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Hallo ihr Lieben, ich lese schon eine ganze Weile mit bei euch und bedanke mich für alle Tipps, die ich so schon bekommen habe. Wir, das sind Papa, Mama und 2 Kinder (4 und 10 Jahre), wollen wider mal nach Schweden. Dafür haben wir uns ein Mobil gemietet vom 25.06 bis zum 16.07, um das KFZ ein wenig kennenzulernen geht unsere Fähre von Rostock aus, erst am 27.06 früh. Nun meine Frage, ich bin mir total unsicher wie weit man so fahren kann in 3 Wochen ohne das es stressig wird. Meine Frau wollte bis zum Polarkreis mein weitestes Ziel sollte Östersund sein, vielleicht könnt ihr mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen. Wir selber waren 2011 schon einmal für 12 Tage in Schweden und sind relativ Stressfrei bis Stockholm gekommen, allerdings haben wir damals noch zu dritt im Renault Scenice geschlafen. Ich weiß nicht ob im PKW so viel schneller unterwegs waren wie dieses Jahr im WOMO. Vielen Dank im voraus Peter. Hallo Peter, Erstmal Glückwungsch zu der bevorstehenden Reise. Das wird sicher unvergesslich. Sehr viel schneller sind PKW nicht, da auf Land- und Schnellstrassen max. 70 bzw. 90 gefahren werden darf. Mit den Kindern ist sicher Südschweden (Astrid Lindgren Land) interessant und die verschiedenen Elchparks. Sehr schön ist der Värnen See - Karlstadt hat schöne Campingplätze oder der Vättern See. Bis Jokkmok - Polarkreis sind es von Malmö ca. 1800 km - kann man gut und gemütlich in einer Woche erreichen. Da würd ich mich aber einfach treiben lassen und soweit fahren, wie die Zeit es erlaubt und kein Stress aufkommt. Auf alle Fälle wünsche ich Euch eine tolle Zeit in Schweden Gruss Heinz Wir haben in 2004 eine Nordkapp-Tour in unter drei Wochen runtergerissen. Schwitz, Hechel. Der Hinweg durch Norwegen war recht geruh- und erholsam, wir sind insgesamt 2 Wochen hochgebummelt, mit Tageskilometerleistungen zwischen 200 und 350 Kilometern, das war ganz gut zu schaffen, und man hat noch genug Zeit für Unternehmungen gehabt. Der Rückweg musste dann ein wenig schneller vonstatten gehen, durch Finnland und Schweden in 4 Tagen wieder runter. Das war stressig und reine Reise ohne irgendwelche Touristik, ausser dem obligatorischen Stopp in Rovaniemi. Insgesamt waren das in dem Urlaub ca. 8000 km Fahrstrecke, wenn ich mich recht erinnere. Als Fazit würde ich sagen, zwischen 200 und 400 Kilometer am Tag sind zu schaffen, ohne zu hetzen, abhängig von den Strassenverhältnissen, dann bleibt auch noch genug Zeit für Entspannung. bis denn, Uwe Hallo, wir waren in 2015 4 Wochen in Schweden unterwegs. Wir haben es nur bis Höhe Stockholm geschafft. Lag aber auch daran, dass wir immer mal wieder 1-4 Tage geblieben sind. Halt da wo es schön war. Ich finde gerade mit Kindern sollte man es etwas "gemütlicher" angehen lassen. Wollt Ihr Kanu fahren? Segeln? Auch an die Ostsee? Schlösser und Pipi Langstrumpf sehen? Einen Elchpark besuchen? Nach Stockholm? Das kostet alles Zeit. Ich denke, wir hätten es mit unserem Sohn nicht geschafft. Lasst Euch treiben, wenn es passt dann grüßt mir das Nordkap (Ich war selbst noch nicht da... :D ) Hallo Peter, zunächst mal willkommen im Forum. Sei mir nicht böse, aber ich finde die Frage "...wieviel kann man in 3 Wochen mit dem Womo schaffen"... im Ansatz eigentlich schon falsch. Beschafft euch schon vorab so viele Info´s wie möglich. Googelt "Schweden mit Kindern". Kauft euch einen oder zwei gute Reiseführer (Michael Müller, mein Tipp, wie immer...) und dann fahrt einfach hin. Wenn ihr dort seid, würde ich versuchen die Ziele, die ihr euch vorher schon mal rausgesucht habt irgendwie ein zu bauen. Wenn das aus Zeitgründen nicht immer klappt...so what. Der nächste Urlaub kommt bestimmt. Ich würde auf jeden Fall die wunderschöne Westküste "mitnehmen", ein paar Seen (vor allem den Asnen) und einige "Leckerli" für die Kinder (Astrid Lindgren, Elchparks usw.) Wenn noch Zeit übrig ist, lohnt sicher auch ein Sprung rüber an die Ostküste nach Stockholm. Aber wenn ihr euch für alles etwas Zeit lasst, werdet ihr nicht sehr weit nach Norden kommen. Mehr als bis zur Achse Oslo/Stockholm würde ich mir nicht vornehmen. Gruß Roman Also ich kann gut verstehen, dass jemand gerne an den Polarkreis will. Da wäre ich schon längst gewesen, wenn ich einen Beifahrer hätte. Und ihr seid ja zu Zweit, also nichts wie los und Gas gegeben. :D Ich rechne für 400 km 5 Stunden (Autobahn), auch gerne mal 6, wenn man mal tanken muss und die Hunde raus lässt. Wenn ihr euch abwechselt, schafft ihr dann ja locker 800 km am Tag. Ok, ich kenne eure Kinder nicht, die müssen halt dann mal da durch. Es gibt ja vielleicht eh Regentage, da kann man auch gut nur fahren. Ich war im Sommer 2014 in Schweden, was war das da heiß, ganz furchtbar. Immer über 30°, in Stockholm hatte ich sogar 34°, da kann man es auch nur im Auto aushalten, Klimaanlage volle Pulle und fahren. Das war wirklich Pech, aber ihr habt da sicher mehr Glück. Hallo Namensvetter, schau mal hier unter Reiseberichte: --> Link Hier gibt es viel zu lesen. Dazu würde ich wie schon empfohlen mir einen Reiseführer besorgen. Wir wollen dieses Jahr mal wieder einen Anlauf nach Schweden nehmen und ich bin schon fleissig am Hotspot sammeln :mrgreen: Liebe Gemeinschaft, 800 km an einem Tag mit zwei Kindern? Das ist Quälerei und würde ich meinem Kind nicht antun wollen. Wir waren letztes Jahr am Nordkap, hatten aber auch 3 Monate Zeit. Mit unserer Tochter (damals 9 Monate) haben wir ohne großartiges Programm nicht mehr als 350 km geschafft. Heute sind max. 200 km angesagt und das ist meine Meinung nach die richtige Tagesdistanz für das reisen mit Kindern wenn man sich noch was anschauen möchte. Lg Jörg
Würde ich so nicht machen, mit einem gewöhnlichen Wohnmobil jedenfalls nicht. Wenn man seinen eher kleinen Kindern ein Trauma verpassen will, damit die später auf keinen Fall Wohnmobil (mit)fahren, dann sind 800 km am Tag ein guter Anfang. Ein gewöhnliches Wohnmobil ist immer noch laut und nicht sehr komfortabel gefedert, das schlaucht schon. Je weiter man nach Norden kommt, desto mehr muss man auf Tiere achten die plötzlich auf der Straße stehen, das ist schon ein gewisses Maß an Stress. Abwechseln gibt es beim Wohnmobil fahren eigentlich nicht, was der eine fährt, muss der andere als Kurs angeben, zum Ende des Tages muss ein Stellplatz gefunden werden, auch weil recht schnell das Klo voll ist. Mit Kindern von 4 und 10 Jahren sollte man wohl auch häufiger kleine Pausen machen. Ich frage mich auch gerade, was so junge Kinder wohl am Polarkreis "mitten" in Schweden machen sollen? Wenn es die erste Tour eures Lebens ist, dann immer sachte angehen lassen. Es gibt Fahrer mit eisernem Po, die sind aber kein Maßstab für junge Familien, auch wenn es schwer fällt. Wir sind zu zweit 2015 im August von Hamburg bis zum Nordkap gefahren und wir haben richtig Kilometer gerissen, trotzdem ist eigentlich nach 500-600 km am Tag die Luft raus. Was mir bei "zu zweit" noch einfällt, mit 4 Personen ist so eine Reise vermutlich noch eine Spur verschärfter weil so ein Auto wirklich verdammt eng sein kann. Wenn das auch Erholung werden soll, dann wirklich langsam rantasten. Hallo und vielen Dank für die schnellen Antworten und Tipps. Ich wollte keinen Streit über die mögliche Fahrleistung vom Zaun brechen, mir ist nur aufgefallen beim Durchlesen der Reiseberichte, das die Fahrleistung sehr unterschiedlich ist. Ich glaube ich wollte aus lauter Vorfreude nur die Tour schon so gut wie möglich planen aber wahrscheinlich ist genau das das Falsche. Weiterhin wollte ich gerne einen "Wendepunkt" (irgendwie ist mir da Östersund im Kopf hängen geblieben) für die Tour haben, klingt vielleicht komisch ist aber so :razz: . Der Polarkreis den sich meine Gute in den Kopf gesetzt hat ist glaube ich schon so gut wie erledigt. Da sie nicht wirklich Zeit hat zu planen, und ich das übernehme lege ich auch fest wo es hin geht. :lol: Da wir 2011 schon in Schweden waren,damals über Kopenhagen, und uns der Süden zu voll war. Wollten wir ursprünglich mit der Fähre von Danzig nach Stockholm und dann weiter in den Norden um den südlichen Teil zu "sparen". Aber bei den Fährpreisen haben wir uns um entschieden. Wir werden aber verschiedene Punkte, die wir unserer Großen gezeigt haben auch der Jüngsten nicht vorenthalten ( Nils Holgerson Land, Petterson und Findus Julita gård, Vasa Museum, und und und). Und dann werden wir schauen wie weit wir kommen, natürlich gehen auch einmal 500 km am Tag wenn das Wetter schlecht ist aber wenn es nicht sein muss dann nicht. Auf jeden Fall bin ich unheimlich aufgeregt und bin quasi jetzt schon jeden Abend in Schweden. Bis bald und vielen Dank. Hallo zusammen, aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass lange Womo-Etappen mit Kindern nicht gut ankommen. Mit unserem Sohn (7) und unserem Neffen (11) fahren wir mal abgesehen vielleicht von An-/Abreise so ca. 100-150 km im Durchschnitt am Stück. So bleibt genügend Zeit für Aktivitäten! Als wir noch Solo waren sind wir auch in drei Wochen ans Kap, aber auch da hat meine bessere Hälfte schon ab- und an mal genörgelt :wink: In Südschweden gibt es auch viel zu entdecken und gerade auch in Småland noch viele schöne Gegenden und Stellplätze die auch in der Hauptsaison nicht überlaufen sind. Wenn man zudem beispielsweise mit der Fähre nach Göteborg fährt ist man ja auch schon relativ weit oben und u.a. in direkter Nähe zu Värmland - da kann das Abenteuer Natur, Aktivität, Einsamkeit, etc. also das schwedisch sog. "Friluftsliv" schon richtig was werden ... :) Ich wünsche auf jeden Fall viel Spass dabei!!! Lycka till! Christoph Zu schaffen ist das in jedem Fall. Mit WoMo geht es durch Schweden ganz genau so schnell wie mit dem Auto, gleiche Strecke, gleiche (langsame) Geschwindigkeit bis maximal 110km/h, meist um die 70-90km/h, das schafft jedes WoMo, die LKW (eher selten anzutreffen), fahren genau so schnell, wie die PKW und alle fahren tiefenentspannt. Die Norveger sind eher Verkehrsrowdys, die schon mal in engen unübersichtlichen Kurven überholen und drängeln, inklusive Airbag-Test mit Frontal-Kaltverformungen (2 mal gesehen auf der letzen Tour). Die Straßen in Norwegen - je nördlicher um so schlimmer - haben auch eher eine variable Breite, die zu Adrenalinstößen führen kann bei Begegnungen mit dem Gegenverkehr, dazu kommen zahlzeiche unbeleuchtete grob aus dem Felsen gesprengte Tunnel, Brücken und teure Fähren. Da ist mehr Abenteuer und Konzentration für den Fahrer und Beifahrer angesagt. Auch sind zahlreiche Strecken in NO Mautpflichtig, was die Kasse nach Rückkehr noch mal belastet. Die Strecken in Schweden sind eher gerade, übersichtlich, gleichmäßig und breit - im Gegnsatz zu Norwegen, man kommt sehr gut und entspannt mit Tempomat voran. Gewöhnungsbedürftig sind oft durch Stahlseile getrennte Fahrspuren zum Gegenverkehr, was das Überholen verhindern soll - aber auch das Ausweichen bei Wildwechsel unmöglich macht. Die Straßen sind in Skandinavien hoch gebaut, mit sehr tiefen Straßengräben neben der Fahrbahn, ein Ausweichen nach rechts ist also ebenfalls eine blöde Idee. Dafür sind die Streifen vom Straßengraben bis zum spärlichen Wald recht breit, gut abgeholzt und übersichtlich, Tiere sieht man schon von weitem. Es kommt schon vor, dass einzelne Rentiere lieber auf dem Asphalt spazieren gehen, statt über Stock und Stein im Wald, selten trifft man sogar ganze Herden auf der Straße. Die sind auch gar nicht scheu, man muss sich schon recht bemerkbar machen, damit sie einen auch vorbei lassen. Was man in 3 Wochen schafft, hängt natürlich von den geplanten Abstechern und Aufenthalten ab. Im Sommer ist es im Norden durchgehend hell, die Nacht - wenn überhaupt - sehr kurz. Man kann also sehr lange fahren, ohne wirklich müde zu werden und überall gibt es was zu entdecken. Ich habe um Mitternacht noch im Liegestuhl draußen mein Buch gelesen und fand das echt witzig. Bin dann Nachts um 3 ins Bett und hab sämtliche Verdunklungen zugezogen, damit ich überhaupt an Schlaf denken konnte, mann muss sich schon manch mal dazu zwingen. V/E der Chemie-Toilette ist in Schweden an fast jedem Rastplatz möglich (Eimer mitnehmen für das Grauwasser, was man dort mit reinschütten kann, Bodenabläufe gibt es eher selten, man muss da schon 5-10 mal hin und herlaufen), Trink-Wasser gibt es meist auch überall umsonst. Ihr werdet viel Spaß haben. Je nördlicher Ihr kommt, um so einsamer wird es, schöne Naturreservate abseits der Piste zum Freistehen / Angeln / Baden / Wandern, viel Wasser rundherum. Es gibt aber schon alle 100 km Einkaufsmöglichkeiten zum Auffüllen und die Preise sind noch relativ OK - Norwegen ist deutlich teurer. Mit Kindern wäre vielleicht auch Tomte-Land --> Link eine Idee, um mal im Hochsommer den Weihnachtsmann zu besuchen. Liegt mitten In Schweden (in Gesunda / Sollerön / ca 18 km vor Gemeinde Mora / Provinz Dalarna) Macht aber schon um 4 p.m. zu, man sollte früh hin, damit sich das lohnt). Hallo, ich hätte auch mal Interesse am Sommer in Schweden. Einige die da ware sagen aber das im Sommer dort eine Mückenplage ist und man Abends nicht draußen sitzen kann. Wie ist eure Erfahrung ? Danke lg Claudia Wir hatten nur an 2 Plätzen eine echte Insektenplage, man muss halt die Moskitonetze an den Fenstern und Türen zu lassen. Da Schweden sehr viele stehende Gewässer hat und der Sommer kurz ist, blüht fast alles gleichzeitig und es gibt entsprechend auch viele Insekten. Die meiste Zeit war es aber gut auszuhalten. Antibrumm / Mykka / Autan hilft schon auch und eine elektrische Moskito-Patsche kann bei der Jagd nach einzelnen Insekten im Innenraum sehr hilfreich sein. Aber wie gesagt, die meiste Zeit war es OK, an fließenden Gewässern ist das auch nicht so schlimm, wie in einigen Sumpflandschaften. Wir hatten übrigens auch in Bayern für einige Wochen eine Mückenplage / Wespenplage letztes Jahr. Je nördlicher man fährt, um so weniger wird es mit den Insekten, und viel "Abends" gibt es da auch nicht im Sommer ;-) Wir hatten im Juli keine Problem mit Mücken (Südschweden). Für uns steht Schweden auch noch auf der Wunschliste. Nachdem wir aber im Herbst einige längere Tagesetappen (ca. 500km) in Frankreich hatten, wurde schnell klar, dass solche langen Etappen mit Kind nicht mehr drin sind. Wir waren nämlich schon an dem oben angesprochenen Punkt, dass unser Kind schon mal alle zukünftigen Auslandsreisen abgelehnt hat, weil er nicht mehr so lange fahren will. Nachdem nun seit Oktober bei uns weitestgehend Womo-Abstinenz herrscht, hat sich diese Abneigung auch wieder etwas gelegt und wir können wieder frisch an die Planung gehen. Wir werden unsere Tagesetappen so wählen, dass noch genügend freie Zeit für Spaß und Spiel und für Bewegung an der frischen Luft zur Verfügung stehen. Trotzdem sehe ich bei 2 Wochen Sommerurlaub kein Problem darin, sich Südschweden anzuschauen. Bei gemütlicher An- und Abreise bleibt immer noch genug Zeit, etwas von Land und Leuten kennenzulernen. Allerdings planen wir nicht wirklich vorher, sondern lassen uns treiben. Planungen haben wir bisher fast immer wieder spontan über den Haufen geworfen. Wichtig ist vor allem, dass unser Kind auf seine Kosten kommt und nicht die Lust verliert. Deshalb werden wir wohl auch nicht jeden Tag fahren, sondern an einem schönen Fleck auch mal etwas länger bleiben. Wir müssen Schweden ja nicht auf einmal und in einem Urlaub entdecken. Wenn es uns gefällt, fahren wir eben wieder mal hin. Ob wir allerdings schon im kommenden Sommer nach Schweden fahren, steht noch nicht fest. Erst kommen mal die Osterferien dran, danach machen wir uns Gedanken über den Sommer. Wir entscheiden auch immer spontan anhand der aktuellen Wetterlage, ob wir ein Ziel ansteuern oder lieber eine andere Richtung einschlagen. Je nach Wetterlage kann es also auch passieren, dass wir spontan die Richtung wechseln und anstatt nach Schweden dann lieber nach Österreich, Italien oder Frankreich fahren. Die Ziele werden uns so schnell nicht ausgehen. Genau diese Spontanität schließt aus, dass wir vorher eine Fähre buchen. Entweder es besteht die Möglichkeit, noch relativ kurzfristig einen Platz auf einer Fähre zu bekommen (zu akzeptablen Preisen) oder wir wählen den Landweg über Dänemark und die Brücken. wir waren in den 80ern einige Jahre in Schweden, damals immer mit dem Wohnwagen und haben auch bis auf eine Reise ( 6 Wochen) keinen Rundreisen gemacht. Arvika am Glaskogen war unser erste Reise, damal auch noch mit Jolle. dort gibt es in der Nähe ein sehr schönes Naturschutzgebiet. Danach waren wir mehrfach am Mälaren in Mariefred, nicht weit von Stockholm entfernt. Aber auch Gotland haben wir bereist. vor 5 Jahren habe wir in 3 Wochen unsere Ziele noch einmal mit dem Womo angefahren: Travemünde Trelleborg Westküste bis Göteborg dann zum Vänernsee und entlang bis Karlstad. dann rüber Richtung Stockholm zum Mälaren nach Mariefred ( Der Campingplatz hat sich kaum verändert) Dann langsam durch das Glasreich zurück. Zuletzt noch ein paar Tage an der Küste im Süden, das alles in ca. 2,5 Wochen ganz langsam und entspannt, der Weg war das Ziel. Einfach mal die Tante Google nutzen und die Route nachvollziehen, es sind schon ein paar Punkte wo man auch die Kinder bespaßen kann. Göteborg, z.b. Karlstadt hat schöne Campingplätze am See mit Sandstrand und Kiefernwald, Stockholm hat auch einen Freizeitpark, selbst am Mälaren in Eskilstuna gibt es einen kleinen Zoo Hallo Peter, das Gefühl mit dem "bis wohin komme ich wohl?" kenne ich gut aus dem letzten Jahr. Wir hatten als grobe Reiseplanung für 4 Wochen geplant, dass wir 1 Woche Westküste, 1 Woche auf Höhe Oslo-Stockholm, 1 Woche Ostküste und 1 Woche Südküste anpeilen. Als wir nach 3 Wochen schließlich die Westküste verlassen haben, war uns klar, dass da irgendwas nicht funktioniert... ;-) Und ich würde keine Etappe bis dahin missen wollen! Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn euch als Familie das Abenteuer Polarkreis superwichtig ist, macht euch auf den Weg. Wenn es aber vor allem das Schwedenfeeling sein soll, lasst euch doch einfach treiben und genießt (gerade mit den Kindern) Meer und Seen. Dann wird es aber mit dem Polarkreis nix... Hier --> Link kannst du ja mal meinen Bericht vom letzten Sommer lesen. Dann weißt du, was ich mit dem Treibenlassen meine. :-) Liebe Grüße, Michael Hallo Peter77, auch wenn es schon einige Male erwähnt wurde: lange Tagesetappen sind für Kinder sicher der Langweiler schlechthin! Gerade Schweden bietet doch so viele Möglichkeiten, mit den Kindern etwas zu machen, was hier im dichtbesiedelten Deutschland kaum noch möglich ist: Beeren und Pilze suchen, Angeln, ein Kanu mieten und auf einem See paddeln, in sauberen Flüssen und Seen baden, Astrid-Lindgren-Land besuchen... In Östersund gibt es ein interessantes Freilichtmuseum (Jämtli Museet), in dem man die verschiedenen Häuser und Werkstätten nicht nur betreten kann, sondern Kinder und Studenten in alten Trachten animieren die Kinder und Erwachsenen, Dinge auszuprobieren, Essen zu kosten usw. In Schweden kann man legal "frei stehen" (Allemannsrätten), darf aber natürlich keine lebenden Sträucher / Bäume abhacken oder verstümmeln, um Feuer zu machen. Mit trockenem Holz ist dies jedoch auch erlaubt, wenn man Sicherheitsregeln beachtet und gesunden Menschenverstand walten lässt. Wer nur Kilometer machen will, kann auch auf der deutschen Autobahn fahren, bis der Sprit alle ist. Wo ist da der Reiz? Herzliche Grüße Pegasus Na ja, spätestens bei An- und Abreise wird man die Tagesetappen etwas länger wählen müssen, wenn man mal ankommen will. Nicht jeder hat mehrere Wochen pro Urlaubsreise auf seinem Urlaubskonto. Das mit der Kinderquälerei auf langen Etappen ist glaube ich speziell für Einzelkinder brutal, klar, dass die irgendwann tödliche Langeweile haben. Als wir im Herbst zwei Wochen in Spanien waren, sind wir Freitag abends losgefahren und dann mit 2 Übernachtungen runter, die längste Tagesetappe waren 800 km. Ich hatte dafür extra einen Halter gebastelt, mit dem unser Rücksitz-Unterhaltungssystem, dass wir im T5 für Urlaubsreisen genutzt haben, sich am Dinettentisch befestigen lässt. Erstaunlicherweise wurde das auf der gesamten hin- und Rückfahrt nur für insgesamt 2 Stunden genutzt, ansonsten waren die drei Rabauken vollauf damit beschäftigt, irgendwelche Spiele zu spielen oder CDs über das Aufbauradio zu hören. Pausen haben wir dabei eigentlich nur zum Essen und Tanken gemacht, da wurde dann natürlich auch draussen rumgetobt. Insgesamt fand ich sehr erstaunlich, wie gut die drei das gemeistert haben, hätte ich vorher nicht mit gerechnet. Natürlich waren alle froh, als wir endlich vor Ort waren, aber hinterher über die Fahrt beschwert hat sich keiner. Fazit: wie lang die Etappen sein dürfen, kommt ganz auf die Kinder an. Da hilft nur ausprobieren. Das von vornherein als Quälerei abzutun, ist für hier ratsuchende Eltern wenig hilfreich. bis denn, Uwe Hi, kommt drauf an ob man unterwegs Sightseeing betreiben will oder ein Ziel hat. Wir sind immer bemüht schnell ins Zielgebiet zu kommen und so entstehen "Marschtage" Abgesehen von den Autobahnen schaffen wir da so am Tag knappe 1000 Kilometer. Nach dem Rolloff in Trelleborg sind also Uppsala, Gävle, Mora in Tagesreichweite. Ein Tag eben etwas fahren, aber dabei keinen Stress aufkommen lassen..immer süttsche wie der Norddeutsche sagt. Weiter im Norden sind die Straßen dann nicht mehr so ausgebaut und man schafft nicht mehr ganz soviel. Im Herbst fahren wir u.a. nach Abisko. Für den Marsch dorthin habe ich drei Tage veranschlagt. Trotz Fahrerei ist das trotzdem erholsamer Urlaub für mich. Gruß Trashy
Stellt sich dann nur die Frage, ob das auch für die anderen Mitreisenden ein erholsamer Urlaub ist. Mir persönlich macht es auch nichts aus, lange Etappen am Stück zu fahren, aber ich bin nun mal nicht allein unterwegs. Meine Familie wäre über solche Gewaltmärsche sicher nicht begeistert. Aber das muss jeder für sich entscheiden, was er sich und seiner Familie zumuten kann/will und was nicht geht. Hallo, vielleicht noch ein Hinweis. Schweden ist ein Vorreiter auf dem Weg in die bargeldlose Gesellschaft. In Schweden kann in jedem noch so kleinen Laden mit Karte gezahlt werden. Deshalb sollte man sich vor der Reise informieren bei welchen Karten in Schweden keine Fremdwährungsgebühr anfällt. Es gibt da je nach ausgebender Bank und Art der Karte Unterschiede. Nimm die PIN auch für die Kreditkarte mit und wundere dich nicht, wenn du eventuell zusätzlich nach dem Ausweis ("legitimation") gefragt wirst. Gruß Michael Nach drei Touren im Norden, davon 1mal bis Kirkenes, Nordkap und zurück(6 Wo.) 1 mal Süd-/Mittelschweden (5Wo.), 1 mal Vildmarksvägen, (4Wo.) möchte ich zur Gelassenheit ermuntern. Plant nicht zuviel mit Kindern ein. Wir hätten das mit Kindern nicht annähernd abreiten können. Östersund als nördlichstes Ziel scheint mir schon ambitioniert. Genießt den Süden, die Mitte bis Mora zum Siljan und nach Nusnäs zu den Dalarna Pferdchen. Schweden bedeutet auch Ruhe und Entspannung. Also Urlaub, und sicher auch Erlebnis. Heinz-Günter |
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