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Miese Bremsen von Wohnmobilen bergen Risiko 1, 2


Julia10 am 08 Jun 2016 17:15:36

Unfallforscher stellten heute Ergebnisse von Wohnmobicrashtests vor.

Neben schlechter Bremsen (so der Rdiomoderator) haben auch ungebübte Womofahrer/Rinnen ein hohes Unfallrisiko. Siehe hier:

--> Link

Julia

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volker030 am 08 Jun 2016 17:19:40

Ich hätte auch lieber Keramik-Carbon Bremsen !!!

Hartensteiner am 08 Jun 2016 17:54:16

Der Mensch spricht für die Versicherungswirtschaft . Noch Fragen ?
Alles was der von sich gibt ,ist bei den Foristen nicht anzuwenden . Die wissen wie man belädt und wie man fährt . Diese Unfallzahlen , gemessen an total 2500 Getöteten ist beinahe zu vernachlässigen .
Bitte nicht falsch verstehen , jeder einzelne ist einer zu viel , aber gemessen an der Gesamtzahl nicht relevant.
Die im Vorspann gezeigten Miezen würden am Besten gar kein Womo fahren .
Ein bezeichnender Unsinn ist : Das Grundfahrzeug ist auf 3,5 /4,25 t oder mehr zGw zugelassen , so sind auch die Bremsen ausgelegt . Nicht nur auf das Leerfahrzeug , wie er klar zu machen versucht .
Wenn jemand , wie gezeigt ,ungebremst auf ein stehendes Fahrzeug auffährt, hat der Crash wohl immer die gezeigten Auswirkungen .
Hartensteiner .

Anzeige vom Forum


brainless am 08 Jun 2016 18:03:10

Julia10 hat geschrieben:Unfallforscher stellten heute Ergebnisse von Wohnmobicrashtests vor.




Nöö, so ist das nicht.

Aber, das zeigt uns, wie leicht manipulierbar Zuhörer und Leser sind.
Hier steht der Untersuchungsbericht:
--> Link

Hier steht die zitierte Pressemitteilung dazu:
--> Link

Erstaunlich ist, daß die Untersuchungen der Beladungszustände gemeinsam von Polizei und Mitarbeitern des Versicherungsverbandes durchgeführt wurden........

Typischer Zeitungsartikel der "Sauregurkenzeit" - mehr nicht,



Volker ;-)

Julia10 am 08 Jun 2016 18:08:51

Volker danke Dir für diese LInk`s. Hab danach gesucht, aber nicht gefunden :? um mir das konkrete Testergebniss anzuschauen :) Jetzt muss ich erst mal lesen :)

Julia

July123 am 08 Jun 2016 18:13:43

Wie Interssant. schlechte Bremsen bremsen schlecht und bergen ein Risiko.
Das verstehe ich nicht wirklich. :mrgreen:

Gruß Wolfgang

Gast am 08 Jun 2016 18:57:22

Hallo "Julia",

Ich fahre nun schon 45 Jahre "motorisiert". Früher oft mit alten, billigen Fahrzeugen ohne Servobremse.

Meiner Meinung nach fehlt es beim Womobilisten oft einfach am beherzten Drauftreten oder der Kraft. Mein übergewichtiger Rapido (Sprinter) bremst nur richtig, wenn ich zur Verstärkung des Pedaldrucks meine 95 kg mit kräftigem Zug am Lenkrad unterstütze.

Aber gut bremsen tut er dann schon!

Dein Alf

Tinduck am 08 Jun 2016 19:40:41

Da werden sowieso Äpfel mit Birnen verglichen. Die für PKW erwähnten Bremswege von (tw. deutlich) unter 40 m werden immer ohne Beladung (ausser Fahrer nd evtl. Messmimik) ermittelt, beim Womo wird bis zum zGG beladen und sich dann gewundert.

Auch geht die Forderung nach besseren Bremsen leicht von der Hand, allerdings muss die Kraft ja auch auf die Strasse. Es wären für eine bessere Bremswirkung auch deutlich breitere oder griffigere Reifen notwendig.

Zu guter letzt hilft die beste Bremse nix, wenn man pennt und deshalb ins Stauende rauscht oder den 3,5-Tonner links mit zuwenig Abstand fliegen lässt und sich dann wundert, dass der Rest der Kolonne ja viel besser bremsen kann... wieder mal ist das Zauberwort angepasste Fahrweise. Mit Tempo 100 ist der Bremsweg so um die 60 Meter, mit 120 dürfte man schon an den 100 Metern kratzen.

bis denn,

Uwe

Bergbewohner1 am 08 Jun 2016 19:44:27

Ich habe bei all meinen Sprintern Stahlflexbremsleitungen, statt den Gummischläuchen verbaut, seit dem bremsen diese, als würde man einen Anker schmeißen. :D

markgraefin am 08 Jun 2016 19:46:41

Ich fahre einen normalen Fiat Ducato, aber die Bremsen sind so gut, dass ich lernen musste
was ich besser alles noch festbinde oder in die Schränke gebe.

Gut ich war nicht schnell, kanpp 50 wahrscheinlich, aber ich musste, wie oben beschrieben,
mein gesamtes Körpergewicht einwerfen und das Lenkrad maltretieren.

Aber das Wohnmobikl stand und der Idiot, der mir die Vorfahrt nahm, fuhr seelenruhig weiter.
Einige Dinge flogen mir um die Ohren.

Ich denke auch, dass es viel öfter daran liegt, dass man nicht hart genug auf die Bremse steigen mag.

Eigentlich müsste man das harte Bremsen üben, Aber.... mein armes Auto....

In der Hoffnung, dass uns allen so etwas nie passiert wünsche ich euch einen schönen Abend
Markgräfin

JoFoe am 08 Jun 2016 20:32:34

Als erstes muss ich dem Uwe mal Recht geben. Aber nur bedingt weil schnellere Wohnmobile sprich Fahrgestelle haben heutzutage auch stärkere Bremsen.

Das Stauende haben schon die besten Bremser mal verpennt.

Und zum Schluss warum schlägt der Tüv da nicht Alarm ? Das wären doch die ersten oder ?

Standgaaaaas am 08 Jun 2016 20:54:51

Mir fällt dazu eigentlich nur ein: "Wieder mal so ein Blödsinn in unseren Medien!"

Natürlich hat ein Wohnmobil einen längeren Bremsweg als ein PKW. Daraus zu schließen, das ein Wohnmobil gefährlich schlechte Bremsen hat ist aber völliger Quatsch. Ein Familien Van hat auch einen längeren Bremsweg als ein Porsche oder Ferrari... Da soll mal jeder selber weiterdenken welche Fahrzeuge gefährlich sind.

Unsere Presse sowie öffentliche Medien (auch die öffentlich rechtlichen Radio und Fernsehsender) kann man doch wirklich völlig vergessen um fundierte und verlässliche Informationen zu erhalten. Es geht doch nur um reißerische Artikel zur Förderung der Verkaufszahlen. Dabei werden "Aalglatt und glitschig" Tatsachen in völlig falschen Zusammenhängen wiedergegeben, die m.E. eher direkte Lügen, statt sachliche Informationen sind.

Der Wahrheitsgehalt solcher Meldungen ist analog zur Aussage: "Der Zitronenfalter heißt Zitronenfalter, weil er Zitronen faltet" :D

friedrich45 am 08 Jun 2016 20:58:06

Oft wird ja auch schon beim Führerschein das "Bremsen" unterrichtet. Viele haben einfach die Hemmung so richtig auf das "Eisen" zu steigen. Auch das muss man lernen. Wenn der Notfall es erfordert, rein treten wie man kann. Und dann hält jede bremse. Ein paar Meter hin oder her(welche natürlich auch lebensrettend sein können). Im Gründe ein Zusammenspiel zwischen : Situation einschätzen, Reaktionszeit und Überlegungszeit, Bemsdosis wählen usw.

Campo am 08 Jun 2016 21:17:44

Da mein Schwiegervatert Fahrlehrer war hat er mich vor ein Jahr zu einen Fahrsicherheitstraining für Wohnmobile Überredet damit ich lerne wie man mit den 3,5 Tonnen unter dem Hintern sicher fährt und Bremst. Und da mein damaliger Ford E350 ein Automatik war konte ich da schön mit beiden Beinen voll in die Eisen gehen und siehe da auch der konnte nach knapp 55 Metern stehen. So ein Fahrsicherheitstrainig sollte für alle die ein Kasten fahren egal ob privat oder beruflich eigentlich pflicht sein.

Gast am 08 Jun 2016 22:33:37

Campo hat geschrieben:So ein Fahrsicherheitstrainig sollte für alle die ein Kasten fahren egal ob privat oder beruflich eigentlich pflicht sein.
Dem kann ich nur Zustimmen. Ich habe im März eins mitgemacht, speziell für Wohnmobile.
Wann macht man schon mal eine richtige Vollbremsung ! Unter anderem das lernt man dort. Die elektronischen Helferlein wie ABS und ESP kommen mal zum Einsatz, und man kann erfahren, wie sich das anfühlt.
Tipps zur Beladung/Ladungssicherung gab es auch, selbst das richtige Einstellen der Spiegel am WoMo brachte einigen einen Aha-Effekt.
Ich kann so ein Trainig sehr empfehlen, der Preis ist gut investiert.

P.S.: zum Thema : mein Ducato bremst hervorragend, wenn man sich traut, richtig auf das Pedal zu treten.

harpya am 08 Jun 2016 22:47:20

Womos haben ganz normale Lieferwagen Chassis.
Dann hätte man gleich alle Lieferwagen ansprechen müssen.
Nach meiner Erfahrung packen die Bremsen verdammt gut zu, da sie auch für höhere
Nutzlast vorgesehen sind,
auch oft über die 3,5 to hinaus.
Da ist die Strassenhaftung der Pneus die Grenze wenn man mal wirklich voll in die Eisen geht.
Evtl. die ABS Regelung.

dieter2 am 08 Jun 2016 22:52:00

Waldtroll hat geschrieben:Ich habe bei all meinen Sprintern Stahlflexbremsleitungen, statt den Gummischläuchen verbaut, seit dem bremsen diese, als würde man einen Anker schmeißen. :D


Donnerwetter, Hut ab :lol:

Tröste Dich, durch diese Leitungen wird keine Bremsleistung erhöht,
die Verzögerung wird um vielleicht ein paar tauselstel Sekunden vekürzt weil sich diese Schläuche nicht soviel dehnen.

Gruss Dieter

July123 am 08 Jun 2016 23:03:17

Ist für den Normalbetrieb etwas übertrieben, aber der Vorteil von Stahlflex spielt sich auf Paß- Abfahrten ab. Die heiße Bremsflüssigkeit dehnt die Schläuche nicht so stark aus und die weiche Bremse bleibt fast aus.
Bei einer Notbremsung mit mit fast kalten Bremsscheiben spielt es kaum eine Rolle.

Gruß Wolfgang

Silvarado am 09 Jun 2016 00:25:29

Tinduck hat geschrieben:Da werden sowieso Äpfel mit Birnen verglichen. Die für PKW erwähnten Bremswege von (tw. deutlich) unter 40 m werden immer ohne Beladung (ausser Fahrer nd evtl. Messmimik) ermittelt, beim Womo wird bis zum zGG beladen und sich dann gewundert.


Beladung hat keinen Einfluß auf den Bremsweg! Ist Physik. Die Masse kürzt sich bei der Berechnung des Bremswegs raus.
Einfach mal googlen ("Bremsweg Pkw vs Lkw").
Ein moderner 40 Tonner steht heutzutage eher, als so mancher Pkw...

Aber zugegeben: Ein Sprinter - formatfüllender im Pkw-Rückspiegel - lässt mich auch immer wieder an diesen physikalischen Grundsätzen zweifeln... :)

Viele Grüsse
Klaus

brainless am 09 Jun 2016 01:32:37

Waldtroll hat geschrieben:Ich habe bei all meinen Sprintern Stahlflexbremsleitungen, statt den Gummischläuchen verbaut, seit dem bremsen diese, als würde man einen Anker schmeißen. :D





Ja,

unser Waldtroll ist technisch up to date! :mrgreen:

Stahlflexleitungen lassen einen stärker definierten Bremsdruckpunkt zu, mehr nicht. Beim Einsatz eines "normalen" Wohnmobils absolut vernachlässigbar.
Die kosmetische Komponente bei offen verlegten Stahlflexleitungen, z.B. bei Motorrädern, laß ich mal außen vor, weil bei Mobilen nicht relevant.
Die mögliche Ausdehnung bei erhitzter Bremsflüssigkeit spricht für erhöhten Wasseranteil - damit für Bremsflüssigkeitswechsel, nicht für Ersatz der Serienschläuche durch Stahlflexe.


Volker ;-)

harpya am 09 Jun 2016 02:17:25

Tinduck hat geschrieben:
Beladung hat keinen Einfluß auf den Bremsweg! Ist Physik.
Klaus

Da wird stillschweigend vorrausgesetzt, das die Verzögerung /Kg gleich ist.

Aber die Qualität der Bremsen, ein LKW mit PKW Bremsen steht sicher nicht so schnell,
das geht nicht in die Formel ein.

Faustformeln sind schlecht für die Realität geeignet.
Eine Fahrradbremse wäre mit 3,5 to sicher überlastet.

Eine Formel bildet nur einen theoretischen Wert ab.
Lange Zeit hätte nach der arodynamischen Theorie ein Hummel auch nicht fliegen könne,
zu kleine Flügelfläche für das Gewicht.
Gut das die das nicht wussten.
Der massgebende Effekt wurde erst sehr viel später entdeckt

Tinduck am 09 Jun 2016 06:52:38

Silvarado hat geschrieben:Beladung hat keinen Einfluß auf den Bremsweg! Ist Physik. Die Masse kürzt sich bei der Berechnung des Bremswegs raus.

Viele Grüsse
Klaus


Aaaaargh...

Beim Vergleich verschiedener Fahrzeuge, die zufällig die gleiche Bremsleistung pro Kg haben, ja. Das ist aber auch der einzige Spezialfall. Leere LKW bremsen gut, weil sie dann eine dem PKW entsprechende Bremsleistung pro Kg haben. Das sieht bei voller Beladung aber ganz anders aus.

Wenn Du glaubst, dass dein Womo oder dein PKW leer und vollgeladen nach der gleichen Strecke steht, funktioniert Deine Physik anders als die allgemein gültige. Zusätzliche Masse, die (negativ) beschleunigt werden muss, braucht zusätzliche Energie. Bei gleicher Bremsleistung verlängert sich zwangsläufig die benötigte Zeit bis zum Stillstand und damit auch der Bremsweg.

Zum oben erwähnten Passabfahrts-Thema... wer da Probleme mit einem weichen Pedal bekommt, braucht keine Stahlflex-Leitungen, sondern frische Bremsflüssigkeit und eine Fahrstunde, wie man Pässe richtig fährt.
Das sind so die gefährlichen Trugschlüsse.. ich bau mir Gimmick X ein und dann geht die Physik aus und ich kann fahren, wie ich will...

Früher galt, im gleichen Gang runter wie hoch. Wegen der starken Motoren ist es heute sogar noch schlimmer, da muss es eigentlich heissen, einen Gang niedriger runter wie hoch. Und siehe da, plötzlich braucht man die Bremse kaum noch bzw. kommt auch mit Intervallbremsen hin. Dauert halt, weil man langsamer unterwegs ist, aber besser, als mit qualmenden Bremsen im Graben zu landen.

bis denn,

Uwe

cbra am 09 Jun 2016 09:53:19

markgraefin hat geschrieben:...

Ich denke auch, dass es viel öfter daran liegt, dass man nicht hart genug auf die Bremse steigen mag.

Eigentlich müsste man das harte Bremsen üben, Aber.... mein armes Auto....

...


der klassiker in jedem fahrsicherheitstraining

und die autos halten das locker aus ;)

at topic - komischer, reisserischer bericht wo ich einiges nicht nachvollziehen kann, z.b. "basisfahrzeug, das nicht dazu ausgelegt sei dass da noch ein wohnaufbau draufkommt" - ich glaube den bremsen meines daily ist es ziemlich egal ob auf dem rahmen eine beladene pritsche verschraubt ist oder ein wohnaufbau.

was ich aber sicher glaube dass die ladung oft sehr schlecht verstaut ist, und die leute sich nicht traun den anker zu werfen (richtig auf die bremse steigen) das fängt oft schon bei der falschen sitzposition an.

bernie8 am 09 Jun 2016 10:34:56

Hallo,

Die elektronischen Helferlein wie ABS und ESP kommen mal zum Einsatz


Hatte unser Alkoven alles nicht und trotzdem konnte man damit Bremsen, muss man halt anders einschätzen.
Ich hatte mal nen Käfer, der hatte noch nicht mal Scheibenbremsen.
Wenn man heute auf einem modernen Fahrzeug fahren lernt, kann es mit älterer Technik schon mal eng werden.
So ein Fahrsicherheitstraining ist eine gute Sache.

Bergbewohner1 am 10 Jun 2016 20:15:34

brainless hat geschrieben:



Ja,

unser Waldtroll ist technisch up to date! :mrgreen:

Stahlflexleitungen lassen einen stärker definierten Bremsdruckpunkt zu, mehr nicht. Beim Einsatz eines "normalen" Wohnmobils absolut vernachlässigbar.


Volker ;-)

Hallo Volker, schreibst du dies aus Erfahrung oder einfach so.
Tatsche ist, beim Sprinter sind extrem lange Bremsschläuche verbaut, die eine gewisse Dehnung erfahren, bevor der Druck aufgebaut ist. Stahlflexbremsleitungen dehnen sich nicht, damit ist sofort Bremsdruck da. Der Bremsweg reduziert sich damit oder willst da das bestreiten :?: Von der Haltbarkeit ganz zu schweigen.

brainless am 11 Jun 2016 17:46:44

Waldtroll hat geschrieben: Der Bremsweg reduziert sich damit oder willst da das bestreiten :?



Ja natürlich bestreite ich das - weil es technisch blödsinnig ist,



Volker 8)

Julia10 am 11 Jun 2016 18:21:09

Ich habe mit dem Artikel einfach noch mal auf manch eine Problematik aufmerksam machen wollen.

Häufige Diskussionen hier sind, reicht ein WOMO mit 3,5 t für 2 Erwachsene Kinder und Hund, oder spezielle zusätzliche Einbauten, Moped hintendrauf oder, darf mein Kind während der Zeit im Alkoven schlafen? Braucht jeder Mitfahrer einen Sicherheitgurt usw. Die Liste kann man beliebig verlängern.
HIer noch ein ausführlicherer Artikel1



Beim Wiegen von Wohnmobilen sind mehr als 50 % Überladen . Viele ungeübte Womofahrer tummeln sich auf der Piste und haben oft Probleme, das Gefährt unter ihnen richtig einzuschätzen :worm: Dafür duck ich mich schon mal wech :)

Es geht um unsere Sicherheit und dazu kann jeder einiges beitragen :)

Julia

harpya am 11 Jun 2016 18:29:25

Falsche Einschätzung mangels Erfahrung sehe ich auch so.
Gibts auch oft in der Vierradanrtriebszene wo sich Neulinge , besonders im Winter leicht verschätzen.
Man kann besser beschleunigen und in der Spur bleiben, aber beim bremsen knallts dann.
Man kann nicht besser bremsen, das tun schon alle Autos mit 4 Rädern, auch ohne Vierradantrieb.
Häufiger Anfängerfehler.

Julia10 am 11 Jun 2016 18:31:04

Gerade im Sommer kontrolliert die Polizei gerade Wohnwagen und Mobile auf Fahrtauglichkeit und Übergewicht.


--> Link

--> Link

Julia

Bergbewohner1 am 11 Jun 2016 18:39:01

ich habe mir mal rausgesucht aus was sich der Bremsweg zusammen setzt, besonders deshalb wie Volker schreibt. "weil es technisch blödsinnig ist"
Der Reaktionsweg wird unter anderem beeinflußt durch:
• Geschwindigkeit
• Müdigkeit
• Ablenkung und Unaufmerksamkeit (z.B. Unterhaltung mit dem Beifahrer)
• Alter
Der Bremsweg wird unter anderem beeinflußt durch:
• Geschwindigkeit
• Witterung - Fahrbahnzustand
• Fahrbahnbeschaffenheit
Technischem Zustand des Fahrzeuges (z. B. : Reifen, Bremsen,
Stoßdämpfer)
Wenn ich den techn.Zustand verbessere, in dem ich den Bremspunkt schneller erreiche, dann verkürzt sich der Bremsweg.

gespeert am 11 Jun 2016 21:53:25

Aett tinduck,
falsches Statement dass ein ausgeladener Lkw mehr Strecke braucht als ein Pkw.
Heutige Anlagen bringen die Fz. nach 40m zum Stehen!! Egal ob Pkw oder Lkw.
Mach mal ein Sicherheitstraining mit und stelle diese gefährliche Wissenslücke ab!
Ich sehe oft auf der AB Pkw oder Womos mit geringem Abstand folgen. Absolut lebensgefährlich!

harpya am 11 Jun 2016 22:01:02

brainless hat geschrieben:Stahlflexleitungen lassen einen stärker definierten Bremsdruckpunkt zu, mehr nicht. Beim Einsatz eines "normalen" Wohnmobils absolut vernachlässigbar.
Volker ;-)

Kann ich bei meinem Porsche Design P'3110 Druckbleistift nicht feststellen.
Da ist Stahlflexdruckleitung verbaut.
Die Mine lässt sich sehr leicht nachdrücken.

July123 am 12 Jun 2016 00:33:03

Hallo Freude des Bremsweges,




Gruß Wolfgang

July123 am 12 Jun 2016 00:38:16

oder hier

--> Link

Gruß Wolfgang

harpya am 12 Jun 2016 00:49:01

July123 hat geschrieben:Hallo Freude des Bremsweges,


Gruß Wolfgang


Sowas ist immer schön und nichtsaussagend ohne Kontext.
Wenn die entsprechenden Parameter nicht bennant werden, wertlos.

So in der Praxis ist das mehr interessant, wann der Fahrer endlich mal merkt das er bremsen sollte.
und wie er bremsen kann,
So zu Motorradzeiten konnte man ich schonmal beobachten das einer voll in die Eisen ging,
aber vorne völlig überbremste und gemeinsam mit den Hinterrad über den Lenker ging.
Sowas zeigen die Bildchen nie.

Die zeigen die Theorie unter optimalen Umständen.
Man könnte ja oft auch mal ausweichen statt nur zu bremsen.

July123 am 12 Jun 2016 00:49:45

Hallo Womo Freunde,

fast 1700 Klicks und über 30 Berichte zum Thema miese Bremsen bei Womo.
Fazit: Außer Spesen nix gewesen, wie zu oft hier, die Meinungen der Fachleute. :mrgreen:

Möchte erwähnen das beim ADAC alle Fahrzeuge "Beladen" beim Bremstest waren.

Gruß Wolfgang

July123 am 12 Jun 2016 00:57:37

harpya hat geschrieben:
Sowas ist immer schön und nichtsaussagend ohne Kontext.
Wenn die entsprechenden Parameter nicht bennant werden, wertlos.
Die zeigen die Theorie unter optimalen Umständen.
Man könnte ja oft auch mal ausweichen statt nur zu bremsen.


Hier geht es um miese Bremsen und nicht um miese Ausweicher. :mrgreen:
Aber dein Senf hat wirklich noch gefehlt.

Gruß Wolfgang

daenu am 12 Jun 2016 01:01:32

Hier mal der Unterschied PKW - LKW in der Praxis --> Link. Und ich denke, die Womos, solange nicht überladen, werden auch im ähnlichen Bereich sein...

gruess daenu

July123 am 12 Jun 2016 01:12:37

daenu hat geschrieben:Hier mal der Unterschied PKW - LKW in der Praxis --> Link. Und ich denke, die Womos, solange nicht überladen, werden auch im ähnlichen Bereich sein...

gruess daenu



Hier wird ein leerer LKW mit einem leeren PKW getestet.
Auf den Straßen sind meist die LKW beladen und die Womo auch. Folglich ist der Test vom ADAC praxisgerecht.
Vollbeladen ist der Bremsweg des LKW zum Womo nicht ähnlich, ohne vernünftigen Sicherheitsabstand zum Womo hat der LKW keine
Chance.

Gruß Wolfgang

July123 am 12 Jun 2016 02:03:40

Nochmals da der Link Scheins überlesen wird.
--> Link

Alle Fahrzeuge waren bis an die Grenze des Erlaubten beladen und mussten bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h so schnell wie möglich zum Stehen kommen.

July123 am 12 Jun 2016 03:31:44

daenu hat geschrieben:Hier mal der Unterschied PKW - LKW in der Praxis --> Link. Und ich denke, die Womos, solange nicht überladen, werden auch im ähnlichen Bereich sein...

gruess daenu


Also ich habe mit das Video vollständig angesehen und behaupte das hier mit dem Gewicht des LKW schwer manipuliert wird.
Der LKW wird leer mit 11,2 Tonnen angegeben, dann dürfte er 28,8 Tonnen laden als 40 Tonner.
Es wird ein Gabelstapler beim wegfahren gezeigt und man sieht beim schließen der Ladetür vom LKW zwei Gitterboxen mit spärlichen
Inhalt. Eine Transportsicherung der Gitterboxen kann ich nicht erkennen.
28,8 Tonnen sehen mal anders aus, vermutlich sind in den Gitterboxen und auf dem Boden der Ladeflächen die Goldbarren der Deutschen
Bank verladen worden.
Da hätte ich gerne mal die Wiege-karte von der amtlich geprüften Waage gesehen.

Gruß Wolfgang

pwglobe am 12 Jun 2016 12:47:11

Hallo Wolfgang (July123)
Da du dich so gut mit dem Thema auskennst, würde ich dir einen Besuch in Wörth am Rhein empfehlen, gehe dort in das Besucherzentrum und frage nach, ob du dir die Bremsversuche, bzw. Fahrversuche, auf der Teststrecke ansehen kannst.
Dann kannst auch du fachlich und sachlich diskutieren und musst keine vagen Behauptungen aufstellen.
Ich würde nur nicht so dicht auf einen LKW auffahren, man könnte sonst beim Bremsen eine böse Überraschung erleben, besonders wenn dieser noch mit entsprechenden Assistenzsystem ausgestattet ist.
Solange ein modernes Fahrzeug (< ca. 10 Jahre) nicht überladen ist, sind dessen Bremsen in der Lage die Bremsleistung zu erbringen um es effektiv und schnell zum stehen zu bringen. Dies gilt auch für Wohnmobile.

nanniruffo am 12 Jun 2016 13:06:08

July123 hat geschrieben:
Also ich habe mit das Video vollständig angesehen und behaupte das hier mit dem Gewicht des LKW schwer manipuliert wird.

Gruß Wolfgang


Super Beitrag. Das ist ja wirklich ein Klassiker. Upps...Das verlinkte Video kommt ja zu einem ganz anderen Ergebnis als ich das behauptet habe. Das gefällt mir aber nicht, das kann ja nur "schwer" manipuliert sein.... Alle anderen manipulieren, aber ich natürlich nicht... Ich habe ja nur immer Recht und brauche nun auch nicht irgend so einen dämlich Gegenbeweis, Basta....

Tom

July123 am 12 Jun 2016 13:14:11

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden.





Ich war über 20 Jahre in Wörth in der Fahrwerkabteilung beschäftigt :)
Erlebe keine Böse Überraschung da ich nie dicht auffahre.
Du solltest aber mal nach Weissach einen Besuch machen und auf deren Teststrecke um Einlass bitten um zusehen das man nur den 911er
zu fürchten braucht.

Gruß Wolfgang

July123 am 12 Jun 2016 13:19:04

nanniruffo hat geschrieben:habe. Das gefällt mir aber nicht, das kann ja nur "schwer" manipuliert sein.... Alle anderen manipulieren, aber ich natürlich nicht... Ich habe ja nur immer Recht und brauche nun auch nicht irgend so einen dämlich Gegenbeweis, Basta....
Tom


Beim ADAC sind es 6 Meter und bei deinem Test nur 3 Meter, da der LKW nicht mit 28 Tonnen beladen war. :lol:

Gruß Wolfgang

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