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Hallo, nach unserer Toskanafahrt im April planen wir nun unseren Sommerurlaub in den ersten drei Augustwochen in Frankreich. Eigentlich wollten wir nach Dänemark, aber Wetterprognosen für den August und die Womofreundlichkeit in Frankreich haben uns umschwenken lassen. Wir haben im letzten Urlaub gelernt das es reicht die Eckpunkte zu "planen" und der Rest ergibt sich unterwegs. Nun sind wir noch unschlüssig ob wir die Normandie und vorallem die Bretagne bereisen sollen (waren wir im letzten Jahr mit dem PKW auf der Il de Re und in der Nähe von Vannes)... was uns sehr gut gefiel oder ob es etwas südlicher gehen soll nach Le Gurp, Archachon etc... Wir haben das Gefühl deutlich mehr zu sehen und mehr Abwechlung würde es weiter im Norden geben. Die Route wenn es in den Süden gehen soll haben wir schon grob angefangen, der Plan ist via Luxemburg von Köln aus los, dann an den Lac D´Orient, Amboise und immer an der Loire entlang... bis wir am Meer sind... was sind Eure Erfahrungen? Wir wollen auch gerne mal ne Woche bis 10 Tage irgendwo bleiben damit die Kids ankommen können... Hmm ihr merkt wir sind noch sehr unentschlossen, möchten aber sowohl den nördlichen Teil als auch mehr in den Süden (als alternative) andenken... und sind da für alle Tipps dankbar. Zuerst mal Eiflergrüße nach Köln send....... dann zu den Empfehlungen. Wir kennen die koml. Küste und da zieht e s uns immer wieder in die Normandie und Bretagne, bzw. auf die Inseln. Von Köln aus würde ich IMMER über Belgien (die 200km schlechte Strassen überlebt man mit was Glück) fahren. Wir selber fahren auch den Bogen über Aachen, Chaleroi, Amins, Le Havre. Die Strecke ich gut zu fahren und die Maut relativ gering und vor allem, man muss nicht durch Paris......wenn man sich nicht gerade fürchterlich verfährt, wie wir vor 4 Wochen, als das Sch....Navi irgendwann unterwegs selbstständig die Route wechselte. Samstag Abend, 19Uhr, Paris durch Hochwasser der Seine unter Wasser, standen wir auf der Süd-Ostumgehung im Megastau. Zieht Durch bis Cabourg- Merville Franceville und tingelt dann die Küsten der Normandie und Bretagne entlang......ein Traum !! Falls das in Frage kommt, ich gebe gerne noch weitere Tipps. Ich kann mich den Empfehlungen von "Pit" nur anschließen. Einerseits seid ihr gewissermaßen von Köln aus viel früher am Ziel, welches ja dann z.B. bereits bei "Le Tréport" beginnt und andererseits finde ich die gesamte Nord-/Westküste bis runter zur Mündung der Loire viel abwechslungsreicher, als der Abschnitt bis runter nach Arcachon/Biarritz. Die berühmte Düne dort ist nicht übel, aber auch nicht ein Muss (m.E..... :wink: ). Der gesamte Bereich von der Loire Mündung bis zur spanischen Grenze lebt fast ausschließlich vom Badetourismus. Den könnt ihr allerdings auch in der Bretagne auf der Quiberon Halbinsel haben, nur schöner.... Gruß Roman Hallo, ich sehe das auch so wie das die Kollegen hier schon geschrieben haben. Wenn sich in der Normandie oder der Bretagne vom Wetterbericht her eine längere Schlechtwetterperiode abzeichnet, kann man immer noch in Richtung Süden abbiegen. Die französische Atlantikküste ist ja lang und oft ist schon südlich von Nantes das Wetter deutlich besser. Grüße Hallo, uns interessiert das Thema auch sehr, wir wollten ursprünglich auch Anfang August nach Dänemark und denken jetzt eher an die Normandie. Wie voll ist es denn um die Jahreszeit aus Eurer Erfahrung? Können wir da wirklich ins Blaue fahren oder müssten wir vorbuchen? Das wollen wir nicht gern, ist unsere 1. Sommerreise über 3 Wochen und wir möchten gerne die Freiheit, die das Reisen mit dem Womo bietet, auch ausnutzen. Leider sind wir in der Wahl unserer Reisezeit noch nicht frei, daher müssen wir uns auch in diesem Jahr wieder in der Hochsaison fahren. Ich hoffe, es ist okay, wenn ich mich diesem Thread anschließe. Liebe Grüße . Wir fahren sogar oft den nördlichen bogen und kommen über Arras- Abbeville die Autobahn runter. Das hat den Vorteil dass man ab Abbeville bis runter Le Havre meist nur um die 35-40k von der Küste entfernt ist. Hat man da die Nase von der Fahrerei voll, schwubbst steht man am Meer. Die Ile Oleron ist neben der Ile Re auch eine Empfehlung. Die Ile Noir Moutier (waren wir noch vor 2 Wochen) ist nicht so mein Fall gewesen. Nicht schlecht, aber ausser dem Hauptort Noirmoutier ist da nichts los, kaum Restaurants. Der CP am Kreisel jedoch ist klasse. Wirklich sauber, gut ausgestattet, Großer Kiosk-Laden, Restaurant, Schwimmbad, echt gut. Gleich daneben, bzw. gehört für Kuschelcamping auch ein SP dazu.
Wir waren noch nie in der HS dort. Aber man unterhält sich ja..... :wink: Alle Küsten Frankreichs werden gern und viel besucht. Aber für die Norküste kann man sicher sagen, dass wenn ihr nicht immer erst um 17:00 Uhr die Stellplätze anlauft, ihr recht problemlos noch einen Platz finden solltet. Ganz allgemein gilt übers ganze Jahr betrachtet, dass es sinnvoll ist den nächsten Stellplatz bis spätestens 15:00 Uhr an zu laufen. Im schlimmsten Fall müsst ihr mal einen Platz weiter fahren. Gruß Roman Danke Roman Hier mal unsere grobe Planung. Es sind wie gehabt nur Eckpunkte und da sind wir sehr flexibel... was meint ihr dazu? Könnt ihr zu manchen Orten/CP was sagen? Gebucht haben wir nur den Platz auf Quiberon fest, ansonsten werden wir alles flexibel halten. Bretagne *Houlgate/ Cabourg // SP direkt am Meer // umsonst // 630 km *Le Mont Saint Michel // SP // ca 10 Euro // 160 km *Saint Malo (Stellplatz) // SP // umsonst // 50 km * Entweder Saint Lunaire // CP --> Link // 100 Euro # 3 Nächte // 15 km (?) *oder Cap Frehel/Erquy/ Pléneuf-Val-André // CP --> Link // ca xx Euro # 3 Nächte // 75 km *Saint Guirec/Pleumeur-Bodo // SP // 7 Euro // 110 km (?) bei gutem Wetter – sonst weiter südlich * Brignogan (?) bei gutem Wetter – sonst weiter südlich *Quimper (Stellplatz) 1 * Pont Aven (nur angucken – ohne Übernachtung 20km von Concarneau) * Nevez – Plage de Tahiti 3 --> Link ca 38 Eur/Nacht Favourit oder camping-le-raguenes-plage.com/ ca 140 Eur 3 Nächte 1 Nacht? Auray? Carnac *Quiberon --> Link 6 Nächte * Amboise (Stellplatz) 400km, ab Orleans an der Loire 1 * Lac D´Orient (Stellplatz) (330km) 1 * Luxemburg 1 Bin gespannt. Liest sich gut, könnte ich mir für mich auch so vorstellen. In Quimper gibt es aber, soviel ich weiß, keinen Stellplatz. Ja das stimmt, im Umland allerdings. Hast Du einige der Orte schon besucht? Kennt jemand hier zufällig einige der CP die wir uns rausgesucht haben? :-)
In Quimper gibt es aber einen recht guten, holländischen Campingplatz beim Schloss. Kann mich leider an den Namen nicht mehr erinnern. Wir waren vor der Saison letztes Jahr dort, da war das Angebot — sagen wir mal — überschaubar. :( Aber sauber und modern waren Platz und Anlagen sehr! Ansonsten kann ich mich nur dieser Aussage anschließen:
Die Cote d' Argent südlich von Bordeaux ist auch sehr schön!
Ich habe jeden dieser Orte mindestens einmal, die meisten aber mehrmals besucht. Hier sind mal ein paar Reiseberichte dazu. --> Link --> Link --> Link Und zum Atlantik und dem Südwesten Frankreichs gibt es unter anderem da was zu lesen. --> Link --> Link Wir haben nochmal etwas verfeinert... ;-) Bretagne *Houlgate/ Cabourg // SP direkt am Meer // umsonst // 630 km // 1 *Le Mont Saint Michel // SP // ca 10 Euro // 160 km // 1 *Saint Malo (Stellplatz) // SP // umsonst // 50 km // 1 *Erquy // CP --> Link // 85 Euro // 45 km // 3 *Saint Guirec/Pleumeur-Bodo // SP // 7 Euro // 110 km // 1 *Brignogan *Quimper * Pont Aven (nur angucken – ohne Übernachtung 20km von Concarneau) * Nevez – Plage de Tahiti // --> Link ca 120 Euro // 3 oder camping-le-raguenes-plage.com/ ca 140 Euro Auray, Carnac per Bahn oder Womo *Quiberon --> Link 6 Nächte // 280 Euro * Amboise (Stellplatz) 400km, ab Orleans an der Loire // 1 * Lac D´Orient (Stellplatz) (330km) // 1 * Luxemburg // 1 Haben zwei CP gebucht, den ersten mit drei Tagen in Erquy und den letzten auf Quiberon... alles andere wird frei entschieden. Ist halt Hauptsaison und wir mit zwei kleinen Kids unterwegs. Es wird sich zeigen ob wir darauf dann in Zukunft verzichten können und komplett frei fahren oder es gut ist zumindest einige Ankerpunkte zu haben... nun sind wir also 9 Tage von 21 fest verplant, der Rest soll und wird sich spontan entscheiden. Ich denke wir werden aber auch mit jeder Tour mehr wissen was uns wichtig ist und worauf wir verzichten können. Danke für Eure Hinweise, werden uns noch sicher einiges von Euch durchlesen bis zur Abfahrt in drei Wochen. Wir fahren notgedrungen auch immer in der Hauptsaison. Normandie, nördliche und südliche Bretagne war nie ein Problem einen Stellplatz zu finden. Einzige Ausnahme Erquy, da gab`s aber noch Platz auf verschiedenen Campings. Wichtig ist nur, wie schon geschrieben, nicht erst Abends suchen. Wir sind meistens Mittags eingetrudelt und hatte immer Glück. Übermorgen geht's wieder los :razz: . Erster Zielpunkt ist die Gegend um Le Crotoy, dann Richtung Westen. Mal sehen, wo wir landen. Wir wüschen allen einen schönen Sommer. Gabi Hallo, schließe mich dem auch an. Bei uns geht's nächtes WE los. Fahren auch über Belgien und dann die Küste runter. Erster SP in Boussois hinter der Belgischen Grenze. Sehr schön an einem Kanal gelegen. SP + VE kostenlos ! Bäcker 50 m. Supermarkt 100 m.
Das lese ich immer wieder und kann es auch verstehen, daß man so leichter einen Platz bekommt. Nur würde das meine/unsere Urlaubsgewohnheiten doch sehr einschränken. Wir starten meist nicht besonders spät und fahren dann wohin, wo es etwas zu sehen gibt, z.B. Museen, Städte, Natur... Nur daß da in den seltensten Fällen direkt ein Stellplatz liegt. D.h. ich will bis 16:00, oder so lang noch was offen hat, aktiv sein und erst dann einen Platz (SP oder CP) aufsuchen. Sonst habe ich ja kaum mehr als wenige Stunden am Vormittag um etwas zu unternehmen. Nicht alle Plätze liegen so günstig, daß man von dort noch vernünftig was machen kann. Besonders, wenn ich mit meiner Mutter unterwegs bin, fällt das Fahrrad aus und zu Fuß darf das Ziel auch nicht zu weit entfernt sein. Öffis am Land kann man entweder vergessen oder sie fahren nur sehr selten. D.h. ich würde schon zu Mittag irgendwo auf einem Stellplatz stehen und könnte für den Rest des Tages höchstens die allernächste Umgebung besuchen. Mal sehen, wie es heuer wird. Ich möchte durch das Loiretal zum Atlantik und dann dort nach Süden runter. RK ...näcchste Woche sind wir alle in der Normandie/Bretagne oder was :mrgreen: ? Ich fahre auch , bin aber noch am überlegen ob nicht zu erst ein Stück entlang der Loire tingeln, und dann die Küste laaangsam zurück...ca. 8 Wochen wil ich mir Zeit lassen, zu Weinlese will ich an die Mosel :D Klingt als würdet die meisten hier ohne Kinder unterwegs sein, das gestaltet natürlich vieles einfacher. Ich denke wir haben eine gute Mischung gefunden und es wird ne schöne Zeit. Durch das Loiretal fahren wir zurück wenn wir von Quiberon kommen. Hallo dede, wenn ihr nach Quimper wollt, solltet ihr auf jeden Fall auch nach Locronan fahren. In den Ferien idealerweise NICHT an einem Wochenende: --> Link Sieht aus wie ein Museumsdorf, ist aber keines.... :wink: Dort fand ich die "Crêpes" und "Galettes" noch einen Tick besser als in der restlichen Bretagne.... Gruß Roman Hallo dede, wir fahren zwar jetzt ohne Kinder. Sind aber seit 29 Jahren mit dem Wohnmobil unterwegs und die ersten Jahre waren auch 2 Kinder dabei. Unser Jüngster hat die Normandie im Alter von knapp 8 Monaten kennengelernt und einige Monate vorher war er schon am Ärmelkanal und mit Hovercraft in Dover. Auch mit Kindern sind wir ähnlich gereist wie jetzt. Damals als der Jüngste so klein war, es war übrigens im August, also Hauptreisezeit haben wir uns zunächst einen Campingplatz bei Granville ausgesucht. Als wir merkten, dass das mit dem Camping machen mit Kleinkind in Frankreich ganz easy ist, sind wir dann zunächst zum Mont Saint Michel und dann hoch ins Cotentin. Die 2. Woche des Urlaubs haben wir dann ausschließlich auf Stellplätzen bzw. in der freien Natur gestanden. Kurzer Bericht noch an dieser Stelle - wir haben 3 Wochen richtig genossen in Frankreich. Zuerst ging es von Köln bis an den Lac D`Orient hinter Luxemburg. Ein sehr sehr schön gelegener See mit kostenlosen Stellplatz. Von dort ging es die Loire weiter bis an den Atlantik (mit Zwischenübernachtungen)... wir sind dann zum Le Gurp gefahren, also mit der Fähre übergesetzt und ab gings. Dann ne super Woche mit vielen Freunden erlebt und dann weiter nach Quiberon für die nächsten 6 Tage. Danach rief Erquy, dieser Ort sieht uns nicht wieder aus vielen Gründen. Einfach mieses Karma. Schliesslich ging es dann langsam nach Hause, eine schöne Nacht und Tag noch in Villers-Sur-Mer und dann ab zurück. Wir waren dieses Jahr in La Turballe. Nördlich der Loire Mündung. Super netter Ort, Campingplatz mit Meeresblick. Alles zu Fuß erreichbar (auch der Super U). Salinen, Felsen, tolle Orte, klasse Gegend. Aber anders, da etwas dichtere Bevölkerung als in der Nordbretagne. Eigentlich ist es egal wohin man fährt, alles ist schön. Sehr gerne fahren wir auch die Route zwischen Arcachon und Biaritz. Besonders gerne nach Port Albret, kurz vor Biaritz. Dieses Jahr haben wir die Anreise über Holland gewählt und sind die Küstenautobahn ab Calais gefahren. Das war eine Super-Entscheidung. Die Autobahn war trotz Sommerferien relativ leer und im erstklassigen Zustand. Traumhafte , natürliche Landschaft, schön hügelig. Wenn ich richtig gerrechnet habe, haben wir auch weniger Maut gezahlt haben als auf der üblichen Strecke (Belgien - Paris). Aber unsere Reise haben wir bereits hinter uns. Nach der Reise ist vor der Reise... schöner Blick von unserem Stellplatz: ![]() Gruß Manfred Wir sind quasi nur mautfrei gefahren, nur zwei kurze Abschnitte - einmal 11,50 und einmal 1,60 ;-) Und beide male wurden wir bei Klasse 2 eingruppiert obwohl wir laut Schein 3,02 hoch sind. Denke das ist die Toleranz die uns durchhuschen lässt... aber über die Dörfer tingeln etc hat echt Laune gemacht - was man entlang der Loire so sieht ist schon wundervoll. Dede, schön dass du dich nun nach der Rückkehr wieder gemeldet hast und vom Urlaub berichtest. Außer Erquy schein ja alles bestens gewesen zu sein. Ich vermute mal, es darf auch gerne wieder ein Urlaub dort in Frankreich sein. |
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