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Hallo zusammen, nun ist es soweit, nun hat auch unser Knaus HFG 685 aus 1996 Torf! Es handelt sich um die Bodenplatte im Bereich der Rückwand. Fotos werde ich noch posten. Das Holz ist morsch und total mit Wasser vollgesogen. Da das Womo den ganzen Winter in einer Halle stand und erst seit 3 Wochen wieder vor unserem Haus steht, ohne das es bisher bewegt wurde, kann ich mit Sicherheit sagen, das das Wasser von der Dachfläche stammt. Es ist wohl an der Rückwand herunter gelaufen und aufgrund einer nicht vorhandenen Tropfkante am Wandfuss vom Holz der Bodenplatte aufgesogen worden. Das Womo steht auf einer geneigten Fläche , so dass das Regenwasser vom Dach über die Rückwand abläuft. Da ich den Schaden selbst reparieren möchte, habe ich hier ein paar Fragen an die "Torfexperten". Da die Rückwand ca. 45 mm stark ist aber nur ca. 20 mm davon von unter sichtbar ist, gehe ich davon aus, dass sie um ca. 25 mm abgesetzt ist und mit der halben Wandstärke auf der Bodenplatte aufsteht. Die Bodenplatte besteht in diesem Bereich aus einem Vollholz ca. 40 mm stark. Wahrscheinlich nur in diesem Bereich Vollholz sonst Sandwichbauweise. Durchgehende Hartfaserplatte als Unterbodenverkleidung. Weiß jemand wie das Wandelement mit der Bodenplatte verbunden ist? Ich konnte keine Schraubenköpfe hinter der Verkleidung an der Aussenwand ertasten, die seitlich durch die Wand in die Bodenplatte geschraubt sind. Weiterhin möchte ich ein Alublech als Tropfkante an die Aluaussenhaut der Rückwand kleben. Hierfür müsste ich aber die Kunststoffverkleidung demontieren. Teilweise scheint aber Seitenteil und Rückteil miteinander verklebt zu sein. Da der Kunststoff ja nicht mehr der jüngste ist, befürchte ich, dass hier was brechen könnte. Hat jemand hier schon Erfahrungen gesammelt und kann mir hier Tipps geben. Gruß Malte Habe Probleme die Bilder hochzuladen. Die Datei ist 1,16 MB und es handel sich um ein JPEG-Bild (.JPG). Fehlermeldung: Dieser Dateityp ist nicht erlaubt oder die Bildgröße ist zu klein oder zu groß" Was nun? ![]() ![]() ![]() ![]()
Tag 80 % aller ähnlichen Knaus haben dieses Problem. Meist ist hinten links der Toilettenraum, dort kommt man ganz schlecht hin. Sowohl zum Messen als auch zur Reparatur. Das Wasser läuft nicht erst unten ins Holz rein sondern irgendwo an der Rückwand durch eine der vielen vielen Schrauben und von dort aus dann rechts und links an den Rahmenhölzern entlang nach unten. Vermutlich schon an der Leiste überm Fenster. Ganz sicher hast du rechts und links weiche Stellen im Unterboden und in der Mitte ists relativ fest, das würde meine Aussage bestätigen. Wäre es nur einseitig steht entweder der Wagen schräg oder die Eintrittsstelle ist nur ganz außen auf dieser Seite. Um nach einer Reparatur wirklich alles wieder dicht zu bringen müssen alle Anbauteile hinten ab. Alle Leisten und Plastikteile. Gruß Kurt Vielen Dank Kurt, so ist es. Beide Ecken sind weich. Ich habe aber hinten eine Garage, so dass ich von innen gut an die Stellen heran kommen kann. Insgeheim habe ich es befürchtet, dass auch die Löcher für die Befestigungsschrauben der Plastikanbauten Wasser durchlassen. Auch der Wand/Dachübergang birgt ein Risiko. Muss ich nun befürchten, dass die gesamte Rückwand (Lattenfachwerk) vergammelt ist oder nur der Bereich am Boden. Woher hast du deine Erfahrung? Das ca. 2 cm breite Sperrholz, das direkt hinter dem Alublech der Aussenwand sitzt und von unten zu sehen ist macht noch einen relativ guten Eindruck. Der Abbau dieser ganzen, doch sehr spröden Teile, bereitet mir sehr viel Sorgen, daher möchte ich auch sicher sein, dass das Wasser oberhalb eindringt und nicht unten um die Kante wandert. Es müsste doch in der Wand Feuchtigkeit durch Messungen nachweisbar sein. Ich habe mir mal vor Jahren bei Conrad ein kleines Messgerät (ca. so groß wie ein Feuerzeug) mit zwei spitzen Polen gekauft, konnte aber keine Feuchtigkeit in der Wand messen. Wahrscheinlich misst es aber nur oberflächig. Kann man von Innen die Feuchtigkeit messtechnisch nachweisen? Das Wasser wird ja Wahrscheinlich direkt innen an der Außenhaut (Alublech) nach unten wandern und die Innenverkleidung nicht durchfeuchten. Gruß Malte Hast du schon einmal Malte ....kommst du denn an die Innenwand ran ?.. Das Messgerät was du hast, nützt nix... du brauchst so was in der art --> Link Vermutlich ist bei dir der Rahmen von der Heckgaragenklappe undicht und/oder das Fenster drüber die angebaute Aluleiste unterhalb vom Fenster ist auch nicht Original...kommt sicher auch von dort wenn die Leiste/Schrauben nicht mit Dekalin verbaut wurden. Bau doch erst mal den Rahmen von der Heckklappe aus...dann siehst du schon mal mehr. Klar kann man das ermessen, aber nicht mit deinem Messgerät. Ein gutes, wie empfohlen, Messgerät und Erfahrung damit, dann kann man genau sehen wo es herkommt. Zumindest soweit, soweit hoch man messen kann. Bei einer durchgängigen Heckgarage kommt man doch super ran und kann auch die ganze Rückwand von innen sehen. Wie schaut die denn aus ? Und die Ecken so weit hoch wie es geht ? Ohne diese Infos, besser gute Bilder, kann ich nur raten ( stimmt bei Knaus allerdings meist :eek: ). Meine Erfahrung mit Knaus. :D :D :D Geschätzte 15- 20 ähnliche Reparaturen an Wohnwägen und ca. 10 an Wohnmobilen. Tja und so einige angeschaut und beurteilt. Gruß Kurt Hallo Kurt, schön das du mir bei stehst. Also ich habe gestern das Womo wieder ins Winterlager gebracht. Trockene Halle ideal zum Basteln. Dann alles raus aus der Garage, so dass von innen nun alles frei ist. Von unter schon mal weiter an den Gammelstellen gebrokelt. Habe mir bei einem Freund das beschriebene Meßgerät geliehen und die gesamte Rückwand gescannt. Ich hatte ja die Stoßabdichtung der Rückwand mit der abgerundeten Dachkante in Verdacht. Das Ergebnis war jedoch nicht eindeutig, denn im Bereich der Stoßkante keine auffällige Meßung (20- 30 %), etwa 10 cm tiefer (Innenboden Hängestaukasten) waagerecht fasst durchgängig Geräteanzeigung = 60 % . Wieder ein stück tiefer eine komplett waagerechte Messung ohne Auffälligkeiten. Um das Fenster und Heckklappe herum alles O.K. Das Fenster hatte ich vor 3 Jahren selbst neu mit Dekalin eingedichtet. Auch unten am Boden ca. 15 cm höher ist in der Wand keine Auffälligkeit zu messen. Ich hatte gedacht, man könnte den Wasserweg in der Wand (falls er denn vorhanden ist) deutlicher mit dem Meßgerät verfolgen. Die oben beschriebene auffällige Messung in dem Hängeschrank passt irgendwie nicht so richtig ins Gesamtbild. Aber es war schon spät und ich werde heute noch einmal messen. Bevor ich das Womo in die Halle gefahren habe, hatte ich noch einmal die Gelegenheit bei Dauerregen mir ein Bild von unten zu machen. Beide Ecken Ecke waren total naß. Es stand das blanke Wasser und der erste Verdacht, dass das Wasser von der Außenwand um die Ecke läuft und dann vom Holz aufgesogen wird scheint mir die Hauptursache zu sein. Trotzdem möchte ich natürlich auch ausschließen, dass es noch weitere Stellen oberhalb gibt, durch die Wasser in die Wand eindringt. Um 23:00 war dann erst einmal Schicht. Weiteres Vorgehen: Werde auf ganzer Breite einen Streifen von ca. 20 bis 30 cm breite der weichen Bodenplatte ausbauen und mit 2 Lagen Sperrholz ersetzen, die ich mit PU-Holzleim miteinander verkleben und verschrauben werde. Bei dem unteren Sperrholz werde ich der Unterseite mit eine Glasfasermatte laminieren und die Schnittkanten mit 2 Kombi. Kunstharz behandeln. Der Einbau erfolgt von innen. Da die lichte Breite innen schmaler ist als der benötigte Bodenersatz, werde ich den Ersatzboden wie schon geschrieben zweilagig und zwar jede Lage zweiteilig mit versetzten Stößen herstellen. Hierdurch kann ich von innen die Bodenplatte breiter als die lichte Breite der Garage herstellen und somit wieder unter die Wandplatte schieben. Ein von innen in der Ecke Wand/Boden durchgehendes verschraubtes Aluwinkelblech soll dann die Verbindung wieder sichern. Ich hoffe ich habe es verständlich beschrieben. Weiterhin werde ich eine funktionierende Tropfkante am Wandfuß ankleben. Heute abend plane ich erst einmal den Ausbau des zu ersetzenden Bodenstreifens und die Sichtung des dann freiliegenden Wandfusses - hofftentlich ohne böse Überraschungen . Werde auch ein paar Fotos machen. Gruß Malte manchmal sind in der Wand auch Metallverstärkungen oder Schrauben die dann das Messergebnis verfälschen. Wenn du die Bodenplatte an den Ecken auf hast siehst du ja auch deutlich ob das Wasser von oben kommt oder nur ein Stück von unten hochgezogen ist. Zur Not halt auch mal ein Stück in der Heckgarage innen aufmachen. Falls du die Plaste- Verbkleidungsteile doch abmachen musst, diese "Plaste-stöpfel" gibt es noch zu kaufen bei Knaus. Die Schrauben von diesen Befestigungen gehen ja auch direkt in die Rückwand...die sind eigentlich ab Werk gut eingedichtet...aber man weiß ja nie wie es darunter aussieht.
Doch. Also zuerstmal, mit nem Pieckser kann man nicht gscheit messen. An die Holzleiste die direkt unter der Leiste sitzt kommt man oft nicht gscheit zum Messen hin da dort Schränke angeschraubt sind. Dort wäre es sehr nass. Wasser läuft von dort abwärts in die darunterliegende Leiste = nass. An den beiden, oder auch nur an einer, Leisten sammelt sich das Wasser und läuft/saugt nach rechts oder/und links zu den Kanten. Dort daran abwärts. Wenn die Eintrittsstellen rechts und links außen an der Übergangsleiste ( wie so oft ) sind, läuft ein Großteil des Wassers schon unter der Kantenleiste abwärts zu den Ecken und eben nicht senkrecht zum Fenster runter. Für mich völlig klar. Hättest Du die Wand innen oder außen offen ( hab ich schon sooo oft gesehen ) würdest du das genau sehen. Mess mit nem gscheiten Gerät in den Ecken entlang nach unten und du wirst sehen die Werte steigen immer mehr an. Übrigens an den betroffensten Holzrahmen ( Heckwand außen senkrecht ) kommst mit nem Pieckser gar nicht ran, weil der hinter dem Rahmen der Seitenwand und dem Dekorholz steckt. durch eine Trennung der beiden nebeneinander liegenden Rahmenhölzer, weil nicht verklebt, ist der hintere paschnass/verfault und der vordere der Seitenwand noch gut oder nur leicht befallen. Also, Wasser sinkt von oben nach unten durch, unten dann patschnass und es fängt dort an zu faulen. Diese Fäulnis steigt dann immer mehr nach oben an, je nachdem wie lange es schon so geht. Ist schwer zu verstehen ich weiß. Aber glaub mir, so ist es. Gruß Kurt Ach so, Mv4 hat schon auch Recht. Gerade beim Knaus sind rechts und links, oben und unten am Fenster Alublechstücke eingeklebt. So 10 x 10 cm. Dort wo die Rollos befestigt sind. Aber um die mit nem Pieckser zu erwischen musst die komplette 3 mm Dekorplatte durchstechen. Ne ne, habe ein Messgerät mit einer Kugel verwendet.
Sprichst Du bei den oftmals erwähnten Knaus WoMo's von bestimmten Baujahren/Modellen oder ist das davon unabhängig und durch die Bank im gleichem Atemzug mit Knaus zu setzen? Sofern es sich auf bestimmte Faktoren eingrenzen läßt (bezogen auf deine bisherigen Erfahrungen), wäre da ein Überblick sehr interessant. . Werde die Ecken heute abend gründlich durchmessen. Unterhalb der Hängeschränke bis zum Bett ist alles von innen frei. Anschließend unterhalb des Bettes in der Fahrradgarage. Hier liegt die Ecke ebenfalls frei. Obwohl Kurts Ausführungen plausibel sind und sich wohl auch in vielen Fällen sich so zugetragen haben habe ich imer noch Hoffnung. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt. Werde weiterhin berichten. Gruß Malte
Also das war jetzt auf Wasserschäden im Heck bei verschiedenen Herstellern anwendbar. Die Bauart, also die Verbindung Heck/Seitenwand ist ja sehr oft ähnlich, also ist auch der Wasserverlauf in der Wand ähnlich. Meine Erfahrungen mit Knaus Womos sind überwiegend von Modellen bis Ende der 90iger. Aber soviel ändert sich da ja nicht. Des weiteren sind die Aufbauten von Wowa oftmals gleich dem Womo. Ich könnte dir auch Geschichten über Hobby erzählen .... :eek: :D
Wenn du die Kugel an Heck und Seitenwand gleichzeitig anliegen lässt sind die Werte leicht erhöht weil man in 2 Hölzer gleichzeitig misst. Wennst nur eine Wand nimmst mit Abstand 1 cm wirst nen Unterschied von Heck und Seite sehen. Geht man weiter als 1 cm an der Seitenwand vom Heck weg ist nur Styropor drunter und die Werte verringern sich deutlich. Beim Messen von oben nach unten immer exakt den gleichen Abstand einhalten, sonst stimmen die Werte nicht. Immer dort wo Querhölzer ( oben und unten an Fenstern und Luken und unter Leisten ) auf die senkrechten Hölzer treffen sind die Werte auch höher weil mehr Staunässe. Nach unten wo es nasser ist, sind auch vor Styropor keilförmig nach unten größer werdend, höher Werte ermessbar. Tja, und unten in den Ecken sieht man meist schwarze Verfärbungen genau in der Ecke zwischen den Platten. U.s.w., das meine ich mit Erfahrung. So da bin ich wieder. Habe gestern abend die Wand von innen, insbesondere in den Ecken, von oben bis unten mit einem geliehenen Feuchtigkeitsmessgerät, Hydomette Compact B von GANN (Kugelmesskopf) abgescannt. Bin froh mitteilen zu können, dass die Befürchtungen von Kurt aufgrund seiner Erfahrungen sich nicht bestätigt haben. Die Wand ist von innen trocken, dies hat sich auch im weiteren Ausbau der morschen Bodenplatte bestätigt. Trotzdem ein Dank an Kurt! Ich werde aber nach der Bodensanierung die Wand weiterhin im Fokus behalten und habe mir deshalb auch gleich einmal das vorgenannte Meßgerät bestellt. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Die rückseitige Verkleidung werde ich nun nicht abbauen, denn auch im Bereich des Nummernschildes ist das Plastik mit der Rückwand verklebt. Sie würde sich sicherlich nicht demontieren lassen, ohne Schaden zu nehmen. Ich werde nun denn angefaulte unteren Bereich der abgesetzten Holzlatte am Wandfuß bis zum Außenblech ausbauen und an das Außenblech von innen einen neuen Blechstreifen, der auch die Schraubenlöcher abdeckt und nach unten deutlich über die Bodenplatte als Tropfkante übersteht, ankleben. Anschließend wird der Boden wie ich schon beschrieben habe wieder geschlossen. Gruß Malte
Glaube ich will's gar nicht wirklich wissen :? Dann hoffe ich mal daß der 2004er etwas haltbarer ist..... an der rechten Ecke ist es schon bedeutend mehr Wasser gewesen...wenn du ganz sicher gehen willst kannst du jetzt wo es offen ist, auch außen mal kräftig Wässern...dann siehst du ob evt. an der rechten ecke Wasser raustropft.
... und das ? Ich weiß zwar nicht was du gemessen hast, aber ich bin mir zu 100 % sicher, dass er im Eck nass ist. Man sieht das auch beim letzten Bild, da ist die Unterseite der Heckwand dunkel. Das kommt von ablaufendem Wasser und nicht von unten. Das ist eine letzte Warnung meinerseits, denn wennst nix abdichtest hast in einiger Zeit den gleichen Schaden, wahrscheinlich schlimmer, wieder. Und die Plastikteile sind nicht verklebt sondern nur verschraubt und einzeln abnehmbar. Auch die Leiter. Macht halt Arbeit. Sei froh das sich der Schaden noch in Grenzen hält und dichte hinten alles neu ab. Ich hätte es eigentlich etwas schlimmer befürchtet. Mit Wasserschlauch fluten bringt gar nix, denn Wasser dringt durch kleine Löcher tropfenweise aber stetig ein und sickert im Holz ganz ganz langsam nach unten runter. Da kannst wochenlang hinspritzen und es kommt unten nix raus. Gruß Kurt Hallo Kurt, ich nehme deine Warnung sehr ernst, auch weil du viel Erfahrung hast. Was Du bisher geschrieben hast ist alles plausibel. Die Messergebnisse ca. 10 cm unterhalb des Wand/Dachstoßes im Hängeschrank bereiten mir auch noch Sorgen. Nur habe ich messtechnisch noch keinen weiteren Wasserfluss nach unten erkunden können. Deshalb muss ich noch klären, ob hier das Gerät aus welchen Gründen auch immer hier fasche Werte liefert, oder ob hier die Wand feucht/naß ist. Wenn zweiteres der Fall sein sollte, muss ich mir noch was einfallen lassen. Die abgesetzte waagerechte Holzleiste am Wandfuß scheint zum Glück oberhalb des auf den Fotos sichtbaren Bereiches noch nicht angegriffen zu sein. Das spricht erst einmal dafür, dass das Wasser von unten hoch gesogen wurde. Wenn du jedoch gesehen hättest, wie naß bzw. wie das blanke Wasser bei Regen und bei Schrägstand des Womos von unten in den besagten Ecken stand, dann würdest du sicherlich auch sagen, dass hier auf Jedenfall eine Tropfkante her muss. Die Plastikverkleidung, die ich sehr wohl gerne abmontieren würde, um sämtliche mögliche Wassereintrittsstellen zu überprüfen und abzudichten, ist im Bereich des Kennzeichens in etwa flächig so groß wie das Kennzeichen mit der Rückwand verblebt. Dies kann man von unten durch einen keinen Schlitz zwischen Rückwand und Verkleidung mit einer Taschenlampe sehen. Man kommt hier nicht ran. Und ich weiß nicht wie ich diesen Klebekontakt zerstörungsfrei für die Verkleidung lösen soll. Die Verkleidung kann man nicht mehr kaufen (und falls ist sie sicherlich nicht bezahlbar). Also wenn du noch einen Tipp hast wie den Plastikkram abbekomme dann würde es mich freuen. Gestern hatte ich keine Zeit. Heute abend geht es weiter. Werde dann weiter berichten, denn ich denke das Thema ist auch für andere user interessant, die ein älteres Womo haben und Lust aufs Basteln haben. Gruß Malte Gruß Malte Gruß Malte
Langes flaches Brotmesser, Draht-Klaviersaite. Anschneiden, flachen Keil rein, weiterschneiden, weitere Keile rein, etc, etc Gruß Andreas Vorher breitflächig anwärmen; dann "geht" der Kunststoff etwas mehr mit. dort könnte auch großflächig Dekalin aufgebracht worden sein ?... mit einen langen Messer müsste es vielleicht gehen Also gut, das mit der Tropfkante kannst du natürlich machen, aber das wird sehr oft überschätzt, dass solche Schäden davon kommen. Nur wenn man schon viele Wände geöffnet hat und sieht wie der Schadensverlauf im/am Holz wirklich ist, weiß man es sicher. Klar natürlich, bei Dir reißt man da nicht rum an den Dekorplatten. Wasser kommt von oben und die Fäulnis beginnt von unten aufsteigend. Oder im oberen Bereich dort wo Querhölzer drin sind. Immer. Wären deine Dekorplatten weg würdest du noch 30 oder 50 cm hoch die Wasserspuren am Rahmenholz sehen. Nach oben immer schwächer werdend, obwohl das Holz nass ist. Dort wo das Wasser im senkrechten Holz fließt ( nicht lachen, ist wirklich so ) beginnt die Fäulnis erst sehr viel später. Die Kunststoffteile sind im Original mit Terostat ( ähnlich Dekalin ) abgedichtet angeschraubt. Das schaut aus wie aufgequollener Kleber, geht aber relativ leicht ab. Nur nicht bei Eiseskälte machen. Gruß Kurt Ich lache nicht. Absolut nicht, denn ich kann mir alles genau so vorstellen wie du es schreibst. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass gerade auf der Seite wo die Leiter angeschraubt ist, sehr hohe dynamische Belastungen beim Betreten der Leiter auf die Rückwand und insbeondere in den Wand/Dachübergang einwirken und sich hierdurch die Abdichtung öffnet. Daher wird nach dem ich den Fußboden wieder geschlossen habe die Demontage der Kunststoffverkleidung und eine gründliche Überprüfung sämtlicher Dichtungen geplant. Aber erst nach den kommenden längeren Wochenenden. Schließlich möchten wir auch noch ein wenig Spaß haben. Also bei den 3 oder 4 identischen Knaus die ich hinten abgedichtet hab, war die Leiterhalterung jedes mal absolut fest und dicht. fast immer war die obere Quer Aluleiste im äußeren Bereich, unter der Plastikverkleidung, undicht oder ein dort angebrachter Radträger. Auch einige der Schrauben der Plastikteile waren schlecht gedichtet und sahen gefährlich aus. Versuche mit 1 oder 2 Kartuschen Dekalin von oben her provisorisch abzudichten, so dass kein oder ganz wenig Wasser rechts oder links , an Dach und Heck, unter die Plastikteile laufen kann. Zieh ein Naht Dekalin oberhalb an die sichtbare Querleiste und gut ists bis zum Sommer. Wenns dann schön warm ist bau und dichte alles gut ab. Kurzer Zwischenbericht: rechte Ecke vorher ![]() nachher ![]() linke Ecke vorher ![]() nacher ![]() Das Konstruktionsholz ist noch nicht angegriffen. Nun werde ich an die freigelegte Blechaussenhaut von innen ein 7 cm breites Alublech ankleben, welches nach eingebauten Bodenplatten eine 3 cm tiefe Tropfkante bilden wird. Hier nun weitere Bilder der Sanierung: ![]() Alublech als neue Tropfkante an die alte Außenhaut angeklebt. ![]() Untere neue Fußbodenplatte. Holzleiste ist seitlich mit der vorhandenen Bodenplatte sowie mit der unteren neuen Bodenplatte verschraubt und verleimt, so dass eine feste Verbindung mit dem vorhandenen Boden hergestellt wird. ![]() ![]() ![]() ![]() Die Fuge zwischen Tropfblech und neuen laminierten Holzfußboden ist mit Sika verklebt. Die Stoßfugen zwischen vorhandenen Bodenplatte und neuer sind mit GFK überlaminiert. Weiterhin habe ich nachträglich und somit nicht auf den Foto ersichtlich die neue Bodenplatte von unten mit Spenglerschrauben (Schraube mit Dichthut) mit den Wandelementen verschraubt. Die Abdichtung der oberen waagerechten Wand/Dach Fuge erfolgt später. So, das so es erst einmal gewesen sein. Ich hoffe der Bericht hilft auch anderen, die sich an die Sanierung ähnlicher Wasserschäden in Eigenleistung herantrauen möchten. Ich denke in einer Werkstatt werden für diese Arbeiten locker 1.000 bis 2.000 € gefordert. Mir hat es zusätlich viel Spaß gemacht. Ich bin da auch gerade dran - hinten der Querbalken und die ecken sind verfault. Da ich einen Knaus mit Garage habe komme ich von innen über die gesamte Breite gut ran. Allerdings weiß ich nicht, ob ich das ohne Abstützung machen soll. Ich fahre ja nicht aber wenn ich hinten jetzt über die gesamte Breite ... zwar ein faules Holz rausmache aber eben über die Gesamtbreite kann das nicht dazu führen, dass das Heck sich setzt? Hallo Hast du gut hinbekommen, aber Ich denke, daß das aufbringen des Laminates (Epoxy wasauchimmer) kontraproduktiv war bzw. ist? Das Holz kann nicht mehr atmen, Feuchtigkeit wird sich bilden, (Kondensat, aussen kalt, innen warm / Taupunkt) Feuchtigkeit kann nicht entweichen, das wird gammeln.... Sinnvoller wäre m.M.n. ein herkömmlicher Schutz mit Caravan - Unterbodenschutz gewesen. Der lässt das Holz atmen, schützt aber vor Nässe. Gut, man muss den regelmäßig im Auge haben, ggfs. ausbessern, aber das gehört ja normalerweise eh dazu.... Grüße Fritz |
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