Hi, ich bins mal wieder mit ner neuen Geschichte:
Wer keine Lust auf nen langen Text hat, aber mir trotznem n Tipp geben möchte kann unten weiter lesen (Linie)
So, nu gehts los. Ich war leztes Wochenende mit meiner Freundin und unserem fast fertig ausgebauten Kastenwagen (Toyota Hiace, könnte noch wichtig sein) auf nem Rockfestival (Hurricane in Scheeßel (also das Rock am Ring in Norddeutschland), falls es hier noch mehr Leute gibt die das kennen).
So, das ganze Wochenende schönes Wetter, aber um zur Sache zu kommen, am Sonntag Abend n fetten Platzregen mit 30Liter pro qm in einer Stunde. Die Autos und Zelte stehen ja alle auf dem Feld (selten Wiese). Das Wasser war überall Knietief. Wir wollten eigentlich in dem Moment weg fahren, aber die Räder wollten gar nichts. Ich hab ganz ganz langsam die Kupplung kommen lassen ganz ohne gas, aber wir haben uns kein stück von der stelle bewegt. Hinterradantrieb! Ist die Hölle. Da haben wir uns das Bettchen wieder schön gemacht und geschlafen. Am nächsten morgen hat das Gras tatsächlich wieder raus geschaut (außer ein paar riesen Pfützen). Wir haben dann versucht uns selbst da weg zu bekommen. Schaufel war dabei, also haben wir vor den antriebsräder die Erde weg geschaufelt und Teppiche vor die reifen gelegt und ne schöne sachte schräge vor die eingesackten reifen gebaut. – Hat leider nix gebracht. Dann hab ich n Flaschenzug an ein Auto gebunden, das vor uns stand (war kein inhaber da), der auch leider die handbremse nicht angezogen hatte. Als wir gezogen haben hat sich also sein auto bewegt und nicht unseres. – Son mist.
Das ging aber fast allen so, die hinterradantrieb hatten, wo er nicht angemessen ist.
Ich hab zB. n T3 gesehen, der wurde angeschoben, beschleunigte dann auch 10 meter, die Schieber hörten auf zu schieben, er wurde immer langsamer und blieb wieder stehen und grub sich ein. Nix zu machen. Zum Glück war das alles halb so schlimm. Da waren einige Trecker unterwegs, die dann ziemlich fix einen nach dem anderen zur Straße zogen, auch uns. – unter anderem noch durch ne riesen Pfütze und n bissel bergauf. (Da wären wir aus eigener Kraft nur 2 wochen später nach der nächsten schön-wetter-periode durch gekommen)
Joa so war das. Das war die Einleitung und der Anlass meines Schreibens.
Hauptteil
Wir mögen unser Auto. AAAAber:
Es ist verdammt leicht hinten uuund es hat Hinterradantrieb uuuund es hat abgefahrene Sommerreifen.
Und das ist verdammt schlecht. Da wir mir jeder Recht geben.
Wenn wir im Winter mal fahren mussten passierte es manchmal, dass wir auf einem ganz normalen Asphalt Parkplatz standen, es war etwas glatt, (zB dünne Schneeschicht) und hinter einem Hinterreifen lag ein Radiergummi-großes Steinchen. Dann drehten die Räder durch und es bewegte sich nix. Ich dacht was is denn nu los ? Spinn ich ? Häää? – Ausgestiegen. Da is nix! Gar nix! Doch . n steinchen. Das hab ich dann mit dem Fuß weggeschoben, noch mal geschaut, dass da nicht noch ein 2. irgendwo rum liegt, und dann konnte die Fahrt ganz langsam los gehen.
Hammer oder ? oder ist das jemandem auch schon mal passiert?
Um jetzt eins vorweg zu nehmen. Wir hatten leider grad noch kein Geld für neue Reifen (sind auch noch die teuren LKW reifen), aber demnächst ist es soweit und es gibt neue.
Deshalb jetzt meine 1. Frage:
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Kommt man mit Allwetter-Reifen oder mit Sommerreifen, oder mit Winterreifen von einer matschigen Wiese besser weg?
Wir sind Surfer und deshalb öfter mal auf ner wiese oder Sand o.ä.
Und wir haben kein Geld für Sommer- UND Winter-Reifen. Also Allwetter-Reifen?
Wir sind nicht darauf angewiesen im Winter zu fahren. Also Sommerreifen?
2. Frage WICHTIGSTE FRAGE!
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Man gehe davon aus, wir hätte die richtigen Reifen drauf.
Nun ist das Auto hinten immer noch relativ leicht und hat immer noch Hinterradantrieb.
Da werden wir im Schlamm, nasse Wiese oder bei bissel bergauf ja vermutlich immer noch stecken bleiben.
Was kann man da machen?
Was haltet ihr von Schneekette? Bringen die in dem Fall was?, aber wenn der reifen schon n stück drin hängt(Match, Erde, Sand) , was jawohl der fall ist, dann bekomm ich die kaum drum oder?
Was haltet ihr von Anfahrhilfen, so Kettenteilen oder Gurtstücken die um den Reifen gekrallt werden. Die soll man angeblich auch drum bekommen wenn man schon n stück drin hängt.
Hört sich bis jetzt für mich als eine gute Sache an, die unser Problem am besten in den Griff bekommt. Man kann ein kurzes Stück fahren, bis man von der Wiese runter ist.
Hat da jemand Erfahrung mit?
3. Frage
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Bringt es viel sich im Winter Steinplatten in den Kofferraum zu legen?
Und im Sommer
Würde das Sinn machen sich dauerhaft im Sommer Steinplatten rein zu legen, nur weil man vielleicht irgendwann mal auf einen Rasenplatz fährt und es dann anzuregnen anfängt? Kommt man so überhaupt besser weg?
Dann gibt es da ja noch andere Hilfen, wie Sandbleche (bei Wüstenfahrten) oder Gummimatten zum Freigraben und Unterlegen. Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich befürcht nur so was wird uns kaum was bringen, weil wir dann maximal ein paar meter fahren und dann wieder stecken bleiben, da müssten wir schon die ganze Strecke mit gummimatten auslegen
Wie ich gesehen habe gibt es reichlich Leute mit den selben Problemen. Ich bin schwer gespannt wie ihr damit umgeht? Ich jedenfalls ab n dummen Gefühl dabei, wenn ich weiß, dass ich im nächsten Moment hilflos sein kann und mich auf die Suche nach dem nächsten Trecker machen muß der mich rauszieht und wohlgemerkt bis zu nächsten Asphalt Straße ziehen muß.


