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Hallo zusammen, nach nächtelangem Lesen und Kopfzerbrechen, wage ich nun den Schritt und bitte euch um Rat und Tipps zur Rettung meines Hymermobils (Peugeot J5 Hymer Eriba 544, Baujahr '88).
Zur Vorgeschichte: gekauft letzten August (unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung), guter Gesamteindruck, erst 90TKM, kein muffiger Geruch, kam die böse Überraschung zeitnah im September: starkes Tropfen im Bereich hintere Dachluke. Aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen (WS-Fraktur) und da ich keinen Hallenstellplatz habe, komme ich erst jetzt dazu das Mobil in Angriff zu nehmen.
Bisher ist nicht ersichtlich, wie groß der Schaden ist. Die Schrauben der mittleren Luke sind auch angegangen (rostig). Steht das Mobil schräg, läuft das Wasser bis nach vorn durch und tropft auf das Amaturenbrett. Der ganze Dachhimmel müsste demnach erneuert werden. Im kompletten hinteren Bereich (inkl Nasszelle) ist das Sperrholz morsch. Wände scheinen stabil (besteht Hoffnung, dass es vielleicht “nur” das Dach ist, zumal die Dampfsperre der Wand bis nach oben zu gehen scheint? – siehe Foto).
Nun habe ich heute damit begonnen die Dampfsperre zu entfernen…
Könnt ihr mir Tipps zur weiteren Herangehensweise geben? Wo fange ich mit dem Torfstechen an? Welche Elemente müssen ausgebaut werden und wie steht es um die Statik? Sind die Schränke u.a. mit dem Dach verschraubt oder nur mit den Wänden? Wie genau ist das Dach aufgebaut – Dampfsperre, Sperrholz, Styropor… und dann? Es scheint als wäre das Styropor auf Aluminium geklebt – ist das schon die Dachhaut? Dem Sperrholz nach zu urteilen – besteht der Wasserschaden schon lange?
Ich versuche mal, deinem ziemlich komplexen Vorhaben erste Antworten und Vorschläge zu geben.
Grundsätzlich muss erstmals der Himmel runter um den Schaden zu eruieren. Aber Vorsicht! Runtergerissen ist schnell viel resp. zuviel.
Da vermutlich die Rinnstelle von der Luke her kommt, arbeitest du dich sukzessive von dieser vor. Versuche den Bereich bei der Dachecke und an den Mobelstücken erstmal nicht zu verletzen. Schränke sind stabilisierende oder meisst gar tragende Elemente! ...Bei mir hatte ich möglichst wenig Schränke ausgebaut. Da diese von oben her mit Klammern befestigt waren. Am besten nimmst du einen Multischneider (Feinschneider) und schneidest paar cm von den Möbelecken entfernt die Sperrholzplatten runter. Dies ohne die Lattenkonstruktion durchzuschneiden. Achtung auf elektrisch Leitungen!! Nun sieht man anhand der Holzlatten wie weit die Nässe in Richtung Wände vorgedrungen ist. Du wirst jetzt auch bestimmen können, wo genau das Wasser eingedrungen ist. Wenn die Latten nass sind, heisst das noch lange nicht, dass sie faul sind! Ev. sind die nach dem austrocknen noch kerngesund.
Falls übrigens das Wasser von der Dachluke her kam wirst du nicht drum herum kommen diese nun auszubauen.
Versuche die Styroporplatten ganz runterzunehmen. Diese kannst du später wieder hochkleben, da sie kein Wasser aufsaugen. Nun gilt es die morschen Holzlatten zu ersetzen. Schneide sie runter und ersetze diese durch Neue. < Für die Lattenstösse einfach seitlich ein genug langes Lattenstück aufschrauben> Auf dem Aussenblech wirst du genau sehen wie, die alten Latten platziert waren.
Wenn du dich nun soweit vorgearbeitet hast, gib der Decke genügend Zeit komplett auszutrocknen. Lass wenn möglich die Nächte durch einen Entfeuchter oder Heizlüfter laufen. Beim Heizlüfter dafür sorgen, dass die feuchte Luft nach aussen weichen kann.
Ist nun alles trocken, klebst du die Styropor-Isolation wieder hoch. (wir gehen ja jetzt davon aus, dass die Seitenwände verschont blieben!) Das könnte bis hier hin etwa so aussehen:
Nun gehts ans Finish: Für die Deckenbeplankung hast du die Qual der Wahl. Ich hatte damals 3mm dicke Pappelholz-Platten genommen und eine geeignete Tapete aufgezogen... Sollte einfach etwas diffundierend sein (Dampfbremsend) Eine etwas schnellere Variante wäre, ein leichtes Holztäfer anzubringen, sofern die Latteneinteilung dies erlaubt. Hier hättest du den Vorteil, dass die Deckenfläche in einem Arbeitsvorgang fertig ist. Eine Dampfbremse wäre nicht zwingend, da Holz die Raumfeuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt.
Dachluke einsetzen: Eigentlich muss ich hier empehlen eine neue Luke einzubauen. Möchtest du aber die alte verwenden, entferne unbedingt den alten Kleber. Sollte Silikon verwendet worden sein, muss dieser absolut restlos mit Silikonentferner entfernt werden. Aber dazu findest du bestimmt ein Thema im Forum.
Nun wünsche ich frohes Basteln und gutes Gelingen
leoline am 10 Apr 2016 11:28:44
Helfen kann ich da nicht - aber bei diesem Schaden würde ich doch lieber einen Fachmann zu Rate ziehen. Du wohnst ja nicht so weit weg von Bautzen - die haben da eine gläserne Werkstatt (kannst du guugeln) , da kannst du mit denen zusammen den Schaden beheben (kannst da auch im Womo übernachten), die machen auch einen Kostenvoranschlag, inwieweit sich das rentiert.
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dibru2 am 10 Apr 2016 11:49:14
leoline hat geschrieben:...bei diesem Schaden würde ich doch lieber einen Fachmann zu Rate ziehen. ....inwieweit sich das rentiert.
Hallo Maja Bei deinem 1 jährigen WoMo müsste ich da auch nicht lange überlegen. :razz: Hier geht es um ein 28 Jahre altes Fahrzeug. Wieso also nicht selber machen wenn das handwerkliche Geschick einigermassen vorhanden ist. Da darf man sich schon rantrauen, da eine Reparatur durch den Fachmann niemals rentieren wird. Ich denke es geht hier vielmehr um den Erhalt von diesem tollen Fahrzeug.
Jaani am 10 Apr 2016 15:21:07
Vielen Dank für deine ausführliche und hilfreiche Antwort, Bruno!
Die Luke ist nun draußen - kann es sein, dass das Styropor bei älteren Modellen direkt unter die Dachhaut geklebt ist? Das Styropor ist leider komplett nass wie ein Schwamm - muss also raus und ersetzt werden. Es lässt sich auch nicht einfach so entfernen, nur in relativ kleinen Teilen.
Der hinterer Bereich (runder Übergang Dach zur Wand) war offensichtlich auch nass, leider...
Für eine Werkstatt fehlt das nötige Kleingeld (wenn man hier so ließt gehen die Beträge ja oft in die Zehntausende...) und etwas handwerkliches Geschick bringe ich schon mit :-)
korikorakorinthe am 10 Apr 2016 15:32:04
Hymer baut seit ca. 1978 die Wände und das Dach in (holzfreier) PUAL-Bauweise. Auch dein Modell ist, wie man auch auf den Bildern sieht, so gebaut. Das Schaummaterial ist also kein Styropor, sondern weitgehend wasserundurchlässiger PU-Schaum und es sind auch keine tragenden Holzlatten dazwischen verbaut, die verrotten könnten. Außer gut auszulüften (trocknen), die Dachluke neu mit Dekalin einzudichten und die Sperrholz-Innenverkleidung zu erneuern brauchst Du also nichts zu machen. Blos nicht den PU-Schaum rausschneiden, das ist völlig unnötig !
Gruß Stefan
mariot am 10 Apr 2016 15:35:50
Das auf deinem Foto ist sicher kein Styropor sieht eher nach PU Schaum aus, wie er in Sandwichplatten verbaut wird. Inwieweit dies bei deinem Modell ab Wer ist kann ich nicht sagen. Ich möchte die aber unbedingt Mut machen, habe vor gut einem Jahr genau so dagestanden und alles bis heute trocken mit viel Hilfe aus dem Forum in ein paar Wochen hinbekommen.
Grüße Mario
Jaani am 10 Apr 2016 15:41:50
Vielen vielen Dank!
Habe mittlerweile ein Stück herausgeschnitten - Aluhaut ist absolut intakt, kein Alufraß, nichts. Der Schaum ist allerdings komplett vollgesogen. Nun werde ich also Dampfsperre und Sperrholz entfernen und das PU trockenen lassen...
Jaani am 10 Apr 2016 15:50:18
Habt ihr Tips zum entfernen des Sperrholzes?
Gast am 10 Apr 2016 15:56:49
...man kann warten und nach einer Zeit nur aufkehren :lach:
Ansonsten braucht man bzw sollte man haben, dafür ein Multi Tool also so ein kleines sägenhafte vibrations Gerät... Das ist hilfreich
korikorakorinthe am 10 Apr 2016 15:57:58
Es ist definitiv PU-Schaum und der saugt sich normalerweise nicht mit Wasser voll. Ich würde das Sperrholz entfernen damit der PU-Schaum freiliegt und dem Ganzen lange Zeit zum Trocknen geben. Dann kannst Du ja nochmal ein Probestück rausschneiden. Wenn alles trocken ist, wieder alles verkleiden. Wenns kein Hymer wäre, sondern ein herkömmlich mit Styropor und Dachlatten gebautes Womo, wäre das ein Riesen(total)schaden, so aber bleibt meiner Meinung nach alles überschaubar.
Gruß Stefan
Jaani am 10 Apr 2016 16:06:11
Mir fällt ein riesen Stein vom Herzen. Natürlich ist es nach wie vor viel Arbeit - besonders da die Schränke wohl doch runter müssen, allerdings nun etwas überschaubarer.
Der PU-Schaum ist dennoch leider komplett vollgesogen. Nehme an es dauert ewig, ehe das trocken ist.
Gast am 10 Apr 2016 16:23:03
Das ist ungewöhnlich das sich das voll saugt.
Das Problem ist das die innere Holzplatte fest mit dem Schaum verklebt ist. Ein entfernen der inneren Holzplatte ohne den Schaum zu beschädigen ist nicht möglich wenn dieser nass und weich ist!
Wenn der Schaum auf der ganzen Fläche nass ist muss er mit runter. Das hört sich alles schwierig an. Schwierig wird es nur wenn man zu sehr Bedacht dran geht un die Stellen so klein wie möglich hält und dann immer mehr draus wird!
Ich würde an einer Stelle anfangen auf einem Stück das modernde Holz vom Schaum zu trennen. Jenachdem wie es funktioniert danach zu entscheiden welche Werkzeuge nötig sind uns was ersetzt werden muss!
dibru2 am 10 Apr 2016 17:23:38
Da war ich mit meinem Holzaufbau etwas voreilig! :? Sorry Das es Sandwichplatten mit PU-Schaum sind ist bereits geklärt und kann ich auch noch einmal bestätigen.
Es wude auch schon erläutert, das es ungewöhnlich sei, das sich dieser Schaum so stark aufsaugt. Schneide mal ein Stück PU mitten in der Fläche raus... Kann sein, dass sich der Schaum nur an der Schnittkannte (Stirnseitig) voll gesogen hat und in der Fläche nicht ganz bis zum Dachblech durchnässt ist. So könnte dieser bestenfalls selber austrocknen. :?:
Also das Sperrholz muss ja auf jeden Fall restlos runter. Versuch es mit Spachtel und den restlichen Kleber mit der Drahtbürste. Ob die Isolation ebenfalls weg muss hängt von deren Nässegrad ab. Du kannst ja erstmal schauen, ob das kleine nasse Stück auf dem Foto selber austrocknet. Würde mit den Schränken noch zuwarten bis alle möglichen Szenarien auszuschliesen sind. Wenn aber doch alles runter muss, sind wir dann wieder bei meinem Holzaufbau.
War nun eigentlich die Rinnstelle definitiv bei der Dachluke??
mmknipser am 10 Apr 2016 18:09:59
Zu Trocknen kann ich empfehlen, einen Bautrockner zusammen mit einem Bau-Heizlüfter zu benutzen. Geht wesentlich schneller als nur an der frischen Luft und gibt es auch leihweise in Baumärkten oder von Freunden - oder von mir, wenn in der Nähe :-)
mariot am 10 Apr 2016 18:30:30
Für den Fein Multi und Geschwister gibt es neben den Sägeblättern auch einen breiten Spachtel, damit geht es recht gut. Erst mit dem Säheblatt 4-6 cm breite Streifen ins Sperrholz sägen, dann mit dem Spachtel entfernen. Das gelingt mit etwas Übung ohne den Schaum zu zersägen :) . Nur Mut, das sieht lange nicht so schlimm aus wie bei unserem damals. Ein paar kleine Löcher kannst du am Ende auch mit Brunnenschaum ausbessern.
Grüße Mario
Kajakus am 11 Apr 2016 00:01:06
Moin moin zusammen, der PU-Schaum nimmt ,wenn er im Wasser schwimmt, kein Wasser auf. Leider...... trifft das aber nicht auf Wasserdampf zu. Wasserdampf, nur ca. 1700-fach kleiner, dringt sehr wohl ein und kondensiert im Schaum wieder zu Wasser. Das Wasser bekommst Du mit normalen Mitteln nicht mehr heraus ! Die Dampfsperre, wenn vorhanden, hat also versagt. Schöne Grüße, Kajakus.
dibru2 am 11 Apr 2016 06:30:37
Die Dampfsperre, wenn vorhanden, hat also versagt.
"Wenn vorhanden" ist richtig gesagt. Glaube nicht, das wir bei dieser Oberflächenbeschichtung der Holzplatten von einer Dampfbremse, geschweige noch Dampfsperre sprechen dürfen.
Tukan am 09 Jan 2019 21:54:22
Hallo zusammen
Mein Wasserschaden sah ganz ähnlich aus. Auch ein Hymer. Fiat Ducato 1987. Der PU Schaum ist noch trocken, die Dampfsperrende Tapete herunter gerissen. Das Fenster gedichtet und alles getrocknet. Nun würde ich gerne anstelle einer Tapete Holztäferverkleidung machen. Wie mache ich das Fest? ( Vor allem ums Fenster )
Tukan am 09 Jan 2019 21:58:27
Und ich habe noch weitere Fragen:
Kältebrücke zwischen PU Schaum mit Brunnenschaum auffüllen? Da sieht man direkt ans Blech und wird auch feucht.
dibru2 am 09 Jan 2019 22:26:42
Tukan hat geschrieben:...Holztäferverkleidung machen. Wie mache ich das Fest? ( Vor allem ums Fenster )
Ich habe auch eine Frage. Wie machst Du das Täfer abseits vom Dachfenster fest? Nehme an das da nur PU-Shaum zwischen Sperrholz und Aussenhülle ist, und sonst keine andere Unterkonstruktion...Oder???
Tukan hat geschrieben:Kältebrücke zwischen PU Schaum mit Brunnenschaum auffüllen?
Diese Brunnenschäume oder Montageschäume haben zwar keinen wirklichen Isolationswert, ist aber in dieser Situation sicher besser als gar nichts. Es geht ja eigentlich nur darum, dass die kalte Aussenseite von der Innenseite getrennt ist. Da kann man sonst auch Stopfmaterialien verwenden.
Tukan am 09 Jan 2019 22:58:46
Hallo Bruno
Danke für die schnelle Antwort!
Ich weiss eben auch nicht, wie die Unterkonstruktion aussieht. Die Idee mit dem Holztäfer hatte ich, weil mir Holz gefällt und es Wasser aufnehmen und abgeben kann. Ev. Dachlatten kleben und daran Täfer schrauben? Aber kann auch ins Gewicht gehen...
Die Decke hat Spielraum zum Dach und lässt sich etwa 2 cm auf und ab bewegen ums Fenster. Hab mir gedacht, das liegt vielleicht an den Holzdehnungen so über die Jahre... Werde bei besser Wetter das Fenster anschrauben und mir die Stelle im Querschnitt anschauen.
Das Fenster wurde mit Sikaflex notgedichtet. Wie bringt man das wieder ab?
PS: Bin Schweizerin und darum ev. andere Begriffe...
Tukan am 09 Jan 2019 23:01:23
...ich bin verunsichert, ob man eine Dampfsperre machen MUSS oder nicht. Man liest beides. Diese Aufbauweise könne kein Wasser aufnehmen, aber dann lese ich Beiträge mit nassem Material...
Weiss das jemand? Wie gesagt, Fiat Ducato 1987 Hymer
Tukan am 09 Jan 2019 23:03:05
...habe auch noch eine Frage zum Abwasser -aber sehe nicht, wie ich beim richtigen Thema etwas neues eröffnen kann...
dibru2 am 10 Jan 2019 01:34:36
Tukan hat geschrieben:Bin Schweizerin und darum ev. andere Begriffe...
Verschtah di ganz guet. :zwinker:
Wie der Aufbau deines Daches genauer aussieht müsste man hier schon wissen. Ich selber kenne Hymer zu wenig. Dazu werden sicher noch Beiträge kommen. Wenn es aber ein Sandwichdach ist, wirst du nicht gross Befestigungsmöglichkeiten finden. Latten aufkleben würde ich mir aus dem Kopf schlagen, das wird nichts. Schon gar nicht Latten in den PU einlassen... Sobald die jetzige Deckenverkleidung eingeschnitten oder entfern wird, schwächst Du das Ganze Dach. Und wenn du Latten an die bestehende Decke aufklebst, wird das bestimmt irgendwo zu niedrig. (Dachfenster, Möbel usw.)
Ich hatte eine ähnliche Situation und habe sie so gelöst: Im Hornbach eine 3mm Pappel-Sperrholzplatte geholt und diese vollflächig mit Montagekleber auf die alte Decke geklebt. Zwischendurch mit paar kurzen Holzschrauben fixiert. Danach Tapete aufgezogen. Somit war für mich auch das Thema Dampfbremse vom Tisch. Die Voraussetzung ist hier natürlich, dass alles gut abgetrocknet und die Rinnstelle auch dicht ist.
Sieht wie folgt aus. Der graue Teil ist der originale Kunstlederhimmel und der Teil um die Dachluke eben die Tapete. Den Übergang habe ich mit einer Tepichschiene (Hohlflachschiene) abgedeckt.
P.S. --> Link zum Abwasserproblem. Neben der Überschrift auf linker Seite anklicken. :)
Tukan am 11 Jan 2019 00:05:25
...und das ist eine wasserfeste Tapete, die du da genommen hast?
Mir macht momentan Sorgen, dass es sich neben einer Fensterseite weich anfühlt...
Wie bringt man Sikaflex weg?
Tukan am 11 Jan 2019 00:11:12
...noch die Antwort von HYmer...
dibru2 am 11 Jan 2019 10:22:02
Tukan hat geschrieben:...und das ist eine wasserfeste Tapete, die du da genommen hast?
Mir macht momentan Sorgen, dass es sich neben einer Fensterseite weich anfühlt...
Wie bringt man Sikaflex weg?
- Ich habe eine ganz normale Papiertapete verwendet und eben Holz darunter. "Selbsdiffundierend" ... nimmt Feuchtigkeit auf und kann sie wieder abgeben. Wenn du auch bei sehr kalten Temperaturen unterwegs bist ist eine wasserfeste sicher nicht verkehrt. Bevor du dich für Dekorplatten von Hymer entscheidest. Würde ich mich noch im Baumarkt nach dünnen Deckenpaneelen umschauen. Die könnte man auch aufkleben. Aber du musst selber entscheiden wieviel du in deinen Oldtimer stecken willst. :wink:
- Hast du schon mal die Feuchtigkeit an der weichen Stelle gemessen? Bevor überhaupt etwas gemacht wird muss alles trocken sein.
- Sikaflex bringst du nur mechanisch weg. Schneiden, schaben, rubbeln, (fluchen) :D
Tukan am 11 Jan 2019 11:42:03
Sali
Ja, klar nehme ich nicht die teuren Platten sondern vom Baumarkt.
Von HYmer sagen sie, Dampfsperre sei zwingend.
Mit welchem Leim hast du die Sperrholzplatte an die Decke gemacht?
Hymer bestätigt auch, zwischen Schaum und Aussenwand sei noch mal Holz. Ev. ist das nass... Also wenn der Schaum runter müsste, wäre das eine ziemliche Sache...
Merci für Hilfe!
PS: Silikonentferner nützt der was oder einfach Bremsreiniger/ Benzin?
dibru2 am 11 Jan 2019 19:38:06
Tukan hat geschrieben:Von HYmer sagen sie, Dampfsperre sei zwingend.
Dann weisst du ja Bescheid. Habe nur gesagt wie ich es gemacht habe und das es bei mir keine Probleme gibt.
Tukan hat geschrieben:Mit welchem Leim hast du die Sperrholzplatte an die Decke gemacht?
Mit Montage Kleber. Gyso 444. Klappt aber nur wenn der Untergrund auch noch hällt. Ich habe ein ganz anderer Aufbau als du.
Tukan hat geschrieben:Hymer bestätigt auch, zwischen Schaum und Aussenwand sei noch mal Holz. Ev. ist das nass...
Tukan hat geschrieben:Also wenn der Schaum runter müsste, wäre das eine ziemliche Sache...
Würde ich auf keinen Fall machen. Der Schaum wurde vorgängig auf die Innen- und Aussenplatte gepresst/geklebt. Du müsstest dann die ganze Konstruktion neu aufbauen.
Tukan hat geschrieben:Silikonentferner nützt der was oder einfach Bremsreiniger/ Benzin?
Die letzteren Zwei greifen den Lack an und funktionieren nicht. Meines Wissens ist Sikaflex silikonfrei (im Gegensatz zu Sikasil). Laut anderen Meinungen hast du zur "Sikaflexbekämpfung" die beste Jahreszeit gewählt: Kein Scherz... Bei Kälte soll es am besten gehen.
P.S. Du hast dein Avatar gar nicht ausgefüllt. Aus welcher Gegend kommst du?
condor6 am 12 Jan 2019 01:38:57
Hallo Bruno, ich hätte ein großes Anliegen. Du hast 2016 dem user "bigharibo" Tipps zu seinem Wasserschaden im Alkoven eines Frankia Bj 1998 gegeben. Die Überschrift des Themas war "Wasserschaden im Bereich Alkoven Frankia Bj. 1998" Da ich das gleiche Problem bei meinem Frankia Bj 1999 habe hätte ich gerne Kontakt zu "bigharibo" aufgenommen. Habe aber leider noch keine Berechtigung in zu kontaktieren. Könntest du bitte so nett sein und versuchen einen Kontakt herzustellen, damit ich ihn fragen kann wie er das Problem gelöst hat. Das wäre echt sehr nett von dir. LG Anton Sorry dass ich dich so damit überfalle, sehe aber sonst keine anders Möglichkeit Kontakt zu ihm zu bekommen.