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Roman hat geschrieben:..fairerweise muss man aber dazu sagen, dass dies keine prinzipielle Schwäche von DAB+ ist, sondern von den Sendern so gewollt ist. Roman
Da hast du vollkommen recht, es liegt nicht an der Technik sondern an der Landeshoheit der Sender, die ja über den Rundfunkrat gesteuert werden. Nichts desto trotz, als begeisterter Radiohörer muss ich das feststellen und monieren. Während ich diese Antwort schreibe, sitze ich in Kinsau/Gastn und höre analoges SDR1 auf UKW in Stereo. Ist selbst im stationären DAB+ Radio hier nicht empfangbar. Gruß Andreas
also ich finde DAB+ wird völlig überbewertet, wenn ich mir so die kbit Daten vieler Sender ansehe ( teilweise unter 70)kbit dann find ich die Qualität einfach nur schlecht und lobe mir mein UKW. Aber ist ja auch kein Wunder, die Höhe der versendeten Bitrate ist ein Kostenfaktor und wirtschaftlich operierende Unternehmen werden kein Bit mehr versenden, als der Hörer verlangt.
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WomoTechnikService am 05 Jan 2017 21:30:11
andwein hat geschrieben:Dein Link zu der Automotive Firma ist Spitze. Autoradio für Trucker sind in der Regel einfach zu bedienen, kein Blaulicht Schnickschnack und einen einfachen Lautstärkeregler. Danke, Andreas
Haben die Truckerradios denn 12V oder 24V, habe nichts in den Daten gefunden wegen der Spannung...
LG Peter
silo am 09 Jan 2017 22:51:18
... und wenn es kein DAB+ oder UKW oder FM oder MW oder LW oder gar KW gibt, dann ist das doch auch nicht schlecht:
Daheim ja und mit sogar mit größerer Senderauswahl! Aber im Auto, auf dem Stellplatz, beim Autark stehen?????? Die Anbindung muss dann halt per Internet-Satellit erfolgen. Mit dem Streaming wirds allerdings ein ruckeliger Genuss. Gruß Andreas
villadsen am 10 Jan 2017 13:18:41
WomoTechnikService hat geschrieben:Haben die Truckerradios denn 12V oder 24V, habe nichts in den Daten gefunden wegen der Spannung...
24V Radios sind als solche gekennzeichnet. Ich vermute dass alle andere mit 12V laufen. MfG Thomas V.
mercurius46 am 10 Jan 2017 16:05:54
Also wenn ich hier vor Ort (Großraum Mannheim) auf DAB gehe, überkommt mich das große Kotzen! :ooo:
Heino, Marianne und Michael, Kastelruther Spatzen und alle anderen Größen der deutschen Musik-Hochkultur lassen grü0en soweit das Auge reicht!
boxfrank am 11 Jan 2017 19:37:23
Bei uns in den Mittelgebirgen kann man DAB+ abhaken. Ist nicht nutzbar, das ständige Abbrüche. Höre Radio jetzt komplett über das Internet. Da läuft jeder Stream bundesweit.
sternleinzähler am 14 Jan 2017 01:18:20
Fahre schon seit über 2 Jahren mit DAB+ im Wohnmobil durch die Gegend. Angebot z.B. in Norwegen hervorragend. Ist dann schon frustrierend, wenn du auf dem Aurlandsfjell und in den Tälern hervorragenden Empfang hattest, auf der Autobahn von HH nach Düsseldorf bricht es aber immer wieder ab! Vielleicht läuft es irgendwann doch auf Streaming raus, wenn wir die Angebote für Handy wie unserer Nachbarn bekommen! (Es wundert mich immer wieder, was bei uns geht! :evil: ) --> Link
Eventuell interessiert es und am Ende gibt es noch eine Umfrage: Über welchen Weg hören Sie Radio?
Gruß Michael
andwein am 14 Jan 2017 13:53:37
reisemobil.online.cx hat geschrieben:Empfangstest: Was ist besser, UKW oder DAB+? Gruß Michael
Das ist aber schon ein "qualifizierter Test" bei dem ein DAB-Sender mit 10kW Sendeleistung mit einem analogen Sender mit 200W Sendeleistung verglichen wird. Der Test disqulifiziert sich selbst. Ich vergleiche auch keinen Haarfön mit 1800W mit einem Kinderfön von 36W!!! Zitat: DAB+ sendet für die Region Wiesbaden vom Standort Mainz-Kastel mit einer Sendeleistung von 10 kW, während das UKW-Signal bei You FM von einem Low-Power-Stadtsender mit nur 200 Watt ankommt. Gruß Andreas
rolfblock am 18 Jan 2017 12:58:10
Der Test ist grober Unfug und sinnfrei. Genauso konnte ich vor 30 Jahren testen, dass Mittelwelle wesentlich besser ist als UKW, da die Reichweite mehr als 10 mal so groß ist. Dass der Klang im Vergleich zu UKW miserabel war, muss man ja nicht dazu sagen. Jetzt vergleichen wir mal UKW mit DAB+. Die Reichweite ist bei DAB+ natürlich größer, zwingend größer, weil ja Gleichwellennetze sehr wirkungsvoll die Reichweite verbessern. Die etwas kürzere Wellenlänge von DAB im Band 3 gegenüber UKW im Band 2 wird dadurch überkompensiert. Mehrwegeempfang verbessert die Empfangsqualität bei DAB+ wogegen UKW verzerrt klingt. Der Fehlerschutz und das Interleaving leisten das Weitere zur Fehlerverschleierung. (Error Correction, Error Concealment) Selbstverständlich ist die Reichweite erst dann verfügbar, wenn auch die Sender existieren. Und die sind bereits so hervorragend gut ausgebaut, dass ich UKW im Auto komplett und dauerhaft abschalten konnte. Und die Tonqualität wird allein vom Veranstalter bestimmt. Es gibt keine Verluste auf dem Übertragungsweg. Die maximal mögliche Klangqualität ist bei DAB+ wesentlich besser als UKW. Der Programmanbieter muss sie nur nutzen. Das tun die aber auf UKW sowieso nicht. Da werden CDs noch mal nachkomprimiert und sonstwie "Sounddesigned". Man höre nur mal Antenne Bayern, grauenhafter Klang. Es ist daher Unfug eine niedrige Bitrate dem DAB+ anzulasten; DAB+ hat keine Einflussmöglicheiten auf Entscheidungen eines Programmanbieters.
andwein am 19 Jan 2017 14:31:29
rolfblock hat geschrieben:..Jetzt vergleichen wir mal UKW mit DAB+.
Zuerst einmal: Von den technisch Möglichkeiten gesehen hast du vollkommen recht. Leider ist die Infrastruktur weder technisch anhand der technischen Vorgaben ausgebaut, noch hat der politische Willen die Möglichkeiten eines Gleichwellennetzes umgesetzt. Ich versuche mal, deine Argumente direkt mit meiner Sicht gegenüber zu stellen.
Die Reichweite ist bei DAB+ natürlich größer, zwingend größer, weil ja Gleichwellennetze sehr wirkungsvoll die Reichweite verbessern. Ja, wenn die Landesregierungen "fremde Sender" in ihrem Regierungsgebiet zulassen wird die Reichweite sogar Deutschlandweit/Europaweit möglich. Mehrwegeempfang verbessert die Empfangsqualität bei DAB+ wogegen UKW verzerrt klingt. Ja, aber nur wenn es ein reiner direkter Mehrwegeempfang von Sender A und B zu Empfänger ist. Wenn es ein Mehrwegeempfang von Sender A und B aufgrund von Reflexionen ist, werden die laufzeitverzögerten Signal ausgeblendet. Das gleiche "Reflexions"-Thema hat man auch bei UKW, also hör- und störtechnischer. Gleichstand in Stadtgebieten oder Gebirge! Der Fehlerschutz und das Interleaving leisten das Weitere zur Fehlerverschleierung. (Error Correction, Error Concealment) Aber all diese Korrekturmassnahmen bedeuten eine Realzeitverzögerung in der Wiedergabe, deshalb eine Synchropause bei Umschaltung Senders A mit schlechter Qualität zu Sender B mit guter Signalqualität (Umschaltschwelle des individuellen Wiedergabegerätes). Selbstverständlich ist die Reichweite erst dann verfügbar, wenn auch die Sender existieren. Und die sind bereits so hervorragend gut ausgebaut, dass ich UKW im Auto komplett und dauerhaft abschalten konnte. Ja, das glaube ich dir. Allerdings sind deine Fahr- und Reisegewohnheiten vielleicht unterschiedlich zu denen anderer Reisender. Es gibt keine Verluste auf dem Übertragungsweg. Die maximal mögliche Klangqualität ist bei DAB+ wesentlich besser als UKW. Der Programmanbieter muss sie nur nutzen. Ja, vollkommen richtig! Da werden CDs noch mal nachkomprimiert und sonstwie "Sounddesigned". Auch dieses Argument gilt für beide Übertragungsarten und ist schlichtweg eine Frage des Tonregiseurs. Da aber sowohl bei Bayern als auch beim Süddeutschen Rundfunk die Musik für UKW, DAB+ und Internetradio aus der selben Mischbüchse kommt, ist es auch dasselbe Tongemisch und nicht das Produkt der im Archiv gespeicherten Töne. Interessante Diskussion, nette Grüße, Andreas
rolfblock am 22 Jan 2017 15:39:54
Andreas ich muss dir hier widersprechen. UKW leidet unter Mehrwegeempfang, was sich durch Kratzen und Verzerren übel bemerkbar macht. DAB gewinnt durch Mehrwegeempfang an Störabstand! Klingt komisch, ist aber so. Das Stichwort dazu ist "Schutzintervall". Jedes Symbol des Datenstroms hat eine kleine Pause bis zum nächsten Symbol. Energie in Reflexionen, die in diese Pause fällt können vom Empfänger zum Signal addiert werden, wodurch sich das S/N verbessert. Nur dadurch ist ja auch Gleichwellenempfang möglich.
andwein am 23 Jan 2017 19:09:27
rolfblock hat geschrieben:UKW leidet unter Mehrwegeempfang, DAB gewinnt durch Mehrwegeempfang an Störabstand!
Ja das ist richtig, wenn beim Mehrwegeempfang DAB die Sender A und B als "Direkteinstrahlung" empfangen werden. In einer Testumgebung ist das sehr gut nachvollziehbar. Wird das DAB Signal von Sender A aber durch Reflexionen mehrmals zur Empfängerantenne gespiegelt erleidet es Laufzeitverzögerungen. Steht kein Sender B zur Verfügung muss der Empfänger die beiden Signale trennen. Der Empfänger muss sich wieder synchronisieren. Dieser Diese Synchropause ist u.U. hörbar. Diese Situation hat man sehr oft in Großstädten, wo sich die Signale an sehr vielen Stellen spiegeln. Fürs Handy ist diese Erscheinung gut, am Fenster ist Empfang, für DAB kann es zusätzliche Störung bedeuten. Gemessen habe ich das alles nicht, ich verfolge nur die theoretischen Diskussionen und versuche sie mit meinen RF-Kentnissen in die Praxis zu deuten. Aber in 20 Jahren gibt es nur noch DAB, ob es gut ist oder nicht. Die VHS Video Aufzeichnung hat sich auch durchgesetzt. Gruß Andreas
rolfblock am 24 Jan 2017 17:17:00
Mit Sender A und B meinst du anscheinend Gleichwellensender. Der Mehrwegeempfang darf bei DAB Laufzeitunterschiede haben. Das Signal besteht ja aus über 1000 Trägerfrequenzen. Durch Mehrwegeempfang werden einzelne Träger ausgelöscht, andere verstärkt. Durch die hohe Redundanz kann DAB ohne weiteres auf ettliche Träger verzichten, da die Errorkorrektion das korrigiert. Das automatische Umschalten von UKW nach DAB oder umgekehrt erzeugt einen Sprung von 1 bis 2 Sekunden im NF Signal. Neuere Radios können das ausgleichen, meins nicht. Daher hörte ich das, bis ich UKW stillgelegt hatte. Das Umschalten innerhalb von DAB ist völlig unhörbar. Zumindest bei meinem nunmehr 5,5 Jahre altem Autoradio.
andwein am 24 Jan 2017 20:32:10
rolfblock hat geschrieben:..Das automatische Umschalten von UKW nach DAB oder umgekehrt erzeugt einen Sprung von 1 bis 2 Sekunden im NF Signal. Neuere Radios können das ausgleichen, meins nicht. Daher hörte ich das, bis ich UKW stillgelegt hatte.
Ja, vielleicht habe ich tatsächlich das Umschalten von DAB aus UKW gehört. Es ist halt immer problematisch beim fahren die Sender bzw. deren Anzeige zu beachten. Wie hast du den UKW abgeschaltet, via Bedienung oder durch manuellen Eingriff? Gruß Andreas
marmarq am 25 Jan 2017 10:06:39
Das wärhend der Fahrt unhörbare Umschalten funzt sogar recht gut, zumindest bei diesem --> Link. Da das Kenwood KDC-BT73DAB inzwischen schon in die Jahre geg. ist, dürften andere Anbieter das (womöglich sogar nochbesser) können.
Die DAB Versorgung in D ist immer noch mehr als mangelhaft. Von F nach M läuft gefühlt mehr RDS als DAB
gr mani
rolfblock am 25 Jan 2017 11:19:43
andwein hat geschrieben:Wie hast du den UKW abgeschaltet, via Bedienung oder durch manuellen Eingriff? Gruß Andreas
Im Menu kann ich einstellen, ob er auf UKW zurückschalten soll oder nicht. Dort hab ich ihm das verboten. Seitdem bleibt er auf DAB, auch wenn der Empfang abreißt. Das kommt hier in Bayern aber fast nicht mehr vor. Der DLF ist z.B über UKW nur sehr schlecht versogt, auf DAB dagegen Klasse. Neue Tunnel haben bereits eine perfekte DAB Versorgung. Wenn im Tunnel DAB abreißt, geht auch UKW nicht. Entlang der Autobahnen kenn ich kaum noch Stellen ohne DAB. Und auf DAB gibt es interessante Sender wie DLF Wissen, BR Heimatsound. Oder auch,wenn man ihn mal braucht, den BR Verkehrsfunk in Endlosschleife. Private Sender höre ich nie.
andwein am 26 Jan 2017 18:46:18
rolfblock hat geschrieben:...Neue Tunnel haben bereits eine perfekte DAB Versorgung. Wenn im Tunnel DAB abreißt, geht auch UKW nicht.
Ja, bei Tunnelempfang ist DAB unbestreitbar für den Autofahrer im Vorteil, sofern der Tunnel damit ausgerüstet ist. Das sind die in der Schweiz mit normalem UKW aber auch. Das ist einfach eine Frage der Baukosten. Und die Tunnelbetreiber haben dabei den Vorteil mit Durchsagen im Notfall informieren zu können. Gruß Andreas
Die ersten 6 UKW Sender wurden am 5.12. still gelegt. Das ist noch nicht dramatisch, da es auf den Hauptrouten noch genügend UKW Sender gibt. Ende 2018 wirds dann aber endgültig dünn für UKW, da dann weitere 7 Sender verschwinden.
Vielleicht ein Anlass mehr über DAB+ nachzudenken. Ohne wird bald nicht mehr viel gehen.
isuzu09 am 11 Dez 2017 12:58:48
Man muss ja nicht gleich einen neuen Radio einbauen ,habe den DAB+ Adapter DR 57 von Albrecht eingebaut. Funktioniert in der Schweiz super.
LG Kari
WillyWeinsberg am 23 Jan 2018 14:15:08
Moinsen!
Ich bin neu hier, fahre seit März 2017 einen Weinsberg Edition Pepper. Eingabaut ist ab Werk das ESX VNC720 FI mit IGO Primo Navisoftware. Zum DAB+ (meinetwegen auch -) kann ich nur sagen, dass auf der Strecke Hildesheim - Hannover - Bremen - Wilhelmshaven - Carolinensiel der Empfang so oft ausgesetzt bzw. in Schwankungen übergegangen ist, so dass ich entnervt auf UKW zurückgeschaltet habe. Da war der Empfang so, wie es im hochgelobten DAB+ sein sollte: Rauschfrei und OHNE Störungen oder Aussetzer. Auf dem Land hätte ich dieses miese Empfangsverhalten akzeptiert - aber im Bereich von Großstädten? Ach ja - im Sommer 2017 große Tour nach Dänemark: außer im Bereich Hamburg war DAB+ nicht zu gebrauchen. Ich kann diese Lobhudeleien nicht verstehen...
Grüße,
Micha
Thoddie am 23 Jan 2018 14:37:00
WillyWeinsberg hat geschrieben:Moinsen!
Ich bin neu hier, fahre seit März 2017 einen Weinsberg Edition Pepper. Ich kann diese Lobhudeleien nicht verstehen...
Grüße,
Micha
Das kann keiner. Ich vermute, dass das DAB+ Netz deutschlandweit noch recht lückenhaft ist. Im [PEPPER]-Thread haben wir uns mit einer anderen Antenne beholfen. --> Link Die ist ganz ordentlich, aber nicht der Weisheit letzter Schluss.
ManfredK am 23 Jan 2018 20:19:18
Frankfurt - Warendorf - keine Probleme beim DAB Frankfurt - Rendsburg - keine Probleme beim DAB Frankfurt - Garmisch - keine Probleme beim DAB Frankfurt - Berlin - keine Probleme beim DAB Frankfurt - Passau (Bundesstraße) keine Probleme beim DAB Frankfurt - Neu-Ruppin keine Problem mit DAB Brenner - Verona (Bundesstraße) keine Probleme mit DAB (Antenne Bayern) Slowenien/Kroatien (Landstraße) keine Probleme mit DAB Italien (Adria, Apennin) keine Probleme mit DAB
Auf rund 20.000km kann ich in D/Italien/Kroatien usw. keine Probleme beim DAB Empfang bestätigen (Kenwood Radio, OEM Spiegelantenne Ducato)
marmarq am 25 Jan 2018 12:28:24
Hy Manfred, bei uns siehts nicht so gut aus. Hab das Kenwood KDC-BT73DAB, von z.B. FFm - München geht Radiohören gut, nur schaltet das Kenwood unhörbar zw. RDS und DAB hin und her.
Welche Antennenkombi hast DU? Ich hab die original Kennwood Scheibenantenne vo rechts kleben.
Gr mani
ManfredK am 25 Jan 2018 21:39:31
Die OEM Spiegel-Antenne des Ducato über einen passiven Splitter am Kenwood DNX 8160 DABS
Prüf mal ob an der Kenwood Scheibenantenne ( --> Link ?) der Massekontakt wirklich in Orndung ist und auf blankem Metall aufliegt.
Hannezz am 25 Jan 2018 21:53:44
Hi Folks !
Also ich hab das Pioneer DEH-X7800DAB und die Scheibenantenne Pioneer CA-AN-DAB.001 Digital Audio Broadcast Kfz-Antenne.
Funktioniert ohne Probleme, bisher im süddeutschen Raum ohne Aussetzer im Super Qualität.
Gruss, Hans
Helmchen am 02 Feb 2018 10:03:23
Also, ich habe ein Dynavin N6 mit DAB+-Modul und FM-DAB-Splitter an der aktiven Dachantenne von ABB. Selbst im Ruhrgebiet gibt es immer wieder Aussetzer zwischen den Stadtgebieten, vom Rest der Republik ganz zu schweigen. Das Gerät schaltet nicht automatisch von DAB+ auf UKW um.
Ich bin total enttäuscht von der angeblich sehr guten Abdeckung.
Wie schon oben geschrieben, schalten die JVCs, Kenwoods und Pioneers übrigens unhörbar hin und her, deshalb scheint man mit denen "kein Problem" zu haben.
Roman am 02 Feb 2018 12:20:09
Helmchen hat geschrieben:...Ich bin total enttäuscht von der angeblich sehr guten Abdeckung....
Sie könnte definitiv besser sein. Vor allem nervt natürlich, wenn man einen reinen DAB Sender wie z.B "Absolut Relax" hört, wenn dann ständig der Ton weg geht. Bei UKW zirpt und rauscht es dann vielleicht etwas und dann ist´s wieder gut...bei DAB Totalausfall...... Ebenso ist es nach wie vor ärgerlich, dass die Sendeanstalten verhindern, dass z.B. SWR im Saarland empfangbar ist. Ich denke, dass die Quote der Hörer, die über UKW einen der SWR Sender hören bei 30-40% liegt....Da braucht man sich nicht zu wundern, dass die Akzeptanz von DAB immer noch sehr gering ist.
Aber es kann eigentlich nur besser werden....die Frage ist nur wann...?... ;D
Gruß Roman
villadsen am 02 Feb 2018 12:49:08
Helmchen hat geschrieben:Wie schon oben geschrieben, schalten die JVCs, Kenwoods und Pioneers übrigens unhörbar hin und her, deshalb scheint man mit denen "kein Problem" zu haben.
Bei meinem Kenwood Radio war dieses hin und her schalten absolut nicht unhörbar. Da war das UKW Signal immer eins bis zwei Sekunden "langsamer" als das DAB Signal welches fast so nerfig war wie einen Totalausfall. Ich höre deshalb meistens UKW. MfG Thomas V.
Thor1970 am 02 Feb 2018 16:01:16
"Drum Rum" Also hier in Norwegen gibt es kein FM mehr, ist alles abgeschaltet worden. Ich muss sagen es gibt nichts besseres, ungestörter Radio Empfang :-D, trotz Gebirge und Täler. Da kann Deutschland noch so einiges aufarbeiten, das gilt auch für das 4G Netz welches unter aller Kanone ist.
Gruss Dirk
rolfblock am 02 Feb 2018 17:16:18
Ich bin gerade mal wieder von München nach Bozen gefahren, allerdings nicht mit dem Womo, wo nur noch DAB Empfang eingestellt ist, sondern mit unserem kleinen Daihatsu ohne DAB. Der Empfang war unglaublich schlecht. Während bei DAB Bayern 2 gänzlich ohne Aussetzer in Deutschland und Südtirol funktioniert, rauscht und stolpert es bei UKW zum Abgewöhnen. In Südtirol geht gar kein UKW mehr. Sogar in Innsbruck, Zierler Berg und Brenner kann man auf Östereichischer Seite Bayern 2 via DAB empfangen. UKW geht da garnix.
Helmchen am 02 Feb 2018 18:49:34
Das lässt ja hoffen.
andwein am 09 Feb 2018 13:00:57
Roman hat geschrieben:...Sie könnte definitiv besser sein. Ebenso ist es nach wie vor ärgerlich, dass die Sendeanstalten verhindern, dass z.B. SWR im Saarland empfangbar ist. Aber es kann eigentlich nur besser werden....die Frage ist nur wann...?...Gruß Roman
Es wird nicht besser werden solange die Länder die Rundfunkhoheit haben. Das ist übrigens auch der Unterschied zu Norwegen oder anderen Ländern. Technisch ist das System OK, aber die Länder bestimmen was auf ihren Sendemasten ausgestrahlt wird und wo die stehen. Wir sind halt eine föderale Bundesrepublik .... Den SWR bekommt man übrigens in Bayern auch nicht per DAB. Ich habe zu diesem Zweck im Dachboden eine selbstgebaute UKW-Dipol-Antenne mit 7 Elementen!! Gruß Andreas
Roman am 09 Feb 2018 15:56:24
andwein hat geschrieben:...Den SWR bekommt man übrigens in Bayern auch nicht per DAB. Ich habe zu diesem Zweck im Dachboden eine selbstgebaute UKW-Dipol-Antenne mit 7 Elementen!!....
Wenn UKW ganz abgeschaltet wird, nützt es auch nichts, wenn du noch 7 Elemente dabei machst, Andreas.... :mrgreen:
Bin wirklich heute schon gespannt, wie sich die Länder dann verhalten. Ich glaube da würde ich zum ersten Mal auf die Straße gehen... Dank Kabel oder Satellit kann ich heute alle regionalen TV Programme schauen. Beim Radio geht die Entwicklung genau in die umgekehrte Richtung. Das ist doch paradox. Dann hören wir eben nur noch über Internet und dann ist DAB engültig tod....
Gruß Roman
Digio71 am 09 Feb 2018 16:08:17
Ich bin mittlerweile auf Internetradio umgestiegen. Es gibt ja Mobilfunkoptionen wo man in Deutschland Internetradio hören kann, so lange man will. Empfang per Mobilfunk ist sehr gut! Es gibt zwar auch manchmal kurze Aussetzer, aber kein Vergleich zu DAB (habe aber nur eine Scheibenantenne). Im Ausland nutze ich es mittlerweile auch, da wird halt dann das Datenvolumen verwendet, hält sich aber in Grenzen. Dafür kann ich meine Lokalsender überall hören!
andwein am 10 Feb 2018 13:57:14
Roman hat geschrieben:...Wenn UKW ganz abgeschaltet wird, nützt es auch nichts, wenn du noch 7 Elemente dabei machst, Andreas.... Gruß Roman
Da hast du wohl recht, aber ich glaube eigentlich nicht, dass ich das noch erlebe. Politik ist ein zähes Geschäft und die Frequenzen sind vergeben. Die Bundesländer müssten sich alle einig sein um im Bereich 87-108Mhz etwas anderes anzusiedeln. Ansonsten einmal die Geschichte von DAB und DAB+ Aus meinen Augen ein Flop nach dem anderen. Warum soll sich daran was ändern? Zitat aus Wikipedia: Im Jahr 2000 stellte die Bundesregierung fest, „dass [...] der UKW-Hörfunk durch Digital Audio Broadcasting (DAB) abgelöst werden soll.“ Voraussetzung hierfür wäre, dass sich DAB im Markt durchsetzt. ... Schon im Jahr 2005 stellte die Initiative Digitaler Rundfunk in einem Bericht fest, dass sich DAB noch nicht hinreichend etablieren konnte und daher der analoge UKW-Hörfunk noch auf lange Sicht der wichtigste Verbreitungsweg bleiben wird. Ungeachtet dessen wird an dem Ziel, die analoge UKW-Hörfunkübertragung durch ein digitales System zu ersetzen, weiterhin festgehalten und das Band II soll dauerhaft dem Rundfunk zur Verfügung stehen. .... Nachdem die Einführung von DAB misslang, wurde 2011 mit der Einführung des Nachfolgers DAB+ ein weiterer Versuch gestartet. Da die Standards inkompatibel sind, müssen neue Geräte angeschafft werden. Dennoch zeigen sich teilweise Erfolge bei der Verbreitung. Wir haben jetzt 2018!!!!!!!!!!! Ein Analog-Fan und DAB-Skeptiker, Gruß Andreas
FWB Group am 10 Feb 2018 14:27:16
Auch ich habe zusätzlich auf DAB + gesetzt. Auf der Tour runter bis nach Freiburg ging es so la,la.... Danach Totenstille bis runter nach Cadiz und zurück. Irgend wie habe ich mir das anders vorgestellt.