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USA CDN Panamericana Versicherung, KFZ-Steuer 1, 2


BeateR am 18 Jan 2024 13:41:09

Tinduck, ja genau das ist es: die meisten Amerikaner, die keine privaten Zusatzversicherungen abschliessen, sind tatsächlich gnadenlos unterversichert. Deshalb werden z.B. bei Mietfahrzeugen, Anmietung in Deutschland, auch Zusatzversicherungen angeboten, die eintreten, wenn ein unter- oder nicht versicherter Amerikaner den Unfall verursacht hat. Es ist anscheinend wirklich eine Frage der Mentalität: die Deutschen (auch ich!) lieben es total versichert zu sein, für alle etwaigen Fälle. Den meisten Amerikanern ist eine Versicherung total egal. Das sieht man auch an den vorgeschriebenen Mindest-Deckungssummen für Autoversicherungen in Amerika.
Elgeba: ja, solche Versicherungen schliessen wir auch immer ab. Die werden bei Anmietung über einen deutschen Vermittler/Reisebüro, teilweise gleich inclusive angeboten. Und das ist nach meiner Erfahrung immer günstiger, als diese Versicherungen extra in USA dazu zu kaufen.
Leider gilt das aber nur für gemietete Fahrzeuge. Wenn man mit seinem eigenen Fahrzeug rüberfährt, dann sieht das Ganze schon schwieriger und teuerer aus. Und das war ja hier im thread auch das Thema.

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pwglobe am 18 Jan 2024 14:20:10

Versicherungen sind für Privatpersonen in den USA grundsätzlich wesentlich günstiger als in D.

Versicherungen werden über Agenturen abgeschlossen diese leben vom Verkauf von Versicherungen und auch die Mitarbeiter werden nach abgeschlossen Neuverträgen bezahlt.
Wenn ich jetzt hier lese, dass es so teuer sein soll eine Haftpflicht abzuschließen liegt dies vielleicht an den Instanzen dazwischen.
Nach meiner Erfahrung reißt sich ein Versicherungsmakler in USA ein Bein aus um einen Abschuss zu bekommen.
Vielleicht sollte man mal direkt in USA eine Agentur kontaktieren.
Auch ein RV Park zählt als Wohnadresse und der amerikanische Führerschein kostet weniger als 50$ je nach Bundesstaat.

BeateR am 18 Jan 2024 15:31:36

pwglobe, es ging hier NICHT um Versicherungen für Privatpersonen, es ging um Auto-Versicherungen, Kasko und Haftpflicht, sowie um die gleichen, hohen Deckungssummen. Und da müsste ich tatsächlich erst noch eine Versicherung in USA finden, die das wesentlich billiger anbietet.

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pwglobe am 18 Jan 2024 16:26:34

Hallo BeateR, man braucht in USA diese hohen Deckungssummen als Privatperson bei der Autoversicherung nicht, dies hatte ich bereits geschrieben.
Ich habe mehr als 8 Jahre in USA gelebt und gearbeitet, die Rechtslage ist dort eine ganz andere wie in D.

Man muss bei der Autoversicherung einfach unterscheiden zwischen einer Firma und einer Privatperson.
Mal überspitzt gesagt ist es so, dass je ärmer jemand ist umso niedriger kann die Deckungssumme sein, da sich ein Schadensersatz nach der finanziellen Situation richtet.
Arbeitslos ohne Grundbesitz = 0$

Auch zur Kasko hatte ich bereits geschrieben wie es geht, bitte entsprechend nachlesen.

BeateR am 18 Jan 2024 17:02:39

Hallo Peter, mal ehrlich, ich möchte das nicht ausprobieren.
OK, die Kasko interessiert mich nicht, da sind die Kosten im Schadensfall zwar hoch, aber doch überschaubar. Aber mit der Haftpflicht kann es ja trotzdem auch für Ausländer viele Probleme geben. Im Zweifelsfall wird bestimmt jedes Gericht in den USA irgendeinen Verdienstnachweis oder Nachweis Deines Vermögens verlangen. Und das dürfte dann im Zweifelsfall gnadenlos gepfändet werden. Letztendlich lässt sich jede Forderung weltweit durch entsprechende Agenturen eintreiben.
Also da bin ich sehr risikoscheu. Vielleicht nehmen andere Reisende dieses Risiko nicht so ernst.

pwglobe am 18 Jan 2024 19:28:16

Hallo BeateR, nach meinen Erfahrungen in USA wird sich kein Anwalt finden der einen Zivilprozess führt wegen den paar Dollar die bei dir zu holen sind, es sei denn du wärst Millionärin.
Beispiel
Eigenes Haus, Wohnmobil 130.000$, 3 Autos, Jahreseinkommen von über 300.000$ und Barvermögen von ca. 200.000$.
KFZ Haftpflicht Deckungssumme 500.000$
Auffahrunfall 3 Fahrzeuge beschädigt und 2 leicht verletzte Personen.
Die Haftpflicht zahlte insgesamt 140.000$
Es gab keine Entschädigung oder was immer für die Verletzten und keiner der Beteiligten strengte eine Zivilklage an.
Denn Anwälte werde bei so geringen Summen gar nicht erst aktiv, Zuviel Arbeit für zu wenig Geld.
Dies ist nicht mir passiert sondern einem amerikanischen Geschäftspartner.
Anders wäre es gelaufen wenn er eine große Firma mit Millionenumsatz hätte.
Aber du kannst gerne eine dieser überteuerten Versicherungen extra für Deutsche abschließen.
Ich habe einfach zu lange im Ausland gelebt um diese deutsche Mentalität noch verstehen zu können.

MilesandMore am 18 Jan 2024 22:06:47

RunBabyrun hat geschrieben:Diese Antwort zeugt von ausgeprägter Lebenserfahrung und Weisheit.
Ich bin immer wieder offen für konstruktive Hilfestellung!
Der Unterschied zwischen Kasko und Haftpflicht ist dir hoffentlich bekannt


Wo ist das Problem?
Was denkst du denn das die 500.000 $ nicht abdecken?

--> Link

Beste Gruesse Bernd

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