Könnt ihr mir bitte Eure Erfahrungen mit Capron Fahrzeugen sagen?


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Ist mein erster Winter mit dem Sunlight T68, daher die Frage: wie viel Schnee verträgt so ein Dach? Könnt ihr mir bitte Eure Erfahrungen mit Capron Fahrzeugen sagen? ![]() ![]() Dass das Dach einbricht hätte ich keine Angst. Es sei denn es regnet auf 50 cm Schnee sehr viel drauf und kann nicht abfliessen. Kritisch wird es aber bei wechselndem Frost und Tauwetter. Dann gibt es eine dicke Eisschicht auf dem Dach die vor der Fahrt unbedingt entfernt werden muss. Solche Eisplatten können Windschutzscheiben hinterherfahrender PKW durchschlagen bis ins Gesicht der Insassen. Hallo Dirk, ich bin schon des Öfteren auf dem Dach gewesen. (90Kg) Auch mit einem Fachmann von Carado zusammen. Kein Problem. Das Du so eine Punktbelastung mit dem Schnee erreichst ist unwahrscheinlich, da es ja gleichmäßig schneit. Solltest Du eine sehr dicke Schneeschicht aufdem Dach haben und es regnet darauf, nimmt das Gewicht schnell zu. Dann würde ich es mit einem Besen abkehren. Ich wär da etwas vorsichtig. Die meisten Womos haben eine angegebene maximale Dachlast, die würde ich nicht grossartig überschreiten. Und da kommt einiges zusammen, nasser Schnee ist in der Dichte ähnlich wie Wasser anzusetzen, d. h. da kommen bei 10 cm Pappschnee locker 50-100 Kg pro Quadratmeter zusammen, je nach Kompaktheit und Feuchtegehalt, sozusagen. So ein Womodach hat mal locker 12-15 Quadratmeter bei den kleineren Modellen, rechnet selber nach... Deshalb auch Räumen vor Abfahrt, sonst droht extreme Kopflastigkeit und Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs. Ausserdem wird das zGG überschritten :D bis denn, Uwe Ich stelle mein Womo in den nichtbenutzten (unbeobachteten) Zeiten hinten hoch. Damit kann der Schnee nach vorne abrutschen, das Tauwasser kann abfließen. Gruß Andreas Danke für Eure Einschätzungen. Ich habe es nun abgekehrt, da es nasser Backeschnee war. Vor der Abfahrt mache ich immer alles weg. Ich hatte selbst schon mal Kontakt mit einer Eisplatte von einem LKW-Dach. Da verstehe ich keinen Spass.
Wie "hoch" bist du denn hinten, damit der Schnee abrutschen kann? Das kann ich mit z.B. mit Keilen NICHT vorstellen, dass das ausreicht!
Woher stammt Deine Weisheit? Ich halte das für maßlos übertrieben. Es gibt eine recht gute Anleitung der Bayerischen Lawinenwarnzentrale zum Abschätzen von Schneelasten (und ich denke mal, dass die eher als fachliche Quelle durch gehen dürften...) und die sprechen von maximalen Gewichten von nassem Schnee von 500 kg/m³, das wären im allerschlimmsten Fall maximal 50 kg/m² bei der von Dir angenommenen 10 cm Belaghöhe... Wen's interessiert, hier --> Link ist das Schriftstück. Das war ja auch das untere Ende meiner Schätzung. Ausserdem, was ist jetzt Dein Punkt? Dass bei 12 m2 Dachfläche die 600 Kg völlig harmlos und verträglich sind?? Bei einem Mini-Womo unter 6 m Länge, wohlgemerkt. Bei unserem wären das ca. 16 m2, also um die 800 Kg. Die möchte ich nun wahrlich nicht auf dem Dach haben und schon gar nicht spazierenfahren. Zudem soll es durchaus mal vorkommen, dass man mehr als 10 cm auf dem Dach liegen hat. Wird nicht leichter. bis denn, Uwe Ich wollte von Euch die spontane Einschätzung beim Betrachten der Bilder hören, ob Ihr gleich kehren würdet oder nicht. Hallo, mein Wohnmobil steht auch draussen und dazu etwas nach links geneigt. Da sammelt sich kein Wasser, aber der Schnee bleibt halt liegen. Heute hab ich es abgekehrt weil 10cm Pappschnee runter kamen. Der Hauptgrund ist bei mir das ich jetzt lieber 10cm Pappschnee runter schiebe als 20cm mischung aus Pappschnee, Eis und Kruste wenns wieder richtung Minusgrade geht. Wieviel das Dach wirklich vertraegt? Keine Ahnung. Runter muss das Zeug eh.
Wir haben immer sofort gekehrt, insbesondere wenn auch kurzfristig eine Fahrt geplant war. So, gestern Abend hatte ich ja so ca 10cm Pappschnee runter geschoben. Was seh ich heut morgen? 30cm Neuschnee :eek: Das war mir dann doch zu heiss und ich habs gleich runter gemacht bevor ich zur Arbeit fahre. Ich steig aus zwei Gruenden nicht aufs Dach zum frei raeumen. 1. steht in der Anleitung das man nicht auf Dach gehen soll und 2. drueckt ab 2m hoehe der Stift :lach: Ich stell mir die Leiter an die Seit und benutz einen Teleskop Waschbesen. Den kann ich auf 4m Ausziehen. Gruss
Die Keile/Rampe ist selbstgebastelt, da Zwillingsreifen. Die Höhe beträgt ca. 12 cm!. Der Schnee muss ja nicht sofort abrutschen, Pulverschnee ist nicht schwer. Und die Sonne kommt bei uns spätestens nach 2 Tagen wieder und taut auf. Gruß Andreas Unser WoMo steht vorn auf 17 cm hohen Kunststoff-Auffahrrampen. Allein schon damit das Regenwasser gut abläuft. Sonst steht immer eine kleine Pfütze am Übergang vom Aufbaudach zur Dachhaube. Der Schnee rutschte bisher am Tage recht gut über das Heck ab. ![]() Mal ne Frage von einem Laien ;) Die Dächer sollten eigentlich nicht soooooo gut isoliert sein, wie lange müsste man denn das WoMo volle Pulle Aufheizen bis das Dach dadurch warm genug ist das der Schnee schmilzt?
Da kannst du ewig heizen. Es wird an den Luken was wegschmilzen, das friert dir aber in der nächsten eiskalten Nacht wieder ein und so wird die Eisschicht immer dicker und widerstandsfähiger..... Statt der Keile hat mein Mobildach ein altmodisches Gefälle von ca 5% nach hinten. Wasser läuft gut ab. Schnee aber nie. Schmelzen durch die Heizung hatte ich nie festgestellt. Ich denke, eine Flächenlast von 50 kg/m² müsste jedes Mobildach aushalten. Ein menschlicher Fuß beim Gehen belastet mit ca.80 kg auf ca 0,02 m², das ist weit mehr. Wir sind mal dummerweise in einer hektischen Situation zu fünft auf einem kleineren Bürstnerdach rumgelaufen. Es wurden keine Schäden bemerkt. Bitte niemals nachmachen! Moin Moin, bei uns haut es seit Tagen runter. Sind momentan bei ca 60cm Schnee angekommen. Mehr wie 30cm auf dem Dach lass ich nicht zu. Auf meinem Weg zur Arbeit komme ich bei 3 Wohnmobil und Wohnwagenhaendlern vorbei. Der eine hat ca 40 Fahrzeuge auf dem Platz und die anderen jeweil ca 20. Keines der Fahrzeuge ist in den Tagen vom Schnee befreit wurden. Also kann es nicht ganz so dramatisch sein. Hallo, KäptnBlaubaer schrieb:
Für Schneelasten nimmt man je nach Region tatsächlich 50 - 100 kg/m2 an (DIN 1055-5). Wenn wir z.B. Gewächshäuser/ Gartenhäuser prüfen simulieren wir die Schneelast mit Sandsäcken. Da ist schon so manche Konstruktion über den Jordan gegangen. Ob sich die WoMo Hersteller hierzu Gedanken machen :roll: Mag ja sein, das kann sicher je nach Schneefallmenge auch hinkommen. Aber halt nicht bei den vorne zugrunde gelegten 10 cm Belagdicke - und darum ging's Und nicht bei schiefstehendem glatten Dach, da fließt der Schnee durch Eigendruck ab, ist fast wie beim Gletscher Gruß Andreas
Andreas: Bei meinem schief stehenden glatten Dach (ca 5% Gefälle) mit zwei Dachluken ist der Schnee in 14 Jahren im Allgäu noch nie nach hinten abgeflossen. Dazu müsste das Gefälle weit grösser sein. |
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