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Ölzusatz 1, 2


psbu am 04 Mai 2006 21:43:04

Hat jemand Erfahrungen mit Ölzusätzen
oder Dieselzusätzen gemacht, die die Leistung erhöhen
sollen und den Spritverbrauch angeblich senken ?


Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Joda am 04 Mai 2006 23:02:54

Diese Zusätze erhöhen nur den Geldbestand des Verkäufers, während sie deinen Portemoirneinhalt senken.
Bringen wird das eher nichts, im Gegenteil: wenn du Pech hast, versauen dir die Zaubermittel die Eigenschaften der Additive, die im Öl/Kraftstoff enthalten sind. :roll:

Walter

[Admin] am 04 Mai 2006 23:53:50

Wenn durch einfaches Hinzufügen irgendwelcher Mittelchen die Eigenschaften des Öls verbessert werden könnten - warum sollten dann die Hersteller auf diesen Produktvorteil verzichten und "bessermachende" Zusätze nicht gleich selbst bei der Herstellung verwenden?

Häufige Ölwechsel sind hundert mal besser als teure Zusätze.

Anzeige vom Forum


Gast am 05 Mai 2006 01:04:29

@ Joda und Dirk

Also wenn ich solch ein Zeug verkaufen würde, müßte ich Euch jetzt aber wirklich wiedersprechen. :evil:


G.M.

psbu am 05 Mai 2006 10:45:03

Könnte es nicht auch sein, daß die Fahrzeugindustrie und
die Öllobby etwas gegen diese Zusätze hat, weil sie natürlich ihre Leistungen wie Ölwechsel, Motorreparaturen etc. verkaufen möchten.
Selbst in meiner BMW Werkstatt möchte man teueres Motoröl beim Wechsel verkaufen und dann noch zusätzlich irgend son ein Zeug für 30€ für
0,25 l mit in den Motor schütten um die Schmiereigenschaften noch zu verbessern.
Das Mittel ist dann aber von BMW freigegeben.
Merkwürdig


[Admin] am 05 Mai 2006 11:05:47

Dann würden die Ölhersteller selber Öl anbieten, wo drauf steht: "in diesem Öl sind alle super-duper-wahnsinns Zusätze schon drin, sie brauchen keine weiteren hinzufügen"

um:

1.) das "Zusätze-Geld" selber zu verdienen
und um
2.) die Zusätze-Hersteller vom Markt zu verdrängen.

Das ist alles ganz einfach eine Frage marktwirtschaftlicher Logik.........

Mobi am 05 Mai 2006 12:03:37

Logisch, daß solche Zusätze angeblich "die Leistung erhöhen und den Spritverbrauch senken".

Niemand wird schreiben, daß seine Zusätze nichts bringen oder gar die Gewährleistung der Kfz.-Hersteller und der Ölfirmen unterbinden.


Mobi

Theo77 am 05 Mai 2006 12:19:04

Ich wär aber immer vorsichtig mit solchen Zusätzen. Mir sagte mal ein KfZ-Meister : "Wenn man dieses Zeug im Öl hat, kann man auch mal ein paar km ohne Öl fahren, der Schmierfilm bleibt erhalten, so gut ist das Zeug."
Auf die Frage, ob er das auch mit seinem Auto machen würde, bzw ob er jemanden kennt, der das schon mal gemacht hat, verneinte er komischer weise.
Wundermittel sind meist nur wunderlich teuer.

NaviGer am 05 Mai 2006 14:37:32

@alle,
Molybdändisulfid (MOS2) bringt wirklich etwas für die Notlaufeigenschaften, d.h. wenn kein Öl mehr im Motor / Getriebe ist.
Z.B. kann ein Hubschrauber, nachdem MOS2 in das Getriebeöl gegeben wurde und er ein paar Stunden gefogen ist, bis zu einer 3/4 Stunde OHNE Getriebeöl fliegen.

Palmstroem am 05 Mai 2006 16:15:27

also in dem Hubschrappschrapp möchte ich nicht sitzen!

Jürg

Mobi am 05 Mai 2006 16:16:42

Frage an NaviGer:

Fliegen denn alle Hubschrauber mit MOS2 und wenn nein, warum nicht?

Mobi

jonathan am 05 Mai 2006 16:22:44

Wichtig: Öl- und/oder Dieselzusätze sorgen in aller Regel für einen Verlust der Garantie des Fahrzeugherstellers !
Warum wohl ???!!!!

Werner

NaviGer am 05 Mai 2006 19:00:23

@Mobi,
die militärischen fliegen auf jeden Fall damit. Dann braucht man nämlich den Getriebeöltank nicht gegen Beschuss (soweit das überhaupt möglich ist) zu sichern. In einer 3/4 Stunde kommt der mit 350 km/h ganz schön weit.
Bei den zivilen europäischen wird MOS² auch gerne genommen, das Getriebe hat intern erheblich weniger Reibung, dadurch braucht man nicht so stark zu kühlen, dadurch wird der Kühler kleiner, dadurch sinkt das Gewicht, dadurch sinken die Kosten ....
Sei ein Helikopter Getriebe muss übrigens ganz schön was umsetzen: Von ca. 40.000 Umdrehungen/Minute von der Turbine bis auf ca. 250-350 Umdrehungen/Minute für den Hauptrotor. Man kann's eigentlich kaum glauben: Der Hauptrotor dreht sich nur mit 4-6,5 Umdrehungen/Sekunde

MOS² hat die schöne Eigenschaft, dass es die 'mikrofeinen' Poren des Metalls ausfüllt und sich auf das Metall im Micron-Bereich aufplattiert. Es reibt dann nicht mehr Metall auf Metall sondern MOS² auf MOS². Das abgeriebene MOS² wandert dann wieder in den Ölkreislauf und plattiert sich wieder auf.
MOS² plattiert sich übrigens nur dort auf, wo Druck vorhanden ist. Etwa 98% der Automotoren vertragen MOS², es müssen dafür die Bohrungen zur Ölversorgung passen (MOS² ist dickflüssiger als Öl) und das Lagerspiel darf nicht zu klein sein (weniger ein Problem).

Ich habe oben geschrieben: 'es reibt', eigentlich müssen die Zahnräder in einem guten Getriebe auf einander abrollen. Die Reibung bekommt man allerdings nie ganz weg, ein Getriebe beim PKW hat ca. 1% Verlust (vor 30 Jahren waren es noch 3%).

Mobi am 05 Mai 2006 19:17:13

@ NaviGer

Danke für die Aufklärung. Ich kenne MOS2 (z.B. Liqui Moly) schon seit ca. 40 Jahren aus der Werbung und dem Kfz.-Handel. Habe aber nie so richtig an die genannten Eigenschaften geglaubt. Aber was Du da schreibst, hört sich ja gut an.

Mobi

Gast am 05 Mai 2006 19:22:37

psbu hat geschrieben:Könnte es nicht auch sein, daß die Fahrzeugindustrie und
die Öllobby etwas gegen diese Zusätze hat, weil sie natürlich ihre Leistungen wie Ölwechsel, Motorreparaturen etc. verkaufen möchten.
Selbst in meiner BMW Werkstatt möchte man teueres Motoröl beim Wechsel verkaufen und dann noch zusätzlich irgend son ein Zeug für 30€ für
0,25 l mit in den Motor schütten um die Schmiereigenschaften noch zu verbessern.
Das Mittel ist dann aber von BMW freigegeben.
Merkwürdig



Ich war bei BMW Schrauber, das einzige was wir den Kunden empfohlen haben war der Systemschutz für den Sprit bei jeder Durchsicht, kostete damals 20,-DM und hat wunderbar Ablagerungen in der Einspritzanlage beseitigt. Davon bin ich persönlich auch überzeugt und benutze es seitdem auch einmal im Jahr bei meinem Cit. Und der läuft und läuft und säuft nun schon 230TKm Problemlos.

G.M. ( Mario) nicht General Motors

saugduese am 19 Jan 2010 19:36:46

nur so zur Info , jeder Kolben im Rennwagen z.B wird heute mit MOS2 beschichtet.

Ich kann nur sagen, es istverdammt gut und reduziert wirklich den Verschleiß
aber Vorsicht, nicht mit Grahpit verwechseln, das hat eine wesenlich schlechtere Wirkung.

Übrigens LM verkauft Öl mit MOS2

Ideal ist der Zusatz von Molykote mit der Bezeichnung "A"

oder die Alternative on OKS mit der Bezeichnung "300"
bei beiden Produkten sollte man 5-10 % dem Öl zugeben (egal ob Motor o.Getriebe)

kintzi am 19 Jan 2010 21:59:43

Hallo, die Feststoffschmiermittel stammen alle aus der Militärluftfahrt der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts zur Unterstützung der Notlaufeigenschaften bei Trockenlauf/Überhitzung. Uralt ist Graphit , v. den Amis stammt Molybdänsulfit. Letzteres schmiert sehr gut, sollte deswegen in synchr. Auto-Getrieben nicht angewendet werden, da die konische Anlauffläche des Synchronringes zum Drehzahlangleich Reibung braucht, sonst rätscht es beim Gangwechsel. Auch Nasskupplungen(Motorräder) rutschen. Bei Motoren m.E. nichts gegen einzuwenden, obwohl Meinungen der Fachleute geteilt; in der TH Karlsruhe liefen mal in den 60er Jahren Abriebsuntersuchungen mit Isotopenmarkierung. Kann mich aber nicht mehr an die Ergebnisse erinnern, als einziges, dass die innere Reibung um ca. 3% sank. Einhellige Meinung aber der Experten: nicht zumischen, sondern das fertige Öl mit Mo2S-Zusatz v. Hersteller verwenden, dann kann`s auch keine nachteiligen Reaktionen geben. Richi

gipsy30 am 19 Jan 2010 23:07:30

Ich würde auch keine Ölzusätze nehmen, da die Ölhersteller das eindeutig ablehnen und ja auch keiner weiss, wie sich das Zeug auf die unterschiedlichen Ölsorten auswirkt.

Allerdings kann man sich die Frage stellen, warum kein Zweitaktöl in der Raffinerie zum Diesel zugemischt wird. Obwohl eine verschleissmindernde Wirkung ja belegt worden ist...

Alexander




[Admin] hat geschrieben:Dann würden die Ölhersteller selber Öl anbieten, wo drauf steht: "in diesem Öl sind alle super-duper-wahnsinns Zusätze schon drin, sie brauchen keine weiteren hinzufügen"

um:

1.) das "Zusätze-Geld" selber zu verdienen
und um
2.) die Zusätze-Hersteller vom Markt zu verdrängen.

Das ist alles ganz einfach eine Frage marktwirtschaftlicher Logik.........

lupao am 19 Jan 2010 23:20:09

Ich hatte vor ein paar Jahren den Ölzusatz von LM in einigen Autos gefahren und habe ihn auch im aktuellen Auto meiner Frau im Öl.
Der erster Eindruck war das der Motor nach dem Kaltstart deutlich ruhiger läuft, besonders jetzt zur kalten Jahreszeit merkt man den Unterschie.
Der Ölverbrauch ging leicht zurück und der Spritverbrauch auch etwas.
Bei dem Punto macht das ca. 0,3 l gemessen auf knapp 1000 km Fahrstrecke.
Mir war der Effekt auf die Laufweise des Motors aber am wichtigsten da meine Frau sehr viel Kurzstrecke läuft und der Motor dadurch nach meiner Ansicht geschont wird.
Der Vorgänger ein Citroen AX lief damit bis 180 tkm ohne Probleme, wir hatten ihn mit 100tkm aus erster Hand übernommen und die 80 tkm in zehn Jahren gefahren.
Der Käufer fuhr ihn dann bis die Abwrackprämie winkte.

LG
Lupao

marmarq am 20 Jan 2010 10:14:52

Unser Opa und Papa mit eigener KFZ.-Werkstatt hatten damals schon div Zusätze und Tinkturen ins Getr./Diff und Mot.-Öl ihrer Automotoren gekippt. Ich mein es wär was mit Molykote oder so!

Wir nehmen seit längerem nur noch Zusätze v. L&M, früher mit Mos2, heute das Zeugs auf Keramikbasis. Unser (ur)alter Duc 2,5 einschl. der PKWs mit Öl-Zusätzen hatten weder Getriebe (5Gang) noch Motorprobleme damit.
Fazit: Schaden tuts schon mal nicht! Geringerer Diesel/Öl Verbrauch und weniger Laufgeräusche kann ich allerdings nicht bestätigen. Die o.g. Ausführungen von NaviGer haben die Vorgehensweise v. Opa letztlich bestätigt.

Unser neuer MJ 160 wird nach der Einlaufphase wieder mit div. Zusätzen beglückt.

Gr Mani

Gast am 20 Jan 2010 10:28:30

Ich fahre in meinem V8, mit derzeit 145.000km den Zusatz von Mathy.
Die Maschine läuft weicher, die Hydrostößel sind ebenfalls nicht mehr hörbar. Das Fahrzeug wird auch schon mal zu einem Offroadwettbewerb eingesetzt, wo dann die Maschine thermisch doch ziemlich belastet wird. Man fährt mit sehr niedriger Geschwindigkeit, mit Sperren und Untersetzung, enge Sektionen und hat dadurch, trotz verbesserter Motorkühlung zwangsläufig höhere Öltemperaturen.
Aus diesen Gründen habe ich das Zeug gekauft und ausprobiert. Schaden kann es nicht und wenn es nutzt, um so besser.
Ich habe ein gutes Gefühl bei der Sache. Bei jedem 2ten Ölwechsel spätestens nach 6000km ) gebe ich das Zeug dazu.

Aber Sprit spart man keinen damit. Der Verbrauch ist immer gleich, 18 bis 30 Liter unverändert :D .

Ins Pitmobil kommt Mathy jetzt in 2010 vor der Polen, Litauen, Lettland, Estlandreise auch rein.

Eines muss ich aber dazu relativieren. Beide Fahrzeuge haben Motoren mit Technik aus den Nachkriegsjahren. Der Jeepmotor mit seinem 5,2 Liter wird nahezu baugleich seit dem Wagoneer, den Woddy usw. (mancher erinnert sich noch an die TV Serie " Daktari" gebaut. Das Pitmobil hat einen 6,2 Liter Saugdiesel aus 1983, also auch ein alter Hund. Bei so Motoren, die mit normalen 10w40 (Jeep) oder 20w40 (PitMobil) laufen, macht die Beigabe des Additives Sinn.
Im 3 Liter Diesel BMW X3 der ein schweineteures ( über 30.--€ der Liter ) Hochleistungs Vollsyntetiköl bekommt, da macht es keinen Sinn mehr. Diese Öle sind so ausgereift und so verschleißmindernd aufgebaut, da ist alles drinn was man braucht.
Leider kann ich in den alten Motoren das Zeug nicht fahren. (Die Brühe ist viel zu dünn). Daher greife ich bei meinen 2 alten Hunden zu Mathy.

Gast am 20 Jan 2010 11:28:35

Anonymous hat geschrieben:
psbu hat geschrieben:Könnte es nicht auch sein, daß die Fahrzeugindustrie und
die Öllobby etwas gegen diese Zusätze hat, weil sie natürlich ihre Leistungen wie Ölwechsel, Motorreparaturen etc. verkaufen möchten.
Selbst in meiner BMW Werkstatt möchte man teueres Motoröl beim Wechsel verkaufen und dann noch zusätzlich irgend son ein Zeug für 30€ für
0,25 l mit in den Motor schütten um die Schmiereigenschaften noch zu verbessern.
Das Mittel ist dann aber von BMW freigegeben.
Merkwürdig



Ich war bei BMW Schrauber, das einzige was wir den Kunden empfohlen haben war der Systemschutz für den Sprit bei jeder Durchsicht, kostete damals 20,-DM und hat wunderbar Ablagerungen in der Einspritzanlage beseitigt. Davon bin ich persönlich auch überzeugt und benutze es seitdem auch einmal im Jahr bei meinem Cit. Und der läuft und läuft und säuft nun schon 230TKm Problemlos.

G.M. ( Mario) nicht General Motors


Hallo Mario,

was ist denn Systemschutz?

lg
peter

Gast am 20 Jan 2010 11:34:23

Hallo ,

anläßlich des letzten Threads hier zu diesem Thema habe ich mal bei LM angerufen.
Auf meine Frage,ob LM bei unserem Transit von 2007 Sinn macht,hat er mir davon abgeraten.
Die modernen Dieselsorten würden vollkommen reichen bei den CR - Motoren.
Wenn ich dem Ford was gutes tun wolle,solle ich hin und wieder mal "Superdiesel" tanken,das würde vollkommen reichen.
Tatsächlich habe ich mir eingebildet,der Motor liefe leiser/ruhiger.

lg
peter

wocaraft am 20 Jan 2010 11:46:31

Eine Frage in die Runde: Nach wieviel Km oder Jahre lasst ihr einen Ölwechsel durchführen?

chrisk am 20 Jan 2010 11:58:10

Jedes Frühjahr, egal wieviel km das Mobil gelaufen hat.

Gast am 20 Jan 2010 14:23:23

Ich mache die Ölwechsel in verschiedenen Intervalen, je nach Nutzung des Autos, der verwendeten Ölsorte und unter Beachtung der Servicevorschriften des / der Neuwagen (BMW)

Beim Jeep Grand Cherokee V8, alle 6000km. FZG wird auch Kurzstrecke gefahren und läuft nicht mehr als ca.7000km p.A. Gastrol 10w40

Beim Pitmobil alle 10.000km jenachdem wie die Reisen fallen, bzw. bei jeder Winterfestmachung. Da müssen knappe 15 Liter 20w40 rein. Der LKW Diesel wird nicht gedroschen, also sollten 10.000km gesund machbar sein.

Beim BMW X3 3,0d, jenachdem was der Bordcomputer anzeigt. Waren immer so um die 30.000-35.000km. Lt. Vorschrift BMW. Der X3 bekommt das schweineteure SuperduperBMWPflichtvollsyntetiköl

Im Astra 2,2 Cabrio, der jetzt ausserhalb der Garantie ist, alle ca. 20.000km gutes Gastrol Vollsyntetiköl. Auto der Frau ,nur Langstrecke >40.000km p.A.


Bei diesem Rythmuss habe ich beim jeweiligen FZG ein gutes Bauchgefühl, das sollte passen.

Je mehr das FZG auf Kurzstrecken gefahren wird, um so öfter sollte man das Öl & Filter wechseln. Ebenso, wenn das FZG höher belastet wird, also lange Vollgas Autobahnfahrten, viele Kilometer mit Anhänger oder Wohnwagen dahinter, Gespannfahrten bei Hochsommertemperaturen, Wettbewerbsfahrten ec.
Bei FZG die nur wenig bewegt werden, 1x im Jahr das Öl wechseln.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

BigPit

sachsenpaar am 20 Jan 2010 15:16:02

Also folgendes für alle " Schlauen"!! NAtürlich kann ich keine Wunderdinge von Öl- oder Kraftstoffadditiven erwrten. Fakt ist aber, das sie helfen können. Das wird jede Werkstatt bestätigen. Das Problem ist nur-- lieber wird doch ein Simmerimg gewechselt, wo ich was verdienen kann als ein Additiv zugeführt.
Lt. unabhängigen Portalen bringt aber ein Dieselsystemreiniger,oder Ölverbrauchsmindere eine Ersparnis. Es ist richtig wenn geschrienem wird, das Zusätze im Öl drin sind---sicher---aber in solch einen geringen Umfang das die Zugabe Sinn macht.
Und wenns auch Schief" klingt wir vertreiben solche "Wunderdinge" seit ca 20JAhren und es gibt Werkstätten welche sie immer benötigen:
Also ruhig probieren, Es klappt schon, solange wie vorher kein mech. Schaden vorliegt
MfG :!:

svenhedin1 am 20 Jan 2010 18:16:32

Hi,
nun, die Frage nach Ölzusätzen muss man glaube ich sogleich differenzieren. An die normalen Additive, die teils firmengeheim sind, kommt man als Endverbraucher eh nicht ran (z.B. solche, die verhindern, dass ins Motoröl gekommene rußartige Verbrennungsrückstünde sich im Motor innen als Krusten ablagern, in den Ventilführungsschäften z.B. usw, die also erreichen, dass allles schön in der Schwebe bleibt - oder die chemischen Zusätze, die verhindern, dass die Grossmoleküle bei hohen Temperaturen die synthetioscher Öle kräcken, die also verhindern, dass Merhbereichsöle bei höheren Temperaturen zu dünnflüssig werden - oder die Zusätze, die verhindern, dass die säurehaltigen Schwefelanteile aus der schwefelhaltigen Diesel-Verbrennung im Motoröl, die die inneren Metallschichten angreifen können, überhand nehmen und stattdessen in Richtung alkalisch kompensieren usw usw).

Und so mache unter der hand und für teuer Geld verkaufte ""Wunder""zusätze sind wohl auch alle abzulehnen, eh für die Tonne, nur Geldmacherei. Sicher.

Aber ein einziger Ölzusatz, und der wurde hier eh schon merhfach genannt, da macht es verdammt viel Sinn, obwohl er serh teuer ist, den dem Motoröl beizugeben. Es handelt sich um Molubdändisulfid oder MOS2. Z.B. von Liqui Moly oder Molykote. Ich parktiziere das schon seit 30 Jahren bei jedem Ölwechsel. Molykote ist ein Festschmierstoff, kein chemisches Produkt, eher ein mechanisches, stört also keineswegs den Additivhaushalt eines Öl chemisch. Und unter dem Mikroskop verschieben sich die Molybdänsulfid-Schuppen gegeneinander (das ist die Schmierwirkung) und halten selbst extrem höhe Drücke aus, verhindern so die trockene Reibung von Metall driekt auf Metall. Es ist halt auch ein Notlauf-Schmierstoff überall da, wo trockene Reibung vorliegt, sprich aus irgendwlechen Gründen der die Metalle an der Schmierstelle sonst trennende Schmierfilm zusammen gebrochen ist. Und es macht keinen Unterschied, ob ich Öl gleich mit MOS2-Zusatz kaufe oder dies dem Öl beimenge. Im Geggenteil. Es ist glaube ich andersherum preiswerter, selbst bei höherem MOS2-Anteil noch.
Aber einen Nachteil hat MOS2. Es kann nur bei senkrechtem Druck im Motor auf seinen Schuppenaufbau zwischen zwei Motormetallen direkte Berührung Metall auf Metall verhindern, also schmieren. Gegen Scheer-Kräfte, also seitlich versetzte Kräfte, da kann es nichts ausrichten. Aber die gibt es auch in Motoren.

Und das alles ist jetzt kein Jägerlatein, an das man glauben muss sondern längst alles belegt. Nicht nur TH Karlsruhe, auch die techn. Uni Wien hat Motorengehäuse-Motorinnenteile radioaktiv bestrahlt und dann auf diesem Wege bei Lauf auf dem dem Prüfstand über Geigerzähler die Menge des insofern dann radiaktiven Verschleiss-Abriebmaterials exakt bis in die Molekülmengenbereich hinein genau bestimmt isotopenmäßig bei Motoren mit MOS2 im Öl und ohne. Und da hatten halt die mit MOS2 im Motoröl viel geringeren inneren Verschleissabrieb. Alles hieb und stichfest bewiesen. Kein Wunder, dass seitens der Autoindustrie da kein Interesse dran besteht, solche Zusätze abgelehnt werden.

Deshalb sollte man bei all den Betrachtungen ruhig die Endverbraucherbrille aufsetzen. Wenn ich jetzt Autowerkstattbesitzer wäre, hielt ich auch nichts von dem Zeug. Je merh die Motore kaputt gehen, je schneller sie verschleissen, kann das aus seiner Interessenlage gesehen nur gut sein. Um so merh verdient er, macht Umsatz mit Reparaturen. Als Endverbraucher dagegen hätte man aber gerne, dass der Motor möglichst lange udn störungsfrei läuft. Das sind zwei völlig verschiedene Sichtweisen auf ein udn dasselbe Gebiet. Ob es also Sinn macht, zum MoS2-Zusazt nun unbedingt ausgerechnet einen Kfz-Meister zu fragen, das ist sicher eine gute Frage. Soll er denn etwa gegen seine eigenen Interessen antworten, kann man das von ihm da ahnnehmen?

gipsy30 am 20 Jan 2010 20:05:29

Ich meine jeder soll machen was er will, aber ich würde aus folgende Gründen nichts dem Öl zumischen:

1. Lässt man nach MOS2 bei ebay suchen erhält man nur 1 Öl (von LM) aber viele Rostlöser.

2. MOS2 wurde in den 40ern entwickelt (siehe Wikiepedia) Ob das so ohne weiteres in ein modernes Öl zugemischt werden kann, bezweifle ich. Auch die öle werden weiterentwickelt.

3. Bei "unabhängigen" Untersuchungen immr darauf achten, WER diese in Auftrg gegeben hat.

4. Keiner weiss wie die zugegebenen Additive auf das Öl einwirken.


Wer lange freude an seinem Motor haben will, sollte eher auf die Fahrgewohnheiten + vernünftige Wartung achten (hohe Drehzahlen vermeiden...) und auch dem Diesel etwas Zweitaktöl zumischen. Das ist für mich nachvollziehbarer als die Additiv Zusätze.


Alexander

saugduese am 20 Jan 2010 20:30:20

den Beitrag von svenhedin1 kann ich nur voll unterstreichen, habe selbst 25 Jahre Erfahrung mi MOS2 in unterschiedlichen Anwendung.

Übrigens das es im Getriebe nicht rein soll, ist großer Mist. Gerade hier kann sehr schnell eine Wirkung festgestellt werden

Gast am 20 Jan 2010 21:05:56

@ Gipsy30

Hervorragend, dass Du die Zugabe von 2Tacktöl in den Diesel ansprichst.
Das praktiziere ich bei alle meinen Dieseln seit über 15 Jahren.
Selbst bei den neuen BMW Diesel habe ich das gemacht.

Sehr guter Tipp !!

Gast am 20 Jan 2010 22:09:39

Hat denn schonmal jemand der ohne Zusätze gefahren ist einen Motorschaden gehabt? Wenn ja, glaubt derjenige das es mit Zusätzen verhindert worden wäre?
Gerade wenn man sich mal die Werbung von Mathy ein wenig genauer ansieht, kommen doch sehr viel Zweifel an dem "Wundermittel" auf. Hab das vor Jahren mal auf HSE24 gesehen und da wurde ja noch damit geworben, das garkein Ölwechsel mehr gemacht werden muß! Nee nee sowas kann ich nicht glauben.
Wo ich absolut dafür bin, ist die Zugabe von 2 Takt Öl zum Diesel. Das macht in meinen Augen wirklich Sinn.

Torsten

mobbell am 20 Jan 2010 22:59:18

gipsy30 hat geschrieben:Ich meine jeder soll machen was er will, aber ich würde aus folgende Gründen nichts dem Öl zumischen:

1. Lässt man nach MOS2 bei ebay suchen erhält man nur 1 Öl (von LM) aber viele Rostlöser.

2. MOS2 wurde in den 40ern entwickelt (siehe Wikiepedia) Ob das so ohne weiteres in ein modernes Öl zugemischt werden kann, bezweifle ich. Auch die öle werden weiterentwickelt.

3. Bei "unabhängigen" Untersuchungen immr darauf achten, WER diese in Auftrg gegeben hat.

4. Keiner weiss wie die zugegebenen Additive auf das Öl einwirken.


Wer lange freude an seinem Motor haben will, sollte eher auf die Fahrgewohnheiten + vernünftige Wartung achten (hohe Drehzahlen vermeiden...) und auch dem Diesel etwas Zweitaktöl zumischen. Das ist für mich nachvollziehbarer als die Additiv Zusätze.


Alexander



Genau der richtige Standpunkt, so sehe ich es auch...und ich mische auch Zweitaktöl zu, was ich schon jahrelang mache.

Und Ölwechsel mache ich jedes Jahr, egal, wieviel Kilometer drin sind, spätestens aber nach max. 9 000 km

svenhedin1 am 21 Jan 2010 09:35:38

Hi
Zweitaktöl-Beimischung und MOS2 ins Motoröl als Zusatzt haben nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun. Das eine kommt in den Diesel. Das andere ins Motoröl. Der Zweitaktölzusatz soll Komponenten AUSSERHALB des Motors schmieren, wie z.B. die Hochdruckpumpe.
Das MOS2 ist für die reinen INNNENteile des Motors selber, die aufeinander reiben wie Zylinder/Kolbenberührung usw.

Und zwar geht es dabei genau darum, dass das MOS2 dann die Schmierung übernimmt, wenn der Motoröl-Schmierfilm aus irgendwelchen Gründen für Mommente zusammenbricht. Damit es dann zu keiner Reibung Metall direkt auf Metall kommt. Das ist in Motoren aber schon mal merh oder weniger häufig - gegeben. Z.B. bei großer Belastung und hohen Aussentemperaturen im Sommer, wenn partiell der Ölfilm abreisst an einigen wenigen, aber dort extrem hoch belasteten Sonderpunkten (die jeder Motor hat) im Motor. Weil sich nach so ca 300 km Fahrt nach der Beigabe von MOS2 ins Motoröl innen im Motor eine MOS2-Schutzschicht aufgebaut hat, eine Anlagerung von MOS2. Und die bedeutet Notlaufeigenschaften an hochbelasteten Stellen genau dann, wenn der normale Schmierfilm zusammen gebrochen ist, Magelslchmierung oder für Sekunden gar keine Schmierung merh vorhanden ist. Z.B. auch für Momente von Überdrehzahlbereichen beim Notbeschleunigen in verschätzter Überholsituation oder Verschaltung abwärts usw usw. Oder generell am Kolben in oberen Bereichen des oberen Kolbenringes. Oder im Bereich der Nockenwelle an den Nockenhöckern/Kipphebelberührungspunkten usw.

Ich schreibe diese Einzelheiten als technische Begründungen gerade für diejenigen, die zufälligerweise gerade bei Motoren keine Spezialisten sind, um mit technischen Begrüngen statt Meinungsmache und Glauben zu informieren.

Was mich verwundert jedoch ist, dass sich zu MOS2 immer wieder hier Leute äußern, die erkennbar keine Ahnung davon haben. Das ist so, als würde ich mich zum Klavierspielen äußern, dass ich aber nicht beherrsche.

Und MOS2 ist, wie geschrieben, keine Chemie, die sich mit der Chemie anderer Additive im Öl vertragen muss. Warum wird das immer noch nicht erkannt. Es ist ein Festschmierstoff wie sagen wir Graphitpulver auch, KEINE CHEMIE. Es ist quasi eine Metall(Oxid)pulverzugabe, gelöst in einer Schlemme. So mikroskopisch fein, dass er keinerlei Ölkanäle zusetzt.

Und Motore ganz ohne Öl, wie das in dem Hubschrauberbeispiel erwähnt, halte ich allerdings für abwegig. Weil das Öl MUSS vorhanden sein in Motoren. Denn es hat neben dem Schmieren ja noch ganz andere Aufgaben, z.B. den Abtransport der druch die innerei Reibung und den Verbrennungsprozess entstandene inneren Wäreme. Für kurze Momente kann ein MOS2-Bestückter Motor womöglich ohne Öl fahren. Aber dann bricht der WärmeABtransport zusammen und dann ist Exitus.

Das MOS2, einmal dem Öl beigegeben, lagert sich erst nach so 300 km aufwärts erst an alle inneren Motoroberflächen, die in Reibung zueienander stehen an. Wenn das aber einmal pasiert ist, ist eine NOTLAUFSCHUTZ-Schicht existent wie beschrieben, über die ein Motor ohne MOS2 im Öl eben keinesfalls verfügt, wenn der Schmierfilm abreisst. Mehr nicht. Wunder gibts nur im Himmel. Es braucht also keiner was "GLAUBEN".
Und rein machen muss es doch keiner. Was soll das denn jetzt. Das ist hier eine reine Info-Weitergabe für den hier technisch Interessierten, auch in Richtung zugunsten seines Geldbeutels sprich Motorlebensdauer, alles ganz sachlich und nüchtern, bitte da nichts anderes drin sehen "wollen". Eines steht jedenfalls in Bezug auf Motorenexitus - so was soll es ja auch geben - fest: Die Beigabe des - teueren - MOS2 zum Motoröl kann sich sogar rechnen - nicht nur durch bessere Leistung, geringeren Verbrauch, auch von der Defektanfälligkeit und Motorlebensdauer her gesehen fährt man quasi allzeit im SICHEREN BEREICH damit.

pilote600 am 21 Jan 2010 09:59:42

Hallo,

vor Jahren hatte ich einen Nissan Patrol, 3,3l Turbodiesel. Verbrauch bei mir so um die 15 -20 l/ 100km. Irgendwann habe ich dann auch mal so ein Mittel versucht, das mit der Zahl 50.

Ja der Verbrauch ging nach ca 3-4 Tagen merklich runter um 1-3 L/100km.
Das war auch so bis ich das Fahrzeug 2 JAhre später verkauft habe.
Daraufhin habe ich auch den 7,4l V8 im Boot damit beaufschlagt.... auch hier ruhiger Lauf und weniger Verbrauch.

Das war meine Erfahrung mit diesen Zusätzen. Ich denke aber auch dass bei den neueren oft kleinvolumigeren Motoren der Effekt kleiner bis null ist.

kassiopeia am 21 Jan 2010 11:37:17

Danke fuer die nuechternen Worte im wilden Meinungsdschungel ;)

Wie lange haelt denn diese Schutzschicht, d.h. sollte man es bei jedem Oelwechsel dabei haben?

Und ist es fuer alle Motoren gleichermassen geeignet? Ich meine hier im speziellen den Otto Motor mit Atkinson Zyklus im Prius...

Gruesse, Wolf

kintzi am 21 Jan 2010 14:58:27

Hallo Kass., lass es blos raus, beim Prius II hast Du 8 Jahre Garantie auf den Antrieb!. Und man kann Mos2 noch nachweisen, wenn der Motor nur daran gerochen hat. Richi

kassiopeia am 21 Jan 2010 15:27:58

Danke fuer den Tipp.
Mein Prius II-Schaetzchen ist allerdings schon 5 Jahre alt und die 8 Jahre beziehen sich auf das kpl. Hybridsystem, darunter duerfte der Benziner eigentlich nicht fallen...

Oder koennte Toyota auch die Garantie auf die Elekromotoren oder den Inverter ablehnen, wenn ein Zusatz im Benziner nachgewiesen wird?

Edit: Zumindest das Getriebe gehoert zum Hybridsystem, da koennten sie mir eine lange Nase zeigen...

Paule2 am 21 Jan 2010 15:34:41

kassiopeia hat geschrieben:... Und ist es fuer alle Motoren gleichermassen geeignet? Ich meine hier im speziellen den Otto Motor mit Atkinson Zyklus im Prius...


Hallo Wolf,

wenn Du einen Prius fährst, dann lass die Finger von jeglichen Schmiermittelzusätzen.

Der Priusmotor (und auch der Prius) ist halt anders als Andere!

Der Motor wurde speziel auf einen geringen Reibungswiderstand optimiert. Z.B. haben die Kolben Teflonschürzen. Möglicherweise reagieren die auf Zusätze alergisch.

@kintzi:
Die 8 Jahre Garantie vom Prius beziehen sich 'nur' auf das Hybridsystem nicht auf den Verbrennungsmotor (ICE).

MfG Paule2

PS.: Wer mehr über die technische Seite des Prius wissen möchte kann sich --> Link informieren!

kassiopeia am 21 Jan 2010 15:41:30

ok, danke, ihr habt mich ueberzeugt: ich lasse beim Prius die Finger davon.
Konzentriere mich also auf das WoMo (was erst naechsten Monat kommt...)

a.miertsch am 21 Jan 2010 17:55:17

@svenhedin1,
absolut richtig dargestellt, mit kleiner Ergänzung, die hier aber eigentlich OT ist. Bei Zweitaktern wird das Molybdändioxid dem Treibstoff zugemischt, weil er die Schmierfunktion übernimmt. Ausnahme :Fremdschmierung bei Zweitaktern, da kommt es ins Öl.
Albert

svenhedin1 am 21 Jan 2010 18:14:42

Hi,
eben, das mit der 8-Jahresgarantie auf den ganzen Antrieb ist falsch. Das bezog sich nur auf die Batterien. Und soweit ich informiert bin, leistet Toyota auf die Batterien nunmehr aktuell definitiv auch nur noch 5 Jahre Garantie.
Zum einen. Und ganz sicher verliert niemand, auch beim Prius nicht den Garantie- bzw Gewährleistungsschutz auf den reinen Ottomotor-Antrieb, nur weil im Motor eine diesen noch zusätzliche schützende Notlaufeingenschaften-Schutzschicht vorhanden ist. Das Gutachten möchte ich sehen, das dies anders darstellt. Das hätte vor keinem Gericht bestand.

Aber dennoch kann es ratsam sein, innerhalb der Gewährleistungs- und freiwilligen Herstellergarantiezeit für den Normalkunden, und zwar speziell für denjenige, der möglichst schnell ein Kfz haben will, dass er als vollgasfest eingefahren, als frei gefahren betrachten kann, um es auch im Höchstleistungsbereich bei Nennleistung/Höchtgeschwindigkeit voll ausnutzen zu können, das MOS2 zunächst nicht dem Öl zuzugeben. Dann verläuft der auf Reibung bezogene Einlaufvorgang schneller.

Durch die geringe Reibung bei MOS2-Zusatzt liegt der Einlaufzustand solcher Motoren jedoch viel viel später vor, weil das MOS2 so verschleisschützend ist, dass es insofern den Einlaufvorgang im Motor, über den man auch bei den heutigen Fertigungsmethoden dennoch reden kann, etwas hemmt. So ein MOS2-geschützter heutige Diesel-Motor ist dann nicht erst bei sagen wir bei 6 bis 10.000 km erst so richtig frei gefahren, sondern womöglich erst bei 20 000 km. Ich mache es dennoch auch in der Garantiezeit in meine Motore sehr früh rein, weil ich darum weiss und eh so gut wie nie die Volllast des Motors ausnutze. Aber das ist nur meine speziell persönliche Entscheidung. Das alles nur als kleiner Tip am Rande.

Und diese MOS2-Schutzschicht hält nach einem Ölwechsel, wenn das neue Öl keinen MOS2-Beimischugn mehr hätte, noch so ca 2000 km. Danach hat der Motor diesen Schutzfilm an den hochbelasteten Punkten abgerieben/aufgebraucht.

kassiopeia am 21 Jan 2010 18:37:03

Die 8 Jahre beziehen sich, wie schon oben geschrieben, auf das komplette Hybridsystem des Prius II. Dazu gehoeren u.a. die beiden E-Motoren, die Akkus, der Inverter und das Planetengetriebe.

Beim Prius III hielt Toyota es wohl nicht mehr fuer notwendig 8 Jahre Garantie zu geben, sondern verkuerzte sie auf 5 Jahre.
Ich glaube aber das liegt nicht daran, dass es Probleme mit den Hybridkomponenten gibt, sondern dass die potentiellen Kunden nicht mehr von der Haltbarkeit des Hybridsystems mit einer solch aussergewohnlich langen Garantiezeit ueberzeugt werden brauchen.

Die Belastung des ICE ist sehr aussergewoehnlich: bei niedrigem Tempo entwickelt der E-Motor so viel Drehmoment (ca. 400Nm), dass der Benziner eigentlich nie staerker belastet wird. Bei hoeheren Geschwindigkeiten (>100km/h) aendert sich dies jedoch, da bedingt durch das Planetengetriebe die E-Motoren immer weniger zum Vortrieb beitragen koennen, das stresst den ICE also, da er nicht gerade ueberdimensioniert ist.
Von daher waere es vielleicht doch keine schlechte Idee MOS2 zuzusetzen?

Gruesse, Wolfgang

svenhedin1 am 21 Jan 2010 19:49:03

Hi,
bekanntlich hat man ja bei Prius-Fahrern mit Leidensachftlichen Pro-Diskutanten zu tun. Jeder wie er möchte, ich will da und zumal hier nicht einsteigen zu. Pioniere muss es ja auch geben. Und dieses jahr soll ja der Auris, also Golfgröße mit Hybrid kommen.

Nur: bitte, bin so informiert da nicht. Aber die bsherige 8jahres-Garantie hat sich ja auch auf die batterie erstreckt. Die soll nämlich aber oft schon vor diesen 8 jahren kaputt gewesen sein und soll so um die 15t€ kosten, so ich richtig informiert bin. Insofern sehe ich die neu nur noch 5 Jahreesgarantie schon serh skeptisch bei solchen Batteriekosten.

Aber auch noch einen Blick auf den ganzen Sinn der Sache. Zum einen gibt Toyota für den Prius so 5 liter in der Stadt als Verbrauch an, um die 4 Liter über Land und im Mix glaube ich 4,3 Liter an (wie sie bei so hohem Stadtverbrauch auf die 4,3 liter gesamt kommen, bleibt wohl Toyota-Gemeimnis - Daten aus dem Gedächnis).

Nur, es heisst immer, die Deutsche Autoindustrie habe alles verschlafen. Aber ein aktueller 105PS-Golf TDI BluMotion mit 250 Nm Drehmoment, also gigantisch, 1,6 l, der braucht über Land nur 3,8 l usw udn kommt im Gesamten auf sogar nur 4,1 Liter, und zwar billiger Diesel. Wozu dann also der ganze Risiko mit dieser neuen Hybridtechnik eingehen als Endkunde, zumal bei den extrem hohen Batteriekosten, wenn sie kaputt ist.
Also alles hat zwei Seiten.

kintzi am 21 Jan 2010 19:58:13

Hallo, in den U-lagen unseres Prius II v. 6/05 steht neben den 3 J.oder 100 Tkm für`s Fhrzg.: Gesamter Antrieb einschl. Batterie. 8 Jahre, max 160 Tkm! Richi

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