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Manuelle Navigation mit Atlas - Empfehlungen? 1, 2


herbstfrau am 05 Okt 2015 06:41:24

Hallo zusammen,

Wir sind mit unserem Womi überwiegend in D unterwegs und verlassen uns ungern nur auf unser Navi (das möchte oft gerne wo lang, wo wir nicht lang möchten.. :D )

Wer von Euch Beifahrern navigiert noch oder zusätzlich mit "Atlas auf'm Schoß"?
Und welche Atlanten könnt ihr empfehlen?

Habe derzeit einen Atlas 1:300.000 (von der Tankstelle ;D ) und bin noch nicht so 100%ig zufrieden.

Mit welchem Atlas reist Ihr und seid damit glücklich und zufrieden?

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strunzi am 05 Okt 2015 07:10:04

Hallo Herbsti,

wir Reisen mit dem "Autoatlas Deutschland/Europa 2015/2016". Bin bzw. meine Beifahrerin ist absolut zufrieden damit.

Habe im Frühjahr erst wieder alle meine Autos mit der aktuellen Ausgabe damit ausgestattet. Gekauft bei Lidl für 5,99.-!

--> Link

herbstfrau am 05 Okt 2015 08:23:57

Lieben Dank, Jochen.

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schaetzelein am 05 Okt 2015 08:25:49

wir haben seit diesem Jahr diesen ADAC Atlas 1:150.000
--> Link

Ist ein Riesending, aber man findet wirklich jedes Kaff und jede kleine Pfütze. Wir stehen unterwegs gerne an einem Weiher oder See zum übernachten.
Leider ist das Teil sehr unhandlich und auch schlecht zu verräumen. Haben ein Fach über der Gefriertruhe gefunden wo er rein passt.

1:200.000 muss bei mir mindestens sein, drüber geht nicht, da finde ich selbst mit Brille nichts mehr ;D

Tipsel am 05 Okt 2015 08:27:50

Ich benutze einen Motorradatlas von Aldi. Da finde ich auch kleine Sträßchen. Ich glaub den gibts einmal jährlich, zusammen mit einem normalen Autoatlas.

Für die grobe Planung habe ich den dazugehörigen normalen Autoatlas.

volki am 05 Okt 2015 09:19:38

herbstfrau hat geschrieben: Wir sind mit unserem Womi überwiegend in D unterwegs und verlassen uns ungern nur auf unser Navi (das möchte oft gerne wo lang, wo wir nicht lang möchten.. ?

Eine Alternative zum unhandlich Atlas wäre aber, das Navi so einzustellen dass es das macht was IHR wollt?
Brauchst du Hilfe dabei? Dann PN

Jagstcamp-Widdern am 05 Okt 2015 09:28:04

niemals wird das navi eine gute karte ersetzen... :!:
woher soll es auch wissen, wo ich hin will, wenn ich das selbst noch nicht weisz :?:

früher gut - heute besser!
hartmut

Ganzalleinunterhalter am 05 Okt 2015 09:36:24

Und falls Tablet dabei, schaut euch mal MapsMe --> Link an - da kann man sich verschiedene Karten laden und dann offline bis zu topografischer Ansicht zoomen. > und kostenfrei

Ansonsten nutze ich für D und F immer noch eine große Übersichtskarte für das ganze Land mit den Hauptverkehrsstraßen.

Allsquare am 05 Okt 2015 09:42:45

volki hat geschrieben:Eine Alternative zum unhandlich Atlas wäre aber, das Navi so einzustellen dass es das macht was IHR wollt

Das ist, aus meiner 20jährigen Navi-Erfahrung, der fromme Wunschtraum aller Navi-Käufer.

Tatsächlich ist es doch heute noch so, daß

1. Navisoftware (das ist ja immer den Knackpunkt und die Ausrede aller Navihersteller) die Kartensoftware von anderen Herstellern bezieht und so häufiger Streckenführungen anbietet, das jeglichem Verständnis fahrerseits entbehrt. In Italien wäre ich über Treppen geführt worden. Gelegentlich sollte ich die Hauptstraße verlassen, um ca. 300m über einen Feldweg zu fahren um anschließend wieder auf die Hauptstrasse einzubiegen.

2. Die Option "kürzeste Strecke" in aller Regel bedeutet, über Äcker, Wald- und Feldwege zu fahren. Damit ist diese Option völliger Unfug.

3. Die Option "Vermeidungen: Fähren" führte mich trotzdem über die Rhein Fähre (D-Kaiserswerth)

4. Und immer, wenn ich (wie vor einigen Tagen am Bodensee entlang) eine andere Strecke fahre, als das Navi vorschlägt, dann ist die verbleibende Fahrzeit plötzlich kürzer als zuvor. Trotz der Voreinstellung "kürzeste Zeit".

5. (dies betrifft den Garmin Camper 760) wird, statt der restlichen Kilometer, die verbleibende Fahrzeit angezeigt (nicht änderbar). Was für eine Anmaßung des Programmieres. Der Fahrer sieht den Verkehr und kann selbst einschätzen, wie lange er im dichten Verkehr noch braucht, würde man ihm die letzten verbleibenden Kilometer anzeigen.

Mein ständig wachsendes Mißverhältnis zu Navis lassen mich Fragen nach einem guten Atlas durchaus nachvollziehen. Auch ich bin auf Atlanten umgestiegen, Navi wurde zur Nebensache. Das einzige Problem der Straßenkarten ist die Darstellung (Schriftgröße der Ortschaften/Städte). Häufig werden auf Wegweisern nicht die großgeschriebenen Ort angezeigt, sondern kleinere, unbedeutendere. Dann spielen Animositäten noch eine Rolle. Zum Beispiel ist im Inntal der Ort Kitzbühel nicht ausgeschildert ... die Kitzbühler scheinen offenbar nicht sonderlich beliebt zu sein, in Tirol.

Gast am 05 Okt 2015 10:09:39

Wir benutzen, ganz besonders auch aus den von Allsquare richtig genannten Gründen immer beides,
sowohl Generalkarten als auch Navi.
Damit fahren wir im besten Sinne des Wortes immer bestens und absolut stressfrei. ;D
Keine Atlanten, denn die muß man immer im unpassenden Augenblick umblättern bzw
manchmal mehrere Seiten weiter blättern. :roll: :evil:

rkopka am 05 Okt 2015 10:14:50

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:niemals wird das navi eine gute karte ersetzen... :!:
woher soll es auch wissen, wo ich hin will, wenn ich das selbst noch nicht weisz :?:

Nie ist ein großes Wort. Sobald so eine Karte auf einem großen Display (>20") mit guter Bedienung und vielen Details ist, könnte das eine Papierkarte (die auch ihre Nachteile hat - Zoom) ersetzen.

Ich hab die Karte im Urlaub gern, weil da oft Sehenswürdigkeiten etc. drin sind, die nichtmal in den Führern erwähnt werden. Dann aber gebe ich den Punkt (oder einen in der Nähe) ins Navi ein. Sonst höchstens zur Kontrolle durch den Beifahrer.
Zumindest für GB und F kenne ich die sehr guten einheimische Karten. D war zuletzt nur Transitland, da ging es auch rein mit Navi. Muß mir aber trotzdem mal eine brauchbare Karte besorgen. Gibts bei uns beim Lidl leider nicht :-)

Freetec 598 hat geschrieben:Keine Atlanten, denn die muß man immer im unpassenden Augenblick umblättern bzw manchmal mehrere Seiten weiter blättern. :roll: :evil:

Stimmt ist lästig, aber dafür besser handhabbar. Eine große Karte am Beifahrersitz geht nur schlecht. Das ist höchstens was am Abend zum Planen.

RK

Gast am 05 Okt 2015 10:30:12

rkopka hat geschrieben:Stimmt ist lästig, aber dafür besser handhabbar. Eine große Karte am Beifahrersitz geht nur schlecht. Das ist höchstens was am Abend zum Planen.

RK


Wir falten uns die Karten immer so zusammen, wie wir sie gerade brauchen
und dann liegen sie griffbereit auf dem Armaturenbrett. :ja:
Nach einem Urlaub werden sie wieder in ihren ursprünglichen Faltzustand gefaltet und abgelegt,
bis man sie vielleicht wieder mal braucht.

schaetzelein am 05 Okt 2015 13:06:46

so mach ich das mit der Italien, Frankreich, Österreich, Kroatien usw...Karten auch. Nur die D-Karte ist ein Atlas, der mit Spiralbindung umzublättern ist. Ist zwar auch gewöhnungsbedürftig aber es geht.
Alleine nur mit Navi gäbe ne Katastrophe.
Außerdem nutzen wir auch gerne die Übersichtskarte vom SP-Führer...da kann man auch schön kucken wo und in welche Richtung man eigentlich will, bzw. wo welche AB entlang führt.

volki am 05 Okt 2015 13:27:48

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:niemals wird das navi eine gute karte ersetzen.woher soll es auch wissen, wo ich hin will, wenn ich das selbst noch nicht weiss hartmut

niemals wird das navi eine gute karte ersetzen.
so stimmt das wohl nicht. Mein Navi zeigt mir auch grosse Karte-Ausschnitte, zB wenn ich zB nach Irland will. Dann weiss ich schon mal einige Eckpunkte, die ich dorthin anfahren will/muss

PS: Ehrlich einen so guten Atlas habe ich nie besessen, der vor mir wusste. wohin es gehen sollte :lol:

Tipsel am 05 Okt 2015 14:49:18

Aber darum ging es der Themenstarterin nicht.

xbmcg am 05 Okt 2015 15:28:29

Also wir planen unsere Ziele gerne mit Karten, zur Not auch mit einem Atlas wenn
wir mal noch keine Karte für das Land greifbar haben sollten.

Dann ist das Navi dran, notfalls wird die Route mit Zwischenzielen erzwungen.

Meine bessere Hälfte kann zwar mit Karten und Atlanten umgehen, aber nur wenn sie viel
Zeit hat. An der "plötzlich" auftauchenden Kreuzung hat sie viel zu Tun, sich zu orientieren,
wo wir sind, welche der angezeigten Nester in unserer Richtung liegen, auf welcher Seite
im Atlas gerade diese Kreuzung liegt und so weiter.

Wenn sich beide Frauen streiten (die digitale und die analoge), gewint meist die analoge,
weil die digitale stressresistenter und weniger emotional / nachtragend ist. ;D

Diese Zickenkriege sind aber sehr selten - meist legt die Holde die Füße auf das Armaturenbrett
und betrachtet ihre Augenlieder von innen während der Fahrt, statt zu navigieren.

Jagstcamp-Widdern am 05 Okt 2015 15:39:27

du fährst mit meiner holden... :ja:

früher gut - heute besser!
hartmut

nuvamic am 05 Okt 2015 15:54:28

Für ganz D hab ich auch so einen mit 1:300.000 - reicht für grobe Anfahrten. Vor Ort kann das aber zu wenig sein, je nachdem, was ich suche. Bei einmaligen Zielen frag ich mich ggf. durch oder suche (wenn ich es rechtzeitig weiß) vorher im Netz bei Open Street Map nach Details. Wenn es um klare Stadtadressen geht, kommt auch das Navi zum Eisnatz.

In meiner eigenen Region nutze ich noch so nen Regional-Atlas (die gehen heutzutage schon recht weit in die Pampa) mit 1:200.000. Wenn ich ne Region intensiver bereise, kauf ich mir so ein Ding dann ggf. vor Ort. Ist nicht so unhandlich wie vergleichbare Atlanten für ganz D.

Für mich ist es kein entweder oder sondern sowohl als auch. Ich nehm das, was in der Situation am hilfreichsten ist. Fürs Erkunden finde ich Landkarten / Atlanten sinnvoller, weil ich durch den Überblick oft auf gute Ideen komme und außerdem selber orientierter bin - wichtig, wenn Unvorhergesehenes auftaucht (von ner unveröffentlichten Baustelle bis Unfall) und ich ausweichen muss. Bei ner klaren Adresse wird das Navi programmiert, aber auch vorher die Karte angeschaut, um sowohl unterwegs das Navi zu haben als auch selber grob zu wissen, wo's lang geht. Damit fahre ich am besten.

etta am 05 Okt 2015 16:38:14

Hallo ich habe schon viele Jahre die Karten von Aral.Alle paar Jahre hol ich mir Neue.
Bin damit immer gut gefahren.

teuchmc am 05 Okt 2015 18:26:23

Nüscht geht über ne schöne Papierkarte/Atlas außer ne noch schönere Papierkarte/Atlas.Alle paar Jahre wird beim ADAC/Aldi/Lidl&Co.ne Neue organisiert.Ich brauch den "großen"Überblick.Außerdem kann die nicht "abstürzen" etc. :wink:

Allsquare am 05 Okt 2015 18:31:46

Und ganz nebenbei: Ein Navi will wissen wo es hin soll. Wie soll ich ohne Karte wissen wie der Ort, wo ich von der Gegend her hin will, heißt und sich genau schreibt ... und in Frankreich, in welchem Departement er sich befindet. Da gibt es viele Orte gleichen Namens. Man stelle sich vor, ein Mexikaner will in Deutschland nach Neustadt ...

herbstfrau am 05 Okt 2015 19:05:58

Hallo zusammen,

Vielen Dank für Eure zahlreichen Reaktionen :dankeschoen:

Habe mir die unterschiedlichen Atlanten angeschaut...
Ansch, Deinen finde ich super....eben leider nur etwas sperrig. Mal sehen....vielleicht ein Kompromiss und aus der selben Serie den Deutschland Atlas mit 1:200 000. Der wäre dann gebunden....
Wobei mich das hier erwähnte "mehrere Seiten weiterblättern" nicht so sehr stört...

Horst, Danke auch für Deine App-Empfehlung. Kannte ich noch nicht...die werde ich aufs Tablet laden....

Navis an sich will ich gar nicht verteufeln....hilfreiche kleine Dingerchen manchmal...manchmal aber auch eben nicht...
Haben schon an sehr merkwürdigen Stellen gestanden, wo wir quasi nicht durch kamen....trotz LKW-Einstellung... :eek:

Oder es wollte uns immer wieder zu einer gesperrten Bundestraße lotsen und sich nicht überzeugen lassen, dass die nun mal komplett gesperrt war (das hatten wir gestern :roll: )

Und dann kommt die Karte zum Zug...manchmal auch so,,,einfach zum Spaß um zu gucken wo man gerade ist, was da in der Nähe ist, woran man entlangfährt usw.... :)

Tipsel am 05 Okt 2015 19:27:42

Antje, da fällt mir ein, dass ich noch eine Klapp-Faltkarte habe. Die ist auch nicht schlecht, vor allem nicht zu schwer und auch nicht besonders sperrig, weil man sie ja nicht ganz ausklappen muss. Manchmal sind die gebietsübergreifenden Übergänge bissi doof, aber man gewöhnt sich dran. Jedenfalls besser als bei einem Spiralatlas. Ich geh später mal raus schauen, ob die von Falk ist.

schaetzelein am 05 Okt 2015 19:42:06

mein Atlas vom ADEACEEE vor dem großen war auch gebunden. Leider wollten wir oft genau dahin wo der Falz war. Bei dem mit der Spiralbindung kommt auf der anderen Seite nochmal die Wiederholung von der einen Seite. Man kann sich dran gewöhnen 8)

Tipsel am 05 Okt 2015 20:09:58

Hab nachgeschaut, es ist Falk, 1:500.000

herbstfrau am 05 Okt 2015 20:19:59

Falk hat scheinbar auf größere Maßstäbe umgestellt.... :?

Tipsel am 05 Okt 2015 20:41:32

Ich denke nur bei diesem Faltatlas. Er ist ganz dünn und handlich, also mit einem Autoatlas-Buch nicht zu vergleichen. Deshalb wohl auch der Maßstab.
Als Ergänzung zu einem Motorradatlas und auch zum Navi ideal.

Gast am 05 Okt 2015 20:52:42

Mal doof gefragt, ist nicht auch Google Maps ne gute Alternative? Die meisten haben doch heutzutage ein Smartphone. Oder? , Gerd

eaglesandhorses am 05 Okt 2015 21:05:32

Wenn man denn ständig online sein will, im Ausland wirds schnell evt. teuer

Gast am 05 Okt 2015 21:09:06

gerd243 hat geschrieben:Mal doof gefragt, ist nicht auch Google Maps ne gute Alternative? Die meisten haben doch heutzutage ein Smartphone. Oder? , Gerd


Hallo ein Smartphone mit G-Maps erfordert immer eine Internetverbindung, ich bin/war eigentlich auch immer Kartenliebhaber aber mittlerweile habe ich auf einem 10 Zoll Tablet sämtliche Open Street Maps Landkarten (sind kostenlos) gespeichert, diese sind endlos zoombar und offline nutzbar, mit kostenlosen Programmen zb: Oruxmaps kann man damit (so finde ich) genauso übersichtlich arbeiten, wenn man sich damit mal etwas beschäftigt. Aber die Faltkarten habe ich trotzdem immer dabei! :wink:

schaetzelein am 06 Okt 2015 08:45:40

den hatte ich, bevor ich mir das Ungetüm gekauft habe. Ich finde dass der wirklich gut war und in ein paar Jahren kauf ich mir den auch wieder

Amazon Link

herbstfrau am 06 Okt 2015 08:51:17

Ansch, das ist genau der, den ich jetzt im Visier habe... :D

Gast am 06 Okt 2015 09:15:10

Ganzalleinunterhalter hat geschrieben:Und falls Tablet dabei, schaut euch mal MapsMe --> Link an - da kann man sich verschiedene Karten laden und dann offline bis zu topografischer Ansicht zoomen. > und kostenfrei...

Danke für den Tip :top: Diese App habe ich mir gleich mal angesehen und heruntergeladen. Da wir in den Herbstferien in Richtung Süden wollen, habe ich mir auch gleich mal die entsprechenden Karten runtergeladen. Das macht einen ganz guten Eindruck. Mein Europaatlas hat zwar für Deutschland eine ganz brauchbare Auflösung, der Rest Europas ist dann eher ein Suchspiel. Mit dieser App habe ich eine gute Ergänzung zum Navi und dem Atlas gefunden und finde die Möglichkeit, bis ins kleinste Detail zoomen zu können, schon mal sehr gut.

xbmcg am 06 Okt 2015 09:35:03

Der Vollständigkeit halber:

Es gibt noch OSMAND und MapFactor Navigator mit kostenloasen offline-Open Street Maps für Androiden.
Wer ein Notebook auf Reisen mitnimmt, kann die PC Version von MapFactor Navigator installieren,
mit einer GPS Maus kann man damit sogar navigieren - per HDMI am Fernseher angeschlossen kann man die
Karten auf dem großen Bildschirm studieren. Die POI's sind recht umfangreich und es gibt für die ganze
Erde kostenloses Kartenmaterial mit sehr guter Auflösung. Das Beste daran ist, man muss nicht lange
seinen Standort suchen.

Dem Mapfactor Navigator hab ich auf mein Smartphone, wenn ich in Großstädten unterwegs bin (mit dem Roller),
um den Parkplatz / WoMo Stellplatz wiederzufinden oder mich lokal in der Stadt zu orientieren.

Aber der Tröt zielte ja ursprünglich auf die Papierversionen...

nuvamic am 06 Okt 2015 10:17:36

xbmcg hat geschrieben:Das Beste daran ist, man muss nicht lange seinen Standort suchen.

Das genau ist übrigens der Grund, warum ich mir schon im Vorfeld die Karten gut anschaue - ich weiß gern selber (ohne technische Hilfe), wo ich bin...

schaetzelein am 06 Okt 2015 13:49:23

ja so gehts mir auch. Wenn man sich nur noch auf Maschinen verlässt, verliert man komplett die Orientierung.
meine kleine Schwester ist mit Navi, google map und was weiß ich unterwegs. Sie weiß nicht mehr wo oben und unten in Deutschland ist, bzw. ob sie sich im Osten oder Westen aufhält. Welche Stadt in der Nähe ist usw.....das finde ich gaaaaaanz schlimm.
Auch Entfernungen grob abschätzen geht doch auch viel besser mit einer Karte.

xbmcg am 06 Okt 2015 13:55:16

Ja, aber wenn man mit Karte und ohne Kompass irgendwo ausgesetzt wird und die Fahrt verschlafen hat,
wird man schwer den Standort bestimmen können. Man muss dann einige Kilometer zurücklegen
bis zum nächsten Ortsschild und hoffen, dass das Nest in der Karte zu finden ist.

Die Kleine Schwester zieht nur mit 2 Finger die Karte auf und weiss sofort wo sie ist und wohin sie muss.

schaetzelein am 06 Okt 2015 14:21:56

xbmcg hat geschrieben:Ja, aber wenn man mit Karte und ohne Kompass irgendwo ausgesetzt wird und die Fahrt verschlafen hat, wird man schwer den Standort bestimmen können.


da hast du auch wieder recht. Wir sprechen hier davon, dass man beides gleichzeitig nutzt. Ich programmier das Navi mit dem Endziel, danach kontrollier ich auf der Karte wo wir sind und wo wir ev. unterwegs abbiegen.

Also Karte zusätzlich und in deinem Fall Herbsti 1:200.000....die Größe ist angenehm

Gast am 06 Okt 2015 14:46:52

Ich habe uns vor einiger Zeit einen Stapel Karten im Net ersteigert. Ganz Deutschland verteilt über 11 Karten.
Leider habe ich trotz genauer Suche nirgens gefunden wann die Gedruckt wurden. Aber was sich hier bei uns regional in bis vor 3 Jahren änderte ist drauf. Also relativ aktuell.

Damit navigiert mein "Doromat1964" hervorragend. Klar meint die Tante im TomTom ab und zu wiedersprechen zu müssen, aber das letzte Wort hat meine Frau (wie sonst im Leben auch).

Grundsätzlich haben wir von den Regionen wo wie uns aufhalten wollen Kartenmaterial da, bzw. kaufen es an der ersten Tanke wo es Karten gibt. So stapeln sich bei uns auch alle möglichen französischen Regionalkarten.

Karten gehören für uns unabdingbar dazu, den wie soll ich es dem Navi erzählen wo ich hinwill, wenn ich das ja selber noch nicht mal weiß.

wippi63 am 06 Okt 2015 17:11:00

Man nehme ein iPad, die App Pocket Earth, die Vollversion am besten kostet nicht viel, lade die Länder runter die man braucht, lädt sich dann die Pois draus die man braucht und fertig.
Meine Frau hat das iPad griffbereit liegen und kann jederzeit sehen wo wir sind. Man kann sehr leicht rein oder rauszoomen, durch den GPS Chipsatz kann man sich anzeigen lassen wo man ist und das alles geht offline. Routen planen und nach Navigon oder anderen Apps übertragen geht auch.
Die Karten sind sehr Detailreich, was aber nicht stört, denn man kann ja zoomen oder Pois die man nicht sehen will ausblenden. Man kann auch Routen aufzeichnen und speichern.
Man kann ..... Noch vieles mehr.
Für uns mittlerweile eine echte Alternative zur Papierkarte.
Ich finde den Funktionsumfang und das Layout besser wie Maps.me.

nuvamic am 06 Okt 2015 20:31:30

Hab mich am Sonntag zufällig mit Bekannten auch über das Thema unterhalten (einer davon ist Kartograph von Beruf, da war das naheliegend). Wir hatten ähnliche Erfahrungen, dass viele Leute sich heute schlechter orientieren können als noch vor Jahren.

Nach dem Lesen dieses Themas könnte ich mir vorstellen, dass es u.a. grad am Rein- und Rauszoomen liegt. Damit verliert man nämlich die Vorstellung für Entfernungen. Wer sich oft auf der gleichen (oder vergleichbaren) Karten orientiert, bekommt neben Richtungen und Lagen von Orten auch ein Gefühl für die Entfernungen. Das geht womöglich mit der Zoomerei grad verloren? (es ging hier ja eh um Atlantenvorschläge und -erfahrungen, aber der Gedanke kam mir grade so...)

herbstfrau am 06 Okt 2015 20:41:51

Interessante Wendung des Strangs....darüber habe ich noch nie nachgedacht.
In der Schule habe ich die großen Karten übrigens immer gehasst...man musste nach vorne und auf einer Karte, die 2x so hoch war wie man selbst, mit einem langen dünnen Zeigestock vorgegebene Städte anzeigen...
Ich habe IMMER an den falschen Stellen gesucht....heute finde ich Karten schön...ich würde auf ein Navi nicht mehr komplett verzichten, aber ich mag eben auch noch das haptische Erlebnis mit Karte...

Und seit wir Womi fahren (erst seit drei Jahren.... :oops: ) kenn ich mich gar nicht so schlecht aus in Deutschland...
Wenn das mein alter Erdkundelehrer noch erlebt hätte.... :schlaumeier:

(Kleiner Exkurs.... :wink:)

nuvamic am 06 Okt 2015 20:43:15

Schreib ihm doch mal ne Karte von einer Tour unterwegs - der freut sich bestimmt! ;D

Tipsel am 07 Okt 2015 00:03:51

Ich hab ne Deutschlandkarte für die Wand, auf der ich mal angefangen habe, alle unsre Touren einzutragen.
Und ich hab nen Autoatlas mit allen besuchten Stellplätzen eingekringelt. Rot die doofen, grün die guten.
Aber ich hab kein Iphone oder sonstwas, also lebe unterwegs weiterhin mit Karten, bzw. inzwischen zusätzlich mit Navi. Ich seh uns aber auf der Karte fahren und liege mit der Navitante immer im Clinch. Und ich gewinne immer. Die ist einfach nicht flexibel, sondern fährt übern hohen Meißner, während die Straße untenrum keinen Kilometer länger wäre. Jetzt weiß ich wenigstens, wo Frau Holle wohnt.

Es geht nix über gutes Kartenmaterial. Aber die Navitante ist super in Städten, da kapituliere ich. Und sie darf Peter ungestraft sagen, dass er zu schnell feährt. Das alleine ist mir die Sache wert ;D Wobei mir gerade einfällt, dass die Anna vom neuen Becker dies noch nie gesagt hat. Da muss ich mal in die Einstellung schauen :eek:

Die besten Karten waren früher die Gebietskarten von Shell oder Michelin. Und wenn die aus dem unkaputtbaren Papier wären, was ja machbar ist, wäre es ideal, denn die Faltknicke kann man irgendwann micht mehr kleben und man hat nur noch Fetzen.

thatslife am 07 Okt 2015 00:24:13

Tipsel hat geschrieben:I
Es geht nix über gutes Kartenmaterial. Aber die Navitante ist super in Städten, da kapituliere ich.


So isses!

thatslife

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