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Hallo Gemeinde, ich möchte den Solarladeregler EnjoySolar MPPT BN-Serie 20A 12/24V LED im Wohnmobil mit 12V Aufbaubatterie betreiben. Um MMPT bestmöglichst gut nutzen zu können, möchte ich Solarmodul(e) mit z.B. Vmp 48,3V – Imp 4,87A, also ca. 235W verwenden (ich glaube, das habe ich soweit richtig verstanden). Wenn ich 2 dieser Module parallel schalte, habe ich also max. 48,3V mit 9,74A. Bezieht sich jetzt die Angabe des Solarreglers „Maximaler Arbeitsstrom 20A“ auf den max. Solarmodulstrom = 9,74A oder auf den max. Ladestrom, der dann theoretisch 470w/12V=39,11A, oder bei noch geringerer Bordspannung entsprechend höher wäre? Oder einfach – kann ich oben genannte Module mit diesem Regler an eine 12V-Anlage betreiben? Vielen Dank Bezieht sich auf den Ausgangsstrom. Dein Alf Module sind gute Wahl. Der Regler ist aber zu klein. Ich danke Euch schon mal für die Info. Habe den Verkäufer mal zusätzlich um Info gebeten, bin gespannt ob und wann der sich meldet, werde berichten.
Die Rechnung - wenn auch nur theoretisch - ist praktisch verkehrt. 470 Watt / 14,4V (weil Ladeschlußspannung) * 0,92 (weil Regler-Verluste) = rund 30A - aber nur theoretisch und höher wird der Wert praktisch nie sein können ;) EDIT: realistisch werden es so um die 20-25A sein Egal wie man rechnet, der angepeilte Regler ist Strommässig unterdimensioniert. Ein Womo mit Solar und normalem Parkplatz steht immer unbeaufsichtigt in der Sonne. Da riecht niemand wenn das Plastik wegen zu großer Abwärme vor sich hin schmorgelt. Meine Meinung, Gruß Andreas Oder man kauf den Victron MPPT 100/50 der hat eine Strombegrenzung, soger einstellbar. Was macht denn ein MPPT-Solarregler, wenn die Akkus voll sind? Ist doch genau das gleich, was dann passiert, wenn die Module zu viel Leistung bringen. Das ist exakt die Frage, wohin geht der produzierte Strom!!! Wird er am Eingang des Reglers brutal kurzgeschlossen, wird der Eingang des Reglers unterbrochen oder wird er über einen Shunt schlichtweg in Wärme gewandelt. Diese drei Konstruktionsprinzipien gibt es. Wie die einzelnen Regler mit dieser Situation umgehen steht in den wenigsten Beschreibungen. Gruß Andreas MPPT-Regler! nicht PWM oder Shuntregler. Wenn der Strom nicht zum Akku kann, wird er auch nicht produziert. Habe heute an meinen Victron 100/50 mein zweites 200er Panel angeschlossen - Ausbeute lt. Anzeige bei Sonnenschein 18,8A und ein breites Grinsen :razz:
paralell oder in reihe geschaltet?
Habe mir auch einen Victron Regler bestellt. Bist du zufrieden mit diesem Regler? Der 75/15 soll an einem 100w Panel mit Reserve für ein zweites betrieben werden und einen alten PWM-Regler ersetzen. ![]() Gruß Michael Die gängigste Variante ist die PWM Regelung, sie erzeugt die geringste Abwärme am Regler, die Panele werden schnell zu und abgeschaltet (Puls-Weiten-Modulation) und so die Leistung abgeregelt. Damit entsteht keine Verlustwärme durch die Leistungsbegrenzung, sondern nur, wenn Strom fließt, was sich nicht vermeiden läßt. Sie wird auch bei MPP Regler verwendet. Die Shunt-Lösung ist eher selten anzutreffen, manchmal wird ein Heißleiter benutzt zur Strombegrenzung oder die Leisung wird linear abgeregelt, was fette Kühlkörper an der Endstufe zur Folge hat.
Das ist so nicht richtig. Es fließt zwar kein Strom, aber die Spannung steht an und irgendwo muss er ja in jedem Fall gestoppt werden. Komisch, jeder umgeht mir seiner Antwort sauber die grundsätzliche Frage wie dies geschieht! Egal ob Shunt/PWM oder MPT, das Solarpanel produziert Spannung/Strom solange die Sonne drauf scheint. Auch wenn der Ladestrom durch PWM-Regelung in Ladung/Nichtladung/Ladung geteilt wird stellt sich doch die Frage was mit Spannung/Strom in der Nichtladephase passiert, oder wird die Sonne in dem Moment abgeschaltet? Nochmals: 1. Ich kann den Strom im Eingang abschalten, da ist aber kein Relais sondern nur Halbleiter als Schalter. Der produziert im Durchgang Wärme und senkt die Panelspannung um 0,3-0,5V. Eigentlich sehr schlecht für den Wirkungsgrad bei 36 Zellen Panels 2. Ich kann den Strom am Ausgang zur Batterie abschalten. Auch hier ein Halbleiter mit Durchgangswiderstand, Wärme und 0,3-0,5V Spannungsabfall. Der MPP-Regler kann die Solarpanelspannung voll nutzen, aber der Eigenverbrauch des Reglers ist ständig und damit auch dessen Elektronikabwärme. 3. Ich kann Spannung/Strom durch einen Shunt/Schalter/Widerstand entweder am Eingang oder am Ausgang verbraten. Auch hier heutzutage kein Relaiseinsatz sondern Halbleiter als Schalter und Widerstand als Verbraucher, also wieder Abwärme. Fazit: Egal ob Shunt/PWS oder MPP, es entsteht eine gewisse Abwärme, die konstruktiv abgeführt werden muss und damit zusammen mit der Belastbarkeit der verbauten Bauteile zu einer maximalen Leistung führt, die der Regler verdauen kann. Und das war die Ausgangsfrage " „Maximaler Arbeitsstrom 20A“. Jeder kann jetzt für sich entscheiden, welches Prinzip sein Solarregler beinhaltet und ob oder um vieviel Ampere er seinen Solarregler überlasten darf. Ein Tipp, (nicht ganz ernsthaft, aber trotzdem richtig) wenn der Regler im Kühlschrank liegt, kann er weitaus mehr überlastet werden als wenn er zusammen mit dem Ladegerät im Sitzkasten verbaut ist. Gruß Andreas
Die meist Wärme ststeht beim MPPT 7520-Solarladeregler, wenn er seine max. Leistung von 20 A hat. Ist die Akkus voll, geht die Leistung auf Null und die Wärme ist nicht mehr relevant. Einfach mal selber testen. Ich habe 2x 160 Wp an diesen Regler. Hitzeprobleme gibt es nur im Sommer. Ab 50°C regelt der Regler automatisch ab! damit nicht noch mehr Wärme entsteht.
Auch der MPPT Regler kontrolliert den Ausgngsstrom in der Regel durch eine PWM Stufe, damit er nicht so heiß wird. Ein MPPT Regler ist technisch meist ein Step-Down Wandler + PWM Regler. In der Austast-Phase im PWM Regler ist der FET-Transistor hochohmig, es fließt gar kein Strom (µA Bereich), und damit wird auch keine Wärme produziert. Die Solarzellen sind Stomquellen, wenn der Stromkreis nicht geschlossen ist, liegt einfach nur die Leerlaufspannung an den Polen an. Mehr passiert da erst mal nicht und nichts wird erwärmt. Ist so, als ob man die Leitung trennt / die Sicherung zieht. Die Leistung des Reglers wird durch die Komponenten im StepDown Wandler und der Endstufe im PWM Regler definiert. Je überdimensionierter der Regler im Vergleich zu den angeschlossenen Solarpanelleistung ist, um so cooler bleibt er.
Paralell
Ja - Bluetooth Dongle hab ich auch gleich mittbestellt. Macht Spaß das auf dem iphone oder ipad zu sehen :razz: Danke Bernd! Gern geschehen. Hier noch ein --> Link wo Reihen- und Paralellschaltung für Laien verständlich gemacht ist. Ich habe am Victron 100/50 ganz 600W dran und das je 2x. Wenn kein Strom fliesst wird auch nichts warm. Und wenn zb. 40 A fliest Verbracht er davon 3% selber, dass sind dann gerade mal 1.2 A. Wärme davon ist kaum spürbar. Später werde ich nochmal 200W dazuschalten und bei einem Regler an die 50 A Grenze gehen. Dann werde ich mal die Themperatur daran messen mit Wärmebildcam. Im übrigen finde ich Victron Produkte sehr gut. Gehören wohl zu den besten. So ich habe heute um ca 14 Uhr Raclette gegessen und die beiden Victron Regler (50A) 1 1/4 h mit 30 A belastet. Er wurde bei Umgebungsthemperatur von 26 Grad nur 36 Grad warm. Also gerade mal Handwarm. So sollte es sein. Denke an die höhere Spannung der Module bei Kälte. Gute MPP-REGLER sind step-up-step-down-Wandler, da diese die Ausgangsspannung nach oben oder unten anpassen. Siehe jeweiliges Datenblatt. Moduls Spannung ist 40V. Der Regler verträgt 100V. Und die Leistung wird auf max. 50 A oder das was ich programmiere begrenzt. Ist also alles Sicher.
Kannst Du mal einen nennen ? Mir erschließt sich der Sinn eines Solar-Step-Up-Wandlers nicht, wenn die Solarzelle keine Spannung hat erzeugt sie auch keinen Strom. Welche Energie wandelt man dann, stellt jemand so was her ? Sinn würde das ja machen um die Lima-Spannung als Eingang zu verwenden. Gruß Uwe Es geht um Step-Down Wandler und nicht um Step-Up Wandler. Der Sinn ist eine dünne Verkabelung der Module bei hoher Ausgangsleistung (Ähnlich zu Hochspannungsleitungen) Bei gleicher Leistung gilt: je höher die Spannung, um so kleiner der Strom und damit dünner die Leitung. Das ist der einzige Grund für die Verrenkungen. Wenn man Solarstrom direkt in 220V Netze einspeisen will, ist es natürlich sinnvoll auf der Solarseite eine ähnlich hohe / etwas höhere Spannung zu erzeugen. Das Problem sind natürlich Gefahren von Stromschlägen z.B. bei Brand oder Arbeiten auf dem Dach. Wenn die Gleichspannung der Module in etwa gleich der Einspeisespannung ist, muss nicht transformiert werden, sondern nur umgerichtet, was die Verluste der Transformation verringert und die Ausbeute erhöht. Spielt beim WoMo eine untergeordnete Rolle. Wenn das Modul zum PWM Regler passt ist er bei Sonnenschein genau so effizient / z.Teil sogar besser als ein MPPT Regler, Wenn die Modulspannung im MPP Bereich wesentlich höher ist als die Ladespannung der Batterie, kann man die überschüssige Spannung mit MPPT Regler heruntertransformieren und so den Ladestrom entsprechend erhöhen. Ist so was wie ein "Ladebooster", nur dass hier die höhere Spannung mit kleinerem Strom heruntertransformiert wird, statt eine kleinere Spannung mit großem Strom rauf, um die Leistung in die Batterie zu pumpen. Hallo zusammen, ich beschäftige mich aktuell auch mit dem Thema Solar. Ich habe vor einen MPPT Regler zu verbauen, bin mir aber was die Auswahl der Module angeht noch unsicher. Daher habe ich mich auf dem Solarmodul-Markt mal etwas umgeschaut und folgende Module gefunden: - preVent 100-72M - monokristallin; 100 W; Vmp 36,69 V; Imp 2,73 A (ich kann leider noch keine Links einfügen) Die Spannung ist entsprechend hoch, der Strom dafür eben geringer. So wie ich das verstehe, müsste ein solches Modul von einem MPPT-Regler besser ausgenutzt werden können als z.B. - preVent 100-36M - monokristallin; 100 W; Vmp 18,68 V; Imp 5,35 A Ist das so korrekt oder habe ich irgendwo einen Denkfehler? Hat jemand praktische Erfahrung ob sich das abseits der Theorie auch in der realen "Stromausbeute" bemerkbar macht? Danke schonmal für die Antworten Grüße aus dem Schwarzwald Mamut100 (Edit: Korrektur wegen inhaltlicher Wiederholung zu vorangehenden Beiträgen) Keinen Denkfehler, genauso ist es richtig :ja: Du hast zusätzlich den Vorteil , dass die Kabelstärke geringer ausfallen kann, ohne Verluste dadurch zu haben. Super. Danke. Dann steht dem "Strom-Vergnügen" ja nichts - fast nichts - mehr im Wege :lach:
Ich habe vor kurzem genau dieses Modul in Verbindung mit einem Votronic MPP250 verbaut und bin davon eigentlich etwas enttäuscht: Schon bei der geringsten Abschattung oder Bewölkung bricht die Batterieladung ab. D.h. obwohl vom Solarmodul nach ca. 38 V ankommen, ist keine Leistung vorhanden. Das problem habe ich mit dem Victron MPP 100/50 nicht. Das liest sich gut René! Welche Software hat dein MPPT-Regler? Gruß Michael
Ich vermute mal, dass mein Problem nicht am Votronic-Regler, sondern an der prevent-Solarplatte mit ihrem niedrigen Wirkungsgrad liegt.
Nein. wenn da noch 39 V Spannung ist reicht das am Regler locker. Meine Platten sind nicht besser. Oder ist gar kein Ladebedarf vorhanden?
Da ich den Dongle dran habe wird die Software immer auf dem neusten Stand gehalten. Ich habe ja 2 Stück dran. insgesamt 1385W Solarleistung.
Wenn das Modul 36Vmpp liefert ist es ein 72 Zellen Modul. Diese 72 Zellen sind in Reihe geschaltet (0,5V pro Zelle). Wird eine oder mehere Zellen abgeschattet bilden diese einen Widerstand für den Strom der übrigen Zellen. Die Spannung die du misst (36V) ist nicht entscheidend, sondern der Strom der belichteten Zellen. Aber nur wenn er, bedingt durch die Reihenschaltung, auch durch alle Zellen ungehindert durchfließen kann. Klar gibt ein Panel mit 72 Zellen eine hohe Spannung an den Mpp-Regler, da kann der sich mit seinen Vorteilen austoben. Aber bei Abschattung kehrt sich halt der Vorteil in einen Nachteil. Ich bevorzuge entweder die Konfiguration: 36 Zellen Panel mit 16Vmpp und PWS-Regler oder 40 Zellen Panel mit 20Vmpp und Mpp-Regler Die günstigste Konfiguration bei mehreren Panels ist eine Parallelschaltung der Panels an einem entsprechen ausgelegten Regler. Die teuerste, aber effektivste Lösung bei mehrern Panels ist je ein Regler pro Panel Große Panels mit 72 Zellen (Hausinstallationen) sind meiner Meinung nach für Wohnmobilanwendung wegen der Teilverschattungsproblematik durch Dachfenster, Sat-Antennen und Bäume weniger geeignet. Aber das ist nur meine Meinung, hier gibt es noch viele andere, Gruß Andreas
Nach dem ich das immer wieder so les. Stimmt so leider nicht. Der MPPT Regler verschieb den MPP Tracking Punkt beim erreichen der Ladeendspannung des Richtung VOC Spannung auf der Modulseite wodurch die Stromquelle(Modul) sich selbst ausregelt und nicht mehr liefert. Eine PWM ansich ist die Grundlage eines Buck Designs bzw des besseren Syncronwandler hat aber rein garnichts nicht mit der klassischen Zerhackung der PWM Strombegrezung eines normalen PWM reglers zu tun. Der Hauptgrund Grund warum der MPPT einen dickeren Kühlkörper besitzt legt in der Abwärme die durch die wesentlich höhere Schaltfrequnzen die hier im Bereich 30Khz aufwärts sind durch die vermehrten Verluste im Rais und Fall des zu meist eingesetzt N-FET's auftreten. RDS'on ist ja in allen Fällen gleich wobei hier im LOW Frequenz Bereich bei PWM Regler andere FET'seingesetzt werden welche Primär eine niedrigen RDS on aufweisen allerdings schlechtere Rais und Fallzeiten besitzen.. Klasisscher PWM regler FET ist IR1405.. Klassischer MPPT Fet ist IR4321
Ein sehr interessanter Einwand. Das hatte ich bisher so noch gar nicht in Betracht gezogen. Ich hatte bisher gedacht, dass ich den Abschattungseffekt größtenteils einfach durch eine Parallelschaltung von zwei 72er Modulen in den Griff bekomme. Dass sich der Effekt einer hohen Spannung auch schon bei geringer Teilverschattung umdreht, hatte ich gar nicht weiter berücksichtigt. Ich glaube ich muss doch noch etwas tiefer in die Materie einsteigen um nicht nacher "irgendwas" auf dem Dach verbaut zu haben.
Doch doch, Ladebedarf war vorhanden. Nur sagt 39 V ankommende Spannung leider - wie Andreas das sehr schön zwei Beiträge weiter oben erklärt hat - nichts über die ankommende Leistung aus. Und auf die Leistung wirkt sich bei dem oben verlinkten prevent-Mpp-Modul eine Teilabschattung sehr negativ aus. Diese (bittere) Erfahrung musste ich leider nach dem Kauf machen. Meine neuen verklebten 200W Semiflex Module sind auch durch das durchsichtige Dachfenster der leichten Teilverschattung ausgesetzt. Jedoch habe ich in der Praxis festgestellt dass es nicht viel ausmacht. Die ca 3 Zellen werden nur leicht abgedeckt. Man sieht zwar einen Schatten, doch blieb die Leistung praktisch gleich. Die normalen Module sind etwas höher und dadurch findet die Abschattung viel später statt. Irgend wie hab ich das Gefühl man weiß da nicht wie das Funktioniert. Ein Modul besteht aus aneinandergereihten Zellen. Die in Serie verbunden sind. Jede dieser Zellen hat "ca" je nach Zelltyp 0,5V... die Summe dieser Zellen ergibt dann die Vmpp Spannung.. Ergo: Zellen * 0,5 => Vmpp Spannung 36Zellen => 18V 60Zellen => 30V 72 Zellen => 36V Für die Ausgangsleistung ist einzig und allein der VMPP Punkt, der sich aus Produkt von Spannung * Strom ergibt. Dieses kann man aber "nicht" mit dem Multimeter weder mit Kurzschlussstrom noch mit Leerlaufspannung mit dem Multimeter messen wie es gerne von Laien gerne gemacht wird. Denn der Kurzschluss Strom wird bei 0 V gemessen wie auch die Leerlaufspannung ebenfalls bei 0 Strom, woraussich ergibt das die Leistung P bei dieser Messung immer 0 ist. Aussagekräftig sind hier Leitungsmesstests, die man entweder über ein Kennlinienmessgerät oder mit einem Flasher macht. Hausmittel ist das auslesen der Werte eines MPPTS bzw über eine Batteriemonitor im unbegrenzten Ladezustand "BULK" eines Regler. Was passiert beim Verschatten: die Zellen sind in Reihe, einer einzelne Zelle die verschattet wird kann man sich wie ein Tritt auf einen Gartenschlauchvorstellen => sie ist die Engstelle und blockiert den durchfluss Bei einem großem Netzmodul z.B 60,72oder 96Zeller Zeller besteht bei 60 Zeller hier zumeist aus 6x10 Reihen.. "Gute" Große Module besitzen hier 6 Bypassdiode... welche jeder dieser sechs 10er Reihen Brücken können. Würde eine Zelle einer Reihe hier verschattet werden würde die Bypassdiode sich wie ein Überdruckventil öffnen und einfach eine 10er Reihe einfach gesagt überspringen.. damit fällt eine 10er Reihe aus dem System, das hier mehr Spannung vorhanden ist. Bei kleinen Module würde das nicht gehen da das überspringen mit der Bypassdiode nicht möglich ist. Bei kleinen 36 Zellern sofern die nicht weitergehen in Serie geschalten sind wäre es das beste diese schlichtweg zu Entfernen weil sie nicht nur Nutzlos sind sonder sogar einer der häufigsten Fehler für Totalausfälle von Modulen darstellen. Wortcase Szenario für ein großes Modul ist es wenn das halbe Module quer verschattet ist Bei mehreren parallelen String im Bezug auf Verschattung ist es enorm wichtig, sofern ein MPPT eingesetzt wird einen zu nehmen der aktives Verschattunsgmanagment besitzt, den die Kennlinie ist hier kein Kurve mit "einem" Peak wert sondern mit Sicherheit eine mit 2 die aber durch Täler getrennt sind und wenn der Regler hier nicht in regelmäßigen Abständen dann kurz abschaltet und die gesamte Kennlinie durchtrackt, wird es passieren das der Regler in einem Leistungspunkt fest sitzt der weit unter dem Maximum festsitzt mfg Das klingt logisch. Ich hab mir mal einige Laderegler von Victron, Votronic, IVT und Steca angeschaut, aber nirgends einen Hinweis auf ein Verschattungsmanagement o.ä. gefunden. Welche MPPT Regler haben denn ein aktives Verschattungsmanagement? Kannst du einen empfehlen? Danke schonmal vorab. Von Victron weiß ich es definitiv das er das kann und er es auch macht, steht auch im Datenblatt. |
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