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Hallo, mein Wohnmobil (Wochner 8,30m) hat einen langen Hecküberhang. Das Heck ist mit den Blattfedern etwas nach oben gehoben. jetzt stelle ich mir die Frage, wie viel Bodenfreiheit braucht das Heck, damit es bei der Einfahrt / Ausfahrt nicht über die steile Rampe schruppt? Ab und zu lese ich von dem Tipp, leicht schräg anfahren. Kann ich mir nicht besonders viel darunter vorstellen, was ist leicht schräg? So breit sind doch die Rampen auch nicht. Ich will auf eine Scandlines Fahre von Puttgarden nach Rodby. Bin für jede sinnvolle Antwort dankbar. Viele Grüße Wolfi Ein grosser Hecküberhang ist auf der Rampe nicht optimal, aber auch kein grosses Problem. Die Verlader auf der Fähre haben bisher noch jedes Wohnmobil auf die Fähre gebracht. Im Notfall legen sie Taue oder Holzkeile unter die Räder. Und die wartenden Zuschauer hinter dir erfreuen sich der Belustigung. :mrgreen: Gruss Flatus . Das mag bei großen Fähren (am Meer) ja so sein, aber wir hatten auch schon bei Flussfähren (Rhein / Main) das Problem, dass wir mit der Anhängerkupplung aufgesessen haben. Es kommt immer darauf an, wie steil die Rampe ist. Auf so einer Flussfähre, die ja eher für PKW-Transport ausgelegt ist, legt niemand Taue oder Keile unter die Räder. Da ist auch die Rampe noch schmaler, mit schräg auffahren geht da noch weniger. Ich bin also auch für Hinweise dankbar.
... andere Fähre - oder anderes Womo! :? Gruss Flatus .
DIE Frage wird man nur beantworten können, wenn man "die Steilheit" der Rampe und die Bodenfreiheit des Hecküberhangs kennt. Dann könnte man rechnen ... :) Mach Dir keinen besonderen Kopp ! Klar kann man im blödesten Fall mal aufsetzen, schick Deine Frau zur Beobachtung raus (sag ihr : 1 cm Luft reicht völlig :!: Meine Frau kriegt ab 15 cm schon die erste Panik :roll: ), fahr langsam und bedächtig die Rampe an ... Wenn´s doch nicht geht : nimm Keile mit :idea: Das könnte die entscheidenden Zentimeter bringen. Flatus hat Recht : auch die Verlademannschaft kennt das Problem, oft haben die auch passende Hölzer, Taue etc zum unterlegen. Meist ist man erst durch Versuch schlauer. Bisher bin ich einmal aufgesessen, diese Fähre werde ich wohl in Zukunft meiden, wobei das auch eine Frage des Wasserstandes ist :wink: Oft weiß man ja auch nicht, wie die andere Seite beschaffen ist, ob ich wieder heil von der Fähre runter komme :eek:
Anderes Womo wird es, ob da allerdings das Problem kleiner wird :nixweiss: Das hat zwar einen längeren Radstand, aber auch mehr Gesamtlänge :?
Wenn's gar nicht geht, drückt der Kaptän üblicherweise die Fähre etwas weiter ans Ufer, damit der Auffahrwinkel geringer wird. Auf all meinen Fähren-Fahretn habe ich noch nie gesehen, dass es nicht ging. Selbst Doppelstock-Überlandbusse kamen immer drauf. Und die haben alles ausser Bodenfreiheit! Gruss Flatus .
Das ist doch mal ein guter Hinweis. Hab ich zwar bisher noch nicht erlebt, aber werde es mir für das nächste Mal merken :top: Wenn ich merke, dass es eng wird, einfach mal den Käptn fragen :ja: Bei unserer Auffahrt 2015 in Puttgarden sah das völlig problemlos aus. ![]() Schräg anfahren hängt natürlich von der Fähre ab. Hier ein Alpa bei Moby Lines ![]() und die Hilfe könnte so aussehen. ![]() Luftfederung auf 5 bar, dann passt das. Rainer Moin Wolfi, hab mir Dein WoMo eben angeguckt, sieht eigentlich nach genug Luft aus. Schräg anfahren wäre wohl kein Problem. Selbst habe ich schon öfter gesehen, wie Kollegen aufsetzten, das waren aber meist VI mit extrem wenig Bodenfreiheit. Vogelflug war aber recht entspannt, wenn ich mich zurückerinnere. Da stehen ja auch Eisenbahnwaggons drauf, die Steigungen gar nicht so mögen. Aber so generell... die Rampen können schon verdammt groß sein. In Mariehamn vor anderthalb Wochen musste ich auf der Rampe komplett wenden, weil die Viking Grace in Stockholm schon "andersrum" Richtung Turku beladen war. War in einem Zug, ohne "Land" zu berühren... :D Grüße Helge Aus eigener Erfahrung Lemwerder - Vegesack über die Weser. Auffahren ging ohne Probleme. In Vegesack, trotz Hilfe des Kapitäns mit weiter hoch an Land, mächtig aufgesessen. Keine Hängerkupplung verbaut und oh Wunder auch keinen Schaden. Außer Kratzspur an der verlängerten Holmen. noch meinen Senf dazu: (ich habe zusätzlich noch einen Mototräger hinten dran) Auf der 1. Fahrt (Insel-Hopping in der Kvarner Bucht) hat jedes Mal der Träger leicht aufgesetzt (gekratzt) daher zu Hause hinten Zusatz-Luftfederung eingebaut. Seither bei keiner kritischen Stelle mehr aufgesetzt Danke für Eure Antworten. Danke piloteur Auf deinem ersten Bild sieht das wirklich problemlos aus. So wie ich es aus deinem Beschreibungstext entnehme, ist das Puttgarden. Ich glaub, da muss ich mir keine Sorgen machen. Jetzt kann ich mir das etwas besser vorstellen. Viele Grüße Wolfi ..... dafür schrammelt sich (wenns so bleibt) auf dem 3. Bild der Hymer sehr bald gehörig die Hängerkupplung (ab) :cry: Besser schrammelt sich die AHK ab .. als der lackierte Heckstoßträger .. :wink: Man könnte auch diese Rollen von unten an den Rahmen bauen! ![]() Habe ich an einem Concorde 920G gesehen, da kratzt dann nix mehr, und dürfte sooo teuer nicht sein :nixweiss: Gruß Martin Auch ich habe ein Wochner Wohnmobil mit einem langen Hecküberhang,zusätzlich mit Rollerträger. Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wie oft ich damit schon auf eine Fähre gefahren bin. Sei es nach Korsika,Sardinien oder mehrmals nach Griechenland. Noch nie habe ich mit dem WoMo aufgesetzt. Allerdings hat das WoMo eine Luftfederung, mit der ich das Heck leicht anhebe. Trotzdem fahre ich langsam und leicht schräg auf die Fähre. In der Regel passen aber auch die Einweiser mit auf.
Geht so .. mit dem Preis, Martin ... :D schlanke 3 Mille ... und diese Ablaufrollen sind schon Dein .. :lach:
Bist du sicher? Ich finde die Dinger bei Sawiko für ca 130€
Wer Interesse an solchen Rollen hat, bitte melden. Habe diese vom alten WoMo noch übrig und würde diese günstig verkaufen. die ablaufrollen verringern die Bodenfreiheit nochmals um ca. 3 cm! früher gut - heute besser! hartmut und das Heck sollte dafür vorgesehen sein, die Kräfte aufzunehmen. Wenn sich das WoMo da hinten dann mal so richtig abstützt kann das schon einen Hilfsrahmen, der dafür nicht gedacht war, kaltverformen. :cry:
Concorde Preisliste ! Imho gibt´s 2 Rollen li und re, plus einen Hilfs-/Schutzrahmen, plus Montage. ... und Hartmut sieht das richtig : damit verringerst Du die (eh popelige) Bodenfreiheit noch weiter .. :roll: Warum man einen Engpaß durch weitere Einschnitte zu verbessern sucht ... :nixweiss: Für das Geld gibt´s eine LuFe hinten ... damit pumpst Du die Kiste bei Bedarf einfach hoch ! Vielleicht helfen die dir...bin damit zufrieden, aber da gibt es hier im Forum wieder Diskussionen :mrgreen: --> Link Gruß Carsten
Wenn ich wüßte das ich genug Käufer finde werde ich sofort Heckrollenfabrikant :mrgreen: PS.Würde die Dinger dann in China für 15 Dollar das Paar fertigen lassen :lol: Gruss Dieter Da es ja um die Skandinavien Fähre geht, kannst Du beruhigt sein, es geht ohne Probleme solange Du nicht gnadenlos überladen hast. Albert Ein anderer Kollege hatte das glaube ich schon erwünscht. Ich habe für 1.300 € Nick. Einbau eine Zweikreis Luftfederung von Goldschmitt installiert. Jetzt Pumpe ich einfach 5 bar rein und das Heck hebt sich an der Unterkante des Heckträgers fast um 25 cm
:eek: :eek: ...spannend wie die Leute so durch die Gegend fahren :roll: ... schon erstaunlich, wieviel Geld manche Leute ausgeben, um ein nicht existierendes Problem zu lösen. :mrgreen: Gruss Flatus .
Richtig, die Frage ist nur "wie"! (das WoMo nachher aussieht).
Grundsätzlich ist hier der "Böschungswinkel hinten", entscheidend. Also der Winkel der sich ergibt zwischen Hinterrad, Unterseite hintere Stoßstange und davon im Lot zur Strassenoberfläche. --> Link Länge Überhänge sind bei steilen Rampen in der Tat ein Problem. Aber nicht nur auf Rampen (Fährauffahrten etc.), auch z.T auf terassenförmig angelegten CP`s. Wenn man nämlich von der Strasse zur Terrasse hochfährt. Was ich da schon gesehen (und gleichzeitig gehört) habe. :twisted: Da stockte mir z.T der Atem. :cry: Vorsicht ist also geboten. Am Besten, wenn keine LuFe vorhanden, Mitfahrer aussteigen und das Hinterteil beobachten lassen. Ich habe Daily Fahrwerk mit sehr langem Überhang, LuFe und Auflaufrollen. Es passiert schon mal das ich an Problemstellen nicht rechtzeitig das Heck hebe und dann Kontakt mit den Rollen zum Boden habe. Bei Fähren kann es schon sehr knapp werden. So geschehen diesen Winter bei der Expressfähre Algeciras - TangerMed. Nach 30Min Versuch, Vorwärts, Rückwärts, Schräg und trotz Hilfsmittel keine Möglichkeit. Größere Fähre am Folgetag abwarten. Manche Campingplatz- und Stellplatzzufahrten, Tankstellen, Gasthäuser haben auch ungünstige Böschungswinkel. Die Probleme sind garnicht so selten. Erkennt man oft sehr gut an schiefen Auflaufrollen bei diesen WoMo´s. 1x im Jahr werden Rollen mit Haltewinkeln meist demontiert und unter der Hydraulikpresse gerichtet. Lieber schiefe Rollen dafür heile Heckschürze. WoMos mit größeren LKW Fahrwerk wie MAN, Eurocargo haben Vorteile durch mehr Bodenfreiheit. Alle die meinen solche Probleme gibt es nicht haben halt nicht die Erfahrung mit dieser Fahrgestell - Überhang -Kombination machen können.
Ich habe mir gerade das Bild Deines "Geschosses" angesehen, der Überhang ist ja unfassbar lang! Da ist es sicherlich nicht nur bei Auffahrten auf Fähren problematisch. Wie macht man das bei so einem Überhang eigentlich beim Abbiegen? Besteht da nicht die Gefahr, dass das Heck so weit ausschwenkt, dass man seinen Nachbarn aus der Spur kickt?
Hallo Frank, Du hättest noch erwähnen sollen, daß Dein Mobil relativ weit nach unten reichende Karrosserieabschlüsse am Heck hat. Bei unserem Mobil haben wir zwar 3,07 m Hecküberhang, aber bei voller Nutzung der hinteren Zusatzluftfederung keine Probleme: Der Heckabschluß ist schon ohne zusätzliche Luftunterstützung recht hoch endend. Rollen kämen mir nie unter's Heck. Wer soll da die eingeleiteten Kräfte beurteilen können? Volker Ich wollte mir welche kaufen, aber man findet die Abflussrollen schlecht. Jetzt habe ich welche bei XCAMPING gefunden. Kennt jemand die Marke?
Hallo Thomas, es wurde ja in der Vergangenheit, bereits über die Rollen diskutiert - ich würde diese Idee - wie auch breits von anderen Forumsmitgliedern bermerkt - nicht weiter verfolgen. Du bekommst durch den neuen Auflagerpunkt höchstwahrscheinlich ein völlig anderes statisches System. Der Aufbau steht nicht mehr auf dem Unterbau/Rahmen, sondern der Unterbau/Rahmen "hängt" am Aufbau, der dafür nicht ausgelegt ist. Ich habe mich vor Jahren lange mit der Problematik befasst, wir haben 2,24 m Hecküberhang. Also habe ich mir ein Clinometer (Neigungs- bzw. Krängungsmesser bei Segeljachten) für wenige Euro besorgt und innen im Lot an die Verkleidung der Beifahrertür geklebt. So ersieht man auf einer groben Skala "wohin die Neigung geht" und auf einer weiteren Skala darunter mit 1 Grad-Teilung dann die genaue Situation. Außerdem wurde am Fahrzeug von Anfang an eine ZLF auf der Hinterachse verbaut, die bei uns den schon durch die 4x4-Konfiguration vergrößerten Hecküberhangswinkel noch weiter in den günstigen Bereich verlagert. Der entsprechende Luftdruck in den Reifen hilft weiter. Auch habe ich bei den Touren, die uns an die Grenze unseres zulGG von 4,5 t brachten, vor der Fähre die Geometrie am Fahrzeugheck vermessen. Man sieht ja die kritischen Rahmenteile etc. die "Bodenkontakt" bekommen könnten. So kennt man seinen aktuellen Hecküberhangswinkel und kann diesen dann mit der Anzeige auf dem Clinometer vergleichen, um zu sehen, ob es "kritisch" wird. Da wir früher mit PKW auf die Fähren (ich spreche hier nicht von Flussfähren) und wieder herunter gefahren sind, habe ich viele Jahre beobachten können, wie z.B. die aufgeschnittenen Autoreifen, die als "Fender" an den kritischen Stellen unten und oben auf der Rampe lagen, V-förmig zusammenklappten - also gab es "Bodenkontakt" (nur nicht so laut!). Ein schräges Anfahren mit dem WoMo ist bei uns zu keiner Zeit auf Grund der Platzverhältnisse möglich gewesen. Eine Unterstützung durch das Ladepersonal mit "Keilen und Tauen" in der Hektik des Beladens und Entladens, erst kurz vor dem Auslaufen, oft in der Nacht, im Winter, bei Schmuddelwetter, bei parallel verlaufendem Schwerlastverkehr auf der/den Rampe(n) habe ich in nahezu 30 Jahren leider nicht erlebt. In diesem Sinne ein erfolgreiches an und von Bord gehen ohne "Grundberührung". Herzliche Grüße Uwe |
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