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Nach der fiesen Erkenntnis, dass Solarzellen den Innenraum des Fahrzeugs in bestimmten Fällen --> Link gewaltig aufheizen können, muss nun eine Ersatzlösung her. Auf Solarzellen will ich eigentlich nicht verzichten. Wer hat Erfahrung mit einem Solarkoffer? Hat schon mal jemand Solarfolie im Einsatz gehabt und (weil rollbar) als mobile Solarlösung eingesetzt? Was haltet ihr von abnehmbaren Solarzellen? Dann kann man das Auto wie gewohnt benutzen, die Zellen aber bei Bedarf abnehmen und i.d. Sonne plazieren, wenn das Auto mal im Schatten stehen soll. Das ist alles viel zu viel Aufwand, den ich im Urlaub nicht haben will. Und dann sollte man sich noch ein paar Gedanken zum Diebstahlschutz der mobilen Panels machen... Viele Grüße, Andreas Nun dann musst du aber auch immer bei derner Zelle sitzen und aufpassen das die nicht geklaut wird. Da kann es ganz schön heiss werden.
ich halte garnix davon - nervig und frickelig, ich finde es an manchen spots auch nervig wenn die leute dann anfangen kabel zu verlegen, einen guten sonnenplatz suchen wo sie die panele aufstellen können, absperren etc. die panele brauchen dann irgendwelche vorrichtungen / ständer, lange fette kabel, das zeug nimmt dann innen ordentlich platz weg... unser Womo ist sehr gut isoliert, wir stehen so dass wir mittag gut sonne haben (wenn möglich) und gut isses.
Ich dachte eher weniger am Campingplätze. Ich bin da zwar eher selten, vermute aber, dass es die Ausnahme ist, Schatten zu finden. Von daher ist für Nur-Campingplatznutzer das Problem wohl nauch nicht existent.
Das ist korrekt. Ich dachte an den Fall, man sitzt im Auto (z.B. am Notebook). Das Auto steht im Schatten, Solarpanel steht 10m weiter. Man hat es also im Auge. Und wie oben gesagt: nicht am Campingplatz. Sondern an Stellen, wo man eher allein ist. Ich denke, dass der Diebstahlschutz kein Problem sein muss. Verlässt man das Auto, räumt man das Teil weg, und gut ist.
Ist im Süden sogar ein ziemliches Problem. Viele Plätze haben nicht zuletzt aus Wärmegründen viele Bäume. Da ist es oft schon schwierig eine Lücke für die SAT zu finden. Und du kannst ja deine Solarkabel nicht beliebig irgendwohin über alle anderen Plätze legen. Andererseits hast du da ja auch Netzstrom zur Verfügung (meist sowieso inklusive).
Aber bringt das viel ? Mobile Panele werden ja nicht so groß sein, bringen also nur begrenzt Strom. Und arbeitest du so lange im Auto, daß sich das lohnt ? RK
Ich denke: JA, es könnte sich lohnen. Ein Notebook braucht zwar nicht viel Strom, aber die Dauer macht es dann vielleicht doch nötig, ein paar Vorkehrungen zu treffen. Ich denke gerade darüber nach, aus ein paar (sagen wir: vier) kleinen Modulen ein klappbares selbst zu bauen - billiger!
ich denke garnicht an campinplätze ( da gibts eh 230V) sondern parkplatz, surfspot etc. da sehe ich das auch teilweise. da gibts einerseits die "kleinen" die ein 30W panel an 2x6² kabel rumlegen um das bier in der kühlbox kühl zu halten, und dann die anderen die 100 oder 200W panele rumtragen, aufstellen, anketten und dicke leitungen verlegen. da wärs mir manchmal lieber die werfen ein stromaggregat an ;) eine oft gesehene geste der zustimmung am surfspot ist die beschattung der module mit den riggs - denn für die riggs ist die wiese ja auch da. für viel spass hat auch der hund gesorgt der das panel als "sein revier" markiert hat :) absperren ist mMn wichtig und überleg dir mal wie gross der "koffer" wird den du dann die meiste zeit im (eh schon engen) bus hast Wir nutzen einen 100-Wp-Solarkoffer, der beim Stehen ohne Landstrom und wenn die Sonne scheint zum Einsatz kommt, solange wir am Womo sind. Der schiebt so 3 bis 4 Amps in den Akku, je nach vorherigem Ladezustand. Finde schon, dass sich das lohnt. Die Kosten für eine fest installierte Solaranlage rechnen sich bei unserem momentanen Nutzungsprofil noch nicht, da wir der Kinder wegen noch relativ oft auf CPs stehen oder eh nach einer Übernachtung weiterfahren, da reicht dann der Akku ohne Nachladung bzw. mit dem bisschen vom Solarkoffer. Zum Verlängern der Kabel haben sich bei mir übrigens schnöde Starthilfekabel bewährt, hat man eh dabei und zieht wg. grossem Querschnitt die Spannung kaum runter :D bis denn, Uwe Danke für die Beiträge. Ich glaube, auf einem Parkplatz oder generell: wo viele Leute sind, würde ich mich gar nicht trauen, so ein Ding (egal wie groß) aufzubauen. Es sollte überall oberstes Gebot sein, niemanden unnötig zu stören. Wenn man aber mal auswärts steht, z.B. am Waldrand, könnte ein mobiles Solar sehr nützlich sein. Und nur deswegen plane ich das. Auf einem CP ist eh Strom da. Da würde ich das Mobile gar nicht auspacken. Nicht, um ein paar Cent einzusparen. Sowas muss die Urlaubskasse hergeben. Und wenn man in der Stadt steht, kann man sich oft auch nicht aussuchen, wo man das (teil. große) Fahrzeug hinstellt. Im worst case steht man dann eben doch in der Sonne, weil woanders nichts frei ist. Last not least war meine Idee, dass man die Solarzellen am Dach hat - so wie es normal ist - und diese bei Bedarf runternehmen kann. Der "Bedarfsfall" dürfte sich in Grenzen halten, und der "Normalfall" wird überwiegen - so meine Einschätzung. Man kann sich ja immer im Einzelfall überlegen, was es einem wert ist, die eine Zelle (oder mehrere) vom Dach abzunehmen und 10m weiter hinzustellen. Der Aufbau sollte natürlich schnelles Entfernen problemlos zulassen (Steckverbindung). Im Zweifel, wenn man keine Lust auf Dachakrobatik hat, stellt man das Auto eben "ganz normal" in die Sonne. Und überhaupt: Es wird auch nicht zu jeder Zeit eine Notwendigkeit da sein, dass man Solarstrom tanken MUSS. Das ist ja das schöne, etwas entscheiden zu können - ohne dadurch zu einer Regelmäßigkeit verpflichtet zu werden :)
Welchen Koffer habt ihr, wenn die Frage erlaubt ist? Viele Grüße Bernd
30Wp -> bei 17V (ohne MPPT) -> 12V und 1,8A (im Idealfall). Da wollen die meisten Kühlboxen aber mehr. Ich hab mal ein portables 60Wp Panel ersteigert. 3teilig. Das Gewicht ist recht hoch (muß ich mal wiegen). Außerdem liefert es wegen der 3 Teile eine recht ungünstige, hohe Spannung. Bei einem sehr billigen nicht MPPT Regler, bleibt da kaum mehr als 40W an 12V über. Und ein MPPT Regler kostet mich ein Mehrfaches des Panelpreises. Bis jetzt habe ich es noch nicht eingesetzt. Auch weil ich 100Wp am Womodach habe.
Die Elektrik ist das geringere Problem. Aber die mechanische Verbindung so auszulegen, daß man es leicht runterbekommt, es andererseits aber auch bei Fahrt immer hält, ist schon aufwendiger. Und viele Womos erlauben ja kaum noch aufs Dach zu steigen und haben keine Leiter. Also müßte man die auch noch mitnehmen. Ich glaube, das ist keine sinnvolle Lösung. RK Hallo Bernd, wie lange bleibst Du denn als "Freisteher" an einem Ort? Beim Ortswechsel hast Du ja sowohl die Lichtmaschine, als auch die Solarunterstützung zum Wiederaufladen. Der antizipierte Strombedarf zwischen den Ortswechseln bestimmt dann die Dimensionierung Deiner Stromversorgung. Wenn es Dir um die Sicherheit geht am PC weiterarbeiten zu können, kann Dir auch eine Wohnmobilunabhängige Lösung helfen wie z.B. diese hier: Amazon Link. Grüße, Max. Unser Koffer ist von Westech Solar, 2x50 Wp zum Auseinanderklappen, mit Regler direkt dran. Hat in der Bucht so 210 Euro gekostet, vor einem Jahr. Der kam praktischerweise mit einer recht stabilen Schutztasche. bis denn, Uwe
Klar muss das natürlich 100% korrekt befestigt sein. Auch der TÜV redet ein Wort mit. Ich dachte an fest angebrachte U-Profile, in die man die Panele von einer Seite "ganz easy" einschieben kann.
Das Problem mit der Leiter habe ich schon gesehen. Wenn man das Modul aber z.B. über dem Fahrgastraum anbringt, kann man in die Tür steigen. Abnehmbare Module sind eh nur eine unkonventionelle Lösung. Ein Kompromiss, mit dem viele vermutlich gar nicht leben wollen.
Quatsch, das geht viel eleganter. Die Leute fragen immer, warum ich so große dicke starke Freundinnen bevorzuge. Die Antwort ist: die können die Lichtmaschine auch per Handkurbel bedienen :D Spaß beiseite: Es ist natürlich nicht nur das Notebook, was Strom will. Radio läuft, Ventilator ... ich kann noch mehr aufzählen. So ein kleines Modul kommt da schnell an die Grenze, und darüber hinaus.
Danke :) In deutschen Landen ist das eher unüblich und Solarkoffer eher ein Fall für "Strom-Nerds". Bei den Überwinterern im Süden aber vollkommen normal und in allen Formen zu sehen. Wegen dem tieferen Sonnenstand im Winter müssen die Panels aufrichtbar sein und das haben nicht alle umgesetzt. Oft sieht man daher bis zu 3 oder 4 Module irgendwo vor den Womos herumstehen. Aber auch klappbare Module sind nicht der Weisheit letzter Schluss, da sie meist nur in eine Richtung geklappt werden können. Wandert die Sonne, wird es da dann auch dunkel. Also haben auch so manche Überwinterer beides. Meist so um die 200Wp auf dem Dach und nochmal 100Wp mobil. Damit kann man dann dem Einstrahlungswinkel hinterherlaufen. Ich mache das auch so mit einem semiflexiblen (und daher sehr leichten) 100Wp Modul. Das ist insbesondere bei Gel Batterien von Vorteil, da diese sehr lange Zeiten für die Ausgleichsladung benötigen und man so bis zum letzten Sonnenstrahl Batteriepflege betreiben kann. Ich habe so ein Modul Link zum eBay Artikel und hänge es ganz simpel an die Decke im Fahrerhaus, da stört es nicht und ist schnell ein- und ausgepackt.
Danke für den Link :) Das ist sehr nützlich. Ich denke, ein semi-flexibeles Modul 100Wp und noch ein festes am Dach ist ein guter Kompromiss. An Alle Hat eigentlich schon mal jemand die neuen (?) Solarfolien ausprobiert? Also die man ganz dünn zusammenrollen kann. Ich sehe die bei Ebay, auf asiatischen Seiten ... aber sonst kaum irgendwo.
Klingt gut. Dann einfach eine Stange mit Splint (oder so) als Sicherung. Man könnte auch die Kontakte an der hinteren Seite von Rahmen und Panel fix anbauen, dann reicht das Reinschieben schon aus.
Vertragen die das ? Bringt aber auch nur was für Kastenwagen/Bus ohne hohes Dach !? RK
Kann man solch ein flexibeles Modul nicht mit den vorhandenen Ösen auf dem Dach festzuklipsen, um es mittels eines Verlängerungskabels, bei Bedarf herunter zu nehmen und dann der Sonne hinterher tragen zu können? Dann hat man einen Aufbewahrungsort, der auch noch Energie bringt und die Dachkapatzität verdoppelt. Ein flexibles Modul, das nur an den Ecken befestigt ist, würde bei Fahrtwind mit Sicherheit ein lustiges Tänzchen aufführen... die Dinger müssen flächig verklebt werden. Flexibilität ist nicht in jeder Situation von Vorteil :) bis denn, Uwe
Neiiiiin!! Nicht in die Tür! Ich die Türöffnung, meinte ich. Also auf den Sitz stellen, an der offenen Tür festhalten. So haben wir früher Kirschen der Gemeinde "geerntet" :D Noch früher haben wir am Dach des VW gesessen. Aber das vertragen die Busse heute schon gar nicht mehr :(
Habe ich mir auch schon überlegt. Ich denke, es wird dem Fahrtwind nicht standhalten. Von Hagel mal ganz abgesehen. Es sind ja nicht die Halbleiter, die ein Modul so schwer machen, sondern die Wetterschutzplatten. Resümee: Die zusammengetragenen Infos (siehe auch hier: --> Link ) finde ich schon sehr brauchbar. Jeder muss zwar für sich entscheiden, aber für mich würde ich je zwei 50Wp Module in Reihe (also 2 x 36 Zellen in Reihe) mit einem MPPT-Regler kombinieren, und das ganze in semi-flexibler Bauweise realisieren. Das ist vielleicht nicht ganz billig, schafft aber bestechende Vorteile: 1. leicht (durch semi-flexibler Bauweise) 2. Stromerzeugung (durch Reihenschaltung) auch bei Schatten oder leichtem Regen 3. große Effizienz bei schwachen oder schwankendem Licht (durch MPPT-Regler) Im Weiteren könnte man auch darüber nachdenken, ob man sich nicht semi-flexible Module als Solarkoffer zusammenbauen könnte. Das sollte auch kein Problem sein. Der Koffer ist zwar teurer (obwohl das vielleicht auch nicht so ist, denn Koffer sind von Hause aus schon teuer), aber dünner, und leichter.
Doch! Man muss es nur anders nennen: z.b. Solarfahne :D Das soll ja bald Markisenstoff als Solarmodul geben... Sons so hier ;-) [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=-pk1julgkA4[/youtube]
Der Film dauert 6:06. Davon sind etwa 30 sec Einleitungsmusik und Ausspann, und die ganzen restlichen 5:30 bindet jemand Seile an Photozellen :gruebel: Sorry, aber die (Solar)Asiaten kann ich nicht für voll nehmen. Was bestätigt, dass Solarfolie nur bei Ebay oder auf asiatischen Seiten angeboten wird. Warum gibts das nicht auf deutschen Seiten? Obwohl ... der Nachbar hat eine Yacht. Und hat gesagt, er hat genau diese Folien, die er auf dem Schiff auslegt. Und die erzeugen tatsächlich Strom. Entweder kriegen wir in Deutschland etwas verheimlicht oder .... ich weiß auch nicht. Wenn die Asiaten (nehmen an: Chinesen) aber nur solche Werbung plazieren, wo Solarzellen mit Seilen festgebunden werden, wundert mich gar nichts. Den Sinn des Videos habe ich immer noch nicht verstanden :( danke für den Link! Mit den Daten wird es nun wirklich interessant für Womos. 500Wp auf einer 4m-Markise.
Jetzt möchte ich aber den Video erklärt kriegen. Ich steh doch nicht auf der Leitung. oder doch? :eek:
welches video? falscher link? falsche leitung ;)
Da ist der Link zur Solar-Markise, das Video bei Youtube zeigt DIY-Markisenbau aus Solarpanelen und ist kein kommerzielles "Produkt", sondern eine lustige Alternative. ich verstehs immer noch nicht :-?
Sicher! Hat nur einen Haken, wo bitte kann man auf dem Stellplatz die Markise ausfahren?. Da wo man es kann, ist in aller Regel auch ein Stromanschluss vorhanden. In einigen Ländern, wo man noch ordentlich Freistehen kann, allerdings eine Alternative. Noch ein en Satz zur mobilen Platte. Wieso schleppen manche dafür Schweißkabel oder ähnlich stark dimensionierte Kabel mit. Bei meiner 40 o. 80 Wp Platte reicht ein 10m langes 2,5²mm KFZ Kabel. Der Verlust ist gering und durch die über den Tag schwankende Einstrahlung ohnehin nicht von Bedeutung. Albert Ich nehme als Verlängerung mein Starthilfekabel, das ist eh immer dabei, und spare mir so die extra Verlängerung speziell fürs Solarpaneel :D bis denn, Uwe |
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