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Batterie-Problem nach Winter-Stand-Zeit. Ducato 87'


chilln am 18 Apr 2006 09:56:36

Hallo alle zusammen,


Nachdem nun auch bei uns die Saison wieder angefangen hat, mussten wir uns auch gleich mit einem komischen Phänomen auseinandersetzen. Nämlich mit der Starterbatterie unseres 87’ Baujahres Ducato Dethleffs- Globetrotter, Alkoven,.

Im letzten Jahr wurde unsere Batterie im Motorraum gegen eine Neue ausgetauscht, da angeblich ein paar Zellen beim durchmessen defekt waren.
Im Urlaub ist dann auch mit der neuen Batterie alles glatt gegangen.

Nun hat das WoMo im Winter in einer Scheune gestanden und ich habe aus Unwissenheit natürlich NICHT die Motor-Batterie vorne unter der Motorhaube abgeklemmt.
Mit dem Ergebnis, daß sie Anfang des Jahres komplett leer war. Der Bauer, der das WoMo Anfang April aus der Scheune rausfuhr, sagte er, musste die Batterie 1,5 Stunden aufladen, damit die Kiste überhaupt angesprungen ist. Hmm...ok.

Ich habe dann mit dieser kurzfristigen Aufladung das WoMo zu mir nach Hause gefahren und dort dann wieder eine Woche stehen gelassen um erst einmal die Saison wieder vorzubereiten.

Als ich dann am darauffolgenden Wochenende losfahren wollte, war der komplette Saft weg. Ich konnte nicht einmal mehr meine Zentralverriegelung betätigen. Erst dachte ich, daß ich bestimmt irgendwo etwas „An“-gelassen habe, aber da war nichts.

Ich also die Anleitung genommen und nachgelesen was ich denn jetzt zum Saisonstart machen könnte damit die wieder in Gang kommt.
Wie ich dann in der Betriebsanleitung las ist es beim Dethleffs dahingehend einfach, daß man einfach nur das WoMo an die Wohnelektrik per 220V hängt und beide Batterien sowohl die beiden Wohnbatterien als auch die Starterbatterien zusammen aufgeladen werden.

Das habe ich gemacht, aber es hat genau 12 Stunden gedauert, dann war die Kiste wieder flott. Schlüssel gedreht und Hurra, sofort ist das WoMo angesprungen – vorbildlich.
Ich bin dann erst einmal ca. 60km gefahren zum WoMo waschen und einer ordentlichen Frühjahrs Innenreinigung und habe es dann (aufgrund schlechte Wetters an dem Wochenende) wieder eine Woche stehen gelassen. Als ich dann am Wochenende wieder losfahren wollte passierte leider wieder das gleiche Spiel. Die Batterie war komlett leer. Und eben wie vorher auch die Wohnbatterien auch. Kein Licht ging an nichts. Weder im Wohnraum noch im Fahrerhaus war auch nur irgendwas anzumachen geschweige denn der Motor zu starten.

Jetzt meine Frage: Was kann das sein? Ist das bekannt? Habe ich irgendeinen Fehler in meinem Bordcomputer (wo die Wohn- und Starterbatterien angezeigt werden) gemacht?
Laut Anleitung müsste ich aber alles richtig gemacht haben.
Wenn irgendwo von der Motorbatterie ein Kriechstrom oder ein Stiller Verbraucher Strom abzieht, dann müssten doch zumindest die Wohnraumbatterien davon nicht in Mitleidenschaft gezogen werden können, oder?

Über ein paar Ratschläge von den Profis hier, wäre ich super dankbar.
Viele

Piet

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Nasenbär am 18 Apr 2006 10:47:48

Es kann sein, dass irgendein Verbraucher, zB. Radio oder Innenraumbeleuchtung des Basisfahrzeugs die Batterie leer zieht. Die Batterie war dann tiefentladen, was tödlich für die Batterie ist. Gerade im Winter ist das besonders schädlich. Durch den Frost kann sie dann auch einfrieren und platzen. Deshalb immer die Batterie bei längerem Nichtgebrauch abklemmen.
Du musst messen, ob Strom aus der Batterie gezogen wird, wenn alles ausgeschaltet ist. Dafür machst du einen Pol ab und klemmst ein Amperemeter dazwischen. Der angezeigte Verbrauch darf sich nur im Milliampere- Bereich befinden. (die Uhr zB braucht Strom)
Da du die Batterie ja erst neu hast, wirst du noch Garantie haben. Sage aber, dass die Batterie abgeklemmt war.

, Heinz

Meule am 18 Apr 2006 12:34:50

So wie es sich liest sind die Batterien alle verbunden ohne Trennrelais zwischen Fahrzeug- und Wohnraumbatterie!?

Du solltest mal alle Batterien von den Polen trennen und einzeln die Kapazität messen (nach dem Laden).

Ich vermute mal, daß die Fahrzeugbatterie tielentladen worden ist dort ein paar Zellen kaputt sind - dadurch Kurzschluß innerhalb der Zellen -, wodurch die anderen Batterien dann wieder leergesaugt werden.

lg
Meule

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chilln am 18 Apr 2006 12:35:45

Hallo Heinz,

vielen Dank für die Infos. Ich habe auch noch einmal die anderen Posts gelesen die sich mit der Batterie beschäftigen.

Das einzige was mit aufgefallen ist, daß ich bei meinem Radio die Code-Karte drin gelassen habe die man ja sonst immer wegen Diebstahlgründen rausnimmt. Lässt diese Karte eventuell die Batterie leerlaufen?
Meines erachtens kann das aber doch nicht sein, denn nur bei herausgezogener Karte wird dieses typische rote Blink-Lämpchen angeschaltet, was dem Dieb suggerieren soll, daß man das Radio nicht verwenden kann wenn man es klaut.
Klar habe ich auch eine Uhr im Ducato (die dann natürlich stehengeblieben ist). Aber im Sommer hat das WoMo bei Regen auch manchmal 2-3 Wochen gestanden und es war trotzdem alles voll geladen und startklar wenns wieder losging. Ich bin etwas verwirrt.

Piet

Nasenbär am 18 Apr 2006 13:22:29

Mit der Karte im Radio alleine wird es nicht zusammen hängen. Messe mal den Stromverbrauch, den du beim Abstellen hast. Wenn da zum Beispiel 50 Milliampere angezeigt werden, dann bedeutet das, dass die Batterie in 50 Tagen um 60 Ampere erleichtert wird. Wenn man dann noch die Eigenentladung rechnet, bedeutet es, dass der Akku spätestens in 3 Monaten total leer ist. Bei Minusgraden geht das noch viel schneller. Also, auch bei nur kleinem Verbraucher, wie der Uhr immer die Batterie abklemmen.

, Heinz

chilln am 18 Apr 2006 14:25:06

Vielen Dank, das sind sehr hilfreiche Tipps und Anmerkungen.

Ich merke schon, daß ich da noch einiges an Erfahrungen machen muss. Aber so ist das nun mal. Man ist eben doch immer erst nachher schlauer, weil man nicht weiß, daß man einen Fehler macht. :roll:

Piet

chilln am 23 Mai 2006 21:20:10

Hallo alle zusammen!

Ich habe aufgrund der Garantie auf die Batterie keine Ersatzbatterie bekommen, aber die Werkstatt hat mir über das Wochenende eine ersatzbatterie kostenlos gestellt und einmal in meinem Dabeisein die Batterie an ein Ampermeter gehängt. Die Batterie zeigte exakt 0,0 Ampere an. Er staunte nicht schlecht über den Wert und sagte mir, daß das 3 Tage braucht um die wieder aufzuladen.

Nach dem Wochenende habe ich dann die gleiche, neu aufgeladene Batterie bekommen und alles schien in bester Ordnung. Auch mit der mErsatzbatterie am Wochenende hat alles mit der Elektrik geklappt.
Jetzt hat das WoMo aber wieder 2,5 Wochen gestanden und nu geht schon wieder nichts mehr.

Ich habe das Gefühl, daß sowohl die Starterbatterie als auch die Wohnbatterien durch das Nichtabklemmen in der Winterstandzeit tiefenentladen wurden. Ist das Möglich?

Ich hatte noch, bevor ich zur Werkstatt fuhr, das WoMo an das 220 Volt Stromnetz angeschlossen, weil in der Anleitung steht, daß damit sowohl die Wohnbatterie als auch die Starterbatterie geladen wird. Das hat auch geklappt, aber eben nach kurzer Standzeit (2 Tage) waren alle Batterien wieder leer. Kein Licht im Wohnbereich und auch das starten des Fahrzeuges ging nicht.

Frage 1: Kann man eine Tiefenentladene Starterbatterie überhaupt neu aufladen, daß sie wieder soviel Power hat wie vorher?

Frage 2: Können die Wohnbatterien (ich habe 2), wenn zum Beispiel eine Kleiderschranklame permanent an war, auch komplett Tiefenentladen sein und somit auch die Starterbatterie leergesaugt haben?

Und drittens: Wenn alle Batterien über die Winterzeit Tiefenentladen wurden weil ich:
A) die Starterbatterie nicht abgeklemmt habe
B) im Wohnbereich die Kleiderschranklamp eventuell permanent geleuchtet hat und
C) ich ein wenig blöd bin :eek:
Tja....was muss ich (ausser ein neues Gehirn bestellen) jetzt machen?

Muss ich eventuell dann 3 neue Batterien kaufen?
Und was macht man denn im Winter mit den Wohnbatterien?

Vielen Dank im voraus schon einmal für die immer so nette Hilfe.
Ich weiß ich bin ein Anfänger, aber ich kanns nicht ändern! :(

Viele
Piet

canter am 23 Mai 2006 21:49:35

Hallo Piet,

also eine Batterie die völlig entladen war ist im normalfall nicht mehr zu retten. Im täglich genutzen PKW gehts noch ne Zeit, im Womo sicher nicht. Du wirst dann wohl wirklich alle Btterien neu brauchen.

Ich hatte in meinem Canter einen sg. BW Knochen eingebaut. Das ist ein großer mechanischer "Schalter" mit dem man die Batterie abklemmen kann ohne ein Kabel zu lösen. Der hat auch den Vorglüh-/Startstrom meines LKW Diesel ausgehalten. Ich glaube so etwas gibt es auch in kleinerer Ausführung beim Camping Zubehör.

Meule am 23 Mai 2006 23:55:35

Hallo Piet,

scheint so, als wenn Du da wirklich den Winter über etwas Pech gehabt hast.

Aber mal zu Deinem Händler? Du schreibst, daß er an der Batterie 0,0 A gemessen hat!?
Kannst Du das bitte noch mal etwas ausführen, denn eigentlich sollte er an den Batterien (alle voneinander getrennt) jeweils die Spannung (V) messen.
Natürlich sollte das Messen erfolgen, wenn die Batterie mehrere Stunden weder geladen noch entladen worden ist.
Bei einem Wert kleiner 11 V kannst Du diese Batterie dann eigentlich vergessen (ist der Wert noch größer 10 V gibt es vielleicht eine Rettungsmöglichkeit - ist aber langwierig).

Die Messung auf A(mpere) war schon richtig (ist oben schon mal bemerkt worden), aber dann muß auch ein Wert größer 0,0 A gemessen werden, denn Deine Uhr braucht definitiv Strom (vielleicht war das Messgerät falsch eingestellt?).

Die Uhr kann Dir über ein paar Monate im Winter die Starterbatterie zerstören; ebenso kann eine Schranklampe die Wohnraumbatterien leersaugen.
Da gilt einfach:
Kleinvieh macht auch sehr viel Dreck (auf längerer Zeit gesehen).

lg
Meule

Direkt ein Tip für die Zukunft:
Falls Du Dein WoMo im Winter nicht an 230 V hängen kannst, dann fahre einfach damit so 1 mal im Monat ein paar Kilometer ...... ladet die Batterien nach und die Reifen stehen nicht immer auf dem gleichen Punkt. Kostet zwar ein paar Liter Diesel, ist aber wenig im Verhältnis zum evtl. sonstigen Schaden an Batterien und Reifen.

Gast am 24 Mai 2006 06:01:37

Das beim Dethleffs die Starterbatterien mit geladen werden ist zwar richtig, aber es ist da nur von einer Erhaltungsladung die Rede. Die Starterbatterie wird dann nur mit ca. 2 A "geladen". Um mit 2 A eine Batterie voll zu laden, dauert es wohl ein paar Tage ;-)

chilln am 24 Mai 2006 09:03:42

Hallo zusammen,

tja, da hab ich wohl wirklich einmal Pech gehabt. Ich werde dann wohl in den saueren Apfel beissen müssen und 3 neue Batterien kaufen.
Wo bekomme ich die am besten, oder sagen wir mal am günstigsten?

Im nächste Winter bin ich zum Glück jetzt schlauer. So ein Starterbatterie Abklemm-Mechanismus wäre nicht schlecht, aber die Pole einfach abklemmen ist auch nicht so wild.

Mit dem "im Winter ein paar Kilometer fahren", ist sicherlich ein guter Hinweis, aber ich habe im Moment nur ein Saisonkennzeichen, da fällt das leider flach. :wink: Das Teil allerdings im Winterschlaf an den Strom zu hängen, finde ich eine gute Idee. Solange kein großer Verbraucher an ist, kann das ja Stromkostentechnisch nicht so viel sein.

Ich muss mir jetzt erst einmal einen Händler suchen der die passenden Batterien vor Ort hat und vielleicht einmal kurz durchmisst ob da noch irgendwo weiterer Strom gezogen wird. Kann man dafür ATU empfehlen?

Bei der empfohlenen Werkstatt vom TÜV bin ich inzwischen sehr misstrauisch geworden.

Viele
Piet

Gast am 24 Mai 2006 09:45:37

lies mal --> Link hier.

dort findest du alle informationen, was über dem winter mit deinen batterien passiert ist.


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