nass-Batterie) oder 8 Stunden 14,3 V (Gel-Batterie), bei konstanter Spannung. 3. Erhaltungsladespannung von 13,8V (Gel-Batterie) oder 13,5V (Nass-Batterie), bei konstanter Spannung. 4. Wenn die Spannung der Batterie unter 13V sinkt, beginnt der Ladevorgang von vorn. ich verwende für meine Victron LiFePO4 160 Ah das bereits vorhandene Ladegerät MT 1220 --> Link hängt aber nur zuhause an Landstrom :lach: .Laut meinem "Einbauer" ist das Ok. franz
So wie das aussieht hat der keine Lifepo4 einstellung und wird somit immer Voll geladen. Also mind. 14.4V Genau das möchte ich verhindern bei mir, deshalb neues Ladegerät. Auch gibt es keinen El. Schrott, da das Calira ja noch andere funktionen war nimmt.
Der Titel "Einbauer" ist wohl genau der richtige - Ahnung von der Materie LiFe hat ja kaum einer ... Ich werde Euch in den kommenden Tagen meine Ladeentspannungen posten. Seit 5 Jahren habe ich bis zu 14,6 volt. Wie ihr wisst habe ich nicht eine Ah Kappazitätseinbuse. Wichtig ist ein ordendliches Balancing. Wer Sorge hat nimmt eine Zeitschaltuhr und steckt sie einfach an den Landstrom. Billige und wirksame Methode ! Darf ich euch mal auf die Fraron Ladegeräte hinweisen. Die haben einen Schalter um das Gerät auf dauerfloat zu stellen. Netzteilbetrieb nenne die das. Die Float Spannung ist vorwählbar. Liebe , Alf
Und sie schalten laut Bedienungsanleitung erst wieder in die Hauptladung zurück, wenn mindestens 80% der maximalen Ladestromstärke erreicht werden! Man kann sie also auf Ladestellung benutzen. Richard
Das ist ein guter Vorschlag für LiFePo4-Lader. Netzteilbetrieb heißt das auch bei anderen Herstellern. Ich habe es mal "Konstantspannungsnetzteil" genannt, alles das gleiche. Hat natürlich auch wieder einen Nachteil im Betrieb: Wenn die Spannung nicht wirklich sauber gehalten wird, steigt die Spannung an wenn die Batterie voll ist (keine Last mehr) und kommt dann eventuell in den Gefahrenbereich der "OVP Abschaltung". Gut für die Batterie, schlecht für das unbeaufsichtigte Winterlager, weil der Reset eventuell manuell erfolgen muss. Hängt halt alles von der Qualität ab (Toleranz der eingestellten Spannung) Andreas |
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