Sardinien ist ein beliebtes Ziel für Reisen mit dem Wohnmobil – Reiseberichte dazu gibt es viele. Aber Überwintern mit dem Wohnmobil auf Sardinien ist im Gegensatz zu Sizilien noch nicht sehr beliebt. Wir sind jetzt seit Mitte Dezember hier und wollen ungefähr bis Ende Februar auf Sardinien bleiben. Für die Anreise haben wir die Fähren von Livorno nach Bastia und von Bonifacio nach Santa Teresa di Gallura genommen. Wir umrunden die Insel gegen den Uhrzeigersinn, machen aber auch viele Abstecher in die Berge im Landesinneren. Jetzt – Anfang Februar – haben wir die Costa Rei im Südosten erreicht.
Die Kurzfassung unseres Reiseberichtes gibt es hier auf unserer Website:
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Hier einige Informationen und Fotos:
Die ersten Tage haben wir südwestlich von Santa Teresa am Strand verbracht und sind dann an die Ostküste nach Golfo Aranci am Golf von Olbia umgezogen.




Nach den Tagen am Meer fahren wir durch das schöne Hügelland der Gallura bei Arzachena und Luogosanto.

Wir besuchen die "Tausendjährigen Oliven" am Lago di Liscia und fahren dann ins dritthöchste Gebirge Sardiniens Monte Limbara. Mit Rauhreif auf der Straße verlassen wir Heiligabend das Gebirge und fahren für vier Tage auf einen Stellplatz an der Küste bei Valledoria mit Blick auf Castelsardo.






Der Besichtigung des hübschen Küstendorfes Castelsardo folgt ein sardisches Abendessen das mit dem "Wunder von Sorso" endet. Den Jahreswechsel verbringen wir in der menschenleeren Wildnis am Meer am Capo dell`Argentiera. Danach besuchen wir die schönen Städte Alghero und Bosa.



Wir entdecken die Wandmalerei (Murales) an den Häusern von Tinnura, Picknickplätze in Sardiniens Hinterland, Traumstrände und Flamingos auf der Sinis-Halbinsel.

Hier erleben wir die aus Dänemark bekannte "Schwarze Sonne" und sehen den bekannten Reiskornstrand unter Seegras versteckt. Das Kultur- und Geschichtsprogramm bietet nuraghische Heiligtümer, christliche Kirchen und römische Thermen.




An der Costa Verde bestimmt die Flucht vor Sturm unseren Reiseverlauf auf Sardinien mit einer Fahrt durch Schneeschauer. Statt in der Dünenlandschaft am Hotel "Le Dune" übernachten wir zwischen Ruinen.

Drei Tage bleiben wir in Scivu/ Is Arenas an Traumstränden mit den rotesten Felsen die wir je gesehen haben. Nach 18 km Pistenfahrt durch unbewohnte Berglandschaft spazieren wir durch eine frei zugängliche Tropfsteinhöhle und fahren zurück an die Küste, den "Pan di Zucchero" zu Füßen unseres Übernachtungsplatzes.



Mit einem ortskundigen Führer besichtigen wir Portoscuso und sind überrascht von der reizvollen Felsküste. Wir informieren uns über die Tierschutzarbeit auf Sardinien am Beispiel der Tierfreunde Carbonia. Vier Tage bleiben wir auf Sardiniens Nachbarinsel Sant`Antioco, besichtigen die hübsche gleichnamige Kleinstadt und genießen Sonne und Meer am Südostzipfel der Insel.






Weitere Informationen und Bilder zu unserer Tour mit dem Reisemobil auf Sardinien gibt es hier auf unserer Website:
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Zur Zeit haben wir Sonne pur bei Höchsttempraturen zwischen 16 und 20 Grad an der Costa Rei. Ich warte auf schlechteres Wetter um den Reisebericht fortzusetzen :-)
Viele Grüße
Jürgen von der Insel

