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Raumluftentfeuchtung in den Wintermonaten


veniziano am 08 Dez 2015 10:36:37

Guten Morgen liebe Womogemeinde,
mit Ende Monat November endete für uns die Saison. Nun wird bis zum März gewartet um neue Ufer zu erklimmen. In der Ruhezeit steht das Womo draußen auf dem Grundstück. Da wir uns vor 2 Jahren ein neues Mobil gekauft hatten (zuvor 23 Jahre FFB 570 LS ein und das gleiche Fahrzeug) und dieses gleich lange halten soll, haben wir uns u.a. einen Luftentfeuchter von UHU auf Granulatprinzip in den Innenraum gestellt.



Das ist jetzt 3 Wochen her. Temperaturen von +5 - +8 Grad C sind immer so im Aufbau. Das Hygrometer zeigt 81% Luftfeuchte an. Es hat sich noch nicht eine Spur von Wasser in dem Auffangbehälter gebildet. Lediglich der Granulatbeutel ist etwas fester, starrer geworden.
Das je kälter es ist, das Entfeuchten schlechter abläuft, habe ich gelesen. Aber das die Luftfeuchte überhaupt nicht zurückgeht, hätte ich nicht gedacht. Es muffelt nichts, es riecht schön im Mobil.
Frage: Ist das normal, das bei diesen Temperaturen der Luft kein Wasser entzogen wird? Dann kann man sich ja den Entfeuchterblock im Winter, bei ungeheiztem Mobil, sparen.

Euch allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit

Uwe

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Jagstcamp-Widdern am 08 Dez 2015 10:40:06

wenn innen- und aussentemperaturen (weitestgehend) gleich sind kondensiert nix.
die Feuchtigkeit, die du über das granulat entziehst, strömt von aussen gleich wieder nach.
du kannst dir den entfeuchter sparen!

früher gut - heute besser!
hartmut

Ganzalleinunterhalter am 08 Dez 2015 10:42:24

Durch die Zwangsentlüfungen des Wohnmobil hast Du auch zwangsläufig immer die selben Werte wie in der Umgebung. So lange in dieser Zeit im Womo nicht geheizt wird würde ich mir keine Gedanken machen - im Womo alle Klappen und Schränke auf, Polster aufstellen und gut ist - so praktiziere ich es seit 2011.

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Flatus am 08 Dez 2015 10:50:01

veniziano hat geschrieben:Frage: Ist das normal, das bei diesen Temperaturen der Luft kein Wasser entzogen wird? Dann kann man sich ja den Entfeuchterblock im Winter, bei ungeheiztem Mobil, sparen.

Hallo Uwe

Ja - du misst die relative Luftfeuchtigkeit und die ist stark temperaturabhängig.
Dein Messgerät zeigt den prozentuale Wassergehalt der Raumluft. Tätest du die Luftfeuchtigkeit in Gramm pro m3 messen, würdest du mit der Temperaturabnahme sehen, dass der Wassergehalt weniger wird - es wird trockenenr.
Mit Kondensieren hat das erst einmal gar nix zu tun.

Übrigens: Ob du die Polster aufstellst oder nicht (usw.) spielt dabei überhaupt keine Rolle. Der Bauphysik ist das völlig egal.

Flatus
.

uli644 am 08 Dez 2015 10:55:57

Ich habe das gleiche Teil seit 3 Jahren im Winter bei uns im Womo stehen.
Vermute, es braucht es nicht wirklich,...

Aber, im Laufe das Winters kommt immer einiges an Wasser zusammen ( schätze mal 3 Liter ) und das Granulat verschwindet dann dabei...

Es fängt immer wie von Dir beschrieben an, erst wird das Granulat hart, dann sammelt sich Wasser.

Allerdings habe ich nie die relative Luftfeuchtigkeit im Fzg gemessen. Denke aber, das eine so einfache Lösung die Feuchtigkeit etwas reduzieren kann ( wenn überhaupt, kommt ja ständig Luft von außen nach ) aber richtig trocken kann es damit wohl nicht werden.

Ich mache weiter, so ein Beutel Granulat hält einen Winter und kostet 5 Euro...

raribay am 08 Dez 2015 11:17:04

Hab auf Wunsch meiner GöGa auch so ein Teil im Womo stehen. Letzten Winter sammelten sich keine 0,5 Ltr im Auffangbehälter.

veniziano am 08 Dez 2015 15:46:42

Danke für eure Antworten. Dann ist ja alles in Ordnung. Ich lasse den Entfeuchter im Mobil stehen. Schaden tut es nicht. Heute ist wunderschönes, sonniges Wetter hier, ich habe ordentlich gelüftet, auch den Doppelboden.
Euch allen vielen Dank
Uwe

wohnmobilbenutzer am 08 Dez 2015 18:08:23

Hallo,

dieses Thema wird ja gerne kontrovers diskutiert. Ob man es wirklich braucht, weiß ich auch nicht, aber eine gewisse Entfeuchtungswirkung kann man diesen Teilen nicht absprechen.

Auch wenn sich im Sammelbehälter noch kein Wasser befindet, kann man doch nach einiger Zeit feststellen, daß das Granulat aufgequollen und durch die Wasseraufnahme auch schwerer geworden ist. Das kann natürlich nur dann etwas bringen, wenn die Zwangsbelüftungen verschlossen werden und das Womo ansonsten einigermaßen luftdicht ist.

Ich habe die Zwangsbelüftungen im Winterlager geschlossen und eine Funkwetterstation im Womo und eine zweite im Garten. Ich kann also vom heimischen Wohnzimmer aus leicht die Feuchtewerte innerhalb und außerhalb des Womo vergleichen. Ich liege dabei im Mittel im Womo knapp 20 % unter den Außenwerten. Und ich denke, daß z. B. innen 70% relative Luftfeuchte vielleicht doch besser sind als die 90 %, die man oft außen hat. Die Kosten sind ja nicht sehr hoch, das Womo wird zusätzlich bei trockenem Wetter durchgelüftet und ich habe halt ein besseres Gefühl dabei - aber ist wohl Ansichtssache.



Gast am 08 Dez 2015 18:20:40

Man sollte das gesammelte Wasser übrigens nicht einfach wegkippen und schon gar nicht in den Garten; so habe ich unsere vielversprechenden Erdbeeren gekillt. Seitdem sammeln wir das Wasser in einem (ordentlich beschrifteten!) Kanister und entfernen damit das Moos bzw. Unkraut von unserer Terrasse... Funktioniert besser als teures Unkraut-Ex!

Liebe

Klaus

Scout am 08 Dez 2015 18:36:04

Rimini hat geschrieben: Funktioniert besser als teures Unkraut-Ex!
und zerstört durch den hohen Chloridgehalt mit der Zeit Betonwerkstoffe.

Flatus am 08 Dez 2015 18:45:00

Da es im Winter naturgemäss viiiel trockener ist als im Sommer sind all die Trocknungsmassnahmen sinnfrei.
Wenn schon, müsste man im feuchten Sommerhalbjahr entfeuchten.

0°C, 80% rel. Feuchte = 4.8 g/m3
20°C, 80% rel. Feuchte = 17.3 g/m3
40°C, 80% rel. Feuchte = 50.0 g/m3
60°C, 80% rel. Feuchte = 120.0 g/m3

Flatus
.

diper am 08 Dez 2015 18:57:04

Szenario: Womo steht unter freiem Himmel in der Wintersonne. Die Innenluft erwärmt sich. Die Luft innen hat nun mehr Feuchtigkeit als Luft außen. Nun wird es Abend und kalt – auch innen. Die Luft kann die Feuchtigkeit nicht mehr halten und es entsteht Kondensat. Hier kann nun der Luftentfeuchter helfen.
Das hat man unter einem Carport nicht.
Lüften sollte man aus diesen Gründen auch nicht im Sonnenschein, da dann warme Luft mit Feuchtigkeit einstömt. Besser morgens oder abends wenn es die Sonne weg ist (und trocken).

mwdd am 08 Dez 2015 19:10:44

Flatus hat geschrieben:Da es im Winter naturgemäss viiiel trockener ist als im Sommer sind all die Trocknungsmassnahmen sinnfrei.
Wenn schon, müsste man im feuchten Sommerhalbjahr entfeuchten. ...


Falls das jemand nachprüfen möchte:
--> Link

wohnmobilbenutzer am 08 Dez 2015 19:18:01

Hallo,

na ja - nicht die absolute Feuchtemenge in der Luft ist das Problem, sondern daß sich die Feuchte bei Temperaturwechseln an relativ kalten Bauteilen niederschlagen kann und bei wenig Luftbewegung dort anreichert. Bei Vorhandensein eines Nährbodens kann das zu Schimmelbildung führen.



Gast am 08 Dez 2015 19:32:05

diper hat geschrieben:Szenario: Womo steht unter freiem Himmel in der Wintersonne. Die Innenluft erwärmt sich. Die Luft innen hat nun mehr Feuchtigkeit als Luft außen. Nun wird es Abend und kalt – auch innen. Die Luft kann die Feuchtigkeit nicht mehr halten und es entsteht Kondensat. Hier kann nun der Luftentfeuchter helfen.


Nur wenn zusätzliche Feuchtigkeit in das Mobil kommt. Ansonsten sinkt die relative Luftfeuchtigkeit tagsüber und steigt zum Abend wieder.

kissenschlacht am 08 Dez 2015 19:42:25

Hi,
ich benutze auch das Granulat und habe so
im Februar 2 Tassen Wassergesammelt.
Werde es weiter benutzen.
Frage: kann es sein das ich nur eine Zwangsentlüftung im Dach habe ?
ca. 12 x 12 cm.
Wenn ich wüsste wie ich den Typ unseres Anton`s oben in den Namen bekomme
stände es da >> darum nur hier De. Avantage T6511

gruß
Georg

wohnmobilbenutzer am 08 Dez 2015 19:54:45

Breisgauer hat geschrieben:
Nur wenn zusätzliche Feuchtigkeit in das Mobil kommt. Ansonsten sinkt die relative Luftfeuchtigkeit tagsüber und steigt zum Abend wieder.



Genau,

dieses "Feuchtigkeits-Entritts-Problem" kann aber enstehen, wenn z. B. an einem sonnigen relativ warmen Herbstag die Temperaturen tagsüber ansteigen. Dann nimmt die warme Luft vom Erdboden verdunstende Feuchtigkeit auf, wobei die relative Feuchte wegen der steigenden Temperatur im Regelfall nicht ansteigt. Gelangt nun diese Luft über die Zwangsentlüftung in das Womo, kann sich diese Feuchtigkeit abends bei der Abkühlung im Womo niederschlagen und letztlich doch in gewissem Maß anreichern.

Im Sommer eigentlich kein Problem, da z. B. das Kondenswasser, das sich an einem kalten Morgen an der Windschutzscheibe niederschlägt, tagsüber durch die hohen Temperaturen schnell wieder verdunstet. Deshalb glaube ich, daß es bei einem Womo im Freien im Winter günstiger ist, die Zwangsbelüftung zu verschließen. Theoretisch könnte man natürlich den anderen Weg ausprobieren, und das Womo stark belüften, in der Hoffnung, daß die Feuchte wie im Sommer tagsüber wegtrocknet. Aber aus anderen Gründen (Insektenbefall u.s.w.) ist diese Variante für mich persönlich keine Option.



raribay am 08 Dez 2015 20:14:30

kissenschlacht hat geschrieben:Wenn ich wüsste wie ich den Typ unseres Anton`s oben in den Namen bekomme
stände es da >> darum nur hier De. Avantage T6511

gruß
Georg



Hallo Georg, guck mal hier --> Link

Trainer1 am 08 Dez 2015 20:24:53

Moin,
da ich ich auch im Winter unterwegs bin, habe ich während den Standzeiten die Heizung (Wasserheizung) auf 8°C stehen.
Im Moment auch, aber sie springt nicht an.

Weiterhin wälze ich die Luft mit einem PC-Lüfter um. Dieser befindet sich in der Garage wo auch mein Heizungsblock steht.
Die Luft strömt nun im Fußbodenbereich durch das gesamte Wohnmobil. Zwangsentlüftungen habe ich im Garagenboden und
im Deckenbereich.

Die Luftfeuchte habe ich noch nie gemessen, aber rein gefühlsmäßig ist nichts im Fahrzeug klamm.

Bootskip am 09 Dez 2015 00:24:25

Noch nie habe ich in den vergangenen 7 Wintermonaten einen Luftentfeuchter eingesetzt. Noch nie habe ich einen sichtbaren Niederschlag oder Schimmel festgestellt. Ich lasse grundsätzlich die Polster und Matratze auf den vorgesehenen Plätzen und auch dort hatte ich nie ein Problem mit Feuchtigkeit oder Schimmel. Wozu denn auch, oder entfernt irgend Jemand die Sitzpolster seiner Autositze :?:

mwdd am 09 Dez 2015 09:34:25

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:...
na ja - nicht die absolute Feuchtemenge in der Luft ist das Problem, sondern daß sich die Feuchte bei Temperaturwechseln an relativ kalten Bauteilen niederschlagen kann ...


Ja; auch das kann man an dem verlinkten Diagramm ablesen. Oder einfacher: Auch das in 5°C warmer Luft mit 99% Luftfeuchtigkeit enthaltene Wasser kondensiert nirgendwo, wenn es keine Fläche findet, die kälter ist ;)

rkopka am 09 Dez 2015 11:28:53

Bootskip hat geschrieben:Ich lasse grundsätzlich die Polster und Matratze auf den vorgesehenen Plätzen und auch dort hatte ich nie ein Problem mit Feuchtigkeit oder Schimmel. Wozu denn auch, oder entfernt irgend Jemand die Sitzpolster seiner Autositze :?:

Nur sind die Sitzpolster im Auto je nach Ansicht nicht zu entfernen oder stehen sowieso frei belüftet im Raum. Im Womo dagegen liegen sie direkt am Holz oder der Außenwand an. Da der Aufwand gering ist und nur einmal im Jahr anfällt, mach ich es auch. Die Sitzpolster müssen sowieso weg, damit ich an den Wassertank und das Fach zum Leeren rankomme.

RK

Scout am 09 Dez 2015 13:00:13

diper hat geschrieben:Szenario: Womo steht unter freiem Himmel in der Wintersonne. Die Innenluft erwärmt sich. Die Luft innen hat nun mehr Feuchtigkeit als Luft außen. Nun wird es Abend und kalt – ……....


Das Womo steht im Freien und ist belüftet, wodurch sich die atmosphärischen Bedingungen innen und außen angleichen. Gleiche Temperatur, gleiche relative Luftfeuchte und dadurch gleiche absolute Luftfeuchte.
Wenn sich das Womo innen erwärmt ändert sich an der absoluten Luftfeuchte nichts, nur die relative Luftfeuchte nimmt ab. Kühlt es sich wieder ab erhöht sich wieder die rel. Luftfeuchtigkeit bei gleicher absoluter Luftfeuchte. Es herrscht der gleiche Zustand wie vor der Erwärmung. Es bildet sich auch kein Kondensat, weil der Wassergehalt der Luft nicht größer geworden ist

Ob das Gefährt unter oder außerhalb des Carports steht spielt keine Rolle, denn nach der abendlichen Abkühlphase sind die Bedingungen wieder angeglichen.

Lüften reicht vollständig aus um die Bildung von Kondensat zu vermeiden.
Setzt man einen Entfeuchter ein, sollte man nicht lüften weil dann von außen immer Wasser nachgeliefert wird.

Ein Forenkollege hat währen der Aufheizphase seines Campingfahrzeuges die Temperatur und relative Feuchtigkeit registriert. Damit kann man abschätzen wie viel Wasser bei einem Entfeuchter anfallen darf. --> Link


Scout

wohnmobilbenutzer am 09 Dez 2015 17:41:57

Bootskip hat geschrieben:Noch nie habe ich in den vergangenen 7 Wintermonaten einen Luftentfeuchter eingesetzt. Noch nie habe ich einen sichtbaren Niederschlag oder Schimmel festgestellt. Ich lasse grundsätzlich die Polster und Matratze auf den vorgesehenen Plätzen und auch dort hatte ich nie ein Problem mit Feuchtigkeit oder Schimmel.



Hallo,

das kann natürlich sein. Aber andererseits kann man solche Erfahrungen wahrscheinlich nicht verallgemeinern. Die örtlichen Verhältnisse können ja bezüglich Standort, Klima und Bauausführung des Womos sehr unterschiedlich sein.

Ich war vor einiger Zeit in einer Matratzenfabrik (dort habe ich mir eine weichere Matratze anfertigen lassen). Der Inhaber hat mir eine Matratze gezeigt, die ein anderer Wohnmobilist zur Entsorgung dort gelassen hat. Die war ganz schön verschimmelt.

Also schließe ich daraus, daß sowas unter ungünstigen Umständen passieren kann. Insofern betreibe ich halt Risikominimierung. Das Womo hat eine Menge Geld gekostet. Da kommt es mir auf die paar Euro für das Entfeuchtermaterial und den minimalen Aufwand für das Verschließen der Zwangsentlüftungen und das Hochstellen der Polster nicht an.



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