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Berechnung Spannungswandler


apnl am 17 Jun 2006 12:04:02

Zu meiner Anfrage habe ich die Suchfunktion bereits benutzt und auch einiges gefunden.
Wenn ich mit meinem, zugegeben laienhaften elektronischen Verstand das alles richtig verstanden habe, müssten meine nachfolgenden Berechnung zumindest "milchmädchenmäßig" stimmen.

Kurz zu meinem Problem:
Wir fahren einen Dethleffs Fortero, der ist mit einer Bordbatterie mit 88 Ah ausgestattet. Ursprünglich hatte ich Solarpannels bestellt, diese jedoch wieder storniert, da auf dem Dach zu wenig Platz war. (Es steht nur eine Seite zur Verfügung, da ich auf der Fahrerseite ein Surfbrett mitnehmen möchte und Panells daranter wohl keinen Sinn machen.)
Ich habe mir daher eine Brennstoffzelle einbauen lassen 50 W, 12 V, somit wohl ~ 4 A Ladestrom.
Was nervt ist die Tatsache, dass aus meinen Steckdosen keine 220 V kommen. Also werde ich mir einen Spannungswandler einbauen lassen. Hauptsächlich soll dieser zum laden der Akkus, Laptop etc eingesetzt werden. Da im Abstand von 3-4 Tagen ein Fön betrieben werden soll, denke ich dass es ein 1200 W Spannungswandler tut.
Zwischenzeiltich habe ich mir auch überlegt, eine Senseo Maschine anzuschaffen. Leistungsaufnahme 1500 W.
Wenn dies funktionieren sollte, würde ich auch einen 2000 W Wandler einbauen. Allerdings sind mir zweifel gekommen.
Nach meiner Überlegung würde die Senseo von meiner 88 Ah Batterie in der Stunde 125 A ziehen (1500 W : 12 V)
Gleichzeitig würde meine Brennstoffzelle nur 4 A laden.
Selbst wenn die Kaffeemaschine nur 10 Minuten laufen sollte, würde diese 20 A ziehen, was das vorhaben als Nonsens abtun würde.
Wirkungsgrade etc. natürlich nicht berücksichtigt, klar das unter realen Bedingungen die Bilanz noch ungünstiger ausfallen würde

Seh ich das jetzt richtig oder habe ich hier einen Gedankenfehler?

Was machen eigentlich andere, die in Ihren Womos Wandler mit 3000 W eingebaut haben, oder ständig Klimaanlagen betreiben, führen die einen Anhänger mit einer riesigen Batterie mit sich? (Achtung Ironie)

Danke für eure Antworten.

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Gast am 17 Jun 2006 12:13:27

Deine Berechnungen sind völlig richtig.
Deine Gedankengänge ebend so.

200Ah Puffer (Batt.) sollten es bei Deinem Vorhaben wohl schon sein.


G. M.

apnl am 17 Jun 2006 12:35:04

WOMOMario hat geschrieben:200Ah Puffer (Batt.) sollten es bei Deinem Vorhaben wohl schon sein.


G. M.


D.h. aber auch, dass ich sowohl eine 200 Ah Starter wie auch Bordbatterie benötige, oder kann ich lediglich die 88 Ah Bordbatterie auswechseln???


Armin

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Gast am 17 Jun 2006 12:54:14

deine starterbatterie kannst du lassen wie sie ist... dein wr wird ja nur an die aufbauakkus angeklemmt.

zur senseo kann ich dir sagen, das sie ca. 2 min braucht um das wasser erstmalig aufzuheizen. danach kannst du ne tasse zapfen und die maschine braucht weitere 60sek. um die nächste wassermenge vorzubereiten.

wenn du nicht gerade ne kaffeebude aufmachen willst geht das also schon...

allerdings hat mario recht...88ah sind ein wenig knapp...

wir haben 3x245ah - betreiben aber auch allerlei 220v geräte im auto...

solltest du wirklich eine senseo an den wr anschließen wollen, achte darauf, das dieser eine echte sinus-spannung liefert... rechteck, also sogenannte "modifizierte" sinus-spannung verträgt die senseo nicht...bzw. nur 1x :wink: ...ich hab da so meine erfahrung...

:D heiko

[Admin] am 17 Jun 2006 12:55:06

apnl hat geschrieben: oder kann ich lediglich die 88 Ah Bordbatterie auswechseln???


Armin


ja!

apnl am 17 Jun 2006 13:22:47

Dirk hat geschrieben:
apnl hat geschrieben: oder kann ich lediglich die 88 Ah Bordbatterie auswechseln???


Armin


ja!


Sorry meiner nochmaligen Nachfrage, aber wie gesagt bin absoluter Laie in elektronischer Hinsicht.

Kann ich auch zusätzlich zu der vorhandenen 88 Ah Batterie eine stärkere installieren oder sollten beide Bordbatterien gleich sein?


Armin

Gast am 17 Jun 2006 13:38:54

Ich mische prinzipiell alle Blei-Säure in allen Größen (außer Fließ und Gel), das ist aber meine persönliche Note. :D
Da ich auch für eventuelle Ausfälle Schaltungstechnisch vorsorge und auch häufig überprüfe.

Wer auf Nummer (fast) sicher gehen will, nimmt gleiche Größe, gleiches Alter und gleiche Bauart.

Mario

apnl am 17 Jun 2006 13:49:01

WOMOMario hat geschrieben:Ich mische prinzipiell alle Blei-Säure in allen Größen (außer Fließ und Gel), das ist aber meine persönliche Note. :

Mario



Verzeih ich vergaß,

ich habe Gelbatterien, also gleiche Batterien verwenden. Da meine lediglich 3 Monate alt ist macht es sicherlich nichts, wenn ich von dem gleichen Hersteller die gleiche Batterie kaufe.


Armin

Gast am 17 Jun 2006 13:54:30

Ja natürlich, wenn sie in den drei Monaten nicht schon extrem geknechtet wurde ist das absolut kein Problem.

G.M.

Ps. Frage: was kostet denn zur Zeit so ne Brennstoffzelle(rein informativ mal) ?

Vielleicht solltest Du dir doch mal überlegen wenigstens ein 50Wp Solarmodul zusätzlich aufzubauen. Es gibt eigentlich keine bessere Batteriepflege, ein guter Laderegler , und ein unbeschatteter Stellplatz in der nicht genutzten Zeit vorausgesetzt.

apnl am 17 Jun 2006 14:19:30

WOMOMario hat geschrieben:Ja natürlich, wenn sie in den drei Monaten nicht schon extrem geknechtet wurde ist das absolut kein Problem.

G.M.

Ps. Frage: was kostet denn zur Zeit so ne Brennstoffzelle(rein informativ mal) ?

Vielleicht solltest Du dir doch mal überlegen wenigstens ein 50Wp Solarmodul zusätzlich aufzubauen. Es gibt eigentlich keine bessere Batteriepflege, ein guter Laderegler , und ein unbeschatteter Stellplatz in der nicht genutzten Zeit vorausgesetzt.


Ich denke nicht, dass die geknechtet wurde. Wir waren bisher nur 3 x unterwegs, 1 x 1 Woche 1 x 4 Tage und 1 x 12 Tage, ansonsten habe ich das Fahrzeug immer an 220 V anliegen.

Für die Brennstoffzelle habe ich 3.000,-- € bezahlt. Höhrt sich zwar viel an, war aber ein Selbstläufer.

Mein Fahrzeug habe ich mit Solar bestellt, Kostenpunkt 1.500,-- €. Der Hersteller hat aufgrund eines Fehlers nicht das bestellte Fahrzeug, sondern eines mit einer höherwertigen Ausstattung geliefert. Mehrpreis ~ 1.500,-- €. Diesen Mehrwert musste ich nicht zahlen. Darüber hinaus hat der Hersteller nochmals eine Kaufpreisreduzierung um den gleichen Betrag vorgenommen. Ergo standen mir nach Wegfall der Solaranlage 3.000,-- € zur Verfügung.
Sonst hätte ich das auch nicht gemacht bei dem Preis.

Die Brennstoffzelle ist eine feine Sache. Sie schaltet sich bei starten des Fahrzeuges in den Stand by Betrieb. Nach Abfall der Spannung auf ~ 12,5 V fängt sie eigenständig an zu laden.
Über die Fernbedienung im Fahrzeuginnern habe ich jederzeit die Möglichkeit die Zelle abzuschalten. Das mache ich bspw. dann wenn wir schlafen gehen und am nächsten Tag weiterfahren wollen, dadann die Batterien über die Lichtmaschine geladen werden.

Momentan sind die Methanolkosten noch recht hoch. 2 x 5 l ~ 50,-- €
Bisher habe ich einen halben Kanister gebraucht. Feste Verbrauchswerte kann ich leider nicht nenne, da fehlt mir noch so die Erfahrung. In jedem Falle gehe ich davon aus, dass das Zeug künftig biliger wird.

(Kleiner Vergleich: Im Movera Katalog kostete die Brennstoffzelle in 2005 noch 3.999,-- € innerhabl eines Jahres ist der Preis um 1000,-- €gefallen.

Das mit dem Solarpanell habe ich mir auch schon mal überlegt.
Mal sehen wie ich das auf die Reihe bekomme ist aber auch eine Kostenfrage.

Dank eurer Antworten werde ich mir jetzt eine zweite Batterie installieren lassen, den größeren Spannungswandler besorgen und morgens meinen Senso-Kaffee trinken.

Thanks an Alle.


Armin

Gast am 17 Jun 2006 14:31:49

Ja wem sagst Du das, das liebe Geld halt.

So wie Du das jetzt aber vorhast, und Dank Deiner Brennstoffzelle, hast Du dann ja schon ein sehr großes Maß an elektrische Unabhängigkeit erreicht.
Na mal sehn, vielleicht bringt der Weinachtsmann meiner Frau auch mal einen ausreichenden Echtsinus-WR. :wink:


Mario

Schotti am 17 Jun 2006 16:42:51

WOMOMario hat geschrieben:Na mal sehn, vielleicht bringt der Weinachtsmann meiner Frau auch mal einen ausreichenden Echtsinus-WR. :wink:


Mario


und dir einen Nerzmantel :kuller:

Hansi

Gast am 18 Jun 2006 01:27:26

Hallo Hansi

Mir einen Nerzmantel? Ich habe doch gar keinen Nerz. :nixweiss:


Meine Frau hat aber eine Womo, und trinkt sehr gerne Espresso. :klatschen:

Gast am 24 Jun 2006 14:10:59

Hi Armin,

Deine Rechnung ist so nicht ganz vollständig.

Sinusähnliche Wandler (Rechteckwandler) haben einen Leistungsverlust von ca. 15 %, Sinuswandler (sind wesentlich teuerer) von ca. 5 %.

Wenn Du also von einem Rechteckwandler als Dauerleistung 1500 Watt abgreiftst, zieht er 1725 Watt = 144 Ah aus der Batterie. Die Verbindungsleitung zwischen Battere und Wandler muss je nach Leitungslänge über einen entsprechenden Leitungsquerschnitt verfügen, da das Kabel sonst heiß wird und möglicherweise auch für einen Brand sorgt. Die Plusleitung muss deshalb mit einer entsprechend grossen Sicherung (Messersicherung) abgesichert werden.
Ich habe für meinen Rechteckwandler von 1500 W Dauerleistung bei einer Zuleitungslänge 35 Quadratkabel genommen und dieses mit 150 Ah abgesichert. Ein Kabel mit einem grösseren Querschnitt hätte ich in die Aufnahmen am Wandler gar nicht hinein bekommen. Wenn der Wandler mit den Kabeln fertig konfektioniert ist, kannst Du die Kabel gar nicht ändern, da Du sonst die Garantie verlierst. Diese Kabel sind meistens nur 80 cm lang.

Klaus

apnl am 25 Jun 2006 16:09:08

Klaus aus Iserlohn hat geschrieben:Hi Armin,

Deine Rechnung ist so nicht ganz vollständig.

Sinusähnliche Wandler (Rechteckwandler) haben einen Leistungsverlust von ca. 15 %, Sinuswandler (sind wesentlich teuerer) von ca. 5 %.

Wenn Du also von einem Rechteckwandler als Dauerleistung 1500 Watt abgreiftst, zieht er 1725 Watt = 144 Ah aus der Batterie. Die Verbindungsleitung zwischen Battere und Wandler muss je nach Leitungslänge über einen entsprechenden Leitungsquerschnitt verfügen, da das Kabel sonst heiß wird und möglicherweise auch für einen Brand sorgt. Die Plusleitung muss deshalb mit einer entsprechend grossen Sicherung (Messersicherung) abgesichert werden.
Ich habe für meinen Rechteckwandler von 1500 W Dauerleistung bei einer Zuleitungslänge 35 Quadratkabel genommen und dieses mit 150 Ah abgesichert. Ein Kabel mit einem grösseren Querschnitt hätte ich in die Aufnahmen am Wandler gar nicht hinein bekommen. Wenn der Wandler mit den Kabeln fertig konfektioniert ist, kannst Du die Kabel gar nicht ändern, da Du sonst die Garantie verlierst. Diese Kabel sind meistens nur 80 cm lang.

Klaus


Hallo Klaus,

Danke für den Hinweis.

Ich werde einen echten Sinuswandler einbauen. Die Verkabelung Anschluss etc. lasse ich aus garantietechnischen Gründen von meinem Händler vornehmen.

Ich hoffe, dass dann alles funktionieren wird.


Armin

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