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24 Volt-Lifepo4 Anlage


sammy116 am 04 Jan 2016 14:14:57

Servus zusammen,
trotz bemühen der Suchfunktion, habe ich keinen Bericht über den Bau einer 24 Volt Anlage mit ca. 300-400AH gefunden.

Ich "fahre" (noch steht er) einen zum WoMo umgebauten Linien-Bus, momentan bin ich bei der Installation der Elektroanlage, alles bleibt in 24 Volt.
Die zwei Starterbatterien sind noch Blei-Säure, für den Aufbau habe ich zwei 12V/100AH Gel gekauft und wollte noch zwei dazu kaufen.
Ich habe hier im Forum sehr viel über LiFeP04 Batterien gelesen und bin am überlegen ob ich mittelfristig auf die Umsteige. Da wir fast immer autark stehen, Kühlschrank und Induktionsherd auf 230Volt laufen, sollte die Bat.-Kapazität möglichst lange halten, allerdings ist noch anzumerken, dass wir nie länger als zwei Tage an einem Ort bleiben.

Meine Frage ist nun,
Gibt es hier einen Spezialisten der mir absoluten Laien, Tipps geben kann was ich für den Bau einer Batterie mit 24 Volt und ca. 300-400AH benötige und gibt es für sowas evtl. schon einen Bauplan oder Anleitung.

Ich hoffe ich erwarte nicht zu viel, :oops:
LG
Helmut

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Gast am 04 Jan 2016 14:33:48

Hallo Helmut,

Berichte über eine 24 Volt Anlage habe ich hier noch nicht gesehen, aber letztlich unterscheidet sich die 12 Volt von der 24 Volt Anlage nur durch die Anzahl der Zellen und BMS.

Im Elektrischen Antrieb sind 24 Volt üblich. Schau mal zum Beispiel hier: --> Link

Liebe Grüße, Alf

DUC54EB am 04 Jan 2016 16:30:30

Hallo Helmut,
die Technik ist die gleiche nur das bei 24V 8 Zellen in reihe geschaltet werden. Beim BMS wird es dann auch etwas teurer da es Ja 4 Zellen mehr sind. Bei 8 Zellen würden die neuen 123smart BMS Sinn machen. Da kann mann über Handy die einzelnen Spannungen je Zelle beobachten. :roll:

Gruß Hans

Anzeige vom Forum


gordan am 04 Jan 2016 16:45:46

Hallo Helmut !

Alle Geräte die du im Aufbau brauchst, sind als 24V Geräte wesentlich teuerer als Geräte
die mit 12V betrieben werden. Das könnte Grund genug sein, um ganze Bord-Instalation
mit 12V aufzubauen! Es war nicht deine Frage, aber es ist nur meine Meinung!


Grüße Gordan :roll:

Acki am 04 Jan 2016 17:19:32

Die Rechnung ist "schnell" gemacht:
Bei 24 Volt brauchst Du - wie schon erwähnt - die doppelte Anzahl Zeller.
Dafür eine weniger hohe Kapazität um gleich viel Energie an Bord zu haben. Also kleinere und günstigere Zellen, ausser ...
... Du willst mit Bordstrom kochen!?
Es gibt Expeditionsfahrzeuge, die alles auf 230 Volt ausgerichtet haben. Diese bewegen sich aber eher innsüdlichen Gefilden und produzieren - bei entsprechend ausgelegter Solaranlage - genügend Strom, um die Akkus zu füllen!

Hier musst Du halt eine Bedarfsrechnung betreffend Stromverbrauch und Stromproduktion (Solar / LM) machen.
In unseren Regionen sieht das fürs Winterhalbjahr betreffend Solar nicht so üppig aus, dass man damit den GANZEN Energiehaushalt betreffend kochen abdecken kann!

Betreffend Akku und BMS solltest Du Dich einmal an diesem System orientieren: --> Link
Erfordlich sind dabei 8 Zellen, 8 PV-Prints und ein modifiziertes (24 Volt) TSA-260.
Günstiger kannst Du kaum wegkommen.

Ob Du die Fahrzeugbatterie auch auf Lithium "umbauen" willst, Musst Du selbst entscheiden. ICH habe es gemacht!

sammy116 am 04 Jan 2016 17:32:04

Vielen Dank für die Infos,

Acki/

es soll tatsächlich mit Strom gekocht werden, zu mindestens versuche ich es, probieren macht klug :D
Vorsorglich hab ich beim Ausbau schon mal die Gasleitungen im Boden mit verlegt. :mrgreen:

LG
Helmut

Acki am 04 Jan 2016 18:07:33

sammy116 hat geschrieben:Vielen Dank für die Infos,

Acki/

es soll tatsächlich mit Strom gekocht werden, zu mindestens versuche ich es, probieren macht klug :D
Vorsorglich hab ich beim Ausbau schon mal die Gasleitungen im Boden mit verlegt. :mrgreen:

LG
Helmut

Dann geht Deine Rechnerei nun mal los : z.B. um eine Pfanne Spaghettis zu kochen braucht es etwa 400 Wh ... 8)

sammy116 am 04 Jan 2016 20:13:38

Hallo Acki,
wen ich deine Rechnung aufnehme,
dann wären das 16,6 Ah bei einer 400Ah Batterie und einer Entladung von 50% also ca. 12 Std. bei Gel-Batterien.
Bei einer LiFePo4 mit 400Ah und einer Entladung von 80% ca. 19 Std.

In meinem speziellen Fall ich hab mal alle Verbraucher zusammen gerechnet, Max. Entladestrom ist ca. 260A
der durchschnittliche 20A
Da wir eigentlich jeden Tag ca. 4-5 Std. fahren, (Lichtmaschine hat 140Ah) müssten 400Ah eigentlich reichen oder lieg ich da falsch :?:

LG
Helmut

Acki am 04 Jan 2016 20:44:43

Deine Berechnung der "Produktion" ist nachvollziehbar - aber willst DU IMMER reisen? Nicht mal ein paar Tage irgendwo stehen?

Deine Stunden Rechnung kapiere ich nicht!?
Du musst doch einfach wissen, wie viele Watt Deine Kochplatte braucht. Dann kannst Du errechnen, wie viel Strom raus geht, wenn sie über eine gewisse Zeit läuft.



Meine "Spaghetti-Rechnung" ist allgemein gehalten uns so entstanden:

Wenn ich Spaghetti kochen will, muss ich das Wasser zum kochen bringen und dieses dann noch während etwa 8 Minuten bei Hitze halten. Dies braucht eine definierte Menge an Energie, die man in etwa errechnen kann:
Um 1 Liter Wasser um 1 Grad zu erwärmen braucht es 1.16 Wh.
Um Spaghetti zu kochen muss ich also 3 Liter Wasser um 75 Grad erwärmen, gleichzeitig die Pfanne erhitzen und alles dort bei Wärme erhalten.

Der Einfachheit halber einmal nur die Rechnung, um das Wasser zum Kochen zu bringen:
3 Liter Wasser von 25 Grad auf 100 Grad erwärmen
--> 3 x 75 x 1.16 = 275 Wh
Eingerechnet Pfanne erhitzen, Wärme erhalten und Verlust benötigt man dann in etwa 400 Wh für die Spaghetti.

HartyH am 04 Jan 2016 23:03:04

Hallo,

hier meine experimentellen Werte für die Bedarfsrechnung:
- Spaghetti Bolognese (10 Personen) = 0,77 kWh,
- Pellkartoffeln (4 Pers.) = 0,8 kWh,
- 0,5 Liter Wasser erhitzen = 0,06 kWh,
- Chicken, Chinakohl u. Möhren (5 Personen) = 0,47 kWh,
Gekocht wurde auf einem Induktionsherd direkt am 230 Volt Netz, also kein Akku, kein Inverter. Diese Verluste müssen noch addiert werden.
Ich bin gerade am Aufbau eines 24V/400Ah-Systems mit einem Victron-Multiplus. Ich habe lange überlegt, ob 12V oder 24V, habe dem 24V den Vorrang mit all o.g. Nachteilen gegeben. Die wenigen Vorteile, u.a. kleinere Einzelzellen und damit überschaubarer Balancerstrom, Notstartmöglichkeit über den Aufbauakku, waren aber entscheidend für mich.
Der Aufbau des Fahrzeuges wird ohne Gasanlage sein, also elektrisch Kochen mittels Induktionsherd.
Sobald mein gelber Akku im Fahrzeug verbaut ist, werde ich diesen hier auch präsentieren.

Gruß
Hartmut

lisunenergy am 05 Jan 2016 07:11:31

Eine 24 Volt Anlage ist sehr einfach !! Du benötigst 8 Zellen 7 Verbinder , 8 Balancer ,1 oder 2 Relais , Möchtest Du die Variante Ecs benötigt Du noch einen SSR converter . Die Schema Zeichnungen sind hier zu finden.

sammy116 am 05 Jan 2016 10:48:52

Hallo Sonnentau3,

vielen Dank,
ich hab gerade den Trade "Votronic Ladebooster VCC1212-45 mit lifePO4" gelesen,
eigentlich das was ich brauche nur mal acht usw.

Was ich leider noch nicht verstehe ist Ecs oder SSR-Converter, aber das werde ich mir noch anlesen :oops:

lisunenergy am 05 Jan 2016 10:57:37

Beim Ecs System hatte ich die Idee dieses mit Ssr Relais anzusteuern , weil der Balancer nicht in der Lage ist das Hochstromrelais direkt zu schalten. Es ist ein vollautomatisches System. Nachteil es braucht mehr Komponenten und der Stromverbrauch ist größer. Damit die Ssr relais weniger verbrauchen hatte ich die Idee mit dem Ssr Converter. Beim Ev power wird der Akku nur in den Grenzbereichen geschützt. Es ist ein halbautomatische System. Kostet dafür weniger und lässt sich sehr einfach umsetzen. Ideal für Womos.

HartyH am 05 Jan 2016 12:07:30

Hallo sammy116,

falls du komplett elektrisch kochen möchtest, also kein Gas verwenden willst, will ich hier mal ein paar Denkanstöße bzgl. Energieverbrauch und damit verbunden der Geräteauswahl geben:
1. Ein Induktionskochfeld, z.B. von IKEA, hat einen Gesamtverbrauch von 3,7kW,
Dafür benötigst du einen Inverter, welcher ca. 4kW bei 25 Grad Celsius zur Verfügung stellt. Das sind rund 170 Ampere bei 24 Volt, bei 12 Volt entsprechend das doppelte. Für mindestens diese Stromstärke muß die Elektroinstallation (Kabel, Sicherungen, Relais..) ausgelegt sein.
2. Wie ist dein Reiseverhalten, welche Reiseziele strebst du an?
Davon abhängig ist das Aufladen des Akkus, z.B. ob nur in sonnigen Ländern = hauptsächlich Solar oder wird viel gefahren, dann hauptsächliches Aufladen über Lichtmaschine oder Stellplätze, dann das Aufladen des Akkus übers Ladegerät. Letztendlich werden aber alle 3 Auflademöglichkeiten kombiniert.
3. Willst du nur im Urlaub fahren oder für längere Zeit unterwegs sein?
4. Wie viel Euros stehen zur Verfügung, müssen bestehende Geräte integriert werden oder komplett neu?
Die Balancierung und Notabschaltung des Akkus wird aber von o.g. Kriterien nur wenig beeinflußt, außer die Auslegung des Lastrelais, z.B. 250 oder 500 Ampere.
Dann brauchst du noch genügend Platz für Akku und Elektronik.
Wenn das erst mal geklärt, geht´s ins Detail.

sammy116 am 05 Jan 2016 13:14:45

Hallo Hartmut,

wir wollen einen portablen Induktionsherd den wir seit zwei Jahren benutzen verwenden, bisher allerdings immer über Landstrom.
Wechsler ist ein, Westech-Combi 2000W/24V
Trennrelais wird ein Cyrix 200A
Reiseziele sind - ganz Europa
Reiseverhalten, nie länger als zwei Tage an einem Ort.
Reisezeit, Frühjahr und Herbst immer 4-6 Wochen
Ladegeräte werden,
Lichtmaschine mit 140Ah
Hin u. wieder Landstrom
Der Ausbau des Busses ist zu 98% fertig alles was noch fehlt (mittelfristig Solaranlage mit 600-800W)muss noch ein wenig warten.
Der Platz für Akku u. Elektronik ist vorhanden, eigener Kasten in der Bus-Mitte ca. 170x60x50cm, darin bereits die Starter u. Aufbaubatterien, Wechsler, Fi, Sicherungen usw.
LG
Helmut

ToniPETER am 05 Jan 2016 18:48:29

Servus!

Gibt es auch Bilder von Deinem Ausbau.
Würde mich sehr interessieren.

HartyH am 06 Jan 2016 11:14:14

sammy116 hat geschrieben:Hallo Hartmut,

wir wollen einen portablen Induktionsherd den wir seit zwei Jahren benutzen verwenden, bisher allerdings immer über Landstrom.
.....
LG
Helmut


wie viel verbraucht der Induktionsherd? Danach richtet sich das UVP-relais.
Alles andere paßt m.E. schon mal. Wie meine Vorschreiber geschrieben haben, schau dir mal diese --> Link Anlage an. Wenn dein Verbrauch unter 200 Ampere bleibt, dann mit Philippi FBR265 Relais, wenn mehr, dann das größere Relais.
Dann brauchst du nur den Akku aufbauen, alles andere bleibt. Der LiFeYPO-Akku wird 1:1 zum Gel-Akku ausgetauscht.
Wichtig ist auch die Absicherung, z.B. Hauptsicherung und der Verbraucher.

Gruß

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