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Hallo Gemeinde. Vorab das Wichtigste: Ich bin ganz normaler/privater Nutzer und habe keine gewerblichen oder finanziellen Interessen. Ich habe bisher stark von Euren Tipps profitiert und kann nun hoffentlich für andere auch den einen oder anderen nützlichen Hinweis geben. Da ich mir nicht sicher bin, in welchem Umfang ich hier Verweise auf Firmen etc. .. einfügen darf, lasse ich es lieber, bevor ich Ärger mit den Admins bekomme. Ich beschreibe daher allgemein, um was es geht, wer nähere Infos braucht, kontaktiere mich bitte, ich werde gerne helfen. Bei mir ist alles in einem Carado T447 auf Ducato 250 verbaut. Fast alle Umbauten/Einbauten habe ich selber vorgenommen, Ausnahme war die Duo-Control-CS. Einen sehr guten und zuverlässigen Reparatur-Dienst (WoMo und WoWa-Technik, Gasprüfungen, Gaslieferung, etc. ..) kenne ich in Olfen. Für alle Marder-Geschädigten: Ich habe einen Marderschreck verbaut, der bisher prima funktioniert. Weiterhin habe ich mir diverse Zusatzsteckdosen (12 Volt) verbaut. Für die Fahrerkabine habe ich als Verdunklungssystem für die Frontscheibe einen bekannten Hersteller verbaut, die Seitenscheiben werden aber mittels maßgeferigter "Matten" (spezielles Material) isoliert/verdunkelt, die mittels eingenähter Magneten haften. Ich wollte nicht die Sichteinschränkungen auf die Spiegel in Kauf nehmen oder mit Saugnäpfen hantieren. Mit dem System bin ich sehr zufrieden, lässt sich gut verstauen und hat ein geringes Gewicht. Zusätzliche LED-Rückfahrscheinwerfer, sehr gute Profi-Qualität (war aber auch teuer). Aus meiner Sicht die beste Erfahrung kommt zum Schluss: Alarmanlage: Die Anlage sichert mein Womo über Can-Bus (Fahrertüren), wenn man will, auch mit Erschütterungssensor, alles lässt sich über die normale Fahrzeugfernbedienung schalten. Die Aufbautür und alle Fenster ringsrum sowie die Garagentüren laufen über Funkkontakte. Wer dem Fahrzeug zu Nah kommt, löst einen Voralarm aus. Das Einstellen der Sensoren ist etwas schwierig, man bekommt das natürlich nicht auf den Zentimeter hin, ich arbeite aber dran. Bisher ist es schon recht zufriedenstellend. Im Alarmfall erhalte ich sofort (max. 3 Sekunden Zeitverzug, meistens schneller) einen Anruf auf mein Handy, kann ins Fahrzeug hineinhören, bekomme zusätzlich eine SMS, die mir mitteilt, welche Alarmschleife (Tür, Erschütterungssensor, Fensterkontakt) ausgelöst hat. Die Anlage lässt sich zusätzlich per Handy scharf/unscharf stellen. Die Anlage hat noch weitere Funktionen (Panikalarm etc. ..), die ich jedoch nicht nutze, da mir der Verkäufer (zu dem ich gleich noch was sagen muss) abgeraten hat. Was ich aber eingeschaltet habe, ist z.B. die Alarmreaktion auf einen "Jammer" (mit einem Jammer wird versucht, Sendesignale zu unterdrücken, die Anlage registriert das schnelle Abgreifen der verschiedenen Frequenzen und löst Alarm aus (so zumindest laut Hersteller), probiert habe ich es noch nicht, wie auch, besitze keinen Jammer. Sensationell ist der Verkäufer. In kurzen Worten: Sehr freundlich, sehr hilfsbereit, hoch kompetent und eine Engelsgeduld. Da ich selbst verbaut habe, bin ich hier und da an meine Grenzen gekommen. Er hat mir (alles nach abgeschlossenem Verkauf) enorm zur Seite gestanden, mir ohne Kosten "mal zum ausprobieren" eine Alternativanlage zugesandt und mir letzten Endes noch zwei Relais erstellt/vorverdrahtet, damit sich meine individuellen Wünsche realisieren ließen. Jetzt erarbeitet er noch eine Lösung, damit ich im Falle eines Voralarms (Außenüberwachung) auch noch zusätzlich eine Nachricht auf mein Handy bekomme. Die Relais, seine Beratung etc. .. sind für mich kostenfrei geblieben, bei den entsprechenden Gerätschaften hat er mir "gute Preise" gemacht. Man kann auch bei ihm verbauen lassen, das war mir allerdings zu weit entfernt und zu teuer, ich bastel auch sehr gerne selber. Insgesamt war die Anlage sicherlich keine billige Lösung, auf dem Markt gibt es günstigere Alternativen. Qualität hat aber seinen Preis. Bisher hatte ich einen "Fehlalarm", der aber keiner war, sondern auf meinen Fehler zurückzuführen ist: Ich hatte einen Fenstersensor nicht vernünftig befestigt, ein Teil fiel herunter und die Anlage "denkt" dann, es wurde ein Fenster geöffnet, löste folgerichtig Alarm aus. Da war es gut, dass ich die Anlage per Handy unscharf stellen konnte, weil mein WoMo doch etwas weiter von mir entfernt bei Freunden untergestellt ist. Soweit jemand Interesse hat, bitte melden. Für Einbauten (Kabelwege, etc. ..) in einen Carado T447 auf Ducato x250 kann ich am meisten beisteuern. Ich habe natürlich noch weitere Einbauten durchgeführt (wie gesagt, ich bastel so gerne), aber das würde hier den Rahmen sprengen. In diesem Sinne, Euch immer eine gute Fahrt, Gruß Frasulist Hallo Frank, sicherlich hast Du hier im Forum schon die vielen sehr guten und oftmals reichlich bebilderten Einbauanleitungen wahrgenommen. Bei den allermeisten sind auch Links zu den Herstellern oder Versendern zu finden. So lange Du keine Adressen und Telefonummern und Mailadressen direkt im Text postest, habe ich noch nicht gemerkt daß dann vom Admin irgendwelche Sanktionen gekommen sind. Freue mich auf Deine Ausführungen. Hallo Horst, ich werde mich mal daran versuchen, kann aber noch etwas dauern. Ich komme erst morgen wieder zum WoMo, kann dann ja mal fix einige Fotos machen. Mein Problem ist der Zeitfaktor, habe, bestimmt wie viele von uns, viel "um die Ohren". Deshalb wäre mir der persönliche Austausch z.B. am Telefon recht angenehm, da ich schneller erzählen als Schreiben kann. Außerdem liegt die Messlatte schon sehr hoch, wenn ich mir hier so die eine oder andere Einbauanleitung ansehe. Aber wie gesagt, ich werde mich mal daran versuchen, Gruß Frank An bliek: Schicke mir bitte noch eine KN mit Deiner telefonischen Erreichbarkeit, ich darf/kann noch keine KN senden :( . Ich rufe Dich dann an. Gruß Frasulist So, ich versuche mich jetzt (erstmalig) daran, hier Bilder einzufügen. Ich beschränke mich auf die Darstellung der fertiggestellten Einbauten, da ich in meinem Bastelwahn versäumt habe, die einzelnen Schritte mit Fotos zu dokumentieren. Wer aber Nachfragen (Kabelwege, Produktbezeichnung, wo gekauft, Preise etc. ..) hat, kann gerne nachfragen. Ich werde mich dann bemühen, zeitnah und möglichst hilfreich zu antworten. Ein weiterer Hinweis zu Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung: Die Werkstatt meines Vertrauens gab mir folgenden Hinweis, was die Konservierung von Ducato-Modellen angeht: Im Ursprung ist das Fahrzeug als Lastenesel/Transporter für den gewerblichen Bereich gebaut. Bei den entsprechenden Unternehmen laufen die Fahrzeuge in 5 Jahren auch schon locker 400.000 km und mehr, danach ist das Auto "fertig". Auf etwa diese Zeitspanne ist auch der Korrosionsschutz beim Ducato ausgelegt, die Verzinkung soll nicht gerade "High End" sein, dementsprechend könnten sich da entsprechende Schäden entwickeln. Deshalb riet man mir einen Unterbodenschutz und insbesondere eine Hohlraumversiegelung an. Diese führt meine Werkstatt jedoch nicht aus, es war nur ein allgemeiner Hinweis, besondere Empfehlungen wurden auch nicht ausgesprochen. Nach diversen Internetrecherchen gilt als unangefochtener Marktführer das Produkt von "Mike Sanders" (ich hoffe, ich darf das jetzt hier sagen). Dieses wird wohl auch insbesondere zur Konservierung/Restaurierung hochwertiger Oldtimer genutzt und wird "hoch gelobt". Es gibt aber sicher noch andere gute Hersteller, ich habe mich jedenfalls für dieses Produkt entschieden. Ich habe dann in Dorsten eine Werkstatt gefunden, die die Arbeit durchgeführt hat. Bei meinen Carado T447 waren dafür ca. 950 € für nochmaligen Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung fällig. Hört sich erstmal teuer/böse an, auf zehn Jahre und den Werterhalt gerechnet, ist es aber nicht mehr so schlimm. Wer sich auch zu diesem Schritt entschließen möchte, möge sich melden, ich gebe die Werkstatt dann weiter (oder selber mal unter entsprechenden Stichworten googeln. So, jetzt kommt mal das erste Bild: Das Radio, dass Jack empfohlen und mit einer super Einbauanleitung versehen hat (Danke Jack !) ![]() Aua, jetzt ist etwas Frust bei mir: Ich hatte den Beitrag fortgeschrieben, mit zahlreichen Bildern und Texten versehen. Als ich speichern wollte, kam die Nachricht, dass ich den Beitrag nicht mehr verändern kann, jetzt ist alles weg, sorry. Jetzt rennt mir die Zeit davon, ich werde also (wahrscheinlich) morgen weiter machen, Fortsetzung folgt also. LG Frasulist So, wie angedroht, jetzt geht es weiter: Ich habe das Radio und auch fast alle, wirklich alle Empfehlungen von Jack Link umgesetzt, also auch die netten Zusatzeinrichtungen wie Grauwasserkamera, Grauwasserventil elektrisch, etc. .. . Beim Ventil habe ich allerdings ein anderes genutzt (darf den Link hier wohl nicht einstellen), ist aber vom gleichen Hersteller, Artikelnummer 10104, es hat keine Fernbedienung, ich habe es über einen Schalter in Betrieb. So habe ich natürlich auch die empfohlenen Schalter und Einbaustelle genutzt, warum auch das Rad neu erfinden. Von oben links nach oben rechts bis unten rechts: 1: Umschalter für das Radio, 1=Radio über Startbatterie, 0=Radio stromlos aus, 2= Radio über Aufbaubatterie 2: Umschalter für das Grauwasserventil, 1=Ventil auf, 0=stromlos aus, 2= Ventil zu 3: Einschalter für die Radarsensoren (Außenüberwachung der Alarmanlage), 1=an, 0=stromlos aus, 2=nicht belegt Ich wollte die Radarsensoren abschalten können, falls ich mal irgendwo stehe, wo Leute ständig sehr dicht am Womo vorbeigehen müssen und ich dadurch einen Alarm nach dem anderen habe. 4: An/Aus - Schalter für die Stromzufuhr von der Aufbaubatterie, ich wollte durch die Leuchtdiode „erinnert" werden, dass die Aufbaubatterie belastet wird, da das Radio ja auch im ausgeschalteten Zustand Strom zieht. 5: An/Aus - Schalter für den Marderschreck 6: An/Aus - Schalter für die Grauwasserkamera ![]() Hier sind die wirklich sehr hellen LED Rückfahrscheinwerfer: ![]() Die Rückfahrscheinwerfer schalte ich über einen Zusatzschalter (Kipphebel) mit Leuchtdiode, damit ich über die Diode erinnert werde, dass die Lichter an sind. Bitte nicht als „Automatik“ mit dem regulären Rückfahrscheinwerfer, der sich beim Einlegen des Rückwärtsgangs zuschaltet, koppeln. Das wird der TÜV nicht mitmachen, die Teile sind wirklich böse hell, da kann man nicht reingucken. Um ein unbeabsichtigtes Betätigen zu verhindern, habe ich einen Schalter mit einer Abdeckung genutzt und auf dem Deckel der Sicherungen unten links vom Lenkrad verbaut. Gut erreichbar, Leuchtdiode fällt ins Auge und stört (mich) nicht beim Ein/Aussteigen oder beim Fahren. ![]() Hier die Frontscheibenverdunklung. Was mir daran so gefallen hat, ist das man sie von oben nach unten wieder öffnet und einen Spalt frei lassen kann, wenn man das Licht möchte aber verhindern will, dass schon jeder auf den Frühstücksteller (oder sonst was) gucken kann. Beim Konkurrenzprodukt öffnet man nämlich von der Mitte zu den Seiten und hat dadurch freie Sicht. ![]() Dies ist die erwähnte Seitenscheibenverdunklung, zur Vorstellung von den Ausmaßen mal ausgebreitet auf der Motorhaube ![]() So sieht es von innen aus, wenn man sie mit den eingenähten Magneten angeheftet hat. Die Sache mit den Magneten finde ich super, bei Saugnäpfen hat man auch ständig diese hässlichen Abdrücke. ![]() Dies ist dann die Ansicht von außen ![]() Dies ist ein Teil des Marderschreck, sieht schlimmer aus, als es ist. Berührt der gemeine Nager eine der Platten (längs am gelben Kabel) und gleichzeitig Masse des Fahrzeuges, erhält er einen empfindlichen (aber nicht tödlichen!) Stromschlag, der ihm den Spaß verdirbt. Da im Motorraum viel Kunststoff verbaut ist, muss man zusätzlich „Massematten“ verbauen, um den Effekt zu erzielen (das größere silberne Teil unter dem gelben Kabel) ![]() Den Fernseher habe ich mit einem ausziehbaren Schwenkarm an der Wand zwischen Bad und Schlafbereich angeschraubt. Die Schrauben gehen durch, im Bad mit Muttern gesichert und die Muttern mit einem Zusatzspiegel (braucht Mann/Frau doch immer) abgedeckt. Rechts sieht man ein Schaltpanel mit diversen Steckdosen (jeweils 1x 12 V Steckdose und 1xUSB-Steckdosen mit 1,1 und 2,5 A und Voltmeter). Das Panel habe ich simpel mit Holz aus dem Baumarkt gefertigt. Die kleinen weißen Ringe an der rechten Seite des Panel sind die DVBT-Antenne, die ich dort angeklettet habe. Es ist eine aktive Antenne, der Empfang klappt recht gut. Im Bedarfsfall könnte ich sie auch vom Klett lösen und anders positionieren. ![]() Trigaswarner, die Einbausituation ergab sich einfach durch die Vorgaben des Herstellers (ca. 30 Zentimeter vom Boden aus), es sollte nicht im Weg sein und Strom in der Nähe (habe ich von den Schaltern abgegriffen) ![]() Fernanzeige der Duo-Control-CS, auch hier ergab sich die Einbausituation aus den Gegebenheiten, in diesem Fall mögliche Kabelverlegung ![]() Zusatzsteckdose am Tisch, 12 V Steckdose und USB-Steckdosen (ähnlich wie oben). Das schwarze Bauteil war vorgefertigt, den Kippschalter habe ich zusätzlich verbaut. Diese Steckdosen haben alle Leuchtdioden. Ich hatte Sorge, dass sie mir unter Spannung schleichend die Batterie entleeren, daher habe ich immer noch Schalter dazwischen gebaut. ![]() Zusatzsteckdose am Kopfende Bett, mittig angebracht. Darunter eine Wetterstation mit Uhr etc. .. , gab es günstig bei Lidl. ![]() Ab jetzt kommen noch Bilder zur Alarmanlage. Hier sieht man die Sirene, das schwarze Teil mit dem gelben Streifen (rechts neben dem weißen Behälter). Die Kabel dazu habe ich durch eine Gummitülle im Spritzblech geführt, dort waren sowieso schon Kabel von der Luftfederung durchgeführt. ![]() Dies ist der Lautsprecher vom Sprachmodul, welcher über die Außenüberwachung angesteuert wird. Befindet sich nun im Motorraum, passte da gut hin, ist geschützt vor Witterung und Zugriff. ![]() Im Steuergerät sitzt eine SD-Karte, auf der man jede Datei im MP3-Format speichern kann, die dann abgespielt wird. Dabei kann man die Lautstärke, Wiedergabefolgen etc. .. einstellen. Ich habe mich für eine Sirene (kurz) im Wechsel mit bellenden Hunden entschieden, im Netz findet man alles, was das Herz begehrt. Man kann natürlich auch eigene Texte aufsprechen und speichern, Hauptsache als MP3, dann geht es. Rechts oberhalb des rechten Manometers ist eine kleine Leuchtdiode der Alarmanlage. Im geschärften Zustand blinkt das Teil, falls ein Alarm ausgelöst wurde, blinkt die Diode in entsprechenden Intervallen, anhand derer man auslesen kann, was genau ausgelöst wurde (falls man mal kein Netz hat und nicht benachrichtigt wurde). Rechts unterhalb der Lenksäule sieht man eine rote Diode. Diese stammt vom Steuergerät des Sprachmoduls. Dieses sollte man zugänglich verbauen, da man dann einfach an die Lautstärkeregelung, Einstellung der verschiedenen Wiedergabemodi und die SD-Karte kommt. Das Steuergerät der Alarmanlage selbst, das GSM-Modul und der ganze Kabelsalat (ist schon üppig) sind hinter der Kunststoffverkleidung unterhalb der Lenksäule verbaut. Da die Bauteile recht klein sind (man wundert sich), ist dies (zumindest im Fiat Ducato x250) unproblematisch möglich. ![]() Grob in der Bildmitte sieht man das Mikrofon, welches dazu dient, im Alarmfall per Telefon ins Auto hören zu können, ich habe es einfach in den Spalt geklemmt, es hält dort sehr gut, es stört auch nicht, wenn man den Staukasten öffnet. ![]() Dies sind Fotos der sogenannten Reedkontakte (Funk) und wie man sie anbringen kann, selbstklebendes Klett liegt bei, ich habe es allerdings mit Spiegelband geklebt. Dies hält besser auf schwierigen Untergründen. Das größere Teil ist ca. so groß wie eine Streichholzsachachtel. Aufbautür ![]() Fenster ![]() Garage ![]() Zur Anlage selbst sollte man zumindest etwas technisches Verständnis und auch etwas handwerkliches Geschick mitbringen, sonst lieber einbauen lassen, man kann schon was kaputtreparieren, insbesondere wenn man an den CAN-Bus geht. Da soll man die Kabel bloß nicht trennen, das kann zu üblen Folgen führen. Von den „Kabeldieben“ wurde mir zumindest im Zusammenhang mit einer Alarmanlage und CAN-Bus dringend abgeraten, da im Laufe der Zeit durch Erschütterungen/Temperaturschwankungen, etc. .. , schadhafte/schlechte Verbindungen entstehen können. Also musste ich die leider sehr dünnen und etwas schwierig zugänglichen Käbelchen des CAN-Bus vorsichtig ein kleines Stück ringsum ab isolieren und dann das entsprechende Kabel einlöten, anschließend wieder isolieren. Das war aber im Grunde die schwierigste Aufgabe. Da ich nun nicht gerade der Leonardo Da Vinci unter den Lötern und der Feinmechanik bin, stand mir dabei doch etwas der Angstschweiß auf der Stirn. Der Rest ist aber wirklich recht einfach, in diesem gewaltigen Kabelwust hat freundlicherweise jedes Kabel eine andere Farbe/Kennung und die Einbauanleitung gibt eindeutig vor, was wie zu machen ist. Ich habe den Verkäufer leider öfter genervt, weil ich einige Extrawünsche hatte und letztendlich auch, um mich immer wieder mal zu versichern, dass ich bloß alles richtig mache. Einen Tipp möchte ich noch loswerden, aber das Foto dazu stelle ich mal nicht ein, da ich mir immer noch unsicher mit den Forumsregeln bin. Googelt das Wort „Knetplast“, da sollte sofort etwas aus dem Hause „W“ erscheinen. Ich habe dieses Zeug sehr oft genutzt. Es haftet/klebt sehr gut, ist temperaturbeständig, formbar, härtet nicht aus, lässt sich wirklich restlos entfernen, ist wiederverwendbar, dichtet ab, etc. .. . Es soll dem sogenannten „Karosseriekleber“ sehr ähnlich sein. Damit habe ich z.B. „Kügelchen“ gerollt, diese auf das Steuergerät der Alarmanlage geklebt, dann das ganze Teil so auf die Innenseite der Plastikverkleidung unter der Lenksäule geklebt und fertig. Wenn ich die Anlage mal hervorholen muss, geht das ganz einfach. Wenn ich sie z.B. in ein anderes Fahrzeug verbauen will, bleiben keine Löcher in der Verkleidung zurück, etc. .. . Das Zeug hat sicher auch seine Grenzen (Gewicht, das senkrecht nach unten zieht, verkraftet es nicht so dolle), insgesamt aber sehr empfehlenswert, auch nicht nur im WoMo, habe ich schon überall mal gebrauchen können. So, das soll es erst mal gewesen sein, als nächste Projekte stehen noch die Selfsat Snipe Dome (warte schon ungeduldig auf die Lieferung) und irgendwann mal Solar an. Wer noch Infos braucht, einfach melden. Wenn ich dann meine Rechnungen durchwühle, kann ich noch was zu Preisen und Verkäufern sagen, das will ich aber nicht auch noch alles hier einstellen. Grüße und immer gute Fahrt, Frasulist Sorry, bin noch etwas ungeübt. Der Link auf Jacks Beitrag funktioniert wohl nicht, ich versuche es noch mal: --> Link Frasulist Hallo Frank, Chapeau ! Danke für das Einstellen und die Fotodokumentation, Wenn Du jetzt noch Links und Genaue Bezeichnungen der Geräte für uns hättest... Z.B. der Alarmanlage. Das MP3 Modul ist das eigenständig so wie das hier ? --> Link Die Funkmelder - sicherlich mit eigenen Batterien versorgt - wie lange ist da eventuell die Standbyzeit ?
Für mich eher mehr als günstig.... Das Fahrzeug muss richtig gereinigt und Verkleidungen demontiert werden, Aufenthalt in der Werkstatt gut 3 Tage, vorausgesetzt, es waren keine andere Arbeiten notwendig. In der Regel geht das nicht unter 2.000 Euronen in Fachbetrieben... Zu Mike Sanders: In der Tat ein hochqualitatives Mittel, hat aber den Nachteil, dass es bei Wärme flüssig wird und es an allen Ecken und Kanten wieder heraus tropft. Bei Oldtimern sicherlich erste Wahl, IMHO aber nicht bei Wohnmobilen, die auch bei großer Hitze bewegt werden. Für besser halte ich hier Mittel, die gleiche Eigenschaften haben, aber wärmeresistenter sind, Waxoyl aus der Schweiz oder was die Firma TimeMax einsetzt. Da bleibt das Zeugs wo es hin gehört... LG vom MIkesch Hallo Frank, toll umgesetzt. Über die ein oder andere Ergänzung werde ich dank deine Anregungen nochmal nachdenken! Schön wäre es, wenn mehr Bastler ihre Einbauten großzügig bebildern würden. Das hilft später allen bei Umsetzen der Einbauten. Dafür von mir ein Plus! Hallo Frank, danke für das Einstellen und die Fotodokumentation, Schränkst Du mit den Rückfahrscheinwerfern nicht die Bodenfreiheit ein? Gruss Wolfgang Moin Frasulist, ich habe gerade nur Zeit deine Beiträge quer zu lesen, werde das aber nochmal in Ruhe genau studieren. Danke für die Mühe die du dir hier gemacht hast. Aber eines ist mir direkt ins Auge gesprungen und dazu habe ich auch eine Frage:
Auch wir nutzen die Matten von --> Link und sind sehr zufrieden mit der Qualität. Wir kämpfen noch etwas mit dem verstauen der Matten. Wie machst du das? Ich wollte die Matten zuerst gerollt hinter dem Gurt am Übergang Führerhaus zum Aufbau "hinhängen", aber der Raum ist dann doch zu eng und würde die Drehsitze behindern. Vielleicht hast du schon einen guten Einfall gehabt die Matten zu deponieren. Grüße Thorsten Hallo Frasulist, danke für deine ausführlichen Berichte. Wir wollen auch vorne das Verdunkelungssystem wie du einbauen. Mir wurde aber gesagt, das dieses System während der Fahrt klappert. Hast du hier schon Erfahrungen sammeln können? Gruß Heinz Hallo an alle und vielen Dank für Euer Lob, das mir hier Zuteil wird, das motiviert. Im Speziellen gebe ich dann noch ein paar Antworten: ät Heinz: Die Front ist jetzt sehr frisch verbaut, ich bin damit nur ein paar Kilometer gefahren, dabei ist mir nichts besonderes aufgefallen, habe aber auch nicht bewusst darauf geachtet. Mitte des Monats steht eine längere Fahrt an, dann werde ich mal lauschen. Ich gehe aber davon aus, dass es zumindest im neuen Zustand noch nicht klappert? und wenn überhaupt, dass es einige Zeit dauern wird, bis alles ein wenig "ausgeleiert" ist und dann klappert. Beachtenswert sind noch folgende Umstände: Genau auf den Modelltyp achten, es gibt da unterschiedliche Ausführungen. Bei Selbstmontage unbedingt einen zweiten Mann/zweite Frau dabei haben, alleine wird das nichts, weil einem 2 Hände fehlen. Nachdem ich das Teil ausgepackt hatte, ging ich zunächst davon aus, dass das falsche Teil geliefert wurde. Die beiliegende Einbauanleitung kann nicht mal dem berühmten schwedischen Möbelhaus das Wasser reichen (und die sind mitunter schon schlecht). Nach intensivem Studium und insbesondere "der Lehre von Versuch und Irrtum" folgend, stellte sich dann aber glücklicherweise heraus, dass es doch die passende Ausführung war. Der Rückspiegel ist etwas im Weg, entweder demontieren (gegen einen kleinen Widerstand nach oben abschieben) oder verstellen, dann passt das Rollo hauchdünn vorbei. Die Halterung von Klemmbrett (das federgelagerte längliche Teil) ist ebenfalls um Millimeter im Weg, ich habe es demontiert (geht nicht zerstörungsfrei, jedenfalls habe ich es nicht hinbekommen). Ich habe einfach die Federn durch gekniffen und dann das Teil rausgefummelt. Damit die zurückgebliebenen Teile mich nicht durch Klappern nerven, habe ich einfach die oben genannte "Knetplast" in die Löcher gedrückt, ==> absolute Ruhe. Das Klemmbrett kann ich als solches nicht mehr nutzen, dies ging aber sowieso nicht wirklich, da ich da ja die Schalter verbaut habe. ät Energiemacher: Ja, wir haben die Matten vom gleichen Hersteller. Ich lagere die Matten auf unserem Hubbett, das sowieso nur das Notbett ist, falls Töchterchen sich mal die Ehre gibt, mit uns zu fahren. Ansonsten würde ich die Matten doch einfach aufs normale Bett legen, da ich ja spätestens, wenn ich ins Bett gehe, doch auch die Scheiben verdunkle? ät:Wolfgang: Ja, da hasst Du recht. Alternativ könnte man die Teile ja auf die Stoßstange montieren (also oben drauf), das sah für mich aber "ungeschmeidig" aus. Wenn man unter dem Fahrzeug entlangt blickt, sieht man jedoch Unterflur Bauteile, die eigentlich tiefer als die Rückfahrscheinwerfer liegen. Ich gehe davon aus, das die zuerst aufsetzen würden, bin mir aber da nicht sicher (der lange Radüberstand könnte sich da auswirken). Wenn es wirklich mal notwendig sein sollte (ich fahre ja nicht im Gelände), also z.B. bei einer Fährenauffahrt, könnte man (soweit überhaupt erforderlich, gegen einen kleinen Widerstand geht es nämlich aus so) die Schrauben anlösen und die Scheinwerfer nach oben klappen. Ich hatte auch schon mal über Flügelmuttern nachgedacht, wollte es aber möglichen Langfingern nicht zu einfach machen. ät Jack: Du bist "Schuld" an meinem Bastelwahn. Ich hatte Deinen Eintrag zum Radio gelesen (und bin Deinen Links gefolgt) , das war wohl die Initialzündung. Da kam der Spieltrieb und das Kind im Manne mal so richtig in mir durch, vielen Dank!! (und das meine ich jetzt nicht ironisch, sondern wirklich als Dank, ich habe irren Spaß an der ganzen Sache und liebe es, wenn etwas funktioniert). ät Mikesch: Du hast recht, bei größerer Hitze tropft das Zeug durchaus mal aus, das hatte ich auch so gelesen. Es bleibt aber auf jeden Fall genug drin, um den gewünschten Schutz zu bewirken und hat den Vorteil, dass es sich somit auf jeden Fall bis in die letzte Ritze verteilt. Am Ende ist es wahrscheinlich Ansichtssache, bzw. der Klassiker: Frag drei Leute und Du erhältst 5 Meinungen. Ich hatte mich nach bestem Wissen und Gewissen eingelesen und bin dann bei dem Produkt gelandet. Das von Dir benannte habe ich zumindest nicht in Erinnerung, wenn es gut ist, würde ich auch das nehmen. Mir ging es in erster Linie darum, dass ich die Hintergründe, die mir zum Ducato von meiner Werkstatt mitgeteilt wurden (und die ich ja auch nicht überprüfen kann), mal zur "Warnung" an alle weiterleite. Da die Werkstatt (kleinerer Betrieb mit gutem Kontakt zum Kunden) ja keinerlei eigene Interessen daran hat, ob ich das jetzt mache oder nicht, habe ich es als ehrlich gemeinten Rat empfunden un denen mal vertraut. Die Hintergründe, die sie mir erklärten, schienen mir auch überzeugend und einleuchtend. ät Horst: Nein dieses Teil habe ich nicht, hatte ich auch gar nicht gefunden. Ich habe die "Komplettlösung" gekauft, da war der Kabelsatz, das Modul mit Gehäuse, die SD-Karte und der benötigte Lautsprecher (der ist witterungs/feuchtigkeitsbeständig, da "vergossen") bereits dabei. Außerdem ist er zu dem Steuergerät der Alarmanlage selbst kompatibel, bzw. da konnte mir der Verkäufer die Relais konfigurieren und mir (idiotensicher) sagen, welches Kabel ich mit welchem verbinden muss. Der reguläre Preis betrug im Shop 100 €, da ich ja ein Komplettsystem gekauft habe, wurden mir schon üppige Preisnachlässe eingeräumt, übrigens ohne, dass ich da hartnäckig verhandeln musste. Ich habe das Sprachmodul nachträglich dazu bestellt. Wie gesagt, habe ich da noch zwei vorbereitete Relais dazu bekommen und als Rechnung 50€ zuzüglich MwSt. erhalten, das fand ich ziemlich fair. Insgesamt ist das mit der Alarmanlage ja sicherlich auch eine Glaubensfrage. Ich bin von Berufs wegen nicht unbedingt ängstlich, könnte auch ohne leben. Ich kann/möchte aber nicht ohne meine Frau leben und die ist halt etwas ängstlicher, deshalb Alarmanlage, Gaswarner und natürlich auch Rauchmelder im Fahrzeug. Ich fürchte, ich würde sie sonst nicht zum "Freistehen" motivieren können, das will ich aber unbedingt (wenn es klappt, nächstes Jahr in Schweden). Im Nachhinein muss ich aber zugeben, dass es auch mir ein besseres Gefühl gibt, dass die Dinge verbaut sind. Ich bin für die Alarmanlage auf Gesamtkosten von etwas mehr als 600 € gekommen (ohne Kleinmaterialien wie ein paar Stücke Kabel, Kabelschuhe, Schalter, etc. ..) und fand das jetzt nicht unbedingt günstig. Ich bin noch einer von den Sturköppen, die immer noch mal gerne in die gute alte D-Mark umrechnen, dann sieht so eine kleine niedliche Zahl nämlich ganz anders aus. Wie ich aber von einem Mitglied (im Rahmen von KN erfuhr), bin ich damit im Vergleich zu Herstellern, die sich wohl aufs WoMo spezialisiert haben, noch günstig weg gekommen. Demnach würde so eine Anlage bei gleicher oder zumindest ähnlicher Leistungsfähigkeit rund 400 € mehr kosten. Habe ich nicht überprüft, will ich auch gar nicht, weil ich es auch glauben will!! Macht auch ein besseres Gefühl. Zu guter Letzt: Ich würde ja hier die Links zu den Produkten einstellen, aber .... Ich habe es für das Ventil, welches von Jacks genutzten Ventil abweicht, versucht. Als ich dann "Absenden" klickte, wurde ich in dicker roter Schrift darauf aufmerksam gemacht, dass das so nicht zulässig sei, etc. .. . Ich konnte auch nicht "Absenden", bevor ich den Link gelöscht hatte. Da ich mich aber zusehends in dieses Forum "verliebe", möchte ich nicht riskieren, gesperrt zu werden. Andererseits sehe ich aber bei anderen Mitgliedern, dass die es machen und es auch funktioniert. Mache ich da was falsch? Wie auch immer, wer etwas spezielles Wissen möchte, einfach melden. Dann tauschen wir uns über KN oder Telefon aus. Gruß Frasulist (Frank) Hallo Frank, 1.) Auch bei mir ist Jack schuld, das ich meine Umbaurbeiten gemacht habe. :) 2.) Danke für deine ausführliche Antwort über den doch nicht ganz einfachen Einbau. Ich würd mich freuen nach deiner Tour etwas über das "Klapperverhalten" zu erfahren. Ich denke es wird positiv sein. Gruß Heinz Hallo Heinz, was habe ich da nur angerichtet :oops: Dachte nicht, dass das Radio solche Auswirkungen hat :lol: Ich sitze schon an einem neuen Beitrag. ät Horst: Sehe, dass ich Dir noch eine Teilantwort schuldig bin: Richtig, die Funksensoren werden über Batterien betrieben. Der Verkäufer gab die Standzeit mit ca. 2 Jahren an, Erfahrungswerte habe ich logischerweise noch nicht. Realistisch betrachtet gehe ich von einer kürzeren Zeitspanne aus, da allein die kalten Temperaturen den Batterien normalerweise entsprechend zusetzen. ät Jack: Oh, nein, wo führt das wieder hin. Ich wollte doch irgendwann mal fertig werden. :D LG Frasulist (Frank) Hallo Jack, bitte weitermachen. Bin auf deinen neuen Beitrag schon gespannt. :lupe: Gruß Heinz Hallo Frank, gestern habe ich das Frontscheibenrollo eingebaut: --> Link Die beiden Seitenteile habe ich auch gestern bestellt. Danke nochmals für deine Tipps :idea: :idea: Gruß Heinz Hallo Heinz, danke für die Rückmeldung. Bei mir hat alles irgendwie gepasst und ich brauchte nicht nochmals bohren. Schade und Pech, dass es nicht so geklappt hat. Wenn da bei mir was verrutscht wäre, hätte ich wie Du eine Warnung ausgegeben. Wir waren jetzt in Italien unterwegs, nach ca. 3.000 km klappert immer noch nichts. :) Von den Matten für die Seitenscheiben sind wir begeistert, da wirst Du Deine helle Freude dran haben. Ich werde demnächst eine kleine Fortschreibung meiner Bastelleien vornehmen, habe mir noch LED in die Schränke und Heckgarage verbaut sowie eine Selfsat-Snipe-Dome gegönnt :lol: LG Frank Hallo Frank, das mit den Löchern ist Gott sei Dank nicht so schlimm. Wenn man es nicht weis fällt es einem nicht auf. LED Heckgarage schwebt mir auch schon länger im Kopf rum. Ich hab hier noch nicht die richtige Lösung für mich gefunden. Bin auf deine Lösung gespannt. Gruß Heinz Hallo Jack, stimmt. Die Ideen sind sehr gut. Danke und schönen Urlaub bei Venedig! Gruß Heinz Halle Gemeinde. Wie angedroht, folgt nun die Fortschreibung meiner Bastelleien. :D Diese beziehen sich nun auf LED-Beleuchtung Kleiderschränke LED-Beleuchtung Heckgarage Gassteckdose im Gasschrank für den Gasgrill Handtuchhalter Sonnenbrillenhalter. Zunächst LED im Kleiderschrank: Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, hatte ich mir einzeln abgesicherte Zuleitungen in den Heckbereich verlegt. Diese führen von den Aufbaubatterien kommend, durch das WC-Kassettenfach in den rechten Kleiderschrank (immer in Fahrtrichtung gesehen). Die Zuleitungen hatte ich dann über einen kleinen Kabelkanal nach oben in Richtung Heckbett geführt. Dort habe ich mir Strom und Masse für die LED abgegriffen. Die Kabel zu den LED habe ich mit diesen kleinen Klebepads (haften bombenfest) und Kabelbindern fixiert und zum Schalter geführt. Die LED habe ich relativ hoch und ringsum an den Wänden verklebt. Es sollten selbstklebende LED-Streifen sein, aber die haben nicht wirklich gehalten. Ich musste dann Spiegelband in der Breite halbieren und die LED darauf verkleben, jetzt hält es. Ich habe mich für kaltweißes Licht entschieden, da ich im Kleiderschrank und der Heckgarage ja keine Ambientebeleuchtung brauche und die Lichtausbeute wirklich sehr gut ist. Mein Engelchen ist jedenfalls begeistert. ![]() Die Kabel zur LED führen dann in eine kleine Feuchtraumdose (ca. 4 cm breit, 4 cm hoch und 8 cm lang) aus dem Baumarkt. In die Dose habe ich dann den Schalter eingebracht, wobei ich mich bewusst für eine manuelle Bedienung entscheiden habe. Bei diesen automatischen Kontaktschaltern bleibt bei mir immer die Sorge, dass da mal eine Fehlfunktion auftritt und mir die Batterie schleichend leer gezogen wird. ![]() Im linken Kleiderschrank sind die LED in gleicher Weise verbaut. Die Stromzufuhr wurde an selber Stelle abgegriffen, die Kabel dann nach oben zum Bett geführt und einmal im Heckbereich rundum bis in den Kleiderschrank gezogen. Da wir das große Heckbett haben, bot sich dieser Weg einfach an, vor allem, da keine weiteren Demontagen, Bohrungen, etc. .. . erforderlich waren. Nun zur LED in der Heckgarage: Zunächst hatte ich vor, den Schalter der serienmäßig verbauten Lampe zu nutzen. Dies gelang mir jedoch nicht, da die Schaltung auf einer Platine in der Lampe erfolgt und ich dann recht schnell mit meinem Latein am Ende war. Also wurde ein zusätzlicher Schalter (oberhalb der Lampe) verbaut, entsprechendes Loch bohren, einbringen und gut ist. Nun muss da noch die Verkabelung hin: Schiebt man den „Lampenschirm“ gegen einen kleinen Widerstand nach rechts, lässt sich dieser abnehmen und man erhält den Zugang an vier Schrauben. Nach dem Lösen der Schrauben hält man die Lampe in der Hand. Zuvor durch die Lampe abgedeckt sieht man nun eine kleine Bohrung, durch die die serienmäßig verlegten Kabel geführt wurden und die nun auf eine herkömmliche Lüsterklemme führen, an der Stromzufuhr und Lampe verbunden sind. Ich habe dann etwas oberhalb der serienmäßigen Bohrung eine weitere Bohrung für meine Kabel so durchgeführt, dass diese neue Bohrung später wieder durch die Lampe abgedeckt ist. (Die vorhandene Bohrung war nicht groß genug, um weitere Kabel durchzuführen). Verdrahtung an der Lüsterklemme vorgenommen und alles wieder verbaut. Im Lampengehäuse ist freundlicherweise ausreichend Platz für die Lüsterklemme und weiteres Kabel. ![]() So sieht die Geschichte dann im Staufach aus, sorry, das Bild ist etwas unscharf. Das schwarze dicke Kabel ist die serienmäßige Stromzufuhr, diese endet kurz vor dem braunen Kabelkanal, den ich eingebracht habe, dazu gleich noch mehr. Wenn man genau hinschaut, erkennt man „meine“ Bohrung, etwas höher als der Kabelkanal, dort wo das rote Kabel abknickt. Von „meiner“ Bohrung kommend führt es zunächst zu dem dunklen Kasten (original italienische Verteilerdose), dort habe ich dann die Verdrahtung vorgenommen. Oberhalb erkennt man ein dünnes schwarzes Kabel, dieses stammt von den LED und war leider nicht ausreichend lang, deshalb musste auch das dunkle Kästchen dahin, ich hatte keine Lust, das Kabel zu verlängern. An der Stelle befindet sich nämlich eine bauseits vorgegebene Öffnung vom Staufach in die Heckgarage, die direkt unterhalb der Decke der Heckgarage mündet und die ich unbedingt nutzen wollte. Vom dunklen Kasten geht es zur hellen Verteilerdose, hinter der sich der Schalter für die LED befindet. Von hier gehen dann auch noch zwei Strippen in den Kabelkanal. ![]() Ganz oben rechts kann man die bauseitig vorhandene Öffnung vom Staufach in die Heckgarage erahnen. Dort habe ich direkt die LED angesetzt und an der Decke umlaufend verklebt. An der Decke schien es mir weniger gefährlich, dass ich die LED durch Ladung beschädige oder die Lichtausbeute verringere, weil etwas davor steht. Das untere, mittlere Fach ist recht tief und wird nicht vernünftig ausgeleuchtet. Da ich aber dort u.a. meine Werkzeugtasche aufbewahre und die nicht jedes mal rauszerren möchte, um an eine Kleinigkeit zu kommen, wollte ich da aber Licht haben und ich war ja eh gerade dabei. Das mittlere Staufach ist nach rechts weiter ausladend, als man so erkennen kann. Wenn man den Kopf mal reinsteckt, erkennt man, dass es bis an die Decke des oberen rechten Faches reicht. Dort habe eine weitere Bohrung für die Kabel eingebracht (Achtung, außerhalb des Gaskastens bleiben!) und konnte so einen kleinen LED-Streifen an die Decke des mittleren unteren Staufachs bringen. ![]() So sieht es dann im mittleren Staufach aus, schräg nach oben rechts fotografiert. ![]() Um die LED umlaufend an der Decke anzubringen, muss man 90° Winkel quer zur Laufrichtung überwinden. Ich habe dann meine LED offenbar zu weit geknickt, ab der Knickstelle war dann Ende im Gelände. Also die Streifen gelöst, repariert (es waren so kleine Verbinder dabei) und in größerem Bogen verlegt. Sah richtig schön sch…. aus und zu allem Überfluss löste sich dann nach einiger Zeit im Kurvenbereich der Streifen wieder vom Spiegelband. Folglich: Neue Lösung. Im Zubehör gibt es alle möglichen Varianten von Verbindern, insbesondere auch solche, die 90° vernünftig bewältigen. Dabei muss man aber auf die Breite des LED-Bandes achten, Standard für normale LED sind wohl 8 mm. Da meine aber auch noch zusätzlich wasserdicht oder zumindest abweisend sind, passten meine Verbinder nicht auf Anhieb, ich musste etwas nacharbeiten, am Ende hat es aber geklappt (ist aber eine fummelige Angelegenheit mit all diesen Verbindern, egal ob aus dem Zubehör oder original beiliegend). ![]() So sieht dann das Endergebnis aus, übrigens bei geschlossenen Türen der Heckgarage. Ich finde die Ausbeute wirklich klasse. ![]() Gaststeckdose für den Gasgrill: Nachdem wir uns einen Gasgrill zugelegt hatten und ich nicht eine zusätzliche Flasche mitschleppen oder ständig eine Flasche ausbauen wollte, musste eine praktikable Lösung her. Eine Außengassteckdose wollte ich nicht, da ich mich noch in der Dichtigkeitsgarantie befinde und mir der Einbau durch den Fachhandel zu teuer ist. Außerdem versuche ich sowieso, so wenig wie möglich „Löcher“ in die Außenhaut des Aufbaus zu verursachen. Also habe ich mir eine Gassteckdose im Gaskasten verbaut. ![]() Jetzt musste nur noch der Gasschlauch nach außen geführt werden. Dabei wollte ich vermeiden, dass die Tür zum Gaskasten und der Heckgarage dafür offen stehen müssen, also habe ich die Zwangsbelüftung des Gastkastens genutzt. Dort befindet sich ein engmaschiges Netz als Schutz gegen das Eindringen von Kleintieren. Dieses habe ich aufgeschnitten und mir aus Lochblech einen Schutz gefertigt. In diesen habe ich eine Öffnung eingebracht, durch die ich den Schlauch führen kann. Damit mir der Schlauch nicht durch das Blech beim Durchziehen beschädigt wird, habe ich einen kleinen Kantenschutz eingebracht, es ist einfach ein Stück Benzinleitung, das ich aufgeschnitten habe. ![]() Damit mir keine Tierchen eindringen können, wenn der Gasschlauch nicht im Betrieb ist, ist das Loch im Lochblech verschließbar und gegen Öffnen durch Vibration während der Fahrt mit einem kleinen Stift gesichert. ![]() Unter dem Netz (Kleintierschutz) befindet sich bei mir noch ein Blech, ich vermute, es soll die Öffnung gegen Spritzwasser schützen. Die Blechkante habe ich etwas nach unten gebogen, damit der Gasschlauch einfacher durchzuführen ist. Auch hier habe ich mit einem Stück aufgeschnittenem Benzinschlauch (man kann sicher auch einen anderen Schlauch nehmen, aber den hatte ich gerade zur Hand) die Kante geschützt und zusätzlich mit etwas schwarzem Panzerband gegen verrutschen gesichert (am oberen Bildrand erkennbar). Der schwarze Kasten unter dem Netz ist übrigens unser Außentemperaturfühler, der passte da gut hin. ![]() Jetzt noch die Kleinigkeiten, der Handtuchhalter: Unter Spüle war noch Platz für eine kleine Handtuchstange, die die Dame meines Herzens so gerne haben wollte. Im Baumarkt erstanden, federleicht und vor allem ohne Bohren befestigt. Es handelt sich um ein Klebesystem, welches sich rückstandslos entfernen lässt und sehr stark haftet. Eine silikonähnliche Masse (oder ist es sogar Silikon?) wird genutzt, kein Klebeband. Wenn man „nie wieder bohren“ googelt, erhält man zahlreiche Angebote. Wir haben bei uns im Haus mit dem System auch Handtuchhalter befestigt, die schwere, nasse Badetücher halten müssen, es funktioniert wirklich! ![]() Zum Schluss was ganz aufregendes, die Halterung für die Sonnenbrille: Über dem Fahrersitz mittels Klettband die Originalhülle fixiert und fertig. ![]() In diesem Sinne, bis demnächst Gruß Frasulist Hallo Frank, du und Jack Smith macht mir Sorgen :D :D Danke für deine ausführliche Beschreibung der Beleuchtung. Ich sitze gerade über meiner Planung. Dank euerer Anregungen werd ich bei meiner Frau des Herzens wahrscheinlich wieder ein Held sein :nixweiss: :nixweiss: Gruß Heinz Ja, das Heldentum ist halt manchmal mit etwas Mühe verbunden :lol: . Demnächst kommt noch eine kleine Fortschreibung, habe da etwas wirklich sinnvolles in Planung, geringer Aufwand und großer Nutzen. Ich hoffe, dass ich es mit Hilfe meines Schwiegersohnes in spe (der Gute ist Industrieanlagenelektroniker und hat bereits die Hälfte der Meisterschule hinter sich) hin bekomme. Der Bengel ist wirklich gut in seinem Fach. In der Elektrik ist mein Wissen doch eher schlicht und bei Relaisschaltungen möchte ich wegen der Brandgefahr dann lieber doch nicht der Lehre von Versuch und Irrtum folgen. LG, Frasulist |
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