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Kangoo - herausnehmbarer Ausbau - Modulares System


Womuckl am 05 Feb 2016 12:37:48

Guten Tag!

Ich bin neu hier im Forum, habe schon einiges gelesen, weiß aber nicht so recht - und bitte daher um Rückmeldung -, ob ich hier mit meinem Arme-Leute-WoMo richtig bin:

Möchten einen Grand Kangoo ausbauen bzw. einen modularen Ausbaus anfertigen, der zum Urlauben hineingebaut werden kann und danach wieder herauskommt. Nichts Weltbewegendes, also kein Wasser, Klo oder Strom, sondern Sitzgelegenheit, Tisch, Bett und Stauraum, evtl. mit Auszügen und Küche. Anlehnen möchte ich mich an das mE geniale Konzept von Amdro (--> Link) und hätte dazu folgende Fragen:

1) Das ewige Thema Kondens ...
Hier wird ja viel erörtert, wie man Isolierungen gegen Taupunkte ausspielt und wie man richtig verklebt und wie abzudichten ist. All das wird bei mir keine Rolle spielen, weshalb ich mal gerne wissen würde, wie es sich mit der Feuchtigkeit so verhält, wenn man mit drei Personen in einem (relativ) kleinen Kangoo nächtigt. Dies bei durchaus kühlen Temperaturen bis 0° C. Da kommt ja über die Atemluft einiges an Feuchte zusammen, die dann in aufnehmende Materialien einzieht.

Hat jemand Erfahrung, wie klamm so ein Auto werden kann? Bzw. wird es irgendwo so feucht, dass es bei Fahrten tagsüber (auch Klima vorhanden) nicht wieder komplett austrocknet? Wenn es nämlich eh immer wieder trocknen würde und man höchstens mal zwei oder drei Tage an einem Fleck steht, dann brauche ich ir doch wegen der Feuchte keinen Gedanken zu machen. Oder liege ich da falsch?

Klar, das ist nicht der WoMo-Komfort von echten Bussen/ WoMos, aber wir sind da auch recht "naturnah", was unsere Urlaubsvorlieben angeht.

2) Hinsichtlich des Kondens stellt sich die Frage, welches Holz ich nehmen soll bzw. welche Oberflächenbehandlung sinnvoll wäre. Nach der Logik, dass die Feuchte ja irgendwohin muss, hätte ich gesagt, dass das Holz offen und aufnahmefähig sein muss. Denke an Birkensperrholz, 12 mm reichen. Das nimmt doch unbehandelt sicher einiges auf. Macht es einen Unterschied, ob es wasserfest verleimt ist? Oder muss es das sogar sein, um nicht aufzugehen?

Gruß Lars

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mv4 am 05 Feb 2016 13:19:13

wie viel Feuchtigkeit im Auto verbleibt (auch über Nacht) hängt ja immer vom Lüften ab...da euer Innenraum relativ klein ist...müsst ihr halt auch viel Lüften..da wird es gerade bei Temperaturen unter 12° schon sehr frisch im Auto...dafür gibt es ja warme Schlafsäcke.
Wasserfest verleimtes Sperrholz muss nicht unbedingt sein...du willst ja keine Nasszelle bauen :D

ob und wie schnell das wieder Trocken wird hängt sehr vom Wetter ab....bei kalten feuchten Wetter (nebel) wird ohne Heizung nix trocken...
ich würde mir bei dem Fahrzeug eine Zusatzheizung einbauen...am besten eine Luftheizung

bernie8 am 05 Feb 2016 13:35:53

Hallo Lars,

ich finde die Idee gut!
Wir haben mal in Frankreich so nen Kangoo gesehen, der war richtig gut gemacht.
Evtl mal über eine Dachentlüftung nachdenken.

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Womuckl am 05 Feb 2016 15:11:23

Danke für die raschen Antworten.

Temperaturen sind kein Problem. Wir sind hartgesottene Zelter und gut ausgerüstet - und auch vom zelten her, kennen wir das Thema Kondens bei kaltem Wetter recht gut. Gut gelüftet wird der Wagen: Fenster vorne auf mit Lüftungsgittern und Regenschutz. Aufstellfinster hinten dto., wobei ich da noch nach irgendeiner Lösung schauen muss, damit es nicht reinregnen kann.

Einen Dachlüfter können wir leider nicht einbauen lassen.

Wenn wir dann mit dem Wagen fahren, dann wird er warm und mit Klima auch ganz schnell trocken. Ich frage mich halt nur, ob es irgendwelche Ecken in einem Auto gibt, wo sich soviel Wasser sammelt, das dann eben nicht verdunstet, sondern irgendwas dauerdurchfeuchtet und muffelt. Aber wenn ich sehe, was wir so an einem Ski- oder Schlittenauflug nachher an Schnee im Auto haben - das verschwindet ja auch vollständig.

Als Heizung für den fall, dass man sich bei kaltem Wetter im Auto abgestellt aufhält, dachte ich an so etwas: Darf leider noch nicht Links einbauen - es geht um den Defa Termini 1900.

Nur: Geht das auf Campingplätzen überhaupt mit den Sicherungen? Nehme an, dass man in Skandinavien solche Verbraucher schon dranhängen kann, aber im Süden? Sind doch über 8A ...

Gruß Lars

Womuckl am 05 Feb 2016 15:55:02

[quote="mv4"...Wasserfest verleimtes Sperrholz muss nicht unbedingt sein...du willst ja keine Nasszelle bauen :D ...[/quote]

Oha! Habe da von zwei Leuten was ganz anderes gehört. Es geht ja nur um die Verleimung der Schichten. Für Nasszellen taugt das noch lange nicht. Höre jetzt zum ersten Mal, dass eine wasserfeste Verleimung doch kein Muss ist ... :?: :?: :?:

Plane auch einen Schrank im Seitenfenster hinten und würde da ganz leichtes Sperrholz nehmen in 6mm höchstens.

Generell fällt mir immer auf, mit welchen dickem und schwerem Material manche Selbstausbauer zB Bettgestelle machen. Da könnten Elefanten drauf schlafen! Aber da ich den Einbau modular halten und immer wieder raus und reinmachen möchte, ist Gewicht ein großes Thema. Und schwer genug wird die ganze Fuhre mit dem Gepäck sowieso.

Werde für die Sitzkästen à la Amdro jedenfalls mit 12mm auskommen.

Gruß Lars

weiss am 05 Feb 2016 20:53:18

Hallo schau mal im Hochdachkombiforum nach. Da gibts sogar einen Ausbau Bereich für den Kangoo!!

mv4 am 06 Feb 2016 22:42:29

ich weiß das Wasserfest verleimtes Sperrholz nicht für Nasszellen geeignet ist...Holz kann nie wasserfest sein. du wirst ja kein stehendes Wasser im Fahrzeug haben...das meinte ich mit Nasszelle. :ja:
wenn es dir auch um´s Gewicht geht, dann gibt es auch andere Platten...leider nicht mit Holz-optik.... zb. Mono-Pan Platten...viel stabiler bei wesentlich weniger Gewicht gegenüber Sperrholz.

Mover am 07 Feb 2016 02:09:47

Ich fahre seit 30 Jahren mit Standheizungen durch die Gegend. Gute Empfehlung. Nachts ist es mollig warm. Fenster auf, kein Kondenswasser.

Heizungen bekommt man auch gebraucht.

Gast am 07 Feb 2016 02:54:24

Generell fällt mir immer auf, mit welchen dickem und schwerem Material manche Selbstausbauer zB Bettgestelle machen.
Da könnten Elefanten drauf schlafen! Aber da ich den Einbau modular halten und immer wieder raus und reinmachen möchte, ist Gewicht ein großes Thema. Und schwer genug wird die ganze Fuhre mit dem Gepäck sowieso.


Es gibt beschichtetes Pappelholz

z.B.

--> Link

oder

--> Link

mv4 am 08 Feb 2016 11:08:42

der defa mit 1900W wird zwar leistungsmäßig reichen...ist aber auch ziemlich laut...in der Nacht kannst du den nicht laufen lassen. Und du brauchst für den Betrieb unbedingt 230V...was du zb. bei einer airtronic nicht brauchst...kostet halt leider auch wesentlich mehr.

sujokain am 08 Feb 2016 11:11:04

Wo willst Du mit dem Ding ohne Klo und Wasser übernachten? Wird ein Problem.

Ganzalleinunterhalter am 08 Feb 2016 11:59:39

sujokain hat geschrieben:Wo willst Du mit dem Ding ohne Klo und Wasser übernachten? Wird ein Problem.


Hat er doch im ersten Beitrag schon geschrieben , dass er früher gezeltet hat > also Campingplätze, für SP eher in der Ausführung weniger geeignet.
Hatten wir vor vielen jahren auch so mit unserem Caddy gemacht > Wasser und Klo hat es auf Campingplätzen.

Ne frühere Kollegin von mir paraktiziert das seit über 10 Jahren so > mit Caddy-Maxi > immer auf CP

mv4 am 09 Feb 2016 08:00:32

ohne WC und Wasser Übernachten ist doch kein Problem...hier im Forum soll es sogar Leute geben die fahren ihr WC und die Dusche...und sogar die Küche seit Jahren ungenutzt spazieren... ;D
Aber zurück zum Thema...ich habe dieser Tage mit einen Kabinen Ausbauer gesprochen...--> Link der meinte das größte Problem bei den verschiedenen Platten ist die dauerhafte Befestigung von Scharnieren und Verbindungen. Auch daran sollte man also denken.

Gast am 09 Feb 2016 11:30:05

der meinte das größte Problem bei den verschiedenen Platten ist die dauerhafte Befestigung von Scharnieren und Verbindungen.


Ich setze in meinem Ausbau auch viel 8 mm Pappelholz ein um Gewicht zu sparen, Verbindungen über Eck werden mit Leisten geleimt und geschraubt, bei Scharniere setze ich eine Hartholzleiste dahinter.
Verschraubungen in Pappelholz halten nur bedingt.
Da wo ich Stabilität brauche und viel dran schrauben muss was auch halt braucht, nehme ich 6 mm oder 9 mm Birke-Multiplex, da muss man dann aber auf das Gewicht aufpassen und die dicke entsprechen gut auswählen ...

Womuckl am 10 Feb 2016 02:33:25

Hallo und danke für die Rückmeldungen.

Also, dass Holz nicht wasserfest ist, ist jetzt aber mit viel Augenzwinkern gepostet, oder? Das Holz soll auch gar nicht wasserfest sein, sondern die Verleimung der einzelnen Schichten. Das Holz soll also möglichst viel Wasser aufnehmen können, ohne aber auseinanderzufallen.

Wäre eine Lasur empfehlenswert? => bleibt offenporig, aber Farbe möglich (möglichst schadstofffrei)?

E-Heizung kommt wohl doch nicht in Frage. Mal sehen, so für am Abend. Beim Sschlafen brauche ich eher keine Heizung, weil gute Schlafsäcke vorhanden.

Zu SP oder CP: Mit Auto nur CP, selbst WoMos finde ich gehören dahin über Nacht und bieten die beste Gewähr für umweltgerechte Entsorgungen.

(Freistehen finde ich übrigens ganz ungut, aber spare mir lieber Details zu dieser meiner Meinung hier :| :) )

Das Sperrholz würde ich so dünn wie möglich wählen und wie vorgeschlagen mit dünnen Leisten innen bei den Möbeln arbeiten.

Kurz: Das verbaute Holz soll möglichst viel Atemfeuchte aufnehmen und dann wieder abgeben und alles ohne darunter zu leiden. Das wäre der Kern meines Themas und dazu die Frage nach der Dicke und Heizungsoptionen.

Gruß Lars

Gast am 10 Feb 2016 03:16:52

Themas und dazu die Frage nach der Dicke und Heizungsoptionen.


Die dicke und das Material kann man nicht pauschal beantworten kommt darauf an, wo Du es einsetzen willst und welche Belastung es ausgesetzt wird.

z.B. Senkrechte Platten(Bretter), die über Eck verbunden werden, können recht leicht gebaut werden, steht ein Senkrechte Platten(Bretter) allein da muss es gestützt werden, z.B. durch Leisten.

waagerechte Platten, z.B Einlegeböden / Arbeitsplatten / Aufliegefläche neigt natürlich zu durchhängen, entweder man nimmt dickeres Material oder unterstützt diese durch Leisten ...

alles ein Frage wie aufwendig man es treiben will, möchte man eher eine praktische leichte Konstruktion oder eine aus allen Sichten schicke ...
da spielt es aber auch ein Rolle welche Möglichkeiten man hat, Werkstatt, Werkzeug, Maschinen was und wie man es selber entsprechend machen kann.

Zum Thema Heizung,
auf vielen CPs ist der Stromanschluss meist auf 6A begrenzt, wenn Du da elektrisch heizen willst, sollte Dein Heizlüfter nicht mehr 500 - 1000W haben.

wenn man nur an und ab mal diesen nutzen will dürfte das auch reichen, denn bei vielen CPs muss man für den Strom nach verbrauch bezahlen.

mv4 am 10 Feb 2016 09:28:24

ich glaube du solltest dich von den Gedanken verabschieden das dein Innenausbau recht viel Wasser aufnehmen kann..Das Wasser, das in der gesättigten Luft enthalten ist, schlägt sich immer an den Bauteilen nieder, die eine niedrigere Oberflächentemperatur haben, wie die Luft, von der sie umgeben sind. Und das ist nun mal bei einen Blechauto die Blechteile, Scheiben usw. Das wichtigste ist bei einen solchen Ausbau Materialien zu nehmen, die nach Möglichkeit nicht schimmeln können. Wenn du wirklich willst das deine Oberflächen möglichst viel Wasserdampf aufnehmen können, dann musst du unbehandeltes Weichholz nehmen. Nur so viel Wasserdampf können die gar nicht aufnehmen wie allein ein Mensch in einer Nacht über die Atmung abgibt. (du musst halt auch die Größe des Innenraumes sehen...das ist ja wesentlich weniger wie bei einen Wohnmobil) Und selbst da beschlagen dir bei kälteren Nächten ohne Lüftung, Thermo-Abdeckung, Abtrennung von Innenraum, usw. die Außenscheiben, Bei einen Kastenwagen evt. sogar noch mehr. ;D
Die Feuchtigkeit ist auch nicht das Problem...sondern die Möglichkeit den Innenraum so auf zu heizen, das die Feuchtigkeit durch Lüften an die Umgebungsluft abgegeben werden kann.
Deswegen ist eine Großzügig dimensionierte Heizung das wichtigste. (Es sei den jeden Morgen knallt dir die Sonne auf das Blech, bis zum Abend.) Aber davon ist in Mitteleuropa eher nicht auszugehen. :wink:

rkopka am 10 Feb 2016 09:53:21

feuerring hat geschrieben:auf vielen CPs ist der Stromanschluss meist auf 6A begrenzt, wenn Du da elektrisch heizen willst, sollte Dein Heizlüfter nicht mehr 500 - 1000W haben.
wenn man nur an und ab mal diesen nutzen will dürfte das auch reichen, denn bei vielen CPs muss man für den Strom nach verbrauch bezahlen.

Das kommt wohl auch auf die Gegend an. Ich bin recht viel auf CP und heize im Herbst gern mal elektrisch. In den letzten Jahren (N,Schottland, HR, auch etwas I) habe ich immer geschaut, was die Sicherung erlaubt und schon ewig nichts mehr unter 10A gesehen. Ich habe allerdings einen 400/800W Strahler, sodaß ich mich anpassen könnte.

Im ganzen Camperleben habe ich nur EINEN CP (in D) gehabt, der den Strom nach Verbrauch abgerechnet hat. Sonst immer pauschal. Oft im normalen Preis enthalten, teils ein (nicht billiger) Zusatzposten.

RK

Gast am 10 Feb 2016 13:01:02

nichts mehr unter 10A gesehen. Ich habe allerdings einen 400/800W Strahler, sodaß ich mich anpassen könnte.


Nur wenn er noch in der Planung ist, sollte er seine E-Heizung wie Du daraufhin auslegen, das er auch mal auf einen CP mit sehr geringer Absicherung diese nutzen kann ...

Im Südseecamp (Pilzwiese) gibt es wenn ich mich erinnern nur 6A ... also so ganz auszuschließen ist das nicht ...

Irmie am 17 Feb 2016 22:21:24

Hallo Lars,

wasserfest verleimtes Sperrholz sollte es schon sein! Man kann auch Siebdruckplatten verbauen. Diese kann man aber sehr schlecht lackieren! Sie sind sehr stabil und wasserfest!
In unserem T5 haben wir einen kleiner Schrank aus Sperrholz verbaut, der mit einer offenporigen Lasur behandelt wurde.

Schon der T5 verwandelte sich in eine Tropfsteinhöhle, als wir ihn in unserer Wohnwagenzeit als "Wohnzimmer" nutzten. Einige Stunden bei Kälte und Feuchte als TV - Raum genutzt und schon wurden die Wände und Decke feucht.

Bei schönem Sommerwetter wird es mit deinem geplanten Fahrzeugausbau wunderbar funktionieren. Aber, wehe es regnet und wird kalt! Kind und Frau werden dir die Hölle heiß machen! :D Mein Mann ist da auch hart im Nehmen, ich will aber vernünftigen Urlaub und kein Survival!
Kaufe dir ein Busvorzelt und eine Elektroheizung ( Ecomat!), dann kann man vernünftig, warm und trocken sitzen. Die Mitreisenden werden es dir danken! Ich spreche da aus Erfahrung! :D

Grüße Irmie

minicamperumbau am 20 Feb 2016 11:25:48

Hallo Womuckl,
ich habe für den Ausbau meines Minicampers verleimtes Pappelholz benutzt. Klimaanlage im Auto, 2 Personen, auch bei etwas kühleren Temperaturen bis jetzt keine Probleme. Die Klimaanlage und die Sonne trocknen am nächsten Tag alles wieder durch. Mein Projekt, den Umbau eines Nissan NV200 Evalia, werde ich noch Heute im Forum vorstellen. Der Ausbau ist ebenfalls "theoretisch" herausnehmbar & 100% selbst gemacht.

Womuckl am 05 Mär 2016 00:38:31

sujokain hat geschrieben:Wo willst Du mit dem Ding ohne Klo und Wasser übernachten? Wird ein Problem.


Sorry für die späte Rückmeldung. Na da, wo ein Klo ist und es Wasser gibt = Campingplatz. Natur gibt es eh schon viel zuw enig, da muss man sich nicht auch noch mit einem Blechkasten mittenhinein stellen und sich frei fühlen. Nur meine bescheidene Meinung.

LG Kars

Womuckl am 05 Mär 2016 00:50:31

mv4 hat geschrieben:ich glaube du solltest dich von den Gedanken verabschieden das dein Innenausbau recht viel Wasser aufnehmen kann..Das Wasser, das in der gesättigten Luft enthalten ist, schlägt sich immer an den Bauteilen nieder, die eine niedrigere Oberflächentemperatur haben ...


Ja, danke für den Hinweis. Es geht mir dann zumindest darum, dass die Einbauten soviel Wasser aufnehmen wie möglich.


mv4 hat geschrieben:Die Feuchtigkeit ist auch nicht das Problem...sondern die Möglichkeit den Innenraum so auf zu heizen, das die Feuchtigkeit durch Lüften an die Umgebungsluft abgegeben werden kann. Deswegen ist eine Großzügig dimensionierte Heizung das wichtigste....


Genau so ist es. Deswegen und weil der Wagen eh nicht dafür taugt möchte ich gar nicht eine Vollisolierung versuchen (wäre auch sinnfrei allein wegen der vielen Scheiben der PKW-Variante des Grand Kangoo). Bevor ich vor lauter Feuchte im Fußraum werde baden können, wird das Ding gefahren und die Heizung + Klima dabei aufgedreht. Da ist die Feuchtigkeit schnell wieder weg. Und irgendwelche Ritze und Spalten, wo Feuchtigkeit eindringen kann, habe ich auch nicht.

Da gebe ich lieber für uns vier 1600,- Euro aus und habe dann wirklich ordentliche Schlafsäcke, die bis minus 5°besten Schlafkomfort bieten. Für zwei bis drei Wochen kommt man damit auch am Stück gut mit hin. Und im Sommer und im Süden auch schon früher reichen die dünnen.

Was mich ein bisschen überrascht, das sind die Strompreise auf den CPs: Habe in F 5,90 pro Tag gesehen bei 6A! Max. 1400 Watt also ... Goldstrom sozusagen und frisch aus dem AKW. Da kann man nur den Kopf schütteln. Daher überlege ich mir das mit der Stromheizung/ dem Keramikheizer noch.

Weiß jemand, wieviel A in Schweden und N üblich sind?

Beste Grüße
Lars

Womuckl am 05 Mär 2016 00:52:45

bernie8 hat geschrieben:...Evtl mal über eine Dachentlüftung nachdenken.


Dachlüftung geht leider nicht. Vielleicht kann man was konstruieren, was man zu beiden Seiten in die vorderen Seitenfenster einklemmt. Sowas aus Kiemenblechen. Ist dann sicher nicht so gut wie eine Entlüftung am höchsten Punkt, aber immerhin.

LG Lars

Womuckl am 05 Mär 2016 00:58:10

Irmie hat geschrieben:...wasserfest verleimtes Sperrholz sollte es schon sein! Man kann auch Siebdruckplatten verbauen. Diese kann man aber sehr schlecht lackieren! Sie sind sehr stabil und wasserfest!


Siebdruckplatten sind mir definitiv zu schwer, aber wasserfeste Verleimung bei Sperrholz ist schon geklärt als Muss.


Irmie hat geschrieben:...Bei schönem Sommerwetter wird es mit deinem geplanten Fahrzeugausbau wunderbar funktionieren. Aber, wehe es regnet und wird kalt! Kind und Frau werden dir die Hölle heiß machen! ... Kaufe dir ein Busvorzelt und eine Elektroheizung ( Ecomat!), ...


Danke! Über ein Vorzelt denke ich verschärft nach. Offen gesagt auch über was Selbstgeschneidertes. Mal sehen. Am Ende reicht die Zeit für solche Eskapaden meist eh nicht. Nachteil an dem Kangoo sind halt die beiden Hecktüren; mit Hecklappe gibt es den Grand leider nicht.

LG Lars

Womuckl am 05 Mär 2016 01:00:44

minicamperumbau hat geschrieben:Hallo Womuckl,
ich habe für den Ausbau meines Minicampers verleimtes Pappelholz benutzt. Klimaanlage im Auto, 2 Personen, auch bei etwas kühleren Temperaturen bis jetzt keine Probleme. Die Klimaanlage und die Sonne trocknen am nächsten Tag alles wieder durch. Mein Projekt, den Umbau eines Nissan NV200 Evalia, ....


Hallo Bruder im Geiste! Werde mich mal gleich auf die Suche nach deiner Vorstellung machen ... Schöner Wagen übrigens. Hätte mir statt dem Grand Kangoo auch gefallen. Haben beide ja den famosen 1,5l Renaultdiesel.

LGL

Gast am 05 Mär 2016 09:38:32

Hallo Lars,

schau doch mal hier. --> Link

Gruss Claudia

Ossobuco am 05 Mär 2016 11:44:06

Oder hier --> Link
der Ausbau hat mir gut gefallen.

Gruß

Kakowo am 05 Mär 2016 17:22:50

Hallöchen !
Vor 20 Jahren hatten wir mal sowas :razz: :razz: aber als Renault Rapid
Nur zu zweit und mit kleinem Geldbeutel war das super ... für zwei Personen ! Alles andere stelle ich mir schwierig vor.
Probleme mit Feuchtigkeit hatten wir keine !
Mit "sowas kleinem" macht man eher Sommercamping .
Wenn morgens die Scheiben mal beschlagen waren wurden für 5 min alle Türen aufgemacht und durchgelüftet.
Man sollte nur ein Fensterleder oder "Glasrein" mitnehmen weil nach einigen feuchten Tagen doch ein Schmierfilm auf den Fenstern ist .
Und wenn dann doch wieder die Sonne rauskommt sieht man nix.
Geheizt haben wir nicht.....eben Sommercamping....
Ein Fenster hatten wir nachts immer einen Spalt offen.
Strom hatten wir auch nicht,nur eine Kühltasche und haltbare oder ganz frische Lebensmittel.
Als Beleuchtung hatten wir eine Gasleuchte von Campinggaz. Und die hat so geheizt dass erst recht ein Fenster offen sein musste.
"Ausversehen" standen wir auch mal "frei" als unser Campingplatz zu dem wir wollten einfach verschwunden war. Die Nacht verbrachten wir neben einem Friedhof auf einem Feldweg,da gab es wenigstens Wasser ;) Für´s Geschäft gingen wir hinter den Busch :oops: war ja nur eine Nacht.
Gebaut war es aus...ich glaube Birkensperrholz.
Die Urlaube gingen nach Holland,Bretagne,Korsika und Norwegen.

Gast am 01 Dez 2020 21:20:30

Der Beitrag ist ja schon recht alt, aber aktueller den je. Da wir unseren Sohn unseren Camper nicht geben (muss er sich selbst verdienen :) ) baue ich momentan einen Renault Kangoo zum Micro Camper um. Es ist ein interessantes Projekt und mach viel Spaß.
Der Kangoo wird ein reiner Sommer-Camper für zwei junge Leute die hauptsächlich in Italien unterwegs sein werden.

Wir bauen das Model erst aus OSB Platten und bauen das Ganze dann mit Leichtbauholz nach.



Version 2


JoFoe am 01 Dez 2020 21:31:58

Hallo Bluebandito ,
sehr Interessant deine geplante Aufteilung. Bin seit einiger Zeit dabei ein ähnliches Projekt für unsere Tochter zu bauen .
Allerdings ausziehbares Bett .Werde deine Sache gern weiterverfolgen .

JoFoe am 01 Dez 2020 21:37:54


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