Hier ist unser Bericht aus Kroatien wo wir aber nur kurz waren, die Gründe dafür stehen im Bericht.
Am Freitag um 16:00 Uhr sind wir in Göttingen losgefahren um mit Zwischenübernachtungen in Eltmann und Stainz am Sonntagnachmittag am CP Camping Village Simuni auf Pag anzukommen. Den Rest vom Sonntag und der Montag wurden ausgiebig zum relaxen genutzt.
Am Dienstagmorgen sind wir zu einer kleinen Insel Rundfahrt in den nördlichen Teil der Insel aufgebrochen. Über Novalja nach Tovarnele an die Nordspitze von Pag gefahren um dann mit einigen Abstechern in Richtung Küste wieder zurück nach Stara Novalja zu fahren. Während die Ostseite der Insel fast vegetationslos ist, ist der Nordteil der Insel sehr Grün, zum Teil mit dichten Olivenhainen. Weiter ging es zur Inselhauptsstadt Pag, hier kann man direkt am Hafen parken und ist in 2 min in der Altstadt. Auf der Rückfahrt zum CP hat uns die Abenteuerlust gepackt und wir sind die Straße über Bosana zurück in Richtung Novalja gefahren. 50% der Strecke ist Schotterpiste und sehr schmal, dafür hat man einige sehr schöne Aussichtspunkte. Gegen 14:30 Uhr sind wir auf den CP zurückgekehrt. Den Nachmittag haben wir mit faulenzen, schwimmen, lesen und ein bisschen Fußball gucken verbracht.
Am Mittwochmorgen sind wir auf dem CP Village Simuni losgefahren und sind der Straße 106 folgend Richtung Zadar gefahren. Kurz vor der Brücke zum Festland sind wir rechts abgebogen zu einer alten Festung von der man einen tollen Blick auf die Brücke hat. In Zadar haben wir einen Parkplatz in nähe der Fußgängerbrücke zur Altstadt gefunden. Nach einem halbstündigen Bummel durch die Altstadt von Zadar (für mehr war es einfach zu heiß), haben wir uns auf dem Wochenmarkt von Zadar noch mit Käse, Brot und Tomaten eingedeckt. Entgegen unserer ursprünglichen Absicht die Krka-Wasserfälle anzufahren haben wir uns kurzfristig entschlossen erst einmal die Halbinsel Murter anzuschauen ob wir hier einen geeigneten CP mit Stellplatz in Wassernähe finden. Auf dem CP Camping Dalmatien haben wir einen entsprechenden Platz gefunden. Nachdem es um 10:00 Uhr morgens schon 32° im Schatten sind, haben wir beschlossen heute noch einen faulen Tag einzulegen und morgenfrüh dann Richtung Norden aufbrechen. Die Krka - Wasserfälle werden wir einander mal besuchen. Um 7:00 Uhr aufgestanden und das Wohnmobil reisefertig gemacht. Gegen 8:30 Uhr in Tisno losgefahren in Richtung Autobahn. In Maslenica die Autobahn kurz verlassen um uns die Zrmanja - Schlucht anzuschauen. Nach diesem kurzen Abstecher sind wir wieder auf die Autobahn gefahren um sie dann wieder in Zuta Lokva zu verlassen um bei Senj auf die Küstenstraße zu kommen. Dieser sind wir dann bis Rijeka gefolgt um dann ins Landesinnere Richtung Slowenien abzubiegen. Gegen 15:30 Uhr hatten wir unser heutiges Tagesziel, die Adelsbergergrotten, erreicht. Nachdem mir morgens ein kleines Missgeschick passiert ist und sich meine Brille in Einzelteile zerlegt hat, mussten wir als erstes einen Optiker aufsuchen. Nach einer Stunde konnte ich sie wieder abholen. Jetzt konnten wir also endlich die Adelsbergergrotten besichtigen. Mir fällt nur ein Wort dazu ein: FANTASTISCH. Es lohnt sich auf alle Fälle sich die Grotten anzuschauen wenn man in der Nähe sein sollte. Nach dem Ende der Besichtigung sind wir über Ljubljana und den Loiblpass nach Ferlach gefahren. Am nächsten Morgen ging es Richtung Klagenfurt, um dann über die A2 und A10 zum Knoten Spittal/Drau zu kommen. Von dort sind wir dann ins Mölltal gefahren um in Flattach unser erstes Ziel die Raggaschlucht zu erreichen. Nach einem kurzen Aufstieg zum Eingang der Schlucht, galt es über eine Strecke von 800m 200 Höhenmeter über Holzstege und Leitern zu bewältigen. Das ganze immer in 2-4m Höhe über dem Wasser. Am Ausgang der Schlucht beginnt dann ein Waldweg zum Eingang der Schlucht. Wir haben für diese Strecke ca. 1 ½ Stunden gebraucht. Jetzt haben wir uns ganz langsam in Richtung Großglockner – Hochalpenstraße in Bewegung gesetzt da wir nicht vor 18:00 Uhr die Mautstation erreichen wollten. Nachdem wir dies auch geschafft hatten fuhren wir zuerst zu Kaiser-Franz-Joseph-Höhe. Dadurch dass wir so spät erst dort oben ankamen waren wir fast die letzten Besucher dot oben und konnten uns alles in Ruhe anschauen und sogar ein paar Murmeltiere beobachten. Weiter ging es über die Passhöhe zur Edelweißspitze wo wir, nach dem wir uns beim Wirt erkundigt hatten, übernacht stehen bleiben durften. Der Abend auf der Edelweißspitze stellte sich dann noch als sehr Unterhaltsam heraus, da es ca. eine ¾ Stunde nach unserer Ankunft an zu gewittern fing. Wir hatten dann das volle Unwetterprogramm: Gewitter, Hagel, Sturm. Der Sturm hielt sich bis zum nächsten Morgen so dass ich abends das Wohnmobil noch mal umparken musste. Morgens um kurz vor 5:00 Uhr aufgestanden um dann einen grandiosen Sonnenaufgang zu erleben. Gegen 8:00 Uhr aufgebrochen um gegen 9:00 Uhr unser heutiges Ziel die Stauseen von Kaprun zu erreichen. Nach dem wir den Obersten Stausee den Mooserboden in 2040m Höhe erreicht hatten, schauten wir uns dort oben ca. 2 Stunden lang um, um dann noch ein gewaltiges Naturschauspiel mitzuerleben. Von einem Gletscher oberhalb des Stausees hatte sich unter lautem Donnergetöse eine Lawine gelöst. Gegen 14:00 Uhr erreichten wir den CP Zur Mühle in Kaprun, wo wir nochmals einen faulen Nachmittag einlegten. Nach gemütlichem Frühstück sind wir gegen 10:00 Uhr in Kaprun losgefahren. Über die B311 und B159 ging es unserem Ziel den Eisriesenwelten in Werfen entgegen. Nachdem wir den Parkplatz in 1000m Höhe erreicht hatten ging es in einem etwa 20min Fußmarsch zur Talstation der Gondelbahn in 1080m Höhe. Während der 3min Gondelfahrt überwanden wir die nächsten 450 Höhenmeter, nun mussten in einem nochmaligen Fußmarsch von ca. 20min die restlichen Höhenmeter bis zum Eingang der Höhle in 1645m Höhe bewältigt werden. Am Höhleneingang konnte man in der Sonne stehen und seinen eigenen Atem sehen, da die Luft die aus der Höhle kam nur ca. 0° hatte. Die Führung in der Höhle dauerte ca. 70min. In dieser Zeit galt es nochmals 100 Höhenmeter sowie 1400 Stufen (700 Hinauf und 700 wieder runter) zu überwinden. Es war ein grandioses Erlebnis durch diese Höhle zu gehen. Gegen 15:45 Uhr waren wir wieder am Wohnmobil. Kurzfristig haben wir dann beschlossen den Stellplatz in Kleinhögl anzufahren. Er war zwar schon gut belegt aber wir fanden trotzdem noch ein kleines Plätzchen wo wir stehen bleiben durften.
Nach dem Frühstück sind wir gegen 9:30 Uhr zu unserem letzten Etappenziel Kitzingen aufgebrochen. Die Stecke führte über die A8, A99 und A9 nach Ingolstadt und von dort über die B13 zur A7 bevor es über die B8 nach Kitzingen ging. Von dort ging s dann langsam wieder Richtung Heimat.
Bilder, sowie die Eintrittskosten für die besuchten Sehenswürdigkeiten findet ihr unter HR/SLO/A 2006 --> Link

