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Seit mehr als einer Woche sind wir zurück- hier beginnt mein Bericht:
7. April 2006 Endlich ist es wieder so weit. Wir haben Osterferien und es geht Richtung Südfrankreich. Unser grobes Ziel wird die Provence sein. Den Mont Ventoux wollen wir mit dem Wohnmobil erklimmen, in der Nähe des Pont du Gard wollen wir Freunde treffen und auf jeden Fall wollen wir nach Les Stes Maries de la Mer- denn dort lernten wir 1974 das freie Campen ,damals mit dem Zelt, kennen und die Wurzeln zu unserem heutigen Urlaubsverhalten mit dem Wohnmobil haben dort ihren Ursprung. Nachmittags geht es hier in Limburg los, im Radio werden heute nur Staus ab 4 Kilometern Länge gemeldet, aber bei uns geht es ganz gemütlich über Wiesbaden an Mainz und der Pfalz vorbei ins Elsass. Wir beehren den ersten Supermarkt hinter Lauterburg, um unter anderem unsere Garage mit Coladosen, pfandfreiem Bier, ein paar Flaschen Wein und einer Flasche Ricard zu bestücken und natürlich zu tanken (1,05 Euro). Als Ziel für diesen Tag haben wir Kaysersberg ausgeguckt, das liegt etwas über 300 km von zu Hause entfernt- also ganz angenehm für den ersten Urlaubstag. Der Stellplatz kostet incl. V+E 4 € bis 9 Uhr morgens- danach 2 € für den Tag. Am nächsten Tag, Samstag den 8. April werde ich von einem eigenartigen Geräusch geweckt und wie ich dann richtig vermute sind es Störche. Sie brüten auf der nahe gelegenen Kirche. Ein schöner sonniger Tag beginnt- nachts zeigte das Thermometer nur wenige Grad über Null und vom nahen Bäcker holen wir das erste Baguette. Auf der Weiterfahrt zurück zur N 83 halten wir kurz in dem malerischen Ort Eguisheim, um ihn zu besichtigen und fahren dann immer weiter auf der N 83 bis Baume les Dames. Hier steht die Besichtigung und Begutachtung des Stellplatzes auf unserem Programm. Toll ist der. Wir kennen ihn aus früheren Jahren, da konnte man dort zwar gut übernachten, aber besonders ansehnlich war er damals nicht. Wir wollen dort aber heute nicht bleiben sondern fahren nach einer ausgiebigen Mittagsrast weiter bis Vilars les Dombes. Schon Kilometer vorher liest man auf Schildern, dass der Zutritt zu den Seen dieser Gegend verboten ist. Hier gab es ja im vorigen Jahr schon Fälle von Vogelgrippe und wie befürchtet ist auch der sehr attraktive Vogelpark auf unbestimmte Zeit geschlossen. Scheinbar hat man die sonst dort beheimateten Vögel weggebracht. Jedenfalls hören wir sie nicht. Nur ganz viele Störche nisten in den Birken. Aber auf dem Parkplatz stehen schon einige Wohnmobile, um hier zu übernachten. Das wird durch ein Schild ausdrücklich für 24 Stunden erlaubt. Normalerweise schließt abends ein Tor den Parkplatz ab- dann ist eine Zufahrt nicht mehr möglich- aber das ist im Moment natürlich nicht der Fall da ja der Park und dass Besucherzentrum völlig verwaist sind. Eine kostenlose V+E ist auch vorhanden. Man schläft dort sehr ruhig. Am Sonntag, 9.4. ist´s morgens bewölkt . So beschließen wir, nachdem wir zunächst auf der Umgehungsautobahn Lyon hinter uns gelassen haben, auch noch ein paar Kilometer auf der Autobahn nach Süden zu bleiben. Wir fahren also bis Valence Süd und zahlen dafür 11,20 Euro. Weiter dann bis Vaison la Romaine. Hier gibt es einen neuen Stellplatz, ausgeschildert von allen Straßen Richtung Innenstadt aus. Er ist kostenlos- hat noch keine V+E und liegt nur wenige Meter von dem Parkplatz entfernt auf dem sonst Wohnmobile unbehelligt stehen konnten. Das ist nun nicht mehr erwünscht- ein Schild deutet darauf hin- aber die dazu gehörende Schranke ist im Moment nicht geschlossen- vermutlich dann erst im Sommer. Uns lockt der Mont Ventoux (obwohl wir nicht besonders viel von ihm sehen können)und wir begeben uns erst mal auf die Fahrt nach Bedoin. Schon dahin ist aus dieser Richtung kommend die Fahrt ein wenig abenteuerlich. Und kurz hinter dem Ort verkündet ein Schild dass der Col gesperrt ist und die Zufahrt nur bis zum Chalet Reynard in etwas mehr als 1400 Metern Höhe möglich ist. Aber da wir schon mal dort sind probieren wir es trotzdem, um dann auf dem Parkplatz des Chalets völlig in den Wolken zu stehen. Na gut, dann eben wieder runter, vorbei an unzähligen blühenden Mininarzissen und Rosmarinsträuchern, nach Vaison la Romaine- noch ein Spaziergang durch die sehr sehenswerte Altsstadt und dann eine ruhige Nacht auf dem Stellplatz. Montag 10.4. Nachts hat es angefangen zu regnen. Also macht es nicht besonders viel Spaß durch die Weinorte des Cote de Rhone zu fahren und auch Avignon lassen wir rechts liegen. Keiner hat Lust hier anzuhalten. Anders dann in Arles. Dort waren wir schon ganz lange nicht mehr, wir lieben diese Stadt….und der Regen hat aufgehört. Also parken wir am Gare de Routier und begeben uns auf einen Spaziergang durch die alte Stadt. Wir besichtigen die Arena von außen, bummeln durch die Gassen und genehmigen uns ein vietnamesisches Menue. Für Ostern wird hier eine Riesenferia vorbereitet. Zig Karussells und andere Fahrgeschäfte werden schon aufgebaut. Uns zieht es aber weiter – endlich nach Stes Maries. Die Straße ist die gleiche die wir schon vor 32 Jahren fuhren und an jeder Ecke winkt uns Altbekanntes zu. Zwar ist Stes Maries inzwischen überaus touristisch aber für mich hat es trotzdem einen Teil des Charmes behalte den es auf uns vor so vielen Jahren ausstrahlte. –Jedenfalls jetzt im Frühjahr -. Am Stellplatz im Ort- der scheinbar ziemlich voll ist, fahren wir vorbei- zielsicher Richtung Plage Est. Hier liegt der 2. Stellpatz des Ortes ebenfalls für 6 Euro pro Tag incl. V+E. Er ist mit 200 Plätzen ausgewiesen. Ein Teil davon liegt auf einem sehr ordentlichen Parkstreifen an der Strandpromenade- die anderen- und mehr- verteilen sich kilometerweit am Strand entlang. Denn dort kann man nach wie vor übernachten. Auch hier im Ort rüstet man für das Ostergeschäft. Wir finden noch einige Lokale und Geschäfte die wir von früher kennen (vor 4 Jahren waren wir im Sommer das letzte Mal hier) und sehen auch viel Neues. Die Getränkepreise sind „umwerfend“. Fotos gibt es auch --> Link A. Dienstag 11.4.
Knallblauer Himmel, die Sonne strahlt schon am frühen Morgen in unser Bett ….und wir haben Mistral….Also bleiben wir auf dem befestigten Parkplatz- denn am Strand fliegt der Sand. Wir lesen, sonnen uns(windgeschützt), bummeln durch den Ort und gönnen uns abends 3 Portionen Muscheln. Leider gibt es kaum die von uns so geliebten und hier typischen Tellines. Sehr schmackhafte Minimuscheln- die hier im Sommer von Fischern mit speziellen Schleppnetzen zu Fuß aus dem Meer geholt werden. Und auch den 12.4. -Mittwoch verbringen wir noch faulenzend in Stes Maries. Wir spazieren durch die Gegend und bestaunen die Flamingos. Am Donnerstag den 13.4. Will ich dann unbedingt weiter und zwar Richtung Port St. Louis. Unterwegs sehen wir, dass Spargel gestochen wird und erstehen schnell ein Kilo, dazu guten Roséwein und kleine, duftende Erdbeeren- wie sich später herausstellt schmecken sie zuckersüß. Unser Weg führt uns durch die Camargue vorbei an Vögeln, Stieren, Pferden, in der Sonne glitzernden Reisfeldern dann mit einer Fähre –Bac de Barcarin über die stürmische, sehr wasserreiche Rhone. Zum Glück nur wenige Meter- das Schiff schaukelt extrem. Dann an Salin du Giraud vorbei nach Port St. Louis. Der Stellplatz dort, mit V+E, sieht gut aus- ist aber total voll, jedoch darf man wenige Meter weiter am Kanal hinter der Zugbrücke ebenfalls 48 Stunden kostenlos stehen. Auch hier stehen schon viele Wohnmobile. Dagegen ist der als Übernachtungsmöglichkeit auch hier im Forum erwähnte Plage Napoleon fast völlig leer. Es finden dort zwar Kite Meisterschaften statt- aber der Mistral ist hier ganz extrem zu spüren- dazu knallt die Sonne wenn man dann geschützt vor dem Wohnmobil sitzt vom Himmel. Und hinter all dem qualmen die Schlote der riesigen Raffinerien von Fos. Nee, hier bleiben wir nicht, hier würde ich auch im Sommer nicht schwimmen gehen wollen- also verlassen wir den Strand und fahren zurück nach Stes Maries (auf Wusch eines einzelnen Familienmitgliedes). Dort wollte ich am Freitag dem 14.4. sowieso noch einmal hin, denn da findet, wie jeden Montag und Freitag, der Wochenmarkt statt. Ein sehr malerischer Markt mit erstklassigen Lebensmitteln, guten Wein und vielem was man als Tourist unbedingt erstehen muss. Nach dem Marktbesuch und einem letzten Café am Platz geht es dann aber unwiderruflich weiter – jetzt nach Westen. Unser nächstes Ziel ist Le Grau du Roi. Der Stellplatz ist schnell gefunden- wir orientieren uns an den Rutschbahnen des Schwimmbades, und einen Platz für uns gibt es auch. Jedem Wohnmobil steht eine relativ große Parkfläche zur Verfügung- bezahlt werden muss bei der Abreise am Automat- nach geparkten Stunden- wie auch die PKWs die auf dem angrenzenden Parkplatz stehen. Der Stellplatz liegt direkt am Strand- da entlang kommt man auch in etwa 200 oder auch mehr Metern an eine Kanal der vom Meer in die Stadt führt. Hier kann man die einlaufenden Fischerboote und ihren Fang beobachten- dann über eine Drehbrücke in die sehr turbulente, touristische Stadt marschieren. Wieder einmal mein Gedanke- zum Glück ist erst Ostern. Nachts schlafen wir aber auch hier sehr gut bis uns kurz nach 2 (!) Uhr ein mit scharfem Wasserstrahl gegen die hintere Wand unseres Wohnmobils bretternder Wassersprenger weckt. Wir wunderten uns schon wieso der angrenzenden Rasen so schön grün ist………Also ein Tipp- wer da mal stehen möchte- möglichst auf den dem Rasen gegenüber liegenden Parkstreifen stellen. Großen Abstand zum Rasen kann man nämlich nicht halten- die Parkplätze sind sonst zu kurz. Längere Wohnmobile v. 7 Metern und mehr haben da sowieso Probleme, genug Platz zu finden. Zum Glück stellte der Rasensprenger dann aber nach etwa einer halben Stunde seine Tätigkeit wieder ein. Samstag 15.4. Und heute wollen wir nach Palavas les Flots. Riesenstellplatz im Yachthafen- schön angelegt, Platz für 100 Wohnmobile und am Mittag schon voll. Wir haben aber Glück und bekommen doch noch einen schönen großen Platz- die jedem Wohnmobil zustehende Fläche ist sehr großzügig bemessen und wird auch eingehalten- sonst könnte man gut und gerne fast doppelt so viele Fahrzeuge auf den Platz quetschen. 8,44 € kostet der Platz pro Nacht- incl. Kurtaxe, Duschen und Toiletten. Demnächst mehr Aretousa Hab schon lange auf Deinen Bericht gewartet! hatte schon gedacht ich hätte was überlesen.
Aber das Warten hat sich gelohnt! Freu mich schon auf die Fortsetzung. Den Stellplatz gabs letzten Herbst in Vaison noch nicht. Wir standen noch auf dem geduldeten parkplatz. Nur schade, daß es mit dem Ventoux nicht geklappt hat! Kann aber um diese Jahreszeit passieren. Ist schon ein faszinierender Berg. Na, den tragen sie auch in den nächsten Jahren nicht weg. Das klappt irgenwann bestimmt. Am besten halt bei klarem Wetter... Pssstt....es hat dann doch noch geklappt....kommt später
Aretousa :daumen2: Sehr schön Frau Nachbarin! :respekt:
Wir sind schon auf Teil 2 gespannt. :?: Es geht mal weiter
(Palavas les Flots) Wir machen einen Stadtbummel hin zum stürmischen Meer und testen die Seilbahn über den Wasserlauf der zum Meer hin führt. Vor dem Stellplatz haben es sich etliche Wohnmobile gemütlich gemacht. Wenn man schon nicht rein kommt bleibt man eben vor dem Tor. Am Ostersonntag 16.4. weckt uns morgens eitel Sonnenschein. Im Ort ist ein kleiner Markt und Liebhaber getunter Autos treffen sich zum Bestaunen der Fahrzeuge und einer Stadtrundfahrt unter Polizeibegleitung. Wir fahren per Aufzug auf den Aussichtsturm in dem sich auch das Fremdenverkehrsbüro befindet, genießen die Aussicht und freuen uns über das rege Treiben tief unter uns. Wieder ganz unten angekommen müssen wir ganz schnell ein Lokal für unser Ostermenü ansteuern, denn ab 12 Uhr sind hier ganz schnell alle Plätze besetzt. Nach einer feinen Malzeit und einer anschließenden Siesta verlassen wir um 16 Uhr den Platz- bis zu dieser Uhrzeit darf man dort stehen. Jetzt verlassen wir das Mittelmeer und fahren langsam ins Landesinnere, zunächst nach Nîmes. Dort beschließen wir die Arena mit Hilfe eines bzw. dreier Audioführern zu besichtigen. Gigantisch! Die Erzählungen auf dem Band sind sehr unterhaltsam und informativ- ich sehe mich in schwindelnder Höhe einem U2 Konzert lauschen……Als wir später Nîmes wieder Richtung Beaucaire verlassen wollen bildet sich meine bessere Hälfte ein, man könne in einer fremden Stadt einfach mal nach rechst abbiegen, um dann irgendwann auf die in dieser Richtung vermuteten richtigen Straße zu landen…. Er schafft es. Zwischen uns und die am Straßenrand geparkten Autos passt links und rechts mehr oder weniger nix! Mal ne Preisfrage- wie kommt man aus einem Wohnmobil raus das zwischen PKWs eingeklemmt in einer äußerst engen Straße feststeckt? Zum Glück müssen wir es nicht ausprobieren. Schon bald sind wir in Beaucaire bzw. etwas außerhalb beim Mas de Tourelle, dem von uns für diesen Abend ausgeguckten Winzer. Leider ist niemand dort. Weder ein weiters Wohnmobil noch irgendjemand der uns das gallo- romanische Weingut zeigen könnte. Aber wir stehen idyllisch und ruhig. Und genug Wein für den Abend haben wir sowieso an Bord. Aber auch am Ostermontag, 17. April, erscheint dort niemand, also verlassen wir das Weingut unbesichtigt. Und fahren Richtung Pont du Gard. Die berühmte ehemalige Wasserleitung aus römischer Zeit- zu bestaunen auf jedem 5 Euro Schein. Allerdings steht uns der Sinn weniger nach einer Besichtigung, wir wollen Freunde auf dem Campingplatz Les Gorges du Gardon bei Vers-Pont- du-Gard treffen. Der Campingplatz liegt sehr schön unmittelbar über dem Gardon- dem Fluss der unterhalb der berühmten Brücke durchfließt. Er ist sehr schattig und in der Nebensaison relativ preiswert. Im Sommer ist er aber garantiert gerappelt voll. Man kann im Fluss und in einem Schwimmbad baden, paddeln oder Kanu fahren und auch in der Umgebung radeln.
Nachdem wir unser Wohnmobil abgestellt haben radeln wir erst mal zu einem in der Nähe stattfindenden Osterpicknick mit Musikuntermalung. 3 Tage kann man hier auf dem riesigen Gelände eines Bauernhofes essen, trinken und es sich gut gehen lassen. Wir lauschen zunächst mit einem Gläschen Wein für 50 Cent gut versorgt den unterhaltsamen Gesängen eines gemischten Chores der Trinklieder zum Besten gibt. Und lassen uns dann von einer Brassband zu einem musikalischen Spaziergang animieren. Super unterhaltsam und sehr entspannend. Von einem Aussichtspunkt aus sehen wir in der Ferne den Pont du Gard- auf eine weitere Besichtigung verzichten wir- wir waren ja schon mindestens 3 mal dort. Abends dann gibt’s eine Geburtstagsparty zu der jeder Gast etwas zu Essen beisteuert- so kann man auch auf dem Campingplatz mit 30 Leuen feiern. Am Dienstag, dem 18 April ist eine „Männerradtour“ angesagt. Find ich eigentlich gar nicht so gut. Ich radele ja auch gerne. Aber lesen mag ich auch. Naja- die Männer kommen erst am frühen Abend wieder zurück- für die Untrainierten in der Truppe war es ganz schön anstrengend…….Und ich hab mich richtig schön erholt. Am Mittwoch dem 19. April will H-W dann einen Salat für knapp 20 Personen zum Essen beisteuern. Aber worin macht man so ein Essen- unser Wohnmobil ist ja nur für 3-4 Personen eingerichtet. Nun, wir müssen sowieso einkaufen fahren, denn die Salatzutaten fehlen ja auch. Und bei der Gelegenheit erstehen wir dann einfach eine neue Spülschüssel. Die reicht für den großen Salat. Unsere Einkäufe tätigen wir in der sehr sehenswerten, malerischen Stadt Uzès. Gleich zu Anfang des Ortes sehen wir einen sehr ruhigen Parkplatz auf dem sich einige Wohnmobile, vermutlich auch für die Nacht, niedergelassen haben. Auch einen France Passion Winzer gibt es in dem sehr sehenswerten Ort. In der Stadt dann den sehr appetitanregenden Place aux Herbes wo offensichtlich mehrmals wöchentlich Märkte stattfinden. --> Link Es gibt schöne Arkadengänge und ganz viel sehr sehenswerte Geschäfte, Kirchen, Museen, Lokale. Hier hin werden wir auf jeden Fall mal wieder kommen. Zurück auf dem Campingplatz dann noch ein schöner , langer Abend im Freundeskreis. aber am
Donnerstag, dem 20. April zieht es uns wieder weiter. Seit Nîmes schon sehn wir den Mont Ventoux völlig klar im Sonnenschein- scheinbar nur wenige Kilometer entfernt. Also fahren wir heute über Avignon –ohne Besichtigung- ganz schnell in Richtung des angestrebten Berges. Die Straße von Carpentras nach Bedoin ist gut zu fahren und tatsächlich steht hier nun auf dem Schild an der Straße zwar immer noch dass der „Col“ also Pass geschlossen ist- frei ist aber die Straße bis zum „sommet“ und das ist laut Wörterbuch der Gipfel. Wir kommen ganz schnell vorwärts und gelangen ziemlich schnell bis ganz oben. Ein tolles Gefühl, es mit dem Wohnmobil bis obenhin zu schaffen- die Radfahrer erbringen natürlich eine vergleichsweise viel größere Leistung. So ganz wohl fühle ich mich dort oben aber nicht, schließlich müssen wir die vor allem am Schluss supersteilen Kehren ja auch wieder runter. Zudem brauen sich gerade jetzt ein paar ganz schwarze Wolken zusammen und in nächster Nähe donnert und blitzt es. Also schnell ein paar Erinnerungsfotos dann den Souvenirshop beehrt- hier muss das einfach sein- und schnell wieder runter vom Berg. Aus ein paar Metern Entfernung vom nächsten größeren Parkplatz aus machen wir dann noch ein paar schöne Fotos. Die schwarzen Wolken sind auch schon wieder vorbei gezogen. In Bedoin dann ein Caféstop. Ein verschlafener Ort in der Provence wir sitzen unter kahlen Platanen und träumen auch hier davon einmal wiederzukommen und länger zu bleiben. Weiter dann zur Domaine Bouletin einem Winzer bei France Passion. Der Platz hinterm Haus sehr ruhig, die Begrüßung freundlich . Wir kaufen ein paar Liter Rotwein für meinen Geburtstag. Am Freitag, dem 21. April geht es dann über die Nationalstraße bis Vienne, dann wollen wir per Autobahn um Lyon drumherum- wie kann man nur- am Freitagnachmittag….irgendwann flüchten wir auf die kostenpflichtige Autobahn Richtung Genf- zahlen ein paar Euro und verlassen diese dann wieder um noch einen kurzen Abstecher nach Pérouge zu machen bevor wir dann wieder den Vogelpark in Vilars les Dombes ansteuern. Wo wir dann wie auch mindestens 20 andere Wohnmobilbesatzungen bestens schlafen.
Am Samstag, dem 22. April dann dieselbe Strecke wie auf der Hinfahrt zurück. Jetzt nach 14 Tagen ist alles viel grüner als noch auf der Hinfahrt. Die Weinstöcke unterwegs haben die ersten Blätter angesetzt und alles blüht. Wir diskutieren wo wir die letzte Nacht verbringen wollen und entscheiden uns für Worms. Zunächst aber machen wir wieder Mittagsrast in Baume les Dames, fahren dann ganz gemütlich am Doubs entlang- auch so eine Gegend in der man unbedingt mal länger bleiben müsste und erleben schließlich wie kurz vor Lauterbourg die Dame im Kassenhäuschen der Super U Tankstelle direkt vor unserer Nase die Kasse zumacht, obwohl es eigentlich noch gar nicht 18 Uhr ist. Mit uns ärgern sich noch einige deutsche Autofahrer die jetzt – ohne entsprechende französische Bankkarte nicht mehr tanken können. Aber inzwischen ist hier der Diesel sowieso um einige Cent teurer geworden- in Südfrankreich war er erheblich billiger und in Worms zahlen wir am nächsten Morgen den gleichen Preis wie hier im Elsass. Trotz der Osterferien ist der Platz in Worms mal nicht überfüllt. Der Grund- es gibt jetzt einen Kassenautomat. Hihi- wir zahlen gerne 4 Euro wenn wir dadurch sicher sein können, einen freien Platz zu finden. Und am Sonntag dem 23. April geht es dann ganz gemütlich aber doch auf schnellstem Weg zurück nach Hause. Hier gibt es noch ein paar Fotos --> Link Insgesamt sind wir 2.697 km gefahren und waren 17 Tage unterwegs.
Wir haben unzählige schöne Orte gesehen und träumen nun wieder davon endlich einmal gaaaanz lange in Frankreich Urlaub machen zu können. A. Super Bericht Lena,
tolle Fotos, besonders Eure Pass-Fahrt. Würde uns gewiss auch gefallen. :P Lange Urlaub in Froonkreich? Der Sommerurlaub kommt doch gewiss??!! :wink: über die Straße. Psssst verrat mich nicht- ich arbeite gerade für die Schule...... :D Geht schon klar. :wink: Sehr schöner Bericht und ebensolche Fotos. Schön, daß es geklappt hat mit dem Mont Ventoux. Haben bei Euch auch die Bremsen gequalmt bei der Abfahrt?
Gewitter am heiligen Berg haben ihren eigenen Reiz. Wir hatten das schon zweimal: einmal direkt am Berg und einmal bei Carpentras im letzten September Hallo Aretousa,
sehr schöner Bericht. Ich glaube, wir werden im nächsten Jahr auch mal einen Frankreich-Urlaub machen. Dein Bericht und Deine Fotos machen auf jeden Fall Lust darauf.
Ganz manchmal wünscht man sich schon im Rentenalter zu sein, gell!? Wenn ich Deinen Bericht so lese frage ich mich, warum wir noch nie in dieser Region Frankreichs waren. Der Frühling scheint dafür die beste Zeit zu sein, nicht überlaufen und offensichtlich hattet Ihr angenehme Temperaturen. Und diese Fotos.... wunderschön :ja: Ja die Temperaturen waren herrlich- mal abgesehen vom eisigen Mistral der es verhindert hat dass ich ins Mittelmeer gehüpft bin.Ich gehe nämlich sonst bei jedem Wetter in fast jede Pfütze. (z.B. Fronleichnam oder Pfingsten Nordsee in Holland :D )Der Mistral macht aber auch dass man einen wahnsinnig blauen , klaren Himmel hat.
Wir sind leider ferienabhängig sonst würde ich sehr gerne mal um Pfingsten herum nach Südfrankreich fahren. da haben leider nur die Bayern und Baden- Württemberger frei. Ja, und aufs Rentenalter- so es denn irgendwann mal kommen sollte freue ich mich riesig. Ich denke gerade darüber nach auch nächstes Jahr Ostern wieder in die Gegend zu fahren. Aretousa Das mit dem blauen Himmel bei Mistral kann ich vom vorigen Herbst her bestätigen. Herrlich klar aber im Wind saukalt. wenn ich darf.
Im Frühjahr hatten wir uns in Worms verfranst und nur schwer den Womoplatz gefunden, Schnee war angesagt und fiel natürlich und der Stellplatz war leer. Also zurück zum Naturfreundehaus, davor gestellt, richtig gegessen und getrunken, geschmeckt hat´s sehr gut, die Leut waren und sind sicher immer noch sehr freundlich, man saß mit Blick auf den Rhein und nachher direkt gings direkt ins Bett und morgens alles voller Schnee. Super, ging auch ohne Stellplatz! Wenn es den Leuten vom Naturfreundehaus recht ist ist das sicher O.K. Und bei Schneefall steht man ja auch vermutlich niemand im Weg. Ebenso gibt es ja eine ganze Menge Wirte die eine Übernacnhtung gerne erlauben wenn man im Gegenzug etwas verzehrt.
Allerdings tummelten sich bisher auf und um den Wormser Stellplatz an den Hauptreisewochenenden 40 und mehr Wohnmobile pro Abend- da dürfte es eng werden beim Naturfreundehaus wenn die nun dorthin ausweichen würden. Ist ja auch nicht Sinn der Sache wenn eine Stadt schon einen gut angelegten Stellpaltz zur Verfügung stellt. Aretousa @Aretousa
Eine sehr schöner Bericht. An einigen Orten waren wir auch schon. Bisher haben wir Ostern und im Herbst immer nur eine Woche Frankreichurlaub gemacht. Aber das ist doch etwas hetzig. Wie wollen zukünftig entweder im Herbst oder Ostern für 2 Wochen reisen. Ich wollte meinen Chef davon überzeugen dass 30 Tage Urlaub für einen Wohnmobilbesitzer eindeutig zu wenig sind. Aber der sieht das ganz anders, leider. :( Andreas Kompliment, Aretousa.
Bin eben erst dazu gekommen, Deinen wirklich informativen und hübschen Bericht zu lesen - und die Bilder mit dem vielen Blau erst ... traumhaft!! France Passion scheint ja wirklich eine Super-Sache zu sein. Wenn wir mal wieder Frankreich ansteuern, muß das unbedingt in die nähere Planung mit einbezogen werden. Gut, daß es das Forum gibt!! Wohin geht die nächste Reise und - vor allem : WANN ?? Liebe Isa Hallo Aretousa,
ein wirklicher toller Bericht. Als Frankreich-Fan bekommt man ja sofort wieder Sehnsucht. Wo in der Carmargue war das genau. Wir waren letztes Jahr in einem Ort mit dem Namen Maries die.... in diesem Ort ist jedes Jahr, ich glaiube im Mai, eine große Zigeunerwahlfahrt. Wir waren auf anhieb in die Gengend und den Ort verliebt. Auf weitere schöne Reiseberichte. Klaus Hallo Klaus
soweit ich weis ist diese Sinit u Roma Treffen jedes Pfingsten, wir waren vor 13-14 Jahren schon mal live dabei, das war ein wahsinns Erlebniss. Gipsy Kings haben da Live an der Kirche gespielt Die Wallfahrt findet jedes Jahr am 24. /25. Mai statt und noch eine weitere Wallfahrt am 22. Oktober aber dann ohne die schon erwähnten Zigeuner bzw. Sinti und Roma.
Im übrigen gibt es einige dieser ich glaube Romafamilien die in Stes Maries ansässig sind und dort in der Nähe der Kirche gerne aus der Hand lesen. Es sind nach wie vor die Gleichen wie vor 30 Jahren bzw. ihre Kinder und sie gehören zum Stadtbild. Vor vielen Jahren wohnten sie in ihren Wohnwagen etwa dort wo jetzt einer der offiziellen Wohnmobil Stellplätze ist....Damit schließt sich der Kreis. Ja und Manitas de Plata begann dort seine Weltkarriere und die Gypsy Kings stammen ja aus dem nahen Arles- wurden dort wenn ich mich nicht irre von Brigitte Bardot entdeckt und sangen dementsprechend auch oft in Les. Stes Maries d.l. Mer. Soirés Gitanes - also Abende mit Musik der Zigeuner gibts dort ziemlich oft. Diese fahrenden Leute heißen in Frankreich übrigens Gens de Route- also Leute der Straße und folkloristisch Gitan bzw Gitane. Die weilbliche Version kennt man als Zigarettenmarke. Eine Unterscheidung in Sinti und Roma gibts meines Wissens in Frankreich nicht. Habe jedenfalls noch nichts darüber gehört. Aretousa |
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