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Hallo, eine Befragung organisiert vom französichen Statistik - Amt durchgeführt auf 22 SP ausgewählte Stellplätze in F., über Frequentierung von ausländischen Wohnmobile, hat folgendes ergeben: die Belgier sind mit 28% an der Spitze.. gefolgt von Deutschland mit 24% danch England mit 19% Ein ausländisches Wohnmobil verbringt im Schnitt 9 Tage in Frankreich und gibt etwa 54 € am Tag aus ( ohne Maut und Treibstoffkosten ) A+ gary32 Und unsere lieben niederländischen Nachbarn? Die trifft man doch überall, v.a. in Frankreich. Hallo Gary - bitte benutze keine Abkürzungen im Titel was für ein Querschnitt......22 SP!!!...... und wo lagen die? im Bereich 100 - 200 km südlich von Belgien? bei gefühlten 8000 Plätzen in Frankreich ist diese Erhebung niemals ausschlaggebend. Aber egal.....Belgier müssen ja flüchten, bei deren Situation an der Küste....kein SP am Meer nach 22h!!! Deutsche auch.....bei der Esskultur hier. Engländer sowieso, um einmal wenigstens Kultur zu erleben. Und was geben Franzosen so aus? Interessant. Deckt sich aber nicht mit meinen Erfahrungen: 1. Die meisten Plätze sind mit Franzosen belegt. In anderen Ländern ist es meiner Meinung nach nicht so, dass die Einheimischen auf den SP am häufigsten Vertreten ist. Auf spanischen Plätzen sieht man vergleichsweise wenige Spanier. 2. Engländer? Sehe ich generell recht selten. Und die Fallen durch ihr Kennzeichen und durch die andere Lenkraposition eigentlich immer auf. 54€ im Schnitt ist viel und interessant zu wissen. Leider mit 22 Plätzen nicht sonderlich repräsentativ. Gruß Ich tippe mal darauf, dass die Untersuchung in der Normandie stattgefunden hat um den D-Day herum, das erklärt, warum prozentual so viele Belgier und Briten gesichtet wurden, die sind ja große Militaria - Fans... die Befragung bezieht sich auf Ausländer und in frongroisch sind Franzosen keine Ausländer... die 54.-€/mobil/tag finde ich wenig, aber vlt essen + trinken andere halt (deutlich) weniger... :ja: früher gut - heute besser! hartmut Danke Gary, interessante Info. Für Deutschland sucht man lange nach solchen Zahlen, allenfalls auf einen SP bezogen. Damit könnte Mann ja gut Argumentieren für den Ausbau der Infrastruktur. Klaus
Hallo Klaus, eigentlich nicht, es sind ja nur Prozente und sagen nichts über die Auslastung aus. Wenn im Jahr nur 4 WoMos auf den Stellplatz fahren, ein Engländer, ein Belgier ein Deutscher und ein Franzose, Waren auch 25% Engländer, 25% Deutsche und 25% Belgier auf dem Platz, es war aber nur eine Übernachtung von 4 WoMos im Jahr drauf. , Dann sind sie in die Kneipe und haben zusammen für 220€ gezecht. ;-) Da wir Frankreich mindestens 1 mal im Monat besuchen (Incl. Womo), also auch außerhalb der Saison sieht meine Realität aber anders aus. Klaus Mal abgesehen davon das ich mir eine solche Erhebung ja auch für unser Land vorgestellt habe. Das ist alles nicht repräsentativ, jeder Stellplatz ist anders. Tendenziell sind 80% Deutsche in D unterwegs, der Rest teilt sich auf je nach Region unter Holländer, Belgier, Österreicher und Schweizer, vereinzelt auch mal Franzosen und Italiener, Engländer, Ungarn, Polen, Slovenen, Kroaten etc. sieht man noch seltener. Die meisten kostenpflichtigen SP in D haben Automaten und sind nicht (Video-) überwacht, eine Auswertung der Nationen ist eher schwer möglich. Wieviel Geld die Ausländer mit WoMo bei uns pro Tag lassen, läßt sich wohl noch schwerer ermitteln. Die Gesamtauslastung hingegen kann man am Kassenautomaten ziemlich genau nachvollziehen, es gibt recht wenige Zechpreller, soweit meine Erfahrung bisher gezeigt hat. Interessant für die Statistik ist das Geld pro Womo und Nacht das ausgegeben wird. Und das lässt sich auch erheben ohne die genaue Auslastung der einzelnen Plätze zu bekommen. Ich war schon ewig nicht mehr bei einem Stellplatz wo niemand da war. Die sind doch immer gut belegt. Und 54€ pro Womo im Schnitt finde ich schon nicht wenig. Gebe ich nicht aus. Wenn ich nur übers Wochenende weg bin habe ich meine Vorräte dabei (die Zeit ist kostbar und muss nicht im Supermarkt drauf gehen). Dann beschränken sich die Ausgaben aufs essen gehen (und das mache ich nicht jeden Tag) und Eintritte. Vielleicht mal irgendwo was von nem Markt oder ähnliches. Hochgerechnet aufs Jahr hätte ich lt. Statistik schon rund 4.000€ Kosten zzgl. Sprit, Unterhalt, Stellplatzkosten, Maut, usw. Könnte ich mir gar nicht leisten. Im Urlaub sieht das natürlich anders aus. Gruß
Und woher sind diese Zahlen? Im übrigen gebe ich doch so gut wie immer mein Kennzeichen an, wieso lässt sich dann keine Nation zuordnen? Das könnte man auch an der Grenze D - CH machen. Da sind 50% Schweizer, zb. ich meistens auch. :razz:
Auf dem Stellplatz gibst Du wo Dein Kennzeichen an??? Bei Zeltplätzen mit Reception ist das natürlich anders. Es gibt in Frankreich etliche, durch Schranken verschlossene, Stellplätze bei denen man vor dem Befahren das Kennzeichen angeben muss. Ich finde aber auch, dass eine Erhebung unter den 22 beliebtesten Stellplätzen nicht wirklich aussagekräftig ist. Da fehlen z.B. die gefühlten 80% Spanier am Freitag- und Samstagabend am Ende des Sommers an der französischen Atlantikküste. Oder die Heerscharen von Italiener im August in der Bretagne. Mich würden ja sehr die Namen dieser Stellplätze interessieren. hallo, da der Thread scheinbar interessant ist, hier noch einige Infos: - Die Erhebung fand zwischen dem 15.05 und 31.07.2015 statt. - Ausgewertert : 911 Fragebögen - Von den 22 SP´s : 3 in Nord Frankreich 4 in Ost Frankreich 3 in West Frankreich (1 in der Normandie, keiner in der Bretagne..) 3 in Süd Frankreich ( Region PACA ) der Rest in Regionen zwischen Paris und Avignon. - 22% der Befragten waren " Primo " Besucher, also zum erstenmal in Frankreich. - 67 % sind " Repeater " also Besucher die mindestens 5 x schon in Frankreich waren. Im Schnitt wurde an Maut und Treibstoff 390 € ausgegeben Die Deutschen Besucher gaben für sonstiges ( Restaurant, Einkauf, usw...) 56 € am Tag aus und blieb zwischen 8 und 10 Tage im Land A+ gary32 Danke Gary gefällt mir :top: 9 Tage im Schnitt? Wie kann man diesem wunderschönen Land 356/357 Tage den Rücken zudrehen? :roll: Und wie kann man nur Essen mit in dieses Land nehmen? :gruebel: :gruebel:
Ja seh ich genauso :lol: Wir kommen mit den 54,-- definitiv nicht hin obwohl wir nicht immer essen gehen und auch selbst kochen/ Grillen. Aber ich schlepp auch maximal Vorrat für 1-2 x kochen mit. Den Rest kaufe ich frisch. LG HP Klasse Link, danke, ist schon abgelegt. Da sieht man wozu Statistiken gut sind. Vive les responsable française!
Ja danke für den Link. Du hast recht Statistiken machen Sinn :D LG HP Hallo, noch einige Zahlen: 22% der Wohnmobilisten reisen mit einem Hund. 38% der Wohnmobilisten haben Fahrräder dabei. 83% machen ihre Einkäufe in Super oder Hypermarchés. 17% machen ihre Besorgungen im lokalen Handel ( wird von deutschen Touristen angeführt) 38% besuchen 1 bis 3 mal ein Restaurant ( Deutschland an der Spitze ) 6% besuchen täglich ein Restaurant (Nebenbei zu erwähnen, die Anzahl der zugelassenen französischen Wohnmobile Ende 2015 beträgt rund 420.000 Einheiten . Tendenz stark steigend .) A+ gary32 Intermarche und Geant sind wohl die häufigsten Quellen für Nahrungsmittel, beim Essen gehen tun wir uns schwer in F, da die Speise-Karten oft Rätsel aufgeben, aber Pizza und Rotationshuhn (poulet roti) geht immer ;-) . Aber ein Baguette, Tomaten und Käse und dazu frisches Obst und eine Buttel Wein reicht im Sommer locker, man muss nicht in die Gaststätte und Sprachrätsel lösen. Wir waren schon oft in F und fahren immer wieder gerne hin, Maut ist aber bei uns =0€, wir fahren meist Landstraßen und Nebenstrecken und nie Autobahn. Die Tendenz zu steigenden zulassungs Zahlen ist wohl auf alle superreichen Nationen übertragbar. Klaus waren auch Altersstrukturen nachgfragt worden? PS. bei uns ist der erste grosse Halt in F eigentlich immer Calais, d.h. einkaufen bei Auchan oder Carrefour (beides in Coquelles), tanken in Boulogne sur Mer. Mitgebrachte Lebensmittel? Falls wir spät anreisen, ist Abendessen dabei, falls wir früh anreisen, haben wir maximal Mineralwasser dabei. Aber eigentlich schaffen wir es immer so anzukommen, um beim Tunsesier (heisst das so?) unser Essen zu holen. Und Ausreise? So viel Lebensmittel dabei, damit wir die ersten Tage in Deutschland nicht einkaufen müssen. hallo, hier weitere Zahlen: 68% sind Paare ohne Kinder 32% sind Rentner 24% mit Familie 22% der befragten deutschen Wohnmobilisten besuchen nie ein Restaurant. 95% besuchen Frankreich wegen Land und Sehenswürdigkeiten. 90% sind über die Beschilderung und Verkehrs Infrastruktur zufrieden. Die Befragung wurde im Auftrag des französischen Staat ausgeführt und am 17.12.2015 veröffentlicht . Wer sich für den Bericht interessiert , dem kann ich den Link ( PDF ) per KN senden, es sei die Moderatoren es erlauben hier zu publizieren.. A+ gary32 |
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