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Langer Hecküberstand Probleme mit Auffahrt auf Fähren?


wolfisued am 20 Jun 2016 09:31:19

Hallo,

mein Wohnmobil (Wochner 8,30m) hat einen langen Hecküberhang. Das Heck ist mit den Blattfedern etwas nach oben gehoben. jetzt stelle ich mir die Frage, wie viel Bodenfreiheit braucht das Heck, damit es bei der Einfahrt / Ausfahrt nicht über die steile Rampe schruppt?
Ab und zu lese ich von dem Tipp, leicht schräg anfahren. Kann ich mir nicht besonders viel darunter vorstellen, was ist leicht schräg? So breit sind doch die Rampen auch nicht. Ich will auf eine Scandlines Fahre von Puttgarden nach Rodby.

Bin für jede sinnvolle Antwort dankbar.


Viele Grüße
Wolfi

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Flatus am 20 Jun 2016 09:42:55

Ein grosser Hecküberhang ist auf der Rampe nicht optimal, aber auch kein grosses Problem. Die Verlader auf der Fähre haben bisher noch jedes Wohnmobil auf die Fähre gebracht. Im Notfall legen sie Taue oder Holzkeile unter die Räder.
Und die wartenden Zuschauer hinter dir erfreuen sich der Belustigung. :mrgreen:

Gruss Flatus
.

Gast am 20 Jun 2016 09:50:43

Das mag bei großen Fähren (am Meer) ja so sein, aber wir hatten auch schon bei Flussfähren (Rhein / Main) das Problem, dass wir mit der Anhängerkupplung aufgesessen haben. Es kommt immer darauf an, wie steil die Rampe ist. Auf so einer Flussfähre, die ja eher für PKW-Transport ausgelegt ist, legt niemand Taue oder Keile unter die Räder. Da ist auch die Rampe noch schmaler, mit schräg auffahren geht da noch weniger. Ich bin also auch für Hinweise dankbar.

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Flatus am 20 Jun 2016 09:52:36

19grisu63 hat geschrieben:... legt niemand Taue oder Keile unter die Räder. Da ist auch die Rampe noch schmaler, mit schräg auffahren geht da noch weniger. Ich bin also auch für Hinweise dankbar.

... andere Fähre - oder anderes Womo! :?

Gruss Flatus
.

Lancelot am 20 Jun 2016 09:56:19

wolfisued hat geschrieben: . jetzt stelle ich mir die Frage, wie viel Bodenfreiheit braucht das Heck, damit es bei der Einfahrt / Ausfahrt nicht über die steile Rampe schruppt?

DIE Frage wird man nur beantworten können, wenn man "die Steilheit" der Rampe und die Bodenfreiheit des Hecküberhangs kennt. Dann könnte man rechnen ... :)

Mach Dir keinen besonderen Kopp !
Klar kann man im blödesten Fall mal aufsetzen, schick Deine Frau zur Beobachtung raus (sag ihr : 1 cm Luft reicht völlig :!: Meine Frau kriegt ab 15 cm schon die erste Panik :roll: ), fahr langsam und bedächtig die Rampe an ...
Wenn´s doch nicht geht : nimm Keile mit :idea: Das könnte die entscheidenden Zentimeter bringen.

Flatus hat Recht : auch die Verlademannschaft kennt das Problem, oft haben die auch passende Hölzer, Taue etc zum unterlegen.

Gast am 20 Jun 2016 09:56:29

Meist ist man erst durch Versuch schlauer. Bisher bin ich einmal aufgesessen, diese Fähre werde ich wohl in Zukunft meiden, wobei das auch eine Frage des Wasserstandes ist :wink: Oft weiß man ja auch nicht, wie die andere Seite beschaffen ist, ob ich wieder heil von der Fähre runter komme :eek:

Flatus hat geschrieben:... andere Fähre - oder anderes Womo! :? .

Anderes Womo wird es, ob da allerdings das Problem kleiner wird :nixweiss: Das hat zwar einen längeren Radstand, aber auch mehr Gesamtlänge :?

Flatus am 20 Jun 2016 09:57:12

19grisu63 hat geschrieben:Das mag bei großen Fähren (am Meer) ja so sein, aber wir hatten auch schon bei Flussfähren (Rhein / Main) das Problem, dass wir mit der Anhängerkupplung aufgesessen haben. ...

Wenn's gar nicht geht, drückt der Kaptän üblicherweise die Fähre etwas weiter ans Ufer, damit der Auffahrwinkel geringer wird.
Auf all meinen Fähren-Fahretn habe ich noch nie gesehen, dass es nicht ging. Selbst Doppelstock-Überlandbusse kamen immer drauf. Und die haben alles ausser Bodenfreiheit!

Gruss Flatus
.

Gast am 20 Jun 2016 10:00:04

Flatus hat geschrieben:Wenn's gar nicht geht, drückt der Kaptän üblicherweise die Fähre etwas weiter ans Ufer, damit der Auffahrwinkel geringer wird.

Das ist doch mal ein guter Hinweis. Hab ich zwar bisher noch nicht erlebt, aber werde es mir für das nächste Mal merken :top: Wenn ich merke, dass es eng wird, einfach mal den Käptn fragen :ja:

piloteur am 20 Jun 2016 10:19:49

Bei unserer Auffahrt 2015 in Puttgarden sah das völlig problemlos aus.



Schräg anfahren hängt natürlich von der Fähre ab. Hier ein Alpa bei Moby Lines



und die Hilfe könnte so aussehen.


Rainer1806 am 20 Jun 2016 11:30:34

Luftfederung auf 5 bar, dann passt das.
Rainer

bcco1 am 20 Jun 2016 12:14:16

Moin Wolfi,

hab mir Dein WoMo eben angeguckt, sieht eigentlich nach genug Luft aus. Schräg anfahren wäre wohl kein Problem.
Selbst habe ich schon öfter gesehen, wie Kollegen aufsetzten, das waren aber meist VI mit extrem wenig Bodenfreiheit. Vogelflug war aber recht entspannt, wenn ich mich zurückerinnere. Da stehen ja auch Eisenbahnwaggons drauf, die Steigungen gar nicht so mögen.

Aber so generell... die Rampen können schon verdammt groß sein. In Mariehamn vor anderthalb Wochen musste ich auf der Rampe komplett wenden, weil die Viking Grace in Stockholm schon "andersrum" Richtung Turku beladen war. War in einem Zug, ohne "Land" zu berühren... :D

Grüße
Helge

jokerFG am 20 Jun 2016 13:44:35

Aus eigener Erfahrung Lemwerder - Vegesack über die Weser. Auffahren ging ohne Probleme. In Vegesack, trotz Hilfe des Kapitäns mit weiter hoch an Land, mächtig aufgesessen. Keine Hängerkupplung verbaut und oh Wunder auch keinen Schaden. Außer Kratzspur an der verlängerten Holmen.

volki am 20 Jun 2016 15:38:51

noch meinen Senf dazu:
(ich habe zusätzlich noch einen Mototräger hinten dran)
Auf der 1. Fahrt (Insel-Hopping in der Kvarner Bucht) hat jedes Mal der Träger leicht aufgesetzt (gekratzt) daher zu Hause hinten Zusatz-Luftfederung eingebaut. Seither bei keiner kritischen Stelle mehr aufgesetzt

wolfisued am 20 Jun 2016 16:22:10

Danke für Eure Antworten.

Danke piloteur Auf deinem ersten Bild sieht das wirklich problemlos aus. So wie ich es aus deinem Beschreibungstext entnehme, ist das Puttgarden. Ich glaub, da muss ich mir keine Sorgen machen.
Jetzt kann ich mir das etwas besser vorstellen.


Viele Grüße
Wolfi

topolino666 am 20 Jun 2016 16:57:47

..... dafür schrammelt sich (wenns so bleibt) auf dem 3. Bild der Hymer sehr bald gehörig die Hängerkupplung (ab) :cry:

Lancelot am 20 Jun 2016 17:06:48

Besser schrammelt sich die AHK ab .. als der lackierte Heckstoßträger .. :wink:

bennykater am 20 Jun 2016 19:19:32

Man könnte auch diese Rollen von unten an den Rahmen bauen!



Habe ich an einem Concorde 920G gesehen, da kratzt dann nix mehr, und dürfte sooo teuer nicht sein :nixweiss:

Gruß
Martin

BernhardK am 20 Jun 2016 20:02:21

Auch ich habe ein Wochner Wohnmobil mit einem langen Hecküberhang,zusätzlich mit Rollerträger. Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wie oft ich damit schon auf eine Fähre gefahren bin. Sei es nach Korsika,Sardinien oder mehrmals nach Griechenland. Noch nie habe ich mit dem WoMo aufgesetzt. Allerdings hat das WoMo eine Luftfederung, mit der ich das Heck leicht anhebe. Trotzdem fahre ich langsam und leicht schräg auf die Fähre. In der Regel passen aber auch die Einweiser mit auf.

Lancelot am 20 Jun 2016 20:16:41

bennykater hat geschrieben: Habe ich an einem Concorde 920G gesehen, da kratzt dann nix mehr, und dürfte sooo teuer nicht sein :nixweiss:

Geht so .. mit dem Preis, Martin ... :D
schlanke 3 Mille ... und diese Ablaufrollen sind schon Dein .. :lach:

Verratnix am 20 Jun 2016 20:52:34

Lancelot hat geschrieben:schlanke 3 Mille ... und diese Ablaufrollen sind schon Dein .. :lach:

Bist du sicher? Ich finde die Dinger bei Sawiko für ca 130€

Austos am 21 Jun 2016 05:50:33

Verratnix hat geschrieben:Bist du sicher? Ich finde die Dinger bei Sawiko für ca 130€


Wer Interesse an solchen Rollen hat, bitte melden. Habe diese vom alten WoMo noch übrig und würde diese günstig verkaufen.

Jagstcamp-Widdern am 21 Jun 2016 08:23:48

die ablaufrollen verringern die Bodenfreiheit nochmals um ca. 3 cm!

früher gut - heute besser!
hartmut

kiteliner am 21 Jun 2016 08:35:19

und das Heck sollte dafür vorgesehen sein, die Kräfte aufzunehmen. Wenn sich das WoMo da hinten dann mal so richtig abstützt kann das schon einen Hilfsrahmen, der dafür nicht gedacht war, kaltverformen. :cry:

Lancelot am 21 Jun 2016 09:48:24

Lancelot hat geschrieben: schlanke 3 Mille ... und diese Ablaufrollen sind schon Dein .. :lach:

Verratnix hat geschrieben: Bist du sicher? Ich finde die Dinger bei Sawiko für ca 130€

Concorde Preisliste !
Imho gibt´s 2 Rollen li und re, plus einen Hilfs-/Schutzrahmen, plus Montage.

... und Hartmut sieht das richtig : damit verringerst Du die (eh popelige) Bodenfreiheit noch weiter .. :roll:
Warum man einen Engpaß durch weitere Einschnitte zu verbessern sucht ... :nixweiss:
Für das Geld gibt´s eine LuFe hinten ... damit pumpst Du die Kiste bei Bedarf einfach hoch !

GeoCamper am 21 Jun 2016 12:18:01

Vielleicht helfen die dir...bin damit zufrieden, aber da gibt es hier im Forum wieder Diskussionen :mrgreen:

--> Link

Gruß
Carsten

dieter2 am 21 Jun 2016 12:20:39

Lancelot hat geschrieben:schlanke 3 Mille ... und diese Ablaufrollen sind schon Dein .. :lach:


Wenn ich wüßte das ich genug Käufer finde werde ich sofort Heckrollenfabrikant :mrgreen:

PS.Würde die Dinger dann in China für 15 Dollar das Paar fertigen lassen :lol:

Gruss Dieter

a.miertsch am 01 Jul 2016 20:56:21

Da es ja um die Skandinavien Fähre geht, kannst Du beruhigt sein, es geht ohne Probleme solange Du nicht gnadenlos überladen hast.
Albert

Gast am 01 Jul 2016 22:07:44

Ein anderer Kollege hatte das glaube ich schon erwünscht.
Ich habe für 1.300 € Nick. Einbau eine Zweikreis Luftfederung von Goldschmitt installiert.
Jetzt Pumpe ich einfach 5 bar rein und das Heck hebt sich an der Unterkante des Heckträgers fast um 25 cm

DirksBiMo am 01 Jul 2016 23:46:03

das Heck hebt sich an der Unterkante des Heckträgers fast um 25 cm



:eek: :eek:

...spannend wie die Leute so durch die Gegend fahren :roll:

Flatus am 02 Jul 2016 09:13:56

... schon erstaunlich, wieviel Geld manche Leute ausgeben, um ein nicht existierendes Problem zu lösen. :mrgreen:

Gruss Flatus
.

kurt2 am 02 Jul 2016 11:11:54

Flatus hat geschrieben:Ein grosser Hecküberhang ist auf der Rampe nicht optimal, aber auch kein grosses Problem. Die Verlader auf der Fähre haben bisher noch jedes Wohnmobil auf die Fähre gebracht.
Gruss Flatus


Richtig, die Frage ist nur "wie"! (das WoMo nachher aussieht).


wolfisued hat geschrieben:stelle ich mir die Frage, wie viel Bodenfreiheit braucht das Heck, damit es bei der Einfahrt / Ausfahrt nicht über die steile Rampe schruppt?
viele Grüße
Wolfi


Grundsätzlich ist hier der "Böschungswinkel hinten", entscheidend. Also der Winkel der sich ergibt zwischen Hinterrad, Unterseite hintere Stoßstange und davon im Lot zur Strassenoberfläche. --> Link
Länge Überhänge sind bei steilen Rampen in der Tat ein Problem. Aber nicht nur auf Rampen (Fährauffahrten etc.), auch z.T auf terassenförmig angelegten CP`s. Wenn man nämlich von der Strasse zur Terrasse hochfährt. Was ich da schon gesehen (und gleichzeitig gehört) habe. :twisted: Da stockte mir z.T der Atem. :cry:

Vorsicht ist also geboten. Am Besten, wenn keine LuFe vorhanden, Mitfahrer aussteigen und das Hinterteil beobachten lassen.

ivthome am 02 Jul 2016 15:07:06

Ich habe Daily Fahrwerk mit sehr langem Überhang, LuFe und Auflaufrollen.
Es passiert schon mal das ich an Problemstellen nicht rechtzeitig das Heck hebe und dann Kontakt mit den Rollen
zum Boden habe. Bei Fähren kann es schon sehr knapp werden. So geschehen diesen Winter bei der
Expressfähre Algeciras - TangerMed. Nach 30Min Versuch, Vorwärts, Rückwärts, Schräg und
trotz Hilfsmittel keine Möglichkeit. Größere Fähre am Folgetag abwarten.
Manche Campingplatz- und Stellplatzzufahrten, Tankstellen, Gasthäuser haben auch ungünstige Böschungswinkel.
Die Probleme sind garnicht so selten. Erkennt man oft sehr gut an schiefen Auflaufrollen bei diesen WoMo´s.
1x im Jahr werden Rollen mit Haltewinkeln meist demontiert und unter der Hydraulikpresse gerichtet.
Lieber schiefe Rollen dafür heile Heckschürze.
WoMos mit größeren LKW Fahrwerk wie MAN, Eurocargo haben Vorteile durch mehr Bodenfreiheit.
Alle die meinen solche Probleme gibt es nicht haben halt nicht die Erfahrung mit dieser
Fahrgestell - Überhang -Kombination machen können.

Solofahrer am 02 Jul 2016 15:54:41

ivthome hat geschrieben:Ich habe Daily Fahrwerk mit sehr langem Überhang, LuFe und Auflaufrollen.
Es passiert schon mal das ich an Problemstellen nicht rechtzeitig das Heck hebe und dann Kontakt mit den Rollen zum Boden habe.
Alle die meinen solche Probleme gibt es nicht haben halt nicht die Erfahrung mit dieser
Fahrgestell - Überhang -Kombination machen können.

Ich habe mir gerade das Bild Deines "Geschosses" angesehen, der Überhang ist ja unfassbar lang! Da ist es sicherlich nicht nur bei Auffahrten auf Fähren problematisch. Wie macht man das bei so einem Überhang eigentlich beim Abbiegen? Besteht da nicht die Gefahr, dass das Heck so weit ausschwenkt, dass man seinen Nachbarn aus der Spur kickt?

brainless am 02 Jul 2016 15:57:29

ivthome hat geschrieben:Alle die meinen solche Probleme gibt es nicht haben halt nicht die Erfahrung mit dieser Fahrgestell - Überhang -Kombination machen können.




Hallo Frank,

Du hättest noch erwähnen sollen, daß Dein Mobil relativ weit nach unten reichende Karrosserieabschlüsse am Heck hat.
Bei unserem Mobil haben wir zwar 3,07 m Hecküberhang, aber bei voller Nutzung der hinteren Zusatzluftfederung keine Probleme: Der Heckabschluß ist schon ohne zusätzliche Luftunterstützung recht hoch endend.
Rollen kämen mir nie unter's Heck. Wer soll da die eingeleiteten Kräfte beurteilen können?


Volker

Thomas134 am 21 Feb 2024 11:56:31

Ich wollte mir welche kaufen, aber man findet die Abflussrollen schlecht. Jetzt habe ich welche bei XCAMPING gefunden. Kennt jemand die Marke?

Karhu am 23 Feb 2024 17:33:19

Thomas134 hat geschrieben:Ich wollte mir welche kaufen, aber man findet die Abflussrollen schlecht.

Hallo Thomas,
es wurde ja in der Vergangenheit, bereits über die Rollen diskutiert - ich würde diese Idee - wie auch breits von anderen Forumsmitgliedern bermerkt - nicht weiter verfolgen. Du bekommst durch den neuen Auflagerpunkt höchstwahrscheinlich ein völlig anderes statisches System. Der Aufbau steht nicht mehr auf dem Unterbau/Rahmen, sondern der Unterbau/Rahmen "hängt" am Aufbau, der dafür nicht ausgelegt ist.
Ich habe mich vor Jahren lange mit der Problematik befasst, wir haben 2,24 m Hecküberhang. Also habe ich mir ein Clinometer (Neigungs- bzw. Krängungsmesser bei Segeljachten) für wenige Euro besorgt und innen im Lot an die Verkleidung der Beifahrertür geklebt. So ersieht man auf einer groben Skala "wohin die Neigung geht" und auf einer weiteren Skala darunter mit 1 Grad-Teilung dann die genaue Situation.
Außerdem wurde am Fahrzeug von Anfang an eine ZLF auf der Hinterachse verbaut, die bei uns den schon durch die 4x4-Konfiguration vergrößerten Hecküberhangswinkel noch weiter in den günstigen Bereich verlagert. Der entsprechende Luftdruck in den Reifen hilft weiter.
Auch habe ich bei den Touren, die uns an die Grenze unseres zulGG von 4,5 t brachten, vor der Fähre die Geometrie am Fahrzeugheck vermessen. Man sieht ja die kritischen Rahmenteile etc. die "Bodenkontakt" bekommen könnten. So kennt man seinen aktuellen Hecküberhangswinkel und kann diesen dann mit der Anzeige auf dem Clinometer vergleichen, um zu sehen, ob es "kritisch" wird.
Da wir früher mit PKW auf die Fähren (ich spreche hier nicht von Flussfähren) und wieder herunter gefahren sind, habe ich viele Jahre beobachten können, wie z.B. die aufgeschnittenen Autoreifen, die als "Fender" an den kritischen Stellen unten und oben auf der Rampe lagen, V-förmig zusammenklappten - also gab es "Bodenkontakt" (nur nicht so laut!). Ein schräges Anfahren mit dem WoMo ist bei uns zu keiner Zeit auf Grund der Platzverhältnisse möglich gewesen.
Eine Unterstützung durch das Ladepersonal mit "Keilen und Tauen" in der Hektik des Beladens und Entladens, erst kurz vor dem Auslaufen, oft in der Nacht, im Winter, bei Schmuddelwetter, bei parallel verlaufendem Schwerlastverkehr auf der/den Rampe(n) habe ich in nahezu 30 Jahren leider nicht erlebt.
In diesem Sinne ein erfolgreiches an und von Bord gehen ohne "Grundberührung".
Herzliche Grüße Uwe

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