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Südafrika im Mietmobil 1, 2, 3


RichyG am 22 Jan 2016 16:52:17

Liebes Forum,
wir beschäftigen uns im Augenblick mit der Grobplanung unserer großen Reise, welche wir mit Eintritt ins Rentnerdasein antreten werden. Geplant ist, ein Jahr mit unserem BobbyCar durch das südliche Afrika zu reisen.
Bei der Vorbereitung zum Thema sind mir die Bilder der vergangenen Reisen wieder in die Hände gefallen und ich dachte mir, sie könnten den Einen oder die Andere interessieren oder gar inspirieren. deshalb nun hier mein Reisebericht:

Vielleicht habt ihr ja schon mal mit dem Gedanken gespielt nach Südafrika zu reisen. Der Slogan der Regenbogennation lautet: "The Worl In One Country". Und dies ist durchaus wörtlich zu nehmen. Stets kommt man durch Landschaften, die einem sehr vertraut vorkommen. Italien, Frankreich, Kroatien, Kalofornien, Nevada ja sogar Afrika :wink: .
Vielleicht schrecken euch aber auch berichte über die Gefährlichkeit der Region an, die jedoch meistens von denen weiterverbreitet und ausgeschmückt werden, die noch nie dort waren.

Südafrika ist bequem im Direktflug mit mehreren Airlines in 10 Stunden zu erreichen. Internationale Airports sind Jahannesburg, Kapstadt, Port Elizabeth und Cape Town. Durch die gerade Linie nach Süden besteht, je nach Jahreszeit, keine Zeitverschiebung und damit kein Jatlag. Abends abfliegen und morgens ankommen oder umgekehrt. Südafrika ist durchaus Camperland. Übers Land verteilt finden sich überall annehmbare Campingplätze. Diese sind überwiegend nicht mit europäischen Komfortcampingplätzen zu vergleichen. Aber wer will das schon - in Afrika. Die Plätze sind aber durchwegs sehr schön gelegen, außerordentlich sauber, mit Duschen, WC´s und Wasserversorgung. Chemieentsorgung ist so gut wie nicht existent. Auf meine diesbezügliche Frage bei der WoMo-Übernahme wohin mit der Chemie erntete ich ein breites Grinsen und die Bemerkung: "Sir, South Africa is a very, very big country" - alles klar?
Wir hatten von deutschland aus bei BOBO-Campers gemietet und ein sehr gut gepflegtes und gewartetes Fahrzeug nach detaillierte Übergabe erhalten. Ausgestattet mit allem, was der Camper benötigt. Selbst Streichhölzer und Kerzen waren an Bord. Der Tagespreis belief sich auf 100,-€ pro Tag und alle Kilometer frei.

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RichyG am 22 Jan 2016 17:06:19

Wir sind Mitte November (südafrikanischer Frühling) in Cape Town gelandet.


In einem komfortablen Hotel hatten wir die erste Übernachtung und wurden am nächsten Morgen nach Atlantis, ca. 60 Kilometer nördlich von Cape Town zu BOBO-Campers gebracht.

Die Koffer können nach dem Einräumen in der Station verbleiben und nehmen so keinen Platz im Mobil weg. Gegen Mittag geht es endlich los zum nächsten Supermarkt um Lebensmittel zu bunkern. Das Einkaufen wird für die beste aller Ehefrauen (wie immer im Ausland) ein Erlabnis, welches ausgedehnt wird, während ich schon nbervös den Zündschlüssel in der Hand drehe. Kaum zwei Stunden später starten wir endlich!
Über Hout Bay erreichen wir den "Chapman´s Peak Drive". Er ist eine der Traumstraßen der Welt und gegen eine gringe Gebühr erleben wir wahrlich grandiose Ausblicke. Leider ist nach 10 Kilometern schon Noordhoek erreicht und wir übernachten in Kommetjie.
Der Atlantik tost, der Wind ist frisch, die Luft glasklar und der Himmel ein Sternenmeer.



RichyG am 22 Jan 2016 17:18:38

Es geht am nächsten Morgen weiter nach Hermanus. Hier stellen wir das Mobil am Parkplatz ab und wandern am Küstenwanderweg entlang. Immer wieder können wir Wale beobachten, die mit ihren Jungen die wärmeren Küstengewässer aufsuchen. Hermanus gilt weltweit als der beste Ort für Walbeobachtungen von Land aus. Am häufigsten kommen hier die "Southern Right Wales" vor. Es sind magische Momente die gigantischen und doch so friedlichen Tiere beobachten zu dürfen.




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RichyG am 22 Jan 2016 17:32:31


Unser nächstes Ziel ist Swellendam am Fuß der Warmwaterberg Mountains, Das Abendessen im fußläufigen Lokal ist - wie immer - hervorragend und wird mit einem südafrikanischen Rotwein abgerundet - mit was sonst?

In den Orten außerhalb der Städte kann man meist auch abends und bei Dunkelheit ohne Gefahr zu Fuß unterwegs sein. Es empfiehlt sich jedoch immer, Einheimische nach ihrer Einschätzung zu befragen, ob dies möglich ist.
Über den Tradouw Pass erreichen wir am nächsten Tag die KLeine Karoo, eine Halbwüste, und den Capingplatz Warmwaterberg Spa.

Leichter Nieselregen und kalter Wind am Abend lassen und schnell ins 40°C heiße Wasser der Thermalbecken hüpfen und uns wohlig darin rekeln bevor wir wieder ins Mobil huschen und gemütlich mit Heizung zu ASbend essen.

RichyG am 22 Jan 2016 17:41:26

Nächste Station ist Calitzdorp Spa in der Nähe der Straußenstadt Outshoorn. Ein wunderschöner und riesiger Campingplatz mit wilden, grasenden Antilopen und EINEM Nachbarn. Auch hier wieder heiße Thermalquellen. Wunderbar nach einer schönen Wanderung in die Berge der Umgebung



Heimdall am 22 Jan 2016 19:16:58

Hallo Richy, toll dass du diesen RB einstellst. Wir planen heuer SA nachdem uns Namibia im Vorjahr begeistert hat. Wir sind uns aber noch nicht einig ob 4 Wochen mit WOMO im April oder im Oktober. Bitte mach schnell weiter wir "verfolgen" euch. ;-)

RichyG am 22 Jan 2016 19:29:33

Danke für Deine Rückmeldung Heimdall,
aber schnell geht heut gar nicht mehr. Duch den Umbau im Forum ist die Geschichte hierein wenig langsam geworden. Morgen gibts mehr - versprochen!
Richy

RichyG am 22 Jan 2016 20:11:05

Calitzdorp hat einen kleinen aber feinen Wineshop mit regionalen Weinen. darunter auch - wer hätte das gedacht - einen gar nicht so schlechten Port. Wir decken uns ein wenig mit diesen Getränken ein. Vor allem am Sonntag ist nirgendwo, auch nicht in den geöffneten Supermärkten, Alkohol zu finden. Die entsprechenden Abteilungen sind mit heruntergelassenen Gittern gesichert. Also, vorsorgen!
Die Natur birgt immer wieder interessantes für die Fotografin:



RichyG am 22 Jan 2016 20:20:15

Impressionen aus der Kleinen Karoo:
Ronnies Sex-Shop!

Nein, nein. Nicht was ihr denkt! Hier gibt es lecker homemade Burger and Beer

Und weiter gehts Richtung Outshoorn:

RichyG am 22 Jan 2016 20:25:01


Das Gedränge auf den Strassen ist direkt unheimlich. Wer zum Fotografieren stehenbleibt macht sich "verdächtig". Schon der nächste Fahrer fragt, ob es ein Problem gibt.

RichyG am 22 Jan 2016 20:33:12

Wir erreichen Outshoorn. Die Stadt war früher das Zentrum der Straußenfederindustrie und wurde damit reich. Sehr reich! Die prächtigen Häuser der Straußenbarone zeugen von der vergangenen Zeit

In der Umgebung sind noch immer riesige Straußenfarmen. Nur ist heute das Fleisch der Tiere begehrt. Allerdings nicht in Südafrika. Hier findet man das wohlschmeckende Fleisch kaum in den Märkten.


Straußenfedern gibt es noch immer zu kaufen. Zum Abstauben von empfindlichen Möbeln und Geräten - super!

RichyG am 22 Jan 2016 20:43:00


Jacarandabäume sind in vielen Straßen Südafrkas anzutreffen. Jetzt im Frühling und in nder Blüte, ein Traum




Morgen weiter!

franzose01 am 22 Jan 2016 21:50:27

Salut Richy,

geile Sache, der Bericht. Das bestätigt mich in meinem Plan, das südliche Afrika mit dem eigenen Mobil zu bereisen. Weiter so, bitte :roll:

Gruß
Franzose

Gast am 23 Jan 2016 01:19:14

Traumhaft, wir beneiden Euch! Wir waren 1996 mit dem Mietmobil unten. Unvergesslich! Swasiland nicht vergessen! Grüße, Gerd

RichyG am 23 Jan 2016 09:21:41

Unser Campingplatz in Outshoorn ist sehr ruhig gelegen am Stadtrand mit Sicht auf die Berge

Das Städtchen liegt am Fuß der bis zu 2325 Meter hohen Swartberge. Nach kurzer Anfahrt erreicht man den Beginn der Swartberg Passstraße.
Sie ist eine s.g. Dirty Road, also Schotterpiste und kann vorsichtig befahren werden. Für größere Fahrzeuge ist der Pass gesperrt. Die Auffahrt von Outshoorn her ist noch ganz o.k. Die Abfahrt nach Prinz Albert aber ziemlich heftig.



Unterwegs zeigt uns die Natur, dass sie auch nach ausgiebigen Flächenbränden schön sein kann:


Die Passhöhe liegt bei 1583 Metern und gestattet uns den Blick auf die Abfahrt Richtung Prinz Albert:


Auch hier oben fotogene Flora:


Und dann die Abfahrt:


WOmO_Udo am 23 Jan 2016 09:35:13

Hallo serh schöne Bilder hast du da. Wir waren im Zuge unserer Namibiareise auch noch ein paar Tage in und um Kapstadt. Dieses Land hat mich nicht zum letzten mal gesehen. Viel Spaß bei eurer Planung. :D

RichyG am 23 Jan 2016 09:35:35

Prince Albert: Das verschlafene Örtchen liegt in der Zentral Karoo. In der Vergangenheit gab es wohl mal einen kurzen Goldrausch hier, nachdem ein Bauer Gold fand. Dieser war jedoch nur eine sehr kurze Episode in der Geschichte des Ortes. Malerisch liegt es da und ist einfach nur schön


Hier seht ihr einen der typischen südafrikanischen Farmstalls:

Eine Kombination von Wohnzimmer, Raststätte, Internetcafe, Cafe und Tante-Emma-Laden. Und vor allem - immer wieder super freundliche Menschen die sehr interessiert am Woher und Wohin der Gäste sind. Eintreten und sich wohlfühlen!!!


Hier bekamen wir die besten homemade Burgers, die wir jemals gegessen hatten!

RichyG am 23 Jan 2016 09:44:09

Von Prince Albert führt uns die Route zurück nach Outshoorn durch die Meiringspoort. Eine 25 Kilometer, tiefe, natürliche Schlucht durch das fast undurchdringbar erscheinende Gebirge der Swartberge




Der guterhaltene Golf 1 auf dem einen Bild war übrigens noch kein Oldtimer. Die VW´s liefen noch bis vor kurzem in SA vom Band!

RichyG am 23 Jan 2016 09:55:51

Nach einem langen Fahrtag erreichen wir Addo. hier lockt uns der Addo-Elephant-Park.
Am nächsten Morgen starten wir mit zwei Rangern und bekommen nach langer Suche tatsächlich einige Dickhäuter vor die Linse.

Ca 400 Elephanten leben hier im 3,600 qkm großen Park. Eine Begegnung ist also sehr wahrscheinlich und immer sehr beeindruckend

RichyG am 23 Jan 2016 11:06:33

Nicht weit von Port Elizabeth befindet sich auch die "Scotia Safaris Game Farm".
Ein ehemaliger Farmer hat sein gesamtes Farmland (und die Ländereien der Farmer sind vergeichsweise riesig) als Naturpark umgewidmet. Die Farm ist zugleich die älteste Game Farm am Eastern Cape.
Wir buchen die "Tooth & Claw' Safari" und sind ab dem frühen Nachmittag bis in die Abendstunden mit den sachkundigen Rangern unterwegs. Der Tag endet in der Lodge mit über dem Lagerfeuer gegrillten Kudu und köstlichen afrikanischen Gemüseplatten. Hatte ich schon erwähnt, dass es abends gerne Rotwein gibt? Wobei der echte Südafrikaner gerne sein Bier trinkt. Meist aus der Dose :(


Heimdall am 23 Jan 2016 11:36:26

Hi Richy, danke dir du bist Spitzeee.
Habt ihr die CP vorgebucht oder habt ihr die Reise über einen Veranstalter gebucht? Hast du vielleicht eine Karte mit eurer Route am Schluss deines RB. Das wäre interessant.

RichyG am 23 Jan 2016 11:40:50

Unser nächstes Highlight ist St. Lucia in der Provinz KwaZulu Natal. Hier herrscht schon suptropisches Klima. Die Nächte sind jedoch durch die Nähe zum Indischen Ozean um diese Zeit (wir haben Anfang Dezember) sehr angenehm.
Unser Besuch gilt dem iSimangaliso-Wetland-Park. Die Touristik hält sich im afrikanischen Frühling angenehm zurück und im Park (20 Kilometer breit und etwa 40 Kilometer entlang der Küste) treffen wir kaum Menschen.

Aber viele Tiere. Eine kleine Auswahl:






RichyG am 23 Jan 2016 11:46:38

Hallo Heimdall,
vorbuchen??? Hast Du Angst die Plätze mit jemandem teilen zu müssen? :wink:
Solltest Du im November/Dezember unterwegs sein ist alles ziemlich leer. Du glaubst nicht, wie leer! In der Hochsaison Ende Dezember bis Februar sieht es dann allerdings ganz anders aus. Da merkt man die holländischen Camperwurzeln :mrgreen: Wohnmobile, Zeltanhänger, Zelte, KaWa´s alles da und unterwegs in den Ferien.
Reiseroute kann ich Dir bei Gelegenheit zukommenlassen.
Richy

RichyG am 23 Jan 2016 12:03:34

Meine Lieblinge:






Jonah am 23 Jan 2016 12:20:54

Hallo, ein toller Reisebericht, die ersten Fotos konnte ich sehen und die haben mich schon begeistert, aber der Seitenaufbau ist heute soooo lahm, dass es eeewig dauert, bis man die nächsten Bilder sehen kann, ich versuche später den Rest zu lesen.

RichyG am 23 Jan 2016 12:26:16

Wandern in den Balelesbergen:





RichyG am 23 Jan 2016 12:51:34

Der nord/östliche Umkehrpunkt unserer Reise ist dann der Tembe-Elephant-Park an der Grenze zu Mosambique und Swaziland.
Wir parken unser Mobil am bewachten Parkplatz des Nationalparks und laden die wichtigsten Sachen für die nächsten vier Tage in den Geländewagen um der uns, von einem Ranger gesteuert, in die Tembe-Lodge bringt. Alle Wege des Parks können nur von 4WheelDrive-Fahrzeugen befahren werden. Die Mitarbeiter der Lodge gehören zum Volk der Tembe, denen auch das Land des NP gehört. Sie finden in der Lodge und im Park Arbeit und haben so ein gutes Auskommen. Sie sind unglaublich freundlich, hilfsbereit und allen Belangen sehr kompetent und ausnahmslos Schwarze. Selten genug in Südafrika.
Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir die Lodge und beziehen unser Zelt. Die gesamte Lodge ist wegen der Elefanten und Löwen mit stromführenden Bodendrähten umgeben. Selbst der Swimmingpool wird nachts unter Strom gesetzt, da Elefanten schon mehrfach den halben Pool ausgesoffen hatten. Nachfolgend einige Eindrücke:

Die Innenansicht überzeugt absolut meine ich


RichyG am 23 Jan 2016 13:26:51

Der erste Game Drive des Tages findet bereits um 4:30 Uhr morgens statt. Wir sind dabei, obwohl es um diese Zeit in Afrika noch lausig kalt ist. Die Tierwelt ist bereits hellwach


Nach einer Stunde werden unsere beiden Ranger fündig

Ungläubig und stumm starren wir auf die Herde. Es ist einfach immer wieder überwältigend, diese Tiere in freier Wildbahn anzutreffen

Unsere Pausen sind 20% safety, wie uns unsere beiden Ranger augenzwinkernd versichern

Wir lachen herzhaft mit :lach: - bis wir auf die frischen Spuren aufmerksam gemacht werden :eek:


RichyG am 23 Jan 2016 13:41:39

Der König daselbst war unterwegs! Hätte fast verwackelt vor Schreck und war froh, das Tele einsetzen zu müssen :mrgreen:

Ich wollte mich aber auch nicht aufdrängen und ließ ihn ziehen :mrgreen:

Morgen die Fortsetzung und einige Bilder unserer Rückreise nach Cape Town
Sawubona!
Richy

franzose01 am 23 Jan 2016 17:30:21

Salut Richy,

super schöne Bilder. Ich bin beeindruckt! Über die Angabe der Reiseroute und die gefahrenen Kilometer würde ich mich auch freuen. Und ich bin auf morgen gespannt ;D

Gruß
Franzose

RichyG am 23 Jan 2016 20:05:52

Hallo Franzose,
nachfolgend schon mal die gewünschten Infos:
Route: Cape Town - Kommetjie - Hermanus - Swellendam - Calitzdorp - Oudtshoorn - Addo - Mdantsane (East London) - Durban (die Stadt n.m.M.wenn möglich meiden) - St Lucia - Tembe NP -
Jozini - St- Lucia - Durban - Umtata - Mdantsane - Port Elizabeth - Tsitsikamma NP - Knysna - Mossel Bay - Swellendam - Montagu - Robertson - Worcester - Stellenbosch - Cape Town
Streckenlänge: ca. 5.000 km
Reisedauer: 8 Wochen
Variation: Drakensberge (tolles Wandergebiet) statt Tembe NP
Preise: Lebenshaltungskosten etwas niedriger als in Europa / Campingplätze deutlich niedriger als in Europa / Essengehen ca. 1/3 günstiger als in Deutschland / Straßengebühren kaum bekannt
1 Liter Diesel ca. 1,-€ Schon vor dem Woende Bier und Wein besorgen
Wichtig: niemals Nachtfahrten unternehmen / am Verhalten der Einheimischen orientieren / in den Städten aufmerksam sein / Townships nur in Begleitung Einheimischer befahren oder betreten
Vorsicht vor nichtautorisierten "Polizeikontrollen" (nie eine erlebt) - nicht freistehen !!!Ich würde übrigens auch in meiner Heimatstadt in Deutschland nicht mehr nachts im
Bahnhofviertel spazierengehen!!!
Ich habe niemals eine gefährliche oder seltsame Situation in SA erlebt
Gruß Richy

Jonah am 23 Jan 2016 20:48:06

Vielen Dank für deinen tollen Reisebericht, bin auch schon auf die Fortsetzung gespannt.

RichyG am 23 Jan 2016 20:51:00

Gerne,
Fortsetzung gibt es aber erst morgen, da ich gleich zum Dienst muß :(
Schönen Abend wünscht Richy

RichyG am 24 Jan 2016 09:42:23

Als Ergänzung noch:
Eine gute Karte für SA ist die MARCO-POLO "South Africa, Namibia, Botswana" 1:2Mio 1cm=20 km
Für die Reiseplanung m.M. nach super. Detailkarten für einzelne Regionen gibt es in diversen Reiseführeren (unserer war der "Reise Know-How) und lokale Karten vor Ort.
Detailierte Wanderkarten sind in den meist sehr gut ausgestatteten Rangerbüros der Nationalparks erhältlich. Für die meisten NP müssen Park-und Eintrittsgebühren entrichtet werden. Wir hatten uns eine Karte für alle staatlichen Nationalparks ausstellen lassen. Kurze Registrierung erforderlich.
Die meisten Tankstellen nehmen KEINE Kreditkarten. In ländlichen Gegenden bei allen Möglichkeiten nachtanken und immer genügend Trankwasser im Vorrat bereithalten und bei Wanderungen mitnehmen. Die Anweisungen der Ranger sind absolut nützlich und sinnvoll. Wichtige Telefonnummern ins Mobiltelefon einspeichern. Bei längeren Wanderungen im Frühling auch wärmere Kleidungsstücke einpacken. Wir hatten schon innerhalb einer Stunde in der Karoo einen Temperatursturz von 15°C. Erst stechende Sonne und dann kalte Regenschauer!

RichyG am 24 Jan 2016 10:03:04

Nicht weit entfernt vom sich entfernenden König lag eine seiner Holden im dichten Gestrüpp. Ich wäre Ihr ohne unsere Führer direkt ins Maul gelaufen :eek:
Suchbild

Lösung

Kein Selbstbildnis!

Viele wunderschöne gefiederte Exoten


Und Spinnenzeugs

franzose01 am 24 Jan 2016 10:44:13

Salut Richy,

danke für die Infos zum Reiseverlauf und den gefahrenen Kilometern. Wie lange wart ihr bei der beschriebenen Reise unterwegs?

RichyG am 24 Jan 2016 10:58:03

2 x 4 Wochen.
Aber es bestehen unzählige Variationsmöglichkeiten! Am besten einen guten Reiseführer besorgen und alles an Filmmaterial sichten. arte, 3sat, Youtube und, und, und. Es ist wirklich für alle Interessen etwas dabei.

klink_bks am 24 Jan 2016 11:03:05

:) Hallo Richy ! :)

Dein Reisebericht gefaellt mir extrem gut, informativ, gut zu lesen und tolle Bilder.
Und deine Signatur gefaellt mir mindestens genaus so gut.
(Dafuer ein positiv)

Gruss von der schoenen Mittelmosel
Achim

RichyG am 24 Jan 2016 11:06:12

Auch die waren unterwegs:

Während der Rückfahrt nach Durban leider ein trauriger Moment: der von allen und auch uns sehr verehrte Nelson Mandela ist verstorben
Die Fahnen im ganzen Land wehen auf Halbmast

RichyG am 24 Jan 2016 11:07:00

Herzlichen Dank und schönen Sonntag an die Mittelmosel!
Richy

RichyG am 24 Jan 2016 11:19:06

Von N/O kommend bietet sich spätestens bei Durban an, nördlich ins Landsinnere abzubiegen und die Drakensberge anzusteuern. Diese haben wir jedoch in einem Mietwagen (Pkw) und nicht im Wohnmobil bereist. deshalb hier nun kein Bericht darüber. Kann aber auf Wunsch eingestellt werden. Nur so viel: Die Drakensberge sind ein Wanderparadies. Vollkommen anders als die europäischen Gebirge und doch gut erschlossen. Schöne, einfache, aber auch anspruchsvolle Wanderwege aller Klassen stehen zur Verfügung. 3.500 m hohe Berge, Regenwälder, Schluchten, Wasserfälle und Natur, Natur, Natur. Die unvergleichliche afrikanische Geräuschkulisse und kaum Menschen unterwegs. Kleine und größere Abenteuer warten. Campingplätze sind vorhanden, und für die 4WheelDrive-Fraktion sind einige anspruchsvolle Strecken ins "Kindom Of The Sky", nach Lesotho möglich. Lesotho ist jedoch auch ohne Geländewagen zu erfahren.

heino78 am 24 Jan 2016 11:35:19

Hallo Richy,

supertoller, schöner und interessanter Bericht. Man möchte selbst sofort los!!!

Danke für die Mühe!!! Schönen Sonntag!

Martin

RichyG am 24 Jan 2016 11:43:52

Wir erreichen auf der Rückfahrt ans Kap ca. 180 Kilometer westlich von Port Elizabeth, Tsitsikamma und den dortigen Nationalpark. Es gibt dort einige Campingplätze mit und ohne Strom. Wir entscheiden uns für den Platz der staatlichen Nationalparkbehörde

Die schönsten Frühstücksterassen gibt nach unserer Ansicht in Südafrika


Wir starten zu einer mehrstüdigen Wanderung im Park, der sich annähernd 100 Kilometer der Küste zwischen Cape St Francis und der Plettenberg Bay erstreckt


In der Bildmitte ist schwach der Campingplatz zu erkennen


Klippschliefer: Wer ahnt schon, dass die nächsten genetischen Verwandten dieser putzigen Tiere die - Elefanten sind? Sie können ihre Iris soweit verengen, dass sie stundenlang in die Sonnenscheibe sehen können ohne Schaden zu nehmen

RichyG am 24 Jan 2016 11:44:26

Danke Martin - Dito!
Richy

RichyG am 24 Jan 2016 12:04:41

Wer mit offenen Augen in Afrika wandert, kommt kaum voran wegen der vielen Motive



Rückweg zum Campinplatz (Parkstraße ohne Verkehr)

Abendstimmung Tsitsikamma


Der nächste Tag/die nächste Wanderung Küste und Regenwald in unmittelbarer Nachbarschaft


Zurück entlang der Küste mit wechselndem Schauspiel des Ozeans

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